Hurra es tut sich was!!!
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Natascha
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Hurra es tut sich was!!!
Habe das heute gelesen:
Ö1 Morgenjournal - Petra Pichler
In den 80er-Jahren entschied der Oberste Gerichtshof, dass eine Prostituierte kein Recht hat, den Lohn von einem Freier einzuklagen, weil ein derartiger Vertrag sittenwidrig wäre. Geht es nach Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP), sollte man diese Ungleichbehandlung beenden. Damit würde man die Abhängigkeit der Prostituierten von ihren Zuhältern verringern, so Marek. Es gehe ihr darum, die Selbstbestimmtheit der Frauen zu fördern und ihnen Auswege und Änderungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Selektive Legalisierung
Eine Gesetzesänderung soll nur Frauen zu gute kommen, die freiwillig und legal sexarbeiten. Schlepperei, Frauenhandel und Zwangsprostitution soll nicht unterstützt werden, sagt Marek.
Arbeitsrechtliche Nachteile
Die SPÖ-Frauen unterstützen die Initiative Mareks voll und ganz, sagt SPÖ-Bundesfrauensprecherin Gabriele Hainisch. Sie wollen aber zusätzlich, dass Sexarbeiterinnen anderen Frauen arbeitsrechtlich gleichgestellt werden, "das heißt, in den vollen Versicherungsschutz fallen". Marek ist skeptisch und verweist auf das Weisungsrecht des Arbeitgebers im Angestelltengesetz. "Dann kann eine Prostituierte nimmer selber bestimmen, was sie wann wie tut."
Länderweise Unterschiede
Die SPÖ-Frauen wollen auch eine Harmonisierung der bundesländerweise unterschiedlichen Prostituierten-Gesetze. Darin gehe es nämlich vor allem um den Schutz der Öffentlichkeit und kaum um die betroffenen Frauen.
In den nächsten Wochen sind weitere Gespräche zwischen SPÖ-Frauen, Arbeitsstaatssekretariat und Justizministerium geplant.
Ö1 Morgenjournal - Petra Pichler
In den 80er-Jahren entschied der Oberste Gerichtshof, dass eine Prostituierte kein Recht hat, den Lohn von einem Freier einzuklagen, weil ein derartiger Vertrag sittenwidrig wäre. Geht es nach Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP), sollte man diese Ungleichbehandlung beenden. Damit würde man die Abhängigkeit der Prostituierten von ihren Zuhältern verringern, so Marek. Es gehe ihr darum, die Selbstbestimmtheit der Frauen zu fördern und ihnen Auswege und Änderungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Selektive Legalisierung
Eine Gesetzesänderung soll nur Frauen zu gute kommen, die freiwillig und legal sexarbeiten. Schlepperei, Frauenhandel und Zwangsprostitution soll nicht unterstützt werden, sagt Marek.
Arbeitsrechtliche Nachteile
Die SPÖ-Frauen unterstützen die Initiative Mareks voll und ganz, sagt SPÖ-Bundesfrauensprecherin Gabriele Hainisch. Sie wollen aber zusätzlich, dass Sexarbeiterinnen anderen Frauen arbeitsrechtlich gleichgestellt werden, "das heißt, in den vollen Versicherungsschutz fallen". Marek ist skeptisch und verweist auf das Weisungsrecht des Arbeitgebers im Angestelltengesetz. "Dann kann eine Prostituierte nimmer selber bestimmen, was sie wann wie tut."
Länderweise Unterschiede
Die SPÖ-Frauen wollen auch eine Harmonisierung der bundesländerweise unterschiedlichen Prostituierten-Gesetze. Darin gehe es nämlich vor allem um den Schutz der Öffentlichkeit und kaum um die betroffenen Frauen.
In den nächsten Wochen sind weitere Gespräche zwischen SPÖ-Frauen, Arbeitsstaatssekretariat und Justizministerium geplant.
LG
Natascha
Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen. Die Hölle sind die anderen (Jean-Paul Sartre)
Natascha
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Ich habe die frohe Kunde Heute um 4 Uhr früh in den Ö3 Nachrichten vernommen - Derzeit ist im ORF-Teletext (Seie 118) folgender Text zu lesen:
MEHR RECHTE FÜR PROSTITUIERTE
Nach der Wiener ÖVP macht sich nun auch die Arbeits-Staatssekretätin Marek für eine bessere rechtliche Basis für legal tätige Prostituierte stark.
So genannte Sex-Arbeiterinnen sollten ein gesetzliches Recht auf Duchsetzung einer Entlohnung haben, sagt sie. Damit würde man diese Frauen auch weniger von Zuhältern abhängig machen.
Die SPÖ-Frauen unterstützen Mareks Initiative, wollen aber außerdem, dass Prostituierte anderen Frauen arbeitsrechtlich gleich gestellt werden, also vollen Versicherungsschutz haben.
MEHR RECHTE FÜR PROSTITUIERTE
Nach der Wiener ÖVP macht sich nun auch die Arbeits-Staatssekretätin Marek für eine bessere rechtliche Basis für legal tätige Prostituierte stark.
So genannte Sex-Arbeiterinnen sollten ein gesetzliches Recht auf Duchsetzung einer Entlohnung haben, sagt sie. Damit würde man diese Frauen auch weniger von Zuhältern abhängig machen.
Die SPÖ-Frauen unterstützen Mareks Initiative, wollen aber außerdem, dass Prostituierte anderen Frauen arbeitsrechtlich gleich gestellt werden, also vollen Versicherungsschutz haben.
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Also ich weiß nicht, ob wir eine Arbeitsgemeinschaft gründen sollten, um mit konkreten Vorschlägen (nicht so krasse wie meine) an die Frau Marek rantreten sollten???
Ihr wißt ja am besten wo es krankt.
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LG
Natascha
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Ich habe bereits "angeklopft" - sollten wir eingelassen werden (was ich durchaus für wahrscheinlich halte) gibt es Nachricht im SW-Only Bereich.Natascha hat geschrieben:Also ich weiß nicht, ob wir eine Arbeitsgemeinschaft gründen sollten, um mit konkreten Vorschlägen (nicht so krasse wie meine) an die Frau Marek rantreten sollten???
Christian
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Natascha
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Wiener ÖVP für rechtliche Absicherung
Wiener ÖVP für rechtliche Absicherung
Gemeinderätin Praniess-Kastner und Arbeitssekretärin Marek fordern eigenes Gesetz für Sexarbeiterinnen - SPÖ und Grüne stimmen zu
Wien - Die Wiener ÖVP will die rechtliche Absicherung von Prostituierten verbessern. "Der Stigmatisierung von Prostituierten durch die Gesellschaft gehört ein Ende gesetzt", forderte VP-Gemeinderätin Karin Praniess-Kastner bereits am Mittwoch in einem Mediengespräch. So gehe es nicht an, dass diese Steuern zahlen müssten, ihnen daraus aber keine sozialen Rechte erwüchsen. Auch der Ausstieg sei nach der derzeitigen Situation schwierig.
Gesetzesvorschlag
Wien solle deshalb in einem eigenen Gesetz ermöglichen, dem Gewerbe selbstständig und unselbstständig nachzugehen. Nur so könnten Prostituierte ausstehende Honorare einklagen, angestellt werden und Arbeitslosenversicherung beziehen. Außerdem müsse eine Konzessionen für Bordelle eingeführt werden.
Eine Gesetzesänderung soll jedoch nur Frauen zu gute kommen, die freiwillig und legal sexarbeiten. Schlepperei, Frauenhandel und Zwangsprostitution soll nicht unterstützt werden, sagte Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek.
Die SPÖ-Frauen unterstützen die ÖVP-Initiative, erklärte SPÖ-Bundesfrauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Sie fordern aber zusätzlich, dass Sexarbeiterinnen anderen Frauen arbeitsrechtlich gleichgestellt werden, also "in den vollen Versicherungsschutz fallen". Marek ist skeptisch und verweist auf das Weisungsrecht des Arbeitgebers im Angestelltengesetz. "Dann kann eine Prostituierte nimmer selber bestimmen, was sie wann wie tut."
Anpassung
Die SPÖ-Frauen wollen außerdem eine Harmonisierung der bundesländerweise unterschiedlichen Prostituierten-Gesetze. Darin gehe es nämlich vor allem um den Schutz der Öffentlichkeit und kaum um die betroffenen Frauen. In den nächsten Wochen sind weitere Gespräche zwischen SPÖ-Frauen, Arbeitsstaatssekretariat und Justizministerium geplant.
Weinzinger begrüßt Initiative
"Volle arbeits- und sozialrechtliche Absicherung muss auch für Sexarbeiterinnen gewährleistet sein. Wie das deutsche Modell zeigt, ist dies auch ohne Weisungsbefugnis des Arbeitgebers möglich", erklärt Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen. Die Sittenwidrigkeit von Verträgen muss zu Gunsten der Einklagbarkeit des "Lohnes" fallen. Weinzinger begrüßt daher die Vorschläge von Marek, sich der mangelnden arbeitsrechtlichen Situation von Prostituierten anzunehmen. Darüber hinaus fordert Weinzinger bei Opfern von Frauenhandel und Zwangsprostitution eine Verbesserung der Opferrechte und die Legalisierung des Aufenthaltes in Österreich. (APA/red)
http://diestandard.at/?url=/?id=2822771
Gemeinderätin Praniess-Kastner und Arbeitssekretärin Marek fordern eigenes Gesetz für Sexarbeiterinnen - SPÖ und Grüne stimmen zu
Wien - Die Wiener ÖVP will die rechtliche Absicherung von Prostituierten verbessern. "Der Stigmatisierung von Prostituierten durch die Gesellschaft gehört ein Ende gesetzt", forderte VP-Gemeinderätin Karin Praniess-Kastner bereits am Mittwoch in einem Mediengespräch. So gehe es nicht an, dass diese Steuern zahlen müssten, ihnen daraus aber keine sozialen Rechte erwüchsen. Auch der Ausstieg sei nach der derzeitigen Situation schwierig.
Gesetzesvorschlag
Wien solle deshalb in einem eigenen Gesetz ermöglichen, dem Gewerbe selbstständig und unselbstständig nachzugehen. Nur so könnten Prostituierte ausstehende Honorare einklagen, angestellt werden und Arbeitslosenversicherung beziehen. Außerdem müsse eine Konzessionen für Bordelle eingeführt werden.
Eine Gesetzesänderung soll jedoch nur Frauen zu gute kommen, die freiwillig und legal sexarbeiten. Schlepperei, Frauenhandel und Zwangsprostitution soll nicht unterstützt werden, sagte Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek.
Die SPÖ-Frauen unterstützen die ÖVP-Initiative, erklärte SPÖ-Bundesfrauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Sie fordern aber zusätzlich, dass Sexarbeiterinnen anderen Frauen arbeitsrechtlich gleichgestellt werden, also "in den vollen Versicherungsschutz fallen". Marek ist skeptisch und verweist auf das Weisungsrecht des Arbeitgebers im Angestelltengesetz. "Dann kann eine Prostituierte nimmer selber bestimmen, was sie wann wie tut."
Anpassung
Die SPÖ-Frauen wollen außerdem eine Harmonisierung der bundesländerweise unterschiedlichen Prostituierten-Gesetze. Darin gehe es nämlich vor allem um den Schutz der Öffentlichkeit und kaum um die betroffenen Frauen. In den nächsten Wochen sind weitere Gespräche zwischen SPÖ-Frauen, Arbeitsstaatssekretariat und Justizministerium geplant.
Weinzinger begrüßt Initiative
"Volle arbeits- und sozialrechtliche Absicherung muss auch für Sexarbeiterinnen gewährleistet sein. Wie das deutsche Modell zeigt, ist dies auch ohne Weisungsbefugnis des Arbeitgebers möglich", erklärt Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen. Die Sittenwidrigkeit von Verträgen muss zu Gunsten der Einklagbarkeit des "Lohnes" fallen. Weinzinger begrüßt daher die Vorschläge von Marek, sich der mangelnden arbeitsrechtlichen Situation von Prostituierten anzunehmen. Darüber hinaus fordert Weinzinger bei Opfern von Frauenhandel und Zwangsprostitution eine Verbesserung der Opferrechte und die Legalisierung des Aufenthaltes in Österreich. (APA/red)
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Luci
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Natascha
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Liebe Luci!
Wie will den jemand kontrollieren was Du einnimmst?? Ein guter Kaufmann hat eine schlechte Bilanz.
LG
Natascha
Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen. Die Hölle sind die anderen (Jean-Paul Sartre)
Natascha
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Will mich da keines Wegs als Experte aufspielen, aber irgendwie scheint mir die Sache doch eindeutig zu sein. Du musstest auch bisher Deine Einkünfte versteuern. Also dürfte sich für die selbstständigen SW`s vom Standpunkt der Steuerlast eigentlich Nichts ändern.Luci hat geschrieben:Mich würde interessieren, wieviel Steuern Sexworker/Sexworkerinnen dann zahlen müßten?
Mehr?
Kennst sich da jemand aus?
Christian
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sixela
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Na im Prinzip wohl genauso viel wie jeder andere auch? Da sie fast immer als Selbstständige arbeiten, müssten sie eine Einkommensteuererklärung abgeben (ab einer bestimmten Höhe kommt ev. noch Umsatzsteuer dazu?). Sie müss(t)en einfach über die Einnahmen jedes Gastes Buch führen. Der Betrag kommt in die entsprechende Spalte des Formulars, und den Rest macht das FinanzamtLuci hat geschrieben:Mich würde interessieren, wieviel Steuern Sexworker/Sexworkerinnen dann zahlen müßten?
Mehr?
Kennst sich da jemand aus?
Bussi Luci
Übrigens: Das Jahreseinkommen, bei dem der Höchststeuersatz von 50% einsetzt, liegt bei ca. 50.000 Euro...
Die Welt ist umso freier, je weniger Religion und je mehr Sex praktiziert wird
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Natascha
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Doch an der Steuerlast wird sich sehr wohl etwas ändern. Denn wenn Prostitution ein Beruf ist, so wird man Werbungskosten, die bei den Prostituierten anfallen auch absetzten können. Sicher nicht für jeden Tanga 100%, aber ich bin mir sicher, dass es da genügend Absetzungsposten gäbe. Z.B. Fitnesstudio, Schönheitsoperationen, Schminke, Dessous, Lackstiefel, Ausrüstung einer Domina, Taxikosten, Computer falls man übers Netz wirbt usw. Wie gesagt, ein Teil wird als Eigenbedarf gerechnet werden, aber einen gewissen Prozentsatz wird man Absetzen können.
LG
Natascha
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Zwerg
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SPÖ drängt weiter auf Absicherung
Frauensprecherin Heinisch-Hosek: Studie soll klären, welche arbeits- und sozialrechtliche Varianten für Prostituierte am besten sind
Wien - Mehr Rechte für Prostituierte forderte am Freitag SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Parlament trat die Politikerin für die Aufhebung der Sittenwidrigkeit und für die Vereinheitlichung der Ländergesetze ein. Überdies will sie auch die fast ausschließlich männliche Kundschaft nicht aus der Verantwortung nehmen.
Mit Justizministerin kurzgeschlossen
Es liege "vieles im Argen", so Heinisch-Hosek, die betonte, bezüglich der Umsetzung ihrer Forderungen bereits mit Justizministerin Maria Berger in Kontakt zu sein. Auch für Migrantinnen, die dem "ältesten Gewerbe der Welt" nachgehen, das in Österreich übrigens als solches gar nicht anerkannt ist, müsse mehr getan werden. Geschätzte 70 bis 80 Prozent aller "Sexarbeiterinnen" in Österreich sind Migrantinnen. Für sie hänge die Möglichkeit, der Prostitution nachzugehen, vom Recht auf Aufenthalt und selbstständige Tätigkeit ab. Heinisch-Hosek wolle diesbezügliche Verbesserungen "immer wieder" bei Innenminister Günther Platter einfordern.
Regelungen im Detail unklar
Prostitution ist in Österreich seit 1975 legal, dennoch sei dieses Berufsbild nach wie vor stigmatisiert. Verkehrt etwa eine Minderjährige mit einem Freier, so wird das Mädchen bestraft, der Mann nicht. Wie solcherlei Regelungen aussehen könnten, ist sich Heinisch-Hosek noch nicht ganz sicher: "Vielleicht sollten Kunden auch einen Ausweis haben, den sie den Sexarbeiterinnen vorweisen. Aber darüber sollen sich die Legisten Gedanken machen."
Studie kommt
Laut der SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin soll nun eine Studie klären, welche Art von arbeits- und sozialrechtlicher Absicherung für Prostituierte die beste Variante ist. Heinisch-Hosek bemängelte, dass österreichweite statistische Erhebungen fehlen und die Regelung der Sexarbeit Sache der Länder sei, was dazu führe, dass es neun unterschiedliche Gesetze gebe.
Verurteilung
Ursprünglich war geplant gewesen, auch eine Prostituierte zu Wort kommen zu lassen. Doch die Frau, die ihrem Beruf unter dem Pseudonym "Angelinadream" nachgeht, entschied sich schließlich anders. In einem offenen Brief teilte sie der Öffentlichkeit mit, dass sie "heute eine starke Frau" sei, die "mit beiden Beinen im Leben" stehe. Dennoch sei es nach wie vor "schwierig, sich eine Akzeptanz in der Gesellschaft zu erkämpfen. Aber was meine Familie und meine Freunde angeht, da ist der Kampf längst gewonnen. Leute aus meiner Umgebung haben es verstanden, dass es primitiv ist, einen Menschen zu verurteilen, gar zu verstoßen, nur weil man seinen Beruf nicht mag". (APA)
http://diestandard.at/?url=/?id=2841424
Wien - Mehr Rechte für Prostituierte forderte am Freitag SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Parlament trat die Politikerin für die Aufhebung der Sittenwidrigkeit und für die Vereinheitlichung der Ländergesetze ein. Überdies will sie auch die fast ausschließlich männliche Kundschaft nicht aus der Verantwortung nehmen.
Mit Justizministerin kurzgeschlossen
Es liege "vieles im Argen", so Heinisch-Hosek, die betonte, bezüglich der Umsetzung ihrer Forderungen bereits mit Justizministerin Maria Berger in Kontakt zu sein. Auch für Migrantinnen, die dem "ältesten Gewerbe der Welt" nachgehen, das in Österreich übrigens als solches gar nicht anerkannt ist, müsse mehr getan werden. Geschätzte 70 bis 80 Prozent aller "Sexarbeiterinnen" in Österreich sind Migrantinnen. Für sie hänge die Möglichkeit, der Prostitution nachzugehen, vom Recht auf Aufenthalt und selbstständige Tätigkeit ab. Heinisch-Hosek wolle diesbezügliche Verbesserungen "immer wieder" bei Innenminister Günther Platter einfordern.
Regelungen im Detail unklar
Prostitution ist in Österreich seit 1975 legal, dennoch sei dieses Berufsbild nach wie vor stigmatisiert. Verkehrt etwa eine Minderjährige mit einem Freier, so wird das Mädchen bestraft, der Mann nicht. Wie solcherlei Regelungen aussehen könnten, ist sich Heinisch-Hosek noch nicht ganz sicher: "Vielleicht sollten Kunden auch einen Ausweis haben, den sie den Sexarbeiterinnen vorweisen. Aber darüber sollen sich die Legisten Gedanken machen."
Studie kommt
Laut der SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin soll nun eine Studie klären, welche Art von arbeits- und sozialrechtlicher Absicherung für Prostituierte die beste Variante ist. Heinisch-Hosek bemängelte, dass österreichweite statistische Erhebungen fehlen und die Regelung der Sexarbeit Sache der Länder sei, was dazu führe, dass es neun unterschiedliche Gesetze gebe.
Verurteilung
Ursprünglich war geplant gewesen, auch eine Prostituierte zu Wort kommen zu lassen. Doch die Frau, die ihrem Beruf unter dem Pseudonym "Angelinadream" nachgeht, entschied sich schließlich anders. In einem offenen Brief teilte sie der Öffentlichkeit mit, dass sie "heute eine starke Frau" sei, die "mit beiden Beinen im Leben" stehe. Dennoch sei es nach wie vor "schwierig, sich eine Akzeptanz in der Gesellschaft zu erkämpfen. Aber was meine Familie und meine Freunde angeht, da ist der Kampf längst gewonnen. Leute aus meiner Umgebung haben es verstanden, dass es primitiv ist, einen Menschen zu verurteilen, gar zu verstoßen, nur weil man seinen Beruf nicht mag". (APA)
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Zuletzt geändert von Zwerg am 13.04.2007, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Mehr Rechte Interministerielle Arbeitsgruppe wird reformiert
Justizministerin Berger will auch Aufhebung der Einstufung von Prostitution als sittenwidrig thematisieren
Wien - Die Rechte für Sexarbeiterinnen will Justizministerin Berger mit einer interministeriellen Arbeitsgruppe reformieren. Diese werde sie demnächst gemeinsam mit Arbeitsstaatssekretärin Marek einsetzen, sagte die Politikerin in einem Bericht der "Wiener Zeitung". Dabei werde auch die Aufhebung der Einstufung von Prostitution als sittenwidrig thematisiert.
"Ich kann nicht verlangen, dass diese Frauen Steuern bezahlen und gleichzeitig den Vorwurf der Sittenwidrigkeit erheben", sagte Berger. Sie sei überzeugt, dass Prostitution in den meisten Fällen nicht freiwillig stattfinde.
Keine Strafe für Freier
Je größer die Illegalität, desto schwerer könnten Personen aus dem Kreislauf des Menschenhandels heraus kommen. Durch die Maßnahme könnte sichergestellt werden, dass sich Frauen nicht weiter selbst kriminalisieren. Strafen für Freier wie nach dem schwedischen Modell halte sie für zu weitgehend. (APA)
http://diestandard.at/?url=/?id=2862733
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten ... 1/index.do
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... cob=281841
Wien - Die Rechte für Sexarbeiterinnen will Justizministerin Berger mit einer interministeriellen Arbeitsgruppe reformieren. Diese werde sie demnächst gemeinsam mit Arbeitsstaatssekretärin Marek einsetzen, sagte die Politikerin in einem Bericht der "Wiener Zeitung". Dabei werde auch die Aufhebung der Einstufung von Prostitution als sittenwidrig thematisiert.
"Ich kann nicht verlangen, dass diese Frauen Steuern bezahlen und gleichzeitig den Vorwurf der Sittenwidrigkeit erheben", sagte Berger. Sie sei überzeugt, dass Prostitution in den meisten Fällen nicht freiwillig stattfinde.
Keine Strafe für Freier
Je größer die Illegalität, desto schwerer könnten Personen aus dem Kreislauf des Menschenhandels heraus kommen. Durch die Maßnahme könnte sichergestellt werden, dass sich Frauen nicht weiter selbst kriminalisieren. Strafen für Freier wie nach dem schwedischen Modell halte sie für zu weitgehend. (APA)
http://diestandard.at/?url=/?id=2862733
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http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... cob=281841
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Prostitution: Das "älteste Gewerbe" ist in Österre
Prostitution: Das "älteste Gewerbe" ist in Österreich keines
Prostituierte können kein Dienstverhältnis eingehen – und auch keine Honorare einklagen, die ihnen verweigert wurden
Wien – Grundsätzlich könne man "Verkehr mit Schutz vorschreiben, wenn Prostitution arbeitsrechtlich abgesichert oder ein Gewerbe wäre", bestätigt Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SP) im Standard-Gespräch. Gleichzeitig weiß sie aber, dass dies kein Allheilmittel sei:
"Das könnte auch dazu führen, dass halt mehr gezahlt wird, damit sie es trotzdem ohne Schutz macht." Und wenn Strafen drohen, sei das zwar grundsätzlich abschreckend, "aber vom Gewaltschutz für Frauen wissen wir auch: Je geringer die Gefahr ist, erwischt zu werden, desto geringer ist der Abschreckungseffekt."
"Legalisierung"
Derzeit wird SP-intern diskutiert, wie die sozial- und arbeitsrechtliche Situation von Prostituierten verbessert werden könnte. Die Wiener Grünen hatten bereits gefordert, "Sexarbeit" als legales Gewerbe zu etablieren. Die jüngste Initiative kam diesen März von der Wiener ÖVP, die eine "Legalisierung" und eindeutige "rechtsstaatliche Regelung" von Prostitution forderte.
Dienstleistungen gegen Entgelt
Seitens der SPÖ sei bereits ein "Positionspapier" beschlossen worden, wie Frauenberger erläutert, das folgende Forderungen enthält: Die "Sittenwidrigkeit" solle aufgehoben werden – denn im Jahr 1989 gab es einen Höchstgerichts-Entscheid, wonach "Verträge, die sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt zum Inhalt haben" sittenwidrig seien. Die Folge: Prostituierte können kein Dienstverhältnis eingehen – und auch keine Honorare einklagen, die ihnen verweigert wurden. Weiters soll eine Studie klären, wie die rechtliche Absicherung von "freiwilligen Sexarbeiterinnen" besser abgesichert werden kann – als Gewerbe oder über "Dienstnehmerinnen-ähnliche Verträge".
Dienstverträge in Deutschland
In Deutschland können Prostituierte bereits Dienstverträge abschließen, "aber das wird nur sehr selten angenommen", weiß Frauenberger. "Kündigungsschutz und fixe Arbeitszeiten – welcher Bordellbesitzer macht so etwas?" Ein wichtiger Punkt im_SP-Positionspapier: Der Missstand soll aufgehoben werden, dass etwa Asylwerberinnen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben und sie so in vielen Fällen regelrecht in die Prostitution getrieben werden. Eine weitere Forderung im SP-Papier: "Die Kunden müssen sich vergewissern, dass die Sexarbeiterin ihrer Tätigkeit freiwillig und nicht illegal nachgeht und/oder minderjährig ist." Wobei Frauenberger bewusst ist, dass dies nur sehr schwer in der Praxis umgesetzt werden kann. (frei, DER STANDARD Printausgabe 25.5.2007)
http://derstandard.at/?url=/?id=2893943
Prostituierte können kein Dienstverhältnis eingehen – und auch keine Honorare einklagen, die ihnen verweigert wurden
Wien – Grundsätzlich könne man "Verkehr mit Schutz vorschreiben, wenn Prostitution arbeitsrechtlich abgesichert oder ein Gewerbe wäre", bestätigt Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SP) im Standard-Gespräch. Gleichzeitig weiß sie aber, dass dies kein Allheilmittel sei:
"Das könnte auch dazu führen, dass halt mehr gezahlt wird, damit sie es trotzdem ohne Schutz macht." Und wenn Strafen drohen, sei das zwar grundsätzlich abschreckend, "aber vom Gewaltschutz für Frauen wissen wir auch: Je geringer die Gefahr ist, erwischt zu werden, desto geringer ist der Abschreckungseffekt."
"Legalisierung"
Derzeit wird SP-intern diskutiert, wie die sozial- und arbeitsrechtliche Situation von Prostituierten verbessert werden könnte. Die Wiener Grünen hatten bereits gefordert, "Sexarbeit" als legales Gewerbe zu etablieren. Die jüngste Initiative kam diesen März von der Wiener ÖVP, die eine "Legalisierung" und eindeutige "rechtsstaatliche Regelung" von Prostitution forderte.
Dienstleistungen gegen Entgelt
Seitens der SPÖ sei bereits ein "Positionspapier" beschlossen worden, wie Frauenberger erläutert, das folgende Forderungen enthält: Die "Sittenwidrigkeit" solle aufgehoben werden – denn im Jahr 1989 gab es einen Höchstgerichts-Entscheid, wonach "Verträge, die sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt zum Inhalt haben" sittenwidrig seien. Die Folge: Prostituierte können kein Dienstverhältnis eingehen – und auch keine Honorare einklagen, die ihnen verweigert wurden. Weiters soll eine Studie klären, wie die rechtliche Absicherung von "freiwilligen Sexarbeiterinnen" besser abgesichert werden kann – als Gewerbe oder über "Dienstnehmerinnen-ähnliche Verträge".
Dienstverträge in Deutschland
In Deutschland können Prostituierte bereits Dienstverträge abschließen, "aber das wird nur sehr selten angenommen", weiß Frauenberger. "Kündigungsschutz und fixe Arbeitszeiten – welcher Bordellbesitzer macht so etwas?" Ein wichtiger Punkt im_SP-Positionspapier: Der Missstand soll aufgehoben werden, dass etwa Asylwerberinnen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben und sie so in vielen Fällen regelrecht in die Prostitution getrieben werden. Eine weitere Forderung im SP-Papier: "Die Kunden müssen sich vergewissern, dass die Sexarbeiterin ihrer Tätigkeit freiwillig und nicht illegal nachgeht und/oder minderjährig ist." Wobei Frauenberger bewusst ist, dass dies nur sehr schwer in der Praxis umgesetzt werden kann. (frei, DER STANDARD Printausgabe 25.5.2007)
http://derstandard.at/?url=/?id=2893943
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Harald
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Leider.....
Hallo Harald!Harald hat geschrieben:Tja, am Donnerstag, dem 31. Mai 07, ab ca 18:00 Uhr habe ich eine Bezirksrätin der Leopoldstadt eingeladen in einem offenen Chat mit unseren Usern zu plaudern. Ich würde mich freuen wenn auch von hier jemand mitmacht!
Ich wäre sehr gerne dabei, aber leider fahre ich um 16 Uhr in Richtung Deutschland (am Freitag früh bin ich Gast bei Madonna e.V. in Bochum zur 15 Jahrfeier und am Samstag ist der internationale Hurentag...) - die Reise zu verschieben ist nicht drin und später fahren auch nicht wirklich (mehr als 1000 km).
Ich hoffe, dass noch Jemand bereit ist mitzumachen.
Liebe Grüße und "Danke"
Christian
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annainga
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