Eierstockkrebs
Prof. Dr. Edgar Petru
Was ist
Eierstockkrebs?
aeggestokkraeft1.jpg (17453 bytes)
Weiblicher Unterleib im Querschnitt: Der Pfeil zeigt auf den rechten Eierstock, darunter ist die
Gebärmutter.
Jede Frau besitzt zwei Eierstöcke. Sie sind jeweils seitlich der
Gebärmutter im Becken fixiert und ca. 3 x 4 cm groß. Unter normalen Bedingungen bemerkt eine Frau ihre Eierstöcke nicht. Wenn der Arzt diese im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung abtastet, ist dieser Vorgang meist mit nur einem unangenehmen Druckgefühl verbunden.
An den Eierstöcken können sich sowohl gutartige Geschwülste (v. a. Zysten = ballonartige rundliche Auftreibungen gefüllt mit wasserartiger Flüssigkeit) als auch bösartige Geschwülste (v. a.
Eierstockkrebs) bilden.
Die Mehrzahl der Geschwülste an den Eierstöcken ist gutartig.
An
Eierstockkrebs erkranken hauptsächlich Frauen nach den Wechseljahren, das heißt um das 60. Lebensjahr. Vor dem 40. Lebensjahr tritt er sehr selten auf. Generell bilden sich bei vielen jungen Frauen vor den Wechseljahren meist harmlose Zysten.
Welche Krankheitszeichen treten bei
Eierstockkrebs auf?
* Der Bauchumfang nimmt zu und es tritt meist ein unklares Druckgefühl im Bauchraum auf.
* Es können damit auch Blähungen und Verstopfung verbunden sein.
* Unter Umständen können auch Atemnot oder Blasenbeschwerden vorhanden sein.
*
Eierstockkrebs wird häufig spät entdeckt, da er nur sehr untypische Krankheitszeichen verursacht.
Wie diagnostiziert der Arzt
Eierstockkrebs?
* Durch genaue Befragung (Anamnese) der Patientin
* Durch eine genaue gynäkologische Untersuchung
* Anhand einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
* Seltener durch eine computertomographische Untersuchung (CT-Untersuchung)
*
Eierstockkrebs kann man nur durch eine Operation und durch eine Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit Sicherheit feststellen. Das kann auch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen.
Ihr Arzt kann aufgrund seiner Erfahrung unter Zuhilfenahme des Tastbefundes und des Ultraschallbefundes entscheiden, wie hoch bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Eierstocktumor bösartig ist.
Wie wird
Eierstockkrebs behandelt?
*
Eierstockkrebs wird in den meisten Fällen operativ behandelt. Dabei werden meist die
Gebärmutter, beide Eierstöcke, das große Bauchnetz und befallene Anteile des Darms sowie die Lymphknoten des Beckens entfernt. Nach der Operation müssen sich viele Frauen einer Chemotherapie unterziehen.
*
Zur Früherkennung von
Eierstockkrebs eignen sich regelmäßige gynäkologische Untersuchungen einschließlich Ultraschall. Außer der regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung sind noch keine anderen vorbeugenden Maßnahmen bekannt.
*
Eierstockkrebs wird häufig spät erkannt. Die Heilungschancen sind auch beim
Eierstockkrebs umso größer, je früher der Krebs entdeckt wird.
*
Es kann sein, dass auch schon ein kleiner auffälliger Eierstocktumor sofort operiert werden muss, während unter Umständen ein größerer Eierstocktumor (z. B. eine große Zyste) noch einen Monat oder auch länger beobachtet werden kann, bevor eine operative Abklärung erfolgen muss.
*
Generell wird ein Eierstocktumor bei einer Frau nach dem Wechsel eher operiert werden müssen als bei einer jungen Frau, da im Alter die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Tumor bösartig ist, erhöht ist.
Eierstockkrebs Prof. Dr. Edgar Petru Was ist
Eierstockkrebs? aeggestokkraeft1.jpg (17453 bytes) Weiblicher Unterleib im Querschnitt: Der Pfeil zeigt auf den rechten Eierstock, darunter ist die
Gebärmutter. Jede Frau besitzt zwei Eierstöcke. Sie sind jeweils seitlich der
Gebärmutter im Becken fixiert und ca. 3 x 4 cm groß. Unter normalen Bedingungen bemerkt eine Frau ihre Eierstöcke nicht. Wenn der Arzt diese im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung abtastet, ist dieser Vorgang meist mit nur einem unangenehmen Druckgefühl verbunden. An den Eierstöcken können sich sowohl gutartige Geschwülste (v. a. Zysten = ballonartige rundliche Auftreibungen gefüllt mit wasserartiger Flüssigkeit) als auch bösartige Geschwülste (v. a.
Eierstockkrebs) bilden. Die Mehrzahl der Geschwülste an den Eierstöcken ist gutartig. An
Eierstockkrebs erkranken hauptsächlich Frauen nach den Wechseljahren, das heißt um das 60. Lebensjahr. Vor dem 40. Lebensjahr tritt er sehr selten auf. Generell bilden sich bei vielen jungen Frauen vor den Wechseljahren meist harmlose Zysten. Welche Krankheitszeichen treten bei
Eierstockkrebs auf? * Der Bauchumfang nimmt zu und es tritt meist ein unklares Druckgefühl im Bauchraum auf. * Es können damit auch Blähungen und Verstopfung verbunden sein. * Unter Umständen können auch Atemnot oder Blasenbeschwerden vorhanden sein. *
Eierstockkrebs wird häufig spät entdeckt, da er nur sehr untypische Krankheitszeichen verursacht. Wie diagnostiziert der Arzt
Eierstockkrebs? * Durch genaue Befragung (Anamnese) der Patientin * Durch eine genaue gynäkologische Untersuchung * Anhand einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) * Seltener durch eine computertomographische Untersuchung (CT-Untersuchung) *
Eierstockkrebs kann man nur durch eine Operation und durch eine Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit Sicherheit feststellen. Das kann auch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen. Ihr Arzt kann aufgrund seiner Erfahrung unter Zuhilfenahme des Tastbefundes und des Ultraschallbefundes entscheiden, wie hoch bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Eierstocktumor bösartig ist. Wie wird
Eierstockkrebs behandelt? *
Eierstockkrebs wird in den meisten Fällen operativ behandelt. Dabei werden meist die
Gebärmutter, beide Eierstöcke, das große Bauchnetz und befallene Anteile des Darms sowie die Lymphknoten des Beckens entfernt. Nach der Operation müssen sich viele Frauen einer Chemotherapie unterziehen. * Zur Früherkennung von
Eierstockkrebs eignen sich regelmäßige gynäkologische Untersuchungen einschließlich Ultraschall. Außer der regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung sind noch keine anderen vorbeugenden Maßnahmen bekannt. *
Eierstockkrebs wird häufig spät erkannt. Die Heilungschancen sind auch beim
Eierstockkrebs umso größer, je früher der Krebs entdeckt wird. * Es kann sein, dass auch schon ein kleiner auffälliger Eierstocktumor sofort operiert werden muss, während unter Umständen ein größerer Eierstocktumor (z. B. eine große Zyste) noch einen Monat oder auch länger beobachtet werden kann, bevor eine operative Abklärung erfolgen muss. * Generell wird ein Eierstocktumor bei einer Frau nach dem Wechsel eher operiert werden müssen als bei einer jungen Frau, da im Alter die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Tumor bösartig ist, erhöht ist.
Eierstockkrebs Prof. Dr. Edgar Petru Was ist
Eierstockkrebs? aeggestokkraeft1.jpg (17453 bytes) Weiblicher Unterleib im Querschnitt: Der Pfeil zeigt auf den rechten Eierstock, darunter ist die
Gebärmutter. Jede Frau besitzt zwei Eierstöcke. Sie sind jeweils seitlich der
Gebärmutter im Becken fixiert und ca. 3 x 4 cm groß. Unter normalen Bedingungen bemerkt eine Frau ihre Eierstöcke nicht. Wenn der Arzt diese im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung abtastet, ist dieser Vorgang meist mit nur einem unangenehmen Druckgefühl verbunden. An den Eierstöcken können sich sowohl gutartige Geschwülste (v. a. Zysten = ballonartige rundliche Auftreibungen gefüllt mit wasserartiger Flüssigkeit) als auch bösartige Geschwülste (v. a.
Eierstockkrebs) bilden. Die Mehrzahl der Geschwülste an den Eierstöcken ist gutartig. An
Eierstockkrebs erkranken hauptsächlich Frauen nach den Wechseljahren, das heißt um das 60. Lebensjahr. Vor dem 40. Lebensjahr tritt er sehr selten auf. Generell bilden sich bei vielen jungen Frauen vor den Wechseljahren meist harmlose Zysten. Welche Krankheitszeichen treten bei
Eierstockkrebs auf? * Der Bauchumfang nimmt zu und es tritt meist ein unklares Druckgefühl im Bauchraum auf. * Es können damit auch Blähungen und Verstopfung verbunden sein. * Unter Umständen können auch Atemnot oder Blasenbeschwerden vorhanden sein. *
Eierstockkrebs wird häufig spät entdeckt, da er nur sehr untypische Krankheitszeichen verursacht. Wie diagnostiziert der Arzt
Eierstockkrebs? * Durch genaue Befragung (Anamnese) der Patientin * Durch eine genaue gynäkologische Untersuchung * Anhand einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) * Seltener durch eine computertomographische Untersuchung (CT-Untersuchung) *
Eierstockkrebs kann man nur durch eine Operation und durch eine Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit Sicherheit feststellen. Das kann auch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen. Ihr Arzt kann aufgrund seiner Erfahrung unter Zuhilfenahme des Tastbefundes und des Ultraschallbefundes entscheiden, wie hoch bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Eierstocktumor bösartig ist. Wie wird
Eierstockkrebs behandelt? *
Eierstockkrebs wird in den meisten Fällen operativ behandelt. Dabei werden meist die
Gebärmutter, beide Eierstöcke, das große Bauchnetz und befallene Anteile des Darms sowie die Lymphknoten des Beckens entfernt. Nach der Operation müssen sich viele Frauen einer Chemotherapie unterziehen. * Zur Früherkennung von
Eierstockkrebs eignen sich regelmäßige gynäkologische Untersuchungen einschließlich Ultraschall. Außer der regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung sind noch keine anderen vorbeugenden Maßnahmen bekannt. *
Eierstockkrebs wird häufig spät erkannt. Die Heilungschancen sind auch beim
Eierstockkrebs umso größer, je früher der Krebs entdeckt wird. * Es kann sein, dass auch schon ein kleiner auffälliger Eierstocktumor sofort operiert werden muss, während unter Umständen ein größerer Eierstocktumor (z. B. eine große Zyste) noch einen Monat oder auch länger beobachtet werden kann, bevor eine operative Abklärung erfolgen muss. * Generell wird ein Eierstocktumor bei einer Frau nach dem Wechsel eher operiert werden müssen als bei einer jungen Frau, da im Alter die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Tumor bösartig ist, erhöht ist.