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SEXWORKER - Forum für professionelle Sexarbeit Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 2017-11-18, 02:07
EROTIK - SEXWORKER LEXIKON
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V, VO 
V, VO ..... Voyeur, Voyeurismus
Vagina 
Die Vagina (= Scheide) verbindet die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane mit der Gebärmutter (=Uterus).
Sie ist ein ca. 7-12 cm langer „Schlauch“ und der Ort des Geschlechtsverkehrs. Beim Geschlechtsverkehr wird aus der Scheidenwand Flüssigkeit herausgepresst, damit die Scheide gleitfähig wird und somit den Penis aufnehmen kann.
Im Kindes- und Pubertätsalter, vor dem ersten Geschlechtsverkehr, wird die Scheide durch das Jungfernhäutchen (=Hymen) teilweise verschlossen. Es reißt gewöhnlich beim ersten Geschlechtsverkehr ein (=Defloration) In der Scheide befinden sich nur im ersten Drittel sexuelle Empfindungsnerven und deshalb ist die Länge und Dicke des Penis nicht ausschlaggebend für die sexuelle Empfindsamkeit
Vaginalring 
Pearl-Index 0.24-1.41

o) Der Vaginalring NuvaRing besteht aus einem weichen Kunststoff in welchem zwei Hormone (Östrogen und Gestagen) enthalten sind. Der Ring hat einen Durchmesser von ca. 5cm, er ist farblos und biegsam.
o) Der Ring wird am ersten Tag der folgenden Regelblutung ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt.
o) Der Ring bleibt für drei Wochen im hinteren Scheidenbereich und gibt dort Hormone ab.
o) Nach drei Wochen folgt eine einwöchige Ringpause. Nach genau sieben Tagen „Ring frei“ wird am achten Tag ein neuer Ring in die Scheide eingeführt.
o) Die Frau ist an allen Tagen vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt.
o) Die Hormone verhindern den Eisprung, machen den Eingang zur Gebärmutter zu und vermindern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
o) Die Frau spürt ihn nicht!
o) Auch beim Sex ist der Ring nicht störend.
o) Wenn man will, dann kann der Ring während dem Sex auch herausgenommen werden.
o) Spätestens nach drei Stunden muss er wieder eingesetzt werden (davor mit kaltem Wasser abwaschen) – also auf keinen Fall einschlafen bevor der Ring wieder am richtigen Ort sitzt!!
o) Der Vaginalring ist der Pille und dem Pflaster sehr ähnlich – ist daher keine Alternative, wenn eine Frau zu Thrombosen neigt.
Vorteile/Nachteile
o) Im Ring ist weniger Östrogen (=Hormon) enthalten als in Pille und Pflaster
o) Frau muss nicht jeden Tag daran denken – ein sms Dienst der Firma kann als Erinnerung helfen – Ring rein/Ring raus
o) Sicherheit auch bei Durchfall oder Erbrechen
o) Gute Verträglichkeit
o) Stabiles Körpergewicht
o) Nach Absetzen des Ringes kann die Frau sofort wieder schwanger werden
o) Nicht geeignet für stillende Mütter
o) Nicht geeignet bei Thrombosenneigung
o) Für manche Frauen entstehen Schwierigkeiten bei der Tamponanwendung
o) Die Art der Anwendung finde manche Frauen unangenehm
o) Manche Frauen haben den Eindruck mehr zu Infektionen zu neigen
o) Schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten
o) Gehört eher zu den teureren Verhütungsmitteln
Vaginalverkehr (Gesundheitsrisiken) 
Vaginalverkehr
RELEVANTE STD-RISIKEN: Candidose, Chlamydien-Infektion, Gonorrhö, Hepatitis B, Herpes, HIV-Infektion, HPV-Infektion, Mykoplasmen-/Ureaplasmen-Infektion, Syphilis, Trichomoniasis
Vaginalsekret kann HIV und Hepatitis-B-Viren in infektionsrelevanter Menge enthalten – ungeschützter Vaginalverkehr ist nach ungeschütztem Anal verkehr die Sexualpraktik mit dem zweithöchsten Risiko für eine HIV-Infektion. Durch intensiven Kontakt zwischen den Schleimhäuten
von Vagina und Gebärmutterhals sowie von Vorhaut, Eichel und Harnröhre besteht für folgende STDs ein Übertragungsrisiko Candidose, Chlamydien-Infektion, Donovanosis, Gonorrhö, Herpes, HIV-Infektion, HPVInfektion, Mykoplasmen-/Ureaplasmen-Infektion, Syphilis, Tricho moniasis, Ulcus molle und Urethritis.
Das Kondom ist der beste Schutz vor HIV und verringert auch das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Gegen Hepatitis B schützt eine Impfung.
Mädchen und junge Frauen können sich gegen HPV ( HPV-Infektion) impfen lassen. Falls Gleitmittel verwendet wird, sollte es unbedingt fettfrei sein: Fetthaltige Mittel machen Latex-Kondome durchlässig für Erreger, auch für HIV. Alternative sind Polyurethan-Kondome.
Auf Vaginalspülungen vor oder nach dem Vaginalverkehr sollte verzichtet werden – sie schädigen die Schleimhaut.
Vaginismus 
Wcheidenkrampf, Abwehrreaktion gegen Berühren des Scheideneingangs oder gegen das Einführen vom Penis. Neben der Muskulatur an Scheideneingang und Beckenboden verkrampft auch die Oberschenkelmuskulatur und führt zu einem Zusammenpressen der Beine. Vaginismus tritt oft auch bei nichtsexeueller Berührung (z.B. bei einer frauenärztlichen Untersuchung) auf. Vaginismus hat fast immer seelische Ursachen. Am häufigsten tritt Vaginismus nur vorübergehend und meist bei sehr jungen Frauen auf. Ängste vorm Sexualverkehr aus Unerfahrenheit können dafür verantwortlich sein. Durch geduldiges Verhalten und behutsames Vorgehen kann der Mann seiner Partnerin helfen, solche Ängste zu überwinden.
Vakuumpumpe 
Vakuumpumpen sind Geräte, die bei bestimmten Formen von Impotenz helfen können. Die meisten Pumpen sehen aus wie ein Rohr, an dem ein Schlauch oder sonst eine mechanische Pumpvorrichtung befestigt ist. Die Handhabung dieser Geräte ist denkbar einfach:

Der Mann plaziert eine Vakuumpumpe um den Penis und saugt die Luft aus dem Rohr. Der entstehende Unterdruck zieht den Penis in das Rohr. Gleichzeitig fließt Blut in die Schwellkörper. Das Ergebnis ist eine Art künstliche Erektion. Diese muss mit einem Cockring stabilisiert werden. Der Ring dient dazu, das Blut in den Schwellkörpern zu halten. Ohne dieses Hilfsmittel würde die Erektion zurück gehen. Viele Männer und auch Frauen schwören auf diese Methode. Zumindest können sie eine ernsthafte Alternative zu Operationen sein. Ganz ohne Probleme sind die Wunderwerke der Technik allerdings nicht: - Die Erektionen, sind nicht so fest wie sie es mit einer Prothese wären. - Beim Gebrauch kann es zu kleinen Verletzungen (Kratzer) kommen - Einige Männer haben Schwierigkeiten zu ejakulieren, wenn sie eine Vakuumpumpe verwenden.
Vanille 
Vanille

Glaubt man den Befragungen, ist die mit Abstand beliebteste Eissorte das gute alte Vanilleeis. Grund genug für SMler alle Nichtsadomasochisten lustig-wertfrei als Vanilles (oder Vanillas) zu bezeichnen. Die Selbstbezeichnungen "Chocolate" und "Pistacchio" für Sadomasochisten konnten sich dagegen nicht durchsetzen.
Vasektomie 
In 99% der Fälle ist der Eingriff erfolgreich – die Versagerquote liegt unter 1%

Facts

o) Durch die Sterilisation wird eine Frau oder ein Mann durch einen operativen Eingriff unfruchtbar gemacht. Das bedeutet, dass die Sache mit dem Kinder kriegen endgültig vorbei ist!

o) Bei Frauen wird die Durchgängigkeit des Eileiters unterbunden

o) Bei Männern wird der Samenleiter unterbrochen (bei Männern nennt man die Sterilisation auch Vasektomie)

o) Eine Sterilisation kann im Normalfall nicht rückgängig gemacht werden. Selten klappt es dennoch, aber: Je länger die Sterilisation zurück liegt, desto unwahrscheinlicher ist eine „Rückoperation“. Sterilisation bedeutet daher immer eine möglicherweise endgültige Entscheidung!

o) Eine Sterilisation ist in Österreich erst ab 25 Jahren erlaubt

o) Die Sterilisation der Frau wird unter Vollnarkose durchgeführt

o) Beim Mann ist eine lokale Betäubung für den Eingriff ausreichend

o) Auch wenn danach keine Kinder mehr gezeugt werden können, fühlt sich der Sex genau so an wie davor! An der Lust ändert sich nichts! Und auch die Samenflüssigkeit sieht genau so aus wie vor dem Eingriff – nur mit dem Unterschied, dass keine Samenzellen mehr enthalten sind – und das ist nicht sichtbar!

Vorteile/Nachteile
o) es ist eine endgültige Entscheidung

o) sehr billig – da man danach kein Verhütungsmittel zur Vermeidung einer ungewollten Schwangerschaft mehr benötigt

o) Die Sterilisation schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten
VE 
VE ..... Verbalerotik
Venerische Lymphknotenentzündung 
Die Venerische Lymphknotenentzündung (Lymphogranuloma inguinale) ist eine vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragene, seltene Infektionskrankheit, die vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten vorkommt. Sie gehört zu den meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten. Der Erreger ist das intrazellulär (in den Zellen) lebende Bakterium Chlamydia trachomatis.

Zwischen einer und drei Wochen nach der eigentlichen Ansteckung entwickelt sich an der Eintrittsstelle des Erregers ein Knötchen oder Geschwür, das meist unbemerkt bleibt. Weitere ein bis vier Wochen später bilden sich dann beim Mann schmerzhafte, oft nur einseitige Vergrößerungen der Leistenlymphknoten. Diese sind blaurot gefärbt und geschwollen, mit der Haut verbacken und schmelzen unter Eiterbildung ein, sodass sich zerfallende Geschwüre bilden. Bei der Frau sind vorwiegend die Lymphknoten des kleinen Beckens bzw. der Bereich von After und Mastdarm betroffen. Als Allgemeinbeschwerden können in dieser Phase der Venerischen Lymphknotenentzündung Fieber und Gelenkbeschwerden auftreten. Unbehandelt kann es aufgrund des Verschlusses der Lymphwege zu einem chronischen Lymphstau mit Schwellungen im Bereich der Geschlechtsteile und des Mastdarms kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch den Nachweis von Erreger-Antigenen im Blut.
Venushügel 
Leichte Wölbung der weiblichen Scham oberhalb der Geschlechtsorgane, die oben durch die Schambehaarung bedeckt wird und nach unten hin in die Schamlippen übergeht. Der Venushügel hat seinen Namen in Anlehnung an die Liebesgöttin Venus erhalten, da diese zarte Schamerhebung erotisch besonders weiblich und reizvoll wirkt.
Verhütungscomputer 
Kleine Computer sollen helfen, die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Dies geschieht entweder durch die Eingabe der Temperatur oder durch die Bestimmung von Hormonen im Urin. Auch Modelle, die Körpersekrete, wie Zervixschleim und Speichel elektronisch untersuchen, sind auf dem Markt.

Alle Geräte sind keine eigentlichen Verhütungsmethoden, sondern dienen der natürlichen Familienplanung, indem sie schneller und ohne eigene Kurvenführung den Eisprung und somit die fruchtbaren Tage bestimmen sollen. Die Sicherheit richtet sich daher nach den jeweiligen Verhütungsmethoden, die der Verhütungscomputer unterstützt. Neben der Empfängnisverhütung dienen solche Computersysteme ebenso zur Planung eines Wunschkindes.
Verhütungspflaster 
Pearl Index wie Pille

o) Das Verhütungspflaster EVRA ist ein dünnes, weiches Pflaster, das gleichmäßig niedrige Mengen von Hormonen über die Haut direkt in den Körper abgibt

o) Durch die Hormone des Pflasters wird genauso wie bei der Pille der Eisprung verhindert, der Muttermund mit einem Schleimpfropfen verschlossen und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut vermindert

o) Das Pflaster wird nur in einer Dosierungsmöglichkeit angeboten
Anwendung
o) Das Pflaster wird auf einer trockenen, fettfreien Hautstelle aufgeklebt (nicht im Gesicht und nicht am Busen!)

o) Ein Pflaster wird immer für 7 Tage aufgeklebt und immer am gleichen Wochentag durch ein neues Pflaster ersetzt. Nach 3 Wochen, also nach drei Pflastern folgt eine pflasterfreie Woche, in der die Blutung einsetzt

o) Das Verhütungspflaster ist rezeptpflichtig und darf nur in Absprache mit der Fachärztin bzw. dem Facharzt angewendet werden
Vorteile und Nachteile
o) Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei der Pille! Das Pflaster ist daher nicht geeignet für starke Raucherinnen und Frauen, die thrombosegefährdet sind! Durch das Pflaster kann es zu einer Gewichtszunahme von maximal 3 kg kommen

o) Durch die Aufnahme der Hormone über die Haut beeinträchtigen Durchfall und Erbrechen nicht den Empfängnisschutz

o) Nach relativ kurzer Zeit macht sich ein weniger schöner „Pflasterrand“ auf der Haut bemerkbar

o) Viele Frauen sind unsicher, wenn sich ein Stück vom Pflaster löst

o) Es ist sichtbar

o) Bei stark übergewichtigen Frauen wirkt das Pflaster möglicherweise nicht

o) Das Verhütungspflaster gibt es nur in einer Dosierung – es kann also nicht auf ein anderes Pflasterpräparat gewechselt werden, wenn es nicht optimal vertragen wird – so wie es bei der Pille möglich ist

o) Das Pflaster gehört zu den eher teureren Verhütungsmitteln (auch im Vergleich zur Pille)

o) Schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten
Verrichtungsbox 
Verrichtungsbox

Feinstes Beamtendeutsch für: Da wo die Bordsteinschwalbe ihre Freier bedient.

Eine Verrichtungsbox ist eine Konstruktion, die Prostituierten bei der Arbeit mehr Sicherheit geben soll. Freier fahren mit ihren Autos in die Garagen-ähnliche Box und werden dort von den Damen empfangen. Viel Platz zum Aussteigen auf der Beifahrerseite und ein Alarmknopf sollen die Prostituierten vor Gewalt schützen.

Die ersten deutschen Verrichtungsboxen wurden übrigens 2006 in Köln anlässlich der Fußball-WM installiert.
VG 
VG ..... Vaginaler Geschlechtsverkehr
Vibrator 
Vibrator - Ein vibrierender Massagestab, ursprünglich zur Entspannung der Haut konzipiert. Heute jedoch häufiger ein motorbetriebener Dildo oder Kunstpenis, der in erster Linie zur Masturbation oder Selbstbefriedigung dient. Vibratoren bieten aber auch beim Sex zu zweit erregende Abwechslung und lustvolle Varianten. Auch können Vibratoren jenen Frauen Befriedigung bringen, die beim Geschlechtsverkehr mit einem Mann nur selten einen Orgasmus erreichen. Mit Hilfe eines Vibrators kann eine Frau ihre eigenen Orgasmusreaktionen erkennen.
Vibratorspiele 
Der Freier lässt sich mit dem Vibrator von der Hure behandeln. Oder man selbst spielt mit dem Vibrator an der Vagina der SW.
Viruswarzen 
Viruswarzen

Viruswarzen sind durch Papillomviren (HPV) hervorgerufene Proliferationen der Haut, die meist gutartigen und selbstlimitierenden Charakter aufweisen. In bestimmten Ausnahmefällen können sie jedoch bösartig werden (maligne Entartung).

Es ist zwar weiterhin die Annahme aufrecht, dass diese maligne Entartung von Warzen nur sehr selten geschehe, aber man weiß heute, daß "high-risk-HPV" existieren, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung bestimmter Karzinome spielen. Solche high-risk-HPV rufen jedoch gewöhnlich keine Hauterscheinungen vom Typ klassischer Viruswarzen hervor.

Humanes Papilloma Virus (HPV)

Bis vor einigen Jahren glaubte man, dass nur ein oder wenige HPV-Typen existierten und die Vielfalt der klinischen Erscheinungsformen von Alter, Geschlecht, geographischer Verbreitung und auch von der Lokalisation am Körper abhänge.
Im Gegensatz dazu sind heute nahezu 50 HPV-Typen bekannt, die weitgehend mit klinischen Hautmanifestationen korreliert oder am Entstehen anderer Erkrankungen beteiligt sind.

high-risk-HPV-Serotypen :
HPV-5, HPV-8, HPV-16, HPV-18 und HPV-31 werden als high-risk-HPV hervorgehoben; sie kommen vorwiegend in sog. planen Kondylomen (Flachwarzen) vor und sind an der Entstehung des Zervixkarzinoms und anderer (Genital-)Karzinome beteiligt.

Eine weitere Gruppe von HPV-Typen führt bei Personen mit normaler Immunlage nur zu klinisch stummen Infektionen (keine Hauterscheinungen), bei Immunschwäche (AIDS, Leukämie, konsumierende Erkrankungen oder angeborene Immundefekte) jedoch zu extensivem Befall und bei Einwirken kokarzinogener Faktoren (UV-Licht!) häufig zu Plattenepithelkarzinomen der Haut.

Infektionswege, Epidemiologie :

Viruswarzen sind weltweit verbreitet, gehören zu den häufigsten Virusläsionen und treten vorwiegend im 2. Lebensjahrzehnt auf.
Die Infektion erfolgt durch direkten Kontakt mit Warzenträgern, aber auch über unbelebte Vektoren (Türgriffe, Besteck, Haushaltsgeräte, Schreibwaren, Schwimmbäder, Turnsäle etc.). Letzterer Infektionsweg ist sehr häufig, weswegen die Übertragung von HPV in Schulen und öffentlichen Sport- und Freizeitstätten epidemiologisch im Vordergrund steht. Direktübertragung ereignet sich über normale soziale (Händeschütteln) und sexuelle Kontakte. Sexarbeiter sind epidemiologisch zweifach involviert : Einerseits fungieren sie als "Sammelpool" für unterschiedliche HPV-Serotypen, weswegen sie als Vektor maßgeblich an der Übertragung von high-risk-HPV-Typen beteiligt sind, andererseits ist diese Berufsgruppe mit einem deutlich erhöhten Risiko einer HPV-induzierten malignen Erkrankung behaftet.

Bei Schleimhautwarzen erfolgt die Übertragung vorwiegend durch sexuellen Kontakt. Im Übrigen dringen Viren über kleine Hautverletzungen in die Basalschicht der Haut und infizieren dort die sog. Basalzellen. Die Inkubationszeit beträgt Wochen bis Monate, gelegentlich auch mehrere Jahre. Bei high-risk-HPV kommt es zur Aufnahme der Virus-DNA in die menschliche DNA (Inkorporierung der Virus-DNA und folgende Exprimierung derselben im Zuge der Differenzierung der Hornhautzellen).

HPV-Infektionen sind durch zwei bemerkenswerte Aspekte gekennzeichnet.

1. Neigung zur Spontanregression (Verschwinden) der Warzen :

Diese trifft vorwiegend auf die Warzen der Haut zu, kann nach Monaten oder Jahren erfolgen und ist wahrscheinlich auf immunologische Reaktionen zurückzuführen. Dieses spontane Verschwinden kann gelegentlich aussergewöhnlich schnell und an allen bestehenden Warzen gleichzeitig auftreten. Das Phämomen ist seit altersher bekannt und wird häufig als psychogen gesteuert interpretiert. Darauf basierend beruht die auch heute noch praktizierte Suggestivtherapie (Placebo-Effekt) der Viruswarzen, die die Pinselung der Warzen mit auffälligen Farben (z.B. Eosin) umfasst.
Etwas bizarrer mutet das "Besprechen" von Warzen an, soll aber im Einzelfall durchaus geholfen haben.
Jedenfalls ist das spontane Abfallen der Warzen mit bleibender Immunität verbunden.
Bei schlechter Immunitätslage (ca. 10% der betroffenen Schulkinder) kommt es zu multiplen Warzen, die über Jahre einen chronisch-rezidivierenden Verlauf nehmen können und schliesslich gleichfalls spontan abheilen.

2. Neigung zu subklinischer Infektion bzw. Viruspersistenz (keine Symptome bzw. Verbleiben des Virus im Körper) :

Die HPV-Infektion kann klinisch unauffällig verlaufen oder nach Spontanremission bzw. erfolgreicher Therapie weiterhin latent bestehen bleiben. Das Ausmaß der latenten Virusdurchseuchung der Bevölkerung mit HPV ist nicht bekannt aber zweifellos sehr hoch. Hierfür spricht auch das häufige Auftreten (40%) ausgedehnter Viruswarzen bei Absinken der Immunität (AIDS, Immunsupprimierte, Immunmangelerkrankungen..).

Klinische Bilder

1. Verrucae vulgares (gewöhnliche Hautwarzen)
Der häufigste Typ, hauptsächlich an Fingern und am Handrücken.
Halbkugelige oder flache derbe Knoten mit rauher Oberfläche. Sehr unangenehm im Bereich des Nagelbettes, weil bei der chirurgischen Entfernung (Veröden mittels Flüssigstickstoff und Ausschälen) die Gefahr der Verletzung der Nagelmatrix besteht (kein Nachwachsen des Nagels).

2. Verrucae plantares (Plantarwarzen der Fußsohle)
Einzeln oder in Gruppen angeordnet, oft sehr tief in die Basalschichten der Haut reichend, weswegen sie infolge des Gewichtsdruckes bisweilen recht schmerzhaft sind.

3. Verrucae planae (Flachwarzen)
Meist in großer Zahl vornehmlich im Gesicht und am Handrücken. Unterscheiden sich von der umgebenden Haut oft nur durch andere Pigmentierung, bei Männern gelegentlich auch an fokalem Ausbleiben des Bartwuchses und sind allenfalls als leichte Erhabenheit über dem Hautniveau tastbar. Sprechen auf Therapie i.d.R. rasch an.

4. Filiforme Warzen
Dünne, zapfenartige Gebilde, meist im Gesicht und am Hals

5. Condylomata acuminata (Feigwarzen)
Diese Erscheinungsform ist an feuchtwarmes Hautmilieu gebunden, dementsprechend treten sie, oft in großer Zahl, im Genitoanalbereich und in den Achselhöhlen auf.
Hautfarben, rötlich oder braun, erreichen sie beachtliche Größe und nehmen oft feigen- oder hahnenkammähnliche Gestalt an (Name).
Sie werden durch sexuellen Kontakt übertragen (GV, orogenital) und können einen hartnäckigen, chronisch rezidivierenden Verlauf nehmen. Bei starker Ausprägung und mangelnder Reinlichkeit kann es durch Sekretstau zu bakteriellen Superinfektionen und schmerzhaften Entzündungen kommen.

6. Condylomata plana (flache Feigwarzen)
Eine bis vor wenigen Jahren unbekannte Form. Es handelt sich um multiple, unscheinbare, flach erhabene Papeln am äußeren Genitale beider Geschlechter sowie v.a. intravaginal und an der Zervix.
Sie werden (no na) ebenfalls über sexuellen Kontakt übertragen, wobei die Infektiosität sehr hoch ist (ca. 60%).

7. Epidermodysplasia verruciformis (generalisierter Warzenbefall)
Hierbei handelt es sich um einen exzessiven generalisierten, jeglicher Therapie trotzenden Befall mit unterschiedlichen Warzentypen aller Art. Weite Teile der Extremitäten des Rumpfes und Kopfes können mit allen nur erdenklichen Warzen bedeckt sein.
Besonders häufig sind jedoch flache Warzen an den Beinen, die sich im Laufe von Jahren über den gesamten Körper ausbreiten.
Ursache ist ein spezifischer Immundefekt, der familiär gehäuft, jedoch ohne klar definierten Vererbungsmodus auftritt.
Wesentlich daran ist die besonders hohe maligne Entartung (bis 30%). Die Karzinome entwickeln sich an lichtexponierten Arealen (Unterarme, Gesicht) und beruhen wahrscheinlich auf einem kokarzinogenetischen Effekt von UV-Licht und HPV. Die für die maligne Entartung verantwortlichen Viren sind vermutlich HPV-5 und HPV-8. Auch bei Immundefizienz (AIDS, Immunsuppression,
Leukämie..) kann sich das Bild eines generalisierten Warzenbefalls entwickeln, der von dieser Erkrankung jedoch zu unterscheiden ist.
Visite 
Kontrolluntersuchung für SexarbeiterInnen - dort wird der Deckel - die Kontrollkarte ausgestellt

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=100
Vorhaut 
anat. Präputium; Hautfalte, die die Eichel ganz oder teilweise bedeckt und sehr sensibel ist.

Die Vorhaut ist auf der Unterseite des Penis durch das Vorhautbändchen (Frenulum) mit dem Penis verbunden. Bei einer Erektion zieht sie sich zurück und legt somit die Eichel frei.

Oftmals wird die Vorhaut aus religiösen, kulturellen, hygienischen, medizinischen (Phimose) oder auch ästhetischen Gründen entfernt. Dieser Eingriff wird als Zirkumzision bezeichnet
Vorhautverengung 
Siehe auch: Phimose
Vorspiel 
Der Körperkontakt vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr. Das Vorspiel steigert die sexuelle Erregung beider Partner. Die Scheide der Frau wird feucht, das Glied des Mannes versteift sich. Häufig besteht das Vorspiel aus dem Erkunden der erogenen Zonen des Partners durch Streicheln oder Küsse. Auch Fellatio und Cunnilingus gehören zu den beliebten Vorspielvarianten.
Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten 
österreigisches STGB § 178. Wer eine Handlung begeht, die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, wenn die Krankheit ihrer Art nach zu den wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten gehört.
Voyeur 
Der Begriff kommt aus dem Französischen "voir" was "sehen" bedeutet.
Der Voyeur - umgangsprachlich auch Spanner genannt - sucht seine sexuellen Reize und seine Erregung aus der Beobachtung.

Das können unterschiedliche Beobachtungen sein.
Z.B. das Entkleiden von anderen Menschen, das Beobachten des Liebesspiels anderer Menschen, das Beobachten von Huren oder der Rotlichtszene, uvm.

Das Ganze kann heimlich passieren, aber immer mehr Voyeure stehen auch öffentlich (sprich, die Objekte der Begierde wissen davon - was dann das Gegenteil, der Exhibitionist wäre) dazu.

Obwohl sich Sexualpsychologen noch nicht im Klaren bzw. einige darüber sind, inwieweit ein Voyeur möglicherweise eine krankhafte, psychische Störung hat, wird in der Erotik- und besonders in der Fetisch- & SM-Szene immer offener damit umgegangen.

Zusehen und zusehen lassen und solange niemand dabei zu Schaden kommt bzw. gestört wird, ist auch nichts dagegen einzuwenden.

Geändert von Lady Katarina am 29. August 2008
Vulva 
als Vulva bezeichnet man die Gesamtheit der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane: Venushügel, große Schamlippen, kleine Schamlippen, Der Kitzler (Klitoris), Harnröhrenöffnung, Scheideneingang, Anus.

Der Venushügel, die großen Schamlippen und die kleinen Schamlippen begrenzen die Vulva. Im unteren Drittel der großen Schamlippen sind die beiden Vestibulardrüsen eingebettet, die für die Befeuchtung des Scheidenvorhofs sorgen.
Der Kitzler liegt an der vorderen Umschlagfalte der kleinen Schamlippen und ist ein schwellfähiges, mit Nerven und Sinneskörperchen reich versehenes Organ und daher besonders berührungsempfindlich. Die Schamlippen umschließen den Scheidenvorhof, in welche die Harnröhrenöffnung und weiter hinten die Scheide mündet.
Momentan existieren 26 Stichwörter mit dem Buchstaben V im Lexikon.
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