ICH, Verfassungsschutz?!
Traditionell wohl eher Richtung Beobachtungsobjekt, wie die Person, die bei Dona Carmen schreibt, oder Klaus Fricke :-)
Verfassungspatriot träfe es eher, und ich habe schon zweimal einen Eid drauf abgelegt, Tatsache!
". . .
aber die Politik braucht einen Prügelknaben, Sündenbock, Schwarzen Peter, Blitzableiter, Bauernopfer."
So ist es, und zwar die GANZE Politik, und zuvörderst noch der von unverantwortlich agierenden Medien wieder und wieder mit Angst getriggerte Teil der Bevölkerung.
Die Politik (lassen wir die AfD mal aus, deren Oppositionsstellung in dieser Frage ein Zu-Fall ist, denn zuerst waren sie auf Seite der Panikverbreiter, soweit ich es mitbekommen habe!), bzw. "der Staat" sind erst in diese Nummer eingestiegen, als in der schon sehr verunsicherten Bevölkerung der Wunsch nach einer Rettung vor der suggerierten Katastrophe stark war, und gehörig Umfragepunkte versprach.
Söder war es dann, der "machte".
Die übrigen "mussten" hinterher.
Dann aber mit Schwung!
Jetzt sind wir ALLE in der Situation gefangen. Der point of no return war aus meiner Sicht im Mai 2020.
Den Unterschied zwischen den "Gefangenen" und "Wärtern" in diesem misslungenen Knastexperiment würde ich aber schon noch machen wollen.
Und wenn ich den Kanzler in spe sagen höre: "
Für meine Regierung gibt es keine roten Linien mehr bei all dem, was zu tun ist. Es gibt nichts, was wir ausschließen." hört sich das für mich an wie die Ankündigung, Art. 20 (3) nicht mehr einhalten zu wollen. Jedenfalls vor dem Hintergrund der unbestreitbaren Tatsache, dass Grundrechte mittlerweile zu "Privilegien" verkommen sind, und der Rechtsweg in den vergangenen beinah zwei Jahren eher einer Sackgasse im tiefen Wald gleicht.
Jedem, der aus der Rolle des "Wärters" aussteigt, möge Amnestie gegeben werden. Eine wesentliche Rolle im öffentlichen Leben ist für Corona-Eiferer im Falle eines solchen Ausgangs, egal ob in Politik, Verwaltung, oder Medienwesen, allerdings eher unwahrscheinlich. Das wissen sie. Deswegen brauchen sie "
einen Prügelknaben, Sündenbock, . . ." auf dass das "Volk" sich an diesem abreagiere, und sie in der Öffentlichkeit weiter glänzen können. Denn ihr Plan (festgelegt spätestens April 2020), als Retter mit der Impfung zu triumphieren, dieser Plan führte leider ins Nichts. Die "Impfung" erweist sich als die mieseste, die es je gab. Die FDP hat gar nichts verhindert, und wird es auch weiterhin nicht tun. Zu verstrickt, außer Einzelpersonen wie z.B. W. Kubicki, S. Wagenknecht, B. Palmer, Sylvia Pantel - oder halt diejenigen, die "stille Opposition" waren.
Den Ausweg gibt es nur in einer Richtung: Sich aus der Verkennung der Wirklichkeit zu lösen.
Herr Prof. Wieler (RKI) gab dazu heute auf der BPK einen Ansatzpunkt. Er gab preis, wie das Robert-Koch-Institut intern die Lage, und die Gefährlichkeit des "Coronavirus" einschätzt. Ich denke, es rutschte ihm heraus, eigentlich wollte er wohl seiner undankbaren Rolle als wissenschaftlicher Berater der Regierung, mittlerweile "Gefängnisleitung", nachkommen, als er sagte:
"
Laut den Meldezahlen sei derzeit ein Prozent der Bevölkerung akut mit Corona infiziert. Der tatsächliche Wert sei vermutlich aber wesentlich höher. Das RKI ginge von einer geschätzten Untererfassung mit Faktor 2 bis 3 aus, so Wieler."
(Quelle:
ARD)
Nehmen wir mal "Faktor 2", das ergäbe => aktuell infiziert 1,6 Mio. ;
Hospitalisierungszahl der letzten Wochen ist = um 7.000, derzeit eher sechs;
[de.statista.com/]
Verhältnis Sterbefälle / Gesamt Hospitalisierung = ca. 0,15
[nach Helios-Daten Okt 2020 bis jetzt]
Es ergibt sich, dass die Gefahr der Aufnahme ins Krankenhaus im Schnitt bei 0,4 [- 0,9*] % läge,
und die Infektionssterblichkeit entsprechend bei 0,06 [-0,14*] %.
[* alternative Werte für nur 1% infizierte; für "Faktor 3" könnte man was abziehen]
- (seit März 2020!) bekanntermaßen stark altersabhängig in enger Korrelation mit der statistischen Lebenserwartung
nach Alter und Allgemeinzustand.
Lothar Wieler sagt also, dass wir uns exakt im Gefährlichkeitsbereich der Masernerkrankung bewegen …
[Sterblichkeit 0,1% bei guter medizinischer Versorgung]
… abgesehen davon, dass Masern epidemiologisch weit dynamischer sind.
[Reproduktions‑Werte zwischen 9 und 25!; bei Covid wurde im Maximum R nahe drei beobachtet]
Masernimpfstoffe stehen erst seit den 1970er Jahren zur Verfügung.
Alle, die vor 1970 geboren wurden, haben also schon eine etwas schlimmere Pandemie überlebt, als wir jetzt haben.
Ich weiß nicht, wie die Überlebenschancen bei Masern altersverteilt sind, wenn man nicht immun ist. Die angegebene Sterblichkeit ist die unter Kindern bis Jugendlichen. Dass es für Erwachsene harmloser wäre, nehme ich nicht an.
Dass ich kein Freund von Verschwörungstheorien bin, ist wohl bekannt. Wollen Wir mal hoffen, dass am Gerede vom "Great Reset", oder der China-Connection nicht mehr dran ist, als dass Akteure die Krise nutzen. Das tun sie, "Kriegsgewinnler" hat es schon immer gegeben. Eins spricht meiner Meinung nach deutlich dagegen:
Verschwörer hätten es Nebraska, oder Montana erlaubt, "ihr Ding zu machen". Nicht aber den nach Kalifornien populärsten Bundesstaaten der USA, Florida und Texas. Da ist nur noch Corona, nicht mehr "Pandemie". Seit März.