Macht mit beim Huren-Block auf der "Freiheit statt Angst"-Demo am Samstag, 30. August 2014 in Berlin
Liebe Kolleg_innen, Mitstreiter_innen, Verbündete und Unterstützer_innen,
innerhalb weniger Tage ist es uns kurzfristig gelungen, als Bündnispartner der "Freiheit statt Angst" mit einem Huren-Block an der Demonstration teilzunehmen, um auf die von der Großen Koalition geplante Zwangsregistrierung von Sexarbeiter_innen hinzuweisen.
Seid dabei!
Ab 11 Uhr wird es auf der Westseite des Brandenburger Tores Stände von teilnehmenden Gruppen geben.
Hier ein vorläufiger Plan: http://freiheitstattangst.de/wp-content ... 4_v3.0.pdf
Um 13.45 Uhr sammeln sich die Gruppen, die am Umzug teilnehmen. Der Huren-Block wird sich an vierter Stelle etwa in der Mitte des Umzuges befinden. Die Reihung sieht bislang folgendes vor:
- an zweiter Stelle fährt der Wagen (3,5-Tonner, Transporter "Sprinter") von Digitalcourage mit dem Datenkraken: bit.ly/1BZsf4O ,
- hinter dem der Block "Akkurater Widerstand" läuft,
- dann kommt der Huren-Block,
- dem der Wagen (3,5-Tonner) des Coop Anti-Kriegs-Cafés folgt.
Um 14 Uhr beginnt die Demonstration mit einer Kundgebung an der Bühne am Brandenburger Tor, genauer gesagt auf der Straße des 17. Juni. Von dort geht der Umzug über die Wilhelmstraße, vorbei am Hauptbahnhof und am Kanzleramt zurück zur Bühne.
Um 17.15 Uhr findet dort die Abschlusskundgebung statt, im Rahmen derer ein_e Sexarbeiter_in eine Rede zum Thema "Vorratsdatenspeicherung in der Sexarbeit" halten wird.
Unterstützt uns und kommt zur "Freiheit statt Angst": am Samstag, dem 30. August 2014 ab 11 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Teilt diese Information auf allen Kanälen.
Für weitere Informationen und Aktualisierungen zur Veranstaltung bei Facebook:
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
English version:
Dear colleagues, allies and supporters,
within a few days, at very short notice we have managed to participate in the demonstration of the alliance "Freiheit statt Angst" (“Freedom not Fear”). We will be demonstrating with a bloc of whores, in order to draw attention to the grand coalition for the forced registration of sex workers.
Join us!
From 11 a. m., participating groups will be at stands in the west side of the Brandenburg Gate.
There is a (preliminary) map: http://freiheitstattangst.de/wp-content ... 4_v3.0.pdf
At 1.45 p. m., the groups will gather for the parade. The bloc of whores will be situated forth, right in the middle of the parade. The order is scheduled as follows:
- positioned second, there will be a truck (3.5 tonne, transporter “Sprinter”) of Digitalcourage (with the data kraken: bit.ly/1BZsf4O)
- following behind this will be the bloc "Akkurater Widerstand" (“Accurate Resistance”)
- next will be the bloc of whores,
- behind this, the truck (3.5 tonnes) of the Coop Anti-Kriegs-Café (Coop anti-war coffeehouse).
At 2 p. m., the demonstration will begin with a rally at the stage in front of the Brandenburg Gate at Straße des 17. Juni.
From there, the parade will continue to Wilhelmstraße, past the Hauptbahnhof (central station) and the Office of the Federal Chancellor and then returning once again to the stage.
The closing rally will take place at 5.15 p. m., marked by a speech by a sex worker on the subject of "Inventory data storage in sex work".
"Freiheit statt Angst" - “Freedom not Fear”: this Saturday, 30th August 2013 from 11 a. m. at the Brandenburg Gate in Berlin. Please share this information through all available channels and mediums.
For further information and updates see:
"Freiheit statt Angst"-Demo am Sa, 30. 08. 2014 in
-
fraences
- Admina

- Beiträge: 7515
- Registriert: 07.09.2009, 04:52
- Wohnort: Frankfurt a. Main Hessen
- Ich bin: Keine Angabe
"Freiheit statt Angst"-Demo am Sa, 30. 08. 2014 in
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
*****
Fakten und Infos über Prostitution
*****
Fakten und Infos über Prostitution
-
fraences
- Admina

- Beiträge: 7515
- Registriert: 07.09.2009, 04:52
- Wohnort: Frankfurt a. Main Hessen
- Ich bin: Keine Angabe
Jetzt über livestream.
wobei die Kameraführung sehr schlecht ist, hoffe das es bei den Reden am Brandenburger Tor besser wird.
http://cams21.de/30-08-2014-berlin-frei ... att-angst/
wobei die Kameraführung sehr schlecht ist, hoffe das es bei den Reden am Brandenburger Tor besser wird.
http://cams21.de/30-08-2014-berlin-frei ... att-angst/
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
*****
Fakten und Infos über Prostitution
*****
Fakten und Infos über Prostitution
-
lemon
- engagiert

- Beiträge: 122
- Registriert: 09.03.2012, 02:28
- Wohnort: Seoul
- Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Bilder + Pressemitteilung #4
Honorarfreie Bilder der Demonstration gibt es unter:
https://www.flickr.com/photos/digitalco ... 6512129778
Um die Bürgerrechte von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern ging es in der Rede von Emy Fem vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen. Die geplante Zwangsregistrierung von in entsprechenden Berufen tätigen Menschen sei hochproblematisch:
"Sexarbeiter_innen werden entmündigt. Die Große Koalition geht davon aus, dass Sexarbeiter_innen nicht eigenverantwortlich handeln können, und zwar weil sie Sexarbeiter_innen sind." Eine Zwangsregistrierung bringe Gefahren für die Betroffenen, etwa durch Stalker oder gewalttätige Kunden.
http://freiheitstattangst.de/2014/08/pr ... -aufgeben/
https://www.flickr.com/photos/digitalco ... 6512129778
Um die Bürgerrechte von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern ging es in der Rede von Emy Fem vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen. Die geplante Zwangsregistrierung von in entsprechenden Berufen tätigen Menschen sei hochproblematisch:
"Sexarbeiter_innen werden entmündigt. Die Große Koalition geht davon aus, dass Sexarbeiter_innen nicht eigenverantwortlich handeln können, und zwar weil sie Sexarbeiter_innen sind." Eine Zwangsregistrierung bringe Gefahren für die Betroffenen, etwa durch Stalker oder gewalttätige Kunden.
http://freiheitstattangst.de/2014/08/pr ... -aufgeben/
Always forgive your enemies; nothing annoys them so much. - Oscar Wilde

http://researchprojectgermany.wordpress.com

http://researchprojectgermany.wordpress.com
-
lemon
- engagiert

- Beiträge: 122
- Registriert: 09.03.2012, 02:28
- Wohnort: Seoul
- Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Hydra Fotoalbum
Hurenblock auf der Freiheit statt Angst-Demo 2014 (Hydra Fotoalbum)
https://www.facebook.com/media/set/?set ... 463&type=1
https://www.facebook.com/media/set/?set ... 463&type=1
Always forgive your enemies; nothing annoys them so much. - Oscar Wilde

http://researchprojectgermany.wordpress.com

http://researchprojectgermany.wordpress.com
-
floggy
- verifizierte UserIn

- Beiträge: 385
- Registriert: 15.09.2013, 19:28
- Wohnort: 85716 Unterschleissheim
- Ich bin: KundIn
Im Gegenzug zur geplanten Zwangsregistrierung bei der Gemeinde bin ich dafür, dass sich Geheimdienstmitarbeiter*Innen ebenfalls in der Gemeinde, in der sie Bürger*Innen ausspionieren wollen, anmelden müssen. Wenn deren Daten sicher sind, dann sind's die von Sexarbeiter*Innen hoffentlich auch (ein Schalk wer böses denkt). Ich denke auch, dass es eine Menge Zwangsspione gibt, also solche die das nicht freiwillig machen sondern machen müssen weil sie dazu gezwungen werden.
-
Emy
- hat was zu sagen

- Beiträge: 58
- Registriert: 13.12.2011, 22:29
- Wohnort: Berlin
- Ich bin: Keine Angabe
Noch bischen dazu unter https://www.facebook.com/media/set/?set ... 463&type=1
-
fraences
- Admina

- Beiträge: 7515
- Registriert: 07.09.2009, 04:52
- Wohnort: Frankfurt a. Main Hessen
- Ich bin: Keine Angabe
RE: "Freiheit statt Angst"-Demo am Sa, 30. 08. 201
"Freiheit statt Angst": Gegen Vorratsdatenspeicherung im Gesundheitswesen und in der Sexarbeit
"Gefühlt 50.000 Leute" seien bei der Demo gegen den Überwachungswahn dabei gewesen, freute sich Netzaktivist padeluun nach dem Protestzug. An der Seite der Bürgerrechtler standen dieses Jahr erstmals auch Prostituierte.
Von der großen Bühne am Brandenburger Tor aus wirkte die eingeschworene Truppe, die sich nach dem recht staatlichen Protestmarsch "Freiheit statt Angst" am Samstagabend in Berlin noch zur Abschlusskundgebung versammelte, durchaus überschaubar. Co-Organisator padeluun vom Bürgerrechtsverein Digitalcourage ermunterte die Gebliebenen mehrfach, näher an die Bühne heranzurücken, um die Lücken nach vorne zu schließen.
Demonstration "Freiheit statt Angst" in Berlin
Demonstration "Freiheit statt Angst" in Berlin Vergrößern
Bild: Stefan Krempl Für die Veranstalter war die gesamte Demo mit den insgesamt ausgemachten 6500 Mitstreitern trotzdem ein großer Erfolg. Die gezählte Teilnehmermenge sei "zwei- bis dreimal mehr" gewesen, "als ich befürchtet hatte", erklärte padeluun nach der letzten Rede vor dem Übergang zum musikalischen Rahmenprogramm mit mehreren Bands.
81 mehr oder weniger namhafte Organisationen hatten zur diesjährigen Veranstaltung aufgerufen. Ihr Mobilisierungspotenzial blieb aber hinter der Kundgebung im Vorjahr mit mehr als doppelt soviel Demonstranten und weit hinter den Hochzeiten der Bewegung mit vielen zehntausend Teilnehmern 2008 zurück, als es darum ging, neben Überwachungsmaßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung auch die damals zunächst vom Bundeskriminalamt geforderten Websperren zu verhindern.
Die nach wie vor anhaltende Welle der Enthüllungen aus dem Fundus des NSA-Whistleblowers Edward Snowden holt die ganz großen Massen nicht auf die Straße des 17. Juni, die als Fanmeile während der Fußball-WM vor wenigen Wochen noch aus allen Nähten platze. Dabei ist die von Geheimdiensten durchgeführte Massenüberwachung durchaus "ein Problem aller Leute, nicht nur der Netzaktivisten", betonte Sebastian Schweda von Amnesty International (AI) bei der Schlussrunde. Das unsaubere Spiel der Sicherheitsbehörden nebst Datenringtausch laute nicht "USA vs. Deutschland", sondern "Regierung vs. Bürger". Dabei gehe es "um die Kontrolle von Gesellschaften".
Dagegen gelte es, den Schnüfflern gemeinsam die rote Karte zu zeigen, führte der Menschenrechtler aus. Es sei aber klar, dass dies "ein langer Marsch" werde. Schweda kündigte an, dass AI dabei in Kürze etwa eine Petition veröffentlichen werde, "um die prekäre menschenrechtliche Situation Edward Snowdens zu verbessern".
"Es ist blöd, dass Ihr alle wieder hier sein müsst", ergänzte Matthias Spielkamp von "Reporter ohne Grenzen". Die Regierung verletze die Bürgerrechte und "lacht uns ins Gesicht", räumte er ein. "Doch wir sind nicht ohnmächtig: jeder von uns hat eine Stimme" bei den Wahlen und im Portemonnaie im Bezug auf die Wirtschaft. Zumindest "Nerds" könnten sich zudem wehren, indem sie "verschlüsseln, anonymisieren" und so die Kosten für die Überwacher erhöhten. Selbstschutz sei freilich nicht genug.
Vor einer Vorratsdatenspeicherung im Gesundheitswesen mit der elektronischen Gesundheitskarte warnte Wieland Dietrich von der Freien Ärzteschaft. Der Druck der Industrie und der Politik sei enorm. So dürften Patienten von Anfang nächsten Jahres an nicht mehr auf Kasse behandelt werden, wenn sie keine "e-Card" vorlegen. Die früher hochgehaltene Freiwilligkeit bei der Preisgabe von Medizindaten stehe dagegen nur noch auf dem Papier. IT-Konzerne wie Google, Microsoft oder Apple setzten auf den Handel mit Risikoeinschätzungen auf Basis von Gesundheitsdaten. Deren zentrale Sammlung sei angesichts schier täglicher Missbräuche aber unvereinbar mit dem informationellen Selbstbestimmungsrecht.
Emy Fem vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen will eine andere Form der Vorratsdatenspeicherung verhindern, nämlich in der Sexarbeit. Dort drohe mit jüngsten Plänen von Schwarz-Rot eine Zwangsregistrierung, berichtete die Lobbyistin. Eine solche Maßnahme böte aber keinen Schutz vor illegaler Prostitution; vielmehr öffne der geplante "Hurenausweis" Stalking und Nachstellungen "Tür und Tor". Zurecht gebe es hierzulande auch keine zentralen Verzeichnisse etwa für Journalisten, Musiker oder andere Künstler. "Solidarisiert Euch mit uns", appellierte Fem an den Zuhörerrest. "Unsere Rechte sind Menschenrechte."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 05109.html
"Gefühlt 50.000 Leute" seien bei der Demo gegen den Überwachungswahn dabei gewesen, freute sich Netzaktivist padeluun nach dem Protestzug. An der Seite der Bürgerrechtler standen dieses Jahr erstmals auch Prostituierte.
Von der großen Bühne am Brandenburger Tor aus wirkte die eingeschworene Truppe, die sich nach dem recht staatlichen Protestmarsch "Freiheit statt Angst" am Samstagabend in Berlin noch zur Abschlusskundgebung versammelte, durchaus überschaubar. Co-Organisator padeluun vom Bürgerrechtsverein Digitalcourage ermunterte die Gebliebenen mehrfach, näher an die Bühne heranzurücken, um die Lücken nach vorne zu schließen.
Demonstration "Freiheit statt Angst" in Berlin
Demonstration "Freiheit statt Angst" in Berlin Vergrößern
Bild: Stefan Krempl Für die Veranstalter war die gesamte Demo mit den insgesamt ausgemachten 6500 Mitstreitern trotzdem ein großer Erfolg. Die gezählte Teilnehmermenge sei "zwei- bis dreimal mehr" gewesen, "als ich befürchtet hatte", erklärte padeluun nach der letzten Rede vor dem Übergang zum musikalischen Rahmenprogramm mit mehreren Bands.
81 mehr oder weniger namhafte Organisationen hatten zur diesjährigen Veranstaltung aufgerufen. Ihr Mobilisierungspotenzial blieb aber hinter der Kundgebung im Vorjahr mit mehr als doppelt soviel Demonstranten und weit hinter den Hochzeiten der Bewegung mit vielen zehntausend Teilnehmern 2008 zurück, als es darum ging, neben Überwachungsmaßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung auch die damals zunächst vom Bundeskriminalamt geforderten Websperren zu verhindern.
Die nach wie vor anhaltende Welle der Enthüllungen aus dem Fundus des NSA-Whistleblowers Edward Snowden holt die ganz großen Massen nicht auf die Straße des 17. Juni, die als Fanmeile während der Fußball-WM vor wenigen Wochen noch aus allen Nähten platze. Dabei ist die von Geheimdiensten durchgeführte Massenüberwachung durchaus "ein Problem aller Leute, nicht nur der Netzaktivisten", betonte Sebastian Schweda von Amnesty International (AI) bei der Schlussrunde. Das unsaubere Spiel der Sicherheitsbehörden nebst Datenringtausch laute nicht "USA vs. Deutschland", sondern "Regierung vs. Bürger". Dabei gehe es "um die Kontrolle von Gesellschaften".
Dagegen gelte es, den Schnüfflern gemeinsam die rote Karte zu zeigen, führte der Menschenrechtler aus. Es sei aber klar, dass dies "ein langer Marsch" werde. Schweda kündigte an, dass AI dabei in Kürze etwa eine Petition veröffentlichen werde, "um die prekäre menschenrechtliche Situation Edward Snowdens zu verbessern".
"Es ist blöd, dass Ihr alle wieder hier sein müsst", ergänzte Matthias Spielkamp von "Reporter ohne Grenzen". Die Regierung verletze die Bürgerrechte und "lacht uns ins Gesicht", räumte er ein. "Doch wir sind nicht ohnmächtig: jeder von uns hat eine Stimme" bei den Wahlen und im Portemonnaie im Bezug auf die Wirtschaft. Zumindest "Nerds" könnten sich zudem wehren, indem sie "verschlüsseln, anonymisieren" und so die Kosten für die Überwacher erhöhten. Selbstschutz sei freilich nicht genug.
Vor einer Vorratsdatenspeicherung im Gesundheitswesen mit der elektronischen Gesundheitskarte warnte Wieland Dietrich von der Freien Ärzteschaft. Der Druck der Industrie und der Politik sei enorm. So dürften Patienten von Anfang nächsten Jahres an nicht mehr auf Kasse behandelt werden, wenn sie keine "e-Card" vorlegen. Die früher hochgehaltene Freiwilligkeit bei der Preisgabe von Medizindaten stehe dagegen nur noch auf dem Papier. IT-Konzerne wie Google, Microsoft oder Apple setzten auf den Handel mit Risikoeinschätzungen auf Basis von Gesundheitsdaten. Deren zentrale Sammlung sei angesichts schier täglicher Missbräuche aber unvereinbar mit dem informationellen Selbstbestimmungsrecht.
Emy Fem vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen will eine andere Form der Vorratsdatenspeicherung verhindern, nämlich in der Sexarbeit. Dort drohe mit jüngsten Plänen von Schwarz-Rot eine Zwangsregistrierung, berichtete die Lobbyistin. Eine solche Maßnahme böte aber keinen Schutz vor illegaler Prostitution; vielmehr öffne der geplante "Hurenausweis" Stalking und Nachstellungen "Tür und Tor". Zurecht gebe es hierzulande auch keine zentralen Verzeichnisse etwa für Journalisten, Musiker oder andere Künstler. "Solidarisiert Euch mit uns", appellierte Fem an den Zuhörerrest. "Unsere Rechte sind Menschenrechte."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 05109.html
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
*****
Fakten und Infos über Prostitution
*****
Fakten und Infos über Prostitution
-
fraences
- Admina

- Beiträge: 7515
- Registriert: 07.09.2009, 04:52
- Wohnort: Frankfurt a. Main Hessen
- Ich bin: Keine Angabe
RE: "Freiheit statt Angst"-Demo am Sa, 30. 08. 201
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
*****
Fakten und Infos über Prostitution
*****
Fakten und Infos über Prostitution
-
Doris67
- PlatinStern

- Beiträge: 1127
- Registriert: 20.06.2012, 10:16
- Wohnort: Strasbourg
- Ich bin: SexarbeiterIn