LokalNachrichten: DIEZ, LIMBURG, MONTABAUR

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LokalNachrichten: DIEZ, LIMBURG, MONTABAUR

#1

Beitrag von fraences » 2011-07-12, 12:48

Prostitution: Stadtgrenze Diez/Limburg wird zur "Roten Meile"

Diez/Limburg - Die Stadtgrenze zwischen Diez und Limburg entwickelt sich zur Rotlichtzone. Auf geschätzt nicht einmal einem Kilometer haben sich in Sichtweite der Justizvollzugsanstalt und der Freiherr-vom-Stein-Kaserne mittlerweile vier Bordelle angesiedelt. Kein schönes Entree für beide Städte. Eine Handhabe gegen das legalisierte und gesellschaftlich akzeptierte Treiben gibt es indes nicht.

Nicht zu verfehlen ist dieser Nachtclub an der Limburger Straße in Diez.

In der Alten Limburger Straße fängt es an. Eine rote Hausnummer weist den Freiern den Weg. Ein paar Hundert Meter weiter blinkt im Fenster eines an und für sich unscheinbaren Wohnhauses, an dem noch vor ein paar Wochen ein großes Banner mit einer eindeutiger Internetadresse prangte, eine Richtreklame und signalisiert: Open! Geöffnet bis tief in die Nacht hinein. Weiter in Richtung Limburg lockt La Mirage schon deutlich offensichtlicher mit seinem freizügigen Angebot; ein Auftritt, hinter dem das „Laufhaus Butterfly“ jenseits der Landesgrenze in unmittelbarer Nähe der Jugendbegegnungsstätte Kalkwerk keinesfalls zurückstehen will. Rote Leuchtreklame in Herzform verheißt käufliche Liebe.

Das Fachkommissariat II der Polizeidirektion Montabaur, früher schlicht „die Sitte“ genannt, hat die Etablissements im Auge, in der jüngsten Vergangenheit aber „kaum Probleme“ mit den Betrieben gehabt. „Straftaten gab es so gut wie keine“, sagt Pressesprecher Andreas Bode. Bei „regelmäßig-unregelmäßigen Kontrollen“ geht es in der Regel vor allem um den Aufenthaltsstatus der dort beschäftigten Damen, die nicht selten aus dem Ausland stammen. Zu Verstößen gegen das Ausländerrecht – etwa illegalem Aufenthalt – ist es nach Bodes Angaben zuletzt nicht gekommen. Die Polizei weiß von keinen Unregelmäßigkeiten. „Ohne konkrete Hinweise auf Straftaten, etwa illegale Beschäftigung, haben wir keine Handhabe, dort wöchentlich einzufallen und schikanös zu kontrollieren“, macht Bode den Standpunkt der Polizeidirektion Montabaur klar. „Es ist ein legales Gewerbe“, so Bode lakonisch. Nach Einschätzung der Ordnungshüter haben die meisten Betreiber solcher Häuser, zumindest diejenigen auf dem flachen Land, ohnehin kein Interesse an Scherereien mit der Polizei oder anderen staatlichen Institutionen wie beispielsweise der Ausländerbehörde oder dem Gesundheitsamt. Der Polizei ist derzeit auch nicht bekannt, dass Rockergruppen wie die Hells Angels als Hintermänner der beschriebenen Etablissements infrage kommen. Bode: „Es handelt sich zum Teil um Privatpersonen, die uns namentlich bekannt sind. In einem Fall ist es eine Ur-Diezerin.“


http://www.rhein-zeitung.de/regionales_ ... 73425.html

Mir gefällt die positive Aussagen der Polizei Monatbaur. Schön wäre wenn alle Polizeidirektionen so mit Prostitution umgehen würden.
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)

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RE: LokalNachrichten: DIEZ, LIMBURG, MONTABAUR

#2

Beitrag von fraences » 2015-04-10, 01:21

Schranken gegen Müll im Elzer Wald


Spaziergänger im Elzer Wald ärgern sich über den vielen Müll im Wald. Die Gemeinde Elz reagiert und will Schranken aufstellen.

Siegrid Schmüser, Stadtverordnete aus Limburg, hat sich jetzt der Beschwerden angenommen. Wie viele andere, sieht sie vor allem die fahrenden Bordelle als Ursache für den Abfall. Seit vielen Jahren stehen zwischen Staffel und Görgeshausen die Prostituierten auf der Straße. Ihre Wohnwagen parken sie auf Zufahrten zu den Nebenwegen. Die Mädchen und vor allem ihre Freier verursachten Müll, der sich im Wald anhäufe.
Prostitution eindämmen

Siegrid Schmüser sah sich vor Ort um. Aufgrund der Gesetzgebung könne sie nichts gegen die Prostitution machen, aber etwas gegen den Müll. Also forderte sie Bürgermeister Horst Kaiser auf, sich um die Müllentsorgung zu kümmern.

Der beschreibt den Begleitmüll der Freien als „sehr unappetitlich“. Den zu beseitigen, sei sehr zeitintensiv und könne von seinen Mitarbeitern in einem regelmäßigen Turnus gar nicht geleistet werden. Jedoch würden die Nebenwege jetzt mit geeigneten Mitteln versperrt, teilte Kaiser auf Anfrage mit. Das sei zwar ärgerlich für die Forstwirtschaft. Aber dafür könne auch kein Fremder mehr in den Wald fahren. Ein Weg müsse offen bleiben, weil sonst die Zufahrt für die Baufahrzeuge zur Windkraftanlagen-Baustelle versperrt sei.

Nicht aller Müll sei den Prostituierten zuzuordnen. Bauhof-Mitarbeiter entdeckten auf ihren Fahrten auch Hausmüll, Bauschutt und Autoreifen. Es werde der Eindruck erweckt, dass dieser Müll von den Damen stammt. Eventuell solle er ihnen sogar untergeschoben werden, um sie loszuwerden.

Mit der Zusage vom Bürgermeister, Schranken anzubringen, wähnt sich Sigrid Schmüser auch am Ziel, die Straßenprostitution vor Görgeshausen einzudämmen. Bürgermeister Kaiser gibt sich skeptischer. Er könne nur die Einfahrten versperren, nicht den Weg in den Wald. Die Prostituierten würden sich dann einen anderen Ort suchen

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_u ... 80,1345404
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