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 Zwerg Zwerg setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2007-04-12, 09:47  Beitrag #1/108     Titel:  Länderberichte INDIEN:  Nach untenNach oben

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Veshya Dhanda - Sex work is work





Indien: Prostitution in der Grauzone

Die indische Sex-Industrie wächst erschreckend - und ist kaum noch zu kontrollieren. Prostituierte in West-Bengalen wollen jetzt Steuern zahlen - und lösen eine neue Diskussion über Prostitution in Indien aus.

Mehr als eine Million Frauen und Kinder arbeiteten Ende der 1990-er Jahre nach Schätzung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in indischen Bordellen - vermutlich ein Fünftel davon war jünger als 18 Jahre, die Hälfte war mit dem HIV-Virus infiziert. Indische Frauenrechtsorganisationen gehen heute sogar von mehr als drei Millionen Prostituierten aus.

"Neue erschreckende Qualitäten"



Die Sex-Industrie wächst mit Indiens wirtschaftlicher Öffnung und zunehmendem Tourismus gewaltig an. Vor allem in Großstädten wie Mumbai (Bombay) oder Kolkata (Kalkutta) generiere die Nachfrage ein Angebot, das neue erschreckende Qualitäten von Prostitution und pädophilier Pornographie schaffe, beklagt Ranjana Kumari, Frauenrechtlerin und Direktorin des "Center For Social Research" in Neu Delhi. Mit der wirtschaftlichen Erschließung sei Indien ein sehr offener Markt geworden, dessen Fokus auf dem Tourismus liege. Alles sei auf Unterhaltung ausgerichtet.

"Pornographisches ist so leicht zu bekommen wie nie zuvor", sagt Kumari. Indische Mädchen würden für pornographische Bilder und Filme benutzt - kleine Jungen missbrauche man für die pädophilie Prostitution. Die Kunden kämen nach Indien, um diese Dienste in Anspruch zu nehmen. "Der informelle Markt ist viel stärker gewachsen als die Prostitution in den bekannten Rotlichtvierteln", so Kumari. Durch die Globalisierung habe nicht die Bordellprostitution zugenommen - neue Formen verdeckter Prostitution seien im Entstehen.

Prostitution wird in Privaträume verlegt

In Indien ist Prostitution nicht generell verboten, öffentliche Werbung und Zuhälterei sind aber Straftaten. Auch dies sorgt dafür, dass die Kontakte von Prostituierten und Kunden unauffällig in Privaträume verlegt werden: Frauen und Kinder können für sexuelle Dienstleistungen per Mobiltelefon nach Hause oder in Hotels bestellt werden. Mittelsmänner auf der Straße versorgen die Freier mit Telefonnummern und Internetadressen.

Schon die Situation in den Bordellen sei kaum zu kontrollieren. Wenn nicht einmal mehr die Aufenthaltsorte der Frauen und Kinder bekannt seien, sei es praktisch unmöglich, sie vor Gewalt und Willkür der Zuhälter zu schützen, so Ranjana Kumari. Das größte Problem sei die Altersgruppe, denn die aus den Nachbarländern oder Dörfern in Indiens Großstädte verschleppten Mädchen seien sehr jung - durchschnittlich 9 bis 16 Jahre. Dies sei ein Alter, in dem die Mädchen besonders verletzlich seien und rücksichtslos missbraucht werden könnten.

Steuern statt Razzien

Vor allem um die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu verhindern, ordnen örtliche Behörden regelmäßig Polizei-Razzien in Bordellen, Nachtclubs und Hotels an. Doch es häufen sich die Berichte darüber, dass die Polizisten mit den Zuhältern in Rotlichtvierteln gemeinsame Sache machen, statt die Frauen und Mädchen vor Gewalt und Willkür zu schützen.

Kürzlich haben Prostituierte in West-Bengalen den Vorschlag gemacht, Steuern zu zahlen, wenn die Behörden im Gegenzug die Razzien in Bordellen, Nachtclubs und Diskos einstellen. Das Durbar Mahila Samanwaya Committee (DMSC) ist ein Zusammenschluss von etwa 65.000 Sex-Arbeitern in West-Bengalen, der sich für den Schutz der Prostituierten und eine bessere Aids-Aufklärung einsetzt. Das DMSC argumentiert, dass eine legale Besteuerung die Schutzgeldzahlungen ersetzen würde, die zurzeit ohnehin schon an korrupte Polizisten entrichtet würden. Die Behörden lehnten den Vorschlag ab. Dennoch hat er eine Diskussion um die Frage der Legalisierung von Prostitution ausgelöst.

Würde der Frauen wahren

Ranjana Kumari betont, dass es wichtig sei, die Würde der Frauen zu wahren und sie nicht als Verbrecher zu betrachten. Doch solange noch Hunderttausende Frauen und Kinder jährlich aus Ländern wie Nepal und Bangladesh zur Zwangsprostitution nach Indien gebracht würden, dürfe man das gesamte Gewerbe nicht legalisieren.

Außerdem betrage das Eintrittsalter im Durchschnitt neun bis zwölf Jahre. Es sei nicht möglich, eine solche Arbeit für Kinder unter 18 Jahren zu erlauben. Die Arbeit würde zudem nur selten freiwillig ausgeübt. Legalisierung sei daher eine sehr schwierige Frage.

Zuhälter für Ausbeutung verantwortlich

Die Steuerfrage sei allerdings problematisch, denn die Mädchen in diesem Gewerbe verfügten über kein Geld, dieses werde durch die Zuhälter kontrolliert. Sie seien diejenigen, die für die Ausbeutung verantwortlich seien. "Die Prostituierten selbst erhalten nur soviel, wie sie zum Überleben brauchen, damit sie nicht über Flucht nachdenken", meint Kumari.

Selbst wenn es mit zwei oder drei Jahren in dieser Arbeit möglich wäre, genug Geld zu sparen, um einen eigenen Laden zu eröffnen, würden die Zuhälter das niemals zulassen. "Wenn wir das Gewerbe legalisieren, sind die Zuhälter das Problem, denn sie würden jegliche Zuwendung der Regierung kontrollieren und davon profitieren", so Kumari.

Prävention im Vordergrund

Genau hier zeige sich die Zwickmühle der bestehenden Verhältnisse, sagt Vipin Bhatt, Anwalt und Sozialarbeiter des "Centre for Childrens Rights" in Neu Delhi. Bordellbesitzer, Zuhälter und Menschenhändler könnten nur selten belangt werden, da sie von örtlichen Beamten gedeckt würden - von Beamten, die eigentlich für den Schutz der Frauen sorgen sollen.

Vipin Bhatt sieht daher die Prävention im Vordergrund. Natürlich seien Veränderungen in der Gesetzgebung notwendig, zum Beispiel stärkere Gesetze gegen den Menschenhandel. Doch vor allem in den Herkunftsregionen der Frauen und Kinder müssten die Familien über den Menschenhandel aufgeklärt werden. Letztendlich könne nur die Bekämpfung von Armut der Zwangsprostitution langfristig den Nährboden entziehen. Doch bis dahin müsse noch viel passieren.

"Der Blick darf sich nicht nur auf die Rotlichtviertel konzentrieren. Es muss auch gesehen werden, woher die Kinder kommen, wer die Mittelsmänner sind, wer die Erlaubnis der Eltern bekam, die Kinder an die Orte zu bringen, wo sie prostituiert werden - und natürlich wer die Menschen sind, die solche Dienstleistungen in Anspruch nehmen", sagt Bhatt.

Kein nationales Thema

Unter den Bedingungen des globalisierten Marktes und der wachsenden Tourismusindustrie sollte Prostitution in Indien kein nationales Thema bleiben, sondern in den internationalen Fokus rücken. Um dem Menschenhandel in Südasien langfristig den Nährboden zu entziehen, sind die ausländischen Investoren und Produzenten und nicht zuletzt die schillernde Tourismusbrache gefragt, ihren Beitrag zur Aufklärungsarbeit und zur Bekämpfung der Armut zu leisten.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2421543,00.html


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Verfasst: 2007-04-12, 09:47  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2007-04-12, 12:18  Beitrag #2/108     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Welche Doppelmoral der Etablierten:





Auf der Wiener Fachtagung Prostitution konnten wir im Leitvortag von Mag. a. Iris Appiano Kugler lernen:

"Die Gewerbebehörde der Sexarbeit ist die Polizei
...
Sittenwidrigkeitsverdikt bedeutet
...
Man erzeugt was man bekämpft.
...
Das Feld der Zuhälter, um Honorare zu sichern, wird dadurch bedingt."





Im fundierten Artikel oben werden die Behörden mit den Argumenten zitiert:

Solange Zuhälter da sind, kann keine Legalisierung erfolgen.





So stabilisiert man korrupte Verhältnisse.





SEXWORKER.AT interne Querverweise: geneigter CNN-Bericht | Indische Fachtagung Prostutiton

www.durbar.org | Statusreport Sexarbeit 2007
Sexarbeiter in Kalkutta

www.thrani.com
Sexarbeiter in Kerala





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BeitragVerfasst: 2007-08-01, 14:28  Beitrag #3/108     Titel:  HIV fears over Nepal sex workers  Nach untenNach oben

HIV fears over Nepal sex workers

Nearly 40% of Nepali women trafficked into India to work as sex workers there have been found to be HIV positive on their return home, a study has found.

Sex trafficking may be a major factor in the spread of HIV in India and the rest of South Asia, the report said.

BBC News: http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6925376.stm
SF Gate: http://www.sfgate.com/cgi-bin/artic....sex&sn=004&sc=613


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BeitragVerfasst: 2007-08-04, 22:42  Beitrag #4/108     Titel:  Red Light Despatch  Nach untenNach oben

Red Light Despatch is India’s first magazine produced by prostitutes for prostitutes

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Deep inside the cramped streets of the bustling Kamathipura district in Mumbai, India’s financial capital, an editorial meeting is in progress at the tiny office of a new magazine. The clatter of keyboards is audible as contents for the upcoming issue are finalized, page layouts planned and the past issue dissected.

This could be any small publication in India’s bustling print media industry, except for one thing. Most of the reporters are female prostitutes and the newsroom is located inside a brothel. The magazine is the freshly-minted Red Light Despatch, India’s first monthly publication exclusively by and for sex workers.

Asia Sentinel artikel
http://asiasentinel.com/index.php?o....&id=612&Itemid=31

Video
http://in.news.yahoo.com/070725/211/6ilub.html

Interview mit Ruchira Gupta, Gründering von Apne Aap (On Our Own)
http://www.pbs.org/adventuredivas/india/divas/index.html


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BeitragVerfasst: 2007-08-05, 10:42  Beitrag #5/108     Titel:  Das Interview ist phantastisch !!!  Nach untenNach oben

Das Hilfsprojekt:
www.apneAap.org

Der Film:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=20656#20656

Harvard Studenten und Spendengeber berichten 2010 anläßlich eines Besuchs vor Ort in Delhi über das Scheitern des Projektes:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=90196#90196

Kampagne mit Feministin Gloria Steinem USA 2012
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=113880#113880





Querverweise:

Schwerpunktthema: Prostituierte und Medienarbeit:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=943

Auto-Biographie einer indischen Muter und Hure:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1296





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BeitragVerfasst: 2007-09-11, 22:06  Beitrag #6/108     Titel:  Red Light Despatch online  Nach untenNach oben

Den Red Light Despatch gibt's jetzt auch online auf der hp von Apne Aap

http://www.apneaap.org/news.html

http://www.apneaap.org/redlight_despatch/


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BeitragVerfasst: 2007-12-12, 12:25  Beitrag #7/108     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

HIilfsprojekt in Bangalore:

Gegen die heutige Form der Tempelprostitution


Bochum - Zusammen mit der indischen Hilfsorganisation Visthar setzt sich die Duisburger Kindernothilfe für "Die Rettung vor der Tempelprostitution" im indischen Bangalore ein. Die Unternehmensgruppe Häusser-Bau Bochum engagiert sich jetzt mit einer Spende von 9000 Euro für diese Sache. Außerdem wird Waltraud Heckendorf, im Unternehmen für den Vertrieb zuständig, vor Ort aktiv werden.

"Ursprünglich war der Tempeldienst in Indien etwas ehrenhaftes", erklärt Heckendorf, "vor Jahrhunderten halfen Mädchen und Frauen den Priestern bei Zeremonien". Heute handele es sich bei diesen Diensten um Prostitution, zu der die Frauen und jungen Mädchen aus materiellen Gründen gezwungen seien.

Oftmals würde die Tätigkeit von Generation zu Generation weitergegeben. "Das ist auch der Grund, warum die Kinder aus den Familien herausgenommen werden", erklärt Waltraud Heckendorf. Sie lebten dann auf dem Campus in Bhandavi, nahe Bangalore, wo sie eine Schulausbildung bekämen. Der Kontakt zu den Familien bleibt erhalten.

"Außerdem bekommen sie eine praktische Ausbildung im handwerklichen Bereich", beschreibt Heckendorf. So würden die Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren lernen, dass sie auch ohne Tempelprostitution, mit einem normalen Beruf, überleben können.



Kredite für Familien

In der Abwesenheit der Kinder erhalten die Familien Unterstützung in Form von Kleinstkrediten. "Oft handelt es sich bei den Familien um Mütter mit vielen Kindern", erklärt Waltraud Heckendorf.

70 Mädchen leben aktuell auf dem Campus in Bhandavi. Platz sei eigentlich nur für 50. Ein neues Gebäude sei deshalb dringend notwendig, zumal die Kapazität des Projektes auf 100 Mädchen ausgebaut werden soll. Die 9 000 Euro, die Häusser-Bau spendet, fließen in das neues Gebäude.

Waltraud Heckendorf, Diplompädagogin, wird vor Ort ein Kunstprojekt leiten, mit dem das Selbstvertrauen der zunächst verängstigten Mädchen durch Musik und Tanz gestärkt werden soll. - anwi

http://www.ostseezeitung.de/ar/mant....64305bd81e9998857d1c1fbeb


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BeitragVerfasst: 2007-12-12, 22:29  Beitrag #8/108     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Die Tempelprostituierten werden Devadasi genannt.

Es gibt massenhaft Informationen im Internet zu diesem Begriff, sowohl auf deutsch als auch auf englisch. Historisches, heutiges, auch Verwendung des Begriffes in einem hinduistisch / neureligiösen Zusammenhang.

LG JayR





http://en.wikipedia.org/wiki/Devadasi
Link ergänzt von Marc


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BeitragVerfasst: 2007-12-12, 22:37  Beitrag #9/108     Titel:  Bank der Sexarbeiter  Nach untenNach oben

IN MUMBAI
Sex workers start bank, reap profits

Bank caters to prostitutes, usually shunned by regular finance houses
December 09, 2007


THEY sell their bodies for a living.

But now, prostitutes in Mumbai, India, can save money for the time when their bodies can no longer support them.

That's because they finally have recourse to a bank which was started by and for prostitutes.


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The Sangini Women's Cooperative Society bank occupies three tiny rooms in Kamathipura, India's biggest red light area.

The start-up capital was provided by the Washington-based non-government organisation, Population Services India (PSI). The bank's founders were driven by a desire to save for the future, reported Reuters.

Although prostitution is illegal in India, voluntary groups estimate that there are about two million women sex workers, most of them trafficked or forced into the work by crippling poverty.

The bank has been welcomed by prostitutes who are shunned by regular banks because of their profession and lack of proper identification papers.

Ms Gangubhai, a middle-aged prostitute, said: 'I once tried to open an account in a bank, but they drove me away once they knew my profession.'

Now, she is depositing a small amount in the Sangini Women's Cooperative Society bank each day, for over two months.

Normally, her money would be taken away by drunk pimps or snatched by local ruffians.

She added: 'I'm getting old, but I can still save to build a house in our village.'


STEADY INCOME

According to Ms Shilpa Merchant, the Mumbai head of PSI, the bank has indeed changed the financial outlook of its customers.

Ms Yamna Mettgud, a 40-year-old prostitute and mother of two, said she is saving to buy a car, which she hopes to rent out. She said: 'I want a steady income from the business when I am done with this.'

Another prostitute, Ms Meena, who has been working in the area for 15 years said: 'Now we are not at the mercy of others. If there is an emergency like someone is sick or there is a marriage in the family, we can take a loan.'

The bank has proven to be a commercial success too. Within months of the bank's start-up, capital has grown steadily and the amount remains invested in fixed savings schemes.

Earnings from the bank goes partly towards paying savings interest to about 1,000 of the bank's customers.

The rest is used to pay salaries and give loans. The bank's customers say that they are saving to build houses in their native villages and educate their children in good schools.

With the help of PSI, the bank has even started a subsidised grocery store for Kamathipura's 22,000 sex workers. -- Reuters.


ELECTRIC NEWS
http://newpaper.asia1.com.sg/news/story/0,4136,150085,00.html



Sangini Women's Cooperative Society bank
www.sanginiMicrofinance.com

run by and for
Sanghamitra Sex Worker Collective
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=94881#94881


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BeitragVerfasst: 2007-12-18, 14:33  Beitrag #10/108     Titel:  Grundlagenartikel "Sex Work is no Crime"  Nach untenNach oben

Gegen Freier Kriminalisierung in Indien:

'Sex workers' clients shouldn't be penalised'


24 Nov 2007, 0023 hrs IST,Mahendra Kumar Singh,TNN

NEW DELHI: The health ministry has opposed the proposal to amend the Immoral Traffic Prevention Act (ITPA) to bring clients under its ambit, rendering them liable to imprisonment up to six months and a fine extending up to Rs 50,000 [ca. 600 Euro].

The objections were raised by the health ministry in a group of ministers (GoM) meeting, chaired by home minister Shivraj Patil on Friday. The proposal was referred to the GoM by the cabinet for wider consultation and to iron out difference between the ministries.

The Immoral Traffic Prevention (Amendment) Bill, moved by the women and child development ministry, proposes to enhance the punishment for those involved in human trafficking for sex, and includes clients among the offenders.

Sources said the health ministry and National AIDS Control Organisation (Naco) officials argued that if clients were punished, it would encourage underground sex work and that would act as a major stumbling block in checking AIDS.

"Health ministry objected that if clients were brought under the purview of ITPA, it would affect the AIDS control programme," sources quoted a minister as telling the GoM meeting attended by WCD minister Renuka Chaudhury and her colleagues A Ramadoss, Meira Kumar and Kapil Sibal.

At present, clients don't come under the purview of the Act. The proposed amendment defines the client as a person who visits or is found in a brothel. It has also attracted protests from NGOs who have argued that the new amendments would drive sex work underground and criminalise clients.

http://timesofindia.indiatimes.com/....d/articleshow/2566234.cms





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LEADER ARTICLE:

Sex Work Is No Crime

12 Dec 2007, 0018 hrs IST,Bishaka Datta and Siddharth Dube

For the last year and a half, sex workers' organisations from Kolkata to Kerala have been protesting the proposed amendments to the Immoral Traffic Prevention Act (ITPA), 1956, which will leave them worse off than they already are. But who's listening?

On March 8, 2006, even before the amendments had been introduced in Parliament, more than 4,000 sex workers marched the streets of Delhi to draw political and public attention to the fact the amendments would deny them their already meagre livelihoods. Two months later, the department of women and child development introduced exactly the same set of amendments in Parliament.



What are these amendments and why are sex workers against them?

To begin with, all customers and clients would be treated as criminals. This may satisfy those who see making money from sex as a crime or a form of coercion. And it will help put more hush money in the hands of conniving cops. But it makes little or no sense to sex workers or to those who recognise adult sex work as commerce rather than coercion, consensual rather than criminal.

At a conceptual level, the issue is this: why should any consensual sexual activity between adults — heterosexual, same sex, in exchange for money, within marriage or outside of it — be viewed within a criminal framework at all? The keywords here are 'consent' and 'adult'. If these two conditions are met, there is no crime being committed. Unfortunately, that is not the view of prevailing wisdom.

As ITPA stands today, prostitution is not a crime per se. The law regulating it is ambiguous. When introduced in 1956 as SITA (the Suppression of Immoral Traffic Act), lawmakers did not want to penalise women engaging in prostitution, whom they saw as victims. Instead, they decided to punish those who profited from or exploited these women. Hence, prostitution did not get defined as a crime. But many conditions surrounding it got defined as crimes: soliciting, running a brothel and pimping. This legal framework was retained when the SITA was amended into the current ITPA in 1986.

From the point of view of women in prostitution, it makes no sense to not be able to solicit. It's like not being able to advertise your business. Studies have shown that despite the noble intentions of Indian lawmakers, the implementers of the very same law — the police — have used every means possible to harass sex workers on charges of soliciting and enrich themselves by taking petty bribes in lieu of dropping criminal charges. Jean D'Cunha's study in Mumbai between 1980 and 1987 clearly showed that the worst victims of ITPA were prostitutes. The number of women rounded up for soliciting under the Bombay Police Act and ITPA far exceeded the numbers of brothel keepers or pimps arrested under the same laws.

Even today, sex workers all over India are routinely arrested even when not soliciting. AIDS activists and peer educators are harassed by police while distributing condoms and educating sex workers about HIV prevention. The proposed ITPA amendments would lift the ban on soliciting. This is a welcome move. But what is the point of removing penalties against soliciting, if the police can continue to harass sex workers under the provision that criminalises clients? The proposed amendments only replace one set of ambiguities with another.

If there is one thing that the proposed amendments to the ITPA reflect, it is confusion. Trafficking is confused with prostitution, the result being the legislative framework does justice to neither. Although those who advocate the abolition of prostitution have always insisted that trafficking and prostitution are one and the same, the experiences of prostitutes show that they are not. Sure, trafficking and prostitution are linked but while some areas might overlap, large areas do not. It is true that girls and women in India are tricked, forced and sold into prostitution, just as they are trafficked for domestic work and coerced into marriage against their will. But large numbers of Indian women don't become prostitutes only through trafficking. Usually, many enter the trade to earn a living in the absence of other opportunities for employment, a result of being socially, economically and politically disadvantaged.

Both ITPA and the proposed amendments reflect a fundamental confusion about the role of law. What is the role of criminal law in contemporary society? Is it to regulate crime? Or is it to regulate public morality? How does law constitute itself or get made in a democratic society?

It does not get made from above, by the ruling class who decide how the masses should be regulated. It is a result of processes that hear the voices of and account for the concerns of those who are most affected by the laws being made.

For more than a year now, women in prostitution and sex workers' rights groups have actively lobbied members of the parliamentary standing committee set up to consider this matter. Earlier this year, the proposed amendments were referred back to the health ministry. Only recently, in a landmark decision, the ministry recommended that the amendment to criminalise clients and sex work be dropped. It's high time we listened to sex workers before actively destroying their livelihoods.

The writers have authored books on issues concerning sex work.

http://timesofindia.indiatimes.com/....e/articleshow/2615557.cms





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BeitragVerfasst: 2008-03-13, 17:12  Beitrag #11/108     Titel:  Tempelprostitution - Sexuelle Ausbeutung im Tempel  Nach untenNach oben

Sexuelle Ausbeutung in Indien

Vom Tempel ins Bordell





Rund 50 Prozent der Devadasis enden irgendwann in der Prostitution


Von Shaikh Azizur Rahman, Mumbai

Es heißt, sie würden Göttinnen geopfert - doch tatsächlich werden sie von Männern sexuell missbraucht: Allein in Südindien enden jährlich 5.000 junge Mädchen in der Prostitution.

Es ist ein Uhr morgens, und der Strom der Besucher in Mumbais Rotlichtbezirk wird allmählich dünner. Ramani wartet, auf einem Stuhl in dem hell erleuchteten Eingang des Bordells sitzend, seit mehr als sechs Stunden vergeblich auf ihren ersten Kunden der Nacht. "In den letzten drei Tagen hatte ich nur einen Kunden. Bin ja nicht gerade ein hübsches Mädchen. Aber was soll ich tun? Auf den Straßen betteln?", vertraut mir die 27-jährige Prostituierte mit dem in grellen Farben geschminkten Gesicht an.



Von den Eltern einer Göttin geopfert

Ramani wurde nicht aus freien Stücken zur Prostituierten. Im Alter von drei Jahren wurde sie, was man in Indien "Devadasi" nennt: ein Mädchen, das von seinen Eltern einer Tempelgöttin als Dienerin geopfert wird, um so ihrer Familie Glück und Segen zu bringen. "Devadasi" heißt Dienerin Gottes, doch in Wirklichkeit bedeutet es, den Tempelpriestern und wichtigen Persönlichkeiten des Dorfes sexuelle Dienste zu erweisen.

"Als ich drei Jahre alt war, opferten mich meine Eltern der Göttin 'Yellamma' (Göttin in Südindiens Karnataka) [Göttin der indischen SexarbeiterInnen], und so wurde ich zu einer 'Yogamma', einem heiligen Mädchen. Mit siebzehn wurde ich wegen meiner zwei außerehelichen Kinder Prostituierte, und nun, mit siebenundzwanzig bin ich am Ende - ich habe Aids."



Ein Viertel der Prostituierten sind Devadasis

Tausende von Mumbais Prostituierten in Kamathipura, wo etwa 60.000 Frauen und Kinder arbeiten, teilen Ramanis Geschichte. Ungefähr ein Viertel sind ehemalige Devadasis und mehr als die Hälfte der Prostituierten sind HIV-positiv.

In den vier südindischen Staaten Maharashtra, Karnataka, Andhra Pradesh und Tamil Nadu arbeiten nicht weniger als 250.000 ehemalige Devadasis als Prostituierte. Das Ministerium für Frauen- und Kinderentwicklung reagierte auf einen Bericht der Indischen Menschenrechtskommission (NHRC) mit dem Auftrag an alle Bundesstaaten, die Einhaltung des Gesetzes gegen die Opferrituale streng zu überwachen. Die Statistik sagt aus, dass 50 Prozent der Devadasis in der Prostitution enden. 95 Prozent jener, die im ländlichen Raum arbeiten, verdienen nicht mehr als 1000 Rupien, das sind rund 16 Euro im Monat.



Der Priester und der Dorfälteste teilten sich das Geld

Veerappa Unoor, ein Landarbeiter aus Bijapur im Norden Karnatakas, hat vier Töchter. Er hat seine jüngste Tochter, die dreijährige Channamma, an einen Tempel in Saundatti geopfert. Dadurch erhoffte er sich Reichtum für seine Familie und die Geburt eines Sohnes. Channamma erhielt den Namen "Renuka" und viele Dorfbewohner kamen, um sich von ihr segnen zu lassen. Nach und nach verbesserte sich hierdurch der soziale und finanzielle Status der Familie. Gemäß der Tradition wurde sie, als sie die Pubertät erreichte, zu sexuellem Verkehr mit Männern gezwungen. Ein 57-jähriger Geschäftsmann ersteigerte sie auf einer Auktion zum Preis von 5000 Rupien. Der Priester und die Dorfältesten teilten sich das Geld.

"Der alte Mann hatte schon eine Ehefrau und zwei andere Yogammas mit denen er schlief", erzählt Renuka, "es ist erniedrigend, die dritte Geliebte eines Mannes zu sein, der älter als mein Großvater ist." Kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes warf der Mann sie aus seinem Haus. Bald blieb ihr nur die Prostitution als Alternative. "Vom Tempel bekam ich keine finanzielle Hilfe und auch mein armer Vater war nicht in der Lage, mich zu unterstützen. Erst arbeitete ich als Dorfhure und dann gab ein Zuhälter meinem Vater Geld und brachte mich in ein Bordell in Mumbai, wo ich mein Leben quasi als versklavte Prostituierte friste. Ich kann weder lesen noch schreiben und habe und auch sonst keine Ausbildung."



All das für einen Platz im Himmel

Das System der Tempelopferung existiert seit Jahrhunderten. Ein Buch, geschrieben von dem indischen Gelehrten Chanakya im 4. Jahrhundert vor Christus, erzählt die Geschichte der Devadasis in indischen Tempeln. Das Ritual findet vorwiegend im Süden Indiens statt und die Hindus glauben, durch das Opfer zu Glück und Reichtum zu kommen, ihre Familien vor Unglück zu bewahren und einen Platz im Himmel zu finden. "Um möglichen rechtlichen Verfolgungen zu entgehen, finden die Opferungen meist in abgelegenen Dörfern oder im Hause des Priesters statt", erklärt eine Sprecherin des Ministeriums für Frauen- und Kinderentwicklung. Bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts gab es Devadasis in den meisten Tempeln Südindiens. Sie mussten in den Tempeln tanzen und singen, religiöse Rituale ausführen oder andere Arbeiten erledigen. Fast immer wurden die Mädchen von den Priestern missbraucht. Eine Devadasi darf nicht heiraten, kann jedoch ihre sexuellen Dienste Männern anbieten.

Einige Soziologen vertreten die Meinung, dass dieses System von der Elitekaste eingeführt wurde, um einen religiös abgesegneten Zugang zu den Frauen der unteren Kasten, zu denen die Devadasis fast immer gehören, zu bekommen. Den Mädchen versichert man, dass sie durch ihre Dienste an der Göttin Yellamma und an den Priestern im nächsten Leben als "Brahmin", als ein Mitglied der höheren Kaste wiedergeboren werden.



Rehabilitierungsprogramm der Regierung

Die indische Regierung hat durch ein Angebot von 10.000 Rupien an jeden Mann, der gewillt war, eine Devadasi zu heiraten, versucht, den Abstieg der Devadasis in die Prostitution aufzuhalten, leider ohne Erfolg. Narayan Huggar, ein Blumenverkäufer in Saundatti fragt dazu: "Welcher Mann hat schon Lust, eine Hure mit ein paar unehelichen Kindern zu heiraten?" Die Regierung bietet außerdem mithilfe von NGOs Rehabilitierungsprogramme in Form von Nähkursen, Weben oder Kerzenziehen an, die aber keinen Anklang bei den jungen Devadasis finden.

"Als junge Prostituierte verdienen sie viel Geld und leisten sich einen verschwenderischen Lebensstil, während Nähen nicht viel einbringt", bedauert Palanisami Muthupandian, eine Sozialarbeiterin aus Chennai. "Da die Mädchen denken, sie hätten einen göttlichen Auftrag, spüren sie auch nicht den moralischen Druck, ihr Leben zu verändern, und dies macht eine Rehabilitation fast unmöglich."



Ein Problem der Armut

Fast alle sind der Meinung, dass Armut der Hauptgrund für das Weiterbestehen des Systems ist. "Schlechte Ernten und Krankheit - sie glauben, all dies sei das Ergebnis von Gottes Vergeltung", sagt Dr. K. G. Gurumurthy, ein Anthropologe, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und auch ein Buch über das Devadasi-System geschrieben hat. "Wegen wiederkehrender Dürren, weit verbreitetem Alkoholismus unter Männern und lauernder Geldhaie bleiben die Missstände bei den Dalits (Hindus der niedrigen Kaste) unverändert. Solange wir nicht in der Lage sind, das sozio-ökonomische Bild dieser Dörfer zu verändern, können wir auch nicht die armen Eltern davon abhalten, ihre Kinder zu opfern."

Laut "Vimochana", einer sozialen Organisation, die für die Rehabilitation der Devadasis und ihrer Kinder arbeitet, werden in Südindien jährlich noch immer ungefähr 5000 Mädchen als Devadasis an Yellamma und andere indische Göttinnen geopfert.



Korrektur

Liebe Leser, leider uns ist im fünften Absatz ein Fehler unterlaufen. Wir haben geschrieben, 1000 Rupien seien umgerechnet zwei Euro. Das ist falsch. 1000 Rupien entsprechen rund 16 Euro. Wie bitten den Fehler zu entschuldigen, d. Red.



Original mit eindrucksvoller Fotostrecke,
die man aus Kopierschutzgründen nur einmal anschauen kann(?):
Devadasis in Indien: Sklaven einer Göttin
http://www.stern.de/politik/panoram....empel-Bordell/613783.html




_______________





Yellamma

Jogamma, Holiyyamma, Renuka. Symbol der Muttergöttin Kali und Überwindung des Egos. Die wegen lustvoller Ablenkung gefallene Dienerin, vom jüngsten Sohn auf Befehl des Gatten enthauptet und Wiederauferstandene...


Image

Göttin der Tempelsexworker und Eunuchen.


Tempel der Yellamma in Saundatti, Karnataka, Indien:
http://maps.google.com/maps?t=h&.....002421,0.005971&z=18
http://en.wikipedia.org/wiki/Saundatti
in Badami, Karnataka:
http://www.panoramio.com/photo/448231
...

Zu Legende und Kult:
http://en.wikipedia.org/wiki/Renuka
http://www.kamat.com/kalranga/people/yellamma/yellamma.htm
http://www.simoncharsley.co.uk/yell.html
...

Reisebeschreibung des Yellamma-Festivals:
http://www.travelblog.org/Asia/Indi..../Belgaum/blog-125512.html





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BeitragVerfasst: 2008-05-20, 00:01  Beitrag #12/108     Titel:  Erfolgreiche SW-Projekte in Puna und Kalkutta  Nach untenNach oben

Taking Care of Business

by Lucile Scott

HIV infections keep rising in India. But they have fallen drastically among one group: the country’s sex workers. These global prevention leaders are teaching squeamish governments—including America’s—how to get the job done.





Budhwar Peth, the largest red-light district in the Indian city of Pune, seems like any other neighborhood there. Vendors hawk everything from grain to knockoff designer handbags; they compete for space with an ever-moving mass of pedestrians, bicyclists, cars, carts, rickshaws and cows. But peer behind the bustle, and you’ll see dozens of women lining each block. They stand in front of ramshackle, two-story brothels with dirt floors and chipping pastel paint, a Hindu temple popping up above them. Men ranging from university students to soldiers and businessmen mill about and appraise the stationary women, who return their lingering glances. As the night wears on, music will blast, booze will flow and more and more women will emerge from the brothels. There they will earn from 10 rupees (40 RS equals $1) to, in a very few cases, 5,000 rupees a night, depending on their look and their employer.

This afternoon, one veteran of the sex trade, Shanti, 48, weaves through the dusty sidewalks. Wearing a sari of muted green, she makes her way to the neighborhood health clinic, where she works as a peer educator. Like many of India’s estimated 4 million female sex workers, Shanti arrived from a poor rural village. She was 18, her parents had just died and she had three young brothers to support. Facing a job market with few options for lower-class women, she turned to the brothels, where women without a good education can make far more than they can in other fields. She says her husband, whom she married as a teenager, “was of no use. He was a drunkard and he beat me up and we didn’t have enough food.”

Shanti shares another characteristic with many Indian sex workers: She is HIV positive. When she was diagnosed, in 2003, about 54 percent of female sex workers in the city of Pune (population: 5 million) were estimated to be positive. There were few programs designed to combat HIV in sex workers. What’s more, the failure of world governments—including those of India and the United States—to address the issue stigmatized the women of Budhwar Peth and sex workers around the globe, confining them to shadows of society. They had little knowledge of HIV or condoms as the epidemic spread not only through their community but to their clients, other sexual partners and the population at large. But all that has begun to change. The HIV rate among the area’s female sex workers has dropped to around 20 percent. “We didn’t know anything about condoms before,” says Shanti, with a grin. “And now there are too many.” Indeed, the country’s progress in combating HIV among sex workers is being recognized globally as a model for prevention among marginalized social groups. The sex workers of Budhwar Peth have much to teach the world about sexual safety and solidarity. And in that arena, their services are absolutely free.





Most Indians know and accept that prostitution and red-light districts exist, and about 15 percent of Indian men visit female sex workers regularly. Taking money for sex is not against the law, though aggressively soliciting clients is. This means prostitution is neither completely legal nor illegal, keeping regulation low and corruption and police harassment high. However, because the law does not force female sex work fully underground, as it does in other countries including the U.S., sex workers can be accessed, organized and educated, convenient facts when trying to fight HIV.

Nongovernmental organizations (NGOs) such as the Mukta Project—which is part of Pathfinder International and sponsored by Avahan—and the Gates Foundation’s India AIDS Initiative began setting up shop in Budhwar Peth in 2003. Their main prevention strategy was not pushing for harsh regulation or giving patronizing lectures. Instead, they empowered sex workers, a highly stigmatized and abused population, to value and take charge of their own health. Shortly after testing positive, Shanti began doing HIV outreach for Pune’s Vanchit Vikas neighborhood clinic, which Mukta set up in a small stone building among the brothels. The clinic employs sex workers as peer educators who go out into the community to discuss HIV, the importance of condoms and how to negotiate with clients who refuse to use them. Other volunteer sex workers, known as paramedics, provide basic mobile health services. Sex workers best understand the issues other sex workers face, including mistrusting outsiders, who frequently ridicule or take advantage of them.

Before the efforts began proving successful, stigma against sex workers caused few to believe that the women would remain organized, interested and responsible enough to make it work. “Two years ago people thought of the sex workers as victims and that it would be difficult to have them participate in prevention, but they have made it their own,” says Ashok Alexander, Avahan’s director. Dejaswi Sevakiri, project director of the Sahli Community Kitchen, which was established in Budhwar Peth in response to HIV in the late ’90s by a collective of sex workers, adds, “At first local leaders and politicians were against the program and thought if sex workers had their own organization they would not be able to manage it properly and it would serve as a means of promoting sex work. Now we are an official government program.”





Many HIV prevention advocates had accused the Indian government of ignoring HIV and the populations most affected because it was squeamish about discussing sex, which it often deemed immoral. But the country now is confronting the epidemic, which is estimated to have infected 2.5 million of the country’s more than 1 billion people. The third National AIDS Control Program (NACP-III), which launched in 2007, increased the amount of government AIDS funding to 40 times the amount pledged under NACP-II: $1.95 billion over five years. It also made community mobilization of high-risk populations a priority. “Until 2003 the government was in virtual denial. But the political will exists now in part because the successful programs have given higher visibility to these groups,” says Aparajita Ramakrishnan, team leader of the National AIDS Control Organization’s (NACO) Technical Support Unit. “They realized it is important to make the community part of the solution, not the problem.”





Not all governments agree. While the Bush administration and the President’s Emergency Plan for AIDS Relief (PEPFAR) have committed nearly $15 billion (and are discussing raising that figure to $50 billion) to combating the global epidemic, they have stipulated that one third of prevention funds go toward abstinence-based education—which is not an effective strategy when dealing with sex workers and other high-risk groups. They have further required that all organizations getting U.S. AIDS money sign a “loyalty oath” stating that they oppose prostitution— which makes operating organizations like Mukta difficult. In 2005, Pathfinder International and several other U.S.-based organizations sued, claiming the pledge violated their First Amendment rights. A U.S. district judge agreed and issued an injunction that the government could not reduce funding to the organizations participating in the suit until it was settled. The government appealed and the case was sent back to the district level, where it awaits retrial.

Defending and explaining the U.S. government’s position, Robert Clay, director of USAID’s Office of Population Health and Nutrition in India, says, “There is a lot of misperception. We can have money going to work with sex workers.” Clay’s office, for instance, gives money to NACO and Pathfinder. He adds, “Organizations just have to have a policy that they don’t support the legalization of prostitution.” Cara Hesse, director of public affairs at Pathfinder’s U.S. office, responds, “We wish USAID would be so clear in its court submissions and written guidance. The guidelines are vague and extraordinarily difficult to operate under. Without the protection of the court order we would have to censor our HIV prevention and outreach with sex workers [in India], and a lot of other organizations have had to,” she says. “There was an organization that was working with sex workers in Central America, and they developed a board game to educate the women about HIV since most of them were illiterate. A right-wing member of Congress started calling for the program to be defunded because he thought it was enabling sex workers to have fun and supporting prostitution.”





Though India’s government supports sex worker programs, much work remains to be done—work that increased funding from international donors like PEPFAR would facilitate. Avahan has projects in the six Indian states with the nation’s highest HIV rates, but India has 28 states, 23 official languages and nearly 10 popular religions, meaning HIV programs must not only be established but adapted to fit the varied culture. “The next five years is make or break, and we have to scale up the geographical areas covered and the intensity of programs that reach core high-risk groups,” says Ramakrishnan. “NACO is working to codify what began as a grassroots movement [among sex workers] into a model that can be implemented throughout the nation.”





Avahan’s Alexander also hopes it’s a model that, with proper international backing, can be replicated throughout the world. Governments in nations including Senegal and Thailand began mandating condom use in brothels in the early ’90s. But India was the first country where prevention among sex workers was not imposed; it came from within. The efforts began in 1992 in Songachi, a large red-light district in Calcutta, famous as the domain of Mother Teresa and for its revolutionary spirit. Reported usage of condoms in Songachi rose from 3 percent to 90 percent, while the HIV rate has remained around 5 percent, extremely low for a red-light district.

After the rapid success of their condom campaign, the women of Songachi determined that truly taking charge of their health required taking charge of other aspects of their lives, since sex workers are often denied access to health care services, subsidized food programs and bank loans. So the sex workers, with the guidance of some local NGOs, set up a literacy center, a nursery, schools, health clinics, a regulatory board that screens all new entrants into the brothels (to make sure they are of age and entering sex work willingly), and even a bank to dole out low-interest loans. Their efforts have been named a Best Practices Model by UNAIDS. They have 60,000 card-carrying union members who are demanding that sex work receive the same recognition and treatment as other professions. Most of the women pay dues out of their own earnings to support the efforts. “There is that much solidarity,” says Tripti Tandon of the Lawyer’s Collective HIV/AIDS Unit. “The city has a radical air that is not in other places, but it is a model that can be replicated in other communities in ways that work best there.”





However, none of this has decreased the larger population’s stigmatizing of the sex workers’ profession and HIV. Many doctors still refuse to treat positive people, and stories abound of people being harassed, shunned and expelled from villages after their status is revealed. Mass media campaigns organized by NACO and organizations like the American actor Richard Gere’s Heroes Project are aiming to reduce the stigma by normalizing HIV tests and condoms, which are often still considered a sign of immorality in a nation where the majority of marriages are arranged and premarital sex is taboo. “People in this country think the morality here is like an invisible condom that protects everyone,” says Avahan’s Alexander. “Indians don’t have shyness going to sex workers, just talking about sex.” However, like in most nations, it is the sex worker, not the client, who is disdained and shamed.

Positive sex workers face a double stigma, fearing reprisals both for their status and for their job. “The girls are accompanied by our paramedics the first few times they go to the government hospital to make sure the doctors don’t make them feel bad or deny them care,” says Dr. Laxmi, head of the Vanchit Vikas clinic, adding that at least in urban areas most positive women can access affordable, government-subsidized antiretrovirals, which are still hard to come by in the rural villages, where 72 percent of Indians live. The women are also frequently run out of brothels or their family homes and lose their clients, meaning even those who are aware that they have access to treatment and care may avoid testing in order to maintain their livelihood.





Outside the red-light district, on the outskirts of Pune, the John Paul Slum Development Project (JPSD) has set up headquarters for a program reaching out to non-brothel-based sex workers. It is dusk, so the office, which has no electricity, must close up, but three HIV-positive sex workers who serve as peer educators through JPSD have gathered on the roof. Manisha, 40, Pooja, 30, and Alka, 25, sit, wearing saris, cross-legged on a handwoven straw rug sipping chai and chatting, with the melodic chant of the evening Muslim call to prayer echoing in the background. “No one in my area has sex without a condom,” boasts Pooja. “Even if the client says, ‘I will give you 100 or 200 rupees less,’ we say, ‘OK.’ That way, if everyone says no, the client has nowhere else to go.” They then discuss why it is easier to push condom use than HIV testing. “It is a fearful message, because if you test positive, you will have to go to the government hospital and everyone will know,” says Manisha. “We just ask women who fall ill again and again or who we know don’t use a condom to get tested.” Alka chimes in, adding, “People see us taking meds and they go back and talk about us. I know a woman who was seen and she was thrown out of her brothel and abused by locals.”

With her hair pulled into a loose ponytail at the nape of her neck and no makeup, Alka, who has soft, pretty features, looks younger than her 25 years. At 13 she married a 20-year-old man who visited sex workers throughout their marriage. “He knew he had HIV, but he didn’t tell me,” she says of her surprise when she tested positive seven years ago while pregnant with her third child, who was born infected and died of pneumonia. “After that I got sterilized,” she says. She took her two surviving children, now 10 and 13, and ran away from her husband, who then threatened to murder her mother and siblings if she didn’t return. “I left all hope of having a nice life and came back.” He died several years ago, but not before the family had racked up serious debt paying for his health care. “I had to repay the loans, but I couldn’t and the interest was rising,” she says. “So I left work washing dishes and became a sex worker.”





While female sex workers can be tricky to find and target with HIV messaging, it is even more difficult to reach most male sex workers. Homosexuality is against the law, and male sex work is largely hidden. Most men who have sex with men (MSM), including sex workers, are married and deeply closeted. Hanif, 29, began working as a male sex worker at age 18. “I wasn’t in contact with a person or organization who could tell me about HIV when I was a young, brash sex worker,” he says. “And I didn’t use a condom at all unless a client insisted.” Hanif is HIV negative but now visits hot soliciting spots near bus stops and beneath bridges to reach out to other men through Udaan, a community-based organization for MSM in Pune, to get them the education he did not receive when he was younger.





The community-based efforts are also now being extended to the most-high risk clients. An estimated 90 percent of India’s long-distance truck drivers, who are away from their homes and wives for months at a time, visit sex workers. Nearly one fifth of the country’s HIV cases are estimated to be among married women infected by their husbands, with wives of men in the transport industry showing the highest rates. “They think, ‘We have a meaningless life and one day we will die, so why not enjoy ourselves while we are alive,” says Uttamrao Zagade, project director of Sevadham Trust, which has set up a clinic and network of peer educators at Pune’s largest truck stop. “We teach them about [safer sex] and try to convince them that they are an important part of society.” However, most acknowledge that it is not the clients who are responsible for increases in condom use. Mahenatra Singh, 34, an HIV-positive truck driver who was infected through unprotected sex with sex workers, says, “Now the sex workers just refuse you point blank if you don’t want to use a condom.”

As with the truck driver campaign, Avahan’s self-empowerment model is designed not just to get information out to sex workers but to give them the community and self-esteem necessary to demand condom use and stand up for their rights. “All the sex workers have mobile phones now,” says Alexander, “so if they are wrongfully arrested, they can call a hotline and 10 or 20 sex workers will show up with a lawyer saying they will call the media or the UN.” They have also organized workshops to sensitize police officers to issues surrounding sex work. “Before, they faced violence from clients, police, madams and primary partners and were afraid to talk to anyone,” says Mukta’s T.K. Jayarajan. “They looked on themselves as worthless and good for nothing. Now they will stand in front of the deputy commissioner of police.”





This year the legality of the U.S. loyalty oath will again hit the courts and will also be scrutinized when Congress votes to renew PEPFAR in late spring or summer. The policy not only decreases funding for projects like Mukta, it also helps maintain the stigma and marginalization of sex workers, driving unsafe sex and HIV infections that Mukta combats. “You can’t just shut your eyes to something and think it will be fine,” says Mukta’s Sonia Singh. But regardless of U.S. policy, Mukta will continue. “Now there are such good health care facilities. Everyone should take care of themselves, and the younger women really are,” says Shanti, her mischievously cheerful voice cracking as she adds of her work with Vanchit Vikas, “My husband still comes and goes, but I have taken him out of my heart. The people at the clinic are my family now, and they help me in every way possible. I am happy.” With that she takes her leave, blending back into the noisy, darkening street, where little piles of condom wrappers can be glimpsed among the litter.

Orignal mit Kommentarmöglichkeit:
http://www.poz.com/articles/prevent....rs_India_2176_14361.shtml





Indian prostitutes receive life insurance

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=37235#37235

Fotodokumentation von Community-Peers

Teil 3 - Indien:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=36996#36996

Buch: Liebesdienste und Erlösung in Kamathipura, Bombay

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=3024





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BeitragVerfasst: 2008-07-22, 11:24  Beitrag #13/108     Titel:  Misogynie  Nach untenNach oben

Die Rechte von Mädchen

Zwischen Diskriminierung und Selbstbehauptung



Mich stoppt keiner: Dieses Lebensmotto hat sich Salma, die aus einer einfachen muslimischen Familie im indischen Bundesstat Tamil Nadu kommt, schon in ihrer Kindheit zurecht gelegt, und es war gut so: Die Schule musste sie auf Druck der Eltern zwar nach einigen Jahren abbrechen, auch einer frühen Heirat entkam sie nicht.

Doch sie begann zu schreiben und schickte unter einem Pseudonym ihre Gedichte an Literaturzeitschriften. Heute ist sie als feministische Dichterin anerkannt und als Lokalpolitikerin tätig - ungeachtet des Widerstands seitens ihrer Eltern, ihres Ehemannes, der Schwiegereltern - und der Morddrohungen, die sie wegen ihrer Gedichte, die auch Sexualität thematisieren, erhalten hat.

Diskriminierung beginnt von Geburt an
Mit mir geht keiner so um: Für Mädchen und junge Frauen, die sich zur Wehr setzen, gibt es in Indien Millionen Beispiele. Doch es ist ein harter Kampf um Selbstbehauptung, den Millionen anderer Mädchen weltweit verlieren.

"Unsere Kulturen diskriminieren gegen Mädchen von frühester Kindheit an, ja schon von Geburt an. Wenn eine Frau ein Mädchen zur Welt bringt, dann wird sie nicht geschätzt, denn sie hat die Erwartungen nicht erfüllt", erzählt Winifred Masiko, Abgeordnete im Parlament von Uganda und Vorsitzende des Verbands der ugandischen Parlamentarierinnen. "Die Diskriminierung beginnt also bei der Geburt und geht von da an immer weiter."
(c) APA

Auch knapp 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist es ein weiter Weg bis zur universellen Durchsetzung der Rechte von Mädchen.



Mangel an Mädchen

Die Präferenz für Söhne hat dazu geführt, dass in Indien und China heute 100 Millionen Frauen "fehlen", das heißt, gäbe es keine Diskriminierung gegen Mädchen und keine Abtreibung weiblicher Föten, würden in Indien und China heute 100 Millionen Frauen mehr leben.

"Leider gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Mangel an Mädchen zu einer höheren Wertschätzung von Mädchen führt", sagt Siri Tellier, China-Expertin des UNO-Bevölkerungsfonds UNFPA. "Im Gegenteil, der Mangel an Mädchen führt dazu, dass Mädchen noch mehr missbraucht werden, dass Bräute geteilt und verliehen und Mädchen und junge Frauen gehandelt werden."

Kinder- und Frauenhandel ist jedoch nicht nur in Asien ein enormes Problem. Weltweit fallen nach Schätzungen der Vereinten Nationen pro Jahr rund 1,2 Millionen Mädchen und Buben Menschenhändlern zum Opfer. 1,8 Millionen Kinder werden zu Prostitution und Pornografie gezwungen, Mädchen sind davon weitaus stärker betroffen als Buben.



Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie

Für Europa und auch Österreich sind alle drei Bereiche - Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie - von größter Relevanz. Europäer und damit auch Österreicher gehören zu den Konsumenten von Kinderpornografie und den Tätern im Sextourismus. Rund 500.000 Frauen werden nach Angaben der EU jährlich in Westeuropa zur Prostitution gezwungen. Experten gehen davon aus, dass 60 Prozent der gehandelten Frauen Minderjährige sind, sagt die Politikwissenschafterin Mary Kreutzer, die gemeinsam mit Corinna Milborn das Buch "Ware Frau: Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa" verfasst hat.

Ende November dieses Jahres wird nun in Brasilien der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern abgehalten. Man will beraten, wie man die bestehenden internationalen Abkommen und nationalen Gesetze
verbessern und vor allem auch umsetzen kann. Knapp 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Dezember 1948 stellt sich diese Frage allerdings bei allen Konventionen und Gesetzen über die Rechte von Mädchen und Frauen: Viele Rechte bestehen bis heute lediglich auf dem Papier.

Text: Brigitte Voykowitsch


Hör-Tipp
Radiokolleg, Montag, 21. Juli bis Donnerstag, 24. Juli 2008, 9:05 Uhr

Buch-Tipp
Mary Kreutzer, Corinna Milborn, "Ware Frau: Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa", Ecowin Verlag 2008

Tina Ring, Carolin Tener, "Auf dem Strich: Mädchenprostitution in Wien", Milena Verlag 2007
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BeitragVerfasst: 2008-11-07, 16:04  Beitrag #14/108     Titel:  Protestschreiben zum Weiterleiten  Nach untenNach oben

Aufruf zum Protest:
Fordert ein Einschreiten gegen die Bengalisch (Indische) Polizei, die brutal sexuelle Minderheiten und Menschenrechtsvertreter angegriffen hat.

Action Alert:
Demand action against Bengaluru (India) Police, who brutally assaulted sexual minorities and human rights defenders




Image



The incident:
On 20th October, Bengaluru police brutally attacked five sexual minority activists and arrested them on false charges when they tried enquiring about the illegal detention of five hijras (working class male-to-female transgenders). Police illegally detained and assaulted a large number of human rights defenders when they held a peaceful protest against the illegal police actions. Police also arrested 31 human rights defenders on false charges.



Action:
Coalition for Sexworkers and Sexual Minorities (a coming together of social movements and human rights groups in Bengaluru to resist police violence and to defend sexual minority human rights) requests you send emails or faxes to Indian authorities demanding action against guilty police for the crimes committed against human rights defenders. More information about the incident and the pretest actions is available at http://sangamablog.blogspot.com/



Please send a copy of your letter to advocacysangama@gmail.com.



A sample letter and email/fax details of the Indian authorities is given below.





SAMPLE LETTER:

-------------------------------------------------------------------------

To,

Mr. B. S. Yeddyurappa, The Honorable Chief Minister of Karnataka



Cc,

Dr. Manmohan Singh, The Honourable Prime Minister of India

Ms. Sonia Gandhi, The Respected Chairperson of United Progressive Alliance
Mr. S. Rajendra Babu, The Honourable Chairperson of National Human Rights Commission

Dr. Girija Vyas, The Honourable Chairperson of National Commission for Women

Ms. K. Sujatha Rao, The Respected Additional Secretary and Director General of National AIDS Control Organisation

Mr. Subray Rama Nayak, The Honorable Chairperson of Karnataka State Human Rights Commission

Dr. V. S. Acharya, The Honorable Minister for Home, Karnataka

Mr. S. Suresh Kumar, The Honorable Minister for Law, Justice and Human Rights, Karnataka

Mr. P. M. Narendra Swamy, The Honorable Minister for Women and Child Development, Karnataka
Mr. B. Sriramulu, The Honorable Minister for Health and Family Welfare, Karnataka
Mr. Sree Kumar, The Respected Direct General & Inspector General of Police, Karnataka

The Respected Project Director of Karnataka States AIDS Prevention Society





Dear Sir/Madam,



Subject: Police harassment and suppression of rights of sexual minorities and human rights defenders in Bengaluru



We bring to your urgent notice the intense and targeted harassment of hijras (working class male-to-female transgenders) by the police of Bengaluru city over the past week. We are also shocked at the treatment meted out by the same police force on human rights activists who sought to enquire after the mistreatment of the hijras.



On 20th October morning, five hijras were caught by the police and taken to the Girinagar police station. In the station, the hijras were beaten up by the police, including the Assistant Commissioner of Police (ACP), H. T. Ramesh. False charges under section 341 (wrongful restraint) and 384 (extortion) of the IPC (Indian Penal Code) were brought upon them. They were produced before the magistrate at 7:30 pm and were sent into judicial custody. All through the hijras were handled by men police and no medical treatment was given to the injured hijras in police or judicial custody. They were released on bail on 22nd October, 2008.



Upon receiving a call from one of the arrested hijras, five crisis team members of Sangama rushed to the Girinagar police station. Sangama is a human rights organization that has been working among hijras and other sexual minorities on issues of their rights and health for the past ten years. Sangama's crisis intervention is recognized as an effective practice by the Indian Government through its National AIDS Control Plan III, 2006-2011 to be emulated by organizations working with sexual minorities and sexworkers across India. The crisis team members tried to enquire of the police about the arrested hijras.



To the surprise of the members, they were roundly abused by the police, and subjected to physical and verbal assault. All had their organizational ID cards with them, but this did not prevent them from being illegally assaulted and detained by the police at the Banashankari police station, and later at the Girinagar police station. All of them were accused of offences punishable under Section 143 (unlawful assembly), 145 (joining unlawful assembly ordered to be dispersed), 147 (rioting) and 353 (obstructing government officials in performing their duty) of the IPC. They were produced before the magistrate at 8.45 PM and were sent into judicial custody. These 5 crisis team members were released on bail on 22nd October, 2008.



Around 150 human rights activists and lawyers from various organizations gathered outside the Banashankari police station by the evening of October 20. They tried unsuccessfully to negotiate with the ACP and the Police Inspector to release the Sangama crisis team members. At around 7pm a peaceful protest started in front of the police station. The police then called in six of the protesters as delegates into the police station. The delegates were representatives of various women's rights, dalit, trade union, sexworkers and sexual minority organizations. The policemen then proceeded to detain the six delegates for nearly four hours, without any drinking water or toilet facilities, and subjected them to physical, verbal and sexual assault. The policemen and officers also very categorically said that they knew what they were doing was illegal, but they were following orders from the top of the police hierarchy.



At around 7.45pm men police brutally attacked the peaceful protesters with sticks and subjected them to physical, verbal and sexual assault. Police crammed 31 of them into a small 12-seater police van, with no room to stand or breathe for 7 long hours. Police tried to avoid proper production of the accused before the magistrate to avoid protestors from complaining against assault, abuse and torture by police. They were produced only after serious protest and demonstration by lawyers at 1:30am. All of them were accused of offences punishable under Section 143, 145 and 353 read with 149 (common intention) of the IPC. These 31 activists were released on bail on 21st October, 2008.



We are shocked at the callous attitude of the Bengaluru police force, in not only physically assaulting the arrested hijras, but also the Sangama crisis team members, and the representatives of various sexual minorities, sexworkers, dalit, women, trade union and other human rights organizations, who went to enquire after them. We find that the reported assault on hijras and sex-workers in the city has been on the increase in the last few months. They are picked up by the police and detained or assaulted without any provocation. The statements of the police officers at Banashankari police station clearly points to an organized and systematic crackdown on these people. We need not point out to you that in the eyes of the law, all citizens have equal rights, irrespective of their religion, language, gender identity, sexual preference or employment. Therefore the targeted attack by the police on any particular community, whatever be the reason, is against the law that your Government is mandated to uphold.



We therefore demand:



1. Dismiss the guilty police including H. T. Ramesh (ACP) and M. Shivashankaramurthi (PI); and prosecute them for the crimes (assault, abuse, sexual assault and illegal detention) committed against human rights defenders

2. Stop brutal police violence (physical and sexual) against hijras and sexworkers on the streets of Bengaluru and punish the perpetrators of violence



We hope that your government will take immediate action to ensure that these demands are met, and that such human rights violations do not recur in the city.



Yours truly





-------------------------------------------------------------------------





CONTACT DETAILS:



Mr. B. S. Yeddyurappa, Chief Minister of Karnataka

Fax: +91-80-22253660/ 22281021/ 22253660

Email: cm@kar.nic.in


Dr. Manmohan Singh, Prime Minister of India
Fax : + 91-11-23019545/ 23016857
Email : pmosb@pmo.nic.in


Ms. Sonia Gandhi, Chairperson of United Progressive Alliance
Fax: +91-11-23794616

Email: 10janpath@vsnl.net


Mr. S. Rajendra Babu, Chairperson of National Human Rights Commission

Fax: +91-11-23386521

E-Mail: chairnhrc@nic.in, covdnhrc@nic.in



Dr. Girija Vyas, Chairperson of National Commission for Women

Fax : +91-11-23236988

Email: ncw@nic.in



Ms. K. Sujatha Rao, Additional Secretary and Director General of National AIDS Control Organisation

Fax: +91-11-23325331

E-Mail: nacoasdg@gmail.com, info@nacoonline.org


Mr. Subray Rama Nayak, Chairperson of State Human Rights Commission, Karnataka

Fax: +91-80-22392206/ 22392207

Email: kshrc2007@gmail.com



Dr. V. S. Acharya, Minister for Home, Karnataka

Phone/Fax: +91-80-22252536

Email: vsacharya@gmail.com



Mr. S. Suresh Kumar, Minister for Law, Justice and Human Rights, Karnataka
Fax/Phone: +91-80-22253631

Email: suresh.sadisu@gmail.com



Mr. P. M. Narendra Swamy, Minister for Women and Child Development, Karnataka
Fax/Phone: +91-80-22258965

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Mr. B. Sriramulu, Minister for Health and Family Welfare, Karnataka

Fax/Phone: +91-80-22256093

Email: harish.osd@gmail.com



Mr. Sree Kumar, Director General & Inspector General of Police, Karnataka

Fax: +91-80-22215911

Email: police@ksp.gov.in



Project Director of Karnataka States AIDS Prevention Society

Fax: +91-80-22201435

Email: pdksaps@gmail.com, apdksaps@gmail.com





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BeitragVerfasst: 2009-06-20, 22:24  Beitrag #15/108     Titel:  Sexworker Sangini-Bank Bombay  Nach untenNach oben

20.6.2009

Eine Bank für Prostituierte in Mumbai


Image

"Sie behandeln uns wie Menschen"

Mehr als 100.000 Prostituierte arbeiten in der indischen Metropole Mumbai, viele werden von Zuhältern betrogen und bestohlen. Eine Genossenschaftsbank hilft den Frauen, ihr weniges Geld zu sichern - und wie Menschen behandelt zu werden.

Von Sandra Petersmann, ARD-Hörfunkstudio Südasien

Die junge Frau an der Straßenecke heißt Gudiya. Übersetzt heißt Gudiya Puppe - und genau so sieht sie auch aus: wie eine Porzellan-Puppe mit Kindergesicht und knallrotem Lippenstift. Gudiya ist Anfang 20 und gehört seit vielen Jahren einem Bordellbesitzer. "Wenn ich genug Geld gespart habe, dann werde ich meine Tochter verheiraten", erzählt Gudiya. "Ich sorge dafür, dass sie in die Schule geht und dann werde ich ihr eine schöne Hochzeit bereiten." Sie solle ein "anständiges Leben führen", hofft Gudiya. "Ich werde nicht zulassen, dass meine Tochter so belogen wird und so endet wie ich."

Gudiya ist eine von vermutlich mehr als 100.000 Prostituierten in der indischen Mega-Metropole Mumbai. Aber sie ist eine der ganz wenigen Sex-Arbeiterinnen mit eigenem Bankkonto. Ihr kann keiner mehr so leicht Geld klauen: "Die Leute von der Sangini-Bank sind sehr nett und bringen uns viel bei, auch über Krankheiten", berichtet Gudiya. "Sie erklären uns, wie wir Geld sparen können. Sie behandeln uns wie Menschen. Ich kann Geld abheben und einzahlen - wann immer ich will."


"Gleiche Rechte für alle Bürger"

Die Sangini-Bank ist wie eine Genossenschaft organisiert und hat ihren Sitz mitten in Kamathipura, im größten Bordellviertel Asiens. Wer Mitglied wird, kann ein eigenes Konto eröffnen. "Und das haben in den vergangenen zwei Jahren rund 5.000 Prostituierte gemacht", sagt Projektmanager Jiwan Prakash Saha. "Solange die Frauen nicht selber über ihr Geld verfügen können, haben sie keine Stimme in dieser Gesellschaft. Sie sollen aber die gleichen Rechte haben wie alle Bürger in Indien."

Keine Papiere, keine Adresse, ein illegaler Beruf: Wenn Frauen wie Gudiya zu einer normalen indischen Bank gehen, fliegen sie raus.

Bei Sangini können sie hingegen sogar einen Kleinkredit beantragen. "Wir versuchen, diese Frauen stark zu machen. Im Endeffekt versuchen wir, ihr Leben in eine andere Richtung zu lenken."


Kleine Kinder spielen an fauligen Pfützen

Eine andere Richtung für ein neues Leben: Das alles scheint in Kamathipura Lichtjahre weit weg zu sein. Das Rotlichtviertel platzt aus allen Nähten. In den engen Gassen bieten sich unzählige Mädchen und Frauen in leuchtenden Saris an, gierige Männeraugen gleiten über ihre Körper. Dazwischen spielen kleine Kinder an fauligen Pfützen. Kühe, Ziegen und Hunde durchstöbern die Abfallberge nach Futter.

"Manchmal verdiene ich 500 Rupien, manchmal weniger, und manchmal auch gar nichts", berichtet Shivanta. Es komme darauf an, wie viele Kunden sie habe. "Manchmal habe ich nur einen, manchmal habe ich viele. Wir verhandeln. Und wenn ich meine Sache gut mache, kriege ich mein Geld."

500 Rupien - das sind rund 7 Euro. Einige Prostituierte verdienen das Geld mit 5 Kunden, andere müssen dafür mindestens 20 Männer befriedigen.

Die meisten müssen einen Großteil des Geldes an ihre Bordellbesitzer und Zuhälter abgeben. Was dann noch übrig bleibt, zahlen die Sangini-Frauen auf ihr Konto ein, und wenn es nur eine Handvoll Rupien sind.


Der Traum von einem eigenen Stück Land

"Ich hebe nur Geld von meinem Konto ab, wenn ich nicht genug verdient habe", erzählt Shivanta, die einen Traum hat: "Ich spare so viel ich kann. Und wenn ich genug sparen kann, dann gehe ich zurück in mein Dorf und kaufe mir ein Stück Land."

www.tagesschau.de/ausland/bankfuerprostituierte100.html





Sangini Women's Cooperative Society bank
www.sanginiMicrofinance.com

run by and for

Sanghamitra Sex Worker Collective
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=94881#94881


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BeitragVerfasst: 2009-07-08, 01:05  Beitrag #16/108     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Doku:
Die Kinder des Elends


Dokumentation, D 1999, 30 Min.
lief gestern auf 3sat

Sie sind manchmal erst acht oder neun Jahre alt und haben doch schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich: Kinder, die vor harter körperlicher Arbeit, Misshandlungen oder unerträglichen häuslichen Verhältnissen von Zuhause weggelaufen und in der Stadt gelandet sind.

Wie überall in den Metropolen der sogenannten Dritten Welt gibt es auch im indischen Neu-Delhi Tausende von Straßenkindern, die sich durchs Leben schlagen, mit Diebstahl und Prostitution, als Drogenhändler und Lumpensammler, als Laufbursche und Teaboy.

Seit zehn Jahren müht sich mit Unterstützung des deutschen Hilfswerks Misereor eine Organisation namens Butterfly - Schmetterling - mit ungewöhnlichen Methoden um die Straßenkinder von Neu-Delhi. Alle Aktivitäten finden dort statt, wo die Kinder sich aufhalten: auf der Straße und in den Parks. Dort wird unterrichtet, es gibt es ärztliche Betreuung, dort tagt der Kinderrat, wird Theater gespielt. Alles mit dem Ziel, die Lebens- und Überlebungschancen der Kinder zu verbessern.

Der Film von Nilanjan Chowdhury und Meera Menezes stellt die Aktivitäten der Organisation Butterfly vor. Seit zehn Jahren bemüht sich die Organisation Butterfly mit Unterstützung des Hilfswerks Misereor um die Straßenkinder von Neu-Delhi, die durch Diebstahl und Prostitution, als Drogenhändler und Lumpensammler überleben. Auf der Straße und in den Parks wird unterrichtet, dort gibt es ärztliche Betreuung, tagt der Kinderrat und wird Theater gespielt. -

Film über die Aktionen der Organisation Butterfly.
Regie: Nilanjan Chowdhury, Meera Menezes




_________________





Biographie einer zufriedenen Sexarbeiterin und Mutter:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1296





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BeitragVerfasst: 2009-07-08, 21:58  Beitrag #17/108     Titel:  Privatrazzien  Nach untenNach oben

In Wikipedia habe ich einen Beitrag gefunden, der auch zum Razzia Blog passt, allerdings mit dem Unterschied, dass es eine private verdeckte Ermittlung aus 2007 war, wie man sie häufig im indischen TV sieht:

Eine indische Fernsehstation filmt eine Lehrerin mit versteckter Kamera, wie sie ihre Schülerin einem Freier als Prostituierte vermittelt. Nach der Ausstrahlung wurde die Lehrerin fast gelyncht und natürlich verhaftet. Bald hat es sich jedoch herausgestellt, dass die Story erlogen war - die angebliche Schülerin war eine Reporterin, ebenso der angebliche Freier, und gemeinsam haben sie eine Situation erzeugt, bei der die Lehrerin als Zuhälterin erscheint.

Da die indischen Politiker diese verdeckten Privatermittlungen leid sind (es sind schon Parlamentarier beim Stimmenverkauf gefilmt worden), wurde in diesem Fall hart durchgegriffen.

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Live_India

Live India is an Indian Hindi TV channel owned by Broadcast Initiatives Ltd., focusing on news and commentary. [...]

A lady in Vivek Vihar, where the teacher Uma Khurana used to teach at a girl's school, gave the lead to the channel, after which the reporter, acting as a customer, fixed up a meeting with Mrs. Khurana [...]

The footage aired shows Khurana negotiating a deal of Rs. 4,000 for the girl's "services". He paid Rs. 400 to her and she handed over the 15-year-old girl, an ex-student at her earlier school. Later, the girl was taken into confidence, and revealed that Khurana's method was to serve the students a drink laced with drugs after which she would take pictures of them in an obscene pose. These were later used by her to blackmail students into prostitution.

The day following the broadcast, a crowd of several hundred people gathered at the school. After burning a police van parked nearby, they entered the school premises, pulled the teacher out of the teacher's room, and thrashed her badly.

[...] The police had arrested Khurana [...] after the mob violence [...]

But the police and parents claim that the channel's approach in broadcasting the expose was wrong [...] On September 6, the investigating police team revealed that the girl shown in the video was not Khurana's student, but a reporter with a small Noida newspaper, Rashmi Singh, who acted the role at the instance of the Live India reporter Prakash Singh who initially broke the story.

The Hindustan Times quoted Live India's CEO Sudhir Choudhury as saying that the contention that Rashmi was neither a prostitute nor a schoolgirl does not absolve Khurana of her crime:

In almost all such operations, reporters assume fake identities to carry out the sting effectively. Our job is to give an idea and not provide full evidence.

On Wednesday, 12 September 2007, The high court in the Indian capital, Delhi, has ordered that a schoolteacher who was sacked after a fake television sting operation must be reinstated. A police investigation later revealed the sting had been faked and the teacher falsely accused. The undercover journalist, Prakash Singh, who made the report was arrested. Police later questioned staff at the Live India news channel which broadcast the secretly-filmed tape on 30 August. Announcing her bail, the judge said she had been "more of a victim than an offender".

The Indian Government banned the channel for a month due to the false sting. It was banned because it breached the Cable Networks Regulation Act, 1995, by broadcasting an admittedly doctored sting operation.


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BeitragVerfasst: 2009-07-09, 01:42  Beitrag #18/108     Titel:  Kampf mit zweifelhaften Mitteln  Nach untenNach oben

Danke für diesen Fall.


Historisch bedeutsam ist der enttarnte Fake der englischen Prostitutionsgegner (Abolutionisten):

Image

William Thomas Stead verkaufte fingiert ein Kind und schrieb darüber ein Buch, um eine Anti-Menschenhandels-Hype loszutreten:

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=9415#9415 (SW Ausstellungen)





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BeitragVerfasst: 2009-08-15, 07:07  Beitrag #19/108     Titel:  Religion und Sozialsystem, geweihte Sexworker  Nach untenNach oben

Tempelweihe und Prostitution — im Spiegelbild von heute im Land der Götter & Göttinnen


Schon die britischen Kolonialherren waren - allerdings mit mangelndem Sachverständnis - gegen die Weihe junger Inderinnen zum Tempeldienst angegangen. Während rituelle Aufgaben den Tempeldienerinnen früher ein Mass an Achtung und Würde verschafften, sind sie heute weitgehend auf Prostitution und Betteln angewiesen.

"Meine Tochter macht mir heute Vorwürfe: 'Warum hast du mich Ellamma geweiht?' Ich fühle mich dann sehr schlecht. Aber damals war das normal... Heute sagen die Leute: Es ist verboten, ein Mädchen der Göttin zu weihen; du könntest verhaftet werden." - Zögernd erzählt Balasundari, eine ältere Frau aus einem Dorf im südindischen Staat Andhra Pradesh, warum sie ihre Erstgeborene der Göttin ELLAMMA weihte. Sie hatte gehofft, Ellamma werde ihr dann Söhne schenken. Zumindest werde die Geweihte - anders als eine verheiratete Tochter, die Teil der Familie ihres Mannes wird - sie im Alter versorgen.

Balasundaris Entscheidung ist nicht ungewöhnlich. Um Ellamma gnädig zu stimmen, weihen Eltern in den Dörfern von Andhra Pradesh bis heute ihre Töchter zu Tempeldienerinnen, wenn sie sich Söhne wünschen oder Probleme in der Familie auftreten. Diese "Dienerinnen der Göttin" waren einst geachtet, betont Nursamma, eine ältere Jogathi aus dem gleichen Dorf. Heute dagegen arbeiteten die meisten "als gewöhnliche Prostituierte". Gemäß Expertinnen dürfte dies tatsächlich zutreffen. Eine Jogathi darf nicht heiraten und muß jedem Mann, der mit ihr schlafen möchte, in welchem sie einen Stellvertreter des Gottes sieht, mit dem sie verehelicht ist, zur Verfügung stehen. 40 000 Jogati soll es derzeit in Andhra Pradesh geben [82 Mio Einwohner, 1 Jogati : 2000 Einwohnern], obwohl die Praxis seit 1988 gesetzlich verboten ist.

Dem System beizukommen, erfordert Mühe, weiß Nirmala, die eine entsprechende Nichtregierungsorganisation leitet. "Laß die Hände von unserer Kultur! Das ist unsere Religion." Zumal von Männern aus höheren Kasten wird Nirmala oft mit aggressiven Worten empfangen. Doch auch die Jogathi verteidigen häufig das System.

Es braucht Zeit, bis die Menschen Nirmala zuhören. Mit ihren Fragen versucht sie dann, die Jogati wenigstens zu einem kritischen Blick auf ihre "Tradition" zu bewegen. Warum drängen die oberen Kasten auf die Weihe neuer Jogathi? Warum kommen die meisten Jogathi aus Familien von Dalits (gebrochenen Menschen), wie sich Unberührbare heute nennen, jene Menschen also, die unter- und außerhalb des Kastensystems stehen? Offiziell wurde die Unberührbarkeit mit der indischen Bundesverfassung von 1950 abgeschafft, sie wird aber in vielen Formen weiter praktiziert. Für Nirmala, die selbst Dalit ist, steht fest: Das Jogathi-System, dessen Name regional variiert, ist eine institutionalisierte Demütigung von Dalitfrauen.

Aktivistinnen wie Nirmala geht es um Menschenwürde und -rechte der Jogathi. Parallel dazu gilt es nach Ansicht der am angesehenen Forschungsinstitut "Centre for the Study of Developing Societies" in Delhi tätigen Historikerin V. Priyadarshini, "die Unberührbare als Person zu rehabilitieren und ihrer kulturellen Verstümmelung entgegenzutreten". Man dürfe sie nicht nur als Opfer sehen oder gar als "Agentin der Unmoral". "Die Jogati muß in den Diskurs über Staat, Gesellschaft und Kultur integriert werden", sagt Priyadarshini.

In ihrem Buch "Recasting the Devadasi: Patterns of Sacred Prostitution in Colonial India" hat Priyadarshini die teilweise bis heute lebendige Tradition an der "Schnittstelle zwischen den Kulturen der Kastenhindus und jener der Unberührbaren" rekonstruiert. Zugleich hat sie die in der Kolonialzeit entstandenen Bewegungen zum Verbot des Systems evaluiert, in deren Zuge die Begriffe Devadasi (Tempeldienerin) und Nautch-Girls (tanzende Mädchen) zu zentralen Begriffen erhoben und damit die vielfältigen Identitäten dieser Frauen verschleiert wurden.

"Tempeldienerinnen" lassen sich laut Priyadarshini in mehrere Gruppen einteilen, insbesondere die Sumangali aus den niedrigen Kasten sowie die Jogathi und die Matangi, die in der Regel Unberührbare waren. Die Sumangali gehörten den grossen Tempelanlagen fruchtbarer Regionen an, wo sie als Sängerinnen und Tänzerinnen bei grossen Festen auftraten. Als hochgebildete Frauen wurden sie auch an Fürstenhöfe gerufen. Die Jogathi dienten als Ritualexpertinnen im ländlichen Raum. Ihre Gegenwart bei vielen Familien- und Dorffesten war erforderlich, um die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier, eine gute Ernte sowie das Wohl der Gemeinde zu sichern.

Sowohl für die Jogathi als auch für die Matangi, die Dienerinnen der unberührbaren Göttin Matangi (in Form von Ellamma u.v.a.), lassen sich Rituale belegen, bei denen die strikten Reinheitsregeln des Kastensystems durchbrochen wurden. Körperkontakt, physische Nähe sowie das Teilen von Wasser und Nahrung mit Unberührbaren galten traditionell als Ursache ritueller Verschmutzung von Kastenhindus. Bei Hauseinweihungen aber, bei denen die Jogati "alles Unheil absorbieren" sollte, warfen sich hochkastige Frauen der Jogathi zu Füßen und boten ihr in dem den Göttern geweihten Raum des Hauses Speisen dar.

Die Matangi ihrerseits galt bei manchen Ritualen als von der Gottheit besessen. In wilder Trance bespuckte sie dann hohe Kastenhindus, die das hinnahmen, obwohl sie, wie Priyadarshini schreibt, "unter normalen Umständen den Tod einer solchen Verschmutzung vorziehen würden". [Ritueller Rollentausch vgl. Karneval. Anm.]

Derartige Rituale geben nach Ansicht der Historikerin Aufschluss über die Konstruktion von göttlich-weiblicher Energie (Shakti) und ihre Verankerung in der Gesellschaft. In ihrer Rolle als "Tempeldienerinnen" galten unberührbare Frauen als aktives weibliches Prinzip im sakralen Raum-Zeit-Gefüge. Ihre Shakti [Vagina] wurde auch in der sexuellen Vereinigung genutzt. So läßt sich der Glaube belegen, "daß ein Mann aus hoher Kaste durch die Begegnung mit einer sakralen Prostituierten mit göttlicher Energie aufgeladen würde; die Hindufrau erlangt dagegen ihre Shakti durch Keuschheit und Hingabe an ihre Familie".[Quasi eine Umkehrung der natürlichen Energieflüsse. Anm.]

Während die Unberührbare als Ritualexpertin somit maßgeblich für das Wohl der Kastengesellschaft zuständig war (durch ihr Fernhalten z.B. von Cholera und anderen Epidemien), wurde sie außerhalb ihrer rituellen Aufgaben auf die dem Kastensystem entsprechende Distanz gehalten. So erhielt die Jogathi bei ihrer Weihe eine Bettelschale, denn es gehörte zu ihren 'Rechten', um Nahrung zu betteln. Dies entsprach dem 'Recht' vieler Unberührbarer, als Entlohnung für ihre Dienste im Dorf Essen zu erbetteln. [Archaisches Harz IV. Anm.]

Das Devadasi-System lässt sich nur vor dem Hintergrund eines hierarchischen religiösen Systems sowie feudal-patriarchaler Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen verstehen, betont Priyadarshini. Sie studiert nun die aktuellen Formen des Systems, dessen kulturell-religiöse Komplexität Missionaren und britischen Kolonialisten im 19. Jahrhundert unzugänglich geblieben sei. Diese deuteten die 'Tempelprostitution' als Zeichen der "sexuellen Pathologie" der Inder. Auf diese Vorwürfe reagierten westlich gebildete Kastenhindus mit Reformkampagnen, die bald viele lokale Traditionen als Verirrung oder Volkshinduismus abtaten. Erste Gesetze, die die Widmung von Devadasis verboten, wurden als "moralischer Sieg" gefeiert. Kulturelle Legitimität wurde der "klassischen Tradition" zuerkannt, schreibt Priyadarshini. Zum Ideal der Hindufrau wurde die keusche, reine Ehefrau und Mutter erhoben.

Doch "es ist simplistisch, gesellschaftlich und ideologisch verankerte Gebräuche als Verirrung abzutun", erklärt die Historikerin, die an der De- und Rekonstruktion der Wahrnehmung und der Identität dieser sakralen Prostituierten arbeitet. Die Jogatih Nursamma in Andhra Pradesh ist für sie Teil einer lebendigen Tradition. Kastenpraktiken blieben in Teilen von Andhra Pradesh lange unverändert, sagt Priyadarshini. Durch das Verbotsgesetz von 1988 habe die Praxis der Tempelweihe zwar an Akzeptanz verloren. Sakrale Prostitution werde aber bestehen bleiben, solange nicht die Besitzstrukturen und -rechte zugunsten der Unberührbaren verändert würden und diese die Chance erhielten, ein Leben in Würde zu führen.


Original mit Foto:
http://libidopter.twoday.net/stories/5876682/





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BeitragVerfasst: 2009-08-27, 22:12  Beitrag #20/108     Titel:  Participate (digitally)  Nach untenNach oben

Participate (digitally) in an American and Indian SexWorker Cultural Exchange!

********************************************

Ich hoffe, daß diese Anfrage, die ich über "swopusa" erhielt, richtig platziert ist; wenn nicht, bitte ich die Moderatoren, sie zu verschieben.
Eine schöne Idee, wie ich finde, ihr was bei der Reise mit auf den Weg zu geben.

*****************************************

by Audacia Ray


As part of my work with the International Women's Health Coalition, I m
going to India at the end of next week to do trainings and documentation of
organizations that work on health and rights issues with women and youth in
India. I m starting of the trip by doing new media tools and tactics
workshops in Delhi with CREA <http>and the YP
Foundation<http>
.

Then I ll head south to Sangli, in Maharashtra, to spend five days with
SANGRAM. Since 1992, SANGRAM has worked with sex workers in South
Maharashtra and North Karnataka, and since then the organization has
expanded to work in womens health and rights more generally. Sangli has the
highest incidence of HIV/AIDS in Maharashtra after Mumbai. In Sangli, I ll
be spending time with Meena Seshu (read a post of hers about sex workers
fighting criminlization here:
http://blog.iwhc.org/2009/03/indian....rkers-fight-penalization/) and
documenting the experiences of sex workers there in video, audio, pictures,
and text.

Part of my mission in visiting SANGRAM is to brainstorm with them about ways
to reduce stigma for sex workers in local and global ways, so I thought I d
start out with a little bit of a cultural exchange, done digitally of
course.

I want to bring Indian sex workers a cultural gift from American sex
workers. Unfortunately I dont have a lot of room in my suitcase, and I just
know that I d get weird and customs-unfriendly stuff in the mail, so I m
asking for this: if you are a present or former sex worker in the United
States, send me a digital artifact that represents your experience in the
sex industry.

Send me a picture, a screenshot, a video that you think reflects your
experience as a sex worker. If you have a story to tell, call and leave it
on my voicemail: 718-554-1714.

I ll need all these artifacts by next Wednesday, September 2, so I can put
them together into some kind of finished product and bring it to India with
me. When I m in India, I ll share this little lump of digital culture from
American sex workers, and I ll create something with the sex workers there
to bring back here.

Here are two suggestions of the kinds of things I m looking for:


- An object that you use everyday in your work or something that you find
really useful in whatever part of the industry you re in
- A symbol that you think represents your experiences as a sex worker in
the United States


Please circulate this to networks of sex workers you think would be
interested in participating. Remember, I need your stories, pictures, and
other digital ephemera in my inbox or my voicemail by Wednesday, September
2. Email me at aray [at] iwhc.org or leave a story on my voicemail at
718-554-1714.

In addition to sharing your digital artifacts with Indian sex workers, I
plan on publishing a version online I will remove names, emails, phone
numbers and other identifying info, but if there s something you d like
shared with sex workers but not with the Internetting public, please let me
know.

For more about IWHC: http://iwhc.org
Akimbo, the IWHC blog (where I'll be writing about my trip):
http://blog.iwhc.org

--
Audacia Ray
Blogs: wakingvixen.com/blog * blog.iwhc.org
Advocacy: iwhc.org * sexworkawareness.org
Sex Worker Literati Reading Series:
hoshookerscallgirlsrentboys.com/reading-series
Videos: intlwomenshealth.blip.tv * youtube.com/audaciaray *
nakedcity.blip.tv
Portfolio: audaciaray.com


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