Loverboy ist ein Ausbeuter (Zuhälter, Menschenhändler), der die Verliebtheitsmasche ausnutzt für seinen eigenen Vorteil (Profit).
Ist mein Freund ein Loverboy?
spricht dein Freund schlecht über Menschen die dir wichtig sind? (Freundinnen, Familie)
bekommst du oft tolle Geschenke von ihm ?
gibt er ungewöhnlich viel Geld für dich/euch aus ?
handelt er mit Drogen oder Waffen oder benutzt er Drogen oder Waffen ?
hat er sehr viel freie Zeit ?
hat er sehr teure Kleidung, viel Markenkleidung, ein teures Auto ?
kennt er Mädchen die in der Prostitution arbeiten ?
hat er Freunde die als Zuhälter arbeiten ?
hast du ihn schon öfter bei einer Lüge ertappt ?
möchte er , dass du dir ein Tatoo machen lässt ?
hast du dein Verhalten gegenüber deiner Familie oder Freunden verändert seit du IHN kennst ?
was arbeitet er ?
welchen Beruf hat er gelernt? Auf welche Schule ist er gegangen?
hast du schon mal Zweifel gehabt an Dingen die ER dir erzählt hat ?
verlangt er Dinge von dir die du eigentlich nicht machen willst?
HAST DU MANCHMAL ANGST VOR IHM ?
wenn du schlechte Geschichten über ihn hörst und ihn darauf ansprichst, redet er sich dann raus ?
möchte er , nach deiner Meinung, zu viel Sex mit dir ?
hast du manchmal ungute Gefühle beim Sex ?
sagt er oft Dinge die du eigentlich nicht hören willst ?
Jeder loverboy geht anders mit Mädchen um. Alle haben aber etwas gemeinsam: SIE LIEBEN DICH NICHT.
Niemand verlangt von einer Freundin die er liebt, dass sie mit seinem Freund schläft um Schulden für ihn abzuzahlen.
Niemand verlangt von seiner Freundin in der Prostitution zu arbeiten für eine gemeinsame Zukunft.
Niemand verlangt von seiner Freundin Drogen zu nehmen, Drogen an Andere zu verkaufen oder Waffen zu schmuggeln.
Niemand schlägt das Mädchen dass er liebt Wenn dein Freund dies von dir verlangt oder dies mit dir macht, dann ist es KEINE LIEBE.
“Eilod” Elterninitiative für Loyerboy Opfer Deutschland
www.eilod.de
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So wichtig Selbstschutz und Hilfe im Einzelfall sind,
so darf doch das politisch-soziale Medienphänomen dahinter, d.h. die im Mythos Menschenhandel, Zwangsprostitution, White Slavery, Loverboy... verborgene Fremdenfeindlichkeit/-ängstlichkeit nicht übersehen werden.
Viele Statistiken zeigen, daß es sich hier zwar um ein real existierendes aber medial stark aufgebauschtes Phänomen handelt. Gemessen an der Zahl der Sexarbeiterinnen (heimlich oder registriert, Hobby oder Vollzeit) liegen Zahlen für gerichtsfestgestellte Menschenhandelsfälle im Prozentbereich.
2005 erschien eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel “Loverboys: The Media Construction of a New Crime”. Die Autoren weisen nach, wie der Begriff seit Ende der Neunziger eine steile Karriere in den holländischen Medien nimmt: Meldungen überbieten sich gegenseitig mit Opferzahlen, die sich aber stets nur auf Aussagen von Hilfsorganisationen und Betroffenen stützen. Verlässliche Statistiken seien nicht vorhanden. Die Autoren sprechen deswegen von einer “Moral Panic.” Auch das Phänomen, dass manche Zuhälter Mädchen mittels “romantischer Manipulation” in die Prostitution locken, sei Jahrhunderte alt. Das medial verbreitete Stereotyp, junger ausländische Männer, die noch jüngere holländische Mädchen in die Prostitution treiben, ist Wasser auf die Mühlen derer, die von gescheiterter Integrationspolitik und “Überfremdung” sprechen.
Loverboys: the Media Construction of a New Crime. Content Analysis of Dutch News Coverage (1995-2005)
Johannes Peter Burger, Leiden U, THE NETHERLANDS
Willem M. Koetsenruijter, U of Leiden, THE NETHERLANDS
Durch die Presse ging 2005 der Fall der Hamburger “Marek-Gruppe”, einer Vereinigung von Zuhältern, die Frauen unter 21 ansprachen und ihnen die große Liebe versprachen. Irgendwann stellten sie die Mädchen vor die Wahl: Entweder du gehst anschaffen oder ich trenne mich von dir. 140 Mädchen sollen so in die Prostitution gebracht worden sein. Die meisten der 85 Täter wurden frei gesprochen, das Gericht attestierte, dass beim Anwerben der Frauen “kein Zwang, Druck oder Schläge angewandt worden seien.”
Siehe auch "Unwort sog. Zwangsprostitution" und Medienhype Menschenhandel zu WM und ähnlichen Großereignissen:
Menschenhandel ist größtenteils ein politisches Konstrukt, um Migration und Prostitution zu kontrollieren. www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=761
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Empowerment gegen eine allgemeine
"Kultur der sexuellen Verfügbarkeit"
Die überall präsente kommerzielle mediale Ausbeutung von erotischen Reizen in Wirtschaft und Konsumwelt, liefert einen scheinbar rechtfertigenden gesellschaftlichen Rahmen, der zahlreiche individuelle Übergriffe scheinbar akzeptiert.
Solange Übergriffe von der eigenen engen Peergroup, Nachbarschaft oder Familie von schweigenden Mitwissern geduldet und nicht verhindert werden, wird es Opfer geben.
Deshalb ist Empowerment von jungen Frauen und Männern auch in den Institutionen erforderlich, solange wie derzeit jedes 4. Mädchen und jeder 6. Junge betroffen ist von sexualisierter Gewalt in unseren westlichen Zivilisationen.
Prozess: Schülerin (13) reißt von zu Hause aus und landet bei Zuhälter
Wegen Förderung der Prostitution von Minderjährigen hat das Landgericht einen 38-Jährigen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt.
Von SZ-Redakteur Wolfgang Ihl
dpa
Saarbrücken. „In hohem Maß unmoralisch, aber rechtlich schwer zu fassen.“ So beschrieb gestern der Vorsitzende Richter am Landgericht das „Geschäftsmodell“ eines 38-Jährigen aus Saarbrücken. Der Mann wurde wegen Förderung der Prostitution Minderjähriger in vier Fällen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Nach Feststellung der Richter hatte er zwei Mädchen von 13 und 16 Jahren für sich anschaffen lassen.
Dazu hieß es in der Begründung des Urteils: Der Mann türkischer Abstammung und ohne geregeltes Einkommen sei darauf aus gewesen, möglichst junge Frauen der Prostitution zuzuführen. Seine Zielobjekte seien Mädchen in schwieriger Situation gewesen. Mädchen, die von zu Hause weggelaufen waren, die kein Geld, keine Unterkunft hatten. Junge Frauen, die deshalb bereit gewesen seien, manches zu tun.
Wie vor diesem Hintergrund das Anwerben der Mädchen aussah, das beschrieb eine Zeugin. Sie sei 2006 selbst von zu Hause weggelaufen und habe in der Landeshauptstadt eine 13-Jährige Ausreißerin getroffen. Die Zeugin weiter: Sie habe den Angeklagten gekannt und nach Unterkunft und Hilfe gefragt. Der habe gemeint, das Mädchen könnte ja mit Sex Geld verdienen.
Es sei einfach gewesen, die Schülerin, die von sich sagte, sie sei 16 Jahre alt, zu überreden. Motto: „Wenn Du schon mit jemandem schläfst, dann kannst Du es auch für Geld machen.“ Der Kontakt zu den Freiern sei in einem Hotel oder in der Wohnung eines Bekannten des Angeklagten abgelaufen. Alles habe 50 Euro gekostet. Das Geld habe der 38-Jährige kassiert. Die Mädchen hätten davon vielleicht mal zehn Euro bekommen, sagte die Zeugin.
Laut Anklage wurden insgesamt drei Mädchen zu Opfern des Zuhälters. Das Schicksal einer dieser jungen Frauen blieb strafrechtlich aber am Ende außen vor, weil sie zur Tatzeit über 18 Jahre alt und damit volljährig war [Wieso wurde der Menschenhandelsparagraph mit Altersgrenze 21 Jahren nicht angewendet? Anm.]. Außen vor blieb auch der Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen mit Blick auf die 13-Jährige. Denn dieser Vorwurf ist nur zu halten, wenn der Täter weiß, dass sein Opfer noch keine 14 Jahre alt ist. Und das war im konkreten Fall anders, da glaubte der Angeklagte, sein Opfer sei 16 Jahre alt. Also blieben zur Verurteilung am Ende nur besagte vier Fälle der Prostitution übrig, in denen die 13-Jährige und eine 16-Jährige ihre Körper verkauft hatten.
Sexworker-Abgrenzungskompetenz,
wenn der Kunde während der action zu viel will:
"Ups - da gehst du aber zu weit, gib mir bitte Deine Kreditkarte, das kostet extra, so war es nicht ausgemacht."
Alexis, a prostitute at the Bunny Ranch outside Reno, Nevada, talks about setting and keeping her boundaries with a client. There is no room for ambiguity in her business:
[Weil die Grenzen beim Paysex & Sexwork aufgrund der geschäflichen Transaktion i.a. klarer sind, haben Sexarbeiter einfache Interventionsmittel, um Stopp zu signalisieren so wie Alexis es macht.
Frauen in privaten one-night-stand Situationen haben diese Möglichkeit nicht, auf eine geschäftliche Ebene zu wechseln um sich abzugrenzen.
Manche Frauen, die sexuellen Mitbrauch erleben mußten, projizieren möglicherweise ihre traumatisch erlebte Unterlegenheit und Hilfslosigkeit, die Scham und das sich schmutzig und gebraucht Fühlen auf das gesellschaftlich vorbereitete Bild der Prostiuierten und kommen so zum für Sexworker so tragischen Fehlschluß, Prostitution sei per se Gewalt gegen Frauen, gekaufte Dominanz und ökonomisch permanent reinszenierter Mißbrauch (Position der Fundamentalfeministinnen á la A. Schwarzer, SOLWODI und Co.).
Um also dieses zentrale Argument gegen Prostitution zu bearbeiten, um die Putophobie abbauen zu können, müßte man wohlmöglich erst bei allen ihren Vertreterinnen posttraumatische Interventionen erfolgreich durchführen können. Und Traumta haben wie man mitlerweile weis tiefe sog. epi-gentische Auswirkungen, die sogar vererbt werden können (Lamarkismus statt Darvinismus).
Er verwechselt naiv bzw. hormonell geblendet Sex mit Liebe und will mit unlauteren Mitteln die Sexarbeiterin für sich gewinnen oder mit Gewalt aus ihrem doch so verachteten Job heraus retten in seine finanzielle Abhängigkeit und an seinen Herd für seinen zukünftig gewünschen aber unbezahlten Sex ...
Sexworker bezahlen dafür, daß sie als bürgerliche Lebenspartner kaum gewählt werden. Diese opportunistischen Kosten gilt es in den Stundentarif für Pay6 einzukalkulieren. Deswegen darf der Dienstleistungspreis auch hoch oder sogar höher sein als etwa bei herkömmlichen Akademikern.
Loverboy, Liebes- und Heiratsschwindler, 'Bezness'
S.o. 1. Posting. Hier tappt der Sexworker selbst in die "Liebesfalle".
Die ganze moralische Prostitutionsbekämpfung ist auf dem Schutz von Minderjährigen aufgebaut. Auch wenn Jungmänner reif und autonom erscheinen, macht sich der Sexworker strafbar. Er ist damit erpressbar. Und Loverboys sind bisweilen Teil eines erpresserischen Teams.
Nebendienstleistung wie etwa Personalvermittlung, Security und Management (Personaldienstleistungen Prostitution) sind durch Sonderstrafgesetze kriminalisiert. Kein Wunder, wenn sich nur zwielichtige Gestalten als Partner für Sexworker andienen (z.B. sog. Türsteherszene, Rockerszene).
Kredithai
Versucht in die Schuldenfalle (-knechtschaft) zu treiben (Das machen zwielichtige und normale Finanzinstitute, Handygesellschaften oder Zuhälter).
Nutzt alle möglichen Schwachstellen aus:
fehlende Aufenthaltserlaubnis, Arbeitserlaubnis, Prostitutionserlaubnis (Kontrollkarte, Sperrgebiet), Steuerhinterziehung, Doppelmoral, fehlendes Outing gegenüber Familie, Partner, ...
Erpresser sein kann der KundIn, KollegIn, ChefIn, VermieterIn, FreundIn, Ex ...
Wer selber als Sexworker oder Betreiber glaubt sich per Erpressung absichern zu können und mit dem Machtblock konkurrieren will, riskiert Leib und Leben.
Verletzt Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Wirft unerfahrene Sexworker übergriffigen Kunden wie Frischfleisch vor, ohne sie einzuarbeiten und fortzubilden...
Vermieter, die wegen Sexwork-Tabu von unerfahrenen unselbstständigen Sexworkern überzogenen Mietzins verlangen (Risikoaufschlag).
Flächendeckende Sperrgebietsregeln und Prostitutionsverbote (angeblich wg. Jugendschutz, Charakter der Wohngegend, Trading-Down-Effekt), die Sexworker in Ghettos der Rotlichtviertel und Hurenkasernen zwingen und somit eine Monopolsituation der zumeist einheimischen Imobilienbesitzer wissentlich in Kauf nehmen.
Milieuaufklärer, Spitzel
Das sind Kundschafter im staatlichen Auftrag mit dem Ziel der OK Bekämpfung. Natürlich gibt es mafiöse Strukturen von sog. organisierter Kriminalität, so wie in allen Gesellschaftsebenen. Studien zeigen aber, daß die Ausbeutung im Sexbiz größtenteils in persönlichen Umfeldnetzwerken stattfindet. Wie man sich neugierigen Agenten gegenüber verhält muß also jeder selbst entscheiden, vorrausgesetzt sie/er erkennt diese überhaupt.
Die fahndet nicht nur nach Schwarzarbeit, sondern die ist überhaupt zuständig für Sexworker.
Siehe auch die Broschüre von Dona Carmen:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=61203#61203
Im Thema "Steuern und Steuererpolitik".
Steuerliche Abschreibung ihrer lebendigen "Produktionsanlagen" ist Sexworkern verwehrt. Sie werden vielfach steuerlich diskriminiert und haben keine Lobby wie z.B. Banker oder Ärztebund.
Das kann die neidische Kollegin im Club oder der Platzhirsch-Betreiber am Ort sein. Es kann die Nachbarin, benachbarte Geschäftsleute oder kommunale Immobilienspekulanten sein.
Im Bauplanungsrecht ist diese Konkurrenzsituation kodifiziert.
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1226
Ehefrauen
Auch wenn man als Sexworker mit ihnen meist nicht in Kontakt tritt (das auseinanderzuhalten ist Aufgabe der Kunden), so ist man als Sexworker und Mitglied der Prostitution als einer sozialer Institution in direkter gesellschaftlicher Konkurrenz zur Institution der Ehe. Hinter der Feindlichkeit durch die Institutionen und Biedermänner (s.u.) steht das ökonomische Interesse der Ehefrauen und bürgerlichen Partnerinnen. Ehe und Prostitution sind Konnexinstitute.
Selbstverteidigung ständig trainieren
Nie alleine Arbeiten
Covern
Alarmknopf und Security im Bordell
Siehe allgemeine Sicherheitstipps für SexarbeiterInnen.
Tipps für Straßenstrich.
Jemand, der sich nicht traut zu telefonieren sondern nur anklingelt und auflegt etwa um sich einen erotischen Kick zu verschaffen. Alles auf Kosten der Psychohygiene der Sexworker, die dagegen meist nicht so zu wehren verstehen wie andere Bürger oder Geschäftsleute.
-> Telefontrix, erot. Schwarzfahrer, Spinner
Freier, die stundenlang den Kontakt zu Sexworkern suchen, ohne einen Geschäftsabschluß einzugehen. Sie Schauen, Flirten, Grabschen, Fummeln (je nach Setting und Prostitutions-Milieu z.B. in einer Koberbar) ... ohne die Zeit und den Marketingaufwand des Sexworkers zu honorieren (kobern).
Spinner, Psycho
Ihre Triebmotive zu verstehen und angemessen zu handeln gelingt jungen Sexworkern meist erst nach Jahren des Menschen- und Männerstudiums. Aus Selbstschutz richtet man sich die Kategorie „Spinner“ ein. Daher sich rechtzeitig mit der Psychologie der anderen (Kunden/Männer) und der Sexarbeit an sich und der Behandlung von Sexarbeit in der Gesellschaft auseinandersetzen.
Anhänglicher bis unterwürfiger, devoter Typ, der sich kostenlos als Dauersklave oder Putzhilfe im Bordell etc. anbietet oder nur kostenloses Treffen zum Kaffee wünscht, aber so viel Aufmerksamkeit erheischt, wie er sich professionell niemals buchen will oder kann. Oft wird auch versucht Bartertrades also Leistungen im Direkttausch einzufädeln, wo aber die Kontrolle über das Kleingedruckte der Nebenbedingungen des Leistungstausches schnell mißlingt und die SexarbeiterIn draufzahlt, wenn sie nicht psychologisch vollkommen klar und regelfest selbstreferentiell handelt. Dominantes, manipulatives Machtspiel unter einer devoten, kindlich-lieben, scheinheiligen Maske.
Sexsüchtige
Das sind oftmals diejenigen, die viel wollen, aber wenig zahlen. Sie sind nicht mehr in der Lage unsere Dienstleistung angemessen zu würdigen.
Drogensüchtige
Süchtige Freier (Kokser) sind für mache gewiefte oder skrupellose Sexworker evt. vielversprechende Kunden (wohlhabend, lange Session). In Ermangelung von Kaufkraft verlangen manche von ihnen aber zusehens mehr als sie bezahlen.
Alkoholisierte
Nie angetrunkene oder unter Drogen stehenden Kunden annehmen.
Sie versprechen nur scheinbar ein einfaches Geschäft und gehen auf uns ein nicht weil sie handelseinig mit uns sind, sondern nur weil sie enthemmt sind. Sie sind darüber hinaus kaum einfach zufrieden zu stellen (nicht mehr Orgasmusfähig), nur schwerst kontrollierbar (kotzen einem die Bude voll) und evt. gewalttätig.
Butterbrotfreier
Sucht sich am Bahnhof Ausreißer-Kids, obdachlose Jugendliche auf Trebe und bietet für Sex nur Übernachtungsmöglichkeit und evt. Drogen. Das handelt es sich hierbei nicht nur nicht um professionelle Prostitution, sondern schiere Überlebenssexualität mit direkter Abstiegsgefahr ins Drogenmilieu. Siehe auch pädokriminelle Netzewerke.
Preisdumper
Das sind Kunden die ihre Marktmacht überstrapazieren (Nachfragermarkt aufgrund Globalisierung [Ost-West-Öffnung], Liberalisierung [sog. sex. Revolution] und techn. mediale Innovationen [Video/Internet]).
Vergewaltiger
Ein Nein ist ein Nein, auch wenn es von einem Jungen oder einer Frau in der Sexarbeit ausgesprochen wird. Hier heißt es für den geilen Mann und Kunden zur Selbstbeherrschung befähigt sein zu müssen. Erlaubt ist nur was konsenual vereinbart wurde. Prostitution heißt eben nicht einen Menschen und seinen Körper gekauft zu haben, so wie es eine falsche Moral überall predigt. Nur die Praktik, der im Moment zugestimmt bzw. nicht widersprochen wurde.
Nie in ein Zimmer mit unerwartet mehreren als abgesprochenen Kunden gehen, nie den Kunden aus den Augen verlieren, ihm nicht den Rücken zuwenden sondern vorangehen lassen, sich entspannen und lustvoll sein können und dennoch gleichzeitig stets aufmerksam sein und die Kontrolle behalten, ihn im Bett nur von oben bedienen, sich nicht fesseln lassen.
Wenn aber ein Ja zur Sexarbeit als anrüchig gilt, was soll dann ein Nein eines Sexworkers wert sein? Siehe -> Gerichte.
Wenn Sex mit Kondom vereinbart war, ist das heimliche Abziehen des Kondoms beim Akt eine Vergewaltigung.
AO-Fraktion
"Alles Ohne" Kondom haben wollende Kunden. Die Unbelehrbaren oder triebgesteuerten Männer ohne ausreichende Kondompraxiserfahrung, Sexualerziehung, Liebesschule oder Selbstbewustsein ...
Doch Kondomzwang wie in Bayern für den privaten Intimbereich zwischen zwei erwachsenen einvernehmlich handelnde Menschen, bringt nur Heimlichkeit und erzeugt menschenrechtlich fragwürdigen Polizei- und Behördenpraxis.
Werden sie vom Sexworker nicht bezahlt und explizit beauftragt, besitzen sie die Fotorechte an den eigenen intimen Nacktaufnahmen. Die können sie verkaufen oder ins Internet stellen, sodaß man quasi unauslöschbar und auf ewige Zeiten immer mal wieder nackt erkannt werden kann.
Wenn man es nicht schafft einen Vertrag auszuhandel, so daß man ewig an allen zukünftigen Bildbetrachtungen oder Verwertungen mitverdient (Produzentenrechte), sollte man sich um seine Schutzrechte der sexuellen Selbstbestimmung kümmern und lieber dankend ablehnen.
Big Brother Kameras
Kameras sind technische Mode, um Personalkosten in Ordnungsdiensten einzusparen. Bieten aber oft nur nachträglich Aufklärungsmöglichkeit bei Straftaten und führen lediglich zur Verlagerung von Aktivitäten. Vielfach werden sie gegen ungewünschte Szenen wie die Straßenprostitution eingesetzt i.V. m. einem Internetpranger (USA, CZ…).
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19218#19218 … CZ
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=29594#29594 U.S.A.
In Betrieben sollen sie der Sicherheit dienen, werden aber vielfach zur Personalüberwachung eingesetzt. Können aber auch ein Beweismittel gegen Übergriffen etwa bei Razzien sein.
Privatleute oder investigative Journalisten verwenden unscheinbar abgelegte Handies und Kameras, um indiskrete Fotos und Videos zu schießen. Also wachsam sein, damit die Rechte am eigenen Bild nicht verletzt werden.
Medienmeute, Journalisten vom Boulevard
"Sex sells" und "selling sex sells even better" [M.O.F]. Sie machen auch nur ihr Geschäft um Verkaufszahlen und Quoten zu verbessern und manche haben sich dabei längst selbst verkauft.
Meist können von Medienarbeit nur Unternehmer profitieren, die nicht mehr selbst mit der Dienstleistung des sexuellen Aktes befaßt sind.
Es muß einem schon sehr schlecht gehen, wenn man mit Mitteln seine Stimmung aufhellen will, von denen man weis, es wird noch schlimmer kommen. Gegen die chemische Wirkung von Stoffen kann die Kraft des Bewustseins eines durchschnittlichen Menschen nur verlieren. Drogen sind keine Lösung.
Konsumgüter-Geschäfte
Konsumrausch kann zur Kaufsucht entarten. Sie verschafft ebenso wie andere nichtstofflichen Süchte auch nur beschränktes Lustgefühl oder Emotionskontrolle. Man wird um Selbsterkenntnis oder Therapie nicht herumkommen um heil zu werden.
Gutmenschen der Retterindustrie
Sie leben davon, daß sie Hilfsprojekte für gescheiterte oder hilfsbedürftige Sexworker entwickeln, beantragen und für ihre eigene Berufstätigkeit und die Betreuten finanzieren lassen. Neben all den zweifelsohne guten Taten für Hilfsbedürftige, werden damit jedoch die staatlichen Ressourcen von selbstständigen Sexworkern der ehemaligen Huren- oder Gewerkschaftsbewegung vereinnamt und die öffentliche Wahrnehmung von Prostituierten als Hilfsbedürftige institutionell zementiert. Kritiker nennen die Helferindustrie auch die Zuhälter der Gescheiterten ("poverty pimps").
Diese soziale Führsorge-Bewegung vor über 100 Jahren aus weißen, gebildeten, einheimischen Frauen der Mittelschicht entstanden, war Wegbereiter der Frauenemanzipation. Doch die prekären Verhältnisse der Welt der Sexarbeit hat sie nicht beheben können. Das ist Hinweis darauf, dass etwas grundsätzlich falsch läuft.
"Polizei dein Freund und Helfer" gilt für viele Menschen in der Sexindustrie, im Migrationsprozess, im informellen Dienstleistungssektor nur eingeschränkt. Sexworker werden eher selbst noch bestraft z.B. wg. verbotener Prostitution oder ihren Aussage wird kein Glauben geschenkt, während etwa ein übergriffiger Freier und Familienvater gehen kann ...
Nie allein ohne Zeugen eine Anzeige erstatten.
Für Prostitution gilt nicht nur "vor Gericht und auf hoher See..." sondern ein unausgesprochenes Sittlichkeitsverdikt, nichtkodifizierte 'sexual politics' und sexualfeindliche, christliche Morallehre.
Prostitutionsgegner aus religiös, christlichem oder feministischem Lager. Sie sprechen den Sexworkern Autonomie, Kompetenzen, Selbstbestimmungsrecht ab. Sie erzeugen den hegemonialen Opferdiskurs. Sie verweigern uns den Dialog und unser Mitsprachrecht.
Politiker, die die Prostitutionsfeindlichkeit in den Urinstinkten der breiten Bevölkerung ausnutzen, um sich als Macher oder Sauberman bei Aktionen gegen Prostitution hervorzutun, die bekanntlich keine Lobby hat (Sündenbockfunktion Prostitution).
Die männlichen Gegner der Prostitution sind bisweilen selber sehr von ihr fasziniert oder selbst Pay6-Konsumenten, die das jedoch scheinheilig verbergen und Doppelmoral praktizieren, wie es das Patriarchat seit Jahrtausenden für Männer vorsieht.
Sie bekämpfen Prostitution aber profitieren davon. Z.B. wird Prostitution bekämpft, unterdrückt und nicht gewürdigt, aber z.B. in Deutschland seit den 60er Jahren besteuert. Die Hurenbewegung nennt deshalb den Staat den größten Zuhälter (Gewaltmonopol).
Ehefrauen z.B. Nachbarinnen bekämpfen Prostituierte in Konkurrenz und Furcht um Versorgungsehe oder Haushaltsgeld aufs schärfste, werden jedoch von Sexworkern bisweilen auch erotisch-sexuell "entlastet" (Ventilsitte Prostitution nach Augustinus).
Eigenes Unterbewußte, Über-Ich, Es
Wir wurden alle nicht als Sexworker geboren und erzogen und haben die traditionellen Werte internalisiert. Schlampe, Hure, Stricher, Schwuler sind die schärfsten Schimpfworte. Sexworkerkompetenzen und Hurenehre mußten wir erst entwickeln, was vielen selbst dann möglich war, wenn sie unter widrigen Bedingungen zur Sexarbeit kamen (ökonomische Notwendigkeit, Mangel an besseren Alternativen, coole Abwägung). Dennoch lauert tief in der Seele der Konflikt, den manche Ex-Sexworker nur auflösen können, indem sich rückblickend als Opfer erklären und Prostitutionsgegner werden.
Es braucht Coming-out Gruppen für Sexworker, institutionalisierte Supervision, berufsbegleitende Erwachsenenfortbildung und berufliche Weiterqualifizierung und mehr Hurenkultur und Sexworker Pride so wie es die Schwulen- und Lesbenbewegung anti-diskriminierungstechnisch vorgemacht hat.
Vorbilder in den U.S.A. z.B. Dr. Annie Sprinkle, Carol Leigh aka Scarlot Harlot e.a.
Die zeichnen sich dadurch aus, das sie als Freunde kommen und man sie als falsche Freunde erst nachher erkennt. Weil Sexworker ein Doppelleben zu führen fast immer gezwungen sind, müssen sie besonders achtsam oder wählerisch sein.
Falsche Helfer
Sie machen abhängig. Sie handeln aus niederen Beweggründen wie Helfersyndrom, Coabhängigkeit oder weil es ihr Job aus wirtschaftlichem Interesse. Das Ideal des wahren Helfers handelt in unkonditionierter Liebe und begleitet den Freund in dessen persönliche Autonomie, auch wenn damit die Freundschaft zuende sein sollte.
Isolation
Der Mensch wird erst Mensch durch den Mitmensch. Isolation ist a-sozial. Die Stigmatisierung zwingt zum Selbstschutz indem ein Doppelleben geführt wird. So ein Agentenleben der Liebesdienste kostet ungemein Lebenskraft und erweist sich damit als das eigentlich dia-bolische am Sexworkerleben.
Menschen allg.
Eine solche Sozialphobie kann als Indikation für Burn-out oder Puffkoller interpretiert werden.
Huren-Karriere-Management (HKM), Sexworker Outplacement und Ausstiegswissen:
http://sexworker.at/exit
Man sollte es studiert haben bevor man Einsteigt in die Sexarbeit, damit man nicht in die strukturellen Fallen der Prostitution gerät. Nur so bewahrt man sich die Freiheit nicht als Zwangsprostituierte zu gelten. Ausstiegswissen ist notwendiges Einstiegswissen! Deswegen fordern Sexworker, dass es staatlich finanziert gelehrt und erforscht wird.
...
Was fehlt? Ergänzungen und Kommentare bitte per pn an mich. Danke fürs Interesse.
Wer potentiell täglich mit den oben gelisteten Typen zu tun hat und dabei nicht mittelfristig untergehen will, der muß super stark clever und strukturiert sein !!!
Es ist also nicht Prostitution per se (im Sinne freiwilliger und einvernehmlicher, promiskuitiver Sexdienstleistung) wie meist behauptet wird, welches Menschen über die Jahre ausbrennen oder zerstören kann, sondern es sind die überfordernden lebens- und liebesfeindlichen Verhältnisse und strukturellen Rahmenbedingungen, die die Gesellschaft den Frauen, Transsexuellen und Männern in einem der ältesten Dienstleistungsgewerbe zugedacht hat (sog. "Falle Prostitution" und von mir als "Strukturelle Zwangsprostitution" benannt).
Sich in einem derartigen subkulturellen Haifischbecken behaupten zu können, das erfordert eine mehr als sprichwörtliche Menschenkenntis und außerordentlich Intuition von den Sexworkern.
Unser holistisches Bauchgefühl wirkt hoffentlich stets präventiv und ermöglicht uns gleichzeitig die Anamnese selbst unaussprechlichster Kundenbefindlichkeiten und ihrer geheimsten Wünsche ;-)
Diese Sexwork-Hermeneutik und weitgehend nonverbal-orale Tradition wird als nichtkodifiziertes Geheimwissen seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt zwischen den Generationen der Sexworker weitergereicht.
Obige lange Liste der Personen vor denen sich viele Sexworker in Acht nehmen müssen gibts jetzt auch als layoutetes PDF-Dokument zum diesjährigen Sexworker Gedenktag:
17. Dezember 2009
Intl. Sexworker Gedenktag gegen Gewalt und Haßtaten
Die heikle und versteckte Lage vieler Sexworker auch und selbst in Fragen von Partnersuche und Beziehung hat gewisse Ähnlichkeiten mit einem clandestinen Agentenleben. Zumal dort Erotik bisweilen auch zum Einsatz kommt, allerdings als Waffe:
Operation Skorpion
Eine Frau im Visier des KGB
läuft gerade auf phoenix:
So, 27.12.09, 22.00 Uhr
Im Kalten Krieg kannten Spionagemethoden weder Grenzen noch Skrupel. West- und Ostblock standen sich über Jahrzehnte feindlich gegenüber und versuchten, Kenntnis darüber zu erlangen, über welche Waffen, Methoden und Pläne der jeweilige Feind verfügte.
Eine besonders perfide Methode des KGB war das "Werben unter falscher Flagge". Dazu spionierten die Agenten beispielsweise die individuellen Lebensgeschichten junger Frauen aus, um sich deren persönliche Schicksale zu Nutzen zu machen und gezielt sogenannte Romeo-Agenten auf sie anzusetzen. Eine Operation, die langer und gründlicher Vorbereitung bedurfte. Jurij Ivanowitsch Drosdow, KGB-General a.D., war dafür der ideale Mann. Er war mit der deutschen Sprache und Kultur sehr vertraut, weil er lange als "Illegaler" in Deutschland stationiert war.
Der KGB plante damals, Agenten unter falscher Flagge auf rechtsnational gesinnte BND-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen anzusetzen. Als Tarnung diente eine fingierte Altnazi-Organisation namens "Überlebensträger", die angeblich in Südamerika residierte. Der Kopf der Organisation war ein erdachter ehemaliger Wehrmachtsgeneral namens Baron von Hohenstein, gespielt von Jurij Drosdow. Der hatte für diese Rolle eigens Schauspielkurse beim Max-Reinhardt-Seminar in Westberlin belegt.
Auch Heidrun Hofer (Foto: vor der BND-Villa in Paris), Kapitänstochter aus einem rechtsnationalen Elternhaus, glaubt die Geschichte von den geheimnisvollen Kameraden in Südamerika, als sie 1969 den attraktiven jungen Mann "Hans Puschke", einen Gefolgsmann Drosdows, in Paris kennenlernt. Nicht ahnend, wer hinter "Überlebenstraäger" wirklich steht, liefert sie ihrem Romeo-Agenten Informationen über NATO-Abwehroperationen. Anfang der 70er Jahre verlobt sie sich mit Hans, wird Mitglied der "Organisation" und lernt seinen angeblichen Vater, Baron von Hohenstein, kennen.
Am 20. Dezember 1976 wird Heidrun Hofer verhaftet und wegen Spionage und Geheimnisverrat angeklagt. Während ihrer Vernehmung springt die getäuschte und verzweifelte Frau aus dem Fenster im sechsten Stock des Landeskriminalamtes in München, hatte sie doch sieben Jahre lang, ohne es zu wissen, dem KGB gedient. Sie überlebt den Sturz schwer verletzt.
In "Operation Skorpion" redet Heidrun Hofer zum ersten Mal über ihre Erlebnisse. Die Dokumentation schildert packend die Realität des Kalten Krieges anhand der persönlichen Lebensgeschichte von Heidrun Hofer, die als Opfer und Täterin zugleich zwischen die Fronten geriet. Dabei gibt auch der KGB-General Jurij Drosdow, der zehn Jahre lang die Abteilung "Illegale Beschaffung" beim sowjetischen Geheimdienst leitete, einen Einblick in die Arbeitsweise des KGB.
Urteil aus den Niederlanden:
Muß Schule gegen Loverboys schützen?
Prostitution in den Niederlanden
Auf dem Schulhof verführt
07.01.2010
Können Lehrer dafür verantwortlich gemacht werden, wenn eine Schülerin zur Prostitutierten wird? Ein Gericht in den Niederlanden musste jetzt entscheiden.
Wenn eine Schülerin Prostitutierte wird, ist das nicht die Schuld der Schule, die sie besuchte.
Die Schule hat einen großen Einfluss auf das Leben der Schüler die sie besuchen -aber sie ist nicht an allem schuld. So kann eine Schülerin, die Prostituierte wird, dafür nicht ihre Schule verantwortlich machen. Mit dieser Entscheidung wies ein Gericht in den Niederlanden die Klage einer inzwischen 20 Jahre alten Bestseller-Autorin gegen ihre frühere Schule in der Stadt Zwolle ab, berichtete die Zeitung de Volkskrant.
Zusammen mit ihrer Mutter hatte Maria Mosterd, die mit einem Buch über ihre demütigenden Erfahrungen als Prostituierte bekannt wurde, 50.000 Euro Schadenersatz von ihrer Schule verlangt. Lehrer hätten sich nicht genügend bemüht, sie von einem "Lover Boy" fernzuhalten, kritisierte sie. So werden in Holland jugendliche Zuhälter genannt, die jungen Mädchen Liebe vorgaukeln und sie schließlich auf den Strich schicken.
Die Schulbehörde hatte in dem Prozess geltend gemacht, dass Marias Lehrer versucht hätten, die Mutter zu warnen und darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Tochter den Unterricht schwänzt. Sie sei jedoch nie telefonisch erreichbar gewesen.
Zudem liege die Hauptverantwortung für den Lebenswandel von Minderjährigen bei deren Eltern und nicht bei der Schule, befanden die Richter.
Der Anwalt der Klägerinnen kündigte Berufung an.
Reportern sagte die Mutter der früheren Prostituierten, es komme in den Niederlanden immer wieder vor, dass Schülerinnen von "Lover Boys" zur Prostitution verleitet werden. Sie habe mit der Klage auf dieses Problem aufmerksam machen wollen.
Die Sommersaison war für die Hoteliers in der Bucht von Antalya nur mittelmäßig. Dennoch, eine Branche hatte Hochsaison: die Gigolos rund um die Hotelanlagen zwischen Alanya und Kemer hatten alle Hände voll zu tun.
Wenn man als Sexworker und Partner vom etablierten bürgerlichen Geliebten einfach fallengelassen wird wegen dessen Ehefrau und Karriere ...
Pressekonferenz der Pornodarstellerin und Geliebten von Golfstar Tiger Woods
Sexworker mit Anwalt
News conference in L.A. involving attorney Gloria Allred and one of the golfer's alleged mistresses Veronica Siwik-Daniels, also known as porn actress Joslyn James who had a 3 year relation ship with Tiger Woods:
Nachtrag 10.5.10:
Joslyn James, die Tiger Woods mistress, die eine Entschuldigung von ihm wollte, will nun eine Entschuldigung vom Ritz Carlton, weil sie sich diskriminiert fühlt als Stripperin würde man ihr kein Zimmer vermieten:
mit PDF-download des Briefs der streitbaren Anwältin:
http://www.tmz.com/2010/05/03/tiger....ripper-hotel-ritz-carlton
"UnSichtbar!?
Häusliche Gewalt im Leben von Lesben, Schwulen und Transgender"
Die Dokumentation zum Fachtag über Häusliche Gewalt bei Lesben, Schwulen und Transgendern ist nun erschienen. Die Dokumentation berichtet sowohl über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu diesem Thema als auch über die politischen Forderungen, die sich daraus ableiten.
Deutlich wird, dass häusliche Gewalt bei homo- und transsexuellen Menschen nicht weniger verbreitet ist als bei heterosexuellen Menschen. Aus diesem Grund bedarf es auch hier im Falle von häuslicher Gewalt geeigneter Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Neuer Begriff für kriminellen Zuhälter und Schutzgeld-Erpresser: „standover men“
Täter hat die nicht mehr folgsame Sexarbeiterin in aller Öffentlichkeit mit brennbarer Flüssigkeit beschüttet und angezündet.
Es war wohl Brandbeschleuniger (Grillanzünder) aber:
Die Gefahr Verbrennungsüberfall lauert überall !!!
Flaschen mit hochprozentigem Alkohol und Feuerzeuge sind in jeder Bar oder Wohnung zu finden!
In Indien werden Frauen oft mit Säure überschüttet.
Täter versuchen das Gesicht der Sexworker mit Messer und Gegenständen zu zerstören, sie also auch wirtschaftlich zu treffen.
Unzufriedene Kunden oder die Konkurrenz ... setzen auch schonmal gerne das Arbeitszimmer/Bordell in Brand (siehe Fälle Pascha Köln; Basel wo der Sexworker sich nackt auf den Balkon retten mußte; viele zerstörte Lovemobile...).
Frau (keine Sexarbeiterin) entzündete sich in Luxemburg
aus Verzweiflung und Protest selbst.
Sicherheitstipp:
Abstand halten
Im wörtlichen Sinne:
Mehr als ein Diskussionsabstand, mehr als Armlänge!
"STOPP! - BLEIB STEHEN! - SOFORT! - Wir sind KEINE FREUNDE mehr! - STOPP!"
"HALLO SIE DA MIT DEM SCHIRM... - HELFEN SIE MIR GEGEN DIESEN MANN - HALLO SIE DA MIT DER EINKAUFSTÜTE, RUFEN SIE DIE POLIZEI"
(Sätze vor dem Spiegel laut üben)
Und im übertragenen Sinne:
Kontakt abbrechen, Deeskalation, keine Treffen
Im juristischen Sinne:
Hilfe suchen, Anzeige erstatten
Bei Chemikalie und Alkohol in der Kleidung:
- sofort ausziehen (keine Scheu vor Nacktheit)!!!
Bei Feuer nicht rennen:
- auf den Boden wälzen, um Flamme selbst unter sich zu ersticken.
- mit Kleidung von anderen Leuten Flammen ersticken oder ausschlagen.
Arbeits-Appartement:
- Feuerlöscher vom Baumarkt/Autozubehör als Sicherheitseinrichtung!
- Feuer ersticken mit schweren Decken
- Fenster zu.
Wien 2009: Rumänische Sexarbeiterin Florentina Mihai (35) erzählt wie ein neuer selbsterklärter Zuhälter der Linzer Straße Bogdan M. aka Cretu 3.000 Euro Schutzgeld erpressen wollte und die Sexarbeiterin im Mai vor der Diskothek Laxenburger Straße im Süden von Wien mit seinen Helfern mit Benzin angezündet hat. Sie erleidet nach 40 Minuten ohne Hilfe Verbrennungen 3. Grades.
Die Polizei habe auf ihre zuvorige Anzeige nicht reagiert. Sie war nähmlich zuvor schonmal von ihm bedroht worden mit einer Pistole wie er es bei vielen Frauen auch versucht habe, die so wie Florentina eben kein Schutzgeld bezahlen.
Ferner ist ihre rumänische Familie involviert die Schutz selbst organisiserte, aber in Wien verurteilt wurde, selbst Schutzgeld eingetrieben zu haben.
Sie wendet sich ans Fernsehen, und hofft auf Geldspende für eine Operation (Chr. Feurstein, ORF Thema):
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=7673
Infos und Fallsammlung:
Gewalttaten gegen Sexworker kommen vor, sind aber nicht Teil der Berufsbeschreibung - intl. Anti-Gewalt-Gedenktag und Protest-Tag gegen Haßtaten an Sexworkern - 17. Dezember:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=803
Jahrelang arbeitete ein Wuppertaler als Gehilfe eines Zuhälters und brachte Frauen zur Prostitution. Sein Ex-Boss sitzt nun im Gefängnis. Der Gehilfe packt aus.
Klaus Meier in „Arbeitskleidung“ – so bewegte er sich in den Kreisen von Zuhältern, Prostituierten und Freiern. Eine Welt, die er jetzt hinter sich gelassen hat. (Foto: privat)
Wuppertal. Zuhälterei – zwölf Jahre hat Klaus Meier (Name von der Redaktion geändert) sein Geld damit verdient. Jetzt hat der 39-Jährige Schluss mit seinem Job als Gehilfe eines Zuhälters gemacht. Zu viel hat er inzwischen zu verlieren, sagt er und denkt an seine Frau und an seinen Sohn. Lange Zeit hat der Wuppertaler unbekümmert damit gelebt, doch eine Verurteilung hat ihm vor Augen geführt, auf welchem dünnen Eis er sich mit seinem Beruf bewegt. Jetzt erklärt er, sein Leben ändern zu wollen.
Doch vorher packt er aus, will angeblich ein anderes Bild von seiner „Zunft“ vermitteln. Seine Worte aber entlarven einen Mann, der sich niemals die Mühe gemacht hat, das Schicksal der Frauen zu sehen, die für ihn und seinen Boss auf den Strich gingen. Ihre Not oder ihre Sorgen wahrzunehmen, vielleicht auch Mitleid zu empfinden. Ob ihm das alte Leben fehlen wird? Klaus Meier denkt einen Moment nach, dann sagt er: „Es ist einfach schade, dass dadurch viele Mädchen nicht mehr die Chance bekommen, hier ein besseres Leben zu führen.“
Die Caritas Wuppertal gründete das Projekt zur freiwilligen Rückkehr von Frauen in ihre Heimatländer im September 2007.
Projekte EVA und Magdalena der Caritas Wuppertal
EVA
richtet sich an Frauen, die Opfer von Menschenhandel, Prostitution und Zwangsheirat wurden. Vorwiegend handelt es sich dabei um Frauen aus den Ländern (Süd-)Osteuropas, aber auch aus Asien und Afrika.
Das Projekt will mit den Frauen Perspektiven für eine würdevolle Rückkehr in die Heimat entwickeln. Dazu geben die Mitarbeiter der Caritas Hilfestellung – sie begleiten die Frauen bei den Behördengängen, besorgen Informationen zur Situation in den Heimatländern, beschaffen die erforderlichen Reisedokumente, sorgen für medizinische Betreuung und vermitteln Arbeitsangebote sowie Qualifizierungsmaßnahmen im Heimatland. Kurz: Sie geben ihnen das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht alleine zu sein.
2009 ließen sich knapp 20 Frauen bei EVA beraten.
5,9 Prozent von ihnen waren zwischen 16 und 22 Jahre alt,
23,5 Prozent älter als 24 Jahre.
MAGDALENA
Seit Anfang dieses Jahres gibt es bei der Caritas auch das Projekt „Magdalena“.
Im Gegensatz zu „Eva“ geht es hier nicht um Flüchtlingsfrauen, sondern um Frauen aus den neuen EU-Ländern in Osteuropa. Für diese sollen Perspektiven geschaffen werden.
Caritasverband Wuppertal, Elisabeth Cleary, Hünefeldstraße 54 a, Telefon 280 52 17 oder per Mail an:
elisabeth.cleary ät caritas-wsg.de
„Wenn eine ,Nein’ sagt, wird sie in Ruhe gelassen.“
Klaus Meier über das Anwerben von Au-Pair-Mädchen...
Sätze, wie dieser fallen immer wieder. Kein Zeichen von Reue, kein Bedauern. Für Meier ist der Fall klar. Freiwillig hätten die Mädchen für ihn und seinen Chef gearbeitet, weil sie einfach nur hier bleiben wollten, behauptet er. Hier, das ist in Deutschland und weit weg von dem ärmlichen Leben ihrer Heimat Osteuropa.
Zwischen 20 und 25 Jahre alt sind die jungen Frauen aus Russland, der Ukraine oder Rumänien, die oft in Deutschland als Au-Pair-Mädchen arbeiten und die für die Arbeit als Prostituierte in Frage kommen. Keine von ihnen wolle zurück in ihr altes Leben, sagt Meier. Statt dessen hofften sie, hier in Deutschland Kontakte zu knüpfen. Das gelinge aber nur den wenigsten. Und genau da setzt das perfide System der Zuhälter an.
„Bei Treffen solcher Au-Pair-Mädchen saß dann regelmäßig eine Frau, die für uns arbeitete“, erzählt Meier. Als eine Art „Head-Hunterin“ beobachtete sie dort die Mädchen und hielt die Ohren auf, welche besonders laut über die nahende Abreise klagten. „Die wurden auf ihre Attraktivität und ihren Marktwert gecheckt und dann zu einem Disco-Abend eingeladen“, verrät der Insider ohne jede Scham. Besonders gefragt seien auf dem Strich jung und knabenhaft aussehende Frauen. Die hätten laut Meier etwa 150 Euro pro halbe Stunde verdient.
„Wir richten den Mädchen ein komfortables Leben ein, da muss das Geld wieder reinkommen.“
... über klare Absprachen
Es gibt keine Schamgrenze. „Am besten sind natürlich Jungfrauen, am allerbesten die aus Kasachstan“, sagt er. Die seien nämlich meist Muslima und daher sexuell unerfahren. An ihre Religion, an Prinzipien oder Gefühle denkt er nicht. Für ihn sei das „rein geschäftlich“.
In der Disco, so plaudert Meier weiter unverblümt aus dem Leben eines Zuhälters, gab es neben Alkohol dann auch die passenden „Frauengespräche“. Dabei schwärmte die Head-Hunterin dem Mädchen vor, wie toll ein Leben mit viel Sex und vielen Männern sei. „Wenn eine ,Nein’ sagte, dann wurde sie in Ruhe gelassen“, beteuert Meier. War sie jedoch offen für den Gedanken, dann kam der Zuhälter ins Spiel.
Der machte der jungen Frau dann ein Angebot: Eine Woche Arbeit auf Probe, bei der sie das komplette Geld behalten durfte. Dann musste sie sich entscheiden. Wählte sie das Leben auf dem Strich, dann musste sie einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Von ihrem Lohn durfte sie dann nur noch die Hälfte behalten, dafür wurde sie mit einem deutschen Mann verheiratet, bekam den deutschen Pass und durfte in Deutschland bleiben.
Um diesen Part kümmerte sich Meier persönlich. Er suchte Männer für Scheinehen mit den Prostituierten aus. Für einen einmaligen Obolus von 500 bis 800 Euro sagten sie zu, danach gab’s eine monatliche Zahlung.
Meier sorgte dafür, dass die Männer anständig aussahen, drogenfrei lebten, richtete die Wohnung her, organisierte die Hochzeit und bereitete die plötzlichen Partner auf die Fragen der Ausländerbehörde vor. „Schließlich mussten beide wie ein richtiges Paar wirken“, erklärt Meier.
Das Geschäft mit der gekauften Liebe funktioniere mit klaren Absprachen und Verträgen. „Wir haben den Mädels hier ein komfortables Leben eingerichtet“, behauptet Meier, „da musste ihnen klar sein, dass das Geld auch wieder reinkommen muss.“ Welche Leistungen die Mädchen den Freiern anboten, sei ihnen selbst überlassen gewesen. Am Ende habe nur gezählt, dass das Geld stimmt.
Das Prinzip der Freiwilligkeit habe dort geendet, wo das Geld ausblieb oder ein Mädchen aus dem Vertrag aussteigen wollte. „Gewalt haben wir nicht angewendet“, versichert Meier, aber: „Wir haben die Mädchen vor die Wahl gestellt, den Vertrag einzuhalten oder in den nächsten Flieger zu steigen. Wenn Leute sich nicht an Verträge halten, hat das eben Konsequenzen – wie überall.“ In den Flieger sei aber keine der Frauen gestiegen.
„Wenn Leute sich nicht an Verträge halten, dann hat das Konsequenzen.“
... und über Frauen, die aussteigen wollen.
Meier ist überzeugt, dass es den jungen Frauen hier gut gegangen sei. Er fuhr sie zur Arbeit – die Mädchen gingen in Dortmund auf den Strich –, er wachte über sie, dass weder Freier noch Ehemänner handgreiflich gegen sie wurden, begleitete sie zum Shoppen und verabreichte ihnen die Pille. Auch hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Ziel war es, dass alle Frauen gleichzeitig ihre Periode bekamen – so waren die Kontrollzeiten am effektivsten. Dennoch behauptet Meier: „Die Mädchen hatten bei uns alle Freiheiten.“
Freiheiten, die zweien von ihnen offenbar nicht genug waren. Sie hatten Freier kennengelernt, die sie ganz für sich haben, sie nicht mehr mit anderen Männern teilen wollten. Doch statt dem Zuhälter eine Abfindung zu zahlen, wie diese es gefordert hatten, haben sie Anzeige bei der Polizei erstattet. Meiers Chef wanderte in den Knast, er selbst steht nun unter Bewährung.
Doch dieses Kapitel seines Lebens sei nun abgeschlossen. Gewissensbisse plagen Meier rückblickend nicht. „Rechtlich war es falsch, menschlich jedoch völlig in Ordnung“, ist er auch heute noch völlig uneinsichtig.
MAGDALENA
Seit Anfang dieses Jahres gibt es bei der Caritas auch das Projekt „Magdalena“.
Mir wird gerade ganz fürchterlich schlecht ....
Eine geschmacklosere Namenswahl ist nach den Enthüllungen über die Vorgänge in den magdalen laundries
(siehe auch http://www.sexworker.at/phpBB2 /viewtopic.php?t=4571 )
ja wohl kaum möglich ...
Maureen O'Sullivan was a former resident of one of Ireland's notorious Magdalene Laundries. When she was just 12 years old, her mother took her away from her home and she ended up in a Magdalene Laundry in New Ross, Co. Wexford, Ireland.
It was run by the Good Shepherd Sisters and Maureen says she suffered horrendous physical and psychological abuses there. She features in the new documentary "The Forgotten Maggies". On Sunday 12th July Maureen spoke to Karen Coleman on her show "The Wide Angle" on Newstalk106-108.
Film
2009:
The Forgotten Maggies
Die Vergessenen Opfer in den Magdalenen-Heimen
A Documentary on the Magdalene Laundries in Ireland
by Ger Boland and his Cork-based fellow filmmaker Steven O'Riordan.
Sexarbeiter haben heute noch Angst, daß ihnen das Jugendamt die Kinder wegnimmt. Inzwischen hoffentlich eine unbegründete Angst. Siehe auch das Thema Kinder und Familie:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=247
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