::: Sicherheitsmaßnahmen WOHNUNGSPROSTITUTION :::

Hier werden die Sicherheitsmaßnahmen für SexarbeiterInnen gesammelt, welche später auf unserer Webseite veröffentlicht werden. Wer Tipps zum Thema hat, oder Links kennt, bitte hier posten!
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Marc of Frankfurt
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Langfristige Arbeitssicherheit

#21

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2013-09-24, 12:40

Hallo, gute Frage. Aber nicht unbedingt geeignet im öffentlichen ungeschützten Bereich des Forums zu diskutieren.

Die Mehrheit der Sexworker empfängt aus genau diesem Grunde (und den damit verbundenen oder daraus folgenden möglichen SICHERHEITSPROBLEMEN) nicht bei sich zu Hause...

Es gibt unterschiedliche technisch-praktische Lösungen, aber es gibt auch unterschiedliche Sicherheits- und Arbeitsphilosophien der Sexworker (von clandestin bis shameless slut oder realistische-komplizierte Mittelwege). Vor- und Nachteile zeigen sich machmal erst spät oder am Ende eines Sexworker-Arbeitsleben und wollen daher sorgfältig durchdacht und ständig optimiert werden (nachhaltiges d.h. zukunftssicheres langfristiges Arbeiten, SWBO vermeiden). Verwandte Themen sind Standortwahl, Stigma-Management (Künstlername plus davon unabhängig auch noch ein Community-Name zur gegenseitigen Vernetzung und evt. Öffentlichkeitsarbeit ohne Privatsphäre oder Geschäft zu gefährden!), Marketing (Geschäftsmodell/Business-Plan)...

Wenn du das Forum gut kennst und magst, kannst du Zugang zum SW-only Bereich beantragen, worüber alle Sexworker dann abstimmen. Dazu auf der Portalseite nachlesen und klicken...

P.S. Aber vorher noch lasse dich bitte verifizieren als wirkliche Sexarbeiterin, indem du kurz mit eineR Admina telefonierst. Sende dafür einfach eine PN an Aoife, Nina oder Zwerg.

Willkommen im Forum, Marc.

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#22

Beitrag von T4nja » 2016-08-03, 11:06

Hallo,
ich arbeite seit Jahren alleine in meiner Wohnung.
Mit der Klingel halte ich es so, dass die Gäste mich anrufen müssen wenn sie vor der Tür stehen und dann betätige ich den Summer.
Ich arbeite nur mit Terminen und die Gäste hinterlassen beim Terminemachen immer ihre Nummer.

Ich habe zwei Hunde, die hinter verschlossener Tür im Wohnzimmer eingesperrt sind, sich aber bemerkbar machen wenn ein Gast meine Wohnung betritt.
Ich habe immer Pfefferspray unter dem Bett griffbereit.
Bei neuen Gästen auch ein Messer (finde ich Nahkampfgeeignet).
Fesseln lasse ich mich nie.
Das Geld kassiere ich im vorraus und verstecke es, bei den Hunden.- Da sind auch meine Wertsachen zu der Zeit.
Bisher (toitoitoi) noch nie eine schlechte Erfahrung gemacht

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Hamster
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#23

Beitrag von Hamster » 2016-08-03, 14:38

Hallo Politiker*innen,

die das neue ProstG reformieren:
War es genau das, was Sie wollten, kleinste SW-Wohnungen mit maximal 3 SW zu zerstoeren, nur weil Bauauflagen wie zwei Badezimmer (eins fuer die SW, eins fuer die Kunden) nicht zu erfuellen sind, aber erlauben, dass NUR MAXIMAL EINE SW in einer Wohnung arbeiten darf?
Also: Es muessen also eine oder zwei SW raus aus einer Wohnung, damit nur eine SW in einer Wohnung uebrig bleibt und weiter arbeiten darf.
Diese SW, die nicht mehr in der Wohnung arbeiten duerfen, sind also gezwungen, sich einen anderen Arbeitsplatz wie Bordell, Laufhaeuser auszusuchen, sich mit dem Freiwilligenscheinstempel des Staates (Hurenausweis) dem Bordell-, Laufhauscharakter und/oder der hiesigen Hausordnung mit vielen Punkten unterzuordnen.
Schon klar, das ist das ProstituiertenSCHUTZgesetz.

Das Problem nenne ich hier bezueglich der SW, die es bis jetzt noch nicht kennen, wirklich ALLEIN in einer Wohnung zu arbeiten, im Gegensatz zu mir.

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#24

Beitrag von T4nja » 2016-12-14, 10:39

Hallo,
ich lasse die gäste anrufen wenn sie vor der tür stehen. so dass ich niemanden meinen nachnamen nennen muss.

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