Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beiträge betreffend SW im Hinblick auf Gesellschaft bzw. politische Reaktionen
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Julie.
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Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Julie. »

Ich habe gerade mit einer sehr guten Freundin zuhause geschrieben.
Meine Meinung über Prostitution ist das es in ordnung ist wenn die betreffende es für sich selber ganz alleine entscheidet. Ich finde den beruf auch wichtig und leider von den medien falsch dargestellt ich bin gerne freudenmädchen. Ich mag das gerne und mache mir keine gedanken wie ich einen andren Job bekommen könnte weil ich meinen Beruf nicht wechseln möchte.

Meine freundin sieht das leider ganz anders ihre meinung ist das es mich kaputt macht innendrin. Das ich wenn ich ein freudenmädchen bin keine ordetlichen lebensziele besitze das ich keine ruhigen momente habe oder sie nicht geniessen kann das es für mich nur ums geld geht.

Das trifft nicht zu. Und ich ärgere mich das eine mir so lieb gewonnene freundin so über mich denkt und meine worte nicht ernst nimmt.

wie seht ihr das?
was sagen eure bekannten?
Wie geht ihr mit eurem beruf in der gesellschaft um?

Es ist mir wichtig da ein paar antworten drauf zu bekommen da ich mich mit meiner meinung grade sehr alleine fühle und mich frage ob ich wirklich so falsch liege?..
NJa danke für alle antworten :001

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Zwerg
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Beitrag von Zwerg »

Hallo Julie!

Zuerst einmal: Willkommen auf sexworker.at! Hier bist Du sicherlich richtig mit Deinen Fragen - und ich hoffe, dass Du auch ein paar Antworten erhalten wirst (eigentlich bin ich überzeugt, dass dem so sein wird)

Die wichtigste Antwort auf Deine FreundIn zeigt eigentlich Dein obiges Posting bereits auf: Nicht die Sexarbeit macht krank - sondern die Reaktion der Gesellschaft auf die Sexarbeit. Gerade hier sollte sich Deine FreundIn ein wenig bei der Nase nehmen und hinterfragen ob sie überhaupt das Recht hat, etwas zu beurteilen, was sie absolut nicht kennt - also demnach nicht beurteilen kann.

Ein guter Ansatz wäre es auch, wenn man betont, dass es eigentlich unmoralisch ist, wenn man die eigene Moral jemand Anderen aufzwingen möchte.....

Herzliche Grüße

Christian

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Beitrag von Aoife »

Hallo Julie,

auch von mir ein herzliches Willkommen!
Und ja - Christian hat sicherlich Recht, du wirst viele hilfreichen Beiträge hier finden.

Zu deiner Frage nach Bekannten und Umgang mit der gesellschaftlichen Stigmatisierung kann ich dir leider nichts Repräsentatives sagen, denn als Transsexuelle bin ich sowieso stigmatisiert, und an Bekannten sind nur noch diejenigen übriggeblieben, die mich ohnehin akzeptieren, wie ich bin.

Aber was mich schon mal interessieren würde: Was meint deine Freundin eigentlich mit "ordentlichen Lebenszielen"? Was wäre ihrer Meinung nach denn besser? Für 'nen Hungerlohn an der Supermarktkasse sitzen, oder sich zur Altenpflegerin umschulen zu lassen? Also ich wittere hinter so was immer kapitalistische Propaganda, schließlich ist ein Mensch nur dann anständig, wenn er sich ordentlich ausbeuten läßt :002

Liebe Grüße, Eva
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Re: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von ehemaliger_User »

Julie. hat geschrieben:...ihre meinung ist das es mich kaputt macht innendrin.
sie meint damit bestimmt das burn-out-syndrom. und das hat mit deiner tätigkeit nichts zu tun, das betrifft alle menschen, die mit anderen menschen zu tun haben. für ärzte, therapeuten etc. gibts dagegen die supervision, ganz wichtig sind aber auch verlässliche freundInnen! mach ihr das mal klar, dass dich vorwürfe nich tweiterbringen!

deine tätigkeit hat aber weder mit fehlender lebensplanung, noch mit geldgier zu tun. das sind persönliche eigenschaften, die manche karrieregeile personen noch schlimmer betrifft. diese frage kannst du nur für dich selbst beantworten.

ich wünsche dir, dass du dich auf dieser plattform und in deinem beruf weiterhin wohl fühlen kannst.
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Intima
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Beitrag von Intima »

Hallo Julie,

ich finde es super, dass du hinter dem stehst was du tust.
Aber du solltest trotz deiner momentanen freude und euphorie mit und an deinem job nicht vergessen, dass es auch ein morgen gibt und vielleicht gehen die bedenken deiner freundin ja in diese richtung!?!?

oder vielleicht ist deine freundin aber auch nur neidisch, eben weil du das was du machst gerne machst und voll dahinter stehst...

viele frauen haben kein problem damit sich in swingerclubs mit jedermann unentgeldlich zu vergnügen, geht es aber darum sich gewinn orientiert lust zu verschaffen passen sie sich nur zu gerne den von der gesellschaft vorgegebenen meinungen an und "verteufeln" ihre anders denkenden artgenossinnen...

leider ist es auch im bereich der prostitution so, dass überall dort wo wissen fehlt, dieses manko durch fantasie ersetzt wird....und diese fantasien entsprechen leider nur ganz selten der realität....

denk einfach dran, dass du für DEIN leben und handeln verantwortlich bist, du musst dich bei dem was du tust wohl fühlen...für die einstellung und denkweise deiner freundin bist du nicht zuständig und die wirst du auch nicht verändern können...das muß schon von ihr kommen...

ich wünsch dir alles gute

Intima

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Angie_Escort
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RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Angie_Escort »

Hallo Julie,

oh je, das hört sich aber gar nicht gut an :009 - ist schon ein starkes Stück was sich deine Freundin anmasst zu wissen und das ohne einen realistischen Einblick in die ganze Sache zu haben...

Ich gehe sehr offen mit meinem Beruf um, ich habe auch wirklich keine Lust mir ein Doppelleben zuzulegen (ich muss das auch nicht, habe keine Kinder oder so...) - meine Erfahrungen sind aber zu fast 100% postiv - so eine Reaktion wie du habe ich eigentlich noch nie bekommen. Natürlich haben nicht alle meine Freundinnen die ich eingeweiht habe am Anfang "JUCHHEE" geschrien, da waren teilweise sehr viel Ängste (was ist wenn dich da einer erwürgt, da sind doch sicher viele Verrückte dabei...) und Sorgen (pass auf das du nicht an die falschen Leute kommst, Drogen, etc....) das war aber in meinen Augen aber auch durchaus verständlich, hatte ich selber doch ähnliche Ängste, und hat sich mit der Zeit dann bei allen gelegt.

Auch wenn ich jemanden kennenlerne, egal ob Männlein oder Weiblein, es hat noch nie jemand geschrien "ihhhh eine Nutte" und sich angewidert von mir abgewant :003 - nein, die Leute haben halt sehr viele Fragen weil es einfach keine (fast, dieses Forum mal ausgenommen) realistische Infos gibt - es gibt entweder schwarz (Drogenstrich, Zuhälter, Menschenhandel, Millieu, Zwang,...) oder ganz selten weiss (unglaublich schöne Frauen die mehrere Tausend Euro die Nacht nehmen dafür in Nobelrestaurants essen gehen, Champagner schlürfen und über anspruchsvolle Literatur philosophieren...) aber irgendwie nix dazwischen. Wenn man aber dann ganz offen plaudert wie (normal) das ganze in wirkichkeit ist, dann finden es die meisten ganz toll und ziemlich mutig.

Also, lass dich nicht unterkriegen,

Angie

Moonlight
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RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Moonlight »

aus meinem früheren Bekanntenkreis wissen alle was ich mache, stehe ich auch zu :002

da wo ich jetzt wohne weiß es mein Bekannter, wenn die Nachbarn usw das aber rausbekommen würden, ohweohwe :017
LG Moonlight

Wenn nicht jetzt - wann dann?

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Julie.
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Beitrag von Julie. »

Vielen Dank für all die Antworten.

Ja sicherlich denkt sie an Morgen an die Zukunft aber ich mache das nun seit ich 18 bin und natürlich bin ich auch in Fettnäpfchen getreten oder hab alles verteufelt doch langsam hab ich den dreh raus wie ich das mit mir vereinbaren kann.

Ich denke wie jemand sein Leben gestalten möchte ist ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Und ich bin nicht der typ Mensch der für nix und wieder nix sich an einer Kasse buckelig arbeiten möchte :002 :006
Der Unterschied zwischem dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der selbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen-Mark Twain :)

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Tassi
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RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Tassi »

@Julie ... mach Dir nicht draus, denn so wie es schon häufig geschrieben wurde, sind es oft Klischees, welche Menschen dazu bewegen, so über diesen Berufszweig zu denken.

Ich sehe an diesem Job, ebenso im Grunde genommen all meinen Handlungen nichts negatives und wie ich es bereits an anderer Stelle im Forum geschrieben habe, zwar direkter aber auch wesentlich ehrlicher als manch anderer Job.
Das Wichtigste - es muß Dir liegen und Du solltest es nicht allein des Geldes wegen tun.

Natürlich ist es auch hier immer ein wenig mit davon abhängig, was Du nun genau machst und wie Du zu dem stehst.



"...denn als Transsexuelle bin ich sowieso stigmatisiert"

@Aiofe ... dem muß ich aber deutlich widersprechen!
Wenn dann ist es höchstens das, zu was man sich selbst macht/reduziert.


Herzlichst - Tassja

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Re: RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Aoife »

@Tassi
Tassi hat geschrieben:@Aiofe ... dem muß ich aber deutlich widersprechen!
Wenn dann ist es höchstens das, zu was man sich selbst macht/reduziert.
Na ja, hab' ich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt.
Aber der Bekanntenkreis verschiebt sich schon etwas,
und die Akzeptanz für Prostitution unter denen, die mich als Trans akzeptieren
ist sicherlich nicht repräsentativ für die Einstellung der sog. Normalbevölkerung.
Mag ja an meiner Perspektive liegen, aber ich sehe schon eine hohe Korrelation zwischen Trans- und Putophobie.

Liebe Grüße, Eva
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Das ist wohl leider so, die Medien bevorzugen es ja auch meist, die negative Seite unserer Arbeit darzustellen. Das ist so, als würde man in Reportagen über Top-Manager nur zeigen, dass diese unendlich Überstunden machen, kaum Zeit für die Familie haben und einen frühen Herztod sterben und dabei nicht darstellt, welche Erfüllung diese in ihrem Job finden, wieviel sie verdienen etc.

Fast beneide ich Dich aber- da ich ein Kind habe, kann ich den Schritt an die Öffentlichkeit leider nicht wagen. Mir wäre es lieber, den ein oder anderen "Freund" zu verlieren, als ständig ein Doppelleben zu führen.
Wenn sie Dir lieb ist, versuche ihr die andere Seite Deiner Arbeit zu erklären. Noch besser, wenn Du aktiv etwas für die Zukunft tust und ihr den Wind aus den Segeln nehmen kannst.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen ich wäre nicht verrückt- die zehnte summt die Melodie von Tetris..

Sisi
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Beitrag von Sisi »

Hallo Julie,
ich hatte das gleiche Problem mit meiner Schwester und Freundin. Meine Freundin hat meiner Schwester einfach nur gesagt, sie soll mich mal richtig anschreien deswegen. Meine Schwester hat mir die schlimmsten Vorwürfe gemacht, a la: ich würde ja jeden Mann dazu verführen, wenn ein Mann seine Frau liebt geht er nicht zu einer Hure etc. Dann hatten wir ungefähr ein halbes Jahr keinen Kontakt. Sie hat mir dann eine Nachricht geschrieben und wir haben uns wieder ausgesöhnt. An Weihnachten hat mich dann auch wieder meine Freundin eingeladen und wir haben darüber gesprochen, sie hat mir ein paar Fragen gestellt und ich habe sie ehrlich beantwortet. Seitdem haben wir wieder Kontakt.
Also Kopf hoch.

Liebe Grüße
Sisi

mimmi
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Beitrag von mimmi »

Liebe Julie,

deine Freundin begegnet dir, glaube ich, mit einer Mischung aus Verurteilung (Ziellose Lebensführung..) und Sorge.

Ich bin Studentin (mit Karriereplänen) und nebenbei BDSM-Sexworkerin.
Wenn ich mir meine Kolleginnen anschaue, welche Vollzeit-Sexarbeiterinnen sind, möchte ich aber nicht tauschen.

Der Vorwurf, es würde dir nur ums Geld gehen, ist doch Unsinn. Anderen Werktätigen wirft sie sicher auch nicht vor, nur aus Nächstenliebe zu klotzen.

Sparst du denn Rücklagen für den Krankheitsfall/Burn-Outs oder schlechte Tage im Geschäft? So dass du dir keine unangenehmen Kunden zumuten brauchst, um deine Rechnungen zahlen zu können.

Meine Familie (inkl. Geschwister) sollen nichts von meinem Job erfahren. Meine Freunde und wenige Uni-Kollegen wissen davon und die Reaktionen sind positiv.

Micha Ebner
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Re: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Micha Ebner »

Meine freundin sieht das leider ganz anders ihre meinung ist das es mich kaputt macht innendrin. Das ich wenn ich ein freudenmädchen bin keine ordetlichen lebensziele besitze das ich keine ruhigen momente habe oder sie nicht geniessen kann das es für mich nur ums geld geht.
Im Leben ist selten etwas nur scharz oder nur weiß - und wenn, dann ist auch noch die Frage, ob das auf Dauer so ist.

Es gibt auch Frauen in diesem Beruf, die dafür nicht geeignet sind, und die gehen daran kaputt. Es gibt auch Frauen, die arbeiten deutlich über ihrer Belastungsgrenze. Es gibt auch Frauen, die verpassen den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg.

Man macht das in der Regel nun mal nicht bis zur Rente, und die Frage, was man dann macht, sollte man sich stellen, solange man noch Alternativen hat - meiner Meinung nach am besten beim Einstieg in das Gewerbe. (Ein Pilot überlegt sich auch nicht erst dann, wenn er in der Luft ist, wie er wieder heil runterkommt...)
Berufsrategeber für Huren - ISBN 3837014185

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Beitrag von marlena »

Man macht das in der Regel nun mal nicht bis zur Rente, und die Frage, was man dann macht, sollte man sich stellen, solange man noch Alternativen hat - meiner Meinung nach am besten beim Einstieg in das Gewerbe. (Ein Pilot überlegt sich auch nicht erst dann, wenn er in der Luft ist, wie er wieder heil runterkommt...)

Absolut korrekt, dabei kommt mir allerdings schon die Frage, wieso es den Frauen in diesem Bereich schwerer gemacht wird, als Männern. Sicher bieten es auch sehr viel weniger Männer an als Frauen, allerdings bin ich da als Alleinerziehende auch in der Situation ständig die schlechten Karten in die Hand gedrückt zu kriegen...

Was wohl offensichtlich ist inzwischen...(siehe Medien)
Sicher hilft mir jammern nicht weiter, aber Unterstützung könnte das.

Daher beginne ich jetzt zusätzlich mit anderen Tätigkeiten,um nicht zu stark an diese Arbeit gebunden zu sein.
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Re: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Angel_friend »

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Julie. hat geschrieben:Ich mag das gerne und mache mir keine gedanken wie ich einen andren Job bekommen könnte weil ich meinen Beruf nicht wechseln möchte.

Meine freundin sieht das leider ganz anders ihre meinung ist das es mich kaputt macht innendrin. Das ich wenn ich ein freudenmädchen bin keine ordetlichen lebensziele besitze das ich keine ruhigen momente habe oder sie nicht geniessen kann das es für mich nur ums geld geht.
Sich Gedanken um einen anderen Job zu machen könnte wohl nie schaden. Besonders in Zeiten wie diesen.
Du bist noch sehr jung, in deine alter noch keine "ordentlichen Lebensziele" zu haben ist nicht aussergewöhnlich.
Was das mir diesem Job zu tun haben soll seh ich gar nicht. Ich kenn so einige Freudenmädchen bzw. Vergnügungsdamen, die wissen sehr genau was sie im Leben wollen und arbeiten gezielt und zt durchaus erfolgreich darauf hin.
Die Moral ist nur der äussere Anschein von Treu und Glauben, und der Verwirrung Beginn.

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Beitrag von marlena »

Was das mir diesem Job zu tun haben soll seh ich gar nicht. Ich kenn so einige Freudenmädchen bzw. Vergnügungsdamen, die wissen sehr genau was sie im Leben wollen und arbeiten gezielt und zt durchaus erfolgreich darauf hin.

Sehe ich genauso...bestimmt ist es immer gut sich umzusehen, hat aber mit der Arbeit nichts direkt zutun...
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Julie.
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RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von Julie. »

:001 Ich möchte hier nicht gänzlich falsch verstanden werden.
Ich habe einen Schulabschluss und eine Ausbildung.
Es ist nicht der fall das ich mir keine Gedanken mache was wird wenn ich meinem Beruf nicht mehr nachgehe.

Perspektivenlos bin ich nicht :004
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RE: Meine Freunde verurteilen mich wegen meines Jobs..

Beitrag von certik »

Die folgende Diskussion wurde abgetrennt und in diesen separaten Thread verschoben.

LG certik
* bleibt gesund und übersteht die Zeit der Einschränkungen *

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Beitrag von Melanie »

@ julie

Es wird immer Menschen geben - die mit unserem Job nicht zurecht kommen. Aber vielleicht hilft es , wenn Du Deine Freundin mal hinter die Kullissen schauen läßt und sie damit mehr Einblick in unsere Arbeit gewinnt !
Zudem wirst Du noch viele andere gute Freunde aus dem Milleu gewinnen - die Dich akzeptieren !!!
Deine Freundin - denkt fast so wie " psychoproblem " = das heißt Voreingenommenheit und Unwissenheit.

Wir hatten das gleiche Problem und haben uns oft von solchen Freunden verabschieden müssen. das ist besser, als ewige Diskussionen oder gar Kränkungen !
- wichtig wäre auch mir, dass Du in Deinem Alter eine Ausbildung / Beruf hast auf den Du jederzeit zurück greifen kannst !!!

LG Melly
„Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“
Johann Wolfgang von Goethe