Papilloma-Virus
Humane Papilloma-Viren können die Genitalschleimhäute infizieren und zu verschiedenen Krankheiten führen. Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich durch sexuelle Kontakte, es ist aber auch die Übertragung während der Schwangerschaft auf das Kind möglich. Verschiedene Typen dieser Viren sind bekannt, wodurch sich die Infektion unterschiedlich äußern kann.
Bei Frauen und Männern kann die Infektion ohne sichtbare Zeichen bestehen. Häufig treten Warzen auf, die bei beiden Geschlechtern vor allem das äußere Genitale sowie den Darmausgang befallen. Manche Typen führen zu Zellveränderungen, die als Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses angesehen werden. Die Folgen einer Infektion sind also sehr unterschiedlich. Als Konsequenz sollte auch aus diesen Gründen jede Frau regelmäßige gynäkologische Kontrollen durchführen lassen, um im Falle einer Infektion frühzeitig eine Behandlung zu erhalten.
Gebärmutterhalskrebs
(Zervixkarzinom)
Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der
Gebärmutter und verbindet die
Scheide mit der Gebärmutterhöhle. Der Gebärmutterhals endet am Gebärmuttermund, der bei einer gynäkologischen Untersuchung im oberen Teil der
Scheide sichtbar wird.
Am Gebärmutterhals können bevorzugt sowohl bei jungen Frauen als auch bei Frauen um das 40. Lebensjahr Veränderungen der oberflächlichen Zellschicht entstehen.
Man spricht von
Gebärmutterhalskrebs, wenn die Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals bösartig sind.
Früherkennung des
Gebärmutterhalskrebs
Eine gynäkologische Kontrolluntersuchung beinhaltet (z. B. in halbjährlichen bis jährlichen Abständen) eine Untersuchung dieser oberflächlichen Zellen am Gebärmuttermund. Dies geschieht durch einen
Abstrich vom Gebärmuttermund. Diese Untersuchung wird von der Patientin am gynäkologischen Stuhl als leichtes Abschaben vom Muttermundsbereich empfunden.
Ziel regelmäßiger Zellabstriche vom Gebärmutterhals ist es, den
Gebärmutterhalskrebs zu verhindern und ihn in seiner Vorstufe, die meist über Jahre besteht, zu entdecken.
* Befindet sich der
Gebärmutterhalskrebs in einem Vor- oder Frühstadium, kann er durch eine einfache kleine Operation behandelt werden. Diese Operation heißt Konisation. Bei ihr wird ein kleines kegelförmiges Stückchen von ca. 2 x 1 cm aus dem Gebärmutterhals entfernt. Bei den allermeisten Patientinnen kann in diesem Vorstadium die
Gebärmutter und damit die Fähigkeit, Kinder zu gebären, erhalten bleiben.
* Hat sich tatsächlich bereits ein
Gebärmutterhalskrebs entwickelt, ist meist eine Operation mit Entfernung der
Gebärmutter notwendig.
Welche Symptome treten auf?
Veränderungen der Zellen bleiben anfangs meist unbemerkt. Im weiter fortgeschrittenen Stadium können folgende Krankheitszeichen auftreten:
* Schmierblutungen beim und nach dem
Geschlechtsverkehr
* Teilweise übelriechender, teilweise auch starker und blutiger
Ausfluss aus der
Scheide
* Kreuzschmerzen
* Sich wiederholende Entzündungen der Harnblase und des Nierenbeckens
* Seltener Gerinnselbildungen mit Schwellung und Blauverfärbung eines Ober- bzw. Unterschenkels
Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Diese Krebsform kann im Vor- oder Frühstadium nur durch eine Untersuchung des Zellabstrichs und eine Betrachtung des Gebärmutterhalses bei der gynäkologischen Untersuchung erkannt werden. Dabei erfolgt die Betrachtung des Gebärmutterhalses nach Entfaltung der Scheidenwände mit Hilfe eines am gynäkologischen Stuhl montierten und vor dem Scheideneingang aufgestellten Mikroskops.
In schweren Fällen kann der
Gebärmutterhalskrebs mit bloßem
Auge erkannt werden.
Wie behandelt man
Gebärmutterhalskrebs?
Wird tatsächlich
Gebärmutterhalskrebs festgestellt, ist meist eine kleinere Operation (Konisation = Entfernung eines kleinen Gewebskegels vom Muttermund) oder eine größere Operation (z. B. Gebärmutterentfernung) erforderlich.
* In vielen Fällen reicht es also durchaus, nur einen kleinen Kegel vom Muttermund zu entfernen. In diesen Fällen kann die Frau auch weiterhin Kinder gebären.
* In fortgeschrittenen Stadien kann es erforderlich werden, zusätzlich zur
Gebärmutter auch ein kleines Stück der
Scheide zu entfernen.
* In manchen Fällen ist anstelle der Operation der
Gebärmutter eine Behandlung mit Strahlen notwendig.
* In den letzten Jahren wird anstelle einer Operation auch zunehmend eine Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie (= Behandlung mit Medikamenten gegen Krebs) eingesetzt.
* In manchen Fällen ist im Anschluss an eine Operation eine Strahlenbehandlung oder Chemotherapie notwendig.
Prognose
Wie bei allen Krebsarten ist auch beim
Gebärmutterhalskrebs die Heilungschance bei seiner frühen Erkennung am größten. Die Heilungschance beträgt 100%, wird der Gebärmutterkrebs in seinem Vorstadium erkannt und durch eine Konisation (Entfernung eines kleines Gewebskegels vom Muttermund) behandelt.
Was ist das Papilloma-Virus? Humane Papilloma-Viren können die Genitalschleimhäute infizieren und zu verschiedenen Krankheiten führen. Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich durch sexuelle Kontakte, es ist aber auch die Übertragung während der Schwangerschaft auf das Kind möglich. Verschiedene Typen dieser Viren sind bekannt, wodurch sich die Infektion unterschiedlich äußern kann. Bei Frauen und Männern kann die Infektion ohne sichtbare Zeichen bestehen. Häufig treten Warzen auf, die bei beiden Geschlechtern vor allem das äußere Genitale sowie den Darmausgang befallen. Manche Typen führen zu Zellveränderungen, die als Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses angesehen werden. Die Folgen einer Infektion sind also sehr unterschiedlich. Als Konsequenz sollte auch aus diesen Gründen jede Frau regelmäßige gynäkologische Kontrollen durchführen lassen, um im Falle einer Infektion frühzeitig eine Behandlung zu erhalten.
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der
Gebärmutter und verbindet die
Scheide mit der Gebärmutterhöhle. Der Gebärmutterhals endet am Gebärmuttermund, der bei einer gynäkologischen Untersuchung im oberen Teil der
Scheide sichtbar wird. Am Gebärmutterhals können bevorzugt sowohl bei jungen Frauen als auch bei Frauen um das 40. Lebensjahr Veränderungen der oberflächlichen Zellschicht entstehen. Man spricht von
Gebärmutterhalskrebs, wenn die Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals bösartig sind. Früherkennung des
Gebärmutterhalskrebs Eine gynäkologische Kontrolluntersuchung beinhaltet (z. B. in halbjährlichen bis jährlichen Abständen) eine Untersuchung dieser oberflächlichen Zellen am Gebärmuttermund. Dies geschieht durch einen
Abstrich vom Gebärmuttermund. Diese Untersuchung wird von der Patientin am gynäkologischen Stuhl als leichtes Abschaben vom Muttermundsbereich empfunden. Ziel regelmäßiger Zellabstriche vom Gebärmutterhals ist es, den
Gebärmutterhalskrebs zu verhindern und ihn in seiner Vorstufe, die meist über Jahre besteht, zu entdecken. * Befindet sich der
Gebärmutterhalskrebs in einem Vor- oder Frühstadium, kann er durch eine einfache kleine Operation behandelt werden. Diese Operation heißt Konisation. Bei ihr wird ein kleines kegelförmiges Stückchen von ca. 2 x 1 cm aus dem Gebärmutterhals entfernt. Bei den allermeisten Patientinnen kann in diesem Vorstadium die
Gebärmutter und damit die Fähigkeit, Kinder zu gebären, erhalten bleiben. * Hat sich tatsächlich bereits ein
Gebärmutterhalskrebs entwickelt, ist meist eine Operation mit Entfernung der
Gebärmutter notwendig. Welche Symptome treten auf? Veränderungen der Zellen bleiben anfangs meist unbemerkt. Im weiter fortgeschrittenen Stadium können folgende Krankheitszeichen auftreten: * Schmierblutungen beim und nach dem
Geschlechtsverkehr * Teilweise übelriechender, teilweise auch starker und blutiger
Ausfluss aus der
Scheide * Kreuzschmerzen * Sich wiederholende Entzündungen der Harnblase und des Nierenbeckens * Seltener Gerinnselbildungen mit Schwellung und Blauverfärbung eines Ober- bzw. Unterschenkels Wie stellt der Arzt die Diagnose? Diese Krebsform kann im Vor- oder Frühstadium nur durch eine Untersuchung des Zellabstrichs und eine Betrachtung des Gebärmutterhalses bei der gynäkologischen Untersuchung erkannt werden. Dabei erfolgt die Betrachtung des Gebärmutterhalses nach Entfaltung der Scheidenwände mit Hilfe eines am gynäkologischen Stuhl montierten und vor dem Scheideneingang aufgestellten Mikroskops. In schweren Fällen kann der
Gebärmutterhalskrebs mit bloßem
Auge erkannt werden. Wie behandelt man
Gebärmutterhalskrebs? Wird tatsächlich
Gebärmutterhalskrebs festgestellt, ist meist eine kleinere Operation (Konisation = Entfernung eines kleinen Gewebskegels vom Muttermund) oder eine größere Operation (z. B. Gebärmutterentfernung) erforderlich. * In vielen Fällen reicht es also durchaus, nur einen kleinen Kegel vom Muttermund zu entfernen. In diesen Fällen kann die Frau auch weiterhin Kinder gebären. * In fortgeschrittenen Stadien kann es erforderlich werden, zusätzlich zur
Gebärmutter auch ein kleines Stück der
Scheide zu entfernen. * In manchen Fällen ist anstelle der Operation der
Gebärmutter eine Behandlung mit Strahlen notwendig. * In den letzten Jahren wird anstelle einer Operation auch zunehmend eine Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie (= Behandlung mit Medikamenten gegen Krebs) eingesetzt. * In manchen Fällen ist im Anschluss an eine Operation eine Strahlenbehandlung oder Chemotherapie notwendig. Prognose Wie bei allen Krebsarten ist auch beim
Gebärmutterhalskrebs die Heilungschance bei seiner frühen Erkennung am größten. Die Heilungschance beträgt 100%, wird der Gebärmutterkrebs in seinem Vorstadium erkannt und durch eine Konisation (Entfernung eines kleines Gewebskegels vom Muttermund) behandelt.Was ist das Papilloma-Virus? Humane Papilloma-Viren können die Genitalschleimhäute infizieren und zu verschiedenen Krankheiten führen. Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich durch sexuelle Kontakte, es ist aber auch die Übertragung während der Schwangerschaft auf das Kind möglich. Verschiedene Typen dieser Viren sind bekannt, wodurch sich die Infektion unterschiedlich äußern kann. Bei Frauen und Männern kann die Infektion ohne sichtbare Zeichen bestehen. Häufig treten Warzen auf, die bei beiden Geschlechtern vor allem das äußere Genitale sowie den Darmausgang befallen. Manche Typen führen zu Zellveränderungen, die als Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses angesehen werden. Die Folgen einer Infektion sind also sehr unterschiedlich. Als Konsequenz sollte auch aus diesen Gründen jede Frau regelmäßige gynäkologische Kontrollen durchführen lassen, um im Falle einer Infektion frühzeitig eine Behandlung zu erhalten.
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der
Gebärmutter und verbindet die
Scheide mit der Gebärmutterhöhle. Der Gebärmutterhals endet am Gebärmuttermund, der bei einer gynäkologischen Untersuchung im oberen Teil der
Scheide sichtbar wird. Am Gebärmutterhals können bevorzugt sowohl bei jungen Frauen als auch bei Frauen um das 40. Lebensjahr Veränderungen der oberflächlichen Zellschicht entstehen. Man spricht von
Gebärmutterhalskrebs, wenn die Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals bösartig sind. Früherkennung des
Gebärmutterhalskrebs Eine gynäkologische Kontrolluntersuchung beinhaltet (z. B. in halbjährlichen bis jährlichen Abständen) eine Untersuchung dieser oberflächlichen Zellen am Gebärmuttermund. Dies geschieht durch einen
Abstrich vom Gebärmuttermund. Diese Untersuchung wird von der Patientin am gynäkologischen Stuhl als leichtes Abschaben vom Muttermundsbereich empfunden. Ziel regelmäßiger Zellabstriche vom Gebärmutterhals ist es, den
Gebärmutterhalskrebs zu verhindern und ihn in seiner Vorstufe, die meist über Jahre besteht, zu entdecken. * Befindet sich der
Gebärmutterhalskrebs in einem Vor- oder Frühstadium, kann er durch eine einfache kleine Operation behandelt werden. Diese Operation heißt Konisation. Bei ihr wird ein kleines kegelförmiges Stückchen von ca. 2 x 1 cm aus dem Gebärmutterhals entfernt. Bei den allermeisten Patientinnen kann in diesem Vorstadium die
Gebärmutter und damit die Fähigkeit, Kinder zu gebären, erhalten bleiben. * Hat sich tatsächlich bereits ein
Gebärmutterhalskrebs entwickelt, ist meist eine Operation mit Entfernung der
Gebärmutter notwendig. Welche Symptome treten auf? Veränderungen der Zellen bleiben anfangs meist unbemerkt. Im weiter fortgeschrittenen Stadium können folgende Krankheitszeichen auftreten: * Schmierblutungen beim und nach dem
Geschlechtsverkehr * Teilweise übelriechender, teilweise auch starker und blutiger
Ausfluss aus der
Scheide * Kreuzschmerzen * Sich wiederholende Entzündungen der Harnblase und des Nierenbeckens * Seltener Gerinnselbildungen mit Schwellung und Blauverfärbung eines Ober- bzw. Unterschenkels Wie stellt der Arzt die Diagnose? Diese Krebsform kann im Vor- oder Frühstadium nur durch eine Untersuchung des Zellabstrichs und eine Betrachtung des Gebärmutterhalses bei der gynäkologischen Untersuchung erkannt werden. Dabei erfolgt die Betrachtung des Gebärmutterhalses nach Entfaltung der Scheidenwände mit Hilfe eines am gynäkologischen Stuhl montierten und vor dem Scheideneingang aufgestellten Mikroskops. In schweren Fällen kann der
Gebärmutterhalskrebs mit bloßem
Auge erkannt werden. Wie behandelt man
Gebärmutterhalskrebs? Wird tatsächlich
Gebärmutterhalskrebs festgestellt, ist meist eine kleinere Operation (Konisation = Entfernung eines kleinen Gewebskegels vom Muttermund) oder eine größere Operation (z. B. Gebärmutterentfernung) erforderlich. * In vielen Fällen reicht es also durchaus, nur einen kleinen Kegel vom Muttermund zu entfernen. In diesen Fällen kann die Frau auch weiterhin Kinder gebären. * In fortgeschrittenen Stadien kann es erforderlich werden, zusätzlich zur
Gebärmutter auch ein kleines Stück der
Scheide zu entfernen. * In manchen Fällen ist anstelle der Operation der
Gebärmutter eine Behandlung mit Strahlen notwendig. * In den letzten Jahren wird anstelle einer Operation auch zunehmend eine Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie (= Behandlung mit Medikamenten gegen Krebs) eingesetzt. * In manchen Fällen ist im Anschluss an eine Operation eine Strahlenbehandlung oder Chemotherapie notwendig. Prognose Wie bei allen Krebsarten ist auch beim
Gebärmutterhalskrebs die Heilungschance bei seiner frühen Erkennung am größten. Die Heilungschance beträgt 100%, wird der Gebärmutterkrebs in seinem Vorstadium erkannt und durch eine Konisation (Entfernung eines kleines Gewebskegels vom Muttermund) behandelt.