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SEXWORKER - Forum für professionelle Sexarbeit Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 2014-10-24, 19:58
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Tribadie (Gesundheitsrisiken) 
Tribadie: wichtige Sexualpraktik bei Lesbierinnen
(Tribadismus)
RELEVANTE STD-RISIKEN
Candidose, Herpes, HPV-Infektion, Trichomonaden, Vaginose
Wenn Frauen ihre Geschlechtsteile (Scheidenvorhof, Klitoris und Schamlippen) aneinander reiben, können durch den Schleimhaut-Schleimhaut-Kontakt Herpes und HPV-Infektionen übertragen werden, außerdem Trichomonaden (Trichomoniasis), Pilze (Candidiasis) und Bakterien, die bei einer bakteriellen Vaginose anzutreffen sind. Ebenso können Bakterien übertragen
werden, die die Harnröhre besiedeln: Gonokokken ( Gonorrhö) und Chlamydien ( Chlamydien-Infektion). Das Vaginalsekret kann außerdem Hepatitis-B-Viren in infektionsrelevanter Konzentration enthalten.
Theoretisch ist eine Übertragung von Syphilis (bei Kontakt mit dem Primäraffekt) denkbar, allerdings kommt die Syphilis in Deutschland bei Frauen, die keinen direkten oder indirekten (über einen Mann) Kontakt zur Sexarbeit haben, praktisch nicht vor. Ähnliches gilt für eine Übertragung von HIV: Die ist theoretisch sowohl durch den engen Kontakt von Genitalschleimhäuten als auch durch den Austausch von HIV-haltigem Vaginalsekret denkbar, doch spielt dieser Übertragungsweg epidemiologisch keine Rolle.
Mädchen und junge Frauen können sich gegen HPV ( HPV-Infektion) impfen lassen.

b/hanna/21.5.08
Trichomonaden 
Trichomonaden

Diese Einzeller werden durch sexuellen Kontakt übertragen. Häufig treten sie gleichzeitig mit einer Pilzinfektion auf. Auffällig bei der Trichomoniasis sind der grünlich-schaumige Ausfluss, die brennenden Schmerzen und der gleichzeitige Juckreiz in der Genitalregion. Der unangenehme Geruch ist meist durch Begleitinfekte mit Bakterien verursacht.

Die Therapie besteht aus der einmaligen Gabe eines Antibiotikums, nach Möglichkeit wird der Partner mitbehandelt. Wird das leicht saure Milieu der Scheide verstärkt, unterstützt dies die Elimination der Keime. Während der Schwangerschaft wird ein Pilzmittel verabreicht.

Kondome schützen!
Trichomoniasis 
Trichomoniasis

Die Trichomoniasis gehört zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD) und wird durch den Parasiten Trichomonas vaginalis verursacht. Die Erkrankung kommt weltweit vor. Durch den Erreger wird eine Entzündung der Schleimhäute der Geschlechtsorgane sowie der Harnwege hervorgerufen. Häufig besteht eine symptomlose Infektion. Wenn Beschwerden auftreten, stehen Juckreiz, Ausfluss sowie Schmerzen im Vordergrund. Die Diagnose wird durch eine mikroskopische Untersuchung oder durch die kulturelle Anzucht der Erreger gestellt. Die Therapie erfolgt durch die Gabe von Antibiotika. Die Therapie ist nur erfolgreich, wenn der Partner mitbehandelt wird. Die Prognose der Erkrankung ist sehr gut.
Triolismus 
In der erotischen Literatur nahm der Triolismus, also der Geschlechtsverkehr zu dritt, häufig eine sehr sinnliche und bedeutende Position ein. Meist findet er in der Realität zwischen zwei Frauen einem Mann statt und hat dadurch auch eine gewisse homoerotische, lesbische Tendenz. Seltener wird die Triole von einer Frau mit zwei Männern vollzogen und weist somit auch in dieser Konstellation eine homoerotische Komponente auf. Bei allen umsetzbaren Triolen bieten sich in der Praxis zahlreiche Varianten an und eröffnen ein grosses Spektrum an Möglichkeiten, besonders da aktive und passive Rollen getauscht werden können und auch alle orale, anale und oral-genitale Lustspiele variiert werden können.
Tripper 
Fachbezeichnung Gonorrhö; Ist eine sexuell übertragbare, meldepflichtige Infektion. Sie wird beim ungeschützten Geschlechtsverkehr durch einen infizierten Partner übertragen. Verursacher ist das Bakterium Neisseria gonorrhoeae (=Gonokokken). Bei Frauen läuft ein Tripper relativ symptomlos ab. Bei Männern ist Tripper jedoch sehr schmerzhaft und von starkem gelblichem Ausfluss aus der Harnröhre begleitet.
Die Krankheit wird mit einem Antibiotikum (Penicillin) behandelt und heilt bei ausreichender Dosierung und Behandlungsdauer generell ohne Folgen aus.
Wird die Krankheit jedoch nicht behandelt, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen.
Tröpfcheninfektion 
Tröpfcheninfektion
Als Tröpfcheninfektion bezeichnet man die Übertragung von Krankheits erregern (meist Viren oder Bakterien) durch Sekrettröpfchen aus den menschlichen Atemwegen. Dieser Übertragungsweg spielt hier lediglich bei EBVInfektionen
(die nicht zu den STDs im engeren Sine gehören) eine Rolle.
TS 
TS ..... Transsexuell (Person, deren genetisches/biologisches Geschlecht nicht mit dem Selbstverständnis des/der Betroffenen übereinstimmt - im falschen Körper geboren)
Es gibt MzF (Mann zu Frau) und FzM Transsexuelle. Der Anteil bei beiden ist etwas gleich. Allerdings outen sich die FzMs im Schnitt 10 Jahre früher (Mitte 20) als die MzFs. Die Schätzung über die Zahl der TS liegt bei 1:500 bis 1:50000. Aufgrund größerer gesellschaftlicher Akzeptanz "outen" sich immer mehr Betroffene, so daß die Zahl wohl eher am unteren Ende der Schätzung anzunehmen ist.
Transsexualismus oder besser Transidentität (denn das Problem umfaßt den ganzen Menschen und nicht nur seine Sexualität) ist unter F64-0 in der ICD 10 als Krankheit klassifiziert. Diese Klassifikation wird insb. von Betroffenen oft nicht akzeptiert, obwohl nur dies eine kostenlose medizinische Versorgung ermöglicht. Als Störung der Geschlechtsidentität ist eine Klassifizierung als "psychische" Störung sicherlich unbefriedigend. Es können sowohl Körper als auch Psyche per se gesund sein. Das Krankhafte kommt aus dem nicht Zusammenpassen von beiden und ist nach Meinung der Autorin daher als eine eigen Krankheitsklasse zu fassen.
Die Therapie der TS besteht in geschlechtsangleichenden Maßnahmen (der alte Begriff der Geschlechtsumwandlung ist falsch), deren Ziel es ist das "passing" (d.i. die Glaubwürdigkeit des Zielgeschlechtes als äußere Erscheinung) des Betroffenen zu verbessern. Diese umfaßt je nach Geschlecht Bart- bzw. Brustentfernung, entsprechende Hormone und Hormonsupressiva, und eine geschlechtsangleichende OP im Genitalbereich, die bei FzMs wg. zu geringer Erfolgsaussichten oft unterbleibt.
Harry Benjamin unterteilt die TS in sechs Stufen beginnend mit dem DWT bis zum echten Transsexuellen.
TS kann unbehandelt zu Selbstverstümmelung und Selbstmord führen. Viele Betroffene insb. MzFs haben erhebliche gesellschaftliche Akzeptanzprobleme. Die Anzahl von Sexarbeitern ist hier vermutlich höher als im gesellschaftlichen Durchschnitt.
Da es sich um eine seltene Krankheit handelt ist vieles noch nicht erforscht. Als Grund für TS wird eine hormonelle Störung im Mutterleib im dritten bis siebten Schwangerschaftsmonat vermutet.
eine Sondervariante des TS ist der Ladyboy

Hanna/20.4.08
TT 
TT ..... Titten-Trimming (etwas härteres Anpacken der Titten und Nippel)
Tubenligatur 
Sterilisation bei der Frau wird als Tubenligatur bezeichnet.
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und kann auf drei verschiedene Arten durchgeführt werden:

- durch einen kleinen Schnitt im Bereich der Schamhaare (Laparotomie)
- durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Nabels (Laparoskopie)
- von der Scheide aus (Kolpocoeliotomie)

Die Eileiter können entweder mit Filshieclipsen verschlossen werden oder auch mittels Strom durchtrennt werden.

Die Frau ist sofort nach dem Eingriff unfruchtbar. An der Wirkung der weiblichen Hormone (Eisprung und Monatsblutung) verändert sich nichts. Die Regelblutung findet so wie immer statt. Die Eizelle, die jedes Monat zur Reifung gelangt, wird nach dem Eingang in die Bauchhöhle abgebaut.
Tumesenz 
Tumesenz lat. tumescere= anschwellen
Das Anschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris in der sexuellen Erregungsphase.
Dadurch, dass Blut ins Gewebe der Geschlechtsorgane fliesst, kommt es zur Erektion und der Volumenzunahme.
TV 
TV ..... Transvestit (Mann in Frauenkleidern) im Gegensatz zum DWT ist der TV vollständig als Frau gekleidet, der DWT trägt meist nur Unterwäsche oder Teile davon. Viele TV legen bewußt Wert auf sehr damenhafte Kleidung und Schminke, gehen oft auch overdressed. Dabei ist die sexuelle Orientierung nicht festgelegt. Es kann sich um Männer mit heterosexuellem Verhalten handeln oder um Bi, Homo- (>>> Drag Queen)oder Transsexuelle. Kunst- oder Perfektionsform des TV ist die Travestie. Ein Travestiekünstler stylt sich nicht nur perfekt, sondern parodiert meist auch eine berühmte Diva (sehr beliebt wg. tiefer Stimme: Zarah Leander, Hildegard Knef usw.) oder aber versucht sich bewußt im komischen Fach.
Viele Transsexuelle haben auch als TV begonnen, vor ihrer Begutachtung und der Einnahme von Hormonen. In früheren Tagen als geschlechtsangleichende Maßnahmen noch nicht möglich waren, war TV zu sein für TS-veranlagte Männer die einzige Möglichkeit ihre Weiblichkeit auszuleben.
Berühmte TVs: Mary und Gordy, Lilo Wanders, Dustin Hoffmann in Tootsie.
Harry Benjamin unterscheidet in seiner TS-Skala (>>>Harry-Benjamin Skala) sechs Stufen davon sind die Stufen 1-3 TVs mit unterschiedlicher Ausprägung, die Stufen 4-6 TS im engeren Sinne.

hanna/20.4.08
Momentan existieren 36 Stichwörter mit dem Buchstaben T im Lexikon.
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