Wenn der Kunde Handeln möchte

Wer mit Menschen zu tun hat, hat oft genug auch mit Dummköpfen zu tun. Macht eurem Ärger Luft. Es bleibt unter euch. Ebenso sollen hier aber auch vorbildliche Klienten aufgeführt werden. Wie sieht der ideale Klient aus?
Erchamion
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#101

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 08:59

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Lucille hat geschrieben:Nein, das Thema ist Aufforderung zu 'Mengenrabatt' für wage Versprechungen häufiger zukünftiger Besuche.
Sollte ich dann vielleicht besser einen neuen Thread "Wie bereits bestehende Dauerkunden behandelt werden sollten" eröffnen? Oder können wir meine Frage trotzdem hier diskutieren?
Nur nochmal zur Erinnerung, ich bin hiermit in diese Diskussion hier eingestiegen:
Erchamion hat geschrieben: Wenn jetzt ein Kunde zum Beispiel eine Woche lang täglich zu Besuch kommt, oder innerhalb von zwei Monaten 30 Mal, und sich dann bei den Uhrzeiten auch noch an den Wünschen der Dienstleisterin orientiert, damit diese (innerhalb eines gewissen Rahmens) ihren Terminkalender nach ihrem Gusto füllen kann, wäre es dann auch noch unverschämt vom Kunden darauf zu hoffen, dass man ihm bei der Preisgestaltung etwas entgegen kommt?
Lucille hat geschrieben: Und gerade dieses "dann buche ich auch öfters" - Gelocke hören Sexdienstleister tagtäglich!
Ich würde darauf ja ganz einfach erwidern: "Dann buche eben öfter und Du wirst schon sehen, dass Du dann folgende xyz Vergünstigungen erhälst". Die erhält der Kunde dann natürlich erst, wenn er seine Ankündigung auch wirklich in die Tat umsetzt.
Lucille hat geschrieben: Es ist ein Erfahrungswert, dass an dem Spruch
"reicht man den kleinen Finger, nimmt er die ganze Hand"
leider gerade in unserer Branche sehr viel Wahres liegt.
Soll ja in der anderen Richtung gerüchteweise auch schon vorgekommen sein... :002
Respektiere bitte, dass höchstpersönlichen Service anbietende Sexdienstleister feilschenden Versprechungen auf wages Zukünftiges ungern glauben und durchaus als Vertrauen zerstörende Beleidigung ahnden. Punkt.
Das kann ich durchaus - aber ist die Situtation nicht etwas anders, wenn es gar nicht um vage Behauptungen für die Zukunft geht, sondern die gehäuften Buchungen bereits in der Vergangenheit stattgefunden hatten?

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#102

Beitrag von Lucille » 2017-07-13, 11:09

Du hattest gefragt.
Du hattest Antworten erhalten.

Jetzt manipulativ ein vorgeblich betriebswirtschaftliches Belehrungs-Seminar zu inszenieren ist übergriffig.

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#103

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 11:32

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Lucille hat geschrieben:Du hattest gefragt.
Du hattest Antworten erhalten.
Richtig, und die haben wiederum neue Fragen aufgeworfen. Ist nicht genau das der Sinn und Zweck eines Diskussionsforums?
Lucille hat geschrieben: Jetzt manipulativ ein vorgeblich betriebswirtschaftliches Belehrungs-Seminar zu inszenieren ist übergriffig.
Geht's vielleicht auch 'ne Nummer kleiner? Ich will hier niemanden belehren, sondern nur Eure Ansichten und die Gründe dafür kennenlernen. Sollte ich Euch mit meinen Fragen tatsächlich Anlass dazu gegeben haben, schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit auf mich zu projizieren, dann bedaure ich das aufrichtig.

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#104

Beitrag von Kasharius » 2017-07-13, 11:46

Auch hier gilt letztendlich das gleiche: Es gibt keine Faustregel und jede SW muss das selbst aushandeln bzw. entscheidet, ob sie mit sich handeln läßt.

Es ist daher aus meiner Sicht nicht weiter zielführend, x-beliebige Varianten durchzuspielen. Wir haben, das gilt ja auch für die Schweiz, grundsätzlich Vertragsfreiheit...

Auch hier trolle ich mich.

Kasharius grüßt

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#105

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 11:55

Ich fasse mal zusammen, was ich in dieser Diskussion bislang meine gelernt zu haben:
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Erchamion hat geschrieben:Seht Ihr das genauso, wenn sich das Handeln wollen ausschliesslich auf Mengenrabatt bezieht?
Den Begriff "Mengenrabatt" mögt Ihr viel weniger als beispielsweise "Extraleistungen".
Erchamion hat geschrieben: wäre es dann auch noch unverschämt vom Kunden darauf zu hoffen
Hier haben wir wohl den springenden Punkt an der ganzen Sache: die Extraleistung muss stets freiwillig bleiben, der Kunde sollte also keinesfalls darauf bestehen können dürfen.

Dass Ihr es als unverschämt empfindet, wenn ein Kunde bevorzugte Behandlung verlangt, kann ich wirklich nachvollziehen.

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#106

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 12:29

          Bild
Kasharius hat geschrieben:Auch hier gilt letztendlich das gleiche: Es gibt keine Faustregel und jede SW muss das selbst aushandeln bzw. entscheidet, ob sie mit sich handeln läßt.

Es ist daher aus meiner Sicht nicht weiter zielführend, x-beliebige Varianten durchzuspielen. Wir haben, das gilt ja auch für die Schweiz, grundsätzlich Vertragsfreiheit...
Ich suche gar keine Faustregel, mich interessieren nur Eure individuellen Meinungen. Meine Beispiele dienten dabei lediglich als (durchaus reale) Anhaltspunkte, auf die Ihr Euch dann jeweils hättet beziehen können, weitere Varianten würde ich aber auch nicht zur Debatte stellen.

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#107

Beitrag von Lady Tanja » 2017-07-13, 13:20

@Erchamion

Lucille, Doris und TAnja Regensburg haben ihre Meinung mehrfach geäußert. Alle finden "Mengenrabatte, Feilschen, Frage nach Extrakonditionen, Stammkundenbonus usw" als indiskutabel und Dein Beharren und Nachfragen als übergriffig.

Ich im Übrigen auch.

Damit sollte es nun auch gut sein.

Gruß,
Lady Tanja

PS: Auf Anfragen von Kunden, daß sie ja mehrfach erscheinen möchten und gerne Stammgast werden wollen, antworte ich im Übrigen mit einem freundlichen: "wenn du es dir leisten kannst..."

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#108

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 14:48

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Lady Tanja hat geschrieben:PS: Auf Anfragen von Kunden, daß sie ja mehrfach erscheinen möchten und gerne Stammgast werden wollen, antworte ich im Übrigen mit einem freundlichen: "wenn du es dir leisten kannst..."
Es ist ein Unterschied zwischen Anfragen und Erhoffen sowie Vergangenheit und Zukunft, soviel nur noch zu Deinem Postscriptum. Es ist okay, mit jemandem nicht diskutieren zu wollen, aber einem wiederholt die Worte zu verdrehen grenzt dann irgendwann doch mal an Ignoranz.

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#109

Beitrag von Lady Tanja » 2017-07-13, 14:55

Dieser Satz hat nichts mit DIR zu tun, sondern ist meine übliche Standardantwort.

Im Übrigen kann ich es mir tatsächlich leisten, bei solchen versteckten Forderungen ignorant zu sein.

Ich habe genug Stammgäste, die meine DL zu schätzen wissen (und im Übrigen auch meine"Goodies" schätzen, die ich gerne mal verschenke, wenn man sich länger kennt).

Auf Anfrage hat das aber noch nie geklappt...

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#110

Beitrag von Erchamion » 2017-07-13, 15:13

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Lady Tanja hat geschrieben:Im Übrigen kann ich es mir tatsächlich leisten, bei solchen versteckten Forderungen ignorant zu sein.
Deine Standardantwort (warum schreibst Du sie hier, wenn sie mit mir nichts zu tun hat?) halte ich ja eher für für ein bisschen arrogant als ignorant - letzteres fände ich eher bezeichnend für den hier dargelegten Diskussionsstil. Aber wer ausreichend Stammgäste hat, kann sich das wohl in der Tat leisten.

Mit Deinen sonstigen Aussagen bestätigst Du aber immerhin meine vermuteten Erkenntnisse aus dieser Diskussion, vielen Dank dafür, selbst wenn es nicht Deine Intention war.

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#111

Beitrag von Kasharius » 2017-07-13, 16:40

@Erchamion

tu Dich ruhig auch in anderen threats um. Es gibt noch wichtigeres als die Grenzen des Smaltalks mit einer SW auszuloten. In Deutschland besteht mit dem ProstSchG die Gefahr, daß es sich bald ausgetalkt hat...

WEiter viel Spaß hier und anderswo...

Kasharius grüßt

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#112

Beitrag von Tanja_Regensburg » 2017-07-13, 16:51

Lieber Erchamion,

Du diskutierst im Betroffenheitsstil...

Es will Dir hier niemand etwas Böses, nur stimmen wir nicht mit
Dir überein.

Paysex ist ein klarer Deal---> sexuell motivierte Zeit gegen vorher vereinbarte Summe X.

Mengenrabatt ist dabei nicht üblich, da wir nicht eine Ware verkaufen, oder eine Lokation zur Verfügung stellen.

Wir erbringen eine höchst persönliche Dienstleistung!

Wenn wir als Dienstleisterinnen der Meinung sind, dass wir einen Bonus geben möchten,aus welchem Grund auch immer, dann tun wir das gerne. Das bedeutet aber nicht, dass Du erwarten kannst, dass es jetzt bei jeder Buchung so ist.
Wenn Du das trotzdem erwartest und meinst es steht dir zu, dann wirst Du eine große Enttäuschung erleben, denn dem ist nicht so!

Aus dieser Erwartung und der folgenden Enttäuschung heraus zu versuchen die Dienstleisterin "wenn auch nur versteckt ( durch schmollen, beleidigt sein usw) oder direkt durch einfordern unter Druck zu setzen wird nicht funktionieren... da reagieren wir alle allergisch, auch wenn Dir das weder passt noch Du es nachvollziehen kannst.
Als Folge wird die Dienstleisterin immer abweisender, bis du endlich einsiehst sie nicht mehr zu buchen, oder sie lehnt künftige Buchungen von Dir ab.

Damit musst Du leben.

Von Sexarbeiterinnen wirst Du da keine Rückendeckung bekommen oder gar eine Bestätigung, dass Du im Recht bist.

Stammgastbeziehungen entwickeln sich gerade dadurch, dass es einen klaren Rahmen gibt, in dem sich diese Geschäftsbezeihung bewegt und keiner , weder Kunde noch Dienstleisterin versucht die Grenzen zu übertreten.

Nur so funktioniert es.

Das heißt nicht, dass der Kunde nicht mal ein Geschenk mitbringt, wenn ihm danach ist oder die Dienstleisterin mal etwas mehr Zeit verbringt oder ne Masssage zusätzlich gibt.

Aber so wie ich als Dienstleisterin nicht erwarten kann, dass der Kunde zu jedem "Date" ein Geschenk mitbringt, das sich womöglich bei jedem weiteren Besuch steigert, so kann der Kunde auch keine zusätzlichen unbezahlten Leistungen von de Dienstleisterin erwarten und das dann als Mengenrabatt oder was auch immer deklarieren und womöglich noch einfordern.


Lady Tanja ist nicht arrogant sondern zieht eine klare Grenze, da Du nicht merkst, dass Du versuchst Grenzen einseitig zu übertreten..

Mir erscheinst Du wie ein "Energieräuber", Kunden die so auftreten und versuchen meine Energie zu rauben habe ich stets zu unserem beiderseitigen Wohl abgelehnt.

Was soll das denn für eine entspannte, schöne gemeinsame Zeit werden, wenn ich ständig drauf achten muss, dass meine Grenzen gewahrt und nicht übertreten werden. Das kostet mega viel Energie und auch Überwindung da freundlich zu bleiben und eine gute Dienstleistung zu erbringen.

"Bad Vibrations" und "Bad Emotions" sind eine denkbar schlechte Basis für ein rundherum gelungenes Date.

Nur weil ein Kunde bereit istHonorar für eine höchst persönliche Dienstleistung bei einer von ihm ausgesuchten Dienstleisterin zu bezahlen, heißt das noch lange nicht dass er ein Anrecht darauf hat, dass genau diese Dienstleisterin das Honorar akzeptiert bzw akzeptieren muss.
So wie die Kunden Dienstleisterinnen wählen können, wählen auch Dienstleisterinnen ihre Kunden aus.
Beide Seiten mit Ablehnungen umgehen, und diese als gegeben hinnehmen lernen.

Das hat nichts mit Arroganz zu tun sondern dient der eigenen Seele.


Liebe Grüße
Tanja

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Wenn die Seele leidet

#113

Beitrag von floggy » 2017-07-14, 21:21

Hallo zusammen, ich hab' mir das jetzt tatsächlich durchgelesen, gerade vielleicht deshalb, weil ich heute unmotiviert bin.
Selbstverständlich hab' ich im Wortduell die Daumen für die tapferen Sex Workers gedrückt.
Den Herrn Kunden tu' ich nur bedauern, denn er bräuchte viel Liebe und extra Zuwendung; aber Extras kosten extra.
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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#114

Beitrag von butterfly.girl » 2018-06-10, 15:32

Sorry aber wenn jemand handelt dann erkennt er meine Preise nicht an die er ja vorher auf der Seite gelesen hat. Er will dann ja etwas das ihm klar war wie viel es kostet billiger haben. Ich bin doch kein Bazaar auf dem man handeln kann!! Handeln ist nicht sexy :)

LG butterfly.girl

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#115

Beitrag von princesca » 2018-06-25, 19:39

Sehe ich genau so @ Butterflygirl. Wir haben im Haus feste Standartpreise und die Extras bestimmt jede für sich zu aber ebenfalls festen extrapreisen. Runterhandeln lassen habe ich mich daher noch nie. Schon aus Prinzip nicht. Und da das bei uns generell nicht gemacht wird, wird es von den Kunden auch nicht versucht.

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#116

Beitrag von deernhh » 2018-06-25, 23:54

Wenn der Kunde in einem Restaurant die Preise runterhandelt, wuerde er sprachlos von den Bediensteten angeguckt werden und freundlich, aber bestimmt ohne weitere Diskussion aus dem Hause hinauskomplimentiert werden.
Warum soll es denn bei uns Sexworker*innen anders sein? Wir sind doch nicht Menschen zweiter Klasse, sollten mit Resepekt fuer unsere Dienstleistungen entlohnt werden.
Punkt. Aus.
Wem das nicht passt, hilft nur eins, selbst Hand anlegen.
:001 LG deernhh :001

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#117

Beitrag von Zwerg » 2018-06-26, 15:28

Ich habe zu dem Thema einen Thread von 2006 ausgegraben - ist teilweise wirklich lesenswert und belegt, dass dieses Problem leider Bestand hat - Wird nicht wirklich ein Trost sein, aber es sind durchaus antworten dabei, welche auch hier Gültigkeit haben.

viewtopic.php?t=408

Liebe herzliche Grüße

christian

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#118

Beitrag von princesca » 2018-06-26, 19:40

Wow christian, ein Thread von 2006? Da war ich gerade 6.. wie lange gibt es das Forum schon? Finde den Beitrag super interessant!

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#119

Beitrag von Mondfrau » 2018-06-27, 11:17

Das Problem mit der Handelei bestand bereits vor 22 Jahren und ich erlebte es sowohl im Laufhaus, als auch in Studios und im Escort. Ich habe den Herren, so sie denn gar zu penetrant geworden sind, nahegelegt, sich doch eine heimliche Geliebte zu suchen, die sie regelmäßig aushalten und die demzufolge auch eher geneigt ist, ihnen willig zu begegnen. Es war noch vor Zeiten des "Girlfriend-Sex", bevor eine Hure so tun sollte/musste, als fände sie Küssen und Kuscheln mit einem Freier/Gast besonders anregend und das meist noch für Kleingeld. Ich habe mich in letzter Zeit einmal etwas intensiver mit den heutigen Gepflogenheiten auseinandergesetzt und muss zugeben, dass ich heilfroh bin, heute nicht mehr in diesem Gewerbe zu arbeiten.

Bei der Leistungspalette bekäme ich Anfälle. Maximal im SM-Bereich scheint noch halbwegs die alte Ordnung zu herrschen, auch wenn auch hier die Preise ziemlich runtergegangen sind. Das Angebot ist mittlerweile aber auch riesig, das drückt, nehme ich an.

Kurzum, Handeln ist mAn ganz schlechter Stil und würde mir einen Kunden ab einem gewissen Punkt verleiden. So wie Tanja_Regensburg es so treffend beschrieben hat.

Grüßerle!
Mondfrau
Die Gedanken sind frei. (Und das ist gut so.)

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Re: Wenn der Kunde Handeln möchte

#120

Beitrag von princesca » 2018-06-27, 19:50

Habe ja zum Glück wenig Feilscher, aber heute kam eine und hat gesagt, dass wegen Fußball hier eh nichts los wäre und ob es deshalb einen Rabatt geben würde. Habe ihm gesagt, dass es heute eine Aktion: Einmal F.... zweimal bezahlen gibt. Er hat sich nicht drauf eingelassen, aber musste wenigstens selbst lachen...

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