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 Lina
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Ich bin...: SozialarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 09:30  Beitrag #1/94     Titel: Deutschland betreffend Lokalnachrichten: BONN  Nach untenNach oben

Durch Zufall habe ich im Internet beim recherchieren diesen für mich erschütternden Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger vom 6. Sept. 2007 gefunden.
http://www.ksta.de/html/artikel/1187344900717.shtml

Während hier im Forum sich überwiegend SexarbeiterInnen bewegen und sich informieren, sich austauschen, wird mir immer mehr klar, dass z.B. über den im Zeitungs-Bericht geschriebenen Prsonenkreis kaum Zugang zu solchen Einrichtungen wie dieses Forum haben und sich vielfach auf sich ganz allein gestellt sind.

Hier wird für mich die Diskrepanz der verschiedenen Gruppen, die sich in der Sexarbeit aufhalten und von Sexarbeit leben, sehr deutlich.

Auf der einen Seite wirkt dieser Zeitungsbericht wie ein Hilferuf an die Gesellschaft, zum anderen ist mir auch klar, dass durch solche Berichte diejenigen bestärkt werden und ihnen Argumentation gegeben wird, sich gegen Prostitution auszusprechen und diese anzuprangern und zu stigmatisieren und wie schwer es Hilfseinrichtungen und Anlaufstellen für den im Zeitungsbericht erwähnten Personenkreis haben.

Gleichzeitig ist es ein Bericht wie viele andere, von denen heute in unserer Ellbogengesellschaft kaum noch jemand Kenntnis nimmt und nach überfliegen der Überschrift schnell zu anderen Themen wechselt.

Hier ist der Zeitungsbericht:

Bonn - Wohl kaum ein Freier, der auf dem Bonner Straßenstrich „Am Probsthof“ und der „Gerhard-Domagk-Straße“ die Dienstleistungen einer Prostituierten sucht, schert sich um die Lebenswirklichkeit der Frauen, die ja wesentlich durch ihren „Beruf“ bestimmt wird. Da wäre es hilfreich, sich die jüngsten Aussagen der „Mobilen Anlaufstelle Straßenstrich“ in Bonn anzuhören, die seit dem Jahre 2000 regelmäßig die medizinische, psychische und teilweise soziale Betreuung der auf den Straßen arbeitenden Prostituierten leistet.

Nüchterne Bilanz

In ihrem jüngsten Bericht an den Sozialausschuss des Bonner Rates zieht die Anlaufstelle eine ernüchternde Bilanz: Das Kontingent der in Bonn arbeitenden Huren wird immer unübersichtlicher, viele Prostituierte haben nicht einmal Zugang zu medizinischen Standardleistungen, und die Gewalt gegen die auf dem Strich tätigen Frauen ist „als kontinuierlich hoch einzustufen.“ Zudem weist die „MAS“ darauf hin, dass das Projekt der mobilen Anlaufstelle für den Straßenstrich bis heute nicht in eine Selbsthilfemaßnahme umzuwandeln war - die Gründung eines örtlichen „Hurenverbandes“ sei „nicht realisierbar“ gewesen. Den einstigen „Hausfrauenstrich“, der aus einem kleinen festen Stamm von Frauen bestand, gibt es nicht mehr.

Dass sich die Prostituierten in Bonn nicht zusammen finden, um ihre Interessen zu vertreten und zu verteidigen, liegt wohl auch an der steigenden Fluktuation in dem Gewerbe. Viele der Frauen, die ihr Geld auf der Straße verdienen, sind nicht sesshaft, das heißt, das sie nach Beobachtungen der Mitarbeiterinnen der Anlaufstelle sowohl die Städte oder auch den Arbeitsplatz in Bonn wechseln. Die Lebenssituation der Huren beschreibt die MAS als „sehr vielfältig“, womit gemeint ist, dass die Frauen nicht nur in Mietwohnungen, sondern ebenso im Hotel oder sonstigen Unterkünften untergekommen sind. Manch eine Prostituierte verfügt über gar keinen festen Wohnsitz.

Pflegeheime

Auch sei, wie die MAS konstatiert, der Anteil der „Frauen mit Migrationshintergrund“ angestiegen. Statistische Angaben dazu gibt es allerdings nicht.

Als weitere Auffälligkeit im Leben der Frauen des so genannten horizontalen Gewerbes erkennen die Mitarbeiterinnen vom MAS, dass jene Prostituierten, die gleichzeitig Mütter sind, ihren Kindern kaum ein ordentliches Zuhause bieten können. Oft lebt der Nachwuchs in Pflegeheimen oder wird vom Kindsvater oder den Eltern der Frau aufgezogen. Was die Motive der Prostitution angeht, so tun es die Frauen, um hinzu zu verdienen, um Schulden abzutragen, um sich Luxusartikel leisten zu können oder ihre Drogen zu finanzieren. Oft hat sie auch die schlimme Armut ihrer Heimatländer an die Bonner Sexfront getrieben. Außerdem vermerkt der MAS-Bericht: „Vielen Frauen ist gemein, dass sie einer glücklichen und gesunden Kindheit durch emotionale Deprivation, Missbrauch, Misshandlung und anderem beraubt wurden.“

Um sich dann in einem Arbeitsmilieu wiederzufinden, in dem Gewalt ein ständiger Begleiter ist: Schikaniert und tätlich angegriffen von einer gestörten männlichen Kundschaft, drangsaliert und gequält dort, wo sich die Zuhälter ihr Geld verschaffen wollen. „Ein Großteil der Frauen ist Opfer einer Gewalttat geworden, meist mehrfach. Viele Frauen sind nicht krankenversichert“, heißt es in dem Bericht.

Drogensüchtig

Freier, die den Straßenstrich frequentieren, müssen sich darüber im Klaren sein, dass der überwiegende Teil der hier tätigen Huren Drogen konsumiert, wozu die MAS-Verantwortlichen freilich auch Nikotin zählen. „Die Opiat abhängigen Frauen“, so berichten sie, „definieren sich in erster Linie nicht als Prostituierte. Sie werden von den professionellen Prostituierten geächtet (zum Beispiel wegen des Preisverfalls) und stehen nach den Migrantinnen auf der untersten Stufe der Hierarchie des Milieus.“ Das Wohnmobil der mobilen Anlaufstelle Straßenstrich steht jeweils einmal in der Woche am Donnerstag am Straßenstrich. Dort kümmern sich von 20 bis 24 Uhr zwei Mitarbeiterinnen um die bedürftigen Prostituierten. Neben der vielfältigen Beratung leisten sie auch „Schlichtung in Streitfragen.“


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Verfasst: 2007-10-03, 09:30  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 10:44  Beitrag #2/94     Titel: Kämpfet Re: Lokalnachrichten: D-Bonn: Straßenstrich  Nach untenNach oben

Lina hat folgendes geschrieben:
Während hier im Forum sich überwiegend SexarbeiterInnen bewegen und sich informieren, sich austauschen, wird mir immer mehr klar, dass z.B. über den im Zeitungs-Bericht geschriebenen Prsonenkreis kaum Zugang zu solchen Einrichtungen wie dieses Forum haben und sich vielfach auf sich ganz allein gestellt sind.

Hier wird für mich die Diskrepanz der verschiedenen Gruppen, die sich in der Sexarbeit aufhalten und von Sexarbeit leben, sehr deutlich.


hallo @lina

du hast ein problem erkannt, wenn man über prostitution spricht: es ist so unterschiedlich, dass man in vielen punkten einfach nicht von "der prostitution" sprechen kann. deswegen habe ich selbst den begriff "sexarbeit" übernommen, um mich und meine dienstleistung abzugrenzen.

ich habe hier mal einen auszug aus dem "Abschlussbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes“ eingefügt:

"Prostitution ist ein sehr heterogenes Feld, das in seiner Gesamtheit weder durch Gesetze reformierbar noch durch eine Untersuchung zu erfassen ist. Charakteristisch ist, dass dieser Bereich lange Zeit an den Grenzen der Gesellschaft und trotzdem in ihrer Mitte existierte und dass in der Praxis viel geduldet wurde, was rechtlich nicht gestattet war. So entstand ein „Milieu“, das nach eigenen Regeln funktionierte und eigene Traditionen und Gewohnheiten ausbildete. Dieses „Milieu“ deckt aber nicht das gesamte Untersuchungsfeld ab und ist in sich heterogen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Untersuchungsfeld Prostitution zu strukturieren. Hier wird zunächst nach den Kriterien Motivation und Selbstbild differenziert:

-Freiwillige Prostitution: Frauen und Männer, die reflektiert und aus eigener Motivation in diesem Bereich arbeiten

-Beschaffungsprostitution: Frauen und Männer, die in der Prostitution arbeiten, um sich das Geld für ihren Drogengebrauch zu verdienen

-Zwangsprostitution: Frauen (und Männer), die gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen oder unter ungewollten Bedingungen in der Prostitution festgehalten werden

Professionelle Prostituierte bzw. die in der Hurenbewegung organisierten „Sexarbeiter/innen“ sind neben anderen in der ersten Gruppe zu finden. Die zweite Gruppe, die überwiegend auf der Straße arbeitet, sieht die Prostitution ausschließlich als Mittel zum Gelderwerb und versteht sich selbst in der Regel nicht als Prostituierte. Die dritte Gruppe wird gezwungen und ausgebeutet und würde sich gegen diese Tätigkeit bzw. gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen entscheiden, wenn sie könnte. Der Begriff „Zwangsprostitution“ ist umstritten. „Zwangsprostitution gibt es nicht. Prostitution ist eine freiwillig erbrachte sexuelle Dienstleistung, die einen einvernehmlichen Vertrag zwischen erwachsenen Geschäftspartner/innen voraussetzt. Ohne dieses Einvernehmen handelt es sich nicht um Prostitution, sondern um erzwungene Sexualität und damit um sexualisierte Gewalt.“

liebe grüße von annainga


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 kaktus
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Ich bin...: Interessierter Außenstehender
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 14:57  Beitrag #3/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Annainga Du sprichst genau das Richtige aus!
"Zwangsprostitution gibt es nicht. Prostitution ist eine freiwillig erbrachte sexuelle Dienstleistung, die einen einvernehmlichen Vertrag zwischen erwachsenen Geschäftspartner/innen voraussetzt. Ohne dieses Einvernehmen handelt es sich nicht um Prostitution, sondern um erzwungene Sexualität und damit um sexualisierte Gewalt."
Da werden zwei grundsätzlich verschiedene Sachen vermischt.
Prostitution ist eine freiwillig erbrachte sexuelle Dienstleistung wie oben geschrieben aber alles Andere ist ein Verbrechen!Da ja Menschen..Frauen,Kinder,Männer.. zu sexuellen Handlungen gezwungen werden die sie nicht freiwillig machen.

Warum wird aber nur bei sexuellen Handlungen Alles in einen Topf geworfen?

Vor einiger Zeit kam es an die Öffentlichkeit, das ein großes österreichisches Unternehmen, Bauarbeiter aus Asien unter Sklavenartigen Bedingungen----Massenunterkunft, 1Euro Stundenlohn, keinerlei Anmeldung oder Versicherung-- beschäftig hatte und das ist kein Einzelfall.

Jetzt kann ich doch nicht das Baugewerbe verantwortlich machen!
---Alle die am Bau arbeiten werden unterdrückt!, sie arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen!, Sie werden in Massenunterkünften zusammengepfercht., Wenn sie nicht ihre Arbeitsleistung erbringen werden sie geschlagen. Sie müssen auch ihren Arbeitslohn von 1 Euro/Stunde abliefern um die Reisekosten aus Asien zu bezahlen.-----

ALSO--Das Baugewerbe ist Sittewidrig und unterstützt kriminelle Handlungen wie Menschenhandel und Ausbeutung.--

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LG Kaktus


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 Hansi
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Ich bin...: Kunde
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 20:32  Beitrag #4/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo

Mich hat auch der Bonner Straßenstrich dazu gebracht, das erste mal über das Gewerbe nachzudenken.
Und zwar verlief mein Weg zur Arbeit mehrere Jahre da lang. Hauptsächlich habe ich mich da über die Freier geärgert, auf die man als Fahrradfahrer immer extra achten musste, da sie nicht nur ungewöhnlich (für Autos) langsam fahren, sondern auch unmotiviert anhalten und entweder selber von links oder durch die Dame von rechts den Radweg blockieren. 013.gif
Vor allem im Winter oder bei Regen ist mir dann aber auch aufgefallen, was das für ein bescheidener Job sein muß, da an der Straße zu stehen. (Als Radfahrer hat man ja auch seine Erfahrungen mit dem Wetter. 012.gif )
(Von den drogenabhängigen(?) Frauen, die z.T. auch bei gutem Wetter eher mittleiderregend als sexy aussahen, ganz zu schweigen.)

Ansonsten muß ich Lina Recht geben. Diese Frauen sind und werden hier im Forum nicht vertreten sein.

@annainga:
In welche Kategorie würdest Du denn SW packen, die das Geld brauchen und keine andere Möglichkeit haben das benötigte Geld zu verdienen?

Gruß, Andreas


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 kaktus
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Ich bin...: Interessierter Außenstehender
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 22:24  Beitrag #5/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hallo Andreas,
Du hast zwar Annainga die Frage gestellt:"In welche Kategorie würdest Du denn SW packen, die das Geld brauchen und keine andere Möglichkeit haben das benötigte Geld zu verdienen?"
darf ich meine Meinung dazu sagen?

Wenn es diese Frauen aus eigenen Willen machen und alle Arten von sozialer Hilfestellung ablehnen, würde ich sie auch unter SW einreihen und unterstützen.

Sie werden ja von niemanden, außer ihren wirtschaftlichen Verhältnissen, dazu gezwungen sexuelle Handlungen gegen Geld anzubieten.

Sie könnten auch soziale Dienste , Kirchliche Angebote (na ja???) annehmen oder auch betteln gehen.
Es ist eine freie Entscheidung darum würde ich sie als SW einstufen.
LG Kaktus


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 Hansi
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Ich bin...: Kunde
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BeitragVerfasst: 2007-10-03, 23:09  Beitrag #6/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@kaktus:
Na klar bin ich auch an Deiner Meinung interessiert!
Und natürlich an der aller anderen.

Gruß, Andreas


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BeitragVerfasst: 2007-10-04, 11:11  Beitrag #7/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hansi hat folgendes geschrieben:
In welche Kategorie würdest Du denn SW packen, die das Geld brauchen und keine andere Möglichkeit haben das benötigte Geld zu verdienen?


in die erste kategorie. einen anderen beweggrund in die sexarbeit einzusteigen als geld habe ich in vernachlässigbar geringem ausmaß kennengelernt.

von den fast 100 sexarbeiterinnen, mit denen ich persönlich zusammengearbeitet habe, gab es 2, die die sexarbeit ergriffen haben, weil sie sich darin selbst verwirklichen können und sexarbeiterin als ihren traumberuf bezeichnen.

die restlichen frauen waren verschuldet, deren partner waren verschuldet, sie hatten keine ausbildung oder nur eine, in einem beruf, der zum leben nicht genug einnahmen bringt. einige würde ich als zu bequem und motivationslos bezeichnen, um sich einen anderen beruf zu suchen.

liebe grüße von annainga


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 Hansi
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BeitragVerfasst: 2007-10-04, 21:33  Beitrag #8/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

@annainga:
Danke für die klare Antwort. 023.gif

Gruß, Andreas


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BeitragVerfasst: 2008-06-11, 11:35  Beitrag #9/94     Titel:  Straßenstrich an der Uni  Nach untenNach oben

Campus
"Skandal im Sperrbezirk"

Eine sofortige "Verlegung des Straßenstrichs" in ein anderes Stadtgebiet fordern die Uni Bonn sowie weitere Anrainer der Gerhard-Domagk-Straße und Umgebung. Die Stadtverwaltung sieht jedoch "keine Möglichkeit für eine Verlagerung".

Bonn. (HD) In Deutschland ist Prostitution grundsätzlich erlaubt; lediglich zum Schutz der Jugend oder des öffentlichen Anstandes dürfen die Behörden die Ausübung der Prostitution in bestimmten Gebieten durch Rechtsverordnung verbieten, d. h. einen Sperrbezirk festlegen.

Die Sperrbezirksverordnung für Bonn vom August 2006 weißt zwar die Ennemoserstraße, die ehemalige Spessartstraße und von 6 bis 20 Uhr auch das Straßenstück Am Propsthof bis Auf dem Hügel als prostitutionsfreie Zone aus, schließt jedoch doch die Gerhard-Domagk-Straße und die Straße Am Dickobskreuz nicht mit ein.

Nachdem sich im Umfeld der Endenicher Uni-Institute Fälle von Belästigung von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern häufen, wurde der Wunsch nach einer Erweiterung des Sperrbezirks an die Stadt herangetragen. Bis zu 2.500 Universitätsangehörige halten sich täglich auf dem Campus Endenich auf; auf dem Weg zu den Instituten begegnet man zwangsläufig den Prostituierten, ihren Kunden und Zuhältern. In erster Linie sind es die Freier, die sich unangemessen verhalten, gegen die aber rechtlich gesehen am schwierigsten vorzugehen ist.

Die Verwaltung hat daraufhin das gesamte Stadtgebiet nach vorgegebenen Kriterien untersucht und in einem Brief an die Ratsfraktionen sieht die Stadtverwaltung "nach Wertung der Gesamtumstände letztendlich keine Möglichkeit für eine Verlagerung der Straßenprostitution". Der Strich soll nach Meinung der Stadtverwaltung dort bleiben, wo er derzeit angesiedelt ist. Auch die Tauglichkeit von so genannten Verrichtungsgeländen und "Verrichtungsboxen" hat die Verwaltung geprüft. Hier steht zum einen kein unbebautes städtisches Grundstück zur Verfügung und zum anderen lassen sich diese Einrichtungen derzeit aus dem städtischen Haushalt nicht finanzieren.

In einem Brief an die Fraktionen weist Stadtdirektor Dr. Volker Kregel als Ordnungsdezernent auf die engmaschigen Kontrollen durch den Stadtordnungsdienst hin. Die Zahl der Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Sperrbezirksverletzungen habe dadurch erheblich zugenommen. Gemeinsam mit der Polizei werde der Überprüfungsdruck auch noch einmal
erhöht.

Die Universität hat angesichts der verschärften Lage die Parkplätze der Chemischen Institute mit Schranken versehen, die abends und am Wochenende geschlossen werden.

(09.06.2008)
bonnaparte.de/story.php3?articleid=10074


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BeitragVerfasst: 2008-07-05, 13:21  Beitrag #10/94     Titel:  Anwohnerprotest  Nach untenNach oben

Prostituierte belästigt Studenten

ERSTELLT 04.07.08, 18:08h

Die nächste Runde ist eingeläutet: Die Beschwerden gegen den Strich an der Gerhard-Domagk-Straße haben neues Futter bekommen. Eine Prostituierte hat Studenten belästigt. Die Geschäftsleute gehen auf die Barikaden.


Bonn - Der Ärger um den Straßenstrich geht weiter. Während Betroffene neue unschöne Vorfälle an der Gerhard-Domagk-Straße schildern, richten Geschäftsleute und Anlieger schwere Vorwürfe an die Stadt Bonn. Vor einer Woche habe eine Prostituierte in der Cafeteria des chemischen Instituts Studenten belästigt, ihnen in die Haare gefasst und randaliert, berichtete eine Vertreterin gestern. Immer wieder würden Instituts-Toiletten von den „Damen“ benutzt, teilweise blieben nach deren Drogenkonsum Blutflecken zurück. Der Uni-Wachdienst ertappte dieser Tage einen Exhibitionisten hinter dem Instituts-Parkplatz.



Situation ist eine andere

Weil die Situation in keiner Weise mehr mit der vor zehn Jahren zu vergleichen sei, gehen die Geschäftsleute auf die Barrikaden und werfen der Stadt vor, die Öffentlichkeit bewusst unwahr zu informieren, zu verharmlosen und gegen Beschwerdeführer Stimmung zu machen. Die Anlieger verlangen ultimativ eine sofortige Richtigstellung der Aussagen, wonach relativ wenige Menschen durch den Straßenstrich betroffen seien, ansonsten würden sie die Kommunalaufsicht einschalten. Im Gegensatz zu den städtischen Angaben sei die Wahrheit: Durch das Uni-Institut, die T-Systems und 8000 Quadratmeter Gewerbeflächen mit zahlreichen Kunden seien rund 6500 Menschen immer stärker von den Auswüchsen der Prostitution betroffen. Seit Änderung des Sperrbezirks vor zwei Jahren sei der Straßenstrich tagsüber von früher 1,5 Kilometern Länge nun auf 300 Meter vor dem Chemie-Institut konzentriert worden. Gleichzeitig stünden bei gutem Wetter bis zu 30 Prostituierte auf diesem kurzen Teilstück, früher seien es insgesamt gerade mal fünf Frauen des horizontalen Gewerbes gewesen.

„Beide Faktoren zusammen führen zur Explosion“, sagte ein Anlieger. „Wir wehren uns einfach dagegen, dass die Stadt eine Parallele zwischen damaligen und heutigen Verhältnissen zieht.“

Dabei sei es eine Frechheit zu behaupten „das war schon immer so“. Hinzu komme das Argument des Jugendschutzes, laut Stadt das Knock-out-Kriterium für den Straßenstrich. Betrachte man die nahe gelegene Eichendorff-Schule, die im Uni-Institut arbeitenden unter 18-Jährigen und den THW-Jugendtreff am Dickobskreuz, seien auch viele Minderjährige betroffen - und sei es auf ihrem täglichen Weg zur Stadtbahn-Haltestelle. Der Anwalt der Anlieger stellt sogar die Frage, ob die Stadt sich mit der Duldung der jugendgefährdenden Prostitution nicht strafbar mache. Dies umso mehr, seit der Uni-Wachdienst den Instituts-Parkplatz kontrolliert, so dass Huren und ihre Freier häufiger in das „Wäldchen“ neben der Eichendorff-Schule ausweichen. Die Betroffenen bestätigen, dass es verstärkte Kontrollen gebe.

Dass Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann aber eine Studentin, die zu ihrer Bürgersprechstunde wollte, nicht empfing, sorgt für einhellige Empörung. Die junge Frau wollte der OB die Situation schildern. Nachdem sie einen Tag vor dem Termin die Absage erhalten hatte, fühlt sie sich regelrecht "abgewimmelt".

(red)
http://www.ksta.de/html/artikel/1214566265439.shtml


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BeitragVerfasst: 2008-07-05, 19:11  Beitrag #11/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wir lernen auch hier wieder: die Konzentration der Prostitution führt zu unangenehmen Begleiterscheinungen und schadet dem Image der Sexarbeit!
danke fürs Einstellen dieses "Lehrstücks", Marc!


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BeitragVerfasst: 2008-08-08, 12:04  Beitrag #12/94     Titel:  Video-Protest gegen Sexarbeit auf der Straße  Nach untenNach oben

Studentinnen und solide Bürger demonstrieren wie beim CSD in Dräg und Hurenchic
gegen den Straßenstrich in Uninähe.


Express Bonn - Mit Video!

Chemie-Studis sauer auf Huren


Von JAN GERULL

Greller Protest in der City: Leicht bekleidete Studentinnen demonstrieren gegen den Bonner Straßenstrich. Sie werfen der Stadt vor, nichts gegen das Treiben an der Gerhard-Domagk-Straße zu tun. Ihre Wut ist verständlich: Einige von ihnen wurden schon von Freiern angesprochen, „ob sie nicht Lust hätten.“

[Als wenn das so schlimm wäre. Da sagt man laut und standfest "Nein" und geht weiter seinem Studium nach. Oder? Anstatt eines Prostitutionsverbotes könnten Uni und Stadt hier Selbstschutzkurse und Selbstverteidigungskurse für Frauen anbieten. Oder? Anm.]

Bei schönem Wetter im Sommer sei es am schlimmsten. Dann herrsche auf dem 300 Meter langen Straßenstrich Hochkonjunktur, erzählten die genervten Studenten. Bis zu 30 Damen bieten dann den Freiern ihre Liebesdienste an.

Den Anwohner ist das älteste Gewerbe der Welt direkt vor ihrer Tür ein Dorn im Auge. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die Besucher des Chemischen Instituts dar.

Was genau vor den Toren der Uni-Einrichtung abläuft, darauf machten am Mittwoch 20 grell geschminkte Studentinnen im „Huren-Outfit“ aufmerksam.

[Anti-Prostiutions-Demos können leicht zur Drag-Show ausarten ;-)) Anm.]

„Jacqueline“ (25), die sich an der Demo am Markt beteiligte: „Prostituierte pöbeln uns an, weil sie glauben, wir würden ihnen ihr Revier streitig machen. Ich überlege morgens genau, was ich anziehe, damit ich nicht von Freiern angesprochen werde.“ Überdies patroulliere ein Wachdienst auf dem Gelände.

[Zickenstreit ist evt. noch unangenehmer als pöbelnde Freier. Oder?
Aber evt. liegt das ganze Problem darin, daß die Bürgerlichen nicht ständig mit der Idee der StudenInnensexarbeiterInnen konfrontiert werden wollen. Gibt ja darüber inzwischen schon genug Literatur, muß ja nicht noch vor der Haustür sein? Anm.]

Dass die Studentin dem EXPRESS nicht ihren richtigen Namen sagen will und sich „Jacqueline“ nennt, zeigt, wie groß die Angst vor Racheakten aus dem Milieu ist.

[Da ist man mal eben für ne Demo in die Uniform der Sexarbeit geschlüpft und schon hat man/frau die ganze Prostitutionsproblematik und die berufsspezifischen Selbstschutztrix erlernt. Anm.]

Das Chemische Institut zählt zu den besten in ganz Deutschland. Um so peinlicher, dass vor der Haustür der Elite-Forscher teilweise in aller Öffentlichkeit Geschlechtsverkehr ausgeübt wird – und Huren auf den Toiletten des Uni-Gebäudes Heroin drücken.

[Dagegen helfen blaue Neonröhren. Anm.]

Jacqueline: „Wir haben den Chemie-Nobelpreisträger Gerhard Ertl eingeladen. Ihn wollten wir wegen der Zustände aber nicht ins Institut kommen lassen. Er musste in ein Gebäude der Physik ausweichen.“

[Als wenn ein Nobelpreisträger, der ja so vieles verstanden hat, nicht auch die Sexarbeit verstehen würde. Scheinheilige Doppelmoral. Anm.]

Scharf kritisieren die Chemikerinnen die Stadt, die nichts unternommen habe. Stadtsprecherin Elke Palm erwidert: „Wir haben 16 Alternativ-Plätze untersucht. Es gibt keinen anderen Ort, an dem die Probleme nicht auftreten würden.“

Die Verwaltung prüfe, ob sich die Aktivitäten tagsüber verbieten lassen. Diesem Vorhaben müsste allerdings die Bezirksregierung zustimmen.

Schaut euch HIER auch das Video vom Studi-Protest an!

Original mit Video-Clip:
http://www.express.de/nachrichten/r....rtikel_1217934489219.html





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BeitragVerfasst: 2008-08-09, 10:37  Beitrag #13/94     Titel:  Antwort der dienstältesten Bürgermeisterin:  Nach untenNach oben

Bonner Straßenstrich

Offen 20.00-06.00 Uhr


ERSTELLT 08.08.08, 11:12h

Die Oberbürgermeisterin möchte bei der Bezirksregierung durchsetzten, den Straßenstrich tagsüber verbieten zu lassen. Die Sperrbezirksverordnung soll geändert werden und Prostitution erst ab 20 Uhr erlaubt sein.

[Bild]
Preisverhandlungen am Straßenstrich. BILD: ARCHIV
Bonner Straßenstrich REPRO: KROBATH


Bonn - Vorgestern noch hatten Studenten der Fachschaft Chemie vor dem Dienstsitz der Oberbürgermeisterin, dem Alten Rathaus, als Prostituierte verkleidet demonstriert. Der Straßenstrich müsse weg aus dem Gebiet der Gerhard-Domagk-Straße, wo das Institut für Anorganische Chemie seinen Sitz hat.

Gestern dann kündigte Bärbel Dieckmann an, den Straßenstrich in der Domagk-Straße tagsüber durch die Kölner Bezirksregierung verbieten lassen zu wollen. „Angesichts der Entwicklung und der anhaltenden Debatte erwartet Frau Dieckmann von Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, dass die Bezirksregierung ihre bisherige ablehnende Haltung dazu aufgibt“, stellte es gestern das städtische Presseamt dar. Würde die Bezirksregierung mitspielen - sie hat nämlich das entscheidende Wort - , „könnte die Sperrbezirksverordnung geändert und Prostitution an der heutigen Stelle erst ab 20 Uhr erlaubt werden“, so das Presseamt weiter. „Damit könnte die Lage für Studierende und Beschäftigte der Universitätsinstitute und Unternehmen an der Domagk-Straße deutlich entspannt werden“, zitierte das Presseamt die OB.

[Sperrbezirksverordnung (Straftatbestand (§ 184d StGB) der verbotenen Prostitution, also der Zuwiderhandlung gegen eine auf Grundlage von Art. 297 EGStGB erlassene Sperrbezirksverordnung) ist immer eine räumlich-und-zeitliche Einschränkung. Die Prostitution fällt heute wie jede andere auf Dauer angelegte Tätigkeit zur
Schaffung und Erhaltung einer Lebensgrundlage unter die Garantie des Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes" (BMFSFJ 2007:9). Anm.]


Die Studenten hatten aber vorgestern noch erklärt, für sie käme nur eine komplette Verlagerung des Straßenstrichs infrage. Die Stadt erklärte, bisher habe die Bezirksregierung stets erklärt, sie würde neuen Sperrbezirksgrenzen nur dann zustimmen, wenn Straßenprostitution in Bonn auch tagsüber zugelassen würde, verdeutlichte Stadtsprecher Friedel Frechen den Dissens zwischen Stadt und Bezirksregierung. „Uns als Stadt würde es reichen, wenn wir tagsüber die Straßenprostitution verbieten könnten.“



Diskussion

Das aber reicht auch den anderen Anliegern, vor allem den Betrieben und der T-Systems, wie diese in den vergangenen Wochen immer wieder betont hatten. Gleichzeitig wiederholte die OB gestern ihre Aufforderung an „alle in Politik und Bürgerschaft an der Diskussion Beteiligten, geeignete andere Standorte zu benennen“. Diese Bitte habe sie bereits vor einem Vierteljahr geäußert, aber niemand habe sich in der Lage gesehen, andere Flächen zu benennen. Die Stadtverwaltung habe dagegen 16 Standorte nach einem klaren Kriterienkatalog untersucht. Alle schieden aber als Alternativen aus. Wer nun eine andere Straße wolle, solle diese benennen und sich dazu auch öffentlich bekennen, so Dieckmann weiter. Man mache es sich zu einfach, wenn man sich aufs Neinsagen beschränke und der Verwaltung vorhalte, keine Alternativen zu benennen. Niemand könne die Augen davor verschließen, dass Straßenprostitution ein Dauerproblem der Gesellschaft sei. Dieses Problem löse sich nicht durch noch so phantasievolle Proteste, spielte die OB auf die Demonstration der Studentinnen an. (val)

http://www.ksta.de/html/artikel/1217410448521.shtml





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BeitragVerfasst: 2008-08-16, 21:32  Beitrag #14/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Tagsüber keine Prostitution

Erstellt 15.08.08, 12:02h

Alle sind sich einig: Prostitution im Bonner Westen ist ab dem 1. September offiziel verboten. Mit dieser Übergangslösung reagierten die Politiker auf die Beschwerden von Anwohner, Studentinnenn und ansässigen Firmen.


Image
Bonner Straßenstrich
REPRO: KROBATH


Bonn - Ab 1. September ist die Straßenprostitution in einem Gewerbegebiet im Bonner Westen tagsüber verboten. Darauf haben sich Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei und des Kölner Regierungspräsidiums geeignet. Damit reagiere man kurzfristig auf die Beschwerden der Anlieger, Firmen und Institutionen, teilte die Stadt mit. Ordnungsamt und Polizei werden die Einhaltung der neuen Sperrgebietsverordnung überwachen. Seit Monaten beklagen sich vor allem weibliche Besucher und Beschäftigte der Universitätsinstitute und Unternehmen entlang des Straßenstrichs über Belästigungen durch Freier. Auch tagsüber nutzten viele Prostituierte die Firmenparkplätze, um ihrem Gewerbe nachzugehen. Dagegen hatten Anfang des Monats als Prostituierte verkleidete Studentinnen vor dem Bonner Rathaus demonstriert.

"Die neue Regelung kann nur eine Übergangslösung sein. Wir sind uns einig, dass auf längere Sicht nur ein anderer Standort in Frage kommen kann", sagte der Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar. An seinem bisherigen Standort ist der Straßenstrich seit 40 Jahren zu Hause. Bis auf weiteres dürfen dort die Frauen ihre Dienste erst ab 20.00 Uhr anbieten. Die Bonner Stadtverwaltung hat inzwischen 16 alternative Standorte für den Bonner Straßenstrich untersucht und keinen als geeignet befunden. Die anhaltende öffentliche Debatte habe bereits zu einer "neuen Form des Straßenstrich-Tourismus" geführt, beklagte Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD). Inzwischen würden private "Besichtigungsfahrten" durch die einschlägigen Straßen veranstaltet. (ddp)

http://www.ksta.de/html/artikel/1218751273392.shtml





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BeitragVerfasst: 2008-08-17, 11:17  Beitrag #15/94     Titel:  Safer Love Space für Paysex & Sexwork  Nach untenNach oben

Straßenstrich
Verrichtungsboxen sollen's richten


Erstellt 16.08.08, 09:06h

Die Verwaltung muss nun auf die Suche ach einem geeigneten Standort suchen. Der Bürgerbund schlug die Immenburgstraße vor dem Eros-Center vor - inklusive einer stationären Sozialbetreuung der Prostituierten.

In Köln wurden so genannte Verrichtungsboxen aufgestellt, um den Straßenstrich zu verlagern. BILD: ARCHIV



Bonn - Vom 1. September an wird die Gerhard-Domagk-Straße tagsüber zum Sperrbezirk erklärt. Und nicht nur das: Der seit 1968 in dem dortigen Gebiet bestehende Straßenstrich soll ganz verlegt werden. Das teilten die Stadt Bonn und die Bezirksregierung Köln in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Damit reagieren die Behörden auf die jahrelangen Beschwerden der dortigen Anlieger, Firmen und Institute der Universität.

Vor allem in den vergangenen Monaten hatten die Anlieger massiv gegen die ihrer Meinung nach unhaltbaren Zustände auf dem Straßenstrich protestiert und dessen völlige Verlagerung gefordert. Mit ihrer Forderung scheinen sie nun Erfolg zu haben. Stadt und Polizei werden die Einhaltung der neuen Regelung überwachen, hieß es nach einem gemeinsamen Gespräch von Bezirksregierung Köln, Stadt Bonn und der Bonner Polizei.

In den vergangenen Monaten hatte die Verwaltung zwölf alternative Standorte im Stadtgebiet gesucht, keiner aber hatte sich aus ihrer Sicht als geeignet erwiesen. Am Donnerstagmorgen noch hatte SPD-Fraktionschef Wilfried Klein erklärt, dass er einer Verlagerung des Straßenstrichs keine Chancen einräumt: „Andere Standorte sind geprüft und kommen nicht in Frage. Das sollte nun endlich akzeptiert werden“, hatte Klein betont - bis dann am späten Nachmittag überraschenderweise in der städtischen Pressemitteilung zu lesen war: „Die Gesprächspartner waren sich aber einig, dass es zu einer Verlagerung des Bonner Straßenstrichs aus dem jetzigen Bereich an einen geeigneten Standort kommen muss.“ Alle bisher diskutierten Standorte seien aus Sicht der Stadt jedoch nicht optimal, weshalb die Suche fortgesetzt werde.

Und Regierungspräsident Hans Peter Lindlar fügte hinzu: „Die neue Regelung für die Domagk-Straße kann nur eine Übergangsregelung sein. Wir sind uns einig, dass auf längere Sicht nur ein anderer Standort in Frage kommen kann. Köln hat in der Vergangenheit eine ähnliche Situation sehr gut gelöst. Ich bin mir sicher, dass dies auch in Bonn gelingen kann.“

Mit dieser Lösung spielt Lindlar auf die so genannten Verrichtungsboxen an, wie sie auch schon die Bonner Grünen, die FDP, der Bonner Bürger Bund (BBB) und Barbara Ingenkamp, ehemals SPD, gefordert hatten - bislang ohne Erfolg, da CDU und SPD nicht für den Antrag im Rat gestimmt hatten.

Die Verwaltung muss nun wieder auf die Suche nach einem neuen Standort gehen. Offiziell wollte die Stadt nur so viel sagen: „Ab 1. September ist die Straßenprostitution nur noch von 20 bis 6 Uhr erlaubt“, so Elke Palm vom Presseamt. Und zwar Am Propsthof von der Straße Auf dem Hügel bis zum Kreisel an der Siemensstraße und in der Domagk-Straße vom Propsthof bis zur Autobahn. Laut Palm wird die Suche nach einem neuen Standort Monate dauern. Wie die Lösung aussehen wird, entscheidet die Politik.

Am kommenden Donnerstag ist der Sozialausschuss das erste Gremium, das sich mit der neuen Situation befasst. „Dass die Oberbürgermeisterin jetzt reagiert hat“, verbuchte CDU-Sozialpolitikerin Ingeborg Cziudaj als Erfolg der protestierenden Anlieger und ihrer eigenen Fraktion. Diese hatte Anfang Juni per Antrag für den Sozialausschuss gefordert: „Die Verwaltung wird aufgefordert, für die Straßenprostitution eine neuen Ort zu suchen.“ Wie die Lösung genau aussehen soll, darüber sagt die CDU nichts. Nur: „Die OB ist nach wie vor gefordert, dem Sozialausschuss einen geeigneten Standort vorzuschlagen.“

Der BBB schlug als Standort für die Verrichtungsboxen die Immenburgstraße vor dem Eros-Center vor - inklusive einer stationären Sozialbetreuung der Prostituierten, was auch den Grünen ein wichtiges Anliegen ist, wie Sprecherin Doro Paß-Weingartz sagte. Achim Kansy, FDP: „Der neue Standort soll ein Minimum an Beeinträchtigungen für die Bürger mit einem Maximum an Sicherheit für die dort tätigen Frauen verbinden.“

(val)
http://www.ksta.de/html/artikel/1218660376504.shtml




Mythos und Wahrheit über sog. Verrichtungsboxen
besser: Safer-Love-Spaces:

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=10162#10162





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BeitragVerfasst: 2008-09-01, 12:41  Beitrag #16/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Tagsüber keine Prostitution mehr in der Gerhard-Domagk-

Ab heute ist die Gerhard-Domagk-Straße auch tagsüber zum Sperrbezirk erklärt worden. Mit dieser Maßnahme reagiert die Bezirksregierung Köln kurzfristig auf die Beschwerden der dortigen Anlieger, Firmen und Institutionen. Stadt und Polizei kündigten an, die Einhaltung der neuen Regelung zu überwachen.



Die Einrichtung des Sperrbezirks ist das Ergebnis eines gemeinsamen Gespräches der Bonner Stadtverwaltung und Polizei mit der Bezirksregierung Köln vom 14. August. Als Übergangslösung schlug Oberbürgermeisterin Dieckmann diese Maßnahme vor. Die Gesprächspartner sind sich nach eigenen Angaben einig, dass es in Zukunft zu einer Verlagerung des Bonner Straßenstrichs aus dem jetzigen Bereich an einen geeigneten Standort kommen muss. Alle bisher diskutierten alternativen Standorte sind aus Sicht der Stadt jedoch nicht optimal. Die Suche nach einer für alle Betroffenen akzeptablen Örtlichkeit werde deshalb fortgesetzt.

Regierungspräsident Hans Peter Lindlar vertrat nach dem Gespräch die Ansicht, dass die neue Regelung für die Gerhard-Domagk-Straße nur eine Übergangsregelung sein kann. Stadt, Polizei und Bezirksregierung seien sich einig, dass auf längere Sicht nur ein anderer Standort in Frage kommen kann. "Die Stadt Köln hat in der Vergangenheit eine ähnliche Situation sehr gut gelöst. Ich bin mir sicher, dass dies auch in Bonn gelingen kann", so Lindlar.

http://www.citygator.de/bonn/leben_....chten/meldung.php?id=3791


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BeitragVerfasst: 2008-10-16, 10:24  Beitrag #17/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wieder Klagen über den Straßenstrich

Nicht alle Frauen halten sich an die Nachtzeiten
Endenich. (val) Die Straßenprostitution ist in Bonn seit dem 1. September tagsüber verboten - doch nicht alle Frauen und Freier scheinen sich in dem Gebiet Gerhard-Domagk-Straße/Am Propsthof daran zu halten: "Unser Wachdienst hat am Sonntag zwischen 13 und 16.15 Uhr festgestellt, dass Prostituierte ihre Dienste anbieten", beklagte sich ein Vertreter der Chemischen Institute der Uni Bonn in der Domagk-Straße.

Der Wachdienst beobachtete Frauen nicht nur dort, sondern auch am Dickobskreuz und am Tierheim. Informationen des GA, wonach der Parkplatz an der ehemaligen Biskuithalle von Freiern und Prostituierten als Verrichtungsgelände genutzt wird, konnte der Vertreter der Uni ebenfalls bestätigen.

Das Ordnungsamt hat angekündigt, "auch weitergehende Kontrollen an den Wochenenden einzuplanen". Nach Angaben des Amts halten sich die Frauen "überwiegend an die Regelung".

Wie berichtet, hatte die Stadt nach massiven Anwohnerbeschwerden die Prostitution tagsüber verboten. Die Stadt muss aber auf Anordnung der Bezirksregierung bis
April ein Gelände anbieten, auf dem auch tagsüber Straßenprostitution möglich ist.


http://www.general-anzeiger-bonn.de....10490&detailid=508806


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BeitragVerfasst: 2008-10-16, 12:05  Beitrag #18/94     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Als Bonner möchte ich mich dann auch hier mal äußern. Seit geraumer Zeit beobachten wir die Medien zum oben genannten Thema. Leider zeigt sich auch in diesem Fall, dass Bonner Sozialpolitik häufig eine Politik der Verdrängung ist (Eine selbstverliebte Stadt putzt sich heraus, der Rest fliegt raus).
Es gibt durchaus konstruktive Beispiele, wie die Geestemünder in Köln und es gab auch die passenden Angebote der VFG. Leider hat die Stadt aber auch hier nichts außer Illegalisierung und Verdrängung provozieren können, ähnlich wie bei der Sauferei im Bonner Loch- Frei nach dem Motto: Was mir nicht passt gehört verboten.


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BeitragVerfasst: 2008-10-21, 06:22  Beitrag #19/94     Titel:  Bedarfs-Anal-yse  Nach untenNach oben

Sicherheit ist Prostituierten wichtiger als Duschen

Stadt sucht Gespräch mit Frauen und Lösung für Standort, an dem Straßenstrich auch tagsüber möglich ist

Von Frank Vallender

Bonn. Gut gemeinte Beschlüsse der Sozialpolitik müssen nicht immer im Sinne der Zielgruppe, in diesem Falle der Prostituierten sein: Weil nach Ansicht der Politiker die hygienischen Zustände auf dem Straßenstrich an der Gerhard-Domagk-Straße/Am Propsthof unhaltbar sind, beauftragten sie im August die Verwaltung zu prüfen, ob sich die Situation mit einem Container mit Toiletten und Dusche verbessern lasse.

"Doch die Prostituierten wollen das gar nicht", sagte Sozialdezernentin Angelika Maria Wahrheit im Gespräch mit dem General-Anzeiger. Die Frauen hätten seit September, als die Prostitution auf die Nachtzeiten beschränkt wurde, ganz andere Probleme: beispielsweise Einnahmeverluste wegen des fehlenden Tagesgeschäfts oder aber auch Schwierigkeiten, eine Betreuung für ihre Kinder zu finden. Deshalb hat die Stadt nun lediglich eine Toilette in der Domagk-Straße aufgestellt, denn Anlieger hatten sich gerade darüber beschwert, dass die Prostituierten ihre Notdurft in den Vorgärten verrichteten.

Auch einem anderen Vorschlag der Politik stehen die Frauen - darunter einheimische, nicht selten drogenabhängige und osteuropäische Frauen - eher unentschieden gegenüber: den so genannten Verrichtungsboxen, wie es die Fraktionen von FDP, Grünen, Bürger Bund und die Ex-Sozialdemokratin Barbara Ingenkamp wünschen. "Wichtig ist den Frauen vor allem, dass sie ihre Dienste an einem sicheren Ort anbieten können", wie der letztlich aussieht, sei laut Wahrheit noch völlig offen. Wert legten die Frauen zweitens auf die gute Erreichbarkeit des Straßenstrichs, am besten mit Bus und Bahn.

Ein Anliegen ist der Politik und der Dezernentin auch die Sozialberatung, die nicht zuletzt den Ausstieg der Frauen aus dem Milieu zum Ziel hat. "Wir prüfen, ob wir die bisherige Beratung, die einmal die Woche abends stattfindet, eventuell zwei Mal anbieten."

Da die Stadt auf Aufforderung des Regierungspräsidenten bis spätestens April nächsten Jahres einen neuen Standort gefunden haben muss, an dem Prostitution auch tagsüber möglich ist, schaut sich Wahrheit um, wie andere Städte mit dem Phänomen Straßenprostitution umgehen.

Die Dortmunder Lösung gehe unter anderem wegen der zu hohen Kosten nicht, Oberhausen hingegen habe eine "kostenlose" Variante: "Diese Stadt hat offiziell gar keinen Straßenstrich", sagte Wahrheit.

Dennoch aber gebe es dort eine Szene, die unkontrolliert agiere und eine höhere Gewaltgefahr für die Frauen darstelle als bei einer von Stadt und Polizei kontrollierten Straßenprostitution. Sei der Ort des Straßenstrichs hingegen bekannt, böten sich die Frauen auch untereinander Schutz.

Wie weit die Suche nach Alternativstandorten zur Domagk-Straße/Am Propsthof gediehen sei, dazu mochte Wahrheit nichts sagen: "Ich will keine öffentliche Diskussion über die Standorte."

Die Prüfung laufe. Auf der Suche nach Ort und Art des Strichs steht sie auch im Kontakt mit der Polizei. "Ich bin in beiderlei Hinsicht noch nicht festgelegt", sagte Wahrheit, die sich weiter in anderen Städten und nach deren Lösungen umschauen will.

http://www.general-anzeiger-bonn.de....10490&detailid=510676


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BeitragVerfasst: 2008-12-14, 18:18  Beitrag #20/94     Titel:  Privatparkplatz als Strichersatz?  Nach untenNach oben

12.12.2008

Bonn - Verunsicherte Kunden

Straßenstrich auf dem Kundenparkplatz

Von MARION STEEGER

Er hat ein Elektro-Fachgeschäft an der Siemensstraße. Plus Kundenparkplatz. Und auf dem tummeln sich neuerdings Prostituierte. Breidenbach: „Mit Einbruch der Dämmerung ist unser Parkplatz mittlerweile der neue Standort. Unsere Kunden sind verunsichert, wir ärgern uns.“

Hintergrund: Vorher waren Freier und Huren vor 20 Uhr auf den Parkplatz an der Biskuithalle ausgewichen. Bis die Besitzer dort die Nase voll hatten und den Platz mit einer Kette sperrten. So kam es zum „Umzug“.

Bei der Stadt weiß man von den Problemen außerhalb des offiziellen Sperrbezirks. Aber: „Prostitution ist dort nicht illegal“, erklärt Elke Palm vom Presseamt. „Für die Anbahnungsgeschäfte gibt es kein Verbot. Die Siemensstraße ist durch den Sperrbezirk nicht geschützt.“

Für Geschäftsmann Breidenbach gebe es nur eine Möglichkeit: selbst die Prostituierten von seinem Parkplatz fernzuhalten.

Wie es auch schon die Uni Bonn aufwändig betrieben hat: Mit Sicherheitsdienst hält sie die Damen vom Straßenstrich von ihrem Parkplatz am chemischen Institut auf Distanz.

Die Stadt beobachte die Verlagerung des Straßenstrichs, erklärt Elke Palm. „Wir können aber erst etwas tun, wenn zum Beispiel der Jugenschutz gefährdet ist.“

Problem Bonner Straßenstrich. Die Bezirksregierung Köln hat der Stadt eine Frist bis April 2009 gesetzt. Dann soll ein neuer Platz für die Huren angeboten werden. Die Stadt hat in den letzten Monaten 16 Alternativ-Standorte zum Bonner Norden geprüft – doch keiner konnte die nötigen Kriterien erfüllen

http://www.express.de/nachrichten/r....rtikel_1225960008877.html


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