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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2007-01-29, 04:21  Beitrag #1/129     Titel: Wichtig Prostitutionskontrolle Internationale Rechtsvergleiche  Nach untenNach oben

Countries // Länderberichte:
sexworker.at/international
Translations:
http://translate.google.de/translat....exworker.at/international

Cities // Städteberichte:
sexworker.at/lokal
Translations:
http://translate.google.de/translat....%2Fwww.sexworker.at/lokal





Internationaler Rechtsvergleich der Systeme der Prostitutionskontrolle





I. Staatlich/Rechtliche Prostitutionkontrolle

Prohibitionismus - Prostitution ist verboten.

Irland
Litauen
Malta
Schweden: Prostitutionskaufverbot 1999, fragwürdige Evaluation 2010
U.S.A. (Ausn. Bezirke in Nevada 1971 ohne Las Vegas)

Image


Abolitionismus - Reglementierung d.h. staatliche Kontolluntersuchungen aber auch wirtschaftliche Zuhälterei sind verboten.

Tschechien
Polen
Portugal
Slowakei
Slowenien
Spanien


neuer Abolitionismus - Zusätzlich sind Bordelle verboten.

Belgien
Zypern
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich
Italien
Luxemburg

Auslöser des Abolitionismus war das Gesetz über Ansteckende (Geschlechts-)Krankeiten, welches jede verdächtige, abends allein im öffentlichen Raum spazierende Frau, als potentielle Prostituierte stigmatisierte und eine gyn. Zwangsuntersuchung rechtfertigte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Contagious_Diseases_Acts


Regulationismus - Prostitutionserlaubnis mit Kontrollregeln.

Deutschland: ProstG 2002, Evaluation 2007
Österreich
Griechenland
Ungarn
Lettland
Niederlande: Bordelle legalisiert 2000
Großbritannien
Schweiz


Liberalismus - Vollständige Ent-Diskriminierung von Sexdienstleistern, Sexhilfsorganisatoren und Sexkunden.

Gibt es wohl nur in anderen Branchen, Ölmulties, Interkontinentale-Finanztransaktionen und -spekulationen? Bei Prostitution heißt das Prinzip:

De-Kriminalisierung

Australien, New South Wales 1979
Neuseeland 2003, Evaluation 2008


Länderberichte:
www.sexworker.at/international

Metropolenberichte:
www.sexworker.at/lokal





Image

Laura Agustin: The sex industry and panics about trafficking: health, not morals, can be basis for policy.





"Ausmaß und Gewalt gegen Menschenhandelsopfer korrelieren nicht mit einem bestimmten Regelungstypus. ... Strenge ausländerrechtliche Regelungen verhindern nicht den Menschenhandel, führen aber zu einem höheren Profit für die Menschenhändler." [Renzikowski Rn. 24].





II. Wirtschaftliche Prostitutionkontrolle

Hier wären zu untersuchen:
Marktgesetze und Marktliberalismus
Heiratsmärkte, Demographie
Informelle Ökonomien, archaische Formen der Selbstorganisation
Zinswirtschaft, Schuldknechtschaft, Kautionsregeln
Armutsursachen, Wohlstandsverteilung, Migration, Zugang zu Bildung und Arbeitsplätzen
Patriachal-Sexistische-Matrix, Probleme alleinerziehende Frauen, Geschlechterwirtschaft
...

Ökonomie Studien zur Prostitution:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2288





Ehe und Prostitution sind Konnexinstitute. [Prof. Dr. K.H. Tjaden]





III. Informelle Prostitutionskontrolle

Moral, Religion, öffentlicher Diskurs und Medienberichterstattung...

Definitionsmacht und Sprache:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=8896#8896 - Begriffsunterscheidung Prostitution
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=761 - Unwort Zwangsprostitution

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1062 - Razzia-Blog
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=9073#9073 - Übergriffe und Grauzonen
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=7328#7328 - Komplexität und Kontrollproblem


III.1. Werturteile gegenüber Prostitution

Prostitution ist:
1. Verletzung der Menschenwürde
2. lediglich ein Verstoß gegen die Moral und die guten Sitten
3. rechtsethisch neutrale, aber riskante Tätigkeit
4. Ein Beruf wie jeder andere.





Prostitution wird als Sündenbock benutzt, um gesellschaftlich auszuhandeln, was sozial geduldet wird. [Cora Molloy]





Image





Länderverzeichnis ABC:

Sexworker International - Länder- und Städteberichte:
www.sexworker.at/international - Länder
www.sexworker.at/lokal - Städte

Deuschland ProstG:
www.sexworker.at/prostg




Schweiz, Niederlande und Deutschland haben die fortschrittlischsten Prostitutionsgesetze. [Hurenkongress06]





Nützliche Quellen:
Renzikowski, Prof. Dr. Joachim, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gutachten zum ProstG:
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSF....pdf,bereich=,rwb=true.pdf

O'Connell Davidson, Prof. Julia, Uni Nottingham in: Mythos Europa - Prostitution, Migration, Frauenhandel, Osteuropa 6/2006
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19228#19228
http://eurozine.com/pdf/2006-07-27-davidson-de.pdf

Mitrovic, Emilija, ver.di-Konferenz Arbeitsplatz-Prostitution.de, 7.12.2006 in Berlin, Zur Lage der Prostituierten in Europa:
http://besondere-dienste.hamburg.ve....tuation%20in%20Europa.pdf

Dodillet, Susanne: "Debates on Prostitution in Germany and Sweden in the 1990s":
http://www.inter-disciplinary.net/c....y/s1/Dodillet%20paper.pdf
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=50183#50183 (Diss)

Pranter, Mag. a. Marie-Theres: "Rechtsvergleich in Österreich, Deutschland, Schweden und der Slovakei":
http://www.sophie.or.at/SOPHIE/wp-c....paeischen%20Vergleich.pdf

Edlund, Profs. Lena and Prof. Evelyn Korn: "A Theory of Prostitution":
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=30951#30951
http://www.iies.su.se/seminars/papers/Edlund.pdf

Nicola, Andrea Di and Isabella Orfano, Study for the EU-Parliament: "National legislations on prostitution and the trafficking in women and children":
http://transcrime.cs.unitn.it/tc/412.php
Diese Studie kommentiert auf deutsch vom KOK:
http://www.kok-potsdam.de/data/Medien/EU-Studie2006.pdf

Wijers, Marjan, Utrecht: "Criminal, victim, social evil or working girl: legal approaches to prostitution and their impact on sex workers", presented on the occasion of a seminar on prostitution, Instituto de la Mujer, Madrid 21-23 June 2001:
http://www.nswp.org/pdf/WIJERS-CRIMINAL.PDF

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Tabelle 2006.jpg
 Beschreibung:
Transcrime-Studie in der Fassung des KOK von C. Howe und B. Uhl, 2006.
 Dateigröße:  72.89 KB
 Angeschaut:  342 mal

Tabelle 2006.jpg

sex theses on governmentalization.pdf
 Beschreibung:
Prostitution Policies. A debate with Ruth M. Thomas, Leo Platvoet, Parlamentary Assemblee of the Council of Europe and sex workers. 5 Seiten PDF

Download
 Dateiname:  sex theses on governmentalization.pdf
 Dateigröße:  49.9 KB
 Heruntergeladen:  896 mal


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Verfasst: 2007-01-29, 04:21  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2007-03-03, 20:55  Beitrag #2/129     Titel:  Vergleich der Rechtssysteme  Nach untenNach oben

Neue Studie aus der internationalen Prostituiertenbewegung:





Fostering Enabling Legal and Policy Environments

to Protect the Health and Human Rights

of Sex Workers.






Johannesburg, South Africa
June 22-24, 2006
Report of a meeting co-sponsored by the
Sexual Health and Rights Project & Law and Health Initiative
PDF: 80 pages





Unterstützung und Förderung von

Juristischen und Politischen Rahmenbedingungen

für Gesundheit und Menschenrechte

von Sexdienstleistern.



Mit Länderberichten:
- India
- Australia
- South Africa
- Thailand
- Canada
- Netherlands
- Brazil
- Senegal






Image Homepage der Studie


Image Homepage der Studie über Übersetzungsmaschine aufrufen






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BeitragVerfasst: 2007-03-05, 02:02  Beitrag #3/129     Titel:  Amt für prostitutive Angelegenheiten  Nach untenNach oben

Mögliches Vorbild für legalisierte und staatlich-regulierte Prostitution?


Die Prostitution Licensing Authority (PLA) in Queensland, Australien:

www.pla.qld.gov.au





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BeitragVerfasst: 2007-03-05, 02:33  Beitrag #4/129     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wenn es denn als Vorbild genommen wird, dann hoffentlich nicht von der Gebührenordnung her 009.gif
Wenn ich es richtig verstanden habe, wird eine einmalige Gebühr von insgesamt rund 18.300 Australischen Dollar erhoben, sowie eine jährliche Gebühr in gleicher Höhe - das sind jeweils ca. 11.000 Euro für maximal fünf Arbeitszimmer.
Ich würde mir eine Legalisierung wünschen, bei der der Staat nicht so sehr die Hand aufhält...

LG certik

PS: Marc, vielen Dank für Deine Mühe. Ich suche auch immer wieder nach passenden Links, aber wenn ich sehe, was Du aus der ganzen Welt zusammenträgst, da werde ich Dir wohl nie auch nur annähernd das Wasser reichen können - Respekt und nochmals vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 2007-06-14, 00:15  Beitrag #5/129     Titel:  zur komparatistische Rechtstheorie  Nach untenNach oben

Ergänzung: Systemvergleiche Prostitutionskontrolle


Systematik zur Sendung bei arte 2004:


Bezahlten Sex verbieten?
Die Rechtslage



Man beschreibt drei Modelle für die gesetzliche Regelung der Prostitution:



  • Das "prohibitive" Modell: Sowohl die Prostituierten als auch Zuhälter und Freier machen sich strafbar. Dieses Modell ist das am wenigsten verbreitete. Man findet es heute in den meisten amerikanischen Bundesstaaten, im kommunistischen China und in den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Schweden hat inzwischen die strafrechtlichen Maßnahmen verschärft und stellt die Freier von Prostituierten unter Strafe.


  • Die "Regulierung" der Prostitution: Prostitution wird als "notwendiges Übel" angesehen, das jedoch ordnungsgemäß überwacht werden soll. Prostituierte werden gemeldet und müssen sich medizinischen Routineuntersuchungen unterziehen. Das Betreiben von Bordellen ist erlaubt und es werden spezielle "Rotlichtzonen" eingerichtet. Dieses Modell wird in den Niederlanden angewendet sowie - wenn auch in geringerem Maße - in Deutschland, Griechenland oder der Türkei.


  • Das "abolitionistische" Modell: Zwar ist die Zuhälterei gesetzlich verboten, aber weder Frauen, die der Prostitution nachgehen noch ihre Freier machen sich strafbar. Der Begriff "abolitionistisch" ist etwas irreführend,: Nicht die Prostitution soll abgeschafft werden soll, sondern deren Regelung. Zurückzuführen ist dieser Ansatz auf eine Epoche, in der strenge gesetzgeberische Maßnahmen wie die Meldepflicht bei den Gesundheitsbehörden und der Eintrag im polizeilichen Strafregister abgeschafft werden sollten, da so die bürgerlichen Freiheiten von Prostituierten stark beschnitten wurden.

    Es gibt weltweit 72 Länder, die als abolitionistisch registriert sind, d.h., die die UN-Konvention zur "Unterbindung des Menschenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer" vom 2. Dezember 1949 ratifiziert haben. Dazu zählen neben Frankreich die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Aber in einigen dieser Staaten (wie Belgien, Spanien oder dem Vereinigte Königreich) geht der dieser Ansatz doch mit Reglementierungsbestrebungen einher. [Hier endet die Übersicht der Webseite von arte.]

  • Und wieder werden Modelle des Liberalismus, der Entkriminalisierung, der Toleranz und Akzeptanz unterschlagen:



Eine andere Übersicht versucht www.sexwork.com:

What countries have legal prostitution?

Aufgrund von Sprachbarrieren kommen wir aber leider nicht vor.
Aber New Zealand sollte man sich mal anschauen.





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BeitragVerfasst: 2007-06-26, 07:05  Beitrag #6/129     Titel:  Sexworker Atlas  Nach untenNach oben

Landkarten



Prostitutionsgesetzgebung:

Image
Prostitutionsgesetzgebung in Europa

grün: legalisiert (Regularismus), blau: Sexarbeit legal aber Bordelle illegal (Abolutionismus i.e.S.), rot: kriminalisiert (Prohibitionismus)

[Anm.: Über Liberalismus und Deregulierung traut sich beim Thema Sexwork bisher keine Regierung nachzudenken. Sexworker Rights Groups fordern: Entkriminalisierung und Sex Worker Rights! - Gebt uns Rechte gegen Unrecht!]


Weltkarte der Sexarbeits-Gesetzgebungen:

http://static.twoday.net/naggawikka/files/General.html
(Fehler bei Schweden/Finnland)

zugehöriger Infotext:
http://twoday.tuwien.ac.at/mdi08/stories/314530/comment


Weltkarte der Prostitution
http://chartsbin.com/view/snb

Weitere Länder-Übersichten:
http://prostitution.procon.org/viewresource.asp?resourceID=000772

Unser Forum mit aktuellen SW-News nach Ländern:
www.sexworker.at/international


Weltkarten der Prostitutions-Projekte:

www.nswp.org/members

www.empowerFoundation.org/everywhere.html

www.SWANnet.org/en/node/747

www.swaay.org/groups.html

www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4508&start=43 Facebook Gruppen





Weitere Themenkarten:

Google World: politische Landkarte und geographische Sattelitenfotos
www.maps.google.com



Image
Sprachen: Sie begrenzen die Welten im internationalen Internet






Image
Religion: Sie wollen Identität stiften






Image
Einkommen: Bruttoinlandsprodukt (BIP = GDP) pro Kopf


Wo verdient man am meisten:

Kaufkraftkarten und Reichtumsforschung:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19863#19863 (SW-only)






Image
Gini-Koeffizient der Einkommen-Ungleichverteilung: Arm-Reich-Schere gering (grün) bis groß (rot)






Image
Index der Wahnehmung von Korruption: gering (blau) bis hoch (rot)






[img]Weltkarte des Glücks[/img]
Wahrnehmung von Glück (Unesco/A. G. White, Uni. Leicester)






Image
Bevölkerungsdichte und absoluter Bevölkerungsgröße






Image
Migration: Netto Zu- (blau) und Abwanderung (braun)






Image
Volljährigkeitsalter






Image
AIDS: Anteil der HIV-Infizierten in der Bevölkerung






Image
SW HIV Prävalenzen






Image
Ehestand: Ehe und Prostitution sind Konnexinstitute






Image
Gesetzgebung Homosexualität






Image
Rechtssysteme: europäisch-römisch-kontinentales Bürgerliches Recht (blau) angelsächsisches Common Law (Gewohnheitsrecht - rot) und islamisch-fundamentalistische Scharia (gelb)






Image
Trans-Puto-Phobie: Alle 3 Tage ein Mord an einem Transsexuellen, vielfach Sexworker (2008)












Welche Karten fehlen noch?:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Atlas_of_the_Earth
http://worldprocessor.com
http://worldmapper.org (s.u.)


Selber politische Karten entwickeln:

http://www.tacticaltech.org/mappingforadvocacy





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BeitragVerfasst: 2007-07-14, 14:16  Beitrag #7/129     Titel:  Keine Doppelmoral - Empowering selbstbest. Prostituierter  Nach untenNach oben

PACE: Parliamentary Assembly of the Council of Europe

zu deutsch:
Parlamentarische Versammlung des Europarates


Eine parlamentarisch-demokratische europäische Institution mit langer Tradition aber NUR beratender Funktion :-(


www.coe.int/t/d/Parlamentarische_Versammlung | Wikipedia D

www.assembly.coe.int | Wikipedia EN





Hier wird Prostitutionspolitik vorbereitet:

Doc. 11352
9 July 2007

Prostitution - Welche Position soll Europa einnehmen?

Prostitution - which stance to take?


Report
Committee on Equal Opportunities for Women and Men
Rapporteur: Mr Leo PLATVOET, Netherlands, Group of the Unified European Left





Summary

Forced prostitution and trafficking in human beings should be unreservedly condemned as modern-day slavery and one of the most serious violations of human rights in Europe today. These crimes must be resolutely combated, and its victims protected, ideally on the basis of the Council of Europe Convention on Action to Combat Trafficking in Human Beings.

Child prostitution needs to be combated as energetically, if not more, than other forms of forced prostitution. A zero-tolerance approach based on prevention, protection of victims, and prosecution of clients should be adopted.

Regarding voluntary prostitution, defined as prostitution exercised by persons over the age of 18 having chosen prostitution as a means to make a living of their own accord, the approaches adopted in the 47 member states of the Council of Europe vary widely. Historically, three different approaches can be defined, prohibitionist, regulationist and abolitionist. Sweden has recently invented a new approach, which is generally defined as neo-abolitionist.

Council of Europe member states should formulate an explicit policy on voluntary adult prostitution. They must avoid double standards and policies which force prostitutes underground or into the arms of pimps, which only make prostitutes more vulnerable – instead they should seek to empower them.

In particular, member states should refrain from criminalising and penalising prostitutes. They should develop programmes to assist prostitutes to leave the profession should they wish to do so, and address personal vulnerabilities of prostitutes. Underlying structural problems also need to be addressed, to prevent people being “forced” into prostitution by circumstances.

...

Image

In den SEXWORKER.AT-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz alles im roten Bereich (9 von 47 EU-Ländern = 19 %).
Der kleinste Kuchen und der ist auch nicht immer lecker und süß wie wir wissen :-(

Folgende deutschen Politiker haben mitgewirkt:
www.MarieluiseBeck.de - Grüne | Wikipedia
www.GertWinkelmann.de - Die Linke | Wikipedia





Position der Sexworker:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19712#19712
(Im Thema EURO und EUROPA-Politik)

Conference Presentations Sofia07:
http://www.correlation-net.org/pdf_...._centre/3.1.2platvoet.pdf (Leo Platvoet, 3 pages)
http://www.correlation-net.org/pdf_....centre/3.1.2frankfurt.pdf (Marc, 5 pages)





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 nuttella
interessiert
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BeitragVerfasst: 2007-07-14, 21:56  Beitrag #8/129     Titel:  Europarat ist nicht die Eurpäische Union!!!  Nach untenNach oben

Lieber Marc! Es gibt nicht 47 EU-Länder. Council of Europe ist auf deutsch EUROPARAT. Das ist nicht die Europäische Union!


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BeitragVerfasst: 2007-07-14, 22:36  Beitrag #9/129     Titel:  Übersicht Europa und EU  Nach untenNach oben

(ist halt leicht zu verwechseln, gibt es 3 verschiedene Räte;-)
Die Graphik stammt aus dem oben verlinkten Dokument.

47 Europarat Mitgliedsländer
27 EU Länder


[Rat 1] www.coe.int
Counsil of Europe // Europarat
= Int. Organisation von 47 Staaten
http://de.wikipedia.org/wiki/Europarat


www.europa.eu
EU, European Union // Europäische Union
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union (EU) mit derzeit 27 Mitgliedsländern
http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Europ%C3%A4ische_Union
http://de.wikipedia.org/wiki/Politi....r_Europ%C3%A4ischen_Union

www.ec.europa.eu
European Commission / Europäische Kommission
= Exekutive von Ministerrat und Parlament
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Kommission

[Rat 2] www.consilium.europa.eu
Council of the European Union // Rat der Europäischen Union
= Ministerrat = Minister aus den 27 Mitgliedsländern
http://de.wikipedia.org/wiki/Rat_der_Europ%C3%A4ischen_Union

[Rat 3] www.european-council.europa.eu
European Council // Europäischer Rat
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Rat der Staats- und Regierungschefs der EU


Geschichte der EU seit 1945





Update: Aus obigem Papier:

http://www.assembly.coe.int/Main.as....gDocs/Doc07/EDOC11352.htm
(Doc. 11352 (9 July 2007) - Prostitution – which stance to take?)

ist folgender Beschluß entstanden:

http://www.assembly.coe.int/Main.as....tedText/ta07/ERES1579.htm
(Resolution 1579 (2007) - Prostitution – Which stance to take?)

aber scheinbar nur folgende Empfehlung an den Ministerrat:

http://www.assembly.coe.int/Main.as....tedText/ta07/EREC1815.htm
(Recommendation 1815 (2007) - Prostitution – Which stance to take?)





Siehe auch Interview mit der stellvertretenden Generalsekretärin des Europarats, Maud de Boer-Buquicchio vom 16.2.2007
"Wir kriminalisieren Sex-Kunden":
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=31956#31956





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 Harald
PlatinStern
PlatinStern





Ich bin...: Engagierter Außenstehender
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BeitragVerfasst: 2007-08-03, 07:43  Beitrag #10/129     Titel:  Sexarbeit im europäischen Vergleich  Nach untenNach oben

http://www.red-zone.at/redbee/redloads/index.php

Ich stelle nur den Link herein. Dort gibts das PDF zum Download

lg
Harald


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BeitragVerfasst: 2007-08-07, 03:52  Beitrag #11/129     Titel:  Gesetzes-Synopse  Nach untenNach oben

Weitere Länderübersichten der int. Prostitutionsgesetzgebung







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BeitragVerfasst: 2007-08-17, 18:04  Beitrag #12/129     Titel:  Globalisierung  Nach untenNach oben

Noch mehr Karten für die Globalisierungsdebatte




Image
Flächentreue Weltkarte


Image
Weltbevölkerung heute (mit Ländernamenanzeige)

Worldmapper.org zeigt thematische Weltkarten, wo die Landesflächen entsprechend den dargestellten Zahlen vergrößert oder verkleinert umgerechnet sind.



Migration

Image
Einwanderung (netto)


Image
Auswanderung (netto)

Siehe auch den Film:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=27265#27265





Bevölkerung

In den Jahren 1, 1500, 1900, 1960, 1990 und 2015

Image Image Image Image Image Image


Wohlstand

In den Jahren 1, 1500, 1900, 1960, 1990 und 2015

Image Image Image Image Image Image





Alle 366 interessanten Karten





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BeitragVerfasst: 2007-11-07, 22:20  Beitrag #13/129     Titel:  Hauptstadt-Ranking  Nach untenNach oben

Städtevergleich


Prostitution and Public Life in Four European Capitals


- Paris - Stockholm - Amsterdam - Madrid -


Edited by Daniela Danna
www.danielaDanna.it
Forum der Universität Mailand, Italien.





Für aktuelle News-updates siehe auch unser Städte-Forum
Sexarbeit Lokal:
http://sexworker.at/phpBB2/viewforum.php?f=73 = www.sexworker.at/lokal





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ProstitutionAmsterdamMadridParisStockholm.pdf
 Beschreibung:
Prostitutionsvergleiche der Städte Amsterdam, Madrid, Paris und Stockholm. Englisch PDF 100 Seiten.

Download
 Dateiname:  ProstitutionAmsterdamMadridParisStockholm.pdf
 Dateigröße:  611.52 KB
 Heruntergeladen:  1918 mal


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Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2007-11-11, 11:56  Beitrag #14/129     Titel:  wow, seid ihr schnell! - Diplomarbeit  Nach untenNach oben

@marc:
Herzlichen Dank für deine rege Recherchetätigkeit! Ich bin so erstaunt über eure Geschwindigkeit beim Gedankenaustausch, dass ich meine Fragen noch gar nicht angebracht habe, weil es so viel zu lesen gibt.
Jedenfalls nimmst du mir viel Arbeit ab, indem du internationale Studien auftreibst, die ich gut in meine Diplomarbeit einbauen kann.
Mittlerweile sehe ich, dass ich mit meinem "frommen" Wunsch, die Lebenswelt von Prostituierten (verzeiht den Begriff, ich werde mich an das Ergebnis der derzeitigen Umfage halten, wenn ich meiner Arbeit einen Namen gebe!) darzustellen, ziemlich einfahren kann, da diese sehr unterschiedlich zu sein scheint. Ich hoffe, ich komme noch dahinter, was denn das Gemeinsame an Wiener Sexworkerinnen ist, also was sowohl für Escort-Frauen als auch für Frauen am Straßenstrich gilt.
Jedenfalls herzlichen Dank fürs Dabeisein-dürfen!
Schönen Sonntag noch
Birgit


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BeitragVerfasst: 2007-11-30, 12:49  Beitrag #15/129     Titel:  Sexarbeit in Asien  Nach untenNach oben

@ Birgit
Du hast bisher keine weiteren Fragen gestellt. Ich hoffe du konntest vieles bei der Lektüre in SEXWORKER.AT beantwortet finden und dass das für die Qualität dieses Forums spricht




Sexwork in Asien

SDI/HIV - SEX WORK IN ASIA


Inhaltsverzeichnis der Länderberichte:

Section One: East Asia
Japan 11
China 12
South Korea 14

Section Two: Southeast Asia
Thailand 15
Cambodia 17
Vietnam 18
Laos 20
Burma 20
Malaysia 21
Singapore 23
Indonesia 23
The Philippines 25

Section Three: South Asia
India 27
Bangladesh. 30
Sri Lanka 31
Nepal 32
Pakistan 33

Von Dr. Louise Brown für WHO Regional Office for the Western Pacific 2001

http://www.wpro.who.int/NR/rdonlyre....Work_in_Asia_July2001.pdf
(English - 38 pages)





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BeitragVerfasst: 2007-12-15, 00:23  Beitrag #16/129     Titel:  Rechtsgrundlagen Menschenrechte  Nach untenNach oben

Rechtsgrundlagen zu Sexualität, Fortpflanzung und Gesundheit

Internationale Menschenrechts-Dokumente



Image

von ILGA-Europe - European Region of the International Lesbian and Gay Association (ILGA).
www.ilga-europe.org




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Grundrechte der Sexuellen Selbstbestimmung schaffen

Realizing Sexual Rights


The Institute of Developmental Studies Sexuality and Development Programme very kindly provided a copy of the recently published proceedings of their workshop
on Realising Sexual Rights.

https://cms.ids.ac.uk/UserFiles/Fil....ations/RealisingSRids.pdf
(PDF - english - 56 Seiten)





Querverweise:

Migration vs. Menschenhandel, Sexarbeitermenschenrechte
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=25613#25613

Prof. Dr. jur. Elisabeth Holzleithner: "Sexuelle Autonomie zwischen Recht, Macht und Freiheit" u.a.
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=29247#29247

Menschenrechte bei HIV/AIDS:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=35124#35124





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BeitragVerfasst: 2007-12-29, 01:43  Beitrag #17/129     Titel:  Opferschutz beginnt mit der Definition von Opfern!  Nach untenNach oben

Menschenhandelsdefinitionen // trafficking definitions:


1.) UN:

Palermo-Protokoll


[PROTOCOL TO PREVENT, SUPPRESS AND PUNISH
TRAFFICKING IN PERSONS,
ESPECIALLY WOMEN AND CHILDREN,
SUPPLEMENTING THE UNITED NATIONS CONVENTION
AGAINST TRANSNATIONAL ORGANIZED CRIME]

Aus dem Jahre 2000, Palermo.

Fällt in die Zuständigkeit des Büro der Vereinten Nationen für Drogen und Verbrechen als Teil des UN-Sekretariats:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=30656#30656


[Article 3
Use of terms]

(a) "Trafficking in persons" shall mean
the recruitment,
transportation,
transfer,
harbouring or
receipt of persons,

by means
of the threat or use of force or other forms of coercion,
of abduction,
of fraud,
of deception,
of the abuse of power or
of a position of vulnerability or
of the giving or receiving of payments or benefits
to achieve the consent of a person having control over another person,
for the purpose of exploitation.

Exploitation shall include, at a minimum,
the exploitation of the prostitution of others or other forms of sexual exploitation,
forced labour or services,
slavery or practices similar to slavery,
servitude or
the removal of organs;

(b) The consent of a victim of trafficking in persons
to the intended exploitation set forth in subparagraph (a) of this article
shall be irrelevant
where any of the means set forth in subparagraph (a)
have been used;

(c) The recruitment, transportation, transfer, harbouring or receipt
of a child
for the purpose of exploitation
shall be considered "trafficking in persons"
even if this does not involve any of the means set forth in subparagraph (a) of this article;

(d) "Child" shall mean any person under eighteen years of age."

http://untreaty.un.org/English/TreatyEvent2003/Texts/treaty2E.pdf
http://www.unodc.org/documents/trea....Convention/TOCebook-e.pdf [page 43]





http://en.wikipedia.org/wiki/Palermo_protocols

Frauen und Kinder in einem stehenden Begriff gemeinsam zu nennen infantilisiert Frauen.
Ausbeutung der Sexarbeit steht an (auch historisch) erster Stelle und wird erzwungene Arbeit vorangestellt, weil sich wohl keiner der Autoren wirklich vorstellen kann, daß Sexarbeit aus den verschiedensten Motivationen freiwillig erbracht wird und je nach Lebenssituation auch die rational erste Wahl sein kann.
Durch dieses Protokoll wird auch verhindert, daß Sexarbeit professionell und arbeitsteilig organisiert wird.
Freiwilligkeit wird den als Opfer definierten ArbeiterInnen/MigrantInnen abgesprochen und zwar bereits dann, wenn sie in nur einem Teilaspekt wie z.B. den Arbeitsbedingungen falschinformiert bzw. getäuscht wurden. Sie werden entmündigt bzw. mit Minderjährigen gleichgestellt, die nicht selbst die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen können.
Doch viele Migrant würden schlechte Arbeitsbedingungen nicht grundsätzlich ablehnen oder isoliert werten wollen, sondern nur in subjektiver Gesamtschau mit allen Einnahmen und Chancen der Migration im Vergleich zur zurückgelassenen Heimatsituation.

Werden so in Zukunft z.B. in Branchen mit Mindestlöhnen alle diejenigen, die sich zu geringeren Preisen verdingen wollen um Einkünfte zu erzielen automatisch zu Menschenhandelsopfern?





UN Trafficking Protocol: An imperfect approach
www.rightswork.org/research/issue-papers/english/

UN.TOC COP: Convention against Transnational Organized Crime, Conference of the Parties
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=124905#124905




________________





2.) EU:

Council of Europe Convention
on Action against Trafficking in Human Beings
Warsaw, 16.V.2005


http://conventions.coe.int/Treaty/EN/Treaties/Html/197.htm




_________________





3.) USA:

US definition of "sex trafficking" and "severe forms of trafficking in persons"


sex trafficking = prostitution = sex work

http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=86829#86829




_________________





4.) Deutschland:

E-Book vom BKA 2010:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=86967#86967

Aberkennung der Einwilligung im StGB:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=88312#88312





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BeitragVerfasst: 2008-01-06, 15:46  Beitrag #18/129     Titel:  Strategie Sexarbeit  Nach untenNach oben

Eight ways to revolutionize the sex industry

ACTIVISM:
While homos have made huge gains, sex workers have been left out in the cold



Julia Garro - Xtra - Thursday, January 03, 2008




Regulation of sex has been at the heart of many queer struggles. From the decriminalization of gay sex to age of consent laws to policing of bathhouses we've fought for the right to fuck who we want, when we want and where we want. At various points in the sexual liberation movement sex workers were seen as natural allies to queers, folks who were also fighting against moralizing conservatives who tried to tell them what they were and weren't allowed to do with their bodies.



Image
WORKING ON IT. Sex work activists Valerie Scott, Keisha Scott, Chanelle Gallant and Wendy Babcock. (Paula Wilson)
But while homos have made huge gains in the last few decades sex workers have been left out in the cold.



"Where sex work is today in Canada reminds me of where gay and lesbian rights were here in Canada circa 1965 when it was illegal to be gay or lesbian," says Valerie Scott, executive director of Sex Professionals of Canada (SPOC).

"If a person was gaybashed in 1965 they weren't going to go to the police. They weren't going to risk trying to take someone to court for it. If someone was denied employment or housing there was nothing they could do. If they were ostracized by their families there were no supports in place.





"People did form relationships but they lived together very carefully and in constant fear of being found out. That's where sex workers are today."

Although prostitution is not illegal in Canada many sex workers don't report crimes against them for fear of being charged under laws that criminalize the business of prostitution, some of the same laws that have been used in the past to target gay bathhouses.

So what will it take to get sex workers to a place where they are no longer the targets of violence, discrimination and contempt, but rather workers offering a valued service? Here are eight ways activists are working to promote the rights of sex workers and what you can do to help.





1. RETHINK SEX

What separates sex work from other types of work is morality.

"We pay for everything else," says Toronto sex work activist Wendy Babcock. "We pay for people to talk to us, we pay for people to touch us, like massage therapists, but as soon as you get to this one area it's illegal. It's so ridiculous. Add sex and it's exploitation and abuse."

"Everyone knows that sex is a commodity but people can't seem to admit it," says Scott, adding that accepting prostitution won't lead to the collapse of society any more than legalizing same-sex marriage did. "Nothing bad will happen to civilization, to society. Lightning bolts won't strike the sidewalk, earthquakes won't happen. We won't have a plague of locusts.

"Commercial sex will do nothing to erode love. It'll do nothing to erode any kind of relationship. It hasn't since the dawn of humanity and it won't if we just admit that sex is a commodity."

And before we queers get too smug it isn't just straight prudes who get squeamish about sex work.

"Queers are more likely to question dominant norms around sexuality," says Chanelle Gallant, sex work activist and former manager of sex shop Good for Her, "but queers often give lip service to sex workers and that support basically ends at the bedroom. People are willing to politically support sex work but they may be uncomfortable when it comes to dating or sleeping with someone who's a sex worker."

"I don't think the majority of mainstream gay guys look fondly on sex work," says former sex worker and Goodhandy's coowner Todd Klinck. "These are guys who openly or with some sense of shame go to bathhouses regularly and do all sorts of sexual things that mainstream society would frown upon but I still think they'd look down on sex workers. There's a weird double standard about it and I think it's just basic socialization. It's just that they haven't thought about it yet."

    Action: Think about your own attitudes toward sex work.

Begriffsdefinitionen Sexwork:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=919

Sexualitätskultur - Kultur der Sexualität:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1021




2. STRIKE THE LAWS

Having sex for money in Canada isn't illegal, nor is paying someone for sex. Yet there are laws that make it near impossible to engage in sex work both safely and legally (see sidebar).

"The thing that would have the biggest effect on sex work in Canada probably would be a change in the laws," says sex worker and Pink Triangle Press board member Gerald Hannon. "Attitudes are important but they would follow if we as a community decided to change the laws."

"Sex workers are caught in these terrible contradictions as a result of these laws," says NDP MP Libby Davies. "It's just such a hypocritical situation and it creates a very dangerous situation.... You can't be above board. You're always at risk of facing persecution and violence.

"It's society's denial that sex work exists and that we have these archaic laws that don't work. Not only do they not work, they're harmful."

So how do we repeal the laws? Like changing the laws around queer rights there are two options: the government or the courts. There are currently two constitutional challenges of the sex work laws working their way through the courts. As for changing the laws through an act of parliament there's not a lot of optimism.

"People realize the status quo is a complete failure and are looking for a different approach," says Davies, "but you won't get many elected representatives who want to take this on. It's not seen as the most electable issue."

    Action: Make sure MPs in your riding know that you want to see the laws repealed. Donate to organizations challenging the sex work laws (SPOC in Ontario; Sex Workers United Against Violence in BC).

Forderungen der Sexarbeiterbewegung:
Sexarbeiter-Manifest Europaparlament Brüssel 2005
www.sexworkEurope.org
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=269
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19712#19712

Deutsche Prostitutionsgesetzgebung (ProstG):
www.sexworker.at/prostg





3. TREAT SEX WORK AS WORK

While sex workers' organizations across the country are campaigning to see sex work decriminalized, some states have gone the route of legalization instead. Legalizing sex work means instituting regulations that treat prostitution as a vice, as opposed to decriminalization which treats it like work.

"Legalization views prostitution as a vice that needs to be heavily contained and controlled," says Scott, adding that under legalization systems sex workers are registered, subject to exorbitant licensing fees, vice taxes and mandatory health checks and may be told where, when and how to work.

"You ask yourself who in their right mind would work under those circumstances?" asks Scott.

Under decriminalization sex workers are allowed all the labour-related rights and freedoms as any other worker. At present only New Zealand and the state of New South Wales in Australia have decriminalized sex work.

"A decriminalization position emphasizes the labour rights, health and safety rights, and human rights of sex workers," says York sociology professor Deborah Brock who has published extensively on sex work. "It recognizes their ability to implement standards for the self-regulation of their trade, including forming professional associations governed by codes of conduct, rights and responsibilities, and to form or join trade unions so that they may collectively bargain the conditions under which they are prepared to work."

In other words it takes the stigma out of sex work.

"If I declare $200 because I consulted with a hair salon owner about how she should develop her website I didn't have to give that kind of detail to the government, it's just $200 income. I'm a self-employed person," says Klinck. "If someone paid me $200 to beat them it's the same thing."

There are many other employment-related issues that present problems for sex workers, including paying taxes and writing resumés.

"We should be able to pay taxes, to be able to put money into retirement funds without having to hide it," says SPOC's Amy Lebovitch. "To be able to get benefits, to be able to organize a union if that's what people would like."

    Action: Support the decriminalization of sex work over legalization.

Gewerkschaftliche Sexworker Organisation:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=671




4. STOP POLICING SEX WORK

With the current court challenges expected to take at least four years to wend their ways through the legal system it's up to local police forces to stop laying sex work-related charges in the interim.

"People can appeal to the police boards because they do have discretion," says Tamara O'Doherty, a member of First, a BC-based feminist organization created to support the decriminalization of sex work.

In Vancouver, where the public is still reeling from the realization that at least one serial killer had been murdering sex workers unchallenged for so long, there are several initiatives underway to keep sex workers safe _ initiatives that include selective policing.

"Vancouver is setting up a safe house that would be run by sex workers themselves," says Davies, comparing the project to marijuana compassion clubs or Vancouver's safe injection site where "police know it's there but don't rush in and shut it down because they see it as preferable. That's a way to get around laws as they are now."

The would-be safe house, or cooperative brothel, is a project of Vancouver's Prostitutes Alternatives Counselling and Education Society.

"What we have to do is go to the federal government and apply for amnesty from the Criminal Code," says Susan Davis, a spokesperson for the society, adding that a member of parliament will need to bring the bill forward.

Vancouver is in a unique situation. "We've just had a trial here, we've got the Olympics coming," says Davis. "There's a lot of pressure for gentrification of the downtown east side." But she adds that cooperative brothels could work all over the country.

"This isn't a localized problem," she says. "It just seems like Vancouver is the place where they try new things. I'm in contact with sex workers across the country and the situation is no better."

There is also a push in Vancouver for a moratorium on charges related to the communicating law, which makes it illegal for sex workers or their clients to discuss a transaction in public.

"Obviously the RCMP isn't going to jump on board with that but local agencies might be able to," says O'Doherty.

    Action: Demand that your local police stop laying charges for sex-work related infractions or any other morality-based crimes.

Behörden und Übergriffe:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=9073#9073

Razzia-Blogg:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1062

WM06 und EM08:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=388




5. END VIOLENCE AGAINST SEX WORKERS

Like queers who pick up strangers for sex, prostitutes are often blamed for the violence that is perpetrated against them. This is compounded by the fact that sex workers can be charged if they report having been assaulted or robbed while engaging in prostitution.

"Right now with a woman working alone out of her apartment if she gets a bad client she's terrified to report that to the police for fear that she's the one that will be arrested and charged with keeping a common bawdy house," says Scott.

"No other woman has to worry about being charged for reporting a rape," says Babcock.

But in Toronto there is a way for sex workers to report crimes against them without being charged. Since January 2007 the special victims section within the sex crimes unit has worked exclusively on assaults against sex workers.

"There's the belief that if you call the cops we're going to do you for bawdy-house [charges]," says Det Wendy Leaver of the special victims section. "That's not our mandate."

The section has its own 24-hour number as well as an anonymous bad date hotline, which has seen nine convictions so far.

"I think the courts in Toronto and the judges that we deal with so far do not seem to differentiate that the person is a sex worker," says Leaver. "That seems to have no effect on the decisions as maybe you'd think that it would and that maybe it has in the past."

Weaver says investigating crimes against sex workers stops them from being quite so marginalized.

"People say, 'Why bother? They're putting themselves in harm's way,'" says Leaver. "I say don't be ridiculous. They're selling a service. They're not selling their bodies. My idea is that sexual assault is not an occupational health and safety hazarard. It isn't. It's a violent crime punishable by law.

"If we could get police services across this country to give more man power and resources and education, to invest and dedicate to these services against assault against sex workers we wouldn't have to devote so much to homicide."

    Action: Report crimes against sex workers. If you're a sex worker and not in an emergency situation call the special victims section at (416) 456-7259 (Toronto). The section's anonymous bad date line is at (416) 808-0000. (Toronto)

Gedenktag 17. Dezember - Stoppt Gewalt gegen Sexarbeiter:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=803

Sexworker Safety First:
www.sexworker.at/sicherheit
www.sexworker.at/phpBB2/viewforum.php?f=90






6. OFFER OUTS

Many people, men and women, choose to become sex workers. Others fall into it out of necessity or are forced into it. Not everyone recognizes the difference.

"I would say the conflation of sex work with human trafficking or sex trafficking is a huge barrier to talks around supporting sex workers," says Keisha Scott, administrative coordinator at Maggie's, a community service project for sex workers in Toronto. "I've found many times in different talks what happens is the conversation moves into the area of human trafficking or child prostitution which takes away from what we're talking about which is adult sex workers, those who are in the trade consensually."

Helping those who want to get out of sex work without stigmatizing those who want to stay means offering nonjudgmental support services and employment programs.

"There are women in this business that are not here willingly and I think that retraining programs help with finding other meaningful employment, meaningful underlined, should be in place," says Valerie Scott. "It shouldn't be about what an abused and morally bankrupt person you are. If you want to work in another line of work it should be, 'Let's help you train for that other line of work.'"

"The fact that they're getting into it not out of choice is bad enough," says Klinck. "Doing any job that you really don't want to do is not good. But when you have the weight of society saying it's illegal and you're dirty and awful and depraved and you're going to get diseases and die it adds to people's lack of self-worth and that's really not going to help people."

In addition to programs to get unwilling workers out of the sex trade it's necessary to provide services to stop people from getting there in the first place.

"Until poverty is eradicated we're always going to have this situation arising," says Davis. "As a society our decision is whether we choose to allow people to die or work with dignity and safety."

"I really think the government needs to step up and take care of these kids if they really want to reduce child prostitution," says Babcock. "People used to come up to me when I was 15 and say, 'You've got to get out of prostitution,' and I'd say, 'Well, are you gonna take care of me? Are you gonna provide me with shelter?'

"Prostitution is not the issue. The issue is what got these kids on the street in the first case. These things often get overlooked."

    Action: Demand that politicians implement nonjudgmental employment programs and support antipoverty initiatives in general.

Ausstieg, besser: berufliche Neuorientierung und Fortbildung:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1667

Migration vs. Menschenhandel:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1064





7. COME OUT AS A SEX WORKER

Although street sex work is the most visible the majority of sex work takes place indoors, out of the public eye.

"People have to realize that right now there probably is a brothel on their block they just don't know it," says Valerie Scott. "Practically every street in Toronto has at least one woman or every apartment building has one woman working alone out of her apartment discreetly."

Sex workers are everywhere and chances are you know a sex worker, whether you realize it or not.

"I'd like to see sex work come out of the closet," says Babcock. "For people to be able to say, 'I'm a sex worker,' and not be ashamed of it. I'd like people to be able to say it and it not be such a big deal or have it looked down upon."

"I think sex workers coming out is necessary," says Klinck. "The mass media stuff and the sitcoms puts it on an understandable social context but once you have mothers saying, 'Yes, my daughter's an escort' or 'My daughter's a prostitute' that's a lot more grassroots and that'll affect other people."

"I think it would go a long way also to educating people in general," says Valerie Scott. "[Coming out as a sex worker] is something that a lot of people could and should do but I think they're terrified. There's the fear of losing their family, being ostracized [verfemen]. It takes a lot of guts to do it.

"Anyone that wants to, if they want to be able to talk circles around the arguments that their families want to throw at them, give SPOC a call and we'll help you."

    Action: Think about what you can do to make it easier for the sex workers in your life to come out to you. If you're a sex worker, consider coming out to friends and family.

Medienkompetenz Sexarbeit:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=943

Virtuelle Sexarbeiter-Coming-out-Gruppe:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2064




8. PAY FOR SEX

It's impossible to value sex work without letting go of assumptions and judgments about people who pay for sex.

"Some of it has to do with ego," says Klinck. "The sort of thing where guys say, 'Well, I wouldn't have to pay for it,' so they've got that attitude that those who pay for it are doing it because they have no choice, because they're undesirable, whereas that's not always the case."

People pay for sex for many reasons and under many circumstances. For some it's an easy outlet, one that, like the bathhouses, allows for sex without strings attached. For others it's a way to satisfy sexual desires that they might be hesitant to explore with a partner or where their partner just isn't interested.

"Everyone's got their own value on sex and their own needs for sex and a lot of times long-term partners aren't going to be in synch," says Klinck. "It's probably more rare for them to be in synch in a long-term relationship.

"Seeing sex workers could be seen as therapeutic in those cases. Wives and husbands will support each other for seeing massage therapists or for seeing a chiropractor but they will ignore the benefits they might get from seeing a sex worker."

While there are problem clients who try to take advantage of sex workers' marginalization, anecdotally they are the minority.

"Ninety nine point nine percent of clients are good men," says Valerie Scott. "These guys don't come from a shuttle from Mars every night and leave before sunrise. They're your fathers, they're your brothers, your physician, the guy that owns the grocery store.

They are everyone and they're fine people and they shouldn't be stigmatized for buying sex."

Recognizing the clients as part of the solution to the stigma against sex work is key to change.

"If we had people saying, 'I feel I have a right to purchase sexual services,' my God that would help because lord knows thousands of them are doing it," says Gallant. "It would be lovely to see clients participating in the decriminalization movement. It would be so thrilling."

    Action: Pay for sex and become involved with the decriminalization movement as a client.

Freierforschung:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1191




Julia Garro is a former sex worker and Xtra's associate editor.

Original:
www.xtra.ca/public/viewstory.aspx?A....153&PUB_TEMPLATE_ID=5






LINKS CANADA

SEX PROFESSIONALS OF CANADA
Toronto-based political and social group for sex workers and allies.
www.Spoc.ca

MAGGIE'S
Toronto's community support project for sex workers.
www.Maggiestoronto.ca

FIRST
A national BC-based feminist coalition to support decriminalization.
www.First.vcn.bc.ca





LEGAL LIMBO CANADA

Julia Garro / Xtra / Thursday, January 03, 2008

Although it isn't illegal to sell sex for money in Canada sections 210 to 213 of the Criminal Code make it damn near impossible to practice sex work both safely and legally.

The bawdy-house provisions make it a criminal offence for anyone to own or operate a common bawdy-house or to be found in a common bawdy-house (section 210) or knowingly transport another person to a common bawdy house (section 210). Although a bawdy house is usually interpreted to mean a place where prostitution takes place bathhouses and their patrons have been charged under the bawdy-house laws as recently as 2002. The effect of these laws is to make it illegal to work in a regular location and with other sex workers as well as to employ security or drivers to ensure their safety.

Section 212 targets pimps by making it illegal to influence another person to become a sex worker or to force them to work. Part 1j of this law makes it illegal for anyone to live off the avails of a sex worker which puts anyone in the regular company of a sex worker, like a roommate or romantic partner, at risk of criminal charges.

The communicating provision (section 213) makes it a crime for anyone, sex workers or clients, to publicly discuss an exchange of sex for money in a public place. According to Statistics Canada 93 percent of prostitution convictions were on communicating charges. To avoid charges sex workers often work in secluded areas or meet clients in private places at a detriment to their personal safety.

Siehe auch "Länderberichte Canada":
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1495





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BeitragVerfasst: 2008-02-25, 02:55  Beitrag #19/129     Titel:  Historische Prostitutionsgegner-Forschung  Nach untenNach oben

Wie die politische Linie einer "Kriminalisierung von Prostituierten" entstand
aus einer Debatte um die staatliche Regulierung der Prostitution.

Eine Untersuchung über die Abolitionisten in den 20er Jahre in England




Image
The Association for Moral and Social Hygiene:
abolitionism and prostitution law in Britain (1915-1959)


Julia Ann Laite,
St Edmund’s College, Cambridge

01 April 2008
Women's History Review, 17:2, 207 - 223

(Wissenschaftliche Orignalarbeit - PDF - 18 Seiten)





Die Gesellschaft für Moral und Soziale Hygiene (AMSH) war die bekannteste und vermutlich einzige abolitionistische Oranisation in Großbritannien in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Diese Untersuchung betrachtet eine der bedeutendsten Kampagnen dieser Gesellschaft, den Aufruf zur Abschaffung der Gesetze gegen das Kobern auf der Straße.

Diese Kampangne zeigt, auf ihrem Höhepunkt zwischen 1916 und 1930, wie der britische Abolitionismus, entstanden inmitten der Debatten über die staatliche Regulierung der Prostitution, seine politische Positionen und Ideologie formiert hat im Zusammenhang mit 'Kriminalisierung' an Stelle von 'Regulierung' als nationalem System der Prostitutionskontrolle.





Abstract:

The Association for Moral and Social Hygiene was the most prominent and arguably the
only abolitionist organization in Britain in the first half of the twentieth century. This
article focuses on one of the AMSH’s most prominent campaigns, calling for the repeal of
‘the solicitation laws’: the series of statutes used by police the country over to control street
prostitution. This campaign, at its height between 1916 and 1930, sheds light on the way
in which British abolitionism, which had first developed amid debates over the state
regulation of prostitution, came to form its policies and ideologies in the context of a
‘criminalized’ rather than a ‘regulated’ national system of prostitution control.





Image

Julia Ann Laite
St Edmund’s College, Cambridge (D.Phil.);
Department of History, Memorial University of Newfoundland
http://www.ucs.mun.ca/~jlaite/





Das feministische Dilemma der AMSH ist Teil des größeren Spannungsfeldes zwischen den dualen Zielen die Frauenemanzipation voranzutreiben einmal durch Gleichheit (Equality) oder durch Protektionismus (Rechte - Equity). Diese Lehren waren damals so aktuell wie sie es heute sind. [M.G.]





Ihr Aufsatz aus dem Jubiläumsband:

Women's History Review, Volume 17 Issue 2 2008
Gender, Religion and Politics; Josephine Butler's Campaigns in International Perspective (1875–1959)
http://www.informaworld.com/smpp/title~content=g790394149~db=all





Unterscheide:

Abolitionisten = abolutionists = Abschaffer der
- Geschlechtskrankheiten-Zwangsuntersuchung für Frauen
- Prostitution per se





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BeitragVerfasst: 2008-03-18, 14:17  Beitrag #20/129     Titel:  Studie  Nach untenNach oben

Redefining Prostitution as Sex Work
on the International Agenda

from Jo Bindman
Anti-Slavery International


With the participation of Jo Doezema
Network of Sex Work Projects

1997

www.iiav.nl/epublications/1997/Redefining_Prostitution.pdf
(PDF - 153 Seiten)





Mit den Länderberichten:

- Brazilien
- England und Wales
- Ghana
- Niederlande
- Thailand
- Türkei





________________





International Committee for Prostitutes' Rights:

World Charter For Prostitutes' Rights


Amsterdam 1985, Published in:
Pheterson, G (ed.), A Vindication of the Rights of Whores. Seattle: Seal Press, 1989. (p.40)

www.bayswan.org/ICPRChart.html



Brüssel 2005:

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