Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

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fraences
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Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#1

Beitrag von fraences »

Eine kritische Kommentierung der jüngsten Verwaltungsgerichts-Urteile zum Verbot von Prostitutionsstätten in Corona-Zeiten
von Doña Carmen e.V.
(Teil I)

Seit mittlerweile mehr als drei Monaten sind Bordellbetriebe in Deutschland im Zusammenhang der Corona-Pandemie geschlossen. Sexarbeit ist gegenwärtig hierzulande in acht von sechzehn Bundesländern verboten und in den übrigen Bundesländern per Verordnung in eine rechtliche Grauzone abgedrängt.

Hier weiterlesen: https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... Teil-I.pdf

Tabelle: https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... NG-RKI.pdf
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)

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Re: Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#2

Beitrag von Kasharius »

@fraences

danke. Ich teile diese sehr gute politische Analyse von Dona Carmen e.V. und bin gespannt auf Teil 2

Kasharius grüßt

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fraences
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Re: Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#3

Beitrag von fraences »

Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

Eine kritische Kommentierung der jüngsten Verwaltungsgerichts-Urteile
zum Verbot von Prostitutionsstätten in Corona-Zeiten
von Doña Carmen e.V.

(Teil II)

Wir werfen nachfolgend einen Blick auf die vorliegenden Urteile der Verwaltungsgerichte. Dabei handelt es sich um bisher sechs Rechtsentscheidungen:

(FORTSETZUNG von TEIL I)

Hier weiterlesen: https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... l-II-1.pdf
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Re: Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#4

Beitrag von Kasharius »

Ich teile auch hier grundsätzlich die politischen Bewertungen von Dona Carmen e.V. . Man muss bedenken, dass essich in vielen Fällen um Verfahren im gerichtlichen Eilrechtsschutz gehandelt hat; die Gerichte prüfen hier nur summarisch. Es gibt keine mündliche Verhandlung und es findet auch keine Beweisaufnahme, etwa durch Zeugen oder Sachverständige statt. Wenn die von Dona Carmen hier vorgetragenen Argumente nicht auch von den Verfahrensbeteiligten angebracht wurden, konnte/musste sich das Gericht nicht zwingend vertieft damit auseinandersetzen. Das allerdings die Hygiene-Konzepte hier so pauschal verworfen wurden, ist wahrlich kein Ruhmesblatt für die Justiz

Kasharius grüßt

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Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#5

Beitrag von floggy »

Gehen jetzt Männer nur noch ins Puff? Scheinbar meinen das die auf Seite 11
zitierten Verwaltungsgerichte Hamburg und Hessen (Fußnoten 26 und 27).

Also sollte ein Anruf, oder eine eMail, tatsächlich auf dem Hausapparat oder
Familiencomputer ohne Mehrbenutzerverwaltung ankommen, dann ist klar,
Papa war im Puff? Macht der nix anderes mehr? Zum Beispiel Taxifahren?
Oh je, hätte er doch nur einen grösseren Wagen, mit Trennscheibe, so wie die
Herrschaften früher. Aber nein. Gestern beim Aussteigen beobachtet, da sitzt
die alte Frau neben dem Taxler. Und hat er sich mit der alten Frau auch
ausgiebig, inkl Rückmeldung, daß sie alles auch richtig verstanden hat, über
COVID-19 auseinandergesetzt?

Die Richter hatten wirklich alle ein dickes Brett vorm Hirn, auf dem in Stein
gemeißelt steht, daß man mit der Opferung von Grundrechten auf dem Altar
der käuflichen Sexualität Milde von COVID-19 Schwadronen erwirken kann.

Also, Männer machen auch noch was anderes. COVID-19 ist überall und
nirgends, taucht aus dem Dunklen wie aus dem Licht auf, und macht mit
jedem was ihm gefällt und wie es ihm gefällt. Das Virus muß ein Kobold sein.
Paßt doch zu den positiv eingestellten Menschen im Pay-Sex. Nur Angst frißt
Seelen auf, und läßt die körpereigenen Abwehrkräfte und die Lebensfreude bis hin
zum Lebenswillen gegen Null gehen. Gestorben an Einsamkeit Anno Domino 2020.

Ich hatte heute eine Aufwachtemperatur von 36,7. Hurra, ich darf noch einen Tag
länger leben. Morgen bin ich beim HNO zum Säubern, damit auch nichts im Wege
ist. Ich muß aktiv was tun, alles andere würde mich verrückt machen. Und ich bin
radikal beim Durchsetzen meiner eigenen gefühlten Sicherheitsmaßnahmen. Und
ich konnte ausreichend Zeit üben. Kein Sprechen, weil Sprechen = Spucke = Virus
= mausetot oder fast tot oder gar nicht tot. Zum Beispiel in alten U-Bahn Wägen in
München. Nie ist auch nur ein Fenster offen. Ich geh' da rein, ganz langsam und ruhig,
und mach' wie selbstverständlich ein paar Fenster auf. Wird eines zugemacht, mach'
ich wieder eines auf. Ist doch richtig, oder, für Frischluft sorgen? Und kein Türaufhalten
in Hauseingängen oder Fluren mehr, und dabei Grüßßß Gotttt sagen, die astreinsten
Spreader-Laute. Unhöflichkeit ist Trumpf. Am "liebsten" sind mir ja die, die immer an
ihrer Maske rumspielen und dann meine Lebensmittel anfassen oder meinen Hamburger
oder meine Pizza garnieren.

Ich hab' auch immer Pausentüten dabei. Die erste brauche ich, wenn ich die Wohnung
verlasse. Ich muß sechs Türklinken in die Hand nehmen, bis ich außer Haus bin. Und
mit Aufzug fahre ich sowieso nicht. Ich habe lange geübt: was ist Innen, was ist Außen,
was könnte infiziert sein, was kommt von mir (Innen) und was kommt von anderen
(Außen), was ist kritisch und wie könnte jetzt der Übertragungsweg sein? Wenn ich
außer Haus esse, und natürlich üblicherweise mit Fingern, dann verwende ich wieder
eine Brotzeitplastiktüte für die Hand mit der ich das Essen anfasse. Und ich drehe die
Plastiktüte nach dem Abreißen von der Rolle um, also das geschützte Innere muß nach
Außen, nur dann bleibt das angefaßte Essen clean. Selbstverstândlich habe ich auch
Viruzides Zeugs in der Tasche. Lustig ist ja, dass Drogerien jetzt wieder
"bakterielles" Zeugs anbieten, wo mir die Apotheke gesagt hat, daß das
Virus dadurch nicht weggeht. Also man kann nicht genug über alles reden. Nur über
die Einschränkung von Grundrechten, da läßt sich nach drei Monaten und null Virus
nicht mehr reden. Darum sind die Politiker jetzt auch in die Ferien geflüchtet. Aber
das gibt ein böses Erwachen. Im Wald soll aktuell laut Bundeswehr die Zeckengefahr
um 50% größer sein als in zurückliegenden Sommern. Bleibt noch die Heide, mit der
Heidi.

Na so was! Papa macht sich eine Menge Gedanken.
Wo Schatten ist, muß auch Licht sein.

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Re: Corona-Unrechtsjustiz gegen Prostitution

#6

Beitrag von Kasharius »

Es geht hier ja auch immer um die Vergleichbarkeit zu anderen Branchen/Gewerbezweige. Deshalb hier aus dem Saarland zwei Entscheidungen in Form von Presseerklärungen gegeneinandergestellt:

Contra Öffnung Bordell
https://www.saarland.de/dokumente/diens ... 20-neu.pdf

Aktuell Pro Öffnung Shisha-Bar

https://www.saarland.de/dokumente/diens ... -10-20.pdf

Nun urteilt selbst mal...

Nachtrag: In diesen Zusammenhang passt dann (vielleicht) auch dieses Dokument aus dem Abgeordnetenhaus von Berlin :
https://pardok.parlament-berlin.de/star ... -23546.pdf


Kasharius grüßt

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