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 temptme-teaseme
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Ich bin...: ohne Angabe
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BeitragVerfasst: 2015-04-01, 22:29  Beitrag #1/14     Titel:  Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordell?  Nach untenNach oben

Hey Leute,
ich bin 18 Jahre alt und will einsteigen ins Rotlichtgeschäft.
Hab bis jetzt nur 1,2 mal im Monat eine Auktion bei gesext eingestellt.
Da ich aber bald meine Ausbildung fertig gemacht habe und dann ein Jahr erstmal das Sparschwein für ein schönes Auto evtl Urlaub füllen will, möchte ich mich prostituieren und nebenbei eben auch meinen Spaß haben.
Nun meine Frage an die Erfahrenen im Rotlichtbiz und die, die mehr Ahnung haben als ich :) :

Wo/Wie hab ich die besten Verdientsmöglichkeiten?
Zu den besten Konditionen (Vorallem die Sicherheir und Anonymität sollte nicht zu kurz kommen).
Und was wären die nächsten schritte um evtl. Selbstständig zu werden?
Und wie lange dauert dieser Papierkram?

Bin dankbar für alle Tipps, Anregungen und Antworten
Grüße Valentina


 Geschlecht*:Weiblich  Offline
 Sexworker Forum Team
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Verfasst: 2015-04-01, 22:29  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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 LustraLA
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Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-07, 14:53  Beitrag #2/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

Hallü 006.gif

Ich muss gestehen: Ich kenn mich nicht wirklich gut aus, denke aber, dass die Verdienstchancen und Möglichkeiten als "Freiberuflerin", z.B. in einem Laufhaus, die Besten sind. Da du offensichtlich aus München bist, würde ich darüber hinaus empfehlen, in Richtung Outback, z.B. Rosenheim, Augsburg oder ganz Niederbayern (evtl. auch ganz raus aus Bayern) zu arbeiten, da du dich im München z.B. bei der Sitte anmelden musst - und dieses Procedere soll sehr aufwändig und auch mühsam sein (nimm mich hier aber bitte nicht wörtlich, ich habe dies selbst nur von einer Dame erfahren, die bei uns im Laufhaus ihre Gäste empfängt - sie wohnt auch in München und geht entweder nach Landshut oder Rosenheim zum arbeiten).

Wie das mit dem Gewerbe, bzw. der Anmeldung desselben genau läuft, weiß ich leider nicht - aber da kann man dir beim zuständigen Amt sicher Auskunft geben.

Aber gut, zurück zum Thema.

In vielen Clubs, Privatwohnungen oder Laufhäusern zahlst du eine feste Tagesmiete - alles was du darüber einnimmst, gehört dir (von evtl. Steuern und anderen Ausgaben einmal abgesehen). In manchen Häusern arbeiten die Ladys aber auch auf Prozente, das heißt, von allen Einnahmen, bekommt der Betreiber des Etablissements einen Teil (zumeist 50, immer öfter jedoch auch 60%). Aus Gesprächen mit unseren Damen weiß ich, dass die meisten am liebsten auf Tagesmiete arbeiten, weil dann eben am meisten für sie selbst übrig bleibt. Eine feste Anstellung wird es in der Prostitution ohnehin kaum mehr geben, weil sonst der Tatbestand Zuhälterei erfüllt sein könnte (das habe ich kürzlich in einer Reportage gesehen).

Aus meiner bescheidenen Erfahrung in dieser Branche heraus würde ich dir empfehlen, einfach mal ein paar Laufhäuser, Saunaclubs oder Privathäuser im Internet anzuschauen und bei gutem Bauchgefühl (immerhin musst du dich in einem solchen Haus auch wohlfühlen), das Gespräch mit dem Betreiber suchen. Die meisten sind den Fragen von Frischlingen oder Interessierten ganz aufgeschlossen und können sicher den Einen oder Anderen Zweifel im Gespräch ausräumen.

Hast du das Haus oder den Club gefunden, in dem du es gerne einmal versuchen möchtest, kannst du ja mal einen Termin machen. Vielleicht nur auf 2-3 Tage, einfach um zu sehen, ob dir dieser Job überhaupt liegt. Ich habe während meiner Zeit in dieser Branche schon 2 Mädels kennengelernt, die zum ersten Mal "anschaffen" wollten und es nicht gepackt haben. Obwohl beide nach eigener Aussage sehr viel Spaß am Sex und der Erotik haben und auch sonst sehr selbstbestimmt durchs Leben gegangen sind, war ihnen der Sex mit völlig Fremden dann doch zu viel. Von daher: Erst probieren. Sicher ist sicher.

Ich wünsch dir viel Spaß bei der Auswahl deines Arbeitsplatzes, viele nette Kunden und natürlich gute Geschäfte 001.gif


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 Hamster
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-07, 16:59  Beitrag #3/14     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@LustraLA
Du arbeitest nicht als Sexworkerin, sondern stehst einem Laufhaus-Betreiber zur Seite, wie ich es in Erinnerung habe.
Bei dem Verdienst, den die SW an Zimmermiete an die Betreiber abgeben muessen, verdienst Du ja auch nicht schlecht.


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 LustraLA
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Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-07, 18:00  Beitrag #4/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

Nein, @Hamster, das siehst du falsch.

An der Zimmermiete verdiene ich keinen einzigen Cent. Ich beziehe ein ganz normales Gehalt und erledige dafür die Büroarbeit, kümmere mich um die Werbung und um die kleinen Dinge, die in einem Betrieb nun mal so anfallen. Was ich "für die Damen" speziell tue, also vom Deutschen übersetzen, telefonieren, Bestellungen aufgeben, Fotos machen und retuschieren usw. usw. mache ich einfach nebenbei mit - denn das gehört hier zum Service des Hauses. Mir ist es nicht einmal gestattet, Geld oder Geschenke von den Damen anzunehmen - und daran halte ich mich. Immer.

Mit der Tagesmiete komme ich ausschließlich dann in Berührung, wenn ich sie den Ladys quittiere.

Im Übrigen finde ich "Zimmermiete abgeben MÜSSEN" ein wenig sehr hart ausgedrückt. Die Damen mieten hier ein sauberes, ordentliches und gut ausgestattetes Zimmer inkl. Werbung, Reinigungsservice, Fahrservice, Handtücher, Bettwäsche, Fotos, Retusche (Weißt du, wie lange es dauert ein Tattoo ordentlich zu retuschieren, weil die Dame Angst hat, ohne diese Retusche erkannt zu werden?) und entrichten dafür, wie in jedem stinknormalen Hotel, einen Betrag, der immer gleich bleibt - egal, ob sie 200 oder 5000 pro Tag machen.

Und genau deswegen würde ich jeder SW empfehlen, auf Tagesmiete zu arbeiten. Im Endeffekt und auf lange Sicht bleibt den Damen einfach mehr übrig.


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 Melanie_NRW Melanie_NRW setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
Admina
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BeitragVerfasst: 2016-08-07, 20:48  Beitrag #5/14     Titel:  Re: RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bo  Nach untenNach oben

          Image
LustraLA hat folgendes geschrieben:

Und genau deswegen würde ich jeder SW empfehlen, auf Tagesmiete zu arbeiten. Im Endeffekt und auf lange Sicht bleibt den Damen einfach mehr übrig.


Und genau das kann man nicht pauschalisieren. Man weiß vorher oft nicht wie die Adresse läuft, wie man selbst bei den Gästen ankommt, oder oder oder. Was, wenn kaum Kundschaft kommt und man keinen oder nur einen Gast am Tag hat.. dann zahlt man im Endeffekt drauf. In solchen Fällen wäre die prozentuale Abrechnung besser.


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Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-09, 03:03  Beitrag #6/14     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@LustraLA

Du wirbst hier offen für eine Lokalität (Du hast den Link zu dem Etablissement in Deinem Profil eingetragen) - das ist auch so weit OK.

Jedoch: Ich möchte Dich bitten, Dich in Bezug auf Empfehlungen ein wenig zurück zu nehmen. Gerade Dein Hinweis auf Tagesmiete ist meines Erachtens nicht wirklich eine Empfehlung wert - und auch ich habe schon ein paar Tage Erfahrung (als tatsächlich Außenstehender - also nicht an der Sexarbeit Anderer Verdienender (nein, auch nicht durch Werbung))

Es gibt viele SexarbeiterInnen, die dieses Modell bevorzugen - es gibt aber auch sehr Viele, welche keine besonders gute Erfahrungen gemacht haben. Und wir vom Sexworker Forum Team ziehen beide Seiten ausgewogen in unsere (!) Beratungen ein. Auch SexarbeiterInnen welche Tipps geben, bzw. von Erfahrungen berichten sind hier (im Forum der SexarbeiterInnen!) gerne gesehen. Jedoch sollte es nicht so sein, dass hier BetreiberInnen (oder von BetreiberInnen Angestellte) allgemeingültige Tipps niederschreiben. Und dies speziell dann, wenn sie unseren Erfahrungen nicht wirklich "als allgemeingültig" entsprechen.

Soll jetzt nicht heißen, dass Du hier nicht erwünscht bist! Ich bitte Dich lediglich auf das Gesagte Rücksicht zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

christian


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 Moonlight
GoldStern
GoldStern





Ich bin...: ehemalige SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-10, 01:14  Beitrag #7/14     Titel:  Re: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

          Image
temptme-teaseme hat folgendes geschrieben:

Wo/Wie hab ich die besten Verdientsmöglichkeiten?


wie, bzw wo Du die besten Verdienstmöglichkeiten hast, das kann Dir leider keiner vorrausschauend sagen... das liegt oftmals auch an einem selbst, was man verdient 002.gif
und was man bereit ist zu machen...

Sachen, die mir zuwider sind, mache ich prinzipiell nicht... da könnte mir auch einer noch so viel bieten... eher verzichte ich auf das Geld...


 Geschlecht*:Weiblich  Offline
 LustraLA
interessiert
interessiert





Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-11, 18:37  Beitrag #8/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

@Zwerg
Bei allem Respekt, von allgemein gültigen Tipps kann ja wohl nicht die Rede sein.
temptme-teaseme hat eine Frage gestellt, die ich aus meiner eigenen Sicht beantwortet habe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Warum denkst du, hätte ich ihr sonst empfohlen sich sowohl Laufhäuser, als auch Privatwohnungen und/oder Saunaclubs anzusehen und ggf. das Gespräch mit dem Betreiber zu suchen, um sich zu informieren?

Ich verstehe ja durchaus, dass du hier gegen gewisse Aussagen vorgehen willst - aber darf ich meine Erfahrungen und ureigensten Ansichten nun nicht einbringen, nur weil ich die Büroarbeit eines Laufhauses mache? Das ist doch kindisch, sorry.

Und damit bin ich raus aus dieser Diskussion. Trotzdem Danke.

006.gif


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 Zwerg Zwerg setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
Senior Admin
Senior Admin





Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-11, 19:44  Beitrag #9/14     Titel:  Re: RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bo  Nach untenNach oben

          Image
LustraLA hat folgendes geschrieben:
@Zwerg
Bei allem Respekt, von allgemein gültigen Tipps kann ja wohl nicht die Rede sein.


Im Hinblick auf das weiter oben vorzufindende Zitat, kann ich das nicht nachvollziehen...

Image
LustraLA hat folgendes geschrieben:
Und genau deswegen würde ich jeder SW empfehlen, auf Tagesmiete zu arbeiten. Im Endeffekt und auf lange Sicht bleibt den Damen einfach mehr übrig.


Ich persönlich finde ein Geschäftsmodell, welches das Risiko einseitig zu Ungunsten von SexarbeiterInnen verteilt - denn bei Tagesmiete muss die SexarbeiterIn auch dann bezahlen, wenn sie keinen Kunden hat - nicht wirklich als empfehlenswert. Aber natürlich nehme ich zur Kenntnis, dass es SexarbeiterInnen gibt, die dieses Modell bevorzugen. Bin ich, bzw. sind meine diesbezüglichen Anmerkungen, wirklich "kindisch" deswegen? Gerade da ich im Zuge unserer Notrufnummer immer wieder mit Fällen von sogenannten "Blockschulden" konfrontiert werde, ist es von mir eigentlich sehr ernst gemeint.

mit freundlichen Grüßen

christian


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 LustraLA
interessiert
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Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2016-08-12, 13:25  Beitrag #10/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

Okay, eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen - aber das kann ich mir, bei allem nötigen Respekt, einfach nicht verkneifen.

Nein Christian, du bist nicht kindisch, wenn du deine persönlichen Bedenken gegen das TM-Geschäftsmodell vorbringst. Als kindisch empfand ich aber dein offensichtliches "Misstrauen" gegen meine Antwort auf die ursprüngliche Frage dieses Threads, nur weil ich im Office eines Laufhauses arbeite und gewagt habe, die HP dieses Etablissements in meinem Profil zu verlinken. Andernfalls hättest du mir meinen Thread für das Lustra wohl kaum gleich unter die Nase gerieben.

Anyway.
Sei's wie es ist.

Ich mag zwar noch nicht lange in dieser Branche zugegen sein, aber glaube mir, auch ich habe die eine oder andere Erfahrung bereits gemacht. Mit Damen, die von Prozent auf TM gewechselt haben, weil sie, ich zitiere "nicht mehr über die Hälfte von allem, was sie sich erschuften an einen gierigen Betreiber abgeben wollen, der ihnen zusäztlich dann noch jede Menge Kohle für Werbung, Wäsche und dergleichen abverlangt" -- aber auch mit Damen, über Wochen hinweg Schulden beim Vermieter gemacht haben und dann am rumheulen waren, als sie rausgeflogen sind.


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 flatgirl
wissend
wissend





Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-12, 13:40  Beitrag #11/14     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hej,

ich nehme stark an, dass die Frage der Threaderöffnerin nach beinahe anderthalb Jahren eh hinfällig ist :) (und hoffe, sie hat sich dagegen entschieden und für einen soliden Job!), aber ich möchte hier Christian auch mal Schützenhilfe leisten (auch wenn er sie nicht braucht).

Mit dem TM-Modell hast Du dann Recht, wenn Du moderate Kosten hast UND super Verdienst, keine Frage.

Aber eben auch NUR dann...

Wenn Du zu den Frauen gehörst, die (aus welchen Gründen auch immer) quasi immer überall gut verdienen, ist es nachvollziehbar, dass Du schreibst:

"Und genau deswegen würde ich jeder SW empfehlen, auf Tagesmiete zu arbeiten. Im Endeffekt und auf lange Sicht bleibt den Damen einfach mehr übrig."

Dann trifft dies zu...

Ist dies jedoch nicht der Fall, und Dein Verdienst ist, wie wohl bei den meisten "SW" nicht unbedingt vorhersehbar, sondern richtet sich nach diversen Faktoren, vom eigenen Typus, Service, der Wohnung, Lage der Wohnung, den Mitbewerberinnen im Haus, dem Freier-Klientel, dem Umfeld, der Stadt, etc. etc. ist diese Aussage schlichtweg FALSCH.

Ich z.B. gehöre nicht (offenbar wie Du) zu den Superfrauen, die immer und überall super verdienen. Mein Verdienst variiert nach den o.g. Faktoren von knapp kostendeckend, minmaler Verdienst über geht so-okay bis hin zu super... wie es läuft, weiß ich aber erst immer dann, wenn ich bereits in der Wohnung hocke und meine Wochenmiete und die anderen Unkosten abgedrückt habe (fahre Termine).

Ich hatte Termine, da hätte ich mir in den Hintern gebissen, hätte ich 50-60 Prozent vom Erpoppten abdrücken müssen, weil ich auf TM unverhältnismäßig mehr netto hatte.

Ich hatte aber auch durchaus Termine, bzw. Termintage, da habe ich gut drauf gelegt und dadurch Minus gemacht, durfte trotzdem noch die Steuer nach dem DV zahlen und hätte auf Prozentbasis wenigstens noch so viel Plus gemacht, dass ne warme Mahlzeit für den Tag drin gewesen wäre, für die ich nicht hätte drauflegen müssen :)

Also, dieser Satz von Dir stimmt definitiv nicht. Nicht böse gemeint.

LG Lisa


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 Nuttella66
Gelehrte(r)
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-12, 14:01  Beitrag #12/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

Ich habe vor meiner Selbstständigkeit als SW jahrelang auf Prozente gearbeitet. Es war für mich ok, denn wenn ich mal nichts oder nur ganz wenig verdient hatte, dann war das echt besser so. Irgendwann entschied ich mich für Tagesmiete (andere Adresse). Diese mußte ich immer 1 Woche im voraus zahlen. War auch ok. Kommt ja auch immer auf die Höhe der TM an.
Dann habe ich mich selbstständig gemacht - und bin damit am größten Risiko. Jeden Monat muß soundsoviel rein kommen damit sich alle Kosten decken. Und einen Verdienst will man natürlich auch noch haben. Man braucht gute Nerven für sowas!

Die Frauen die bei mir gearbeitet haben, wollten fast alle auf Prozente, bis auf eine die wollte TM und ist damit bitter reingefallen. Wir sind heute noch miteinander befreundet, sie macht heute was anderes. Denn auch für TM braucht man verdammt gute Nerven. Man stelle sich nur mal vor, man hat für die ganze Woche TM gezahlt und dann ist es am 1 Tag lau, am 2ten auch und am 3ten noch viel mehr. Ich kenne einige Frauen die mir davon erzählt haben und da sind viele, viele verzweifelte Tränen geflossen wenn sie mir aus verschiedenen Städten Mails geschrieben haben. Das kann eine echte Zereißprobe sein.

Damals hat sich zwar den Löwenanteil meines Verdienstes meine ehemalige Chefin eingesteckt und ich wußte das auch. Dafür hatte ich aber keinerlei Risiko zu tragen bei der Arbeit auf Prozente.


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 Hamster
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-12, 14:57  Beitrag #13/14     Titel:  RE: Arbeiten auf selbstständiger Basis, Angestellt im Bordel  Nach untenNach oben

@LustraLA
Wie flatgirl ja schon sagte, fragte temptme-teaseme im April 2015, also vor 17 Monaten NICHT DIE LAUFHAUSBETREIBER BZW. DEREN BUEROANGESTELLTE, SONDERN UNS S E X W O R K E R I N N E N IM SEXWORKER-FORUM!

Es mag Gruende geben, warum wir SW anfangs nicht geantwortet haben, denn ueber unseren Verdienst und/oder unsere Abgaben an die Hinterleute, sprich ueber unser SW-Geld sprechen wir SW nicht gern in aller Oeffentlichkeit, lieber in unserem SW-Only-Bereich. Uebrigens: Wenn man sich die Muehe macht, gruendlich in diesem Forum zu suchen, dann findet man eigenlich auch die Antworten auf die Fragen.

Ich fragte mich die ganze Zeit nur, warum Du, nach 17 Monaten, im August 2016, diese Frage aufgreifst?
Willst Du damit zeigen, was fuer ein tolles Laufhaus Ihr seid, indem Du suggerierst, dass Du "Verstaendnis" fuer SW zeigst?

Wenn man sich Deine Antworten anschaut und miteinander vergleicht, stellt man fest: Erst zuckersuess verstaendnisvoll, dann mit Zeigefinger und im geschaeftlichen Eigeninteresse TM empfehlen. Dann ordentlich Werbung fuer das Laufhaus machen, was Ihr so alles Tolles fuer die SW macht (Fahr-, Reinigungsservice, Waesche etc., gleichzeitig jammern wegen der Taetowierungen-Retusche). Dann wirst Du patzig und trotzig, widerrufst teilweise Deine eigene Antwort, um spaeter doch an der alten Antwort festzuhalten, als erste laue Lueftchen Dich umwehen und stellst unseren Zwerg bloss, indem Du ihn als kindisch hinstellst. Unser Zwerg ist alles andere kindisch, denn er hat laaaaang-jaehrige Erfahrungen, was unsere SW-Belange anbetrifft. Er hat Dir SW-stellvertretend kritisch, aber sehr hoeflich geantwortet. Jetzt wirst Du noch patziger. Das Ergebnis: Aus dem lauen Lueftchen ist ein etwas kraeftigerer Wind geworden und ein paar SW haben Dir nun geantwortet.

Fakt ist, dass man es nicht pauschalisieren kann, auf welche Art und Weise die Betreiber an das Geld der SW kommen, da die Infrastrukturen an verschiedensten Orten jedes Mal anders sind ...

Fakt ist aber auch: Dein Gehalt als Bueroangestellte an der Seite des Laufhaus-Betreibers ist SICHER. Du hast also keine Existenzaengste und somit keinen Stress. Die SW muessen immer wieder aufs Neue zusehen, dass sie neben all den sehr hohen Abgaben noch etwas zu essen auf dem Teller haben.
Auch ich als total Selbststaendige stelle mich immer wieder dieser Herausforderung, da das Geschaeft immer ruecklaeufiger wird.


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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2016-08-12, 17:57  Beitrag #14/14     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Rostock
17:22 Uhr
Wenn ich mein ohr an meinen Kontoauszug halte kann ich peter zwegat sein flipchart aufstellen hoeren.

Aus
www.chatvongesternnacht.de


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