Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

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Boris Büche
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Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

#1

Beitrag von Boris Büche » 2019-03-30, 13:52

Gänsehaut-Moment in Live-TV - Ehemalige Prostituierte bricht in Tränen aus
"Eine Betroffene der „Loverboy“-Masche schilderte ihr Schicksal und rührte ein Millionenpublikum."
(Quelle)

Das ZDF hat die Geschichte (lassen wir mal dahingestellt, ob Biografie, oder schlicht Erzählung)
von Sandra Norak verfilmt und anschließend ein Gespräch mit ihr und ihrer Mentorin, Dr. Ingeborg Kraus, geführt.

Ich habe auf Facebook zur Sendung nachgefragt:
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Nemo Steuermann -> Aktenzeichen XY : Sind Sie vielleicht selbst betrogen worden?

Sehr geehrte Redaktion von Aktenzeichen XY, ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit der Szene sogenannter „Organisationen gegen Menschenhandel“ / "gegen Sexkauf" und konnte schon mehrfach beobachten, dass Medienvertreter Behauptungen dieser Kreise unkritisch übernehmen.

Diese Organisationen thematisieren Menschenhandel fast ausschließlich im Bereich Prostitution, und vermischen absichtlich legales Geschehen mit zu Recht strafbare Handeln. Mit Fakten gehen VertreterInnen dieser Organisationen – Dr. Ingeborg Kraus ist ein namhaftes Beispiel – sehr selektiv um, wenn nicht gar kreativ – dass heißt, sie erfinden sich Tatsachen und Geschichten, die ihrer Sache nützen.

Diese Sache ist nicht der Schutz von Menschen gegen Arbeitsausbeutung (=Menschenhandel), sondern das Streben nach einem Wiederverbot der Prostitution. Die teils seit Jahrzehnten bestehenden Organisationen der Prostituierten, sowie das Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (Bufas e.V.) werden von Ingeborg Kraus, Sandra Norak & Co. in die Nähe des Zuhälterunwesens gestellt. Was Wunder – sie widersprechen den Darstellungen der „Organisationen gegen Menschenhandel“ fast in allen Punkten.

Ein Mittel, das „Organisationen gegen Menschenhandel“ schon mehrfach eingesetzt haben, ist das Aufstellen falscher Zeugen mit erfundener Biografie (Belege dafür können auf Anfrage vorgelegt werden).

Ich kenne „Aktenzeichen XY“ zugegeben nur von früher. Damals wurden reale Kriminalfälle dargestellt, die der Polizei bekannt sind, und bei denen sich die Polizei Fahndungshilfe aus der Bevölkerung versprach. Der Fall „Sandra Norak“ ist meines Wissens NICHT polizeibekannt.

Daher meine Fragen an die Redaktion:

- Haben Sie Dokumente gesehen, die die vorgebliche Biografie von Sandra Norak bestätigen?

- Sie erwähnen im Diskussionsthread, dass eine Strafanzeige gegen den „Loverboy“ gestellt wurde. Wann geschah das? Haben sie diesbetreffend ein Dokument gesehen? (eine aktuelle Suche auf der Website von Frau Norak ergab keinen Hinweis; bisher hat sie angegeben, nicht angezeigt zu haben . . .)

- Haben Sie alternativ mit der Polizei Nürnberg Kontakt aufgenommen und nachgefragt, ob sie

1) die Darstellungen von S. Norak über Zustände in der Prostitution im Zuständigkeitsbereich der Polizei Nürnberg bestätigen, oder nachvollziehen kann (Quellen im Bufas bestätigen es nicht!);

2) in der Person „Nino“ jemanden wiedererkennt, gegen den Hinweise wegen Zuhälterei vorliegen.

Vorab danke für Aufklärung!
Boris Büche, Berlin

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Aktenzeichen XY -> Hi, Nemo!
Danke für deine reflektierte Auseinandersetzung mit der Thematik. Der Fall Norak wurde natürlich von der Redaktion sorgfältig recherchiert. Generell gilt, dass Aktenzeichen XY-Spezial "Vorsicht, Betrug!" am 27.3. keine Fahndungs- sondern eine Präventionssendung darstellt.

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Nemo Steuermann -> Aktenzeichen XY Bitte nennen Sie dann doch ein paar Ergebnisse ihrer Recherche! Ich bin keineswegs an persönlichen Daten o.Ä. interessiert - der journalistische Quellenschutz ist Ehrensache - aber meine Fragen sind konkret genug gestellt, um einzeln beantwortet werden zu können, und sei es mit "Ja" oder "Nein". So viele sind es ja nicht.

(wird fortgesetzt)

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Re: Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

#2

Beitrag von deernhh » 2019-03-30, 15:19

Hier der von Boris Büche eingestellte Link und der ganze Text vom eingestellten Artikel



„Betrug Spezial“

Aktenzeichen XY: Gänsehaut-Moment in Live-TV - Ehemalige Prostituierte bricht in Tränen aus

Aktualisiert: 30.03.19 08:42

Aktenzeichen XY

Sandra Norak mit Rudi Cerne im Interview. © Screenshot ZDF
Rudi Cerne präsentierte in „Betrug Spezial“ eine Sonderausgabe von „Aktenzeichen XY“. Eine Betroffene der „Loverboy“-Masche schilderte ihr Schicksal und rührte ein Millionenpublikum.

Update vom 28. März 2019: Eigentlich handelte es sich bei der Ausstrahlung der Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwoch um ein „Betrug-Spezial“ - im Fokus standen also vor allem der finanzielle Schaden Betroffener. Doch ein geschilderter Betrugsfall sorgte für Gänsehaut: Die persönliche Erfahrung von Sandra Norak dürfte ein Millionenpublikum schockiert haben. Die heutige Jura-Studentin erzählte von ihrer ersten großen Liebe, einem sogenannten „Loverboy“.


Norak verliebte sich als junge Frau in einen sogenannten „Loverboy“. Doch ihr Freund nutzte die Zuneigung der damaligen Schülerin eiskalt aus. Die Betroffene verliebte sich in einen abgebrühten Betrüger, der sie in die Prostitution schickte. Der skrupellose Zuhälter sicherte sich zunächst die Liebe des Mädchens, erklärte ihr dann, Schulden zu haben. Sandra Norak erzählte dann ganz persönlich, von ihm zur Prostitution gebeten worden zu sein. Wie Norak damals dachte, aus Liebe. Für den „Loverboy“ war sie jedoch leichte Beute. Die Heranwachsende ließ sich auf ein einmaliges Treffen mit einem Freier ein. Ab diesem Zeitpunkt quartierte der „Loverboy“ die damalige Schülerin in den Ferien in ein Bordell ein. Bis zu 20 Freier musste Sandra Norak am Tag begrüßen.

Aktenzeichen XY: Betroffene schildert live in TV-Sendung ihr Schicksal

Knapp sechs Jahre arbeitete die junge Frau dann als Prostituierte, bevor sie den Absprung aus eigener Kraft schaffte. Nun studiert Norak Jura und setzt sich für die betroffenen Frauen ein. „Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Mir wurde etwas genommen, was einem Menschen nie wieder zurückgegeben werden kann. Man hat seine Würde verloren“, erklärt Norak zunächst in einem Vorspann. Live im Studio verdeutlicht die Betroffene ihr Schicksal dann noch einmal. „Ich habe in den sechs Jahren das wahre Gesicht der Prostitution gesehen. Es gibt keine gute Prostitution, es ist ein Zirkel aus Gewalt“, so Norak. Die heutige Jura-Studentin macht deutlich: „Das ist keine Arbeit, das ist Missbrauch!“


Nun setzt sich die Aktivistin für Frauen mit dem gleichen Schicksal ein: „Unser Staat hat hier eine Schutzpflicht, die er aber nicht erfüllt.“ Norak warnt sogar in Vorträgen an Schulen vor der Masche der „Loverboys“. „Ein Mensch, der dich liebt, der wird dich niemals in so eine Sache drängen. Es muss sich was in der Gesetzgebung ändern. Wenn sie jemanden umbringen, dann ist er tot. Aber die Opfer der Loverboys müssen ein Leben lang damit leben“, erklärt Norak, bevor sie in der Live-Sendung in Tränen ausbricht. Während Moderator Rudi Cerne sichtlich überfordert der weinenden Norak ein Taschentuch reicht, dürfte dieser Moment vielen Zuschauern unter die Haut gegangen sein.



Hier noch ein Bericht, den ich nachträglich einstelle:


Mutige Beichte bei „Aktenzeichen XY“: Ex-Prostituierte rührt Millionenpublikum
28.03.19

Bei einer Spezial-Sendung von „Aktenzeichen XY“ sprach Sandra Norak mit Moderator Rudi Cerne über ihre schlimme Vergangenheit als Prostituierte. Ihre Schilderung rührte ein Millionenpublikum.© ZDF
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Beim „Aktenzeichen XY“-Spezial warnte Moderator Rudi Cerne: „Vorsicht, Betrug!“ Besonders unter die Haut ging ein Fall von Prostitution. Das Opfer, Sandra Norak, erzählte schonungslos, wie junge Frauen in einen komplexen Zirkel aus Missbrauch und Gewalt abrutschen können.

Diese Worte dürften so einige, die sich ins Rotlichtmilieu „verirren“, als Schlag ins Gesicht empfinden: „Nach Angaben von Polizei-Experten sind 96 bis 98 Prozent der Frauen in der Prostitution fremdbestimmt. Das bedeutet, dass sie Opfer von Zwang und Menschenhandel sind. Das ist das wahre Gesicht der Prostitution in Deutschland heute.“ Diese Ansage stammt von Dr. Ingeborg Kraus. Die Traumatherapeuthin verhilft jungen Frauen unter anderem beim Ausstieg aus dem Geschäft mit dem Sex. Ein solches Schicksal ging bei der jüngsten Ausgabe Sendung von „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend besonders unter die Haut. Sandra Norak war auf die wenig bekannte „Loverboy-Masche“ hereingefallen. Diese führte sie perfide in die Prostitution. Jahrelang hing sie als sehr junge Frau in einem komplexen Zirkel aus Missbrauch und Gewalt fest.


Bei Rudi Cerne schilderte sie nun, was ihr widerfahren ist, und beeindruckte mit ihren offenen, reflektierten und absolut bewegenden Worten ein Millionenpublikum. „Es gibt keine gute Prostitution“, schloss Sandra Norak. In den Sozialen Medien gibt es Unmengen an Beifall und Respektsbekundungen.

Hinter der „Loverboy-Masche“ stecken Männer, die Mädchen und jungen Frauen zunächst gezielt Liebe vorspielen. Ihr Ziel ist, sie in die Prostitution zu drängen und dort auszubeuten. „Zuerst wird eine emotionale Bindung aufgebaut, um eine Abhängigkeit zu erzeugen, und dann beginnt die Tortur“, so Norak. Sie selbst, so wurde es in der Sendung in einem längeren Beitrag mit Schauspielern nacherzählt, war als junger Teenager ein leichtes Opfer. Als Schülerin war sie zwar gut am Gymnasium, mit der psychisch angeschlagenen und alleinerziehenden Mutter aber total überfordert. Ein Fremder mit dem angeblichen Namen „Nino“ erschlich sich via Online-Chat das Vertrauen des unbedarften Mädchens.

Der Lockruf kommt an

„Ich wollte, dass mich jemand liebt“, erinnerte Norak sich in der „Aktenzeichen“-Sendung. Dass dieser Nino gut 20 Jahre älter war als sie und schon graue Haare hatte, blendete sie aus. Wochenlang war sie bei ihm immer wieder in dessen Wohnung. Das Gymnasium besuchte sie noch. Dann ging sie mit ihm erstmals in den „Club“ - es war ein Bordell.

Sandra war zunächst geschockt. „Mit Prostitution wollte ich nichts zu tun haben“, erinnert sie sich. Nino war wie immer verständnisvoll. Doch dann legte er seinen Köder endgültig aus. Er sprach von persönlichen Schulden. Sandra kennt seinen Lockruf noch sehr genau: „Du müsstest nur ein paar Freier machen. Das geht schnell und bringt Geld. Wenn man jemanden liebt, dann hilft man ihm auch.“ Und Sandra biss an.

Zur „Püppi“ geworden

Nur über die Osterferien wollte sie „Freier machen“. Eigentlich! „Ich dachte, nach zwei Wochen ist alles erledigt“, so Sandra. Nicht nur dieser Nino nannte sie längst Püppi. Sie verbrachte sechs Jahre in der Prostitution. In Flatrate-Bordellen „bediente“ sie bis zu 20 „Kunden“ am Tag. Betäubung verschaffte mitunter der Alkohol. Sandra: „Man verliert die Körperwahrnehmung, ja, die eigene Persönlichkeit. Man verliert die Fähigkeit, Bedürfnisse und Wünsche zu haben. Man wird wie eine Marionette in einem System, das funktioniert wie ein Roboter.“

Das nunmehr nur noch „berufliche“ Verhältnis zu diesem Nino, angeblich ein ehemaliger Fremdenlegionär, bricht auf, als sie nicht mehr kann. Sandra erinnert sich in der Sendung: „Ich war mehrmals in der Notaufnahme, weil ich keine Luft mehr bekommen habe. Ich konnte nicht mehr laufen. Hätte man versucht, mich zur Prostitution zu prügeln, ich hätte es nicht mehr machen können, weil ich so am Ende war.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte „Loverboy“ Nino sich wohl schon einer Jüngeren als nächstes „Opfer“ zugewandt. Sandra nutzte diese „Freiheit“, um sich nach ganz normalen Jobs umzusehen.

Forderung nach dem „Nordischen Prinzip“

Im Live-Studio von „Aktenzeichen XY“ saß Sandra Norak neben Moderator Cerne als nunmehr sehr erfahrene Frau. Heute ist sie Jura-Studentin und steckt inmitten der Examensvorbereitung. Als Aktivistin gegen Prostitution und Menschenhandel jedoch arbeitet sie ihre schlimme Vergangenheit auf. Sie sagt: „Ich habe ein Stück meiner Seele verloren. Man wird diese Erinnerungen immer bei sich tragen.“

Dennoch bleibt sie kämpferisch. Eine Schuld für ihre eigene Geschichte und die ganz vieler Mädchen sieht Norak, die einmal „Püppi“ hieß, in der deutschen Gesetzesgebung. Norak: „Mein Anliegen ist, darüber aufzuklären, wie auch unsere Gesetzesgebung in Deutschland dazu beiträgt, dass Menschen in die Prostitution abrutschen. Und wie unsere Gesetzgebung auch ein Push-Faktor für Menschenhandel ist.“

Seit 2002 ist die Prostitution mit dem damals verabschiedeten Prostitutionsgesetz de facto legalisiert. „Wenn Männer, wie sie wollen, Frauen für Sex kaufen können, ist das unvereinbar mit der im Grundgesetz verankerten Gleichstellung der Geschlechter“, sagt Dr. Ingeborg Kraus. Sie fordern sie und Sandra Norak deshalb die Einführung des „Nordischen Modells“ in Deutschland. Dieses bedeute die Kriminalisierung von Sexkäufern, die Entkriminalisierung von Prostitution, Hilfe für den Ausstieg und Aufklärung. Der Einsatz richtet sich eindeutig an die Politik. Schließlich sei Deutschland umringt von Ländern, die das Nordische Prinzip bereits haben.

„Immer noch sprachlos“

Auf der Facebookseite der „Aktenzeichen XY“-Sendung füllte sich noch während der Sendung die Kommentarspalte. Der Tenor bestand aus Mitgefühl und Zustimmung. „Es hat mir das Herz zerbrochen“, „Ganz großen Respekt vor dieser jungen Frau, wie offen sie über ihre Geschichte spricht und wie stark sie sich zeigt“, „Sehr beeindruckend, mit welcher Klarheit, Entschlossenheit und Souveränität diese junge Frau ihre Leidenszeit schildert“ oder auch „Wahnsinns-Mensch! Ich bin immer noch sprachlos über so viel Mut! Eine wahre Heldin und Pionierin“, so hieß es immer wieder.

Auch Sandra Norak selbst hat sich im Anschluss an die Sendung noch einmal zu Wort gemeldet. Auf Facebook schreibt sie: „Ich danke euch sehr für euren Zuspruch und eure mentale Unterstützung. Es bedeutet mir sehr viel, solche Rückmeldungen zu bekommen, und ich werde jede einzelne Nachricht beantworten.“ Sie „hoffe sehr, dass ihr nicht nur die Sendung gesehen habt und das Thema ein paar Tage später ad acta legt, sondern dass ihr selbst über Prostitution und Menschenhandel aufklärt und euch für einen gesellschaftlichen Wandel stark macht! Ich bin nur ein Beispiel von Abertausenden von Menschen in der Prostitution, meist jungen Mädchen und Frauen, die dort jeden Tag extreme Gewalt und Missbrauch erleben.“ Abschließend heißt es: „Nur gemeinsam können wir viel erreichen und etwas verändern!“

teleschau

https://www.nordbuzz.de/kino-tv/mutige- ... 70083.html


Laut des Filmbeitrages/der Nachstellung wurde sie angeblich auf ihrem Rücken tätowiert (ein Drachen) als Eigentumszeichen ihres "Lovers". Man müsste sich mal ihren Rücken anschauen, um zu sehen, ob ihre "Beichte" Fake ist oder nicht.

Hier noch ein Youtube-Video. Sandra Norak ist Mitglied bei den "Sisters"
Zuletzt geändert von deernhh am 2019-03-30, 20:27, insgesamt 3-mal geändert.

Kasharius
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Re: Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

#3

Beitrag von Kasharius » 2019-03-30, 18:45

Es ist immer legitim, das Schicksal von (tatsächlichen) Kriminalitätsopfern medial seriös aufzubereiten. Wird man aber zum (unbewussten) Erfüllungsgehilfen propagandistischer Kampagnen gegen (legale) Sexarbeit wird der Informationsauftrag verfehlt. Wenn das Opfer hier tatsächlich existiert, wurde es hier (medial) erneut "missbraucht" - finde ich.

Die sachlich-differenzierten Fragen von @Boris sind völlig legitim und die knappe Antwort der Redaktion ernüchternd.

Danke @Boris für Dein Engagement! Und dank auch an @deernhh

Kasharius grüßt

Boris Büche
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Re: Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

#4

Beitrag von Boris Büche » 2019-03-30, 19:22

Das war die erste Antwort - vermutlich von einem Praktikanten beim Sender, der für die FB-Betreuung zuständig ist,
und gar kein Wissen über tatsächliches redaktionelles Handeln oder Nicht-Handeln hat. Sollte nicht überbewertet werden.
Vor Montag ist mit keiner qualifizierten Antwort zu rechnen.

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Re: Aktenzeichen XY - Betrug Spezial / "Loverboy"

#5

Beitrag von Kasharius » 2019-04-04, 23:32

@Boris

hat noch jemand von xy geantwortet...?

Kasharius grüßt Dich

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