Fortbildung für SexarbeiterInnen! - Sexwork Academy

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Marc of Frankfurt
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OSI sponsored human right studies for NGOs

#21

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Programm auch für SW-Aktivisten - Bewirb Dich.

Call for Applications:

Justice Initiative Fellows Program at Central European University (2008 –2010 session)

by the Open Society Justice Initiative


http://www.ceu.hu/legal/osji_prog.html





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Erwachsenenbildung für SW

#22

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Warum das mit der Fortbildung für SW so wenig klappt und wie SEXWORKER.AT hier eine zukünftige Rolle spielen könnte


Bild

Auf Einladung von la muchacha konnte ich einen Artikel veröffentlichen und habe mal wieder kräftig die Werbetrommel für SEXWORKER.AT gerührt.





p.s.
die 7. Jahresausgabe von la Muchacha (die Frau) ist soeben druckfrisch erschienen
(32 Seiten - A3-Format).
Geballte Fachinformation zur Prostitution und selten gehörte Analysen zu Prostituiertensteuer, Prostitutionsgesetz, Medienberichterstattung, Freizügigkeit, Hurencollege, Razzien, Frankfurter Kontrollen, Prostitutionsforschung, Patriachatsforschung, Anti-Menschenhandelspolitik, WM-Kampagnen, Opferschutz, OK, Alice Schwarzer, Jörg Immendorf und Griselidis Real.
Herausgegen von www.donaCarmen.de

Preis nur 1 Euro & Porto (Sammelbestellungen machen)

Tel/AB/Fax: 069 - 7675 2880
donaCarmen@t-online.de

Werde Mitglied in unserem Forum, um besagtes Dokument hier angezeigt zu bekommen und herunterladen zu können:
Dateianhänge
Prostitutionsstigma vs. Professionalisierung.pdf
Sonderabdruck von meinem Artikel aus der Zeitung "la Muchacha" Nr. 7 (pdf - 4 Seiten)
(95.03 KiB) 961-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 23.04.2011, 17:30, insgesamt 4-mal geändert.

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#23

Beitrag von Zwerg »

http://zeitung.sexworker.at/wordpress/w ... .php?p=166

@Marc - Danke für den Artikel!

Christian

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Hurenkarriere im pflegerischen Bereich

#24

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Ex-Sexworker freiwillig in die Altenpflege vermittelt

TV-Doku


Originaltitel: Ich war eine Hure

Episodentitel: Aus dem Bordell in die Altenpflege

Länge: 30 Minuten

Ein Altersheim der Caritas in Rendsburg. Jeden Morgen um 6 Uhr beginnt die Schicht für die Altenpflegerin Anita B. (45). Um 4 Uhr ist sie aufgestanden. Sie liebt es, den Tag bei Sonnenaufgang zu beginnen, mit der Regionalbahn von Kiel nach Rendsburg zu fahren und dann noch zwei Kilometer zu Fuß zur Arbeit zu gehen: in der frischen Luft.

27 Jahre lang hat Anita das Tageslicht kaum gekannt: ihre Schicht in einem deutschen Bordell fing gegen 16 Uhr an und endete so gut wie nie. Sie lebte, arbeitete, schlief im Zimmer eines "Laufhauses". Ihre Chefin war Gisela Zohren, heute 53.

Die ehemalige Kieler "Puffmutter" war es auch, die Anitas neues Leben ermöglicht hat. Mit einer einmaligen Initiative hat sie ihr Ziel verwirklicht: nämlich alternden, "ausgemusterten", arbeitslosen Prostituierten eine Perspektive zu bieten, ihnen ein Leben: und Verdienst: in Würde zu ermöglichen. Unterstützt vom Caritas-Verband Schleswig-Holstein vermittelt sie ehemalige Huren in die Altenpflege, ein Experiment, das seit einem Jahr erfolgreich läuft.

Auch sich selbst hat Gisela Zohren mit diesem Projekt einen neuen Lebensinhalt geschaffen. Nach dem Tod ihres Mannes und der Pleite ihres Bordells schien es für sie keine sinnvolle Zukunft mehr zu geben. Aber sie nutzte ihre guten Kontakte in die Politik, ihre Energie und ihr Verhandlungsgeschick, um ihren Plan zu verwirklichen.

Zwölf Ex-Prostituierte hat Gisela Zohren schon an Altenheime vermittelt, immerhin neun von ihnen haben durchgehalten. Diese Frauen, so weiß Eva Lodermeyer, haben ein besonderes Talent für die Betreuung der Alten: sie haben eine große Menschenkenntnis, ein großes Herz und keine Scheu davor, kräftig anzupacken. Klagen gab es bisher noch nicht. Auch dann nicht, wenn die Frauen: nach einer gewissen Probezeit: die Patienten über ihre Vergangenheit aufklärten.

Im Mittelpunkt des Films steht Gisela Zohren und ihre Arbeit. Die beginnt im Milieu: Wenn eine Frau aussteigen will oder muss, hilft Gisela dabei, erst einmal ihre oft heiklen Angelegenheiten zu regeln, bereitet sie dann auf das Vorstellungsgespräch im Altersheim vor, lernt mit ihr für die Prüfungen. Wir erleben
die Schritte einer Frau aus dem Rotlicht in die Altenpflege, gehen mit ihr ein Stück des neuen Weges und erleben, ob sie es packt - so wie Anita.

Erstsendung: mdr 5. Juli 2007

Quelle:
www.cinefacts.de/tv/details.php?id=krkb ... 0001239996


Giesela ist heute Mitarbeiterin der Mitternachtsmission:
www.standort-dortmund.de/mitternachtsmission

Die Dortmunder Mitternachtsmission der ev. Diakonie Westfalens beteiligt sich gemeinsam mit Madonna e.V. Bochum am Sexworker-Qualifizierungsprojekt:
www.profrida.de

mein Kommentar zum Film:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=28190#28190
mein Kommentar zum Abschlußbericht:
viewtopic.php?p=34558#34558

registrierte UserInnen finden den Film unter:
viewforum.php?f=88





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Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 08.04.2008, 07:04, insgesamt 3-mal geändert.

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Marc of Frankfurt
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Studium neben dem Beruf Sexarbeit

#25

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Nebenbei den Dr. in Psychologie gemacht und immernoch das traditionelle Familienmodell anstrebend:

Interview mit Ines aus der Eros Arena in Reutlingen




Die Prostituierte Ines: Geschäft statt großer Gefühle

Ines arbeitet seit acht Jahren als Prostituierte, erst in Stuttgart, jetzt in der Reutlinger Eros Arena. Der TAGBLATT ANZEIGER sprach mit ihr über verliebte Freier und den Traum vom treuen Ehemann.

Ines studiert in der Eros Arena die Psyche der Männer.



Ist Ihre Tätigkeit ein Beruf wie jeder andere?

Ja, schließlich muss ich für meine Arbeit auch Steuern zahlen.



Wie lautet die korrekte Berufsbezeichnung?

Ich bin eine Hure. Das Wort „Nutte“ finde ich diskriminierend.



Führen Sie ein Doppelleben?

Ich sage jedem, der mich nach meinem Beruf fragt, dass ich in der Eros Arena arbeite. Unsere Gesellschaft akzeptiert das inzwischen.



Wie hat Ihre Familie reagiert, als sie davon erfahren hat?

Meine Mutter wollte Geld von mir. Ich hab ihr dann gesagt, dass sie selber auf den Strich gehen soll. Meine Geschwister haben damit kein Problem, weil sie darin einen ganz normalen Job sehen.



Warum arbeiten Sie im Bordell?

Mit 18 habe ich meine Ausbildung zur Hotelfachfrau abgebrochen. Seither arbeite ich im Bordell. Ich genieße die Selbständigkeit in meinem Beruf. Ich kann meine Arbeitszeiten und meine Kunden selber wählen.



Was nervt Sie in diesem Beruf?

Dass es immer noch Männer gibt, die so tun, als ob sie noch nie etwas von Aids oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten gehört haben und Verkehr ohne Kondome wollen.



Welche Wünsche erfüllen Sie Ihren Kunden?

Manche wollen schnellen Sex, andere suchen jemand, der ihnen zuhört. Ich erfahre viel über die menschliche Seele, über Beziehungsprobleme und gebe Tipps für die Ehe. So nebenbei habe ich meinen Doktor in Psychologie gemacht.



Dabei entwickeln sich doch sicher auch Gefühle?

Zu meinen Stammkunden habe ich eine enge Beziehung. Und wenn mir ein Mann Blumen mitbringt, ist das eine nette Geste. Doch wenn ich merke, dass er sich in mich verliebt hat, mache ich ihm klar, dass es hier um ein Geschäft geht.



Wie lange wollen Sie noch als Hure arbeiten?

Noch zwei Jahre.



Und dann?

Dann will ich heiraten, Kinder kriegen, ein Haus bauen und mit dem Hund spazieren gehen.



Wie sieht Ihr Traummann aus?

Er muss vor allem treu sein!



Die Fragen stellte Stefan Zibulla.

Originalartikel mit Bild von Ines:
http://tagblatt.de/1879171





Amm:
Treue ist keine voraussetzbare, wünschbare Eigenschaft eines Menschen, quasi als Ersatz oder Gegenmittel zum patriachalen Besitzanspruch an den Gatten, sondern eine Folge einer geglückten Beziehung, also ein nachträgliches Qualitätsmerkmal.





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Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 23.11.2007, 04:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ausbildungsmodule

#26

Beitrag von sheila »

Marc of Frankfurt hat geschrieben:[img]
Neue Fortbildungsmodule in dieser virtuellen Hurenuniversität SEXWORKER.AT:
Also, ich würde mir das SEHR SEHR GERNE anschauen, geht leider nicht! Warum ist das nur Moderatoren vorbehalten?
"Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen." G. C. Lichtenberg

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#27

Beitrag von annainga »

liebe @sheila

es gibt verschiedene bereiche, in denen nur bestimmte personen lesen und schreiben können. dazu gehört eine verifizierung. deren ablauf soll sicher stellen, dass du zu diesem personenkreis gehörst. kennst du eventuell jemand hier persönlich aus dem forum? wenn nicht, es gibt noch andere möglichkeiten, dich zu verifizieren. ein anfang könnte sein per pn telefonnummern zu tauschen und ein gespräch zu führen.

liebe grüße von annainga

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Re: Ausbildungsmodule

#28

Beitrag von Zwerg »

sheila hat geschrieben:Also, ich würde mir das SEHR SEHR GERNE anschauen, geht leider nicht! Warum ist das nur Moderatoren vorbehalten?
Wie annainga schon richtig geschrieben hat - man braucht eine Verifizierung (man muss persönlich bekannt sein, oder sich bekannt machen) um die gesperrten Bereich (Sexbusiness und SW-Only, Vorstufe SW-Only usw.) betreten zu können.

viewtopic.php?t=706

viewtopic.php?t=665

Christian

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sheila
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#29

Beitrag von sheila »

Danke AnnaInga, Christian und Marc!
Gerade den Antrag gestellt!
Liebe Grüsse
"Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen." G. C. Lichtenberg

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Kostenlose staatliche Kurse

#30

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Mal ein anderes Schwedisches Modell:

Fortbildung in der Elternschule


Statt eine Supernanny zu buchen, werden Eltern in kostenlosen staatlichen Fortbildungskursen in Sachen Sozialkompetenz und Erziehungsdienstleistung, die sie ja gegenüber ihren eigenen Kindern zu erbringen haben, geschult.

Eltern lernen im Sinne eines "Kinderflüsterers" gewaltlos aber wirkungsvoll Grenzen zu setzen und vieles mehr.

Sicher auch interessant für Sexarbeiter zur Anwendung gegenüber den 'Old Boys' aka Gästen, zumal Sexarbeitern aufgrund ihrer prekären Rechtslage im nur teil-legalisierten Sektor von 'autoritären' Selbstschutzmittel abgeschnitten sind.

Mehr:
http://www.focus.de/schule/familie/erzi ... 34105.html

Das ist sicher allemal besser als die abolutionistischen John-Schools in den U.S.A. und sollte als ein Modell für bisher fehlende Sexarbeiter-Erwachsenen-Fortbildung mal genauer betrachtet werden.





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Fortbildung kostenlos und von zuhause oder terminwohnung

#31

Beitrag von Marc of Frankfurt »

E-learning Sexology

Humbold Universität zu Berlin
Studiengang "Sexuelle Gesundheit"



Bisher der 1. Kursus (von geplanten 6):
Grundlagen der sexuellen Anatomie und Physiologie beim Menschen

http://www2.hu-berlin.de/sexology/ECD1/index.htm (1. Kursus)
http://www2.hu-berlin.de/sexology/Home_ ... -kurse.htm





Der Klassiker der Sexualforschung und -ausbildung:

The Alfred Kinsey Institute of Sexology



http://www.indiana.edu/~kinsey/





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Selbstorganisation der Ausbildung

#32

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Freiburger-Modell: Ein selbstorganisierter Ausbildungsabschluß

Eine Gegenmodell zum Abi - Ein Highlight selbstbestimmten Lernens
Ein Vorbild für eine zukünftige Sexworker-Academy?



10 Schüler haben sich von der staatlichen Schule abgemeldet.
Sie wollen ihre Ausbildung selbst und eigenverantwortlich organisieren.
Sie haben ein Projekt/Verein/Firma gegründet.
Sie haben Geld gesammelt von Eltern und Firmen.
Sie haben Lehrer ausgewählt, eingestellt, entlassen und neue eingestellt.
Sie haben Lehrmethoden getestet und ausgewählt und jetzt ist immer einer für ein Teilprojekt wie z.B. eine Schulstunde verantwortlich.
Sie unterrichten sich gegenseitig und arbeiten in Kleingruppen und werden von Lehrern gefördert.

Möglich wurde dieser Abi-Alleingang durch die so genannten "schulfremden Prüfungen" womit die baden-württembergischen Ministerien Quereinsteigern wie schon Berufstätigen eine Chance geben wollten.
Die Prüfung müßen sie als Externe in staatlichen Schulen ablegen.
Jetzt ist ihr Freiburger-Modell eine nicht von allen geschätzte Herausforderung für das verschulte Bildungssystem mit den schlechten PISA-Noten geworden.

Sie haben nicht nur für Noten gelernt, sondern sie haben wirklich Kompetenzen erworben:
in Organisation, Selbstmotivation, Eigenverantwortung, Kostenkontrolle, Fundraising, Fachthemen, Lehre, Lernen-lernen etc..
Das war ein "Lernen fürs Leben" und es hat auch noch jede Menge Spaß gemacht.


Dauer:
Abitur 2 Jahre
Mittlere Reife 1 Jahr

Kosteneffizienz:
5.000 Euro pro Abiturient im Freiburger Modell.
6.000 Euro in einem staatlichen Gymnasium.
Mit Sozialabgaben kostet eine Unterrichtsstunde 36,60 Euro.
Miete für das Klassenzimmer 250 Euro im Monat.


www.freie-schule-freiburg.de



Medienberichte:
http://www.zeit.de/2007/38/C-Allein-zum-Abitur
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wiss ... 32,00.html
http://de.wikinews.org/wiki/Methodos_e. ... nen_Verein
http://www.echtzeit.wdr.de





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Darstellende Künste

#33

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Sexworker-College in action:

Fach: Burlesque


New York School of Burlesque on CBS


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_FULfBON60I[/youtube]


www.schoolofburlesque.com
by
Jo Weldon





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Sex-Fortbildung für "Solide":

#34

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Sexworker Veronica Monet Vorlesung

Bild


Workshop: Sex Secrets of Escorts - Ten Tips from a Pro!

Think you know all about sex? Think again! Find out what escorts know that
you don't know:
  1. How can you enjoy the best sex of your life?
  2. What is the Isis Squat?
  3. Why do some men spend thousands of dollars on a date?
  4. Vagina - Orifice or Muscle? and what does it have to do with sexual shame?
  5. Can you tell if he or she is cheating on you?
  6. Can sex work be spiritual?
  7. What exercises will improve your orgasms?
  8. How can men and women communicate with each other more successfully?
  9. What simple steps will keep sex hot in a long-term relationship?
  10. Are there sure-fire tips for meeting that special someone(s)?
When: Tuesday, May 13, 7-9PM PST
Where: Pleasures of the Heart
1310 4th St (at C St.)
San Rafael, CA 94901
(Parking is conveniently located at the lots on C St, between 3rd
and 4th and between 4th and 5th)
Tel: (415)482-9899
Who: Everyone is Welcome!
How Much: $35 per person

To register, email Jennifer Islas at jennifer [ät] pleasuresoftheheart.com or call her at USA-(415)482-9899.





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Stephanie of Berlin

#35

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Beruf Huren-Coach

Stephanie Klee (46) ist die Frau, die Zuhälter einen Strich durch die Rechnung macht. Sie lehrt Prostituierte den Umgang mit Freiern und Liebestechniken. Immer mehr Studentinnen und alleinerziehende Mütter suchen ihren Rat


von Konstantin Marrach, BZ





Bild

Stephanie Klee von Beruf Huren-Coach (Bildquelle)

Immer mit einem Lächeln auf den Lippen: Stephanie Klee beim Beratungsgespräch

www.highlights-berlin.de

www.klee-consulting.de



Unter ihren Kolleginnen galt sie immer als „die große Schwester“. Wenn es Probleme oder Fragen gab, kamen alle zu ihr. Das brachte Stefanie Klee (46) aus Reinickendorf auf eine Geschäftsidee.

Sie eröffnete ihre eigene Agentur („highLights“) und wurde Huren-Coach. B.Z. sprach mit Stephanie Klee über den ungewöhnlichen Job.

B.Z.: Eine Ausbildung zur Prostituierten, ist das nötig?
Stephanie Klee: „Ich arbeite selbst seit 20 Jahren als Hure, habe den Bundesverband sexueller Dienstleistungen mitgegründet.
Während dieser Zeit traf ich immer wieder Frauen, die ‚einfach mal so' als Hure angefangen haben.
Doch viele von ihnen bekommen, wenn sie unzureichend vorbereitet sind, psychische Probleme, den sogenannten Puff-Koller, flüchten sich womöglich in Alkohol und Drogen.“



Welche Frauen suchen Sie auf?
„Vor allem Arbeitslose. Aber auch viele alleinerziehende Mütter. In letzter Zeit kommen auch immer häufiger Studentinnen zu mir, die sich nebenbei einfach Geld verdienen wollen.“



Ist das so einfach?
„Wenn man keine festgefahrenen Wertvorstellungen hat, dann ja. Wichtig ist, dass man es als normale Dienstleistung ansieht und halbwegs mit Spaß dabei ist.“



Was raten Sie den Frauen?
„Ich erkläre, wie sie sich kleiden müssen. Dessous sind Pflicht, dafür nur dezentes Make-up. In Übungsgesprächen trainieren wir, wie man einem Freier offen, freundlich und vorurteilsfrei begegnet. Huren müssen auch Vorschläge machen können, wie eine Stunde im Bett gestaltet wird, zum Beispiel mit Massagen oder Doktorspielen. Ich bringe ihnen auch Massagen bei und zeige, wie man ein Kondom schnell und unkompliziert überzieht.“



Müssen sich Frauen als Prostituierte anmelden?
„Deutsche Damen müssen sich beim Finanzamt nur eine Steuernummer holen. Ausländische Frauen müssen außerdem zur Meldestelle und zur Ausländerbehörde, dahin begleite ich sie.“



Vermitteln Sie Jobs?
„Ich kann Kontakte herstellen. Alleinerziehende Mütter arbeiten lieber in Tages-Puffs, während ihr Kind in der Kita ist, Studentinnen lieber in Nacht-Bordellen.“



Frau Klee, was verdient man als Huren-Coach?
„Für Beratungsgespräche, die ich auch Bordellbetreibern und Freiern anbiete, nehme ich zwischen 20 und 200 Euro. Nebenbei arbeite ich auch weiter als Hure.“



Und Sie engagieren sich auch politisch?
„Ich kämpfe seit Monaten gegen die geplante Schließung von Wohnungsbordellen. Weil Frauen dort sicher und selbstbestimmt arbeiten können und diese Betriebe seriös und störungsfrei sind.“

http://www.bz-berlin.de/BZ/berlin/2008/ ... 87452.html





Stephanie Klee bildet für den Bordelljob aus – Bild.de sprach mit ihr

Die Lehrmeisterin der Huren


Von Meike Meyruhn

Stephanie Klee (46) aus Berlin hat 20 Jahre Berufserfahrung als Hure. Ihr Wissen gibt sie an Frauen weiter, die ebenfalls anschaffen gehen wollen. Dafür gründete sie die Agentur HighLights, um dort künftige Huren zu „coachen“. Klee: „Je besser eine Frau mit sich selbst klarkommt, desto besser kann sie mit dem Job umgehen.“ BILD.de sprach mit der Lehrmeisterin der Sex-Dienstleisterinnen, die auch als Mediatorin Menschen in Lebenskrisen (Schuldnerberatung, Mobbing am Arbeitsplatz, Nachbarschaftsstreitigkeiten) berät.

Sexworkerin Stephanie Klee
Stephanie Klee (46) ist seit 20 Jahren Hure

BILD.de: Wie bewirbt sich eine Huren-Auszubildende?
Stephanie Klee: „In den meisten Fällen hat eine Frau über irgendeine Freundin oder einer Kollegin aus einem Bordell von mir gehört. Sie ruft mich an, wir vereinbaren ein Beratungsgespräch.“

BILD.de: Wie lange dauert die Ausbildung?
Stephanie Klee: „Das ist unterschiedlich. Es kommt darauf an, welche Erfahrungen sie mitbringt. Ich weise sie auf verschiedene Risken hin, die der Beruf der Hure mit sich bringt. Alleinerziehende Frauen müssen sich gegebenenfalls Gedanken um die Betreuung der Kinder während der Arbeit machen. Und natürlich kann es auch im Freundes- und Bekanntenkreis zu Konflikten kommen. Dessen muss sich eine Hure bewusst sein.“

BILD.de: Braucht eine Hure überhaupt eine Ausbildung?
Stephanie Klee: „Eine gute Vorbereitung ist in jedem Fall eine gute Basis. Eine Hure muss sich auch Gedanken um Hygiene, die Gesundheit und die Steuer machen. Frauen, die sexuell noch nicht so erfahren sind, bekommen konkrete Übungen. Ich zeige ihnen, wie Kondome richtig benutzt werden. Auch Massagen gehören zu den Übungen. Wichtig ist natürlich auch, dass sie sich gut in Dessous bewegt. Dass sie das Spiel mit den Reizen kennt, dass sie weiß, wie sie sich das erste Mal auf einen Kunden zu bewegt.“

BILD.de: Welche Voraussetzungen sollte eine Hure mitbringen?
Stephanie Klee: „Sie sollte auf jeden Fall Spaß und Freude am Sex und am Kontakt mit Männern haben. Selbstbewusst und stark muss sie sein. Sie sollte keine Frau sein, die geduckt durchs Leben geht.“

BILD.de: Haben Sie schon mal einer Frau von der Prostitution abgeraten?
Stephanie Klee: „Natürlich. Alle Frauen, die sich aus einer Notsituation heraus entscheiden, sind geschwächt. Wer glaubt, durch Prostitution schnell Schulden abbauen zu können, täuscht sich. Wir verdienen uns keine goldene Nase mehr.“

BILD.de: Was verdient eine Hure?
Stephanie Klee: „Das ist unterschiedlich. Es gibt Frauen, die sind zufrieden, wenn sie nach acht Stunden mit 50 Euro nach Hause gehen. Und es gibt Frauen, die für einen Hausbesuch 500 Euro bekommen. Alle denken immer, dass Huren sich nach kurzer Zeit eine Villa kaufen können. Die Zeiten sind längst nicht mehr so. Das Angebot ist heute viel größer als vor 20 Jahren.“

BILD.de: Wann ist eine Hure eine gute Liebesdienerin?
Stephanie Klee: „Wenn sie nach sechs Monaten Arbeit feststellt, dass sie in der Lage ist von dem Verdienst zu leben, wenn sie ihre Arbeit mit Freude macht und sie bereit ist, sich selbst auch weiterzuentwickeln. Sexuell wie auch in anderen Bereichen ihres Lebens. Als Hure muss man zuhören können, auf den Kunden voll eingehen, sich die Geschichte des Mannes anhören. Sie muss wissen, wie sie einen Mann richtig verwöhnt, damit er sich entspannen kann. Der Beruf der Hure kann der Beginn einer Entdeckungsreise sein.“

BILD.de: Hat eine Hure auch mal keine Lust auf Sex?
Stephanie Klee: „Na klar – aber an dem Punkt geht es um Professionalität. Es geht darum, dem Kunden Lust zu bereiten – und nicht um den eigenen Orgasmus. Prostitution hat mit privatem Sex nichts zu tun.“

BILD.de: Schämen sich Huren manchmal für ihren Beruf?
Stephanie Klee: „Nein. Es ist ein Beruf wie jeder andere auch. Mir ist wichtig, dass sich eine Frau, die als Hure arbeiten geht, ihrer Leistungen bewusst ist. Und dass sie sich nicht von den Klischees und den Diskriminierungen der Gesellschaft leiten lässt.“

BILD.de: Welche Bezeichnung würden Sie für den Beruf wählen, um ihn von Klischees zu befreien?
Stephanie Klee: „Wir ganz selbstbewusst Hure. International setzt sich ,Sexworker' durch. Das gefällt mir gut, weil es Sex und Work beinhaltet.“

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/er ... 39032.html





Mehr Einstiegsinfos

viewtopic.php?t=1667 (Ausstiegsfallen kennen)

viewtopic.php?t=1536

http://www.sexworker.at/sicherheit

viewforum.php?f=36 (Forum SW-only)

viewtopic.php?t=771 (Sex Worker Burn Out - SWBO)
Bild




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Veronica's update:

#36

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Former Escort Teaches Online Prostitution 101

City Seeing Increase In Online Escort Services, Officials Say



Bild


SACRAMENTO, Calif.

Veronica Monet, who is preparing to give a lecture at the University of Pacific, pulls out a small suitcase that has a leather whip inside and says, "I like to teach people how to have better sex."

This is not something one expects to hear from a college teacher. But, then again, Monet's not giving a math or science lecture: she is a former-escort-turned- sexologist.

"I like to consider myself a lifetime whore," Monet said.

Monet, a former online escort who claims she got paid $15,000 a date, teaches couples how to have better sex and gives guest lectures and seminars to college classes up and down the state about the business.

Monet said she is not teaching students how to sell sex online, but instead showing and explaining why technology has made the sex business so appealing -- to both the customer and the seller.

"If some body decides to take some of this information and do something lucrative with it, I have no knowledge of that, nor do I want to," said Monet, who called it quits as an escort a few years ago.

The special investigations unit at the Sacramento sheriff's department said they are seeing an increase in online prostitution in Sacramento, with escorts coming into town from the Bay Area or Fresno.

Sheriff's spokesman R.L. Davis said privacy and perception are the driving forces behind online prostitution.

"The perception is your going to have a higher quality Hollywood-style escort that we see on TV," Davis said.

For the students in David Hall's human sexuality class, who are sitting in on Monet's lecture, the idea is find out why people would make prostitution a career.

"The ways people satisfy human needs, it's really important. Not that they're (students) going to do it -- not that they're going to become prostitutes," Hall said.

Monet, who wrote a book about the secrets of great sex she learned on the job as an escort, said there is a major drawback to the profession.

"I just got tired of being on the wrong side of the law. It's nerve racking," Monet said.





http://www.kcra.com/news/16260081/detail.html

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Kurse für Frauen im Partnermarkt in Moskau

#37

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Männertraum:

Schlampendressur in sechs Tagen


von Susan Heat | Düsseldorf

Die Tage der selbstbewussten Frauen scheinen gezählt. Die Luder, Vamps und Männerbetörerinnen sind auf dem Vormarsch...
Noch spielt das Ganze im Nachbarland. Aber keine Angst.
Bald gibt es auch bei uns ein Heer von Schlampen, Willigen und Gehorsamen. Frauen wollen Männern wieder dienen. Zur Wollust des Mannes ...

"Eigentlich ganz einfach", sagt natürlich ein Mann. Der hat sich auf Schlampendressur. Sechs Tage braucht der russische Trainer in Moskau dafür nur.

Schlampendressur in sechs Tagen. Am siebten wird`s dann ausprobiert. Hier nur die Anleitung.

Moskaus Luderschule. Da sind Russinnen auf Männerfang. Zu wenig Männer hat das Land. Da hilft ganz klar ein Mann den heiratswilligen Frauen auf die Sprünge und macht aus ihnen Vamps und sanfte Schmusekatze

[Angebot und Nachfrage, die wirtschaftlichen Randbedingungen bestimmen Bewustsein und Verhaltensweien.

Siehe Ökonomiestudien und Sexarbeit:
viewtopic.php?p=29962 ]

„In einem Land mit chronischem Männermangel, in dem es zum guten Ton gehört, wenn einer seine Gattin schlägt,“ braucht es einen Mann wie Wladimir Rakowskij. In sechs Tagen macht er aus selbstbewuss-ten Frauen attraktive Verführungskünstlerinnen, die jederzeit den richtigen Anmachtrick parat haben.

Dafür wackeln sie mit dem Hintern, lernen gekonnt ihren Kopf in 15 Grad-Neigung zu heben, verführerisch zu gucken oder sich wie eine Katze an das Objekt ihrer Begierde zu kleben, damit er ihnen das Objekt der Begierde kauft

„Frauen sind schon mit ihrer Geburt die geborenen Schauspielerinnen“, weiß der Meister der Moskauer Luderschule. Vor zehn Jahren erkannte Der 43-jährige den Trend und hob seine Wissenschaft „Stervologia" aus der Taufe. Der Psychologe war zuvor in Staatsdiensten und zeigt Frauen seit einem Jahrzehnt wie sie als „Sterva“ Männer bezirzen und um den kleinen Finger wickeln. Sterva ist für die meisten Russen nichts anderes als eine Hure, im günstigeren Fall ein Luder.

[CTePBa = Sterva = Real Women = Vollweib]

Na bitte. Da haben wir sie doch wieder die alte Mähr von der Heiligen und der Hure. Die macht auch vor der 27jährigen Natascha nicht halt. Hübsch ist sie, selbstbewusst und hat einen guten Job als Anlagenberaterin in einer Moskauer Bank. Nur einen Mann hat sie nicht. Das ist ihr Dilemma. Deshalb meldete sich sie zum Schlampenkursus bei Wladimir Rakowskij an.

Sechs Tage dauert der Luder-Fitmachkurs. 200 Euro blättert jede Teilnehmerin dafür hin. Aber dafür bekommt frau auch jede Menge geboten. Zum Beispiel die Technik wie sie richtig eine Banane isst. Soll frau sie wirklich essen? Nee, dran üben soll die hübsche Maid. Ein absolutes Must. Stehen doch auch die russischen Jungs auf einen guten Blow Job. Nach der Übung sind dafür die Russka-Ladies auf jeden Fall gut vorbereitet.

[Ob auch gelehrt wird wie man, besser: wie frau, ein Kondom oral üerstreift?]

Der Anmachtrainer zeigt natürlich auch, wann und wie frau vor dem Auserwählten gekonnt auf die Knie geht. Treuherzig landet sie prompt und gekonnte zwischen seinen Beinen – Aug in Aug mit seinem Schritt. „In dieser Situation ist der Mann gefangen und kann nicht einfach weg“, freut sich Rakowskij und die anderen Teilnehmerinnen klatschen dazu begeistert Applaus.

Männerfang ist ja auch die Devise. Da darf`s für ihn auch schon mal die Überrumplungsvariante sein. Um die paar Russen kämpfen die Schönen des Landes eben mit allen Bandagen und Tricks.

Für den Luden-Macher ist sein Angebot die russische Antwort auf die westliche Emanzipation. „Denn auch in Russland haben die Frauen übers Karrieremachen ihre Weiblichkeit vergessen.“

Ein Dilemma für die Frauen. Männer sind ja sowieso zuwenig im Land. Und für den Luder-Trainer ist es das wahre Glück. Stehen doch die Frauen Schlange, um sich von ihm auf den richtigen Verlockungspfad bringen zu lassen. Die Ehefrau des Trainers hat natürlich auch bei ihm geübt. Süße 19 ist die Kleine und ganz das Ergebnis seiner fürsorglichen männlichen Schule. Und natürlich ganz, ganz lieb ...

Ist es da nicht schön, wenn einer die Mädels wieder auf den richtigen Kurs bringt. Obwohl Rakowskij seine Teilnehmerinnen auch ermuntert, nicht dem Idol ihrer Mütter nachzueifern. „Die wollen, dass ihre Töchter einen Mann bekommen, egal, ob er seine Frau verprügelt, oder sich wie es viele Männer in Russland tun, von ihr aushalten lässt. Hauptsache verheiratet.“

Whow! Hätte bestimmt keiner gedacht.

Dass die russischen Männer so schrägt drauf sind. Wer hätte das erwartet. Ich sollte mir an Wladimir ein Beispiel nehmen und eine richtig tolle Luderschule aufmachen. Klar kriegen die Frauen von mir beigebracht wie sie den Champus gekonnt über ihren Busen gießen und genüsslich nach ihrem Strip vor ihrem Auserwählten im großen Champagnerglas baden. Ganz wie Dita von Teese. Luder sind immer gefragt. Und ein paar Abstriche müssen halt auch die westlichen Frauen mal endlich machen.

Sonst schnappen uns die sinnlichen Kubanerinnen heißen Brasiliane-rinnen, die willigen Thais und ludergetrimmten Russinnen noch alle Männer vor der Nase weg.

Das soll und darf nicht geschehen. Hier hilft nur eine Notfall-Sofort-Programm und ganz klar die Eröffnung eines Heiligen-und-Huren-Palasts als Ausbildungsstätte für emanzipierte Frauen. Die danach auf jeden Fall wissen, was wollen und vor ihm jederzeit, wie auch Jerry Hall vor ihrem Mick Jagger lange Zeit, wann und wo immer er will, in die Knie gehen. Ihm jeden Wunsch von den Augen und Lippen ablesen und allzeit bereit und ständig zu seiner Verfügung stehen.

Solche Frauen braucht das Land. Dann müssen sich die Jungs nicht mehr emanzipieren und lange überlegen, welches Rollenbild Frauen heute von ihnen erwarten. Dann ist die Welt endlich, endlich wieder in Ordnung. Sie Heilige und Hure. Er wieder der Herr im Haus. Klar bekommt sie dafür auch öfter mal ne Belohnung. Was nettes zum Anziehen. Einen schicken Flitzer und den Luxustrip ins Taka-Tuka-Land.

Geht doch, werden die Herren der Schöpfung aufatmend seufzen. Muss doch, zischt wohl die Damenwelt. Ist doch völlig normal, sage ich und nehme gern die ersten Anmeldungen von umpolbereiten Frauen an dieser Stelle entgegen.

Mit den ersten dreißig fange ich gleich an. Zuerst geht`s dabei um die Banane. Alles andere folgt danach. Flirten, Strippen, Neigen, Hüften rollen, Augenklimpern – gekonnt und zum Erfolg gemacht!

Luderwillige können sich sofort melden. Männer dürfen gern Geschenkgutscheine für ihre Auserwählte erwerben. Es muss doch auch aus den emanzipierten Frauen hierzulande wieder ein liebes Weibchen zu machen sein. Wäre doch gelacht. Und Humor wollen wir uns bei dieser ernsten Sache auf keinen Fall leisten.

[Wieso die Autorin das so falsch verstehen will. Mit Bauchtanzkursen ist eine traditionelle Frauen-Sinnlichkeitsschule doch längst in Deuschland angekommen und sehr poppulär dazu. Weiblichkeitstraining schafft Selbstbewustheit und Stärke. Stärken stärken, statt gleichmacherischer Konkurrenzverschärfung per Gender-Mainstreaming-Nivellierung? Ein Dilemma.]

Geht nicht, gibt`s eben in einer Luderschule nicht. Protest zwecklos. Andere Vorschläge abgelehnt. Beschlossen und verkündet! Hallelujah! Da können Männer jetzt schon mal jubilieren. Aber nicht zu tolle und auf keinen Fall triumphieren. Sonst geht das Ding vielleicht doch wieder nach hinten los. Und das hatten wir doch nun schon eine ganze Weile. Damit muss jetzt endlich Schluss sein.

Also Frauen. Nichts wie ran! Auf zum Schlampenkurs. Auf Euch wartet eine schöne Belohnung und eine tolle Reise ins Taka-Tuka-Land.


Quellen können bei der Autorin erfragt werden
Fotos nur zum redaktionellen Gebrauch:
http://blog.hiphop.de/OptimusPrimeTime/9535/


Original mit Bildern:
http://www.rp-online.de/hps/client/opin ... ngledasein


Verführungskurse in Moskau (s.o.):
viewtopic.php?p=17774#17774


Wladimir Rakowskij:
http://www.rakovsky.ru





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marlena
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#38

Beitrag von marlena »

Danke für diese hoch informative Lektüre...

Oh no... :017
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Fortbildung erstreiken?

#39

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Wie die Fortbildung bei anderen Körper-Geist-Seele-Dienstleistern organisiert ist:


KV Berlin: Fortbildung


Seit der Gesundheitsreform 2004 müssen Ärzte alle fünf Jahre gegenüber ihren Kassenärztlichen Vereinigungen 250 Fortbildungspunkte nachweisen.

Vom klassischen Lehrgang bis zum Online-Seminar

Wer sich fortbildet, kann besser behandeln. Patienten haben die Gewissheit, in guten Händen zu sein, wenn deren Arzt oder Psychotherapeut sich regelmäßig auf den aktuellen Stand seines Fachgebiets bringt. Das Angebot an Fortbildungen ist groß. Es reicht von Lehrgängen ärztlicher Fachzeitschriften bis hin zu Seminaren der Landesärztekammern.

Fortbildungen auch bei Ärztekammer Berlin möglich

Neben der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin bietet auch die Ärztekammer Berlin Fortbildungen an, sowohl in Präsenz- als auch in Online-Seminaren. Bei Fortbildungen per Internet dürfen Ärzte und Psychotherapeuten maximal 30 Fortbildungspunkte pro Jahr sammeln [von 50 pro Jahr].

Möglich ist auch, sich bei der Ärzte- oder Psychotherapeutenkammer eines anderen Bundeslandes fortzubilden. Die dort die erworbenen Fortbildungspunkte werden von der Ärztekammer Berlin anerkannt und gutgeschrieben. Fortbildungsnachweise durch Zertifikate der Kammern können ab sofort bei der Abteilung Qualitätssicherung eingereicht werden.

Fortbildungspunkte auch für Teilnahme an Qualitätszirkel

Eine weitere Möglichkeit, Fortbildungspunkte zu erwerben, ist die Teilnahme an von der KV Berlin zugelassenen Qualitätszirkeln.

http://www.kvberlin.de/20praxis/20quali ... rtbildung/





Ähnlich ist es auch bei Lehrern. www.donaCarmen.de bietet z.B. ein Seminar im Rahmen der Lehrerfortbildung an, wo Lehrer über selbstbestimmte Sexarbeit aufgeklärt werden (Die Seminarunterlagen liegen mir vor). Es werden detailiert Verdienstmöglichkeiten und Umsatzverteilung in der Branche diskutiert. Teilweise sind die Fakten auch in einem Kapitel in diesem Fachbuch nachlesbar. Denn sie sind ein zentrales Arguent gegen die falsch geführte Menschenhandels-und-sog.-Zwangsprostitutionsdebatte.





Auf die Ärztefortbildung kam ich heute, als ich las, dass die Ärzte in Berlin streiken und den Kunden sagen die Zeit zu Fortbildungen zu nutzen.

In Berlin bleiben ca. 1.000 i.e. 1/3 der Praxen wg. Streik geschlossen, weil die Ärzte höhere Honorare wollen.

http://www.welt.de/welt_print/article21 ... ossen.html

Verdienstvergleich für Sexworker
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=39022#39022 (SW-only)





Wenn Sexworker das Mittel des Honorar- oder Lohnstreiks im Feld der politisch-wirtschaftlichen Auseinandersetzung haben werden, dann wäre das der Beleg für ihre gesellschaftlich Akzeptanz und Integration.

Schauen wir auf dieses Merkmal der Selbstorganisation. Daran ist zu erkennen wie lächerlich derzeit eine solche Forderung d.h. wie prekär die Situation ist.

An den Zeichen werdet ihr es erkennen ...





Sexarbeiter Selbstorganisation:
rlink/rlink.php?url=http://www.sexworke ... .php?t=671





Mindestalter für Gesundheitsberufe aufgehoben
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=38986#38986 sexworker.at/prostg

Mindestalter für Sexworker angehoben
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=44253#44253 sexworker.at/prostg





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Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 25.10.2008, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Pauken statt Prostituieren?

#40

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Land der Ideen - 365 Orte - 14. Juli

Bildung statt Betteln

Heidelberg: Neuer Master-Studiengang
„Pädagogik für Kinder und Jugendliche der Straße“


Bettler oder Drogendealer? Diebstahl oder Prostitution? Viele Straßenkinder machen im Kampf ums Überleben leider allzu oft Bekanntschaft mit diesen Alternativen.

Das internationale Bildungsprojekt „Patio 13 – Schule für Straßenkinder“, eine Initiative der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, startete im Oktober 2007 den deutschlandweit einmaligen Master-Studiengang „Pädagogik für Kinder und Jugendliche der Straße“.

Bis zu 35 Studierende können hier lernen, wie man obdachlosen Kindern Bildung vermittelt. Um die Zukunftschancen der Straßenkinder nachhaltig zu verbessern, muss eine „Pädagogik der Straße“ entwickelt und umgesetzt werden. Hierfür können die Studierenden auf ein Forschungsnetzwerk von sieben deutschen und kolumbianischen Hochschulen zurückgreifen. Mit diesem Bildungsprojekt wollen die Initiatoren eine Brücke zwischen Schule beziehungsweise Lehrerbildung und Straße schlagen. Das Ziel: Straßenkindern – nicht nur in Kolumbien durch geeignete Bildungsangebote eine Zukunft fernab von Diebstahl und Drogen zu ermöglichen.

www.land-der-ideen.de

www.patio13.de
Schule für Straßenkinder





In Deutschland werden von ca. 50 Sozialeinrichtungen und Projekten ca. 9.000 Straßenkinder betreut. Jungenanteil 70 % [Befragung von terre des hommes im Jahr 2001]. Doch auch wenn diese Einrichtungen zugenommen haben - personell sind sie häufig katastrophal ausgestattet. Es bleibt vielfach nicht einmal Zeit, die Jugendlichen wenigstens bei Behördengängen zu begleiten, geschweige denn psychotherapeutische Gespräche anzubieten. So sehen sich die Projekt-Mitarbeiter oft gezwungen, die »Spirale abwärts« nur sozialarbeiterisch zu begleiten. Denn Studien belegen, dass viele der Jugendlichen später wieder in sozialen Einrichtungen auftauchen: in der Psychiatrie, der Wohnungslosen- und der Suchtkrankenhilfe.





Da scheint es für die Heidelberger Akademiker und die gleichnamigen Firmensponsoren attraktiver im fernen Kolumbien Hilfsbereitschaft zu sponsorn und vielen Deutschen ein Forum zur Selbstdarstellung zu ermöglichen.





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