Hure als Ausbildungsberuf - Für und Wider

Beiträge betreffend SW im Hinblick auf Gesellschaft bzw. politische Reaktionen
KonTom
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Re: Lohnvergleiche

Beitrag von KonTom »

certik hat geschrieben:leider kaum durchsetzbare- hardcore Forderung:
Als SW darf nur arbeiten, wer einen Eignungstest und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert hat, in der Basiswissen in Physiologie, Psychologie, Marketing, Steuern und Rechtliches, Auftreten, Styling, sozialer Kompetenz und vielem mehr vermittelt wird.
....womit maximal erreicht werden würde, das die ohnehin bereits große Grauzone noch größer wird.

lg
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Queen
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Re: Lohnvergleiche

Beitrag von Queen »

Kondommobil hat geschrieben: ....womit maximal erreicht werden würde, das die ohnehin bereits große Grauzone noch größer wird.
lg
Tom
FALSCH ! Damit würde man vieles verbessern !!

Jeder Beruf benötigt eine Ausbildung , also warum soll einer SW nicht auch ein "Grundstein" gelegt weden ?!!? Warum soll eine SW nicht auch "lernen" : Basiswissen in Physiologie, Psychologie, Marketing, Steuern und Rechtliches, Auftreten, Gesundheitstips, Styling, sozialer Kompetenz, Kommunikation/Konversation und vieles mehr ...... Gerade im Escortbereich !!

Dann würde dieses Preisdumping aufhören .... die Qualität würde auf ala long zunehmen .... und vieles mehr !

Es IST durchsetzbar ...... nicht von heute auf morgen (von heute auf morgen hat es auch nicht begonnen) ......
aber es IST möglich !

Liebe Grüsse

QUEEN

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certik
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Hure als Ausbildungsberuf - Für und Wider

Beitrag von certik »

Ich zitiere mich mal selbst aus diesem Thread:
certik hat geschrieben: ...Da Hanna H. davon angefangen hat, auch von mir eine -leider kaum durchsetzbare- hardcore Forderung:
Als SW darf nur arbeiten, wer einen Eignungstest und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert hat, in der Basiswissen in Physiologie, Psychologie, Marketing, Steuern und Rechtliches, Auftreten, Styling, sozialer Kompetenz und vielem mehr vermittelt wird...


Es wäre nett, wenn die Entgegnungen von KonTom und Queen hierher verschoben werden könnten.

Mich würde Eure Meinung dazu sehr interessieren.

Ich sehe diese Vorteile:
- Ein "unüberlegter" Einstieg in Sexwork wäre nicht möglich; damit würden etliche Traumata verhindert.
- Die Dienstleistung würde generell professioneller.
- Die Verknüpfungspunkte zum kriminellen Millieu würden weniger.
- Das gesellschaftliche Ansehen würde sich verbessern.

und diese Nachteile / Schwierigkeiten:
- Die "Grauzone" würde sich evtl. vergrössern. (Das muss aber nicht zwangsläufig so sein, denn wenn ein Part auf der rechtlich sicheren Seite ist, fällt es leichter gegen den Part vorzugehen, der sich nicht Gesetzes konform verhält.)
- Ein Modell der Ausbildungsfinanzierung wäre sehr schwierig, wenn es sowohl Ausbildern als auch Auszubildenden gerecht werden soll.
- Die politische Umsetzung würde etliche Jahre, eher Jahrzehnte dauern.

LG certik
* bleibt gesund und übersteht die Zeit der Einschränkungen *

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Queen
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Re: Hure als Ausbildungsberuf - Für und Wider

Beitrag von Queen »

certik hat geschrieben: Es wäre nett, wenn die Entgegnungen von KonTom und Queen hierher verschoben werden könnten.

Mich würde Eure Meinung dazu sehr interessieren.

Ich sehe diese Vorteile:
- Ein "unüberlegter" Einstieg in Sexwork wäre nicht möglich; damit würden etliche Traumata verhindert.
- Die Dienstleistung würde generell professioneller.
- Die Verknüpfungspunkte zum kriminellen Millieu würden weniger.
- Das gesellschaftliche Ansehen würde sich verbessern.

und diese Nachteile / Schwierigkeiten:
- Die "Grauzone" würde sich evtl. vergrössern. (Das muss aber nicht zwangsläufig so sein, denn wenn ein Part auf der rechtlich sicheren Seite ist, fällt es leichter gegen den Part vorzugehen, der sich nicht Gesetzes konform verhält.)
- Ein Modell der Ausbildungsfinanzierung wäre sehr schwierig, wenn es sowohl Ausbildern als auch Auszubildenden gerecht werden soll.
- Die politische Umsetzung würde etliche Jahre, eher Jahrzehnte dauern.
LG certik
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Danke certik , ein sehr interessantes Thema !

In jedem Punkt stimme ich dir zu ..... ausser bzgl. der Ausbildungsfinanzierung ! Jede gute und zukunftsorientierte Ausbildung kostet etwas ...... und man könnte in weiterer Folge mit "Werbung" die Bildungsplätze finanzieren ....

Was meinst du ?

Gruss

QUEEN

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Zwerg
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Beitrag von Zwerg »

So sehr ich auch die Forderung grundsätzlich verstehe, kann ich mir
1. nicht vorstellen, dass diese umsetzbar ist
und
2. auf gar keinen Fall glauben, dass damit nicht automatisch die sogenannte "Grauzone" also der illegale Bereich, noch wesentlich größer würde

Ich selbst stehe für eine Legalisierung der Sexarbeit ein. Soll heißen mit allen damit verbundenen Rechten UND Pflichten. Ich würde mir wünschen, dass es eine Berufsbefähigung gäbe. In Österreich gibt es Diese (zwar in einer absolut nicht akzeptablen Form und deshalb lehne ich sie ab) und hier wären einige ganz massive Änderungsvorschläge, die durchaus im Sinne des Angesprochenen sein könnten, angebracht.

Aber in Deutschland sehe ich diese Möglichkeit definitiv nicht - weil politisch nicht durchsetzbar und gleichzeitig ein Rückschlag für die Arbeit der Bewegung, wenn man eine neue Reglementierung einführen würde. Der Bockschein ist abgeschafft und dabei sollte es tunlichst bleiben.

Was ich hingegen fordern würde ist ein Befähigungsnachweis für BetreiberInnen. Genau da fehlt es meines Erachtens an nötiger "Bildung". Zu dem Schluss komme ich, da ich immer wieder von Seiten mancher BeitreiberInnen einen absoluten Schwachsinn als sogenannten Fakt, erzählt bekomme. Viele Frauen in der Sexarbeit sind uninformiert, da manche BetreiberInnen sie (absichtlich oder aus Unwissenheit) völlig falsch informieren. Und zwar immer so, dass der eigene Club, oder das eigene Escortunternehmen (Laufhaus, oder was auch immer) als einzig Legales dasteht. Scheinbar dient diese Methode dazu die MitarbeiterInnen an Einen zu binden. - Übrigens: Auch in dem der Diskussion zu Grunde liegenden Fall geht es ja weniger um die Preisgestaltung der SW`s, sondern um eine Agenturseite, die mit den Preisen unter den der Konkurrenz beginnt. Auch hier liegt die Verantwortlichkeit doch eher bei der jeweiligen BetreiberIn.

Was sicherlich denkbar wäre ist, weiter durch offensive Öffentlichkeitsarbeit und durch weiter anzustrebende Gespräche mit aktiven SexarbeiterInnen aufzuklären. Zum Beispiel könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass (in Österreich) vor Ausstellung des "Deckels" ein beratendes Gespräch mit einer SexarbeiterIn (eventuell bei einer Beratungsstelle) verpflichtend eingeführt wird. Die derzeitige "Beratung" in Wien durch eine SozialarbeiterIn sehe ich hierzu nicht geeignet. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Antwort einer SW, auf meine Frage, ob sie dort Hilfe suchen würde:"Nein, ich gehe doch nicht zu dem Arzt der mir den Führerschein bewilligt hat, mit einem Problem, welches vielleicht meinen Führerschein kosten könnte" - Derzeit sehen die neu registrierten SW`s die Beratungsstelle bei der Kontrolluntersuchung als notwendiges Hindernis....

Sehr viele Punkte aus dem Posting von Certik, aber auch von ETMC sind nachvollziehbar - und grundsätzlich zu bejahen - die Frage ist nur, wie man die Umsetzungs schaffen könnte und gleichzeitig die Rechte der Frauen und Männer in diesen Beruf zu stärken und nicht zu beschneiden.

Christian

KonTom
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Beitrag von KonTom »

Hallo Christian!

Eigentlich kann ich deinem Posting nur vollinhaltlich zustimmen!
Ich frage mich wie manche auf die Idee kommen in dieser Branche unfehlbar zu sein
und einfach alles zu wissen.

Sicher kannst Du dich an des Gespräch erinnern welches wir zusammen vor einigen Monaten mit ............ geführt haben.
Da wurde gesagt das "man" diesen Job erst ganz kurz macht, ja eigentlich überhaupt nicht, weil man ja schon "Cheffe" ist.

Wenn gleiche Person mich Wochen später fragt, worin der Unterschied zwischen extrastarken und normalen Kondomen
besteht, und genau diese Person dann für Mädchen Ratschläge gibt, dann *entschuldige* stellts mir die sprichwörtliche Ganshaut auf!

Nun noch eine Antwort zu meinen Vorpostern!

Natürlich wäre eine Ausbildung schön!
NUR
Denke ich da einmal an die vielen Mädchen die ja nicht unbedingt aus Lust, sondern aus finanzieller Notlage in das Geschäft einsteigen.
Wie bitte soll so ein Mädl eine Ausbildung finanzieren??
Auch wenn die Ausbildung bezahlt wird verdient sie in dieser Zeit trotzdem nichts.
Sollte aber ein Betreiber sich bereit erklären das Mädchen in der "Lehre" zu unterstützen, so wird er/sie ganz schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten. (Zuführung zur Prostitution)

Weiters, man möchte mir meine Offenheit verzeihen, stammen die meisten der Mädchen aus anderen Ländern und Kontinenten.
Wäre so eine Ausbildung Pflicht, kann man damit nur erreichen das die zuvor Genannten, nicht nur ohne Ausbildung,
sondern auch ohne jede Kontrolle, und ohne jedes Wissen arbeiten.
Wer hier sagt das die Grauzone nicht zwangläufig vergrößert wird
denkt nicht nach, oder hat von diesem Biz. sehr wenig Ahnung.

Betonen möchte ich das ich, wieder einmal, nur von Österreich spreche, da ich mit der deutschen Gesetzgebung nicht vertraut bin.

lg
Tom

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certik
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Beitrag von certik »

Wer hätte vor 50 Jahren auch nur im Traum daran gedacht, dass ein Farbiger Präsidentschaftskandiat in den USA sein kann?

Die Dinge sind im Wandel. Sicherlich nicht innerhalb kurzer Zeit, aber langfristig gesehen, denke und hoffe ich, dass der Beruf Sexworker immer mehr als normal angesehen wird.

Ich denke, dass gerade in diesem Beruf und dem dazugehörendem beruflichen Umfeld, Ausbildung und berufliche Qualifikation sehr von Nöten ist.

Heute ist es so, dass jede Frau von heute auf morgen ins SW-Biz einsteigen kann, z. B. aus einer finanziellen Notlage heraus.
Informiert sie sich nicht, bzw. wird sie nicht informiert, hat sie keine Ahnung von den vorhandenen Risiken - und derer gibt es leider wirklich genug.

Nahezu alle Frauen fangen aus einer finanziellen Misere heraus diesen Job an. Dies müsste entsprechend berücksichtigt werden.
Ich könnte mir z. B. vorstellen, dass Anfängerinnen, bevor sie irgendwo arbeiten dürfen, einen Zwei-Tage-Crash-Kurs, in dem sie die allerwichtigsten Infos erhalten, absolvieren müssten. Danach müssten sie berufsbegleitend eine Ausbildung absolvieren.

Wenn diese Ausbildungseinheiten dokumentiert würden, z. B. auf einem SW-Ausweis, auf dem der Künstlername und ein Foto ist, und es eine entsprechende Aufklärungskampagne für Gäste gäbe, dass SW, die diesen Ausweis nicht vorlegen können, im Ruch der Illegalität und/oder Zwangsprostitution stehen und der Besuch bei Zwangsprostituierten strafbedroht wäre, dann sähe ich durchaus eine Chance das zu verwirklichen.

Ich weiss, dass das alles sehr utopisch ist - trotzdem würde ich es gerne mit allem Für und Wider diskutieren.
Am meisten würde mich jedoch interessieren was SW selbst dazu denken...

LG certik

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Beitrag von KonTom »

Wie bereits oben beschrieben kann ich mich nur zu Österreich äußern.
Wenn ich hier aber tagtäglich mit Prostituierten rede die nicht mal eine "Deckel" haben, so kann ich mir nur schwer vorstellen,
das genau diese Damen einen 2 Tage Crashkurs besuchen würden.

Und wie eine sinnvolle Aufklärungskampagne für Gäste durchführbar wäre ist mir ehrlich gesagt schleierhaft!

Nicht das jetzt jemand auf den Gedanken kommt ich wäre gegen alles.
Nur zur Zeit Aktionen zu diskutieren die wie Certik schon schríeb utopisch sind, halte ich nicht für zielführend.
Es gibt mehr wie genug Arbeit in diesem Biz welche getan werden muß und möglich ist, darüber sollten wir diskutieren!

Solange es hier in Österreich offizielle Studios gibt die z.B. offen damit werben Ohneservice anzubieten und jetzt sogar ein
schwangeres Mädchen für Ohneservice anbieten zu können, glaube ich nicht das wir über Crashkurse für SW sondern vielmehr
für Kurse für Betreiber diskutieren sollten!!

lg
Tom

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Beitrag von Franc »

grundsätzlich glaube ich, dass einiges gemacht werden könnte, doch ich bezweifle, dass dies durchgeführt wird, da einfach die Kompetenten Fachleute dazu fehlen, oder sich nur wenige der Sache annehmen

eine SozialarbeiterIn kann in verschiedenen Bereichen tätig sein, doch aus Erfahrung weis ich dass
1. viele mit den ihnen zugeordneten Tätigkeit überfordert sind,
2. sich nicht wirklich zu 100% auskennen
3. von dem Thema absolut keine Ahnung haben

ein Aufklärungsgespräch mit Inhaltliche Themen wie
Grundlagen der Gesetze (Rechte und Pflichten)
Gesundheit
Kommunikation
Gefahren des Jobs
etwaiger Ausstieg
Beratungsstellen (Ämter und Behörden- Ansprechpersonen)
..............
..............

wenn eine Frau als SW arbeiten will sehe ich absolut verpflichtend zum Beispiel in einem 2 Tätigen Einführungsseminar.


ausserdem, dass die Kontrollen wesentlich und das zu 90% aufgestockt werden, denn da sehe ich für mich das Hauptproblem.

Lg. Franc

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Beitrag von Queen »

Kondommobil hat geschrieben:Hallo Christian!

Eigentlich kann ich deinem Posting nur vollinhaltlich zustimmen!
Ich frage mich wie manche auf die Idee kommen in dieser Branche unfehlbar zu sein
und einfach alles zu wissen.

Sicher kannst Du dich an des Gespräch erinnern welches wir zusammen vor einigen Monaten mit ............ geführt haben.
Da wurde gesagt das "man" diesen Job erst ganz kurz macht, ja eigentlich überhaupt nicht, weil man ja schon "Cheffe" ist.

Wenn gleiche Person mich Wochen später fragt, worin der Unterschied zwischen extrastarken und normalen Kondomen
besteht, und genau diese Person dann für Mädchen Ratschläge gibt, dann *entschuldige* stellts mir die sprichwörtliche Ganshaut auf!

Nun noch eine Antwort zu meinen Vorpostern!

Natürlich wäre eine Ausbildung schön!
NUR
Denke ich da einmal an die vielen Mädchen die ja nicht unbedingt aus Lust, sondern aus finanzieller Notlage in das Geschäft einsteigen.
Wie bitte soll so ein Mädl eine Ausbildung finanzieren??
Auch wenn die Ausbildung bezahlt wird verdient sie in dieser Zeit trotzdem nichts.
Sollte aber ein Betreiber sich bereit erklären das Mädchen in der "Lehre" zu unterstützen, so wird er/sie ganz schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten. (Zuführung zur Prostitution)

Weiters, man möchte mir meine Offenheit verzeihen, stammen die meisten der Mädchen aus anderen Ländern und Kontinenten.
Wäre so eine Ausbildung Pflicht, kann man damit nur erreichen das die zuvor Genannten, nicht nur ohne Ausbildung,
sondern auch ohne jede Kontrolle, und ohne jedes Wissen arbeiten.
Wer hier sagt das die Grauzone nicht zwangläufig vergrößert wird
denkt nicht nach, oder hat von diesem Biz. sehr wenig Ahnung.

Betonen möchte ich das ich, wieder einmal, nur von Österreich spreche, da ich mit der deutschen Gesetzgebung nicht vertraut bin.
lg
Tom
@ Kondommobil

Ich wüsste nicht wo jemand geschrieben hat daß er/sie in dieser Branche unfehlbar zu sein und einfach alles zu wissen !??!
Es ist eine Diskussionsrunde - ein Forum ..... Meinungsaustausch findet hier statt ! Also frage ich mich wie DU auf diese Idee kommst ?!

Weiters - dich hier öffentlich lustig zu machen in dritter Person weil einst jemand eine Fachauskunft benötigte - diese Aussage richtet sich von selbst !

Ich gestehe - als ich in das Gewerbe eingestiegen bin (nach langjähriger Ehe und Kondom nie ein Thema war ) auch sehr ungeschickt war damit "umzugehen" ...... auch die Unterschiede mir nicht bewusst waren !
Und interessant nun zu verfolgen wie DU dich über solche Newcomer öffentlich belustigst ......

Es wird hier ein sehr interessantes Thema vertieft (schön daß es dieses Forum gibt und daher auch die Möglichkeit ) - aber zu behaupten andere hätten keine Ahnung oder denken nicht nach - abermals richten sich diese Zeilen von selbst !

Daß viele nicht nur ohne Ausbildung, sondern auch ohne jede Kontrolle, und ohne jedes Wissen arbeiten als auch unfreiwillig - ist schon seit eh und jeh !!

JA .... eine Ausbildung wäre schön und vorteilhaft ......

Gruss

QUEEN
Zuletzt geändert von Queen am 03.03.2008, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Queen »

Franc hat geschrieben:grundsätzlich glaube ich, dass einiges gemacht werden könnte, doch ich bezweifle, dass dies durchgeführt wird, da einfach die Kompetenten Fachleute dazu fehlen, oder sich nur wenige der Sache annehmen

eine SozialarbeiterIn kann in verschiedenen Bereichen tätig sein, doch aus Erfahrung weis ich dass
1. viele mit den ihnen zugeordneten Tätigkeit überfordert sind,
2. sich nicht wirklich zu 100% auskennen
3. von dem Thema absolut keine Ahnung haben

ein Aufklärungsgespräch mit Inhaltliche Themen wie
Grundlagen der Gesetze (Rechte und Pflichten)
Gesundheit
Kommunikation
Gefahren des Jobs
etwaiger Ausstieg
Beratungsstellen (Ämter und Behörden- Ansprechpersonen)
..............
..............

wenn eine Frau als SW arbeiten will sehe ich absolut verpflichtend zum Beispiel in einem 2 Tätigen Einführungsseminar.

ausserdem, dass die Kontrollen wesentlich und das zu 90% aufgestockt werden, denn da sehe ich für mich das Hauptproblem.

Lg. Franc
DANKE Franc !

Du spricht vieles (wenn nicht alles - mM) RICHTIG an ......

Liebe Grüsse

QUEEN

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Beitrag von Queen »

certik hat geschrieben:Ich weiss, dass das alles sehr utopisch ist - trotzdem würde ich es gerne mit allem Für und Wider diskutieren.
Am meisten würde mich jedoch interessieren was SW selbst dazu denken...

LG certik
Auch wenn es eventuell "utopisch" ist , ich finde den Meinungsaustausch sehr sinnvoll !

Ich habe mit einigen SW gesprochen ( bezieht sich allerdings auf den Escortbereich) und viele sehr viele befürworten diese "Idee" .....

Gruss

QUEEN

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Tanja_Regensburg
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Beitrag von Tanja_Regensburg »

Eine Ausbildung für alle Bereiche wird sich nie durchsetzen lassen...
Selbständig arbeitende Damen, die eine dementsprechende Bildung und Ausbildung in anderen Berufen hinter sich haben und auch schon mal selbständig gearbeitet haben, werden solche "Fortbildungen für Sexworker" sicher in Anspruch nehmen...
Was aber mit den vielen Sexworkerinnen, die bisher an allen Ausbildungen außerhalb der Prostitution gescheitert und auch aus diesem Grund dort gelandet sind...
die sitzen diese zwei Zwangstage (Crash kurs)ab und dann?

Ihr geht immer davon aus, dass wir hier bei Sexworker.at die Mehrheit aller Sexworker vertreten.....
wir sind nur eine kleine Minderheit, die hier für bessere Arbeitsbedingungen kämpft, wir sind in der Ausübung unseres Jobs privilegiert, da wir ihn selbständig und selbstbewusst ausüben.
Erzähl mal einer Kollegin aus dem Laufhaus, dass es eine Hurenfortbildung gibt.... die lacht dich aus... in der Zeit, wo sie da Chrashkurs machen soll, hat sie schon etliche Freier gemacht und ihr Geld verdient....

Nicht falsch verstehen, ich bin für die Möglichkeit der Fortbildung, aber ohne Zwang ....

Ich kämpfe dafür, dass in diesem Bizz kein Zwang ausgeübt werden kann
Weder Zwang durch direkte Gewaltandrohung von Dritten
noch Zwang durch Behörden, aber schon gar nicht Zwang durch Kollegen/innen, die meist nur Angst haben selbst nicht bestehen zu können und deshalb hier Reglementierungen fordern.

Das Angebot der Fortbildung muss kostenfrei sein, Dinge der Basis betreffen.
Aber dafür wird es keine Stellen geben, die das finanzieren....
Es gibt weder auf der Seite der Sexworkerinnen Interesse (bis auf einige wenige) daran, noch auf der Seite der offiziellen Stellen(die das finanzieren sollten)

Wäre die Fortbildung Zwang und müsste eigenfinanziert werden verdienen wieder nur die dran, die es anbieten....(wobei mir nicht klar ist, welche Qualifikation zum Unterrichten befähigt), den Sexworkern ist aber damit nicht geholfen.

Meine vielleicht etwas unbequeme Meinung
Tanja
Das Leben genießen, sich nicht über Kleinigkeiten ärgern und großzügig sein: dann gelingt der Tag heute, und der morgige auch. Liebe und tu, was du willst. (Aurelius Augustinus)

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Beitrag von Queen »

Tanja_Regensburg hat geschrieben:Eine Ausbildung für alle Bereiche wird sich nie durchsetzen lassen...
Selbständig arbeitende Damen, die eine dementsprechende Bildung und Ausbildung in anderen Berufen hinter sich haben und auch schon mal selbständig gearbeitet haben, werden solche "Fortbildungen für Sexworker" sicher in Anspruch nehmen...
Was aber mit den vielen Sexworkerinnen, die bisher an allen Ausbildungen außerhalb der Prostitution gescheitert und auch aus diesem Grund dort gelandet sind...
die sitzen diese zwei Zwangstage (Crash kurs)ab und dann?

Ihr geht immer davon aus, dass wir hier bei Sexworker.at die Mehrheit aller Sexworker vertreten.....
wir sind nur eine kleine Minderheit, die hier für bessere Arbeitsbedingungen kämpft, wir sind in der Ausübung unseres Jobs privilegiert, da wir ihn selbständig und selbstbewusst ausüben.
Erzähl mal einer Kollegin aus dem Laufhaus, dass es eine Hurenfortbildung gibt.... die lacht dich aus... in der Zeit, wo sie da Chrashkurs machen soll, hat sie schon etliche Freier gemacht und ihr Geld verdient....

Nicht falsch verstehen, ich bin für die Möglichkeit der Fortbildung, aber ohne Zwang ....

Ich kämpfe dafür, dass in diesem Bizz kein Zwang ausgeübt werden kann
Weder Zwang durch direkte Gewaltandrohung von Dritten
noch Zwang durch Behörden, aber schon gar nicht Zwang durch Kollegen/innen, die meist nur Angst haben selbst nicht bestehen zu können und deshalb hier Reglementierungen fordern.

Das Angebot der Fortbildung muss kostenfrei sein, Dinge der Basis betreffen.
Aber dafür wird es keine Stellen geben, die das finanzieren....
Es gibt weder auf der Seite der Sexworkerinnen Interesse (bis auf einige wenige) daran, noch auf der Seite der offiziellen Stellen(die das finanzieren sollten)

Wäre die Fortbildung Zwang und müsste eigenfinanziert werden verdienen wieder nur die dran, die es anbieten....(wobei mir nicht klar ist, welche Qualifikation zum Unterrichten befähigt), den Sexworkern ist aber damit nicht geholfen.

Meine vielleicht etwas unbequeme Meinung
Tanja
Du hast natürlich recht Tanja , für alle Bereiche kann hier nicht die Rede sein ......
auch das Beispiel "Laufhaus" ist nicht aus der Nase gezogen *leider*

Ich kann nur von der Escortbranche sprechen , und hier ist eine Ausbildung in Betracht zu ziehen als auch umsetzbar und auch von Kunden sicherlich erwünscht !
Dennoch wäre für alle Bereiche zB ein Crashkurs in Gesundheit , Rechte ect. nicht "unvorteilhaft" .....
Und dies sollte doch auch im Sinne des Betreibers sein !?

Liebe Grüsse

QUEEN

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Beitrag von Tanja_Regensburg »

Solange die Sexworkerinnen die Möglichkeit haben diese Fortbildung freiwillig und kostenlos zu machen geb ich dir Recht liebe Queen.

Für den Escortbereich...
auch da gibt es genug Kolleginnen, nicht alle besitzen qualifizierte Ausbildungen und sehen den Vorteil von Fortbildungen... viele sind da reingerutscht auf Grund einer Notlage und auf Grund ihres Aussehens gut gebucht.
Die werden keine Fortbildung freiwillig machen, denn sie sind so zufrieden wie es ist.

Fortbildung muss immer mit kompetenten Lehrern gemacht werden.

Selbständigkeit... Basisseminar durch Industrie und Handelskammer

Rechte und Pflichten... Rechtsanwalt, der sich in diesem speziellen Metier auskennt

Steuern... Steuerberater mit Fachwissen Steuergesetze und Prostitution

Gesundheit... Arzt

Marketing.... Werbefachleute

Styling und Typberatung... ausgebildete Maskenbildnerin oder Visagistin mit Diplom und Lehrerfahrung


Umgangsformen und Parkettsicherheit...
Schulungen und Ausbildung in anregender Konversation...
Psychologische Schulungen...

Fachleute, die genügend Kompetenz aufweisen...

usw.

Weißt du wie teuer das wird? Ich kenne solche Schulungen von großen Firmen für ihre Mitarbeiter und kann dir sagen, dass das nicht finanzierbar ist.

Alles andere macht aber kaum Sinn...

Ich denke mal, (ich habe an solchen Schulungen teilgenommen und für mich viel gelernt), ich wäre nicht im Stande auszubilden oder zu lehren... wenn dann nur ungenügend... das ist dann aber verantwortungslos.

Welche Qualifikationen, bzw welche Lehrer bei Fortbildungen würdest du favorisieren , und wie sie finanzieren?

Das ein solches Fortbildungsangebot wünschenswert wäre ist unbestritten!

Nur die Umsetzung lässt sich professionell nicht realisieren ohne Geldgeber.....

und unprofessionelle , fehlerhafte Schulungen bringen niemandem etwas, außer dem, der sie anbietet und dafür kassiert.

Ihr vergesst immer den Umstand, dass Betreiber von den Sexworkern für ihre Dienstleistung rund um Sexwork(Möglichkeit der Ausübung in bereitgestellten Räumen, Werbung, Unterkunft,usw.) nur bezahlt werden und nicht Sexworker dort angestellt sind. Denn Angestelltenverhältnisse sind weder in Deutschland noch Österreich Gang und Gebe sondern maximal die Ausnahme.

Seit wann kümmert sich ein Dienstleister um die Fortbildung seines Auftraggebers?
Wenn er darum gebeten wird, dann kann er aus seinen Erfahrungen heraus darüber informieren, aber sicherlich nicht schulen!

Tanja, die das alles nicht so euphorisch sieht
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Beitrag von ex-oberelfe »

Prinzipiell bin ich für eine Ausbildung als auch für eine Einstiegsberatung.
Eine Ausbildung kann sehr viele Punkte beinhalten, die nacher viele Risiken vermeidet.

Dennoch wie bereits erwähnt, muss diese Ausbildung freiwillig passieren, bezüglich der Kosten bin ich mir da aber auch etwas unsicher, da viele in die Sexarbeit eben aus finanziellen Nöten einsteigen und sich eventuell diesen "Crashkurs" gar nicht leisten können.

Wer bezahlt diesen Kurs dann, wenn SW kein Geld hat?

Ein schwieriges Thema, allerdings, wer solch eine Ausbildung macht, sollte ein Zertifikat bekommen, ebenso ist die Frage natürlich offen, wer soll diese Ausbildung durchführen, wer dient hier denn als Fachkraft?

Bereiche wie Gesundheit, Sicherheit und Rechte empfinde ich als sehr wichtig, und da sollte jeder Betreiber darauf achten, das Team gut einzuschulen zum Schutz der SW und um Gefahren zu vermeiden und zu minimieren, soweit es irgendwie möglich ist.
Dies sollte auf jeden Fall im Sinne der Betreiber sein, wer darauf nicht achtet, ist meiner Meinung nach sowieso Fehl am Platz.

Aber für mich oberste Priorität im Sinne der SW: Kein Zwang!!!
Es muss eine Möglichkeit für SW sein, in ihrem Sinne, Zwang wäre absolut nicht im Sinne der SW!!!
<i>::: Jasmin war SexarbeiterIn, später BetreiberIn und bis Ende 2010 für das Sexworker Forum mit besonderen Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit tätig :::</i>

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Beitrag von Tanja_Regensburg »

Mit einem Gedanken könnte ich mich allerdings sehr gut anfreunden....

Wer eine Agentur oder ein Etablissement, egal ob Wohnung oder Club betreiben möchte muss die entsprechenden Qualifikationen und eine Jobqualifizierende Ausbildung nachweisen in den Bereichen, die wichtig sind.

Marktwirtschaftliches Basiswissen in der Führung eines Betriebes, Rechte und Pflichten, Sicherheit, usw.

Wer heute ein Geschäft eröffnen möchte braucht Nachweise seiner Befähigung...

In der Gastronomie muss man Schulungen in der Hanswerkskammer vorweisen (Nachweise sind zwingend) sonst bekommt man keine Konzession.

In fast jedem Beruf braucht man , wenn man Mitarbeiter beschäftigt egal ob angestellt oder freiberuflich entweder einen Meisterbrief, der dazu befähigt oder aber einen Beleg vorgeschriebener Befähigungsnachweise.

Hier könnte man mit Ausbildung einiges bewirken und das wäre auch zum Teil über Kurse an den Handwerkskammern möglich.
Für branchenspezifische Fortbildungen könnte ich mir schon Vorstellen, dass es eine bezahlbare Ausbildung durch Fachleute gibt, eventuell auch staatlich gefördert...
Betreiberkompetenz wäre sicher ein Schritt in die Richtung Anerkennung von Sexwork.

Busserl
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Beitrag von Zwerg »

Tanja_Regensburg hat geschrieben:Mit einem Gedanken könnte ich mich allerdings sehr gut anfreunden....
Betreiberkompetenz wäre sicher ein Schritt in die Richtung Anerkennung von Sexwork.
Ich danke Tanja_Regensburg, dass sie den Gedanken aufgreift! Meines Erachtens unerlässlich, dass BetreiberInnen entsprechende Informationsangebote erhalten - aber auch diese entsprechend nützen müssten.

Wohin geht die SexarbeiterIn, sofern sie bei einer Agentur oder Bar arbeitet, zuerst, wenn sie eine Frage hat - zur ChefIn und somit hat hier entsprechendes Wissen vorhanden zu sein, um Falschinformationen (zu Ungunsten der SexarbeiterIn, oder des Kunden - und somit gesamt für die Branche) grundsätzlich zu vermeiden. Es ist ein vergleichsweise lächerlicher Aufwand im Vergleich zu den Nutzen, welche die Lernbereitschaft mit sich bringt (auch für die eigene Agentur, Bar oder was auch immer).

Gerade hier sehe ich auch definitiv eine "Auszeichnung mit einem Dokument, oder einem Siegel" angebracht - der bzw. die BetreiberIn hat den Kurs xxxx besucht und hat sich somit umfassend über die verschiedensten Bereiche der Sexarbeit informiert. Der Kurs wurde von folgenden NGO`s ausgerichtet bzw. unterstützt....

Wenn man nicht sogar einen Schritt weiter gehen sollte und dies als "Befähigung" für die Branche einführen möchte (was ich für noch sinnvoller halten würde) - wir erleben tagtäglich wie viel Unwissenheit vorherrscht und noch schlimmer: verbreitet wird. Wenn es meine Zeit erlaubt. blättere ich im EF und suche mir die verschiedensten Statements von diversen BetreiberInnen heraus. Ich kann nur sagen: In vielen Fällen entbehren die absolut jeglicher Grundlage. Auch aus den Gesprächen, die wir vor Ort führen, ist dies eindeutig abzulesen. Bitte dies nicht als Vorwurf zu sehen. Unwissend zu sein, ist meines Erachtens entschuldbar - nicht entschuldbar ist jedoch, wenn ich unwissend bleiben möchte, oder noch schlimmer, an anderer Stelle falsches Wissen verbreite.

Christian

Hanna
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Beitrag von Hanna »

Hallo zusammen,
ich finde das war eine sehr fruchtbare Diskussion und Tanja und Oberelfe habe einen vernünftigen Konsens gefunden.

@Christian
Gerade hier sehe ich auch definitiv eine "Auszeichnung mit einem Dokument, oder einem Siegel" angebracht - der bzw. die BetreiberIn hat den Kurs xxxx besucht und hat sich somit umfassend über die verschiedensten Bereiche der Sexarbeit informiert. Der Kurs wurde von folgenden NGO`s ausgerichtet bzw. unterstützt....
jetzt habe ich deine Intention besser verstanden. Das macht Sinn, nur mußt du dir darüber im klaren sein, daß das ein größeres Projekt ist, das einer allein kaum wuppen kann.
Denn letzlich müssen ja die Betreiber dann flächendeckend erfaßt werden sonst sind die nicht Erfaßten ja im Nachteil...

lg, Hanna
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informator
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Hure als Ausbildungsberuf - Für und Wider

Beitrag von informator »

Also zum Eingangspost:

Als Außenstehender finde ich das schon etwas merkwürdig. In Deutschland braucht man zum Glück noch nicht für alles einen Befähigungsnachweis.

Kenne einige Leute, die haben ihre Berufausbildung geschmissen, sind aber erfolgreiche Unternehmer.

Was anderes wäre es vielleicht, wenn sich irgend ein Amt o.ä. dafür zuständig fühlen würde und irgendwelche BASIC's in ein paar Tageskursen (kostenlos) vermitteln und dafür dann Scheine ausstellen würde, ohne die Teilnehmer selber zu registrieren.

Für die o.g. Scheine könnte man ja versicherungstechnische Vorteile o.ä. einräumen.

Vielleicht sollte man von Politikern eher einen Basisbefähigungsnachweis fordern. :002