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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2008-06-25, 01:40  Beitrag #1/13     Titel:  Lokalnachrichten: SCHWEINFURT  Nach untenNach oben

Schweinfurt

Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern in Deutschland:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2141





Schweinfurt ist ganz vorne bei den Roten Laternen

Schweinfurt (24.06.2008) - Nicht nur ein städtebaulicher Wandel, die größte Dynamik unter Deutschlands Städten mit Wirtschaftkraft, die gewaltigsten Gewerbesteuerflüsse und die höchste Dichte an alten Menschen zeichnet Schweinfurt aus.

Nun wurde auch noch bekannt, dass im Vergleich zu ihren knapp 54.000 Einwohnern die Stadt mit 62 gezählten Rotlicht-Etablissements bzw. Wohnungen, in denen Prostitution betrieben wird, eine Spitzenstellung einnimmt.

[1,15 Orte von Sexarbeit&Paysexkonsum pro 100.000 Einwohner]

Doch damit nicht genug: Ein Investor äußerte unlängst gegenüber der Stadtverwaltung sein Interesse an dem so genannten Avia-Hochhaus nahe dem Kaufland und unweit der Baustelle zur künftigen Stadtgalerie. Das steht seit einer Insolvent seit Jahren schon leer und könnte nach den Plänen des Anfragers bald schon ein Großbordell werden. Mit einer dreistelligen Anzahl an darin ihre Dienste anbietenden Frauen sowie allen weiteren Einrichtungen, die man aus Großstädten von so einem Haus kennt.

[Dann gibt es sicher bald eine Bürgerinitiative dagegen.]

Allerdings würde es der Investor gerne sehen, dass die von der Stadt gezählten 39 anderen Etablissements, in denen gewerbsmäßig und nach außen sichtbar Liebesdienste käuflich erwerbbar sind, möglichst schließen. Konkurrenz belebt ja nicht immer das Geschäft.

Die Stadtverwaltung bzw. der Hauptausschuss des Stadtrates kippte jedoch in einer nichtöffentlichen Sitzung dieses Ansinnen und entschied gleichzeitig aufgrund der Rechtslage, einen weiteren Antrag abzulehnen. Im gut-bürgerlichen Stadtteil Oberndorf gibt es nämlich seit geraumer Zeit ein nach einer ägyptischen Königin benanntes Freudenhaus. Das passe nicht so ins Ortsbild, sei aber erlaubt. Genauso wie der Straßenstrich am Marienbach, genau: An der Mainleite, die demnächst umgestaltet werden soll.

[Mit Sitzbänken, Sicherheitskameras und sonstiger Straßenmöblierung wie hier vorgeschlagen?]

Weil dort bereits das neue Jugendgästehaus unmittelbar vor der Fertigstellung steht, wird Ende diesen Jahres der Straßenstrich verschwinden. Direkt vor den Augen der jugendlichen Gäste will die Stadt Schweinfurt eben nicht junge Damen in Autos sitzen und auf der Bordsteinkante stehen sehen, die eine schnelle Nummer anbieten. Zahlreiche Alternativen für eine Verlegung fielen den Stadtvätern und -Müttern zwar ein. Jedoch sprachen sich schon im Vorfeld überwiegend die anliegenden Bewohner gegen das Umsiedeln aus. Nun soll es nach Willen der Rathausleute künftig eben gar keine Prostitution unter freiem Himmel oder zumindest deren Anbahnung geben. Dafür aber vielleicht bald in einem Großbordell?

Original:
sw-express.de/swex/news/detail.php?nr=15321




Das Kontrollproblem der Prostitution verleitet die herrschenden politischen Kräfte oft zur marktmonopolistischen Lösungen, die dann für die SexarbeiterInnen eine Kasernierung in Toleranzzonen mit größerer Kontrolle und mithin stärkerer wirtschaftlicher Ausbeutung bedeutet.





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Verfasst: 2008-06-25, 01:40  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2008-07-05, 14:29  Beitrag #2/13     Titel:  Recht auf Prostitution zugunsten Wohnungsprost.  Nach untenNach oben

SCHWEINFURT
Groß-Bordell im Gespräch

Investoren klopften bei Stadt an, doch die will keine Sperrbezirke


Nichtöffentlich hat sich der Finanzausschuss des Schweinfurter Stadtrates kürzlich umfassend mit der Prostitution beschäftigt. Der Grund waren Pläne für ein Groß-Bordell und die Verlegung des Straßenstrichs weg von Mainlände, weil dort ein Jugendgästehauses eröffnet wird.

Weil sich trotz intensiver Suche wegen der massiven Beschwerden der jeweiligen Anlieger derzeit keine Lösung abzeichnet, folgten die Stadträte der Verwaltungsempfehlung, auf Straßenstrich erstmal ganz zu verzichten [sachgerechter: Sexarbeit auf der Straße ganz zu verbieten, Anm.].



Keine Prostitution auf der Straße, dafür aber in einem Großbordell. So stellen sich das zumindest Investoren vor. Nach abgelehnten Alternativen blieb ein lange Zeit leerstehendes Verwaltungsgebäude einer Firma in der Nähe zur neuen Einkaufsmeile Stadtgalerie übrig. Geplant ist dort ein FKK-Erlebnis-Klub mit allem, was dazu gehört. Mehr als 25 Damen sollen die Herren verwöhnen.

Die Rotlicht-Investoren regten aber an, dass Schweinfurt, das bisher keinen Sperrbezirk kennt, solche Toleranzzonen ausweist, natürlich eine auch im Umfeld des Groß-Bordells. Die Stadträte spielten aber nicht mit und entschieden, dass alles bleibt, wie es ist. Das heißt: Prostitution ist weiterhin überall in Schweinfurt möglich.

Den Investoren gefällt das nicht. Die Großzügigkeit sei nämlich schuld daran, dass es in der Stadt 63 Rotlicht-Adressen gibt, 40 davon sind aktuell aktiv. „Ein Puff kann hier jede Hausfrau aufmachen“, sagt ein Kenner der Szene. Weil durch die häufige Abwesenheit der Amerikaner die Zahl der Freier bei täglich nur noch maximal 200 liegen soll, sei das Angebot zu üppig, was den Preis drücke und das gesundheitliche Gefährdungspotenzial erhöhe, berichtet ein Insider aus dem Umfeld der Investoren.

Anders sei alles im Großbordell: Die Hygiene stimme, und weil Eintritt verlangt werde, wüssten die Behörden ganz genau, was verdient und was abgeführt werden müsse. Bei der heutigen Regelung gehe der Stadt „viel Steuergeld durch die Lappen“, so der Mann aus dem Milieu.

[Das würde ich nennen: Strukturwandel im SexBiz oder SexBizGentrifizierung. Nicht nur Saubermänner und Christenmenschen sind gegen selbstbestimmte Sexarbeit selbstständiger Kleinverdiener, sondern auch die RotlichtGroßunternehmer und Investoren drängen auf Kasernierung in Großbordellen zum Zwecke der Profitmaximierung. Siehe Antwerpen.]

Der städtische Sicherheitsreferent Jürgen Montag sagt aber, dass der Stadtrat nunmal anders entschieden habe, weil er die Nachteile eines Sperrbezirks für gravierender hält. Die Stadt könne den Investoren keine Exklusivsituation schaffen. Das heißt: Das unternehmerische Risiko für den Erwerb des Gebäudes tragen sie alleine. Ob die Investoren angesichts dieser Unsicherheit noch Interesse am Sperrbezirk-freien Schweinfurt haben?

http://www.mainpost.de/lokales/fran....errbezirk;art1727,4577838




_________________





SCHWEINFURT
Kein Sperrbezirk auf dem Silbertablett

Stadt kann mit der Entscheidung der Stadträte leben – Unternehmerisches Risiko trägt allein der Investor



(hh) Der für Rotlichtfragen zuständige Ordnungs- und Sicherheitsreferent Jürgen Montag kann die Grundgedanken der Großbordell-Investoren nachvollziehen, sagt aber im gleichen Atemzug, dass der Stadtrat jetzt eben anders entschieden habe. In Städten ab 30 000 Einwohnern ist die Prostitution grundsätzlich erlaubt. Die so genannte Indoor-Prostitution ist in Schweinfurt schon geraume Zeit nicht beschränkt, und so bleibt es nach dem Stadtratsbeschluss auch.

62 Standorte bordellartiger Betriebe und von Prostitution in Wohnungen sind bekannt, in 39 Etablissements wird derzeit offiziell Prostitution angeboten. Nach Expertenmeinung ist das für die Größe Schweinfurts überdurchschnittlich viel.

Dennoch: Die Steigerung der Rotlicht-Adressen hat nicht zu mehr Kriminalität oder anderen ordnungsrechtlichen Problemen geführt, sagen Polizei und Stadt. Gleichwohl beschweren sich vor allem immer mehr Frauen, die sich als Bewohnerin etwa eines Mehrfamilienhauses, in dem Wohnungsprostitution angeboten wird, belästigt fühlen. Voraussetzung für die Beschränkung der Prostitution ist nach ständiger Rechtssprechung, dass mit der Ausweisung von Sperrgebieten nicht das gesetzlich normierte Recht auf Prostitution umgangen wird.

Dieses „Kasernierungsverbot“ liegt vor, wenn die Ausweisung der Toleranzzonen in einer Weise erfolgt, dass die Ausübung der Prostitution auf wenige Straßen oder Häuserblocks beschränkt wird. Die potenziellen Großbordell-Betreiber wollen einen Sperrbezirk, der durchaus großzügig bemessen sein könnte, sagen sie. Denkbar wäre auch, mehrere Toleranzzonen zu schaffen. Der Stadtrat hat nun aber aktuell anders entschieden, weil er die Nachteile solcher Zonen für gravierender hält. Das seien „noch unbekannte Folgewirkungen“ wie steigende Kriminalität, mehr Sextourismus wegen der neuen Top-Adresse und die Ansiedlung weiterer Objekte, dann alle im Bereich Hauptbahnhof.

Als Vorteil wurde den Stadträten gegenüber unter anderem erwähnt, dass es die heute aufs ganze Stadtgebiet verteilten Terminwohnungen dann nicht mehr gäbe. Das aber nur, wenn alle innerhalb des festgelegten Sperrbezirks wirklich schließen würden.

Montag macht gleichwohl kein Hehl daraus, dass „wir als Stadt damit leben können, wenn alles so bliebe, wie es jetzt ist“. Die Stadt könne den Investoren auch keine Exklusivsituation schaffen und einen Sperrbezirk auf dem Silbertablett servieren. Das heißt: Das unternehmerische Risiko für den Erwerb des Avia-Hochhauses tragen sie selbst. Allenfalls denkbar wäre, mit einer Bauvoranfrage die baurechtlichen Fragen – Zufahrt, Parkplätze, et cetera – rechtzeitig abzuklären.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....chweinfurt;art781,4578346





Das erste mal, dass ich in den Medien von dem Recht auf Prostitution lese. - Ein denkwürdiger Tag.

Ein Sexworker-Feiertag.
Schweinfurt am Freitag, den 4. Juli . 2008.
Danke Mainpost.





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BeitragVerfasst: 2008-12-23, 13:56  Beitrag #3/13     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

22.12.2008

SCHWEINFURT

Bürger von Oberndorf wollen kein Rotlicht
Initiative übergibt 300 Unterschriften


(hh) Eine Bürgerinitiative aus dem direkten Umfeld des Etablissements Würzburger Straße 29 will – wie berichtet – den Rotlicht-Betrieb los haben. Rund 300 Oberndorfer unterstützen die Forderung. Am Montagvormittag hat ihr Sprecher Stefan Bretscher die Listen im Rathaus übergeben. OB Gudrun Grieser sagte zu, die Verwaltung und gegebenenfalls auch den Stadtrat noch einmal mit der Thematik zu beschäftigen.

Bretscher übergab zusätzlich einen umfassenden Fragen-Katalog an Rathaus und Stadträte. Der Sprecher, der in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bordell in der Fennstraße wohnt, wiederholte die Meinung der Initiative: Es handelt sich um ein Wohngebiet, und da haben weder Wohnungs-Prostitution noch ein Bordell etwas verloren.

Aber auch für den Fall, dass die Würzburger Straße als Mischgebiet angesehen werde, sei das Etablissement zu schließen, weil dort nicht die „nicht generell unzulässige Wohnungsprostitution“ betrieben werde. Im Mehrfamilienhaus seien eben nicht nur maximal drei Damen tätig (Wohnungsprostitution), sondern mehr, also Bordellbetrieb. Ein solcher wiederum habe weder in einem Misch- und schon gar nichts in einem Wohngebiet zu suchen.

Bretscher informierte Grieser, dass es konkrete Nachfragen zum Erwerb oder zur Anmietung weiterer Häuser gebe. Noch mehr Rotlicht verhindere aber den Zuzug weiterer junger Familien. „Das Etablissement passt da nicht hin“, sagte Bretscher und forderte für Wohngebiete wie Bergl, Hochfeld oder eben Oberndorf Rotlicht-Freiheit. Die OB erwiderte, dass die Stadt auch vom dann ja betroffenen Gewerbe lebe. Sie gab auch zu bedenken, dass etwa im Maintal viele Frauen auch nachts beispielsweise in Call-Centern tätig seien. „Willkürlich können wir nicht verfahren“, sagte Grieser. Bretscher informierte am Rande über anonyme Post an die Initiative, die in dem Pamphlet beschimpft worden sei.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....chweinfurt;art781,4890255


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BeitragVerfasst: 2009-01-27, 19:08  Beitrag #4/13     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

27.01.2009

Rotlicht: Kleopatra bleibt in Oberndorf

Keine Sondergebiete für den Bordellbetrieb

Die 285 Unterschriften, die die Bürger Oberndorfs gegen den Bordellbetrieb „Haus Kleopatra“ in der Würzburger Straße zusammengetragen haben, werden nichts bewirken. Der Stadtrat ist am Dienstag mit breiter Mehrheit dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt, keine besonderen Toleranzzonen für die Prostitution auszuweisen. Eine solche Zone gibt es für die Straßenprostitution.

In geschlossenen Räumen dürfen die Prosituierten ihrem Gewerbe im gesamten Stadtgebiet nachgehen. Der Verwaltung sind 62 Standorte bekannt, 39 Etablissements würden derzeit aktiv betrieben, heißt es in der Sitzungsvorlage. Das sei für eine Stadt dieser Größenordnung viel. Ende der 90er Jahre gab es lediglich zehn bis zwölf derartiger Betriebe.

Die Oberndorfer hatten ihren Vorstoß unter anderem damit begründet, dass Kinder auf dem Schulweg am Bordellbetrieb vorbei müssten, dass es erhöhten Lärm gebe, die Kriminalitätsrate im Umfeld von Bordellen steige. Dies konnten jedoch weder Polizei noch Ordnungsamt bestätigen. Die von den Bürgern vorgebrachten moralischen Bedenken zählten bei der Entscheidungsfindung nicht, machte Referent Jürgen Mainka deutlich.

Während der ordnungsrechtliche Hebel nicht greift, könnte jedoch über das Baurecht eine Regelung gefunden werden. Demnach wären nur sechs der 39 Betriebe genehmigungsfähig. Der Erlass einer Nutzungsuntersagung ist nach Ansicht der Verwaltung aber sehr aufwändig. Vor allem müsste streng auf die Gleichbehandlung aller geachtet werden.

Frank Firsching (Linke) forderte eine politische Entscheidung. Die Prostitution sollte auf wenige Gebiete beschränkt werden. Unterstützt wurde diese Forderung von den Grünen und darauf verwiesen, dass andere Städte mit Toleranzzonen arbeiteten. Darin sah Joachim Schmidl (SPD) lediglich eine Verlagerung und die Gefahr der Konzentration. Thomas End (SPD) verwies auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zum Swinger-Club „Schwarze Pfütze“. Darin sei klar entschieden worden, dass Prostitution nicht sittenwidrig ist.

Ordnungsreferent Jürgen Montag bestätigte, dass es in Würzburg, Bad Kissingen und Kitzingen Toleranzzonen gebe. An der „ruhigen, friedlichen Situation in Schweinfurt“ sollte jedoch nichts geändert werden.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....-Oberndorf;art781,4950300


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BeitragVerfasst: 2009-03-06, 15:14  Beitrag #5/13     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

6.3.2009

SCHWEINFURT

Straßenstrich soll neben Verkehrsbetriebe ziehen

Neuer Standort: Franz-Schubert-Straße neben Bus-Depot der Stadtwerke

Seit fast einem Jahr ist die Straßen-Prostitution, die vorher an der Mainlände angesiedelt war, in Schweinfurt verboten. Der Grund: das dort gebaute Jugendgästehaus. Nun hat die Stadt eine neue Adresse für den Straßenstrich gefunden.


Im Auge hatte die Stadt unter Federführung des Ordnungs- und Sicherheitsreferenten Jürgen Montag zig andere Standorte. Sie ist aber überall abgeblitzt. Beispielsweise im Maintal, in Oberndorf und an weiteren Standorten in Innenstadtnähe.

Am Bergl schien es zuletzt eine Lösung zu geben, die sich aber wegen ihrer Randlage wiederum als zu gefährlich für die Damen des Gewerbes entpuppte.

Die neue Toleranzzone, wie das im Amtsdeutsch heißt, befindet sich nun an der Franz-Schubert-Straße zwischen dem Gelände der Verkehrsbetriebe und der Niederlassung von Mercedes-Benz. Dort stellen die Stadtwerke eine rund 1100 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung. Damit Autos das abschüssige Grundstück erreichen können, muss eine kleine Rampe gebaut werden.

23 Ja-, acht Nein-Stimmen

Der städtische Pressesprecher und Leiter des Büros der Oberbürgermeisterin, Martin Baldauf, stellte gegenüber unserer Redaktion klar, dass diese Baumaßnahme „nicht städtische Aufgabe ist“. Da sich aber die Kosten im engen Rahmen hielten und auf einfache Weise ein Problem gelöst werde, investiere die Stadt die Summe im „niedrigen vierstelligen Bereich“.

Im Stadtrat gab es am Dienstag im nichtöffentlichen Teil über den neuen Straßenstrich-Standort zwar eine ausgiebige Debatte und auch etliche Bedenken, am Ende aber eine deutliche Mehrheit. Dem Vernehmen nach haben von den noch anwesenden Volksvertretern 23 – parteiübergreifend – zugestimmt, acht votierten mit Nein.

Hauptkritikpunkt war, dass es sich nicht um eine öffentliche Straße, sondern eine Gewerbefläche handelt. Möglich sei dies dennoch, wenn eine entsprechende Verordnung erlassen werde, antwortete Ordnungsamtsleiter Frank Reppert auf Nachfrage.

Mit den direkt betroffenen Nachbarn ist gesprochen worden. Sowohl Mercedes (auch Betriebsrat), als auch die dort angesiedelte US Army „sind einverstanden“, keine Einwände kamen auch von der Polizei. Der Zaun wird entfernt, es soll aber eine Art Sichtschutz montiert werden. Aufmerksam gemacht wird auf den neuen Standort für den Straßenstrich nicht – „wir setzen auf die Kommunikationswege der Kunden“, formulierte es Reppert.

Bis zu vier Prostituierte - keine Container

Bis zu vier Prostituierte sollen dort ihrem Gewerbe nachgehen können. Die müssen ihren Freien wohl entweder auf dem Hof entgegenkommen oder von dort aus eine Wohnung anfahren. Das Aufstellen von Unterkünften für Liebesdienste – Container oder Wohnwagen – ist „nicht vorgesehen“. Und das in geringer Entfernung befindliche Jugendhaus? „Wir gehen von keiner Beeinträchtigung aus“, antwortete Baldauf.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....ebe-ziehen;art742,5012354


http://www.mainpost.de/lokales/schw....iehen;art742,5012354,2#__


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BeitragVerfasst: 2009-03-06, 18:55  Beitrag #6/13     Titel:  Wie Ausgrenzung funktioniert:  Nach untenNach oben

Bei einem anerkannten Gewerbe hätte man sicher zuerst die neue Lösung gesucht, bevor die alte verboten wird.



Bsp. Ticona Chemie Anlage im Landeanflugfeld des Frankfurter Flughafens.
Die Altanlage wurde nicht sofort abgeschaltet nachdem das Umwelt-Unfall-Explosions-Katastrophenrisiko bekannt wurde, sonder wird erst ab- und neugebaut nachdem ein neuer alternativer Industriestandort der Firma angeboten und von ihr auch angenommen worden ist.


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BeitragVerfasst: 2009-03-11, 23:29  Beitrag #7/13     Titel:  Verstößt Protestplakat gegen Jugendschutz?  Nach untenNach oben

11.3.2009

Protest-Aktion gegen Verlegung des Straßenstrichs

Widerstand gegen geplanten neuen Straßenstrich-Standort in der Franz-Schubert-Straße

Die Verlegung des Straßenstrichs von der Mainlände in die Franz-Schubert-Straße stößt auf massiven Protest. In einem Schreiben an OB Gudrun Grieser fordert der Bauverein namens seiner Mieter, die Entscheidung aufzuheben. Mit einer Plakataktion meldet sich eine „Aktionsgemeinschaft Antistraßenstrich-Vereinigung“ ebenso professionell aufgemacht wie ironisch zu Wort.


„Bis zu vier tolle Prostituierte unmittelbar in der Nähe zu zwei Kinderspielplätzen und dem Jugendhaus“, so der Text auf den Plakaten mit der Abbildung einer leicht bekleideten Dame. Provokant witzig auch die anderen Textteile, die das „Drive in“ mit einer von der Stadt gesponserten Rampe anpreisen, oder die Anspielungen auf City-Express und Stadtgalerie-Eröffnung „Easy Access“ und „Willkommen in der Sex-Vielfalt“.

Bei der Stadt reagiert man gelassen auf diese Form des Protests. Pressechef Martin Baldauf bestätigt, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes die im gesamten Stadtgebiet aufgehängten Plakate zu entfernen begannen. Es werde gegen Unbekannt wegen unerlaubten Plakatierens ermittelt.

Dem Bauverein gehören in der nahen Umgebung zur neuen Rotlicht-Adresse die Häuser Franz-Schubert-Straße 11, 34 und 36 sowie Alter Wartweg 31 mit 157 Wohnungen. Sie befänden sich künftig nur noch einen „Steinwurf von Schweinfurts Rotlichtmeile entfernt“, erklärt Geschäftsführer Klaus Krug. Ein Teil der Mieter habe „sogar das zweifelhafte Vergnügen, vom Balkon aus den Standplatz der Damen auf dem Gelände der Schweinfurter Stadtwerke einsehen zu können“.

Für die Genossenschaft steht außer Frage, dass sich dadurch der Wohnwert der Wohnanlagen „massiv verschlechtern wird“, teilt sie in dem Brief ans Rathaus mit. Es werde nicht lange dauern, bis die Franz-Schubert-Straße in der öffentlichen Wahrnehmung untrennbar mit dem Straßenstrich in Verbindung gebracht werde und dadurch einen schlechten Ruf bekomme, meinen Krug und Vorstandsmitglied Birgit Umhöfer. „Dies wird die Vermietbarkeit unserer Wohnungen erheblich erschweren und mittelfristig auch negative Auswirkungen auf die Bewohnerstruktur haben.“

Krug und Umhöfer fragen, wer mit seinen Kindern gerne neben dem Straßenstrich wohnen möchte. Aus gutem Grund werde deshalb in anderen Städten die Straßenprostitution in beziehungsweise in der Nähe von Wohngebieten nicht geduldet. Vor diesem Hintergrund sei die vom Stadtrat gefasste Entscheidung „völlig unverständlich“.

Kurz geht der Bauverein in seinem Protestbrief auch auf die Alternativstandorte ein. Krug und Umhöfer zeigen dabei Verständnis, dass die Gewerbebetriebe etwa im Maintal abgelehnt haben. Firmenimage und Belange der Mitarbeiter hätten keine andere Reaktion zugelassen.

Den Bewohnern der Franz-Schubert-Straße mute man aber zu, künftig nicht nur in der unmittelbaren Nachbarschaft des Straßenstrichs, sondern auch mit dem Makel einer schlechten Adresse leben zu müssen. Letzteres gelte nicht nur für die Mieter von Bauverein-Wohnungen, sondern für alle Bewohner in der Umgebung. Wegen der Stadtratsentscheidung „haben wir den Eindruck, dass die Belange von einigen hundert Schweinfurter Bürgern bei einem Teil der Stadtratsmitglieder kein besonderes Gewicht mehr haben“, schreibt der Bauverein.

Wegen der Zweifel daran, dass die Ausübung der Prostitution beziehungsweise deren Förderung auf dem Gelände der Stadtwerke „zum Nachteil unserer Genossenschaft mit den Gesetzen in Einklang steht“, will der Bauverein außerdem die kommunalen Aufsichtsbehörden einschalten. Das Rathaus wird abschließend darüber informiert, dass mit weiterem massivem Protest, etwa in Form einer Unterschriftenaktion, zu rechnen ist. Alle Mieter sind jedenfalls über die Nachricht mittlerweile auch durch den Bauverein informiert.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....senstrichs;art742,5020810

Image

http://www.sw-express.de/swex/news/....=18251&kategorie=news


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BeitragVerfasst: 2009-03-16, 13:37  Beitrag #8/13     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Schweinfurt: Bürgerinitiative gegen Straßenstrich gegründet

Schweinfurt (16.3.2009) - Die Verlegung des Schweinfurter Straßenstrichs von der Mainlände in die Franz-Schubert-Straße lässt die Kommunalpolitik nicht zur Ruhe kommen. gegründet hat sich nun eine Bürgerinitiative, die auch mit einer (noch) rudimentären Website im Internet vertreten ist. Sie plant eine Bürgerversammlung und hate eine Unterschriftenaktion gegen den neuen Standort gestartet.

Der in der nahen Lessingstrße wohnende Stefan Nenninger zeichnet verantwortlich für eine erste Presseinfo der neuen Bürgerinitiative. Außerdem bekennen sich Astrid und Stefan Dorn (Walter-Flex-Straße) und Heinz Schneider (Leibnitzstraße) zu dem Aufruf. Die Bürgerinitiative wurde bereits am 13. März - also vergangenen Freitag - gegründet und hat ausdrücklich nichts zu tun mit der jüngsten Plakataktion gegen den Straßenbstrich, die in Schweinfurt für Furore sorgte. Unterstützer haben die Initiatoren bereits gefunden in der Kommunalpolitik (hier vor allem durch SWL-Vorsitzenden Stefan Labus) und seitens der Kirche (Pfarrer Roland Breitenbach). Wie Stefan Nenninger gegenüber SWEX.DE äußerte, strebe man ausdrücklich "einen seriösen Kampf gegen den wohngebietsnahen Straßenstrich" an; den Bedarf an einer solchen "Einrichtung" streite man nicht grundsätzlich ab, sehe diese jedoch in einem anderen Gebiet besser angesiedelt.

http://www.sw-express.de/swex/news/....=18320&kategorie=news

Bürgerinitiative

http://www.buerger-gegen-strassenstrich-sw.de/


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BeitragVerfasst: 2009-03-18, 13:18  Beitrag #9/13     Titel:  Stadt als Betreiberin einer Bordellanlage?  Nach untenNach oben

SCHWEINFURT
Straßenstrich: SPD will Beschluss kippen

Straßenstrich verhindern



Findet die SPD-Fraktion in der nächsten Zusammenkunft des Stadtrates eine Mehrheit, dann wird es nichts aus dem Straßenstrich in der Franz-Schubert-Straße. In einem nach den Debatten der letzten Tage nicht mehr überraschenden Dringlichkeitsantrag für die Sitzung am 31. März fordert Fraktionschef Joachim Schmidl die Aufhebung des am 3. März gefassten Beschlusses „über die Zulassung der öffentlichen Prostitution auf dem Grundstück der Stadtwerke“.

Nach Meinung der SPD müsse der „nur nichtöffentlich“ gefasste Beschluss vor allem wegen des „erregten Aufsehens“ und vor der noch ausstehenden Bestätigung durch die Regierung noch einmal auf den Prüfstand. Das aber dieses Mal nicht wieder hinter verschlossenen Türen.

In der Folge zählt die SPD die bekannten Argumente dafür auf, die gegen den Standort Franz-Schubert-Straße sprechen. Zunächst wird auf die dichte Wohnbebauung in der Umgebung und das im Vorfeld nicht berücksichtigte Anwohner-Interesse hingewiesen. „Eine Abstimmung mit den Anwohnern“, beispielsweise im Rahmen einer Bürgerversammlung, habe nicht stattgefunden, stellt Schmidl fest. Die SPD hält es für verfehlt, nur die Interessen von Gewerbetreibenden zu berücksichtigen.

Dann natürlich der Hinweis auf das nahe gelegene Jugendhaus. Es sei abwegig, den bisherigen Straßenstrich an der Mainlände wegen des neu eröffneten Jugendgästehauses aufzugeben, um ihn neben der Jugendeinrichtung in der Franz-Schubert-Straße neu einzurichten. Eine Abstimmung mit dem Stadtjugendring oder Jugendverbänden habe nicht stattgefunden. Der Jugendschutz sei gering geachtet worden.

Nicht geklärt sei weiter die Frage, ob und unter welchen Bedingungen die Stadtwerke ihr Betriebsgrundstück für die öffentliche Prostitution zur Verfügung stellen darf. Ganz zu schweigen vom Imageschaden für die GmbH. Nicht geklärt sei auch, ob und unter welchen Bedingungen die Stadtwerke Mittel für die Erschließung des Grundstückes und später für die Beleuchtung und/oder Reinigung des Geländes bereitstellen darf.

Die SPD meint, dass die GmbH kein Geld für Zwecke der öffentlichen Prostitution einsetzen darf. Das Zurverfügungstellen des Grundstücks und die Übernahme von Kosten würde die Stadtwerke „entgegen ihrem Gesellschaftszweck zur faktischen Betreiberin eines Bordellbetriebes“ machen, so Schmidl.

Ganz zu schweigen, dass es bezüglich der Kosten gar keinen Stadtratsbeschluss gibt, sagt Schmidl und bemängelt, dass dennoch schon mit den Arbeiten begonnen worden sei. Eine eventuelle Übernahme der Kosten durch die Stadt bezeichnet er als „rechtswidrig“.

Im Internet (mainpost.de) wird intensiv und großteils auch sachlich diskutiert. Die Uferstraße wird dabei als erste Alternative genannt. Ein Kommentator weist auf den Werteverlust der Immobilien im Umfeld eines Strichs durch den Imageverlust hin. Ein weiterer nennt die Sorge der Stadt um die Sicherheit der Prostituierten „übertrieben“. Einer rät den Anwohnern, den Strom- und Gasanbieter zu wechseln. Nur einer findet „den Platz doch super“.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....uss-kippen;art742,5030371





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BeitragVerfasst: 2009-03-31, 20:54  Beitrag #10/13     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

31.3.2009

Schweinfurt ist ab sofort straßenstrichfreie Zone

Verwaltung schlägt entgegen der Ankündigung Standort Franz-Schubert-Straße nicht erneut vor – OB: Komplettverzicht

In der Stadt gibt es künftig keinen Straßenstrich mehr. Der Stadtrat einigte sich am Dienstag gegen drei Stimmen auf diesen von OB Gudrun Grieser eingebrachten Antrag. Ihre Begründung: Straßenstrich ist nirgends durchsetzbar. Vom Tisch ist damit die bereits genehmigte Out-Door-Prostitution in der Franz-Schubert-Straße. Insofern ist der Beschluss als großer Erfolg der aufgebrachten Bürger dort zu werten.


Viele Anwohner aus Gartenstadt und Musikerviertel verfolgten die Debatte von der Tribüne aus ebenso wie im Sitzungssaal Radio- und Fernsehteams des BR, von Radio Primaton, TV Touring und mehrere Print-Journalisten. Das Thema Straßenstrich nahm allerdings nur die Hälfte der Dreistunden-Diskussion ein. Die zweite Halbzeit drehte sich allein darum, ob über die Dringlichkeitsanträge von SPD und Grünen (Straßenstrich-Beschluss Franz-Schubert-Straße aufheben) oder über den Antrag Griesers (nirgends mehr Straßenstrich) zuerst oder gar nicht abgestimmt werden darf. Diese Debatte löste unter Zuschauern und Journalisten Kopfschütteln aus und wurde auch von Stadträten als Trauerspiel und Lachnummer bewertet.

In der Geschäftsordnungs-Abstimmung setzte sich letztlich Grieser mit ihrer Auffassung (27:17) durch, dass ihr Antrag weitreichendere Folgen habe und deshalb darüber zuvorderst abzustimmen sei. Der eigentliche Antrag bekam dann 41-Ja-Stimmen. Überraschend war, dass die Verwaltung entgegen ihrer Ankündigung die Schubert-Straße gar nicht mehr vorschlug.

Heftige Wortgefechte bleiben in Erinnerung. SPD-Fraktionschef Joachim Schmidl warf dem Rathaus vor, keine Rücksicht auf Bürgerinteressen zu nehmen. Die OB habe „kein gutes Bild abgegeben“, besonders nicht bei der Bürgerversammlung am Freitag, wo sie wieder einmal „die Rollen zu wechseln“ versucht habe. Schmidl meinte, dass sie wie dereinst Stoiber „weit weg vom Bürger ist“. Marc-Dominik Boberg (Grüne) nannte es bedenklich, dass nach zwei Jahren Suche ausgerechnet die ungeeignete Schubert-Straße „durchgepeitscht“ werden sollte.

Grieser erinnerte an die 28:8-Mehrheit am 3. März pro Schubert-Straße. Kein Stadtrat habe da ungenügende Information bemängelt, Anträge auf Vertagung, Herstellung der Öffentlichkeit oder eine Bürgerversammlung gefordert. Auch seien die Bürger nicht überrumpelt worden, der Beschluss sei ja nicht vollzogen worden. Die Freitagsversammlung nannte sie keine Diskussion, sondern eine Protestveranstaltung. Die OB wiederholte ihre Kritik am Umgang mancher Bürger mit Stadt-Mitarbeitern. Ihr Fett bekamen auch Stadträte ab. Die Flexibilität ihres Rückgrates lasse manche „nicht gut aussehen“. Auch „argumentatorische Eiertänze“ und „geradezu halsbrecherische Begründungen“ machten diese Räte unglaubwürdig.

Die Pläne eines Rotlicht-Investors am Hainig hätten zu solchen Protesten geführt, dass sie jetzt der Meinung sei, dass Straßenstrich „nirgendwo durchsetzbar ist“.

Werner Bonengel (SPD) bedauerte, dass seine am 3. März geäußerten Bedenken zum Strich in der Schubert-Straße auf Unverständnis gestoßen seien. Die OB habe den „Riesenflop“ aber „vehement entschlossen“ durchziehen wollen, dazu die CSU und eingeweihte Unterstützer eingeschworen. Dass jetzige Umdenken sei nur öffentlichem Druck, leider nicht der Vernunft geschuldet.

Während zahlreiche Stadträte auf einmal einen Straßenstrich als gar nicht nötig erachteten, warnten Frank Firsching (Linke) und Marc-Dominic Boberg ausdrücklich davor, der OB zu folgen. Dieses Nichtbefassen löse das Problem nicht. Ulrike Schneider (SWL) und Joachim Schmidl (SPD) warfen Grieser vor, mit ihrem Antrag nur einen Erfolg von Rot-Grün verhindern zu wollen.

http://www.mainpost.de/lokales/schw....freie-Zone;art742,5053275


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BeitragVerfasst: 2016-01-21, 01:51  Beitrag #11/13     Titel:  RE: Lokalnachrichten: SCHWEINFURT  Nach untenNach oben

Polizei knipst das Rotlicht aus
Hannes Helferich


Die im Haus Dittelbrunner Straße 10 (hinten mit heruntergelassenem Fensterladen) arbeitenden Damen bekamen am Mittwochmittag Besuch von der Polizei, die den bordellähnlichen Betrieb beendete. Grundlage dafür waren von Gerichten bestätigte Untersagungen durch die Stadt. Foto: Martina Müller

Die fünf Polizeibeamten, darunter eine Kollegin, haben den Prostituierten im Haus Dittelbrunner Straße 10 zugestanden, noch zu Mittag zu essen. Zum Zusammenpacken und Verlassen des Bordells räumten sie den fünf Damen danach eine Stunde ein.

Grundlage der wenig spektakulären Aktion am Mittwoch gegen 12.30 Uhr, der auch Vertreter der Stadt beiwohnten, ein wiederholt ausgesprochenes Verbot für diesen bordellähnlichen Betrieb mitten im Wohngebiet.

Das Verwaltungsgericht Würzburg bestätigte die Rechtmäßigkeit der städtischen Untersagung in zwei Urteilen. Diese haben allerdings noch keine Rechtskraft. Der Rotlichtbetreiber hat die „Zulassung zur Berufung beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof beantragt.

Selbst hohe Zwangsgelderandrohungen fruchteten nicht

Die Nutzung des Wohnhauses „zum Zweck der Prostitution“ untersagte die Stadt erstmals Ende 2014. Für den Fall der Zuwiderhandlung drohte sie ein Zwangsgeld von 20 000 Euro an. Am 15. April 2015 legte die Stadt mit einer zweiten Zwangsgeldforderung von jetzt 30 000 Euro nach, weil das Rotlicht-Gewerbe unter neuem Namen weiterlief.

Die Wellbau Consulting mit Sitz in der Schweiz als Betreiber reichte gegen beide Bescheide mit der zwangsgeldbewehrten Schließungsaufforderung Klage ein.

Im November 2015 wurde am Verwaltungsgericht (VG) Würzburg verhandelt. Das Urteil ist eindeutig und keine Überraschung. Die 4. Kammer hatte bei der Verhandlung deutlich gemacht, dass sie der Argumentation der Stadt folgen wird.

Und das hieß: Der Betrieb muss schließen und die Wellbau Consulting zahlen, 50 000 Euro. Gezahlt wurde aber kein Cent und das Rotlicht in den Fenstern warb weiterhin jede Nacht um männliche Kunden.

Aus dem Haus Laplaya wurde ein Massagesalon

Für das Grundstück im Eigentum der Wellbau waren mehrere Gewerbe angemeldet, unter anderem Wellnesseinrichtungen sowie gewerbliche Zimmervermietung. Im Internet war die Adresse mit „Haus Laplaya - Bordell- und Escortservice“ beworben.

In Bescheiden vom November und Dezember 2014 untersagte die Stadt den Betrieb. Dagegen ging die Wellbau zunächst mit einem Antrag auf aufschiebende Wirkung vor. Als das VG Würzburg den ablehnte, folgte eine Beschwerde, die der jetzt wieder angerufene Verwaltungsgerichtshof München zurückwies.

Am 15. April 2015 erfolgte auf Veranlassung der Stadt eine erste Kontrolle durch die Polizei. Angetroffen wurden eine Hausdame und zwei Prostituierte. Der bordellähnliche Betrieb war also mitnichten beendet.

Folge: Die Stadt schickte noch am gleichen Tag den nächsten Bescheid mit der Aufforderung los, innerhalb zwei Tagen zu schließen. Falls das nicht geschieht, mache das Zwangsgeld weitere 30 000 Euro aus. Am 24. April 2015 klingelte die Polizei wieder an der Tür und wieder öffneten Prostituierte.

Polizeikontrolle sogar kurz vor der Gerichtsverhandlung bestätigte den Weiterbetrieb als Bordell

Am 5. November 2015, wenige Tage vor der Verhandlung, am VG, traf die Polizei erneut „mehrere Prostituierte und eine Hausdame“ an. Auch danach brannte das Rotlicht aber jede Nacht wieder.

Die Wellbau hatte ihre Klage damit begründet, dass im Anwesen seit „mehr als zehn Jahren der Prostitution nachgegangen werde“. Der jeweilige Betreiber habe „nicht unerhebliche Steuerzahlungen geleistet“, zu Beanstandungen sei es „nie gekommen“, auch die Wohnruhe sei etwa durch „Milieu-typische Straftaten“ nicht beeinträchtigt worden.

Außerdem habe man den Bordellbetrieb zum 31. März 2015 abgemeldet und einen baurechtlich zulässigen Masssagesalon betrieben.

Die Stadt sah die Nutzung als bordellähnlichem Betrieb aber fortgesetzt. Belegt durch die Polizeikontrollen. Das sei wie zuvor wegen der fehlenden Genehmigung und des „überwiegend durch Wohnen geprägten Gebiets“ rechtswidrig, nicht zulässig und „in höchstem Maß rücksichtlos“.

Durch die eindeutige Beleuchtung der Fenster im Anwesen komme dies besonders zum Ausdruck. Außerdem hätten sich Nachbarn beim Ordnungsamt regelmäßig über Störungen beklagt.

Urteil lässt es an Deutlichkeit nicht fehlen

An Deutlichkeit lassen die Urteile nichts zu wünschen übrig. Die Nutzungsuntersagung durch die Stadt Schweinfurt sei „rechtmäßig“, die Voraussetzungen auch für die zweite „Zwangsgeldandrohung liegen vor“, die im übrigen „so lange und so oft angewendet werden können, bis die Verpflichtung erfüllt ist“, heißt es darin.

Durch Polizeikontrollen sei belegt, dass die später als Massagesalon angemeldeten Räume weiterhin „zu Zwecken der Prostitution genutzt werden“. Eine baurechtlich nötige Genehmigung liege aber nicht vor. Die klagende Wellbau muss auch die Kosten tragen.

http://www.mainpost.de/regional/sch....stituierte;art742,9095236


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BeitragVerfasst: 2017-03-05, 14:06  Beitrag #12/13     Titel:  RE: Lokalnachrichten: SCHWEINFURT  Nach untenNach oben

Rotlicht und Prostitution in Schweinfurt
Das älteste Gewerbe


Es ist und bleibt das älteste Gewerbe der Welt: die Prostitution. Deutschlandweit gibt es kaum eine Gemeinde ohne horizontales Gewerbe. Auch in Schweinfurt gibt es eine lebendige Bordell-Landschaft, die sogar Kunden aus den umliegenden Städten der Region anlockt. Wie das Gewerbe innerhalb der Stadt geregelt ist, wie hoch das Kriminal- und Gewaltpotential in diesem Bereich einzustufen ist und wie viele Prostituierte in der Stadt tätig sind, haben wir bei drei verschiedenen Quellen erfragt – Die Stadt Schweinfurt, die Polizei und ein ehemaliger Taxi-Fahrer berichten mit Informationen, Zahlen und Erfahrungen dazu.

„70 bis 100 Prostituierte“

Fundierte statistische Daten, wie viele Prostituierte es in Deutschland gibt, existieren laut Angaben des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nicht – Lediglich Schätzungen liegen vor. In Schweinfurt geht man“ aktuell von ca. 70 bis 100 Prostituierten im Stadtgebiet aus“, so ein Pressesprecher der Stadt. Eine zuverlässige Einschätzung der tatsächlich Anzahl von Prostituierten innerhalb eines Stadtgebietes wird laut des BMFSFJ dadurch erschwert, dass viele Frauen nur nebenbei, gelegentlich oder für einen kurzen Lebensabschnitt als Prostituierte arbeiten.

Ein ehemaliger Taxifahrer aus Schweinfurt bestätigt dies. Während seiner Fahrten habe er häufig Gäste gehabt, die immer wieder die gleichen Adressen aufgesucht haben. „Einige Studentinnen haben Wohnungen in der Stadt gemietet und sich dort prostituiert, um damit ihr Studium zu finanzieren.“ Von angemeldeten Gewerbe geht er dabei nicht aus.

Sex & Crime

Ab dem Jahre 2012 wurde laut Kriminalhauptkommissar Peter Häusinger ein Ermittlungsverfahren gegen einen Schweinfurter Bordellbetreiber geführt. Ihm wurde u.a. räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Im Jahre 2014 wurde der Beschuldigten von der Großen Strafkammer des Landgerichts Schweinfurt zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und vier Monaten verurteilt.

Angriff auf Prostituierte

Weiterhin wurde im Jahre 2014 eine Prostituierte von einem unbekannten Freier mit einem spitzen Gegenstand am Oberschenkel verletzt. Hierbei erlitt sie eine ca. zwei cm lange Schnittverletzung. Der Täter konnte bislang nicht ermittelt werden. Seit heute, dem 9. Juli 2015, fahndet die Polizei mit Lichtbildern nach dem Täter.

Im Februar 2015 wurde eine Prostituierte in einem Schweinfurter Bordell nach dem einvernehmlich durchgeführten Sex zu einem zweiten Geschlechtsverkehr von einem Freier gezwungen und hierbei am Hals gewürgt. Der Täter konnte ermittelt werden, das Verfahren ist derzeit noch anhängig.

Straßenstrich aufgelöst

Einen „Rotlichtbezirk“ gebe es laut Aussagen eines Pressesprechers der Stadt keinen. Einen solchen habe es auch in der Vergangenheit nicht gegeben. Ein Pressesprecher erklärt: „Durch die Umgestaltung der Mainlände und Neubau des Jugendgästehauses ist es 2009 gelungen, den damals hier vorhandenen (und ausgewiesenen) Straßenstrich aufzulösen. Einen Ersatz hierfür gibt es im Stadtgebiet erfreulicherweise nicht.“ Denn mit einem Straßenstrich gehen oftmals auch Störungen und Gefahren für die öffentliche Sicherheit einher.

Mit dem Taxi zum Bordell

Als Taxifahrer wisse man, wo sich die Bordelle und Häuser befinden – und das sind einige. Am besten versteckt sei das Bordell „Haus Diskret“ Am Oberen Wall. Ein Taxifahrer: „Das fällt keinem einzigen Menschen auf den ersten Blick auf, weil es so gut versteckt ist.“ Am beliebtesten sei das „Haus Laplaya“ in der Dittelbrunner Straße. Nachdem die Leute in den Kneipen und Diskos getrunken und gefeiert haben, würden viele noch zum Abschluss Bordelle besuchen. „Das sind nicht nur ältere Herren, auch viele junge Kerle besuchen Bordelle in Schweinfurt“, so ein ehemaliger Taxifahrer.

Straßenprostitution untersagt

Aufgrund der aktuellen Stadtverordnung sei in Schweinfurt die Straßenprostitution generell untersagt, so ein Pressesprecher der Polizei. „Somit sind hier auch keinerlei Störungen ersichtlich und bekannt. Die Prostitution findet in Schweinfurt in Bordellen bzw. in sog. Terminwohnungen statt, welche wie bereits erwähnt einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen werden.“

Einzugsgebiet für andere Städte

Trotz Abzugs der amerikanischen Streitkräfte aus Schweinfurt und damit einem Rückgang der potentiellen Nachfrage nach sexuellen Dienstleitungen sei die Zahl an bordellartigen Betrieben in Schweinfurt nicht nennenswert zurückgegangen. „Das liegt daran, dass die Freier in der Regel nicht an ihrem Wohnort ein Bordell besuchen, sondern in einer anderen Stadt.“, so ein Pressesprecher der Stadt.

Schweinfurt decke daher auch einen namhaften Teil des „Bedarfs“ der Städte Würzburg, Bamberg und Coburg ab. Eine genaue Anzahl der Bordelle in Schweinfurt könne dabei nicht genannt werden, da es neben größeren Gewerben auch Kleinstbetriebe mit nur einer oder zwei Damen geben würde.

Sicherheitslage in Bordellen der Stadt

Die Sicherheitslage im Bordellbereich der Stadt sei als gut einzustufen. „Die Etablissements sind Stadtverwaltung und Polizei bekannt und werden regelmäßig von der PI Schweinfurt kontrolliert.“ Nicht zuletzt durch regelmäßige Kontrollen und der damit ständig verbundenen „Entanonymisierung“ des Rotlichtmilieus sei in Schweinfurt das Kriminal- und Gewaltpotential als sehr gering anzusehen, so Kriminalhauptkommissar Häusinger. In Würzburg gäbe es diesbezüglich auch keine gravierend andere Entwicklung.

Kriminal- und Gewaltpotential

Grundlegend gebe es in der Stadt Schweinfurt keinen Sperrbezirk. Die Stadt Schweinfurt habe damit auch keine negativen Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. „Ein Sperrbezirk könnte zu einer verstärkten Bündelung von Rotlichtbetrieben in bestimmten Stadtteilen führen, was bislang unbekannte Folgeerscheinungen nach sich ziehen könnte.“

Schließung von Bordellen

Im Jahre 2014 kam es durch die Stadt Schweinfurt zu der Schließung eines Objekts aufgrund einer baurechtlichen Entscheidung. „Werden bei Kontrollen gewerberechtliche Verstöße festgestellt werden, so werden diese dem Gewerbeamt der Stadt Schweinfurt bzw. dem Hauptzollamt Schweinfurt mitgeteilt, worauf weitere Maßnahmen bzw. Verfahren eingeleitet werden“, so ein Pressesprecher der Polizei.

Bordelle in Wohngebieten verboten

Entstehen Bordelle in Wohngebieten, wird die entsprechende Nutzung von der Stadt untersagt, denn Prostitution ist eine gewerbliche Nutzung, die dort nicht zulässig ist. Die Verteilung der Bordelle über das ganze Stadtgebiet in kleineren Einheiten führt dazu, dass es nicht, wie es bei einer Konzentration der Betriebe zu erwarten wäre, zu negativen Begleiterscheinungen wie Gewalt und Verunreinigungen kommt.

http://www.swity.de/schweinfurt/201....stitution-in-schweinfurt/


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BeitragVerfasst: 2017-03-05, 16:48  Beitrag #13/13     Titel:  RE: Lokalnachrichten: SCHWEINFURT  Nach untenNach oben

Mann gesteht Brandstiftung in Bordell
Von Prostituierten ueber den Tisch gezogen

Der 34-Jaehrige fragt nach einem Aushilfsjob, danach spielt er mit den Prostituierten Billard. Der Ausgang der Partie ist aber gar nicht nach seinem Geschmack.

Schweinfurt - Im Prozess um Brandstiftung in einem Schweinfurter Bordell hat der 34-jaehrige Angeklagte die Tat zugegeben. Er habe das Feuer im vergangenen Juni aus Aerger ueber die Prostituierten gelegt, liess der Mann am Freitag vor dem Landgericht Schweinfurt ueber seinen Verteidiger erklaeren. Diese haetten ihn beim Billardspiel abgezockt. Der psychisch labile Mann ist wegen schwerer Brandstiftung und Diebstahls angeklagt. Ueber seinen Verteidiger gab er alle Vorwuerfe zu. Er habe niemanden verletzen wollen und bereue die Tat zutiefst.

Der Angeklagte hatte im vergangenen Juni kurz nach Mitternacht zunaechst in dem Bordell nach einem Aushilfsjob gefragt und dann mit den Damen Billard gespielt. Kurz darauf fuellte er an einer Tankstelle Benzin in eine geklaute Giesskanne und zuendete es im Flur des Bordells an. Dabei verletzte er sich schwer. Die Prostituierten blieben unverletzt.

http://www.nwzonline.de/panorama/vo....en_a_31,2,2036547520.html


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