Kaffetratsch

Hier geht es nach Herzenslust um alle Themen die Euch berühren, beschäftigen, belustigen.... oder was auch immer - Ein Zusammenhang mit Sexarbeit ist nicht zwingend notwendig...

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couchy
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RE: Kaffetratsch

#161

Beitrag von couchy » 2017-03-28, 22:05

Es ist sehr ruhig geworden hier im Forum ....
Habe mich schon abgeschminkt und ich lege mich gleich ins Bett.
Morgen klingelt mein Wecker, dann heisst es:
Good Morning, Kaffeeee und Zigarette ...
bevor ich ins Bad muss und ich mich wieder rasieren muss (ich glaube, ihr wisst schon wo ueberall, grins ...).

Euch allen, ob ihr nachts arbeitet oder schlaft, gute Naaaacht!

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nicole6
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#162

Beitrag von nicole6 » 2017-03-29, 14:01

ich arbeite nicht. Jemand hat mal gesagt,:tue das, was dir am bestrn liegt, und du musst nicht mehr arbeiten!

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Veraguas
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Arbeit

#163

Beitrag von Veraguas » 2017-03-29, 15:05

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nicole6 hat geschrieben:Tue das, was dir am besten liegt, und du musst nicht mehr arbeiten!
Das dachte ich auch mal. Aber der Konfuzius kannte noch nicht die Arbeitsbedingungen im aktuellen real existierenden Kapitalismus und seinen Helfern in Politik und Behörden. Die derzeitigen Arbeitsbedingungen in meinem schönen Beruf sind so, dass viele meiner KollegInnen die Ideale, die sie mit ihrer Leidenschaft einst verbunden hatte, verloren haben. Sie haben sich an die Marktlage anpassen müssen und üben ihre Arbeit in einer Weise aus für die sie sich einst, als sie sich voller Optimismus für den Beruf entschieden hatten, geschämt hätten. Wenn sie irgendwann mit dem verdienten Geld eine Familie ernähren wollen, entstehen Sachzwänge die Arbeit so zu gestalten, dass sie keinen Spass mehr macht und einem die einstige Leidenschaft verleidet wird.
Wer sich jedoch durch diese Sachzwänge nicht korrumpieren lässt und keine Kompromisse eingeht, lebt am Rande des Existenzminimums. Dennoch versuchen wir immer wieder das Beste draus zu machen.
Schön ist, wenn man nach vielen Jahren der Arbeit sagen kann, ich habe nicht nur Geld gemacht, sondern dass es auch Dinge gibt auf die ich zurückschauen kann, auf die ich stolz bin. Dass ich Menschen weiter geholfen habe oder einen Beitrag für die politische oder kulturelle Entwicklung leisten konnte.
Ich wünsche allen arbeitenden Menschen ein paar Augenblicke der Freude, der Entspannung, und der Genugtuung in ihrem Beruf.
Welches Problem auch immer in der Gesellschaft besteht-
der Staat weiss eine völlig irre Problemlösung die niemandem nützt, aber Arbeitsplätze im Beamtenapparat schafft. H.S.

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#164

Beitrag von nicole6 » 2017-03-29, 18:56

es stimmt meistens, dass man am Existenzminimum herumstochert, wenn man das Leben nicht in zwei
dichotome Teile spaltet. Ich schreibe aus jahrzehntelanger Erfahrung. Babei bleibt ein Unterschied, ob man Deutsche ist, oder irgendwo in Afrika oder Asien lebt! Ich bekomme jetzt wegen meines Alters eine kleine "rente". Wenn die Miete bezahlt ist, bleiben 300 Euro im Monat, also 10 Euro am Tag.
Ich komme gerade aus Thailand zurück, genauer gesagt,
aus Chiang Mai, wo ich drei Monate verbrachte.
Im Stadtzentrum gibt es Hotels für 150 Euro im Monat.
Man isst gut für 1 Euro pro Mahlzeit.
Kleidung gibt es für 1-3 Euro.
Appartements gibt es für 100 Euro im Monat.
Wenn ich also das Geld für den Flug verdiene, lebe ich dort gut,
hier aber am Existenzminimum!
Wo gehe ich also im Winter hin?

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#165

Beitrag von Kasharius » 2017-03-30, 11:50

@Nicole

wie ist den das Rentensystem in Italien gestalltet und kennt man dort den Begriff des Existenzminimums; in DEutschland leitet er sih ja aus dem verfassungsrechtlichen Sozialstaatsprinzip in Art. 20 GG ab...

Kasharius grüßt

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#166

Beitrag von nicole6 » 2017-03-30, 13:19

ich bin offiziell Deutsche.
Ich weigerte mich immer, Italienerin zu werden,
solange sie Leute wie Berlusconi wählen,
und die Mafia unterstützen, die Milliardengeschäfte macht.
Es gibt dort ein Existenzminimum: 150 Euro im Monat.
Dazu ineffiziente Behördden und korrupte Beamten.
Was gut ist: Wetter und Essen!

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#167

Beitrag von couchy » 2017-03-30, 14:23

Jedes Land hat in Sachen Wirtschaft, Finanzen, Kapitalismus, Bruttosozialprodukt, Existenzminimum seine Eigenheiten.
Ich spreche jetzt von SW in Deutschland, die die Berufsselbststaendigkeit teuer erkauft haben, denn der Knackpunkt ist die Zimmermiete, ab 50 € / 100 € und noch mehr aufwaerts pro Tag!
Manchmal ist es nicht moeglich, nur noch das zu tun, was einem liegt und man nicht mehr arbeiten muss.
Ich arbeite, um Geld zu verdienen.
Manche Tage sind zum Kotzen, manche Tage einfach nur toll, wenn Kundschaft und Knete gestimmt hat.

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