::: Sicherheit und Qualität der SERVICES für Sexworker :::

Hier werden die Sicherheitsmaßnahmen für SexarbeiterInnen gesammelt, welche später auf unserer Webseite veröffentlicht werden. Wer Tipps zum Thema hat, oder Links kennt, bitte hier posten!
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Marc of Frankfurt
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::: Sicherheit und Qualität der SERVICES für Sexworker :::

#1

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-05-29, 00:15

Sicherheit und Qualität

Bei Beratung und sozialen Dienstleistungen für Sexworker



Tipps für Sexworker sind zunächst Sicherheitstipps, weil nicht wenige Sexworker prekär arbeiten (müssen). Letztlich läuft sicheres Arbeiten auf Existenzsicherung, Lebensqualität und auch auf Arbeitsqualität der Sexdienstleistung, d.h. somit auch für den Kunden und die Gesellschaft hinaus.

Lebensweisenakzeptanz und Respekt gegenüber Sexworkern und Kunden und Organisatoren, die Arbeitsplätze für Sexworker schaffen, sind dafür unerläßlich. Das Zuhälter- und Menschenhändlerproblem muß auf Seiten der Institutionen überwunden werden. Es ist eine selbstgeschaffene Problematik aufgrund der Tabuisierung und Kriminalisierung der Sexarbeit. Es gibt genügend Gesetze gegen Nötigung, Wucher, Mißbrauch, Gewalt und Vergewaltigung. Es braucht keine Sonderparagraphen gegen Sexwork im Strafrecht.

Qualität der Sexarbeit braucht also Kultivierung wie jede andere humane Tätigkeit auch. (Tabuisierung bewirkt das Gegenteil und wird dann heuchlerisch der Sexarbeit vorgeworfen und als Legitimierung für Kriminalisierung mißbraucht). Kultivierung erfordert und drückt sich aus in Infrastruktur für Sexworker.





Diese Infrastruktur entwickelt sich sowohl aus dem Geschäft (Vermietung von Arbeitsräumen, Vermittlung von Personal, Anzeigenagentur...) als auch aus der Sozialarbeit (gewerkschaftliche Interessenvertretung, Sexworker-Akademie, Sexwork Forschungsinstitut...).

Für diese Bereiche gibt es auch Standards, Sicherheitsanforderungen und Qualitätsmaßstäbe.

Z.B.
- Mitarbeit von Sexarbeitern und Ex-Sexarbeitern in allen Ebenen und Abteilungen der Einrichtungen (Affirmative Action Policy AAP = Sexworker Selbstermächtigungs Strategie S³).

- Akzeptanz nicht nur von Sexarbeitern sondern auch von Sexarbeit. D.h. ein wertneutrales, akzeptierendes bis positiv bejahendes Bild von Prostitution als freiwilliger selbstbestimmter Sexarbeit (und nicht im Sinne des Schimpfwortgebrauches des Wortes). Abolutionistische Hilfsvereine der sog. Retterindustrie können nicht akzeptiert werden, solange sie keine akzeptierende Haltung hervorbringen und die Menschen in der Sexarbeit nur als Opfer definieren.

...




Siehe auch die Sammlungen:

Sexwork und Gewerkschaften
viewtopic.php?t=4508

Preisverleihungen und Qualitätstandards
viewtopic.php?t=1608

Sexworker als Seuchenherde oder Safer Sex Experten und Edukatoren
viewtopic.php?p=5171#5171





.
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Regeln für Hilfeanbieter

#2

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-05-29, 00:16

Practical guidelines for delivering health services to sex workers


Author: Justin Gaffney, Petr Velcevsky, Jo Phoenix & Katrin Schiffer

These guidelines are based on a former edition of the European Network for HIVSTD Prevention in Prostitution (EUROPAP), which published a first edition in July 2003. This update contains major changes, extensive amendments and additional chapters, which are based on the expertise of various experts in the field and the current knowledge in regard to the technical and medical issues, mentioned in this booklet.

siehe Attachment





EUROPAP:

Leitfaden für Health Working mit
Sexarbeiter/innen. Praktische Hinweise für Heathworker/innen.


viewtopic.php?p=29020#29020
(38 Seiten)





.
Dateianhänge
PracticalGuidelinefordeliveringhealthservicestoSW.pdf
168 pages
correlation-net.org
(1.61 MiB) 1259-mal heruntergeladen
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Roxanne Beratungsstelle in Koblenz

#3

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-06-22, 22:03

Neue und erste Beratungsstelle für Sexworker von proFamilia

Roxanne in Koblenz



Die vom Landesfamilienministerium Rheinland-Pfalz in Mainz finanzierte Beratungsstelle hat ihre Arbeit am 1. April 2009 aufgenommen.


Christine Bangert u Achim Klein haben sich mit 20 + 4 Stunden pro Woche ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm aufgestellt (Bild s.u.).


Die für ein Grußwort geladene Sexarbeiterin betonte auf der heutigen Eröffnungsfeier, daß nicht nur Ausstiegshilfe für Sexworker einen sinnvollen Bedarf erfüllt, sondern auch Einstiegshilfe im Sinne "safer work capabilities/job qualifications" eine wesentliche Aufgabe einer Fachberatungsstelle sein soll.

Ferne wurde darauf aufmerksam gemacht, daß nur die professionelle Mitarbeit und Einbindung von Sexarbeitern die Qualität und Akzeptanz einer Beratung im Sinne der Sexworker garantieren. Bei zukünftigen Stellenausschreibungen und Finanzierungsanträgen soll dieses stets mitbedacht werden.





Einladung:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=59823#59823

Mehr im Thema www.sexworker.at/exit:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=50125#50125 erste Stellenausschreibung nicht für SW
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=51622#51622 Pressemitteilung und Homepagelink
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=63013#63013 Lokalnachrichten Koblenz

Anlaufstellenstellen:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=3140





.
Dateianhänge
Roxanne Programm.jpg
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#4

Beitrag von Melanie » 2009-06-23, 13:36

Sicherlich stehen die Sicherheitsmaßnahmen an erster Stelle.

Doch gleich darauf erfolgt die Selbstbestimmung, der Umgang mit dem Kunden.

Ich denke , das setzt manchmal eine gewisse Dominanz voraus oder eben ein Lernprozeß - um auch mit den steigenden ( manchmal nicht erfüllbaren Wünschen ) Forderungen der Kunden umgehen zukönnen.

Schon die erste Kontaktaufnahme am Telefon muss gekonnt sein - seinen eigenen Service dabei klar zumachen und doch nett bzw. flirtend herüber zukommen.

Das heißt für mich auch - meinen eigenden Stil zufinden bzw. gefunden zuhaben.
Neue und erste Beratungsstelle für Sexworker von proFamilia
Das heißt von der Gesellschaft nicht länger ignoriert zuwerden, wenn dieses Beispiel auch in anderen Regionen greift.

Doch was mir zudenken gibt : Wie kann ein Außenstehender Rat geben, wie man einem Kunden begegnet ?

LG Melly
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Parteiergreifende Beratung für Sexworker durch wen?

#5

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-06-25, 00:46

Das sehe ich genauso.


Wie politisch das Thema Sicherheit in der Sexarbeit ist
hat diese Kanadische Gruppe verstanden:

Sex Industry Worker Safety Action Group (SIWSAG)


Bild


Working Together on the Right to be Safe




Die politisch gewollte oder tolerierte Verwechselung oder Vermischung
von Menschenhandel/Zwangsprostitution mit Sexwork
verstärkt Stigmatisierung, Verletzlichkeit und Ausbeutbarkeit
der Frauen, Transsexuellen und Männer in der Sexarbeit.

Siehe auch diese in Auftrag gegebene Studie zu Olympia Vancouver 2010:
viewtopic.php?p=60138#60138





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On-line Archiv der WHO für Sexworker [Beratung]

#6

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-07-10, 01:49

WHO:

Sexworker Handwerkszeug / Sex Worker Toolkit



Gewidmet dem Callboy Paulo Henrique Longo (1964-2004)

Ein Archiv bestehend aus über 100 pdf-Dokumenten (ca. 50 MB)
über Gesundheitsprojekte STI / HIV, Projektleitung, Kampagnen, Finanzierung, Fallstudien etc.:


Leitende Prinzipien:
  1. Eine nichtverurteilende Herangehensweise annehmen
  2. Sicherstellen, das die Hilfseinsätze keine Verletzungen erzeugen
  3. Sicherstellen, daß die Rechte der Sexworker hinsichtlich Schutz der Privatspähre, Vertraulichkeit und Anonymität respektiert werden
  4. Respektieren der Sexworker Menschenrechte und dementsprechend Würde und Respekt zeigen
  5. Anerkennen von Meinungen, Wissen und Lebenserfahrung der Sexarbeiter
  6. Einbindung von Sexarbeitern und wenn möglich anderen Beteiligten in allen Stufen der Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen
  7. Berücksichtigen, daß Sexworker gewöhnlich hoch motiviert sind ihre Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern und daß Sexarbeiter teil der Lösung sind
  8. Kompetenzen und Leitungsfähigkeiten unter den Sexworkern entwickeln, um Teilhabe und Selbstverwaltung zu ermöglich
  9. Die Mitverantwortung von Kunden und Lebenspartnern bei HIV-Übertragung mitberücksichtigen und nicht Sexworker isoliert behandeln.
  10. Die Vielfalt der Sexworker Lebensweisen, Arbeitfelder und Menschen würdigen



WHO Sexworker Toolkit

in 6 Kapiteln mit zahlreichen Unterkapiteln und jeweils verschiedenen verlinkten PDF-Dokumenten:

http://www.who.int/hiv/topics/vct/sw_toolkit/en/



World Health Organization
Department of HIV/AIDS
20 avenue Appia
CH-1211 Geneva 27
Switzerland

www.who.int





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Aus der Vereinssatzung BSD

#7

Beitrag von Melanie » 2009-07-10, 20:43

Die Prostitution mit ihren unterschiedlichen Facetten sexueller Dienstleistungen stellt in der Bundesrepublik Deutschland eine Realität dar, die mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Prostituierten (Prostitutionsgesetz – ProstG) zum 01. 01. 2002 erstmals in der Rechtsgeschichte die Chance auf ein seriöses Erscheinungsbild und eine Absicherung auf sozialer und gewerblicher Ebene für alle Beteiligten erhalten hat.

Die Unternehmen (bordellartige Betriebe) und EinzelunternehmerInnen (selbständige Prostituierte) verfügen bisher nicht über einen auf die speziellen Ziele, Aufgaben und Interessen der Qualitäts-Prostitution und sonstiger sexueller Dienstleistungen ausgerichteten Verband. Eine wirksame Interessenwahrnehmung für das Prostitutions-Gewerbe erfordert einen starken, schlagkräftigen Verband, in dem die unterschiedlichen Leistungserbringer der Qualitäts-Prostitution und sonstiger sexueller Dienstleistungen zusammengeschlossen sind und der mit den übrigen Beteiligten in der Prostitution eng zusammenarbeitet.

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen will auf der Bundesebene für die Vertretung der Interessen des Gewerbes der Prostitution und sonstiger sexueller Dienstleistungen und zur Stärkung der Leistungsfähigkeit seiner Mitglieder eine neue Grundlage bieten. Der Verband strebt eine möglichst weitgehende Repräsentation aller Leistungserbringer an. Nur sie gewährleistet in einer pluralistischen Gesellschaft das erforderliche Gewicht, sich im politischen Willensbildungsprozess des demokratischen Staates Gehör und Geltung zu verschaffen.

Der Verband hat in seinen Gremien die notwendige fachlich-politische Kompetenz. Er verfügt über Führungspersönlichkeiten mit geschäftspolitischen Visionen zur Weiterentwicklung der Prostitution und sonstiger sexueller Dienstleistungen insbesondere zu:

Inhalte und Formen der einzelnen erotischen und sexuellen Dienstleistungen,
Entwicklung von Berufsstandards,
Ausstattung der Geschäftsräume,
hygienische und gesundheitliche Rahmenbedingungen,
Arbeitsplatzstrukturen und Arbeitsschutz,

Präsentation nach außen

Der Verband hat den Mut zu offenen verbandsinternen Diskussionen im Ringen um die besseren Lösungen. Er verfügt über die notwendige Konfliktbereitschaft und das Durchsetzungsvermögen gegenüber anderen Interessengruppen in unserer Gesellschaft.

http://www.busd.de/index.php?id=60
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Theorie der Partizipation / stakeholder value

#8

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-08-04, 01:42

Qualitätssicherung für Hilfeleistungen
von der Deutschen Aidshilfe

Ein Infoportal nicht nur für angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter



Die DAH ist eine Institution die für sexuelle Gesundheit, strukturelle Prävention, Empowerment von Minderheiten und sexuell-politische Emanzipation steht.

Sie wurde von Schwulen in Zeiten der AIDS-Hysterie gegründet um Tabuisierung, Kriminalisierung und Internierung von Kranken Männern zu verhindern. Sie war wesentllich beteiligt an der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung und ihrem erfolgreichen gesellschaftlichen Coming-Out. Sie konnte erfolgreich die Hysterie und eine konservative Sexualmoral mit Verbotspolitik zurückdrängen. In vielen Bereichen ist die DAH auch Förderer der Hurenbewegung bzw. von Aktivitäten der jetzigen Prostituiertensozialberatungsstellen oder der jährlichen Fachtagungen Prostitution, wo Sexarbeiter allerdings mangels Teilnahme eine nichtmitentscheidende Nebenrolle spielen z.B. als Fördermittelbegründung.


Bild
Mythen der Zusammenarbeit



In einem zweijährigen geförderten Prozess gemeinsam mit dem Wissenschaftszentrum Berlin hat die DAH nun einen Methodenkoffer ausgearbeitet und als interaktives Buch ins Internet gestellt.


Sitemap:
http://www.qualitaet.aidshilfe.de/index.php?id=10432


www.qualitaet.aidshilfe.de

www.aidshilfe.de





Bild

Aufsatz von mir in la Muchacha "Prostitutionsstigma vs. Professionalisierung":
viewtopic.php?p=25036#25036

Fortbildungskonzept für Sexarbeiter von Stephanie Klee:
viewtopic.php?p=62216#62216

Handbuch für Sexworker-Empowerment und Fachtagungen:
viewtopic.php?p=61768#61768





.
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#9

Beitrag von Melanie » 2009-08-04, 16:48

TÜV für Agenturen???

Recht - Gesundheit - Soziales

http://www.mc-escort.de/forum/forumdisplay.php?f=442
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Ehrenamtler Fortbildung

#10

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-09-08, 14:08

Schulung für neue Mitarbeiter von Sozialberatungsstellen für Prostituierte in NRW


Viermal fand 2008 und 2009 ein ca. fünfstündiges Seminar für 11 ehrenamtliche MitarbeiterInnen und PraktikantInnen statt. Es wurde durchgeführt von der Prostituiertenberatungsstelle KOBER www.kober-do.de des Sozialdienstes katholischer Frauen www.skf-dortmund.de in Dortmund im Rahmen der Kooperation www.koopKoMa.de und finanziert von www.dieGesellschafter.de der Aktion Mensch.

Themen
- Sexuelle Normen und Geschichte der Sexualität
- Geschichte der Prostitution
- Psychohygiene
- Professionelle Kommunikation

Jetzt liegt der Abschlussbericht zum Projekt „Seminare für ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Beratungsstellen für Prostituierte“ vor.


http://www.koopkoma.de/DOKUMENTE/abschluss-projekt.pdf
(12 Seiten)





Politische Forderungen der Sexworker

- Sexworker wollen auch von Sexworkern und Ex-Sexworkern beraten werden.

- In den öffentlich geförderten Beratungsstellen sind Stellen und Qualifizierungen für Sexworker und Ex-Sexworker einzurichten.

- Sexworker sollen als Ausbilder für die in der Sexworker-Beratung tätigen herangezogen werden.





Sexworker sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung!

Nicht über uns, sondern mit uns!


Sexworker SelbstermächtigungsStrategie S³
download.php?id=480
(pdf, 36 Seiten)





Vorbildliche von Sexarbeitern konzipierte Sexwork-Schulungen:
viewtopic.php?p=62216#62216

Dokumentation: Österreichisches Institut für Familienforschung: 2. sexualpädagogische und -beraterische Fachfortbildung am 10. und 11. Oktober 2001 in Wien, Thema Prostitution und Pornografie:
viewtopic.php?p=76729#76729





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Wie funktioniert "sex worker-safe space"

#11

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-09-10, 10:05

U.S.A.

Training für Trainer und Hilfseinrichtungen
Cyndee Clay from HIPS in DC is doing harm reduction trainings for Sex Workers 9/11



2 trainings in Washington DC on Friday. If you would like to come but cannot afford the full fee, we are open to folks paying what they can.





1.)

HARM REDUCTION PHILOSOPHY:
THEORY AND PRACTICE FOR PROGRAM MANAGEMENT & DIRECT SERVICE


Friday, September 11
Trainer: Cyndee Clay, Executive Director of HIPS (Helping Individual Prostitutes Survive), Washington DC
Registration and Coffee 8:30am - 9:00am
Course time: 9:00 am - 12:30 pm
Training Site: HRC 1440 Broadway, Ste 510, Oakland, CA 94612
Cost: $40
The workshop, designed for both direct service and management staff will explore Harm Reduction as a philosophy for dealing with the day to day issues faced by direct service organizations. How can we use the concept and philosophy of harm reduction to deal with daily challenges of supervising, supporting, and managing staff, volunteers, participants and other stakeholders? We'll take "meeting people where they're at" to another level and use it as a basis to discuss best practices in program and policy development and staff/participant/volunteer supervision.





2.)
WORKING WITH SEX WORKERS


Friday, September 11
Trainer: Cyndee Clay, Executive Director of HIPS (Helping Individual Prostitutes Survive), Washington DC
Registration and Coffee 8:30am - 9:00am
Course time: 1:30 am - 5:00 pm
Training Site: HRC 1440 Broadway, Ste 510, Oakland, CA 94612
Cost: $40
Does your organization come into contact with sex workers? Are you sure? Individuals that may be trading sex for shelter, food, drugs or other necessities?

In this workshop you'll learn how to address common barriers that sex workers report in accessing both traditional and harm reduction programs. Participants will receive ideas for creating a sex worker-safe space, easy ways to integrate sex worker programming into any agency, and address staff training and cultural competency needs to effectively help sex-trade or other individuals reduce risk associated with exchanging sex for gain.





Hilary McQuie
California Director
Harm Reduction Coalition
Oakland

www.harmreduction.org

www.hips.org





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Ansätze für Sexworker-Hilfen

#12

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-09-21, 15:16

Per E-mail

An alle Beratungsstellen



Handlungsspielräume zum Nutzen der betroffenen Menschen gebrauchen, aber sich nicht erwischen lassen, lautet die Devise in einem von Doppelmoral oder offener Putophobie stigmatisierten Feld.



Konservativer privater Fernsehsender hat mit versteckter Kamera eine Hilfsorganisation als Schein-Klient besucht und mit versteckter Kamera "getestet", um so eine revanchistische Debatte über Prostitution und öffentliche Fördergelder in der Öffentlichkeit zu lancieren.

Pressemitteilung und Videodokumentation:
viewtopic.php?p=65503#65503

Könnte als Kristallisationspunkt dienen, für einen spannenden Prozess einer transparenten Leitbildentwicklung Prostituierten-Sozialberatung, Sexworker-Empowerment und Hilfe zum Aufbau einer staatlich gestützten Sexworkerinteressen-Selbstvertretung (-> S³ = Sexworker Selbstermächtigungs Strategie).





Einen ganz anderen Ansatz verfolgen ev. Hilfswerke und Brot für die Welt, die den Menschen regelmäßig Geld schenken, um unter anderem den "Zwang zur Prostitution" zu überwinden.

ZDF-Doku, Spiegelartikel und Projektbericht:
viewtopic.php?p=65719#65719




___
Wahlwerbung:

Bild

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Beispiel für SexworkerBeratungSelbstorganisation

#13

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-10-27, 00:22

So arbeiten die Unterstützungsprojekte in den U.S.A.:


Trailer vom Dokufilm für das
Sex Workers Outreach Project (SWOP)
San Francisco



Documentary on the "Sex Workers Outreach Project," a group formed to raise awareness about violence against women.

Some excerpts--a memorial to the victims of the "Green River Killer," a truck driver who preyed on prostitutes, and

some media events and ballot initiative work by SWOP: Proposition K.


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Cwanc1SgYmM[/youtube]


mit SWOP members: Robyn Few, Carol Leigh, Margot St. James, Veronica Monet, Dr. Rita Brock, Avaren Ipsen und Michael Foley.

www.SWOPusa.org





.

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EU Manual - Best Practice

#14

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-11-02, 18:50

Beispielsammlung von Hilfspojekten

EU TAMPEP Netzwerk



Aufsuchende Straßensozialarbeit - Outreach

Peer Education

Freier Aktionen

Advocacy Campaigns



Bild


Veronica Munk | Amnesty for Women | TAMPEP-Germany

http://tampep.eu/documents/wssw_2009_final.pdf
(128 pages, 2,8 MB)



www.tampep.eu
www.amnestyforwomen.de





________________





HIV and sexually transmitted infection prevention among sex workers
in Eastern Europe and Central Asia

UNAIDS BEST PRACTICE COLLECTION


http://data.unaids.org/pub/Report/2006/ ... sia_en.pdf





.
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BDSM

#15

Beitrag von Melanie » 2009-11-02, 21:16

Die Bundesvereinigung Sadomasochismus e. V. (BVSM) ist ein Zusammenschluss verschiedenster Gruppen und Personen der BDSM-Subkultur. Sie versteht sich als Informationsplattform im Bereich Sadomasochismus, ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt, seit Anfang 2005 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung e. V. und beim Deutschen Bundestag offiziell als Lobbyverband registriert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesvere ... asochismus
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#16

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-11-04, 00:52

www.bvsm.de könnte ein Vorbild für uns sein, was Lobbying in Politik und wissenschaftl. Community (Sexologie) betrifft.

Bieten der Bundesverband auch Services für Sexworker an (z.B. für Dominas), um deren Qualitätsverbesserung es in diesem Thema geht?

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Making Sex Work Safe - Sicheres Sexwork

#17

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-11-25, 23:00

Fachbuch:
"Making Sex Work Safe (MSWS)"

Soll jetzt überarbeitet und neu herausgegeben werden mit Eurer Mithilfe.



Bild
Grafik von Christopher Winter


Projektbeschreibung von Cheryl Overs zur geplanten Neuauflage
durch die Paulo Longo Forschungs Initiative (PLRI):
http://plri.wordpress.com/2009/09/11/th ... work-safe/

Beispiele und Problemfelder "Making Sex Work Safe":
www.sexworkeurope.org/icrse/index.php/e ... 1-tempdocs

Bestellmöglichkeit des auf Papier gedruckten Handbuches
"Making Sex Work Safe - A Practical Guide for Programme Managers, Policy-Makers and Field Workers":
www.walnet.org/csis/groups/nswp/handbook.html

Neue Version 2011
www.nswp.org/page/making-sex-work-safe





Vorschläge für wichtige Themen in der Neuausgabe

- Sexworker Selbstermächtigungs Strategie S³ - Affirmative Action Policy

- Präventive Ausstiegsberatung - Sex Worker Outplacement Strategies to prevent being trapped

- Öffentlich geförderte Sexworker-Gewerkschaften - State Funded Peer Based Sex Worker Projects),

- Self Regulating Boards - Gremien der Sexwork Selbstverwaltung

- und siehe an den vielen Stellen hier im Forum

- und wir warten noch auf Eure Vorschläge und Ergänzungen





vgl. Aktueller Beratungsleitfaden (Präsentationsfolien)
"Sexworkerberatung bei Sozialberatungsstellen"
von Madonna e.V., Bochum:
viewtopic.php?t=5560 (sw-only)

Paulo Longo (1964-2004):
viewtopic.php?p=80015#80015
Dateianhänge
Making Sex Work Safe.pdf
by Cheryl Overs and Paulo Longo, 172 pages, www.nswp.org, 1997
(2.44 MiB) 526-mal heruntergeladen
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Straßenkinder u Minderjährige Sexworker

#18

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-12-10, 17:28

Sexarbeiter, die durch alle Maschen der Hilfesysteme durchrutschen:

Für minderjährige Sexworker kaum adäquate Hilfmöglichkeiten in den U.S.A. vorhanden.


Experts say former child prostitutes need "24/7 residential care for a long period of time."

But with over 100,000 kids competing for 44 beds nationwide, many are out of luck.



http://jezebel.com/5421805/frying-pan-i ... re-to-turn

http://www.latimes.com/news/nation-and- ... full.story


Salzburg:
http://derstandard.at/1259281628233/Hil ... ssenkinder





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Wie niederschwellig ist Zwang zum Outing?

#19

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2009-12-21, 18:25

Die beschränkte Reichweite professioneller Hilfsangebote

oder wo das Geschäft der Helferindustrie an persönliche Grenzen der Hilfsbedürftigen stößt



Professionelle Hilfe muß Rechenschaft ablegen können. Deshalb müssen Statistiken geführt werden und es müssen namentlich aktenbelegbare Klientenfälle gegenüber Geldgebern nachgewiesen werden.

Wenn aber die Hilfesuchenden hochgradig stigmatisiert sind, wollen sie nicht registriert und erstrecht nicht erkannt werden. Lieber verzichten sie auf Hilfe. Ja sie erkundigen sich nichteinmal welche Hilfsangebote möglich wären.

(Denn die Hilfsangebote und konkreten Leistungen und Möglichkeiten werden meist nur halbwarm nach außen sichtbar oder verständlich kommuniziert. Und zwar weil in den Hilfseinrichtungen meist keine Betroffenen mitarbeiten und deshalb die Perspektiven und Befindlichkeiten der Betroffenen nicht genau bekannt sind oder der Tonfall wenig einladend gewählt wird.
Und zweitens weil die Hilfesuchenden zwar die nominelle Zielgruppe der Hilfseinrichtungen sind (Klienten) aber nicht ihre Kunden im marktwirtschaftlichen Sinne, weil es sind nicht die Geldgeber sondern die Bittsteller. Die schöneren, umfangreicheren und aufwendigeren Broschüren werden deshalb vielfach für die Geldgeber gemacht, statt in Kommunikation an die Hilfesuchenden zu investieren).





Hier ein Bericht über MSM in Kenia kommentiert von Laura Agustín:

MSM, some sex workers, want services without being counted and outed, Kenya

‘How do you convince me to come out and say I am a homosexual yet the same government that is asking me to do this criminalizes what I am engaged in? I would rather they offered the services without going into the business of knowing who we are and trying to count us.’

'Let them address issues of stigma first.'


http://www.nodo50.org/Laura_Agustin/msm ... nted-kenya





Deswegen gibt es hier im Sexworker-Forum einige komplementäre Ansätze:

- Hier kann jedeR anonym bleiben:

- Melde dich mit einem "Community-Namen" hier im Sexworker-Forum an (evt. noch einmal neu anmelden), so daß du weder mit deiner Arbeitsidentität im Sex-Geschäft noch mit Familiennamen vom Privatleben in Konflikt gerätst.

- Nutze unsere speziellen anonymen Unterforen.

- Nutze die pn oder chat-Funktion.

- Nutze die regionalen Stammtische, die E-Mail-Liste und Facebook-Gruppe.

- Hier kann jedeR mitarbeiten.

- Jeder der Hilfe sucht oder hier bekommt kann fast schon gleichzeitig auch anderen helfen und sei es nur dass bei den anonymen MitleserInnen sich mehr Wissen und Vorsicht breit machen.

- Du kannst dich hier kostenfrei informieren oder beraten lassen, unsere Diskussionen nutzen oder mitgestalten, unsere Sammlungen von Erlebnisberichten, Erfahrungswissen und Sachwissen absuchen oder ergänzen oder als Vereinsmitglied, ModeratorIn oder AdminA nette Menschen kennenlernen, mit ihnen gemeinsam etwas erreichen und unsere Gemeinschaft mitgestalten.





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Marc of Frankfurt
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Ein Gespenst geht um

#20

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2010-02-12, 09:05

Armutsexperte Lutz Holzinger (66) aus Wien zu seinem neuen Buch im Interview mit www.derStandard.at:

- Der Großteil der Armen in Österreich sind ganz normale Leute.

- Die Sozialhilfe lindert nur Symptome aber geht nicht an Systemursachen.



Dasselbe könnte man auch über Sexworker und/oder Migranten sagen. Ganz normale Menschen!

Dasselbe könnte man auch für Hilfsangebote für Prostituierte und/oder Migranten sagen. Sie lindern nur Extremnotlagen, aber die Problemlagen in die Sexworker von der Gesellschaft gesteckt werden, gelten vielfach als Tabu.


Er hat Hilfseinrichtungen wie die Wiener Volkshilfe [> SOPHIE, Bildungsraum für Prostituierte] besucht und ein Buch darüber geschrieben.

Durch das Zusammentreffen von zwei prekären Karrieren -wie Arbeitslosigkeit und Trennung, Arbeitslosigkeit und Wohnungsverlust oder Arbeitslosigkeit und Krankheit- werden Menschen aus der Bahn geworfen. [Manche greifen zur Sexarbeit als persönlichem Bailoutprogramm. Anm. Marc]

Er beschreibt wie das Verstricken der Menschen in Schulden in der ganz normalen Gesellschaft abläuft [also keinesfalls nur eine Masche von Menschenhändlern/Zuhältern ist. Anm. Marc].

Das Sozialsystem ist löchrig. Es ist ein Schönwettersystem.

In der Sozialberatung der Volkshilfe Wien hat mir eine Sozialarbeiterin ganz offen gesagt, dass sie froh ist, nur einen 20-Stunden-Job zu haben, weil es ihr sonst von der psychischen Belastung zu viel wäre. Man wird ständig mit Elend konfrontiert.

Das große Problem ist, dass der Kampf gegen Armut nicht so geführt wird, dass Armut überwunden oder abgeschafft wird. Armut wird alimentiert und bleibt aufrecht.

...

Vollständiger Artikel im Orginal:
http://derstandard.at/1263707188192/der ... ttersystem





Film der das BGE erklärt
im Thema Sexwork und Ökonomie:
viewtopic.php?p=57743#57743

Buch
Lutz Holzinger:
"Das Gespenst der Armut"
http://www.amazon.de/dp/3902494433

Siehe auch:
Ausstiegs-, Umstiegsberatung und Huren Karriere Mangement (HKM)
www.sexworker.at/exit





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