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SEXWORKER - Forum für professionelle Sexarbeit Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 2017-11-18, 01:54
EROTIK - SEXWORKER LEXIKON
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Sado Masochismus 
Der SM-Begriff fasst das sexuelle Lustempfinden bei der Schmerzbereitung und beim Schmerzempfinden zusammen. SM-Praktiken beinhalten dominante, aber auch devote Elemente. Manchmal findet Sado-Masochismus in phantasievoll betriebenen Rollenspielen statt, in denen der eine Partner den dominanten, herrschenden Part übernimmt, während der andere sich ihm unterwerfen muß. Viele Sado-Masochisten verarbeiten mit ihrer Neigung schwere traumatische Kindheits- oder Jugenderlebnisse. Nur wenige betreiben diese Sexvariante aus Nervenkitzel und Lust.
Safer Sex 
Safewort - safeword 
ein Wort das sich die SM-Partner zuvor ausmachen, mit dem der passive Partner eine Session in jedem Moment abbrechen kann, wenn er den Eindruck bekommt, dass etwas schief läuft
Samen 
griechisch Sperma; die aus der männlichen Geschlechtsöffnung austretende Flüssigkeit; die Samenzellen enthält.
Dabei setzt sich Samenflüssigkeit aus Samen und unterschiedlichen Sekreten zusammen, die von verschiedensten Anhangsorganen (Hoden, Nebenhoden, Prostata,…) gebildet wird.
Samenerguss 
Samenflüssigkeit 
Samenflüssigkeit - bitte nicht mir Sperma verwechseln! Siehe auch Präjakulat - Info über die Ansteckungsgefahr durch Samenflüssigkeit: Unter Anderem im Thread: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=23
Sandwich 
die sexuelle Vereinigung von drei Personen, die sich gleichzeitig anal und vaginal penetrieren.
Satyriasis 
Krankhaft gesteigerter Geschlechtstrieb bei Männern als Symptom einer psychischen Erkrankung (Don-Juan-Komplex).
SC 
SC ..... Swingerclub
Schamhaare 
In der Pubertät entwickeln sich die Schamhaare auf den äußeren Sexualorganen.
Sie können sich bis zu den Innenseiten der Oberschenkel erstrecken. Wie dicht die Schambehaarung wird, oder welche Farbe und ob sie weich oder fest ist, ist bei jeder Frau erblich bedingt und deshalb ganz verschieden.
Ursprünglich diente die Schambehaarung dazu, Duftstoffe zu speichern und somit Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Heute erfüllen die Schamhaare keine biologische Funktion mehr, außer Reibung beim Geschlechtsverkehr vorzubeugen.
Ob die Schambehaarung bleibt oder durch Rasur entfernt wird, ist reine Geschmackssache und jeder Frau und jedem Mann selbst überlassen.
Schanker harter 
Syphilis, Lues, harter Schanker

Syphilis ist eine schwere Erkrankung, die unbehandelt zu chronischen Leiden und auch zum Tod führen kann. Sie verläuft üblicherweise in drei Stadien: Im ersten Stadium entwickelt sich ca. 3 Wochen nach der Ansteckung an der Eintrittsstelle des Erregers ein Knoten oder ein schmerzhaftes Geschwür, der oder das dann von selbst wieder verschwindet. Im Anschluss daran treten in der zweiten Phase, die zwischen ca. 8 Wochen bis 2 Jahren nach der Ansteckung beginnt, Fieber, Lymphknotenschwellungen und Hautausschläge auf. In einer dritten Phase, die erst nach mehreren Jahren auf die eigentliche Ansteckung folgt, werden nun das Nervensystem, das Herz-Kreislaufsystem und andere Organe befallen, was zu schwerster Krankheit und zum Tod führen kann. Die offenen Geschwüre, die sich infolge der Erkrankung entwickeln, bilden oft die Eintrittsstellen für weitere Infektionen mit Viren (z.B. HIV) und Bakterien. Bei einer Schwangerschaft kann die Syphilis zu schweren Schädigungen des Kindes führen.

Die Ansteckung erfolgt meist durch Geschlechtsverkehr ohne Kondom. Syphilis ist hochansteckend und kann auch schon durch sehr engen, direkten Körperkontakt (z.B. beim Petting) übertragen werden, da sie ansteckende Krankheitsherde nicht nur im Bereich der Genitalien sondern auch am ganzen Körper entwickeln kann. Kondome können beim Sex das Ansteckungsrisiko reduzieren, aber nicht gänzlich vor einer Ansteckung schützen, da eine Übertragung durch feuchte Hände, Handtücher etc. ebenfalls möglich ist. Entsprechende Hygienemaßnahmen müssen also unbedingt befolgt werden.

Bei rechtzeitiger Behandlung der Syphilis in den frühen Stadien kann sie durch Einsatz von Antibiotika geheilt werden, in späteren Stadien ist zumindest noch ein Stillstand in der Krankheitsentwicklung erreichbar, so dass schwere Verläufe heutzutage relativ selten sind. Sollte es allerdings infolge der Infektion bereits zu Organschädigungen gekommen sein, so sind diese nicht mehr rückgängig zu machen. Während einer Behandlung ist Sex verboten. Eine Nachuntersuchung sollte nach ca. 2 Jahren erfolgen. Wichtig ist die Partnerbehandlung.
Schanker weicher 
weicher Schanker, Ulcus Molle

Der weiche Schanker ist eine in Mitteleuropa seltene Krankheit, kommt in tropischen Ländern aber recht häufig vor. Die ersten Anzeichen treten nach 2-6 Tagen nach der Ansteckung auf, und zwar in Form rötlicher Geschwüre (oft mit zackigem Rand) am Ort der Ansteckung. Die Lymphknoten in der Nähe der Entzündungen können geschwollen sein und schmerzen. Frauen haben häufiger auch keine Beschwerden, können die Krankheit aber dennoch übertragen.

Unbehandelt können sich in manchen Fällen Fisteln ausbilden, also zusätzliche Gänge im erkrankten Gewebe, beim Mann z.B. ein "Nebenausgang" der Harnröhre zur Eichel. Eine Ansteckung erfolgt fast ausschließlich auf dem Wege des Geschlechtsverkehrs, aber auch eine indirekte Übertragung durch eine Schmierinfektion ist möglich. Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt, wobei gleichzeitig auch eine Partnerbehandlung erfolgen muss.

Tipp: Schützen können Kondome und eine gute Körperhygiene.
Schattenliebe 
Wir sprechen von Schattenliebe, wenn eine Person nicht in der Lage ist, eine Beziehung mit einem erreichbaren Menschen einzugehen oder sich überhaupt erst in jemand Nahbaren zu verlieben. Solche Menschen verlieben sich unsterblich in Berühmtheiten oder Unbekannte. Diese Neigung kann zahlreiche Ursachen haben, wie zum Beispiel Narzissmus, Angst vor Sex oder einer unbewussten homosexuellen Tendenz..
Schaumzäpfchen 
Pearl Index 8- 36

Chemische Verhütungsmittel sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und relativ leicht anzuwenden.

Trotz allem: sie sind nicht nur für die meisten Menschen äußerst unangenehm (flüssige, eklig schmeckende, juckend, brennende Angelegenheit), sondern auch absolut unzuverlässig! Also - FINGER WEG!

In Verbindung mit dem Kondom ist es nicht notwendig Schaumzäpfchen oder andere chemische Verhütungsmittel zu verwenden. Das Kondom allein ist, richtig angewendet, ein gutes und sicheres Verhütungsmittel.
Scheide 
Die Scheide - siehe Vagina
Scheidendusche 
Viele Frauen wenden die Scheidendusche täglich zur hygienischen Pflege an. Dies sollte aber nur aufgrund einer Anordnung des Arztes erfolgen, da die Vagina ein Organ ist, das sich selbst reinigt und über eine natürliche Scheidenflora verfügt. Diese kann leicht durch bestimmte Faktoren in ihrem natürlichen Gleichgewicht gestört werden, so auch durch eine Scheidendusche.
Manchmal versuchen auch Frauen das männliche Sperma, nach dem erfolgten Geschlechtsakt, aus der Vagina mittels dieser Dusche herauszuspülen. Sie erreichen dadurch jedoch nur das Gegenteil, da der Samen auf diese Weise nur noch leichter zur Gebärmutter gelangen kann...
Scheidenentzündung 
In der Scheide leben verschiedene Bakterien. Einige sind nützlich und für die Gesundheit notwendig. Es kann aber auch vorkommen, dass schädliche Mikroorganismen, z.B. Pilze oder Trichomonaden, eindringen. Wenn der Körper sie nicht abwehren kann, kommt es zu einer Entzündung, die sich durch Jucken oder Brennen und wahrscheinlich auch durch Ausfluss äußert. In diesem Fall sollte die Frau zur Frauenärztin gehen, um sich untersuchen zu lassen. Normalerweise kann eine Scheidenentzündung sehr leicht mit Medikamenten behandelt werden
Scheidenflüssigkeit 
Die Scheide ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, ähnlich der im Mund. Diese produzieren eine klare, schleimige Flüssigkeit, die der Samenflüssigkeit des Mannes ähnlich ist. Sie ist säure- und salzhaltig und dient zur Selbstreinigung der Scheide. Bei sexueller Erregung sondern die Scheidenwänden verstärkt Flüssigkeit ab als Gleitmittel. Ohne diese Gleitflüssigkeit würde es beim Miteinander-schlafen weh tun, wenn das Glied in die Scheide eindringt.
Scheidenkrampf 
Vaginismus , Abwehrreaktion gegen Berühren des Scheideneingangs oder gegen das Einführen von Penis, Dildo oder Finger in die Scheide. Neben der Muskulatur an Scheideneingang und Beckenboden verkrampft auch die Oberschenkelmuskulatur und führt zu einem Zusammenpressen der Beine. Vaginismus tritt oft auch bei nichtsexeueller Berührung (z.B. bei einer frauenärztlichen Untersuchung) auf. Vaginismus hat fast immer seelische Ursachen. Neben krankhaften Störungen kann auch Dyspareunie (Nichtzusammenpassen der Partner) ein Grund sein. Am häufigsten jedoch tritt Vaginismus nur vorübergehend und meist bei sehr jungen Frauen auf. Ängste vorm Sexualverkehr aus Unerfahrenheit können dafür verantwortlich sein. Durch geduldiges Verhalten und behutsames Vorgehen kann der Mann seiner Partnerin helfen, solche Ängste zu überwinden.
Scheidenpessar 
Ein Verhütungsmittel für die Frau. Es wird auch Diaphragma genannt. Schleimstrukturmethode: Eine Methode zur Feststellung von fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen. In der Scheide befindet sich vor dem Muttermund eine Schleimschicht, die gewöhnlich zäh und undurchsichtig ist. Zur Zeit des Eisprungs vermehrt sich der Schleim und wird klar und dünnflüssig, um für die Samenzellen besonders durchlässig zu sein. Wenn die Frau etwas von diesem Schleim zwischen zwei Finger nimmt, zieht er einen Faden. Man sagt dazu, er wird "spinnbar". In dieser Zeit kann die Frau sehr leicht schwanger werden. Nach dem Eisprung verdickt der Schleim sich wieder und bleibt an den Fingern kleben ohne Fäden zu ziehen. Manche Frauen benutzen diese Methode für die natürlich Verhütung. Alleine angewendet ist es aber sehr unsicher, weil die Möglichkeit schwanger zu werden schon 5 Tage vor dem Eisprung besteht. Solange können Samenzellen nämlich im Eileiter überleben. Der Schleim verändert sich aber erst ungefähr einen Tag vor dem Eisprung. Um die Sicherheit zu erhöhen kombinieren deshalb viele Frauen die Schleimuntersuchung mit der Temperaturmethode.
Scheidenpilzinfektion 
Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose)

Pilzerkrankungen der äußeren Geschlechtsorgane und der Scheide gehören zu den häufigsten genitalen Infektionen. Die Scheide ist grundsätzlich nie "keimfrei", sondern weist vielmehr ein spezifisches Milieu auf, in dem Pilze und Bakterien nebeneinander existieren und sich im Normalfall in einem ausgewogenen Gleichgewicht befinden. So lange dieses Verhältnis bestehen bleibt, treten keine Krankheitssymptome auf.

Das Scheidenmilieu ist wesentlich von der hormonellen Situation abhängig und ändert sich daher innerhalb eines Monatszyklus ebenso wie im Verlauf des Lebens. So gibt es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen Mädchen vor der Pubertät, geschlechtsreifen Frauen sowie älteren Frauen während und nach den Wechseljahren. Bei einer gesunden, geschlechtsreifen Frau finden sich im Scheidenmilieu vorwiegend Milchsäurebakterien (Laktobazillen oder Döderleinflora). Diese bilden aus den Zuckerstoffen, die sich in den Scheidenzellen befinden, Milchsäure. Infolge entsteht der saure pH-Wert in der Scheide, durch den Bakterien und Pilze in ihrem Wachstum gehemmt werden.



Wie gelangt der Pilz in die Scheide?

Grundsätzlich ist der Pilz in vielen Fällen bereits in der Scheide vorhanden, wird aber in seinem Wachstum durch das umgebende Milieu unterdrückt. Erst wenn das Gleichgewicht gestört ist, kann er sich vermehren und die unangenehmen Symptome auslösen. Vor allem der Magen-Darm-Trakt fungiert als Quelle für Pilze. Zu einer Übertragung kann es jedoch auch beim Geschlechtsverkehr kommen, wobei bestimmte sexuelle Praktiken, wie etwa Analverkehr, Pilzinfektionen zusätzlich begünstigen können.

Gemeinsam benutzte Toiletteartikel, Wäsche und Handtücher etc. fördern ebenfalls die Ausbreitung von Pilzinfektionen. Selbiges Problem stellt sich in öffentlichen Bädern, wobei das Chlorwasser als Übertragungsweg allerdings nicht in Frage kommt. Die Probleme treten erst dann auf, wenn sich die - bis dorthin unbemerkten - Pilze auf Grund einer geschwächten Körperabwehr ungehemmt vermehren können. Die Übertragung kann schon sehr früh stattfinden. So besteht etwa die Möglichkeit, dass sich das Neugeborene bereits über den Geburtskanal mit Pilzen infiziert. Die Pilze besiedeln Mund und Darm, vor allem den Enddarm.



Welche Faktoren begünstigen eine Pilzinfektion?

Bei Vorliegen einer geschwächten Körperabwehr kann sich der Pilz ungehemmt vermehren, weil das Gleichgewicht zwischen "guten" und "schlechten" Keimen gestört ist. So können etwa Antibiotika die Scheidenkeime beeinträchtigen und dadurch das Milieu negativ verändern. Ebenfalls störend wirken sich die Körperabwehr schwächende Medikamente (Immunsuppressiva), wie Krebsmittel oder Kortisone, aus. Auch bestehende Krankheiten wie etwa Diabetes können Pilzinfektionen begünstigen.

Darüber hinaus kann es durch Veränderungen der Hormonspiegel zu einer gesteigerten Pilzvermehrung kommen. Abhängig von den Hormonen ändert sich die Zusammensetzung des Scheidensekrets - variiert wird etwa der Zuckergehalt -, so dass infolge das Pilzwachstum angeregt wird. Dieser Umstand erklärt auch, warum in der Schwangerschaft Pilze auftreten können. Ältere Pillenpräparate mit hohen Hormonkonzentrationen führten ebenfalls häufiger zu Vaginalmykosen. Die Pillen der jüngsten Generation sind allerdings so niedrig dosiert, dass sie keinen derart großen Einfluss auf das Scheidenmilieu haben. Mit Ausnahme der "Pille danach", sofern diese als Kombinationspräparat eingenommen wird.

Mit gut gemeinter, übertriebener Körperhygiene erreicht man häufig eher das Gegenteil, denn diese kann dazu führen, dass die "guten" Bakterien entfernt werden und dadurch dem Pilzwachstum kein Einhalt mehr geboten wird. Daher sollte auf Intimlotionen absolut verzichtet werden. Wärme fungiert ebenfalls als begünstigender Faktor, denn Pilze fühlen sich in einer feuchten und warmen Umgebung am wohlsten. Trägt man also hautenge Kleidung oder synthetische Unterwäsche, fördert dies das Schwitzen bzw. wird dadurch ein Wärmestau verursacht, und in der Folge sprießen die Pilze. Zudem wirken sich Stress und psychische Belastungen negativ auf das Scheidenmilieu aus. Wie es dazu kommt, ist jedoch bislang noch nicht geklärt.



Wie sieht der Pilz aus?

80 Prozent der Infektionen werden durch den Hefepilz Candida albicans" class="crosslink" alt="Eine Erklärung dieses Ausdrucks findest Du im Lexikon" title="Eine Erklärung dieses Ausdrucks findest Du im Lexikon">Candida albicans verursacht. Es gibt zahlreiche Untergruppen der Candida-Pilze, die in diesem Zusammenhang aber eine untergeordnete Rolle spielen. Gemeinsam ist den Hefepilzen, dass sie in einer warmen, feuchten Umgebung am besten gedeihen, vorzugsweise bei einer Temperatur um 37 Grad Celsius. Demnach liegt die Körpertemperatur des Menschen genau richtig, um diesen als Wirt interessant zu machen. Im Mikroskop sind die Hefepilze als fadenförmige Strukturen erkennbar. Auch bei gesunden Frauen finden sich manchmal einzelne Pilzzellen, ohne dass deren Vorhandensein zu Symptomen führt.



Welche Symptome verursacht eine vaginale Pilzinfektion?

Sprosspilze verursachen Infektionen auf der Körperoberfläche. Bei einer schlechten körperlichen Abwehrlage können auch tiefer gelegene Gewebe davon betroffen sein.

Am äußeren Genitale kommt es in erster Linie zu:

teilweise massivem Juckreiz

Brennen

Rötung und Schwellung

Schmerzen beim Wasserlassen.

Auch in der Scheide können Juckreiz und Brennen auftreten. In der Folge kommt es häufig zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. In manchen Fällen findet man trotz ausgeprägter Symptome nur wenig krankhafte Veränderungen.
Bei einem Großteil der betroffenen Frauen tritt ein grauweißer, bröckeliger Ausfluss (im Aussehen ähnelt er Hüttenkäse) auf. Die Scheidenwände sind durch anhaftenden Ausfluss belegt. Entfernt man diese Beläge, findet man die darunter liegende Scheidenschleimhaut gerötet, leicht blutend und etwas geschwollen vor.



Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Die Symptome einer Pilzinfektion sind den meisten Frauen bekannt, vor allem dann, wenn sie bereits einmal eine Vaginalmykose durchgemacht haben. Juckreiz, Brennen und weißer Ausfluss lassen viele Betroffene sofort auf die Mittel, die sie bereits früher vom Arzt verschrieben bekommen haben, zurückgreifen. Doch hinter den genannten Symptomen muss nicht immer eine Pilzinfektion stecken. Deshalb sollte man, vor allem wenn sich die Beschwerden nicht bessern, umgehend den Arzt aufsuchen. Auch bei immer wiederkehrenden Problemen, sowie bei Infektionen während der Schwangerschaft bzw. wenn zusätzlich Fieber und Unterbauchschmerzen auftreten, ist ein Arztbesuch dringend angeraten.



Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Die Diagnose "Pilzinfektion" wird nach einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung und einer mikroskopischen Beurteilung eines Abstriches gestellt. Manchmal kann ein Abstrich mit der Anlage einer Pilzkultur notwendig sein. Das trifft dann zu, wenn der Nachweis von Pilzteilen im Mikroskop nicht gelingt bzw. um Pilzinfektionen von bakteriellen Infektionen abzugrenzen. In speziellen Fällen werden vom Arzt auch Faktoren abgeklärt, die eine Pilzinfektion begünstigen (Krankheiten, Sexualpraktiken etc.).



Wie werden Pilzinfektionen behandelt?

Zur Behandlung stehen zahlreiche Zäpfchen, Scheidentabletten oder Cremes zur Verfügung, die Antipilzmittel, so genannte Antimykotika (z. B. Clotrimazol), enthalten. Diese Präparate werden lokal aufgetragen bzw. in die Scheide eingeführt. Auch eine systemische Therapie, also Tabletten zur oralen Einnahme, kann angezeigt sein. Die lokale Anwendung sollte gemäß dem Beipackzettel oder nach ärztlicher Anweisung erfolgen. Oral einzunehmende Antipilzmittel dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden (Kontraindikation), eine lokale Therapie ist auch während der Schwangerschaft möglich, jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht. Während der Behandlungszeit sollte man auf Geschlechtsverkehr verzichten. Danach kann man sein Sexualleben wieder aktivieren. Wobei es zu Beginn sicher ratsam erscheint, Kondome zu verwenden.



Was kann man bei häufig wiederkehrenden Pilzinfektionen tun?

Leider kann es immer wieder zu Pilzinfektionen kommen. Das bedeutet aber nicht, dass die entsprechenden Medikamente wirkungslos sind oder die Pilze nicht darauf ansprechen, sondern ist ein Indiz dafür, dass das Scheidenmilieu erneut aus dem Gleichgewicht geraten ist. Diese Fälle machen meist eine neuerliche Antimykotika-Therapie notwendig. Früher wurde angenommen, dass durch die Mitbehandlung des Partners das Wiederauftreten verhindert werden kann. Leider hat sich die Mitbehandlung insgesamt als weniger maßgeblich herausgestellt als erhofft. Trotzdem kann eine Untersuchung des Partners durchaus angebracht sein. Bei Frauen, die pro Jahr vier Mal oder öfter eine Pilzinfektion bekommen, sind zunächst die oben genannten begünstigenden Faktoren auszuschließen. Zudem kann beispielsweise ein Wechsel der Pille zu einem östrogenärmeren Präparat notwendig werden. Eine halbjährige Dauertherapie mit einem oral einzunehmenden Medikament kann angebracht sein. Allerdings führt diese Behandlung nur bei etwa 50 Prozent der Betroffenen auch tatsächlich zu einem nachhaltigen Erfolg.



Wie kann man selbst vorbeugen?

In manchen Fällen hat es sich bewährt, sofort bei Auftreten der ersten Symptome eine Lokaltherapie zu beginnen - ohne vorangegangene ärztliche Kontrolle. Hier reichen die alternativen Methoden zur Unterstützung des Scheidenmilieus von Joghurt- bzw. mit einer Mischung aus Teebaum- und Olivenöl getränkten Tampons bis hin zu eingeführten Knoblauchzehen. Manche Frauen versuchen, die Scheide zu Beginn der Beschwerden (z. B. Juckreiz) "trocken" zu halten. Dazu wird für ein paar Stunden (keinesfalls länger!) ein Tampon eingeführt. Oft lassen sich damit subjektiv sehr gute Erfolge erzielen, und manchmal beendet diese einfache Vorgangsweise einen langen Leidensweg.



Was ist zu beachten, wenn man zu Pilzinfektionen neigt?

Auf enge, synthetische Kleidung verzichten.

Bei empfindlichen Frauen können Tampons Pilzinfektionen begünstigen. Auf Slipeinlagen mit Kunststoffbeschichtung sollte man verzichten, da diese häufig zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau führen.

Nasse Badesachen nicht am Körper trocknen lassen.

Im Genitalbereich keine Seife verwenden, und wenn, möglichst pH-neutrale Produkte.

Auf zuckerarme Ernährung achten, dadurch lässt sich manchmal die Situation etwas verbessern.

Bei bestehender Infektion sind Wäsche, Handtücher etc. täglich zu wechseln. Zusätzlich kann man spezielle, die Pilzsporen abtötende Waschmittel aus der Apotheke verwenden.

Bei der Toilettenhygiene ist darauf zu achten, immer von vorne nach hinten zu wischen, keinesfalls umgekehrt.

Zur Unterstützung des Scheidenmilieus empfehlen sich Zäpfchen mit Milchsäurebakterien, die in der Apotheke erhältlich sind.

In manchen Fällen kann man sich auch durch die Verwendung eines Kondoms vor erneuten Infektionen schützen.

Frauen mit beschnittenen Sexualpartnern (Zirkumzision) haben einen gewissen Vorteil, da sich unter der Vorhaut - vor allem wenn diese verengt ist - mitunter Pilze befinden und so übertragen werden können.
Scheidenspülung 
Früher wurde die Scheidenspülung von einigen Frauen angewendet in der Hoffnung, die Samenzellen wegzuspülen, bevor diese in die Gebärmutter gelangen. Spermien sind aber zu schnell und erreichen die Gebärmutter unter Umständen noch bevor die Scheidenspülung vorgenommen wird. Gerade in der Zeit des Eisprungs verändert sich der Schleim so, dass die Samenzellen ohne Hindernisse nach oben gelangen können.
Die Erfolge dieser Methode sind sehr schlecht und deshalb scheidet sie als ernstzunehmende Verhütungsmethode aus. Der Pearl-Index liegt bei 31.
Schenkelverkehr 
der Schenkelverkehr beschreibt die sexuelle Befriedigung eines Mannes durch Reibung des Penis zwischen den Oberschenkeln einer anderen Person (evtl. auch unter Zuhilfenahme der Hand).
Seit der Antike bekannte Methode vor allem zur Wahrung der Jungfräulichkeit der Frau oder als Methode der Empfängnisverhütung.

Zum Schenkelverkehr siehe auch: Coitus interfemora
Schleimmethode 
Die Ärzte Evelyn und John Billings haben beobachtet, dass sich der Zervikalschleim zyklisch verändert. Die Billings-Methode dient der Bestimmung des Eisprungs.

Methode:

Zum Zeitpunkt des Eisprunges wird vermehrt Schleim produziert. Er bekommt dann eine flüssigere und fadenziehende Konsistenz. An diesen Tagen ist die Frau fruchtbar. Die Veränderungen des Schleims sind abhängig vom Östrogen- und Progesteronspiegel. Die Frau beobachtet die Veränderungen des Schleims und hält sie in einem Verlaufsprotokoll fest. In Verbindung mit der Basaltemperatur-Methode wird alles auf einem gemeinsamen Kurvenblatt notiert.

Die Billings-Methode unterscheidet folgende Phasen:

Phase 1:
Die trockenen Tage. Unmittelbar nach der Menstruation ist der Östrogenspiegel niedrig. Entsprechend wenig Schleim wird produziert.

Phase 2:
In den Tagen vor dem Eisprung steigt der Östrogenspiegel an. Der Schleim wird trübe gelblich oder weiß und hat eine klebrige Konsistenz.

Phase 3:
Die nassen Tage. Unmittelbar vor und nach dem Eisprung ist der Östrogenspiegel am höchsten. Dementsprechend wird der Zervikalschleim dicker und heller. Er lässt sich jetzt zu einem durchgehenden Faden ziehen. Diese Phase dauert etwa 2-3 Tage.

Phase 4:
Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel an. Der Schleim nimmt an Menge ab und wird trübe und klebrig.

Phase 5:
Die prämenstruelle Phase. Der Schleim wird noch weniger und nimmt eine klare, manchmal wässrige Konsistenz an.

Um den Schleim richtig beurteilen zu können, muss die Frau die physikalischen Eigenschaften des Schleims täglich zwischen den Fingern oder auf Toilettenpapier untersuchen und protokollieren.

Vorraussetzungen:
Die Frauen müssen lernen, die Qualität ihres Zervikalschleims zu beobachten und dies mit Sorgfalt und Regelmäßigkeit. Bei psychischen Belastungen oder einer bakteriellen Infektion der Scheide kann es zu Veränderungen der Schleimsekretion kommen.

Die Billings-Methode ist allein angewendet sehr unsicher. Sie ist aber eine gute Ergänzung zu anderen Methoden der natürlichen Empfängnisverhütung, wie z.B. der Knaus-Ogino-Methode oder der Basaltemperatur-Methode
Schmetterlingskuss 
siehe auch Auge
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