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 Hanna Hanna setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2008-07-24, 20:46  Beitrag #1/18     Titel:  Sextourismus  Nach untenNach oben

Hier möchte ich ein neues Thema eröffnen. Da Sextourismus eine eigene Struktur hat,sollte er nicht unter die jeweiligen Länderberichte fallen obwohl es ja meist die üblichen Südostasiatischen Verdächtigen sind.
Der Sextourismus ist das Äquvalent zur Sexarbeitermigration. bei ersterem kommt das Dorf zur Kirche, bei letzterem ists umgekehrt.


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Verfasst: 2008-07-24, 20:46  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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 Hanna Hanna setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2008-07-24, 21:02  Beitrag #2/18     Titel:  Ein typischer Bericht  Nach untenNach oben

Billigflieger haben Mitschuld am Sextourismus

http://nachrichten.alice.aol.de/nac....kel/200807240704078594619


Die Billigfluglinien sollen eine Mitschuld am Anstieg des Sextourismus tragen.Die Polizeibehörde Europol schlägt Alarm: Die Billigfluglinien sollen eine Mitschuld am Anstieg des Sextourismus tragen. Pädophile kämen so in Länder, in denen sie die Armut der Bevölkerung ausnutzen können. Kinderschützer gehen deshalb von mehr als einer halben Million Kinder aus, die zur Prostitution gezwungen werden.
"Die Reduzierung der Flugticketpreise und zugleich die strengere Gesetzgebung in den westlichen Ländern tragen zur wachsenden Zahl von Sextouristen bei", sagte der Chef der europäischen Polizeibehörde, Max-Peter Ratzel, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Diese könnten selbst ferne Ziele billig erreichen, "um schließlich Kinder sexuell zu missbrauchen". Nach Schätzungen werden weltweit mehrere Millionen Kinder kommerziell sexuell missbraucht.

Ratzel sprach von einem ernsten Problem, "das seit langem unter der Beobachtung Europols steht". Vor allem Länder mit ärmlichen wirtschaftlichen Bedingungen eines Großteils der Bevölkerung seien bevorzugte Ziele. Zunehmend gehöre dazu auch Kambodscha.

"Dort bezahlen Sextouristen lokale Zuhälter, um so Zugang zu Minderjährigen zu erhalten, die sie sexuell missbrauchen", sagte Ratzel. In manchen Fällen seien Familien so arm, "dass sie die eigenen Kindern den Sextouristen als Missbrauchsopfer anbieten".

Derzeit läuft vor dem Landgericht Kiel ein Kinderschänder-Prozess, in dem voraussichtlich an diesem Freitag das Urteil gesprochen wird. Dem aus Deutschland stammenden 49 Jahre alten Angeklagten wird sexueller Missbrauch von Kindern in Kambodscha vorgeworfen.
Bekannt wurde auch der Kanadier Christopher N., der durch die erste weltweite Fahndung nach einem Kinderschänder in Thailand gefasst wurde und nun in Bangkok dort vor Gericht steht. Der Mann, der als Lehrer arbeitete, soll in Asien über Jahre Hunderte Hunderte von Jungen und Mädchen missbraucht haben. Er hatte mehr als 200 Fotos von sich ins Internet gestellt, auf denen er sich an kleinen Jungen vergeht.
Auch die Kinderschutzorganisation "terre des hommes" beobachtet neben den "klassischen" Zielen Thailand und Sri Lanka eine Entwicklung hin nach Kambodscha, Vietnam und Laos. In Kambodscha würden auch viele verschleppte Kinder aus Vietnam missbraucht: Ein Drittel der dortigen Opfer stamme aus Vietnam, sagte Nadja Jacubowski von "terre des hommes". Grund seien schärfere Interventionen in anderen Ländern. "Die potenziellen Täter haben sich neue Locations gesucht", erklärte sie.

Seit den 90er-Jahren sei sowohl in den Zielländern als auch in den Herkunftsländern der Täter das Bewusstsein für das Thema gewachsen, sagte Jacubowski. Die Kooperation zwischen den Behörden habe sich seither verbessert, zudem seien sich auch Unternehmen und Reisende ihrer sozialen Verantwortung stärker bewusst geworden.

Im Jahr 2001 beschloss der Deutsche Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verband (DRV) einen Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Kindersextourismus. Die DRV-Mitglieder verpflichten sich darin, Kinder vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Laut Jacubowski nimmt Kindersextourismus aber tendenziell zu, und die Opfer werden jünger.
Europol arbeitet laut Ratzel im Kampf gegen Kinderprostitution nicht nur mit anderen Strafverfolgungsbehörden in den EU-Staaten sowie der amerikanischen Bundeskriminalpolizei FBI zusammen, sondern auch mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort.

Nach deutschem Recht ist der von Deutschen im Ausland begangene sexuelle Missbrauch von Kindern strafbar. Laut "terre des hommes" hält Asien mit geschätzt über einer Million Kinder den traurigen Rekord in Zwangsprostitution.

Hilfsorganisationen gehen von 150.000 Kinderprostituierten allein in Thailand aus, zudem von 400.000 Minderjährigen in Indien und etwa 100.000 auf den Philippinen mit dem selben Schicksal. Zulauf erfahren demnach aber auch Osteuropa, Nordafrika und Indien.

Seit Anfang 2006 wird auf Initiative des BKA sexueller Missbrauch von Kindern und die Herstellung kinderpornografischen Materials durch deutsche Täter in Thailand verstärkt bekämpft. Bekannt gewordene Täter werden in Thailand und Deutschland strafrechtlich verfolgt. Neben den in Thailand in eigener nationaler Zuständigkeit wahrgenommenen Ermittlungen gegen Menschenhändler und Sexualstraftäter führt das BKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Gießen Ermittlungen gegen so genannte "Kindersextouristen" aus Deutschland


Einige Bemerkungen meinerseits dazu

man findet also bei diesen Schweinereien die gleichen Strukturen, wie bei der sog. "Zwangsprostitution" nur daß sie in den dafür in Frage kommenden Ländern weniger Polizeiübergriffe spüren und entsprechend zynisch veanlagte Politiker diese Entwicklung vielleicht sogar als volkswirtschaftlich erwünscht, weil devisenbringend beurteilen.

Von der Wortwahl her ist es erfreulich, daß in dem Artikel meist von "Kindesmißbrauch" gesprochen wird und nur einmal von Prostitution.

Aber sicher wieder Wasser auf die Mühlen der Globalisierungsgegner.

Interessanterweise lernen wir aber auch, daß ein Deutscher im Ausland zumindest theoretisch nicht nur der Landesgesetzgebung unterliegt, sondern auch der Gesetzgebung im eigenen Land, eine m.W. extra für diesen Fall geschaffene Sonderkonstruktion

Hanna


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BeitragVerfasst: 2008-07-27, 01:39  Beitrag #3/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo Hanna,

ich will mich hier mal als ehemaligen Sextouristen outen. Ich war häufig in Tschechien, als auch etliche Male in Thailand und hatte dort nahezu immer Paysex.

Wenn Interesse besteht, schreibe ich gerne meine Eindrücke aus beiden Ländern. Ich denke, dass ich in beiden Ländern auch ganz gut einen Blick hinter die Fassade werfen konnte.

Generell möchte ich anführen, dass die Berichterstattung in den Medien bezüglich Sextourismus noch deutlich überzogener ist als zum Thema Sexwork.
Beispielsweise läuft immer wieder auf den RTL-Sendern eine Szene in einer Shopping-Mall in Pattaya. Man bekommt einen Jungen zu sehen, der vielleicht acht Jahre alt ist, der später noch ein etwas jüngeres Mädchen dazu holt. Der von den Reportern "übersetzte" Text legt nahe, dass es sich hier um Kinderprostituierte handelt. Allerdings wurde der thailändische Originalton nicht vollkommen weggeschnitten - und dort dreht es sich absolut nicht um Prostitution oder Sex!

Ich bin bei hunderten von Besuchen in Tschechien und Thailand insgesamt viermal mit "Kinderprostitution" in Berührung gekommen. Einmal, in Tschechien, handelte es sich um ein Mädchen, dass vier oder fünf Tage vor ihrem 18. Geburtstag stand. Die anderen Male in Thailand handelte es sich um 16-, bzw. 17jährige. (Ich habe deren Dienste nicht in Anspruch genommen; hatte jedoch bei keiner den Eindruck, dass es nicht ihre freie Entscheidung gewesen wäre, diesen Job ausüben zu wollen.)
Unter Kinderprostitution fallen nach der Definition von Unicef alle unter 18-jährigen. (Mich wundert dabei allerdings immer wieder, warum ich noch nie einen Sturm der Entrüstung gegen die Schweiz gehört habe, wo Prostitution ab 16 legal ist.)

Ich zweifle die Zahlen an, die immer wieder in den Raum geworfen werden. Der zitierte Artikel widerspricht sich ja eigentlich fast selbst:
Zitat:
...Kinderschützer gehen deshalb von mehr als einer halben Million Kinder aus, die zur Prostitution gezwungen werden...

Zitat:
...Laut "terre des hommes" hält Asien mit geschätzt über einer Million Kinder den traurigen Rekord in Zwangsprostitution.
Hilfsorganisationen gehen von 150.000 Kinderprostituierten allein in Thailand aus, zudem von 400.000 Minderjährigen in Indien und etwa 100.000 auf den Philippinen mit dem selben Schicksal. Zulauf erfahren demnach aber auch Osteuropa, Nordafrika und Indien...


Damit ich nicht falsch verstanden werde:
Jedes einzelne Kind ist eines zuviel!

Aber ich denke, dass gerade durch reisserische Berichterstattung und an den Haaren herbeigezogenen Zahlen, ein vollkommen falsches Bild vermittelt wird und kontraproduktiv wirkt.

LG certik


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BeitragVerfasst: 2008-07-27, 13:22  Beitrag #4/18     Titel:  Re: Ein typischer Bericht  Nach untenNach oben

@Hanna: Oh Gott ! Was jetzt ? Ryanair und Co. verbieten ? Das wäre ja sicher noch nach dem Wunsch so mancher Globalisierungsgegner. Die Globalisierung bringt Risiken und Probleme mit sich, aber vor allem auch viele neue Chancen in allen Bereichen. Das gilt eben auch für Sexwork.

Kinderprostitution (die man schon fein unterscheiden sollte von minderjähriger Prostitution wie bspw. eben in der Schweiz gegeben, auch wenn ich die ebenfalls nicht unbedingt begrüsse, Kind ist man bis 14, danach ist man Jugendlicher) ist natürlich ein schlimmes Verbrechen, keine Frage. Gehört auch bekämpft, denke aber wie certik, dass hier auch gerne übertrieben wird.

Die protektionnistischen Globalisierungsgegner freuen sich natürlich über so einen Artikel, da hast Du recht. Erst heute morgen habe ich folgendes gelesen:

http://blog.fdog.org/2008/04/10/hil....eltbank-wird-uberflussig/

Tja, da ist sicher so mancher sozialistische oder konservative Weltverbesserer jetzt traurig, dass der böse Freihandel und der böse Markt der Liberalen die Lösung und nicht das Problem sind.


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BeitragVerfasst: 2008-07-27, 14:06  Beitrag #5/18     Titel:  Re: Ein typischer Bericht  Nach untenNach oben

CK hat folgendes geschrieben:
Kinderprostitution (die man schon fein unterscheiden sollte von minderjähriger Prostitution wie bspw. eben in der Schweiz gegeben, auch wenn ich die ebenfalls nicht unbedingt begrüsse, Kind ist man bis 14, danach ist man Jugendlicher) ist natürlich ein schlimmes Verbrechen, keine Frage. Gehört auch bekämpft, denke aber wie certik, dass hier auch gerne übertrieben wird.


Wie Hanna schon in ihrem Beitrag andeutet ist in dem Zusammenhang mit Kindern das Wort Prostitution völlig fehl am Platz! Es ist Kindesmissbrauch der übelsten Sorte (!) aber hat mit Prostitution absolut nichts zu tun! Kinder prostituieren sich nicht! Die Verwendung derartiger Ausdrücke (genauso wie Zwangsprostitution (das ist Vergewaltigung, Erpressung, Nötigung usw. und auf das Schärfste zu verurteilen) ist mit daran Schuld, dass dass Wort Prostitution negativ besetzt ist! Gerade wir hier sollten uns dessen bewusst sein!

Christian


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BeitragVerfasst: 2008-07-27, 15:13  Beitrag #6/18     Titel:  Re: Ein typischer Bericht  Nach untenNach oben

@Zwerg: Du hast wieder mal recht 003.gif Meinte natürlich Kindesmissbrauch, aber das ist eben was Anderes als minderjährige Prostitution (das Gesetz differenziert ja auch beim allg. sexuellen Selbstbestimmungsrecht zwischen unmündigen Kindern und teilweise bereits mündigen Jugendlichen), was nicht heisst, dass ich letztere unbedingt begrüsse. Ab 18 (in manchen Gegenden ist das Schutzalter ja sogar erst 21, das erscheint mir allerdings übertrieben) ist für mich vernünftiger.


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BeitragVerfasst: 2008-07-28, 02:08  Beitrag #7/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Certik

für die tatsächlichen Zahlen habe ich kein Gespür. Es ist sicherlich so, je weiter weg das Phänomen umso wilder schießen die (politisch oder sonstwie geprägte) Spekulationen ins Kraut

@CK
es ging mir nicht um Schnelleschüsse a la Ryanair verbieten sondern um das gezielte Sammeln von Berichten und Infos zu dem Thema und weil ich denke daß wir uns hierzu eine Meinung bilden sollten, weniger moralisch, dazuliegen die Dinge zu klar zutage, sondern um Legendenbildungen und aufgebauschten Zahlen vorzubeugen.
Danke für Certiks Stellungnahme der offenbar hier viel Erfahrung hat.

lg, Hanna


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BeitragVerfasst: 2008-08-01, 02:06  Beitrag #8/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hanna hat folgendes geschrieben:

es ging mir nicht um Schnelleschüsse a la Ryanair verbieten sondern um das gezielte Sammeln von Berichten und Infos zu dem Thema


Schon klar ! Dennoch wären solche Schnellschüsse (naja vlt. nicht gerade verbieten, wohl aber mal die Kerosinsteuer erhöhen oder so) für einige Menschen leider sicherlich ne "gut(gemeint)e" Lösung. Daher lass uns dem Ganzen mit Fakten entgegentreten !


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BeitragVerfasst: 2008-08-01, 07:01  Beitrag #9/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Hanna
Was willst du mit dem Thread erreichen, was willst du hören?

Mir gings/gehts ahnlich wie certik.
Ich war zwar nie in Asien.
Bin und war aber oft in Tschechien.
(Zur zeit eher zum genuss nicht-sexueller freuden, es ist mir vergangen)
Nach Tschechien brauche ich 15min. In meiner Kleinstadt gibts auch einen Club. Zu den nächsten Clubs in Österreich brauch ich 45min. Wo glaubts du fahr ich am ehesten hin.
Das Einzugsgebiet der tschechischen Clubs reicht weit nach Österreich hinein. Ist eben so wenn das Preisniveau auf etwa 50% liegt.

Noch nebenbei: ein Teil meiner Vorfahren stammte aus jetzt tschechischen Seite des Grenzgebiets (das ehemalige deutschsprachige Sudetenland) - irgendwie fühlt ich mich dort ein wenig "zuhause", es ist auch mein Land - auch wenn dzt. fast nur Tschechen, Ukrainer, Rumänen, etc. dort sind.


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BeitragVerfasst: 2008-08-02, 00:21  Beitrag #10/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Leider kenne ich keine deutschsprachigen Artikel zum Thema.
Aber neulich gab es einen ausführlichen Bericht in einer dänischen Zeitung, der darüber berichtete, wie europäische Frauen und afrikanische Männer von einander profitieren. Die Frauen bekommen emotionale Zuwendung in ihrem Urlaub und die Männer für einige Zeit materielle Sicherheit.
Manchmal entwickelt es sich auch so, dass die Männer nach Europa als Ehemänner „importiert“ werden.
Was die Männer taten, fassten sie selbst nicht als Prostitution auf.

LG JayR


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BeitragVerfasst: 2008-11-14, 16:42  Beitrag #11/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Das finde ich auch mal wichtig es sind nicht nur Männer Sextouristen.

MfG Roy


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BeitragVerfasst: 2008-11-14, 18:24  Beitrag #12/18     Titel:  In Feld der Sexualität gibt es keine Gleichheit! :-(  Nach untenNach oben

Landkarte:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=64870#64870



Mehr über weibliche Kundinnen:

Frauen als Kundin und Freier:
- http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=13529#13529
- http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=27906#27906
- http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=19906#19906
- http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=29215#29215
- http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=23902#23902


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BeitragVerfasst: 2008-11-17, 08:53  Beitrag #13/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

          Image
JayR hat folgendes geschrieben:
Leider kenne ich keine deutschsprachigen Artikel zum Thema.
Aber neulich gab es einen ausführlichen Bericht in einer dänischen Zeitung, der darüber berichtete, wie europäische Frauen und afrikanische Männer von einander profitieren. Die Frauen bekommen emotionale Zuwendung in ihrem Urlaub und die Männer für einige Zeit materielle Sicherheit.
Manchmal entwickelt es sich auch so, dass die Männer nach Europa als Ehemänner „importiert“ werden.
Was die Männer taten, fassten sie selbst nicht als Prostitution auf.


Ich hab mal eine Homepage gefunden, die sich mit diesen Geschichten beschäftigt:
http://www.1001geschichte.de/forum/default.asp?CAT_ID=1
@marc: vielleicht ists bei deinen links schon dabei.

Wie JayR es schildert, klingt es fasst schon romantisch.
Wenn man die Geschichten liest, hats mit romantik aber wirklich nichts mehr zu tun. Es nennt sich "Bezness" (verballhornung von Business) - und das sagt schon einiges.

Mit Prositution im Sinnen eines "geschäftlichen" Begegnung mit hoffentlich positiven Effekt auf beiden Seiten hat das meiner Ansicht nach jedoch wenig zu tun.

LG
A_F


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BeitragVerfasst: 2008-11-17, 16:49  Beitrag #14/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Sex ist toll, Tourismus meist auch.

Mit dieser Wortwahl wird verharmlost. Keiner schreibt in dicken Schlagzeilen "Kinderschänder unterwegs". Ich kenne einige Männer, die 4mal im Jahr nach " Bad Thaiya" fliegen und beleidigt sind, dass sie mit den Kinderschändern in einen Topf geworfen werden. Obwohl sie wirklich nicht wegen der Landschaft nach Thailand reisen sondern ihre Zeit dort ausschliesslich dem bezahlten Sex widmen.

Ich verachte solche Männer, (zumal sie immer schwärmen wie toll und willig die Frauen dort sind)., ihr Verhalten ist mir im höchsten Massse suspekt.


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BeitragVerfasst: 2008-11-17, 21:04  Beitrag #15/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Sex ist toll, Tourismus meist auch. Ergo ist auch die Kombination von beiden, also Sextourismus, ne tolle Angelegenheit. Ich betrachte mich selber auch als Sextouristen. Dafür reicht es ja schon dass ich nur mal auf die andere Seite der Mosel fahre 003.gif

In Thailand war ich bisher noch nicht, aber mein Bruder meinte, es sei wirklich der Wahnsinn da unten. Und das sicher nicht nur wegen der Frauen, das Land an sich ist einfach toll. Nur zum Sex da runterzufliegen, ist daher schon reichlich doof, dennoch jedem wie es ihm beliebt.

Kinderschändung und Sextourismus sind zwei Paar Schuhe meiner Meinung nach. Das Erste mit dem Zweiten zu betiteln ist demzufolge ein zynischer, unangebrachter Euphemismus. Sextouristen und Kinderschänder in einen Topf zu werfen, ist in der Tat ne Frechheit.

Was Du suspekt findest, Lupus, weiss ich auch nicht. Auch Sexarbeit ist selbstverständlich längst globalisiert. Es lebe der Freihandel ! 001.gif

Die Äusserungen bzgl. Willigkeit sind schon arg komisch, aber jeder von uns weiß dass dort halt noch eine sehr konservative Rollenverteilung gepflegt wird. Soll man dieser Kultur das vorwerfen ? Nein ! (Wenngleich ein Umdenken vlt. wünschenswert wäre.) Soll man die "antifeministische" Haltung dieser Sextouristen begrüssen ? Also mein Fall ist es definitiv nicht, aber diese Männer schaden trotzdem niemandem. (Und an den heutigen GM-IdeologInnen gibt es im Gegenzug schliesslich auch genug zu kritisieren, also was soll´s, jeder nach seiner Facon.)

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich übrigens bestätigen dass AsiatInnen gute DienstleisterInnen sind. Dies auszusprechen sollte auch im Sexbiz ja wohl nicht als Beleidigung gelten. Wer seinen Job gut macht, verdient Anerkennung und Lob.


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BeitragVerfasst: 2008-11-17, 23:53  Beitrag #16/18     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@CK

suspekt finde ich, weil diese mir bekannte Männer immer auf junge Mädels stehen - und asiatische Dienstleisterinnen auch in und um Stuttgart zu finden sind. Und ausser Pattaya interessiert sie nichts.

Deinen letzten und vorletzten Absatz kann ich nur dick unterstreichen


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BeitragVerfasst: 2008-11-18, 00:11  Beitrag #17/18     Titel:  Jetzt NDR  Nach untenNach oben

Die Rückkehr der Sextouristen
Der Tsunami, die Armut und die Prostitution
Reportage | Florierendes Business in Phuket
http://www.tvmovie.de/Foto-Galerie.....=11185733&arrange=321


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BeitragVerfasst: 2012-05-02, 21:06  Beitrag #18/18     Titel:  Sein eigenes Haus bauen für 4000 Euro  Nach untenNach oben

Weibliche Sextouristen


Kuta Beach in Indonesien: Hierhin zieht es Frauen aus aller Welt. Die meisten kommen alleine - im Wissen, dass sie es nicht lange bleiben. Ihre Verehrer sind junge Balinesen, Beach Boys genannt, für die das Leben ohne die Devisen der Frauen hart wäre. Reportage über Sex-Tourismus zwischen erster und dritter Welt – mit umgekehrten Vorzeichen.

SF-Rundschau vom 18.05.2011
www.videoportal.sf.tv/video?id=d208....89-429c-bfa7-13541e1cd9dd

Girls who buy sex from beach boys: Sex tourism in Bali
www.lauraagustin.com/girls-who-buy-....-boys-sex-tourism-in-bali

Dokumentarfilm
www.cowboysinParadise.com

Landkarte:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=64870#64870


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