Androstenon Androstenon ist ein Pheromon, welches männliche Dominanz ausstrahlt. Die chemische Formel lautet 5-alpha-androst-16-en-3-one. Bei agressiveren Männern ist dieses Pheromon häufiger vorhanden als bei ruhigeren. In einem Versuch wurden Stühle mit Androstenon besprüht. Insgesamt waren 10 Stühle vorhanden. Frauen setzten sich öfter auf die Stühle, die vorher mit Androstenon besprüht wurden. Auch wurden Telefonzellen mit Androstenon besprüht. Frauen telefonierten deutlich öfter und länger dort, wo die Telefonzellen mit Pheromonen besprüht wurden.
Wird beim Afterlecken die Zunge in den Anus eingeführt, so spricht man von Anilingus (anus.After; lingua: Zunge)
(oral-analer Sex, Rimming, »Arschlecken«)
RELEVANTE STD-RISIKEN
Gonorrhö, Hepatitis A, Herpes, Madenwurmbefall, Syphilis
Bei der Stimulation des Anus oder der Analregion mit der Zunge können folgende Infektionen auf den leckenden Partner/die leckende Partnerin übertragen werden: Amöbiasis, Chlamydien-Infektion, Donovanosis, Giardiasis, Gonorrhö, Hepatitis A und B, Madenwurmbefall, Shigellose.
Eine Übertragung von Herpes, HPV-Infektionen und Syphilis kann
sowohl vom leckenden auf den geleckten Partner geschehen als auch umgekehrt.
Unklar ist, ob bzw. in welchem Ausmaß Chlamydien-Infektionen
und Gonorrhö vom leckenden auf den geleckten Partner übertragen werden können. Bezüglich HIV ist Anilingus »Safer Sex«; eine HIV-Infektion beim Anilingus ist bisher nicht beschrieben worden.
Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.
Wer das Infektionsrisiko reduzieren will, kann eine Latexfolie
(Dental Dam) verwenden, die über den Anus gelegt wird.
Als Anorgasmie bezeichnet man die sexuelle Dysfunktion, beim Sex nicht zum Orgasmus zu kommen. Wie viele Frauen von den sogenannten Orgasmusstörungen betroffen sind, lässt sich schwer beziffern: Die Zahlen reichen von jeder fünften bis zu jeder dritten Frau.
Auch Männer können einen "Anorgasmus" haben, wenn sie zwar eine Ejakulation erleben, die Gefühle aber ausbleiben und keine Befriedigung eintritt.
Antigennachweis
Antigene sind Bestandteile von Erregern; werden sie – z. B. bei einer Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV-Infektion – nachgewiesen, beweist dies eine bestehende Infektion. Antigene können meist schon früher nachgewiesen werden als Antikörper. Bei einer erfolgreichen Therapie – etwa bei einer
Hepatitis – verschwinden sie wieder (d. h., sie können nicht mehr im Blut nachgewiesen werden), während Antikörper über viele Jahre nachweisbar bleiben können.
Bei dieser Methode wird nach HIV-Antikörpern im Blut gesucht, die sich im Organismus bilden, wenn HI-Viren eingedrungen sind. Erst wenn eine bestimmte Menge Antikörper gebildet wurde, kann der Test sie nachweisen. Dies dauert üblicherweise 12 Wochen (= diagnostisches Fenster). Das bedeutet, dass eine HIV-Infektion nach 12 Wochen nachgewiesen werden kann.
Ein negatives Testergebnis sagt aus, dass im Blut keine Antikörper gegen HIV gefunden wurden. D.h. dass die getestete
Person bis vor drei Monaten nicht HIV-infiziert war. Ein positives Testergebnis bedeutet, dass im Blut Antikörper gegen HIV gefunden wurden und somit eine HIV-Infektion vorliegt.
Antikörpernachweis
Antikörper sind körpereigene Eiweiße, die von B-Lymphozyten gebildet werden, um Antigene (z. B. Bestandteile von Viren, Bakterien oder Pilzen) zu binden und abzuwehren. Antikörper kommen im Blut und im Gewebe vor, z. B. in den Schleimhäuten. Das Vorliegen von erregerspezifischen Antikörpern im
Blut zeigt an, dass der Körper bereits Kontakt mit diesem Krankheitserreger hatte oder zum Zeitpunkt der Untersuchung noch Kontakt mit ihm hat.
Anusist die Fachbezeichnung für den Darmausgang. Er besteht aus der empfindlichen Darmschleimhaut, die in normale Haut übergeht. Der Schließmuskel (Sphinkter) sorgt für die Stuhlkontinenz und ein Gefäßpolster für die Luftkontinenz.
Es ist die Gleichgültigkeit und fehlende Initiative gegenüber jeder sexuellen Betätigung. Sie kann psychisch bedingt sein, vor allem bei Ablehnung des Partners oder als Begleitsyndrom von Krankheiten auftauchen.
Der Begriff wird aber nicht nur im sexuellen Sinn verwendet
Von der griechischen Göttin Aphrodite abgeleitete Bezeichnung für Mittel zur Steigerung der Libido, der sexuellen Begierde und des sexuellen Lustempfindens. Der Wunsch danach ist uralt. Bereits in ägyptischen Schriften - etwa 2000 v. Chr. - finden sich Rezepte für aphrodisierendes Essen und Trinken.
Zu allen Zeiten und in allen Kulturen wurden verschiedene Substanzen als Aphrodisiaka verwendet und beschrieben. Eine Wirksamkeit nach wissenschaftlicher Definition ist dabei nicht immer nachzuweisen, vielmehr definieren sich viele Aphrodisiaka nach kulturanthropologischen und ethnowissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Eine Substanz kann als Aphrodisiakum verwendet sein, weil sie entweder
a) eine pharmakologische oder psychoaktive Wirkung hat
b) symbolische eine kognitive Struktur aktiviert (Gestaltlehre)
c) oder auf sinnlicher Ebene sensorisch aktiviert
Die erste Gruppe a) der überlieferten Aphrodisiaka haben durch ihre biologisch aktiven Inhaltsstoffe tatsächlich eine Wirkung, z.B. die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit häufig gebrauchte Spanische Fliege durch ihr Gift Cantharidin oder auch die Rinde des afrikanischen Yohimbe-Baumes, die bei Einnahme durch die enthaltenen biologisch wirksamen Yohimbin-Alkaloide stark durchblutungs- und erektionsfördernd wirkt. Ein neuzeitliches Aphrodisiakum dieser Klasse ist Viagra.
Auch alle rauscherzeugenden Substanzen wurden als Aphrodisiakum verwendet, z.B. Extrakte aus Nachtschattengewächsen (Alraune, Bilsenkraut, Stechapfel, Tollkirsche, Engelstrompeten), alkoholhaltige Getränke oder Cocablätter. Seit tausendenden von Jahren ist der Gebrauch von Ephedrakraut (Ephedrin), Mohn (Opium) und Hanf (Cannabis) dokumentiert.
Den Aphrodisiaka der Gruppe b) wird eine Wirkung aufgrund der äußeren Form zugeschrieben, z.B. Spargel oder Nashornhörner. Diese Mittel wirken nicht aufgrund ihrer chemisch-pharmakologischen Eigenschaften, sondern es wird ihnen durch ihre Gestalt eine Wirkung nachgesagt.
Sensorisch aktivierende Aphrodisiaka der Gruppe c) sind z.B. Düfte wie Sandelholz, Ylang-Ylang oder Moschus sowie Früchte (Erdbeeren, Feigen,...) und auch die an feuchte Schleimhaut erinnernden Austern.
Kein Aphrodisiakum wirkt beim Zeitunglesen oder Rasenmähen; Aphrodisiaka sind Gewürze für Sex und Erotik. Streng wissenschaftlich wirken lediglich Viagra und Yohimbe nachweislich auf die Kopulationsfrequenz.
md/3.6.08 nach Christian Rätsch, Lexikon der Liebesmittel
die Göttin der Schönheit und Liebe – im Alten Rom Venus genannt. Vorläuferinnen der Aphrodite sind in Vorderasien die Fruchtbarkeitsgöttin Ischtar und Astarte. Aphrodite schützte nicht nur die Liebenden, sondern gab sich auch selbst eifrig dem Dienst der Liebe hin.
Arabisch
Eine auch Persisch oder China-Bad genannte, vielleicht etwas mühselige Sextechnik, bei der er sein bestes Stück während des Sex immer mal wieder herauszieht und zwischendurch in heißes Öl oder Wasser eintaucht, um danach wieder einzudringen. Das soll eine Durchblutungssteigerung der Vagina mit sich bringen, was wiederum die Lust der Frau erhöhen soll.
Ist nicht nur als Schmuck von sexueller Bedeutung, sondern auch als Fetisch und als sadomasochistisches Wunschobjekt. Das Armband schmückt nicht nur, es fesselt und schnürt ein, also die gleichen Assoziationen wie Fesseln, Ketten, Riemen und Stricke.
Asexuell
Jeder von uns kennt Personen, von denen man sich einfach nicht vorstellen kann, daß sie Sex haben... zum Glück sind davon nicht wirklich so viele Menschen betroffen, wie wir manchmal glauben würden.
Askese
bezeichnet die sexuelle Enthaltsamkeit, meist aus religiösen
Gründen, aber auch aus anderen Motiven. Häufig verbirgt sich hinter der Askese eine zwangsweise Enthaltung. Wenn zum Beispiel ein abartiger Sexual-Trieb nicht ausgelebt werden kann, führt dies unter Umständen zu einer vollständigen Sex- Abstinenz.
Auditeur
Im Gegensatz zu den Voyeuren, die Spaß haben am Zuschauen erotischer Momente, ist der Auditeur auf akustische Außerungen aus. Der Auditeur hört meist heimlich beim Liebsspiel anderer zu und empfindet dabei großen Lustgewinn. Die sexuellen Triebe des Auditeurs sind selten besonders
ausgeprägt - er hat kaum Bedürfnis nach einem Koitus.
Erogene Zone, die oft als Surrogat der Genitalien dient. Wegen der außerordentlichen Sensibilität der ganzen Region um das Auge verleitet es zur Berührung mit Zunge, Lippen und Fingerspitzen. Die Berührung der Augenwimpern nennt man Schmetterlingskuss.
Aus- und Eintrittspforten der Erreger
Für die meisten STD-Erreger ist – wie die deutsche Bezeichnung »Geschlechtskrankheiten« zeigt – der Ein- und Austritt über die Geschlechtsorgane und Harnwege (d. h. über den Urogenitaltrakt) der effektivste Übertragungsweg.
Einige Erreger werden über den Verdauungstrakt aufgenommen (sogenannte enterale Infektionen; z. B. bei Amöbiasis, Giardiasis, Hepatitis A und E, Madenwurmbefall und Shigellose), die EBV-Infektion wird auch über die Atemwege übertragen (Tröpfcheninfektion).
Momentan existieren 87 Stichwörter mit dem Buchstaben A im Lexikon.
Sexworker Forum - das Forum von Profis für Profis aus der Sexarbeit
Die Registrierung und Nutzung des Sexworker Forums ist kostenlos!
Diskussion Tipps und Information Ein- bzw. Um- und Ausstiegsberatung
Hilfe für Prostituierte
Wir sehen nicht jede SexarbeiterIn automatisch als Opfer an! Aber wenn es notwendig ist, versuchen wir zu helfen! ---------