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Zwerg 
Senior Admin


Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)

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| Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
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Gibt es schon einen Design-entwurf oder wird es einen Wettbewerb für die Gütesiegelgestaltung geben? Muß ja schon was her machen, damit es Betreiber sichtbar aufhängen, so wie die ADAC-Hotelempfehlungen oder Koch-Sterne. Wo wird die Diskussion geführt wie es geplant wird?
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Ich nehme das Zitat von Marc zum Anlass, um hier in diesem Thread das Thema wieder aufzugreifen. Es hat ja in der Vergangenheit schon mehrfach Diskussionen gegeben, wie ein Club aussehen soll, wie ein Escort nach unseren Vorstellungen zu sein hätte usw......
Diese Diskussionen haben sich immer wieder verrannt und deshalb schlage ich folgende Vorgehensweise vor, bzw. stelle ich Diese zur Diskussion: Wir versuchen im sexworker only Bereich die Wünsche der SexarbeiterInnen bzw. deren Forderungen zu formulieren. Was möchten die aktiven Frauen in diesem Beruf haben, was ist notwendig, damit ein Club bzw. ein Escortbetrieb oder auch ein Laufhaus empfohlen werden kann (empfohlen für eine SexworkerIn). Wenn wir diesen Schritt bewältigt haben, suche ich bzw. suchen wir die Betreiber auf und versuchen hier eine grundsätzliche Diskussion bzw. einen grundsätzlichen Kompromiss anzudiskutieren. Es wäre auch bei der Diskussion um das Musterbordell sinnvoll, wenn wir einen Standard bereits durchdiskutiert hätten. Einen Standard von und für SexarbeiterInnen - nicht falsch verstehen - ich meine nicht gegeneinand - Betreiber und Sexworker müssen auf einen runden Tisch - aber wir sollten doch eine Linie finden, die es ermöglicht bei der Diskussion "bei der Stange" zu bleiben!
Ich habe das Gefühl, das alle bisherigen Bemühungen an der Uneinigkeit untereinander gescheitert sind. Mitten in den unterschiedlichsten Threads wurden auf einmal Randthemen wichtiger als der Thread selbst. Wenn wir aber bereits ein Grundschema erarbeitet haben (welches durchaus nicht starr sein muss) fällt dieses Problem einmal weg.
Ich weiß nicht, ob der Gedanke für Euch spielbar ist und bin deshalb auf Eure Ideen zu diesem Thema mehr als neugierig....
Liebe Grüße
Christian
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Sexworker Forum Team
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Tanja_Regensburg 
PlatinStern


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Ich denke mal, dass nicht alle Wünsche und Standarts in jeder Sparte unseres Jobs machbar sind...
Was für Clubs gilt , ist in Wohnungen und beim Escort eventuell anders, da andere Zielsetzungen zu Grunde liegen.
Aber wenn jede Sexworkerin mal zusammenfasst, was ihr persönlich wichtig ist, könnte man vielleicht gewisse Grund und Basisforderungen aus allen Posts herauslesen und zusammenfassen....
Denn ich persönlich kann nur für Escort und Wohnung sprechen.... da ich mich nicht in Clubs oder Bars bzw Laufhäusern aufhalten werde.
Meine Prioritäten sind
Faires Management, faire Abrechnung
Sauberes ordentliches Ambiente, genügend Handtücher und Auflagen
keine Abzockmentalität, ehrliches Verhalten den Gästen gegenüber
Freie Wahl dessen, was ich anbieten möchte
Mitspracherecht bei Werbung, Bild und Textauswahl
Info über die am Arbeitsplatz geltenden Regeln und das achten darauf, dass sie von allen eingehalten werden, nicht nur von einzelnen
Das sind meine Auswahlkriterien und ich bin bisher immer gut damit zurechtgekommen.
Tanja
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Tanja_Regensburg 
PlatinStern


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Es wäre für mich auch interessant zu erfahren, welche Anforderungen und Wünsche Betreiber haben.
Wenn man auch hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge aus den Posts machen würde und denen der SW gegenüberstellt, hätte man sicher eine Grundlage für weitere Diskussionen und Kriterien, die dann gemeinsam erarberitet werden können..
Ist nur so ein Gedanke....
Tanja
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kaktus
PlatinStern


Ich bin...: Interessierter Außenstehender

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Ich finde in Wien gibt es viele "Gassenlokale" wo auf 4x4 Meter alles angeboten wird.
Wo soll da Platz für einen privaten Rückzug sein?
(ich gebe gerne die Adressen der Lokale bekannt!)
Kaktus
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Tanja_Regensburg 
PlatinStern


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Das ist mir klar Kaktus,
Mit der privaten Rückzugsmöglichkeit meinte ich auch Wohnungen mit mehreren Damen, in der ein Terminmädchen arbeitet und schläft....
24 Std ohne Möglichkeit sich zurückzuziehen, außer in derzeit nicht benützte Arbeitsräume, ist hart und nicht jede hält das so einfach aus.
War auch für mich sehr hart mich daran zu gewöhnen.... mittlerweile kann ich abschalten, egal ob ich in der Küche bin oder im Mädchenzimmer....
Wer eine normale Arbeitsschicht hat, der kann in der freien Zeit zuhause sich entspannen......
Busserl Tanja
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StauneBaer
Silberstern


Ich bin...: Kunde

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Bin hin und wieder mal in auswärtigen Büros der Firma zu Gast. Könnte mir überhaupt nicht vorstellen, dort auch noch zu übernachten. Finde die Möglichkeit, außerhalb der (dann meist eh etwas längeren) Arbeitszeiten, sich zurückziehen zu können und Zeit nur für sich zu haben, ziemlich wichtig. 24 Stunden Kollegen um mich rum wär mir zu hart, auch wenn ich diese Kollegen sehr schätze.
Gruß SB
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kaktus
PlatinStern


Ich bin...: Interessierter Außenstehender

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@Tanja
| Zitat:
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Wer eine normale Arbeitsschicht hat, der kann in der freien Zeit zuhause sich entspannen......
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diese Lokale sind auch das zu Hause! Wohn-Schlaf und Arbeitsraum! Manchmal mit 2 SW bewohnt (Hauptsächlich Thailänderinen) Wenn an der Türe geklingelt wird ist es der Arbeitsraum von 0 bis 24 Uhr.
Ich glaube es gibt noch sehr viel in diesen Bereich zu ändern.
LG Kaktus
und ein dickes an Tanja
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Qualitätslabel und Anreiz-/Belohnungssysteme für gute Sexarbeit und fairen Paysex werden benötigt,
so wie es Preise für Kämpfer gegen Mißbrauchsformen gibt:
Beier-Preis der rheinischen Kirche für Kämpferin gegen Frauenhandel
Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Peter-Beier-Preis der Evangelischen Kirche im Rheinland geht in diesem Jahr an Elena Mereacre für ihren Kampf gegen Prostitution und Frauenhandel in Moldawien. Eine von ihr mitgegründete Nicht-Regierungs-Organisation nahe der moldawischen Hauptstadt Chisinau kümmere sich ebenso um vernachlässigte Kinder und alte Menschen, teilte das Landeskirchenamt am Freitag in Düsseldorf mit. Die Menschenrechtsaktivistin erhalte als Ehrung 5.000 Euro.
Der Preis ist nach dem früheren Präses der rheinischen Kirche, Peter Beier, benannt. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist die zweitgrößte evangelische Landeskirche. Sie reicht vom Niederrhein bis zur Saar und hat fast drei Millionen Gläubige.
13.07.2007 dpa
Beispeile:
Kür der Miss-Venus, Berlin
www.venus-berlin.com
Erotic Award, London
www.erotic-awards.co.uk
Neues erweitertes Posting hier
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KonTom 
Vertrauensperson


Ich bin...: Sonstiges

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Ich habe das Thema jetzt mehrfach gelesen, und stelle mir die Frage wer
1. Die Einhaltung der Güterichtlinien kontrollieren könnte, und
2. wer befähigt wäre dieses Siegel zu verleihen?
Was meint ihr dazu?
mfg
Tom
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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KonTom 
Vertrauensperson


Ich bin...: Sonstiges

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@Marc
Das wird wohl so, nur sehr schwer durchführbar sein.
Wie willst du kontrollieren, das die SW die Rchitlinien einhalten?
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Zwerg 
Senior Admin


Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)

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Irgendwie verstehe ich es nicht.....
Von welchen Richtlinien für SexarbeiterInnen sprichst Du? Die legt wahrscheinlich der Arbeitgeber fest - da es sonst keine Anstellung geben wird (bzw. Beschäftigung)
Es kann nicht Aufgabe von sexworker.at sein, hier einzugreifen. Wir können aber sehr wohl darauf achten, dass es Gespäche mit Betreibern gibt, wo man gewisse Punkte (zum Beispiel Preistransparenz (keine versteckten Kosten) Mitsprache bei Fotos usw) hervorstreicht und dann sagen "Dieser Club bzw. Escort handelt (auch) im Sinne der SexarbeiterInnen" - wir empfehlen diesen Club bzw. Escort - Laufhaus oder was auch immer.
Es kann als Grundlage für die Vergabe des "Siegels" nur so sein, dass aktive verifizierte SexarbeiterInnen bei der Erteilung Stellung beziehen dürfen. Oder aber, sollte ich oder Jemand anders damit beauftragt werden, dass wir die Fragen die den SW`s wichtig erscheinen (und nur Diese!), gemeinsam erarbeiten und dann entsprechend diesen Punkten agieren.
Die laufende Überprüfung wird durch das Feedback zu erreichen sein. Es wird sicherlich nicht leicht sein, hier Maßstäbe anzulegen, aber ich traue unseren Frauen /und Männern aus der Sexarbeit durchaus zu, dies in Griff zu bekommen.
Oder hast Du einen anderen Vorschlag?
Christian
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Lovara
PlatinStern


Ich bin...: ohne Angabe

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grundsätzlich sollte man es in zwei kategorien teilen,
1.) ein mindeststandard der räumlichkeiten.
2.) die arbeitsbedingungen.
bezieht sich jetzt einmal nur auf studios, clubs und soweiter.
ich denke punkt eins kann nur als ratschlag an betreiber und natürlich an SW's weitergegeben werden.
aber vorallem an die zuständigen behörden die ja eigentlich für die einhaltung und durchsetzung gewisser auflagen zuständig sind.
im moment sieht ja so aus das diese auflagen nur halbherzig überprüft werden.
www.sexworker.at kann nicht auf die einhaltung dieser auflagen pochen, geht ned. wir können wirklich nur mit allen betroffenen eine art katalog ausarbeiten, der dann als standard angenommen wird. dazu ist es aber erforderlich das wir mit den verantwortlich bei den verschiedenen behörden sprechen.
alles andere wäre wieder vergebene liebesmühe.
also ich glaube ausarbeiten ja, duchführen und kontrollieren nur bedingt.
vielleicht ergibt sich, in zusammenarbeit mit den richtigen stellen, die möglichkeit mit verantwortlichen mitzugehen und zb. neu zu eröffnende clubs, bars oder studios, vorab zu besichtigen und etwaige abweichungen von den standards aufzuzeigen.
zu punkt zwei: ich denke das dieser am schwierigsten zu kontrollieren ist.
man kann viel erzählen, nur ob es dann im täglichen geschäft auch wirklich so ist bleibt meistens eine andere geschichte.
bei diesem punkt sind wir, wie jetzt auch schon, von den SW's abhängig, daß wir misstände erfahren. das wird sich glaube ich auch mit einem noch so schönen katalog nicht verhindern lassen.
vorallem gibt es zur zeit nicht einmal eine wirkliche behörde die dafür zuständig ist. ohne eine solche sind sämtlich rahmenbedingungen oder arbeitsverträge, oder wie immer man es nennen möchte, auf ihre einhaltung nicht kontrollierbar.
meine persönliche meinung.
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kaktus
PlatinStern


Ich bin...: Interessierter Außenstehender

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Ich finde ein Grundlagenkatalog würde sehr wichtig sein.
In jeden Beruf gibt es Richtlinien.
Das ganze Sexgewerbe befindet sich aber in einer Art Grauzone. Man sieht es ja in Deutschland wo der Beruf zwar anerkannt wird aber die Steuerbehörde völlig überfordert ist.
Es müssen Einkommen geschätzt werden und Pauschalen werden eingehoben da es keinerlei Aufzeichnungen gibt.
Über den Kondomeinkauf kann es auch nicht berechnet werden denn wer kann schon nachweisen ob der nicht zu 50% privat verbraucht wird? Eine Zeiterfassung in Clubs u.s.w. bringt auch nichts denn da ist ja Anwesenheitszeit ja nicht Verdienstzeit!
Ich könnte mir da nur eine elektronische Erfassung vorstellen die das Betreten und Verlassen des Arbeitsraum registriert.
Bei Begleitagenturen könnte auch (der übliche) Meldeanruf dazu dienen.
Man muß sich viele Gedanken machen um eine Basis für diesen Beruf zu finden.
LG
Kaktus
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Moon Dog 
Gelehrte(r)


Ich bin...: Sonstiges

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Vielleicht wäre ein zugang zum "Gütesiegel", wenn die hier mitschreibenden Betreiber gemeinsam mit den SW-Vertretern eine "Mustervereinbarung" für Clubs/Studios bzw. für Agenturen entwickeln würden.
Ich denke da an Punkte wie Veröffentlichungs- und Urheberrechte für Fotos, Kautionen, Anwesenheits- und Erreichbarkeitszeiten, Rechte und Pflichten beider Vertragsteile und Konsequenzen bei Verletzung derselben etc.
Jene Betreiber, die diese "Mustervereinbarung" anwenden, ergalten dann eine Art "Gütesiegel". Weiters könnte man noch vereinbaren, dass sich die Betreiber einer Art Schlichtungsstelle bei Meinungsverschiedenheiten unterwerfen, ähnlich geregelt wie beim e-commerce-Gütezeichen eurolabel (www.guetezeichen.at). Dort habe ich von online-shop-Betreibern gehört, dass das Eurolabel und die Streitschlichtung sehr positiv gesehen wird und gute Erfahrungen vorherrschen.
off-topic:
In Traummaennleins Kundenforum haben wir eine Kriterienliste für "gute Agenturen" aus Kundensicht entwickelt, mit der in Zukunft ein Instrument geschaffen werden soll, gute und schlechte Agenturen aus Kundensicht zu erkennen. Interessierten Betreibern schicke ich die Kriterienliste gerne zu.
Moon Dog
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6T

Nicht mehr aktiv

Ich bin...: AgenturbetreiberIn

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| Moon Dog hat folgendes geschrieben:
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Interessierten Betreibern schicke ich die Kriterienliste gerne zu.
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bitte an office@6teufelchen.at
danke
ich wäre jederzeit bereit eine mustervereinbarung zu erarbeiten. als ersten schritt, sollte diese idee anklang finden, könnte ich mir vorstellen unsere derzeitige vermittlungsvereinbarung an chris zu übermitteln. natürlich ohne veröffentlichungsrecht, lediglich zur prüfung und evtl. entwicklung oder aufgriff einiger punkte darin um diese zu diskutieren oder in eine mustervereinbarung zu integrieren.
sollten andere agenturen einverstanden sein, könnten sie ihre vereinbarungen ebenso übermitteln um, unter einhaltung der nötigen diskretion, und dazu ist chris in seiner person am geeignetsten, ein mittel zu finden mit dem jeder betreiber zurecht kommt......
weiters stelle ich gerne meine grafischen fähigkeiten zur verfügung um ein geeignetes label und layout zu erstellen......
gruß tom
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Zwerg 
Senior Admin


Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)

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Natürlich bin ich (sind wir) an einer Absprache bezüglich Verträgen interessiert!
Es gibt nur ein paar wenige (lösbare) Gründe, die mich davon abhalten, die Sache "schnell" angehen zu lassen:
1. möchte ich hier die Vorgehensweise im Einklang mit den NGO`s der Fachtagung besprechen - hier könnte ein Schlüssel für den Erfolg bzw. Nichterfolg einer derartigen Zusammenarbeit liegen.
2. Ist zur Zeit ein Projekt in Planung (bzw. in Umplanung), welches unsere ganze Konzentration erfordert - in den nächsten Tagen ist hierbei eine richtungsweisende Entscheidung zu erwarten. Es wird voraussichtlich eine leichte Verschiebung unseres Auftritts nach außen geben - eine leichte Kurskorrektur, die aber doch für einige UserInnen Änderungen bzgl. des Umganges mit sexworker.at bringen könnte. Ich denke, dass ich wahrscheinlich am Sonntag eine diesbezügliche Erklärung abgeben werde.
Ein weiterer Punkt ist die bevorstehende (zumindest zu erwartende) Gesetzesänderung in Österreich in Bezug auf Sexarbeit. Ich gehe davon aus, dass Diese erst nach der EM - wahrscheinlich erst nach der "Sommerpause des Parlamentes" über die Bühne gehen wird. Man scheut sich von Seiten der Politiker das Thema anzugreifen, wenn die "Augen der Welt" auf Grund von Fußball und Nebengeräuschen auf uns gerichtet sind. Die Frage die sich stellt ist, ob man überhaupt jetzt einen Mustervertrag machen kann, der in wenigen Monaten keinerlei rechtlichen Bestand mehr haben wird (voraussichtich).
Grundsätzlich kann man jedoch über eine Präambel - eine gemeinsame Grundsatzerklärung - nachdenken. Welche Punkte bringen SexarbeiterInnen, BetreiberInnen und vielleicht auch Kunden, als kleinsten gemeinsamen Nenner zusammen?
Hier wäre es sogar möglich deutsche und österreichische Gedanken zu dem Thema zu bündeln (bei einem Mustervertrag ist dies auf Grund der unterschiedlichen rechtlichen Situation unmöglich)
Ich denke hier aber eher über einen runden Tisch (mit allen Beteiligten und Betroffenen) nach, lasse mich aber von Euren Ideen zu der Durchführung des Projektes gerne überzeugen. Es müsste möglich sein alle, die mit Sexarbeit zu tun haben zu einer offenen Diskussionsrunde zusammen zu bringen um unsere Standpunkte zu erklären, zu erläutern und vielleicht gemeinsam gehbare Lösungen zu finden.
Christian
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ETMC 
Gelehrte(r)


Ich bin...: BetreiberIn

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6T

Nicht mehr aktiv

Ich bin...: AgenturbetreiberIn

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... schlimmer gehts nimma.... ( im grafischen sinne )
abgesehen davon sind wir noch lange nicht soweit......
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Zwerg 
Senior Admin


Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)

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Hi!
Gefällt mir so weit ganz gut :-)
Wenn wir die Geschichte so aufziehen würden finde ich es (ohne zuerst mit unseren mitentscheidenden Mods bzw. dem 2. Admin gesprochen zu haben) machbar.
Noch "lustiger" wäre es natürlich, wenn sich eine Gruppe bilden könnte, welche noch mehr Kompetenz hätte (aus Sicht der SexarbeiterInnen - Kunden - und BetreiberInnen) - das wir es wirklich schaffen könnten "über die Grenzen des Unmöglichen" hinauszugehen und da einen gemeinsamen "Nenner" zu finden.
Ist schon klar: Jetzt wird sich mancher denken "daran sind bisher alle gescheitert" - aber ich habe das Gefühl, dass es machbar ist.
Auf der einen Seite (ich spreche es einmal aus:) das Traummännlein Forum - ich denke, dass von Kundenseite hier keine Bedenken kommen würden, ob hier Kompetenz gegeben ist. Eine Zusammenarbeit mit diversen gängigen "Freierforen" schließe ich aus. Das oben Genannte erscheint mir Jedoch (da ich ja einige User auch kenne (bin aber logischer Weise dort nicht registriert)), als Partner geeignet.
Auf der 2. Seite die Fachtagung - oder aber auch (leichter umsetzbar) sexworker.at (in Rücksprache und im "Einklang" mit den vorhandenen NGO`s)
Und auf der dritten Ecke (des runden Tisches :-)) eine entsprechende Vertretung von BetreiberInnen (und zwar ohne Rücksichtnahme auf vorhandene oder gewesene Konflikte bzw. Meinungsverschiedenheiten.
Jede Gruppe arbeitet einen für sie selbst gültigen Standard aus.
So weit ich weiß, ist dies von "Kundenseite" schon geschehen.
Auch wir sind uns so ziemlich über einige Punkte einig geworden.
Und dann noch von BetreiberInnen Seite die Kriterien "was darf sein, oder auch "was darf nicht sein"
Bisher scheint es mir eher so, dass wir sehr schnell eine "Liste" beisammen hätten, wer NICHT empfehlenswert ist - und die Geschichte sollte eher einen positiven Aspekt bekommen.
Was meint Ihr dazu? Ist es möglich von allen Seiten eine "Empfehlung" auszugeben - oder sind unsere Standpunkte aus der Branche heraus unvereinbar?
Wo könnten die Nenner sein? Gesundheit - Transparenz (Angebot und Arbeitsweise betreffend - vielleicht auch Preisgestaltung?) - Sexuelle Selbstbestimmung (kann glaube ich auch, aus Sicht der BetreiberInnen oder Kunden nicht wirklich ein Thema sein) - ein grundsätzliches Bekenntnis zur gesetzeskonformen Arbeitsweise - Ehrlichkeit (von allen Seiten) - eine grundsätzliche Erklärung jegliches branchenschädigende Verhalten zu unterlassen???
Sind nur Gedanken - sicherlich nicht ausgereift, aber vielleicht auch Anregungen zum Thema
Christian
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