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SEXWORKER - Forum für professionelle Sexarbeit Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 2017-11-18, 01:50
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Anaphrodisiaka 
Mittel, die sexuelle Lust hemmen oder total unterdrücken. Dazu gehören bestimmte Medikamente die zur Minderung des sexuellen Verlangens eingesetzt werden. Ähnlich können starke Beruhigungsmittel wirken, mit denen man Angst – oder Erregungszustände behandelt.
Anbaggern 
Anbaggern ist eine andere Bezeichnung für flirten oder anmachen. Man versucht mit coolen witzigen Sprüchen mit jemanden Fremden ins Gespräch zu kommen. Dadurch möchte man denjenigen kennenlernen und erhofft sich vielleicht mehr.
Androgyn 
Als `Androgyn` bezeichnet man Personen, die durch Kleidung, Eigenschaften, Gesten und Benehmen nicht den Rollenmustern des angeborenen Geschlechtes entsprechen sondern zwischen Frau und Mann angesiedelt sind. So geben sich androgyne Männer betont weiblich und androgyne Frauen besonders männlich. Ihr wahres Geschlecht versuchen sie oft zu verbergen. Die gängigen Klischees und Vorsstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit werden durchbrochen. Androgynität sagt aber nichts über sexuelle Vorlieben aus. Hetero-, Homo- oder Bisexualität ist möglich. Im Gegensatz zu Transsexuellen fühlen sich androgyne Menschen auch nicht so, als wären sie mit dem falschen Geschlecht zur Welt gekommen.

g/hanna 08.05.08
Androphilie 
So heißt die Liebe zu reifen Männern. Der Begriff wurde von Magnus Hirschfeld geprägt und sollte die angebliche Eigenart von Homosexuellen bezeichnen, die nur Männer im reifen Alter sexuell begehrenswert finden.
Androstadienon 
Androstadienon ist noch nicht offiziell als menschliches Pheromon klassifiziert. Es soll, genau wie Estratetraenol einen starken Reiz im Gehirn auslösen.
Androstenol 
Androstenol hat die chemische Formel 5-alpha-androst-16-en-3-alpha-ol und wird mit jugendlicher Fruchtbarkeit assoziiert. Männer produzieren mehr als doppelt soviel wie Frauen. In den 20ern ist die Produktion von diesem Pheromon auf seinem Höhepunkt. Danach sinkt sie wieder ab. Androstenol soll mit der Grund dafür sein, warum Schweine Trüffel finden. Die Trüffel sollen Androstenol enthalten.
Androstenon 
Androstenon
Androstenon ist ein Pheromon, welches männliche Dominanz ausstrahlt. Die chemische Formel lautet 5-alpha-androst-16-en-3-one. Bei agressiveren Männern ist dieses Pheromon häufiger vorhanden als bei ruhigeren. In einem Versuch wurden Stühle mit Androstenon besprüht. Insgesamt waren 10 Stühle vorhanden. Frauen setzten sich öfter auf die Stühle, die vorher mit Androstenon besprüht wurden. Auch wurden Telefonzellen mit Androstenon besprüht. Frauen telefonierten deutlich öfter und länger dort, wo die Telefonzellen mit Pheromonen besprüht wurden.
Anilingus 
Wird beim Afterlecken die Zunge in den Anus eingeführt, so spricht man von Anilingus (anus.After; lingua: Zunge)

(oral-analer Sex, Rimming, »Arschlecken«)
RELEVANTE STD-RISIKEN
Gonorrhö, Hepatitis A, Herpes, Madenwurmbefall, Syphilis
Bei der Stimulation des Anus oder der Analregion mit der Zunge können folgende Infektionen auf den leckenden Partner/die leckende Partnerin übertragen werden: Amöbiasis, Chlamydien-Infektion, Donovanosis, Giardiasis, Gonorrhö, Hepatitis A und B, Madenwurmbefall, Shigellose.
Eine Übertragung von Herpes, HPV-Infektionen und Syphilis kann
sowohl vom leckenden auf den geleckten Partner geschehen als auch umgekehrt.
Unklar ist, ob bzw. in welchem Ausmaß Chlamydien-Infektionen
und Gonorrhö vom leckenden auf den geleckten Partner übertragen werden können. Bezüglich HIV ist Anilingus »Safer Sex«; eine HIV-Infektion beim Anilingus ist bisher nicht beschrieben worden.
Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.
Wer das Infektionsrisiko reduzieren will, kann eine Latexfolie
(Dental Dam) verwenden, die über den Anus gelegt wird.
Anorgasmie 
Anorgasmie, Orgasmusstörung

Als Anorgasmie bezeichnet man die sexuelle Dysfunktion, beim Sex nicht zum Orgasmus zu kommen. Wie viele Frauen von den sogenannten Orgasmusstörungen betroffen sind, lässt sich schwer beziffern: Die Zahlen reichen von jeder fünften bis zu jeder dritten Frau.


Auch Männer können einen "Anorgasmus" haben, wenn sie zwar eine Ejakulation erleben, die Gefühle aber ausbleiben und keine Befriedigung eintritt.
Anschaffen 
Anschaffen ist die saloppe Bezeichnung für das Ausüben von Prostitution
Antigennachweis 
Antigennachweis
Antigene sind Bestandteile von Erregern; werden sie – z. B. bei einer Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV-Infektion – nachgewiesen, beweist dies eine bestehende Infektion. Antigene können meist schon früher nachgewiesen werden als Antikörper. Bei einer erfolgreichen Therapie – etwa bei einer
Hepatitis – verschwinden sie wieder (d. h., sie können nicht mehr im Blut nachgewiesen werden), während Antikörper über viele Jahre nachweisbar bleiben können.
Antikörper-Test 
HIV-Antikörper-Test

Bei dieser Methode wird nach HIV-Antikörpern im Blut gesucht, die sich im Organismus bilden, wenn HI-Viren eingedrungen sind. Erst wenn eine bestimmte Menge Antikörper gebildet wurde, kann der Test sie nachweisen. Dies dauert üblicherweise 12 Wochen (= diagnostisches Fenster). Das bedeutet, dass eine HIV-Infektion nach 12 Wochen nachgewiesen werden kann.
Ein negatives Testergebnis sagt aus, dass im Blut keine Antikörper gegen HIV gefunden wurden. D.h. dass die getestete
Person bis vor drei Monaten nicht HIV-infiziert war. Ein positives Testergebnis bedeutet, dass im Blut Antikörper gegen HIV gefunden wurden und somit eine HIV-Infektion vorliegt.
Antikörpernachweis 
Antikörpernachweis
Antikörper sind körpereigene Eiweiße, die von B-Lymphozyten gebildet werden, um Antigene (z. B. Bestandteile von Viren, Bakterien oder Pilzen) zu binden und abzuwehren. Antikörper kommen im Blut und im Gewebe vor, z. B. in den Schleimhäuten. Das Vorliegen von erregerspezifischen Antikörpern im
Blut zeigt an, dass der Körper bereits Kontakt mit diesem Krankheitserreger hatte oder zum Zeitpunkt der Untersuchung noch Kontakt mit ihm hat.
Anus 
Anus ist die Fachbezeichnung für den Darmausgang. Er besteht aus der empfindlichen Darmschleimhaut, die in normale Haut übergeht. Der Schließmuskel (Sphinkter) sorgt für die Stuhlkontinenz und ein Gefäßpolster für die Luftkontinenz.
AO 
Alles ohne Gummi
Apathie 
Es ist die Gleichgültigkeit und fehlende Initiative gegenüber jeder sexuellen Betätigung. Sie kann psychisch bedingt sein, vor allem bei Ablehnung des Partners oder als Begleitsyndrom von Krankheiten auftauchen.
Der Begriff wird aber nicht nur im sexuellen Sinn verwendet

g/hanna 08.05.08
Aphrodisiaka 
Von der griechischen Göttin Aphrodite abgeleitete Bezeichnung für Mittel zur Steigerung der Libido, der sexuellen Begierde und des sexuellen Lustempfindens. Der Wunsch danach ist uralt. Bereits in ägyptischen Schriften - etwa 2000 v. Chr. - finden sich Rezepte für aphrodisierendes Essen und Trinken.

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen wurden verschiedene Substanzen als Aphrodisiaka verwendet und beschrieben. Eine Wirksamkeit nach wissenschaftlicher Definition ist dabei nicht immer nachzuweisen, vielmehr definieren sich viele Aphrodisiaka nach kulturanthropologischen und ethnowissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Eine Substanz kann als Aphrodisiakum verwendet sein, weil sie entweder
a) eine pharmakologische oder psychoaktive Wirkung hat
b) symbolische eine kognitive Struktur aktiviert (Gestaltlehre)
c) oder auf sinnlicher Ebene sensorisch aktiviert

Die erste Gruppe a) der überlieferten Aphrodisiaka haben durch ihre biologisch aktiven Inhaltsstoffe tatsächlich eine Wirkung, z.B. die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit häufig gebrauchte Spanische Fliege durch ihr Gift Cantharidin oder auch die Rinde des afrikanischen Yohimbe-Baumes, die bei Einnahme durch die enthaltenen biologisch wirksamen Yohimbin-Alkaloide stark durchblutungs- und erektionsfördernd wirkt. Ein neuzeitliches Aphrodisiakum dieser Klasse ist Viagra.

Auch alle rauscherzeugenden Substanzen wurden als Aphrodisiakum verwendet, z.B. Extrakte aus Nachtschattengewächsen (Alraune, Bilsenkraut, Stechapfel, Tollkirsche, Engelstrompeten), alkoholhaltige Getränke oder Cocablätter. Seit tausendenden von Jahren ist der Gebrauch von Ephedrakraut (Ephedrin), Mohn (Opium) und Hanf (Cannabis) dokumentiert.

Den Aphrodisiaka der Gruppe b) wird eine Wirkung aufgrund der äußeren Form zugeschrieben, z.B. Spargel oder Nashornhörner. Diese Mittel wirken nicht aufgrund ihrer chemisch-pharmakologischen Eigenschaften, sondern es wird ihnen durch ihre Gestalt eine Wirkung nachgesagt.

Sensorisch aktivierende Aphrodisiaka der Gruppe c) sind z.B. Düfte wie Sandelholz, Ylang-Ylang oder Moschus sowie Früchte (Erdbeeren, Feigen,...) und auch die an feuchte Schleimhaut erinnernden Austern.

Kein Aphrodisiakum wirkt beim Zeitunglesen oder Rasenmähen; Aphrodisiaka sind Gewürze für Sex und Erotik. Streng wissenschaftlich wirken lediglich Viagra und Yohimbe nachweislich auf die Kopulationsfrequenz.

md/3.6.08 nach Christian Rätsch, Lexikon der Liebesmittel
Aphrodite 
die Göttin der Schönheit und Liebe – im Alten Rom Venus genannt. Vorläuferinnen der Aphrodite sind in Vorderasien die Fruchtbarkeitsgöttin Ischtar und Astarte. Aphrodite schützte nicht nur die Liebenden, sondern gab sich auch selbst eifrig dem Dienst der Liebe hin.
Apotemnophilie 
Apotemnophilie siehe unter:

Body Integrity Identity Disorder
AR 
AR ..... anal rimming (Zungenanal)
Arabisch 
Arabisch
Eine auch Persisch oder China-Bad genannte, vielleicht etwas mühselige Sextechnik, bei der er sein bestes Stück während des Sex immer mal wieder herauszieht und zwischendurch in heißes Öl oder Wasser eintaucht, um danach wieder einzudringen. Das soll eine Durchblutungssteigerung der Vagina mit sich bringen, was wiederum die Lust der Frau erhöhen soll.
Armschmuck 
Ist nicht nur als Schmuck von sexueller Bedeutung, sondern auch als Fetisch und als sadomasochistisches Wunschobjekt. Das Armband schmückt nicht nur, es fesselt und schnürt ein, also die gleichen Assoziationen wie Fesseln, Ketten, Riemen und Stricke.
Asexuell 
Asexuell
Jeder von uns kennt Personen, von denen man sich einfach nicht vorstellen kann, daß sie Sex haben... zum Glück sind davon nicht wirklich so viele Menschen betroffen, wie wir manchmal glauben würden.
Asian 
Asian ..... Zungenanal
Askese 
Askese
bezeichnet die sexuelle Enthaltsamkeit, meist aus religiösen
Gründen, aber auch aus anderen Motiven. Häufig verbirgt sich hinter der Askese eine zwangsweise Enthaltung. Wenn zum Beispiel ein abartiger Sexual-Trieb nicht ausgelebt werden kann, führt dies unter Umständen zu einer vollständigen Sex- Abstinenz.
Momentan existieren 1089 Stichwörter im Lexikon.
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