Kassenübernahme einer Sterilisation bei Autismus

Hier könnt Ihr Eure Erlebnisse und Eure Gedanken zum Thema "Sexarbeit mit behinderten Kunden" aber auch "behinderte SexarbeiterInnen" posten, oder Anregungen holen, wie man mit dem sicherlich sensiblen Themen umgehen kann bzw. soll.
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bombe
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Kassenübernahme einer Sterilisation bei Autismus

#1

Beitrag von bombe » 2017-02-25, 22:02

Hier geht es um eine freiwillige Sterilisation.
Es geht hier nicht um Zwangssterilisationen.

Ich würde mich gerne sterilisieren lassen, weil ich bis heute keinen Wunsch nach Kindern verspüre und zudem die Gefahr besteht, dass auch meine Kinder Autismus haben könnten, weil es eine Erbkrankheit sein könnte.
Hinzu kommt, dass Autismus heutzutage Modekrankheiten sind, und wenn es die Mutter hat, dann haben es die Kinder laut Ärzten leider oft auch sehr schnell (wenn ihr versteht, was ich meine).

Das möchte ich weder meinen zukünftigen Kindern antun, noch habe ich überhaupt Bedarf welche zu kriegen.

Nun ist es so, dass eine Krankenkasse in Deutschland die Kosten einer Sterilisation aber nur bei Erbkrankheiten oder anderen gesundheitlichen Gründen übernimmt.

Gibts hier jemanden, der sich damit auskennt?

Doris67
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#2

Beitrag von Doris67 » 2017-02-25, 22:30

Ich glaub du bist hier off-topic.

bombe
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RE: Kassenübernahme einer Sterilisation bei Autismus

#3

Beitrag von bombe » 2017-02-26, 16:54

"Hier könnt Ihr Eure Erlebnisse und Eure Gedanken zum Thema "Sexarbeit mit behinderten Kunden" aber auch "behinderte SexarbeiterInnen" posten, oder Anregungen holen, wie man mit dem sicherlich sensiblen Themen umgehen kann bzw. soll."

Dies ist die Beschreibung des Unterforums.

Autismus ist eine anerkannte Behinderung.
Ich habe Autismus und einen GdB von 70 darauf bekommen.

Und es geht darum, dass ich mich wegen meiner Behinderung sterilisieren lassen will, und ob ich die Kosten wegen meiner Behinderung bezahlt bekommen würde.

Eure Beschreibung ist eindeutig.
Wenn ich Sexarbeiterin werden möchte (weshalb ich ja auch hier im Forum bin), dann muss ich mich auch mit sowas auseinandersetzen.
Stellt euch doch nur mal eine behinderte Sexarbeiterin mit einem behinderten Kind vor. Es reicht, wenn einer betroffen ist.

Nun verstehe ich nicht, was daran Off Topic sein sollte.
Könntest du mir, liebe Doris, das bitte erläutern?

Ich werde in der Zwischenzeit mal selber losrattern und meine Krankenkasse befragen, wie es mit einer Sterilisation bei Autismus aussieht, da die Vererbungslage via Forschung und falscher Forschung noch nicht abgeschlossen ist.

(Ihr müsst hier ganz klar unterscheiden zwischen dem Rechtlichen und den sozialen Folgen daraus.)

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RE: Kassenübernahme einer Sterilisation bei Autismus

#4

Beitrag von Melanie_NRW » 2017-02-26, 21:47

Das würde ich meinen Arzt und/oder Krankenkasse fragen.

Sterilisation ist an für sich nix wildes..

ich weiß jedoch nicht, ob Sexarbeit die optimale Berufswahl ist...
Ein Freund meinte, ich hätte Wahnvorstellungen. Da wäre ich fast von meinem Einhorn gefallen!

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#5

Beitrag von Kasharius » 2017-02-27, 11:17

@bombe

vielleicht kontaktierst Du bevor Du weiter etwas unternimmst einen der Mods,oder gerne auch mich, bin Fachmod, Jurist und selbst behindert, mal per pn...

Kasharius grüßt

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Re: RE: Kassenübernahme einer Sterilisation bei Autismus

#6

Beitrag von xtabay » 2017-04-10, 20:53

          [url=http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 018#154018]

ich weiß jedoch nicht, ob Sexarbeit die optimale Berufswahl ist...[/quote]

Warum nicht?
Ich bin auch Autistin und finde zB Bürojobs viel viel stressiger. Und da muss man am nächsten tag auch wieder hin.
Bei der Sexwarbeit kann man sich ja die Termine einteilen und nur jeden zweiten Tag arbeiten oder so und verdient trotzdem genug Geld.

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