Wenn Du mit uns auf Außendienst wärst und das sehen würdest, was wir teilweise sehen, bzw. hören. Wenn Du nur einen Tag lang mein Telefon beantworten müsstest, dann hättest Du Verständnis.informator hat geschrieben:Als Außenstehender finde ich das schon etwas merkwürdig. In Deutschland braucht man zum Glück noch nicht für alles einen Befähigungsnachweis.
Wenn definitiv falsche Aussagen getätigt werden, dann kann doch der Ruf nach "Ausbildung" nicht unterbleiben. Sollen wir zusehen, wenn zum Beispiel Jemand aus "Unwissenheit" eine infektiöse Krankheit als "unwichtig" und "ungefährlich" erklärt? Gehört da nicht Aufklärung geschaffen?
Sollen wir zusehen, wenn Jemand großartig posaunt, dass etwas nur dann strafbar ist, wenn ein bestimmter Prozentsatz überschritten wird und Andere, die das lesen, nicht entsprechend informieren (auf Österreich bezogen (dort geschehen) ist die Aussage absolut falsch)? Auch der Jenige, der die Aussage getroffen hat, gehört entsprechend geschult.
Dieser Ansatz bedeutet für mich "bereit sein, Verantwortung mitzutragen - und zwar dort, wo sie getragen gehört - damit Niemand zu Schaden kommt - und zwar auch dann, wenn der Schaden nicht unmittelbar durch mich verursacht wird"
Auch von Kundenseite sollte das Projekt doch zu bejahen sein! Kann doch nur gut sein, wenn die SexarbeiterIn weiß was sie tut. Alleine der richtige Umgang mit einem Kondom (von der Auswahl bis zur Handhabung bzw. auch Entsorgung) gehört erklärt. Zum Schutz der SexarbeiterIn - und auch zum Schutz des Kunden.
Ich selbst spreche von einem "Angebot" für SexarbeiterInnen - aber auch von einer "Verpflichtung" für BetreiberInnen. Wenn man Jobs vermittelt, sollte man wissen, worum es geht.
Christian




