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BeitragVerfasst: 2015-01-21, 00:17  Beitrag #1/9     Titel:  Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

Da ich hoffe, dass dieses Thema in Bremen noch weiter verfolgt und Unterstützung erhalten wird, eröffne ich dazu ein eigenes Thema.





als Email ähnlichen Inhaltes an einen Verteiler Bremer PolitikerInnen und an Menschen aus Bremen und Umgebung, die an der Diskussion um Sexarbeit Interesse haben



Gleichbehandlungsgebot - Runder Tisch Sexarbeit Bremen Nr. 4

Anlässlich einer Sendung von WDR-5 zum Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistungen, in der Aktive aus diesem Feld zu Wort kommen, möchten wir erneut auf unseren Vorschlag zur Einrichtung eines Runden Tisches Sexarbeit in Bremen hinweisen und für diesen werben. Durch den Runden Tisch Prostitution des Landes NRW liegen ermutigende Erfahrungen vor. Mit dem Runden Tisch Männergesundheit Bremen ist auch in Bremen, Empfehlungen des Gesundheitsamtes Bremen folgend, diese Form partizipatorischer Politik praktiziert worden. Dabei folgte die federführende Senatorin Frau Stahmann Gründen, die auch für die Einrichtung eines Runden Tisches Sexarbeit massgeblich sein sollten. Die Initiative zur Einrichtung eines solchen Runden Tisches Sexarbeit ist, angesichts dieser Präzedenz dem Gleichbehandlungsgebot folgend, überfällig.


* * * * * * * * * * * * * *



Sehr geehrte Damen und Herren,


Medien-Empfehlung

wir möchten Sie auf die in der Betreff Zeile genannte Sendung hinweisen. Die Autorin Frau Beate Hinrichs stellt den häufig geäusserter Kritikpunkten zu erotischen und sexuellen Dienstleistungen die Aussagen von Aktiven aus diesem Feld, von Sexarbeitenden, Kunden, Betreibenden, VerbandsvertreterInnen und Expertinnen aus der Wissenschaft gegenüber. Ein gelungenes Beispiel journalistischer Dokumentation, in dem vor allem die Betroffenen zu Wort kommen. Es wird deutlich, dass verbreitete Klischees, Vorverurteilungen und Abwertungen entkräftet werden könnnen, sofern den im Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistungen Aktiven die Gelegenheit eingeräumt wird, zu Gehör zu kommen.

Hier der Link zu der Sendung
http://www.wdr5.de/sendungen/dok5/d....ienstleisterinnen100.html


Runder Tisch Sexarbeit Bremen

Die Einrichtung eines Runden Tisches Sexarbeit Bremen, wie sie von uns verschiedentlich vorgeschlagen worden ist, scheint kommunal eine gute Möglichkeit zu sein, der allgegenwärtigen sozialen Ächtung gegenüber den Aktiven im Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistung, wie sie vom EU Parlament diagnostiziert wird ( http://www.europarl.europa.eu/sides....2014-0071&language=DE , S. 10 f), so entgegen zu treten, wie dies vom EU Parlament gefordert wird.

Die Einrichtung von Gesprächsforen, in denen die Aktiven des Feldes der erotischen und sexuellen Dienstleistungen zu Wort kommen, wird zudem auch von anderen Seiten immer wieder betont, siehe u.a.:
- Bundestagsfraktion der Grünen ( http://www.gruene-bundestag.de/file....s_Prostitutionsgesetz.pdf )
- Land NRW ( http://www.mgepa.nrw.de/mediapool/p..../RTP_Abschlussbericht.pdf )
- BMFSFJ ( http://www.bmfsfj.de/doku/Publikati....ionsgesetz/pdf/gesamt.pdf , ab S. 288 )
- Vergleichenden Studien zur Prostitutionspolitik zum Tragen kommt ( http://kks.verdus.nl/upload/documen....itution_policy_report.pdf , ab S. 87 )


Besondere Gefährdung und Belastung Sexarbeitender - Feststellung des Gesundheitsamtes Bremen

Sexarbeitende sind, so das EU Parlament (s.o.), auch aufgrund ihrer allgegenwärtigen sozialen Ächtung besonders verletztliche Menschen. Ihre Tätigkeit macht sie, so die Feststellung des Gesundheitsamtes Bremen, zudem zu einer Gruppe, die besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt und im erhöhten Maße gesundheitlich gefährdet ist. Das Gesundheitsamt Bremen spricht im April 2013 davon, dass "aufgrund ihrer besonderen Gefährdung für sexuell übertragbare Infektionen vorrangig Sexarbeiterinnen..." zum Klientel des öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören ( http://www.gesundheitsamt.bremen.de....0oder%20Zielgruppe_gs.pdf , S. 8 ).

Im Mai 2013 ( http://www.gesundheitsamt.bremen.de....it_M%E4nner_Frauen_gs.pdf ) hält das Gesundheitsamt in einem weiteren Bericht fest, dass neben Sexarbeitenden auch Männer besonders gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind, die sogar lebenszeitverkürzend sind: "Auffällig ist der große Abstand in der Lebenserwartung. ... die mittlere Lebenserwartung von Frauen liegt fünf Jahre höher" (S. 5). Das Gesundheitsamt erwähnt vergleichend die Gefährdungslage von Sexarbeitenden (S.18 f).


Runder Tisch Männergesundheit - Federführung Frau Senatorin Anja Stahmann

Aufgrund der besonderen gesundheitlichen Belastung, die für Männer diagnostiziert wird, wurde 2010 in Bremen ein Runder Tisch Männergesundheit durch die Senatorin Frau Anja Stahmann (S. 40) ins Leben gerufen. Dessen Arbeit bewertend, kommt das Gesundheitsamt Bremen zu der Erkenntnis: "Es hat sich ... erwiesen, dass Programme, an deren Entwicklung sich die Zielgruppen beteiligen (Partizipation) und die deren Selbstbestimmung stärken (Empowerment) Erfolg versprechend sind." (S. 41)


Gleichbehandlung

Diese Amtspraxis von Frau Senatorin Stahmann und auch die Erkenntnisse zur besonderen Belastung Sexarbeitender sowohl hinsichtlich ihrer Gesundheitsgefährdung durch die Besonderheiten ihrer Tätigkeit, als auch durch die allgegenwärtige Stigmatisierung und Diskriminierung, die in Form alltäglicher sozial-relationaler und psychisch-verbaler Gewalt (Bundesgesundheitsbl 2013 · 56: S. 755 f) als körperverletzend zu bewerten ist (Olaf Bernau, Weser Kurier vom 14.08.13, S. 11), unterstützen unser Anliegen, einen Runden Tisch Sexarbeit Bremen unter öffentlicher Federführung, dem Beispiel des Landes NRW und der Präzedenz des Runden Tisches Männergesundheit Bremen folgend, ins Leben zu rufen. Diese Initiative zu unterlassen wäre Angesichts der Gründe für und der Existenz des Runden Tisches Männergesundheit Bremen und der Erfahrungen des Runden Tisches Prostitution NRW und dessen Übernahme als Modell durch die Länder Niedersachsen und wohl auch durch Schleswig-Holstein ( http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=145049#145049 ) nicht nur kaum nachvollziehbar, sondern wohl zugleich ein Verstoss gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz durch das Land Bremen. Denn:

Runde Tische sind ein erprobtes Mittel partizipatorischer politischer Praxis in Bremen


Es überrascht uns daher umsomehr, dass unsere Initiative bisher weder seitens Frau Senatorin Stahmann, noch seitens des Gesundheitsamtes Bremen, insbesondere auch nicht seitens der Fachberatung des Gesundheitsamtes Bremen für Sexarbeitende, aber auch nicht seitens anderer sich für die Verbesserung der Situation Sexarbeitender und deren Schutz einsetzender Organisationen (Runden Tisch Menschenhandel und Zwangsprostitution, Bremer Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution, Nitribitt e.V., ein Verein, der sich laut Satzung dem Vereinszweck der Fortsetzung der Tradition der Hurenbewegung verschrieben hat) aufgegriffen wurde.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Anliegen zur Einrichtung eines Runden Tisches Sexarbeit Bremen - organisatorisch und inhaltlich angelehnt an die Erfahrungen des entsprechenden Runden Tisches in NRW - in Ihren Organisationen und Arbeitszusammenhängen erörtern könnten.

Wir dokumentieren unsere Initative auf http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=145056#145056 , um insbesondere den Aktiven des Feldes der erotischen und sexuellen Dienstleistungen die Möglichkeit zu geben, an der Bremer Debatte teilzuhaben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ebenfalls mit Beiträgen zu dem Thema auf dieser Plattform einbringen würden. Damit wäre die Diskussion fachöffentlich transparent, was sachlich sicher hilfreich wäre. Das Vorhaben kann durch eine transparente, konstruktive und kritische Diskussion nur gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

Lara Freudmann
Klaus Fricke


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Verfasst: 2015-01-21, 00:17  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2015-01-24, 20:21  Beitrag #2/9     Titel:  RE: Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

Initiative Bremen tut was der Landesregierung Bremen,
Schirrmherrschaft Bürgermeister Jens Börnsen, Aufruf zur Kundgebung am 26.01.2015


Antwort mit Email an das Land Bremen info@brementutwas.de zu seiner Initiative Bremen tut was
Teilhabe praktizieren,
um Ausgrenzung zu verhindern
Runder Tisch Sexarbeit Bremen Nr. 5
Dialog - Respekt - Vergebung




Die aktuelle Diskussion um Toleranz, Respekt und Achtung, in die sich auch die Initiative Bremen tut was einordnet, ist eine Reaktion auf die Schrecken, die von den Pariser Terroranschlägen und von den straßenfähig gewordenen, zumindest in Teilen neofaschistischen Bewegungen wie Pe-Gi-Da etc ausgehen. Leider wird in der aktuellen Diskussion der Tatsache tradierter Abwertung, rassistischer Verfolgung und rechtsterroristischer Morde an islamisch orientierten oder aus islamisch geprägten Herkünften stammender Menschen zu wenig Beachtung geschenkt. Diese Menschen und ihre Gemeinschaften müssen um Vergebung gebeten werden, bevor der Dialog mit Ihnen beginnen kann. Sie sind keine Täter sondern Betroffene. Der neue Dialog, der von den VerantwortungsträgerInnen des Aufrufes Bremen tut was angestrebt wird, sollte darüber hinaus den Blick nicht auf eine spezielle Gruppe ausgegrenzter Menschen verengen. Dialog - Respekt - Vergebung sind Schlüssel, um allen Menschen, die von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, betroffen sind, gerecht zu werden, insbesondere wenn diesen Menschen amtliche Abwertung widerfährt. Am Beispiel auch Bremer Sexarbeiterinnen wird an dieser Stelle auf amtlichen Bremer Rassismus hingewiesen und vorgeschlagen

Teilhabe praktizieren um Ausgrenzung zu verhindern

In der Anlage das vollständige Schreiben als PDF zum Download


2015-01-24, Teilhabe praktizieren.pdf
 Beschreibung:

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BeitragVerfasst: 2015-02-26, 02:10  Beitrag #3/9     Titel:  RE: Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

Runder Tisch Sexarbeit Bremen Nr. 6
Einrichtung eines Runden Tisches Sexarbeit Bremen politisch im Gespräch


Email vom 02.02.2015,
Absender: Sybille Böschen, SPD Bremen, Mitglied der Bürgerschft

Sehr geehrter Herr Fricke,

haben Sie herzlichen Dank für die Informationen bezüglich eines Runden Tisches Prostitution.
Für die SPD-Fraktion kann ich erklären, dass wir dies für einen interessanten überlegenswerten Vorschlag halten. Wenn es Ihnen passt, telefonieren wir und besprechen ein weiteres Vorgehen, oder wir treffen uns einfach.
Freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Sybille Böschen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende
(Hervorhebung K.F.)

Im Anschluss an diese Email vereinbarten wir ein Gespräch im "Haus9" - Vermietung von Betriebsstätten zur gewerblichen Tätigkeit an selbständig in der Sexarbeit tätige Menschen., das am 25.02.2015 stattgefunden hat.


Einige Ergebnisse

Frau Böschen wird, so ein Ergebnis des Gespräches an dem auch unsere derzeit vier rumänischen Mieterinnen teilnahmen, den Vorschlag weiterverfolgen. Sie hat bereits die Mitarbeitenden der STI Beratung Bremen angesprochen, die dem Projekt positiv gegenüberstehen und wird Kontakt zu Nitribitt e.V. aufnehmen, deren Mitarbeiterinnen sich bisher nicht zu unserer Initiative geäussert haben.

Sofern migrantische Sexarbeitende an einem Runden Tisch Sexarbeit Bremen teilhaben sollen, so wären, das zeigte das Gespräch mit unseren Mieterinnen, erhebliche strukurelle (Sprache, Informationsdefizit) wie auch individuelle (insbesondere Teilhabebereitschaft) Barrieren zu überwinden. Ob ein Runder Tisch dazu beitragen könnte, die soziale Ächtung von Sexarbeit(enden) zu reduzieren, war strittig, jedoch prinzipiell als Zielsetzung denkbar.

Wie ein solcher Runder Tisch besetzt sein könnte, insbesondere ob auch Betreibende von Sexarbeitsorten ordentliche Teilnehmende sein sollten (über Vertretende der SW-Gäste wurde nicht gesprochen), war ebenfalls strittig. In jedem Fall sollten von einem Runden Tisch jedoch auch Betreibende von Sexarbeitsorten gehört werden können.

Das Gespräch verdeutlichte unterschiedliche Positionen zum (kommunalen) Umgang mit dem Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistungen seitens der SPD (in Person von Frau Böschen) und unsererseits, zeigte aber ein deutliches Bemühen der SPD, Teilhabe an kommunaler Entscheidungsfindung für Sexarbeitende zu organisieren. Ob wir als "Haus9" dabei eine konzeptionell bedeutsame Rolle spielen sollten, erscheint fraglich, da wir Betreibende eines zwar wohl wertschätzend für die Mieterinnen geführten Sexarbeitsortes sind, wir mit der Vermietung jedoch Gewinn erwirtschaften würden, der zu lasten der Einnahmen Sexarbeitender gehe.

Die Gespräche werden von unsere Seite insbesondere zu den strittigen Fragen weiter gesucht und hier dokumentiert werden.

Klaus Fricke
Lara Freudmann


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BeitragVerfasst: 2015-02-26, 17:53  Beitrag #4/9     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Lieber Klaus,
liebe Lara (Ihr gestettet mir die vertraute Anrede!?)
liebes Team vom Haus9,

ich zolle Euch erneut großen Respekt für Euren Mut und Euer Engagement. Rechnet bitte weiter mit meiner Unterstützung.

Kasharius grüßt


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BeitragVerfasst: 2015-02-26, 20:16  Beitrag #5/9     Titel:  RE: Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

Lieber Kasharius,

vielen Dank für die Ermutigungen.
Und: wir freuen uns, dass Du uns als Lara und Klaus ansprichst.

Herzliche Grüße aus dem "Haus9"


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BeitragVerfasst: 2015-03-02, 15:09  Beitrag #6/9     Titel:  RE: Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

Gesendet: Montag, 02. März 2015 um 12:12 Uhr
Von: "Sybille Böschen"
Betreff: AW: Gesprächsnotiz auf sexworker.at

Sehr geehrter Herr Fricke, sehr geehrte Frau Freudmann,

haben sie noch einmal herzlichen Dank für das interessante Gespräch bei Ihnen und richten sie diesen Dank bitte auch an die beteiligten jungen Damen.

Wir sind uns einig, dass es die Sexarbeiter/innen mit vielfältigen Vorurteilen und Diskriminierungen zu tun haben und da kann ein "Runder Tisch Prostitution" wie Sie ihn vorschlagen durchaus ein Mittel sein dem entgegenzuwirken.

Deshalb bin ich gerne bereit, diesen Vorschlag mit den anderen in diesem Bereich Tätigen zu besprechen und zu unterstützen.

Viele Grüße

Sybille Böschen


Von: "Klaus Fricke" <sib>
An: Sybille Böschen
Am : Mon, 2 Mar 2015 14:06:16 +0100

Sehr geehrte Frau Böschen,

"Deshalb bin ich gerne bereit, diesen Vorschlag mit den anderen in diesem Bereich Tätigen zu besprechen und zu unterstützen."


Das finden wir sehr erfreulich.

Wir werden mit unseren Mieterinnen darüber sprechen und dabei den Versuch unternehmen, die Dimensionen zu erläutern, die ein solcher Runder Tisch, unterstützt durch die SPD Bremen, für die rechtliche und soziale Situation Sexarbeitender haben kann. Dabei mögen unsereseits Wertungen vorkommen, die nicht den Ihren entsprechen. Auch wenn diese Wertungen vorkommen sollten und wir mit Nachdruck Informationen an unsere Mieterinnen weitergeben, so geschieht dies nicht mit den Intentionen Instrumentalisierung und Indoktrination. Es geht uns darum die Frauen zu informieren, Ihnen eine informierte Entscheidung zu ermöglichen und ihnen Gelegenheiten zu schaffen, sich gegenüber Entscheidungstragenden authentisch zu äussern. Wir denken, dass dieses unser Anliegen im Gespräch mit Ihnen deutlich geworden ist. Und, wie Sie sicher bereits geschlussfolgert haben, wir hatten dies Gespräch mit den Mieterinnen nicht vorbereitet, sondern diese lediglich über das Gespräch informiert und es ihnen freigestellt daran teilzuhaben. Was Sie erfahren haben war All-tags-kommunikation.

Mit freundlichen Grüßen
Lara Freudmann
Klaus Fricke


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BeitragVerfasst: 2015-03-02, 15:48  Beitrag #7/9     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@Klaus

sehr schön. Ich frage mich nur, ob die Betreffende(n) wissen, daß Ihr diesen Emailverkehr hier im Forum veröffentlich...

Aber wahrscheinlich denke ich hier, einmal Anwalt immer Anwalt, viel zu kleinkariert.

WEiterhin viel ERfolg in der Sache

Kasharius grüßt


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 Klaus Fricke Klaus Fricke setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2015-03-02, 16:54  Beitrag #8/9     Titel:  RE: Runder Tisch Sexarbeit Bremen - Eine Initiative  Nach untenNach oben

@kasharius

Frau Böschen wurde informiert, dass wir unsere Initiativen auf sexworker.at dokumentieren und daher insbesondere schriftliche Stellungnahmen Dritter zu unseren Initiativen hier veröffentlichen. Frau Böschen hat dagegen keinen Einspruch erhoben. Mit der Veröffentlichung von Email Adressen gehen wir aber inzwischen, auch auf Hinweis von menschenhandelheute.net behutsamer um. Deswegen findet sich die Email Adresse von Frau Böschen auch nicht in der Dokumentation. Aber danke für den Hinweis.

Herzliche Grüße


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 Kasharius Kasharius setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2015-03-03, 12:58  Beitrag #9/9     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Sehr gerne und herzlichen Dank für die Antwort. Weiter viel Glück!

Kasharius grüßt


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