Prostitution hörbar - Musik der Prostitution

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Marc of Frankfurt
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Prostitution hörbar - Musik der Prostitution

#1

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2006-12-19, 16:52

.


Das Unsichtbar-Diskrete hörbar gemacht:

Bild



Das deutsche Dirnenlied. Literarisches Kabarett von Bruant bis Brecht (Gebundene Ausgabe)
von Roger Stein
Theaterwissenschaftliche Doktorarbeit Uni Wien
Preis: EUR 47,90
bei Amazon





Bild

Der Autor (31 J.) und Sänger bei der Buchvorstellung im Puff in Wien.

Toller Hintergrund-Zeitungsartikel:
http://www.zeit.de/2006/50/P-Roger-Stein?page=all und kopiert http://www.facts.ch/dyn/magazin/wissen/695854.html

Hörproben auf seiner schönen Homepage:
www.dirnenLied.de
Über seine eigene Musik mehr unter: www.WortFront.com





In der Antike waren die Huren für die Oberschicht gutausgebildete Tänzerinnen und Musikerinnen.


Prostitution ist in weiten Bereichen jedoch ein Armutsphänomen mit all seinen Konsequenzen: Analphabetismus, Qualifikationsmangel, Migration, Illegalität, prekäre Arbeitssituationen ...

Ursachen: Arme Männer, die keine feste Partnerin aushalten können und arme Frauen, die ihre Existenz sichern müssen und z.B. als Alleinerziehende Geld verdienen müssen, jedoch sich nicht auf eine feste Ehebindung einlassen wollen.

Ein Tabu Prostitution existiert letztlich, im Dienste einer zeugungsfreundlichen Sexualmoral.

Doch wegen dieser Konditionierung war die Liebe immer nur käuflich: In der Ehe ebenso wie in der Prostitution.

Doch mit der Moderne sollte die Befreiung der Liebe kommen:

Die Hure als Kampffigur der Boheme entstand, um die erste Sexuelle Revolution gegen die tradierte bürgerliche Moral einzuleiten. In der Malerei siehe dieses Buch.




Einziges mir bekanntes Hurenprojekt mit "musikalischer" Homepage: www.lesPutes.org




Wer kann weitere Titel aufzählen, wo das hohe Lied der Prostitution besungen wird? Gehört doch auch zum hohen Lied der Liebe? Ist sexuelles Kulturgut!

Prostituierte und Freier sollten es kultivieren, so wie die Schwulen und Lesben ihren Christopher Street Day/Gay Pride feiern.



.

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Musik als Karriere nach der Prostitution

#2

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2006-12-21, 21:06

Musik als Karriere nach der Prostitutionskarriere:



Bild

Der Rapper Mickey Avalon aus LA

präsentiert freizügig seine beruflich-sexuelle Vergangenheit und outet sich provokant als Ex-Stricher.


Sehr mutig! Ein Vorbild?


Schade:
# Er scheint nur negatives in seiner Prostitutionszeit erlebt zu haben, vielleicht weil er zu jung hineingeraten ist und sich nicht emanzipieren konnte.
# Er scheint sich nur negativ über Prostitution zu äußern und bedient damit die herrschenden Vorurteile der Gesellschaft.
# Er nutzt die Öffentlichkeit um seine negativen Prostitutions-Erfahrungen zu verarbeiten und die Öffentlichkeit nutzt ihn um das Prostitutionsvorurteil bestätigt zu bekommen.
# Er profitiert medial-wirtschaftlich vom sog. Huren-chic während gleichzeitig Prostitution immer noch nicht entkriminalisiert ist.
# Er bedient möglicherweise das Prostitutionsstigma und die Meidengesellschaft, so wie er früher die Freier bedient hat.


Einmal Hure - immer Hure? (Forum: sexworker-only)
Was ist eine Medienhure?
Was ist eine Hure?
Was ist eine gute Hure? Was ist eine schlechte Hure?




-----
Bericht vom Auftritt in München:
www.orf.at

Homepage:
www.mickeyavalon.com

Videos:
www.yourtube.com
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#3

Beitrag von Heinrich » 2006-12-23, 18:53

Zu „Musik“ und „Prostitution“ fällt mir spontan das Lied „Teenage Prostitute“ von Frank Zappa ein. Als MP3 im Web zu hören:

http://bonsaikitten.sphosting.com/weblo ... titute.mp3

Zu Lebzeiten Frank Zappas habe ich viele seiner Konzerte besucht. Das war immer der Höhepunkt des Jahres.

Liebe Grüße
Heinrich

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Musik als Karriere nach der Prostitution

#4

Beitrag von Heinrich » 2006-12-23, 21:08

Eine musikalische Karriere nach der Sexarbeit scheint es öfter zu geben. Auch die Amerikanerin Candye Kane hat nach ihrem "ersten Leben" umgesattelt und ist Bluessängerin geworden, und sie macht das wirklich gut!

http://www.candyekane.com/index.html

http://www.bluessearchengine.com/bluesa ... ekane.html


Liebe Grüße
Heinrich

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Bildende Kunst und Prostitution

#5

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2006-12-24, 05:20

Eine die Erotik-feiernde, wirkliche Künstlerin:



Da kreiert sie gleich auch praktisch-kuschelige :-) Fanartikel.

Bild

Therapeutic Bra Pillow
www.candyekane.com


Wie wundervoll diese in Soft-Kunst à la Claes Oldenburg umgesetzen primären weibliche Geschlechtsmerkmale. Eine wunderbare Geschäftsidee neben dem Versand von persönlichen Dufthöschen.



Siehe auch Busen-Schals:

Busen-Schals


Folgende Sofadekoration-Prunkkissen, inspiriert von der tiefergelegenen Region unterhalb der Gürtellinie konnte ich bereits bei einer Sexworker-Fortbildung von Laura Merrit aus Berlin kennenlernen:

Bild

Wundervolle Vulva
www.sexclusivitaeten.de

Vorzüglich geeignet für sonst bisweilen spröden Sexualkundeunterricht aber auch für Tantra-Workshops und natürlich auch zur Ausgestaltung unserer erotischen Salons ...


Wünsche fröhliches Kuscheln...
...nicht nur zum Fest der Liebe.
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Aufgewachsen im Bordell

#6

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2006-12-26, 20:23

Sänger James Brown, Godfather of Soul

Bild

wuchs im Bordell auf.


Vgl. Edit Piaf





"Godfather of soul exits world stage
Jame Brown dies of pneumonia at 78
Star who inspired funk, disco and rap

The music world is in mourning after one of its greatest showmen, the "Godfather of Soul" James Brown, died yesterday at 78. The pompadoured R&B pioneer, whose half-century career inspired funk, disco and rap, had been admitted to hospital in Atlanta with pneumonia. His many showbusiness friends and admirers paid tribute the performer known affectionately as "Mr Dynamite". He grew up in a brothel and started his first group behind bars, but went on to become a huge influence on popular music in the 20th century..."

Quelle: http://www.timesonline.co.uk/article/0, ... 93,00.html



"James Joe Brown Jnr was born in 1933 (some sources say 1928) in a one-room country shack just outside Barnwell, South Carolina. His parents separated when he was four and Brown didn't see his mother again until 1959. Just before his sixth birthday, he and his father moved across the South Carolina/Georgia state line into Augusta, to live with his Aunt Honey. She was the madam of a brothel at 944 Twiggs Street, James Brown's new home. At the whorehouse, he was frequently beaten by his father and other male tenants. He was also expected to contribute to the rent by procuring customers and shining shoes."

Quelle: http://news.independent.co.uk/people/ob ... 103707.ece
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#7

Beitrag von Zwerg » 2006-12-27, 00:33

Zu dem Thema fallen mit selbst eigentlich nur 2 Songs ein....

House of the rising sun (ich glaube in der Originalfassung geht es um "poor girls")

und die Spider Murphy Gang

In München steht ein Hofbräuhaus
doch Freudenhäuser müssen raus
damit in dieser schönen Stadt
das Laster keine Chance hat

Doch jeder ist gut informiert
weil Rosi täglich inseriert
Gang und wenn dich deine Frau nicht liebt
wie gut das es die Rosi gibt

Und draussen vor der grossen Stadt
stehn die Nutten sich die Füsse platt
Im
Skandal im Sperrbezirk
Skandal im Sperrbezirk
Skandal - Skandal um Rosi

Ja Rosi hat ein Telefon
Sperrbezirk auch ich hab ihre Nummer schon
unter 32-16-8
herrscht Konjunktur die ganze Nacht

Und draussen im Hotel D'Amour
langweilen sich die Damen nur
weil jeder den die Sehnsucht quält
ganz einfach Rosis Nummer wählt
Und draussen vor der grossen Stadt
stehn die Nutten sich die Füsse platt

Skandal im Sperrbezirk
Skandal im Sperrbezirk
Skandal - Skandal um Rosi

Moral - Skandal
Moral - Skandal
Moral - Skandal
Skandal um Rosi

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Frankie and Johnny

#8

Beitrag von Zwerg » 2007-01-07, 00:51

Vertont, verfilmt, verarmt

Im Oktober 1899 erschießt in St. Louis eine Prostituierte ihren Geliebten. Sänger wie Bob Dylan und Stevie Wonder machen Frankie und Johnny zur Ballade des Jahrhunderts.

Der böse Schwarze, der bad nigger ist in den USA eine sprichwörtliche Figur: Ob aus Filmen wie Tarantinos Pulp Fiction oder aus dem wirklichen Leben, wo der Boxer Muhammad Ali genauso für den aufmüpfigen Afro-Amerikaner steht wie der radikale Politiker Malcolm X bis hin zu einer ganzen Musikrichtung, dem Gangsta-Rap mit seinen Stars Public Enemy, Snoop Dogg, Tupac Shakur und P. Diddy. Er ist einer, der sich wehrt, vor allem aber ist er männlich. Dabei war doch der Prototyp eine Frau.

Die Prostituierte Frankie Baker hatte so gar nichts vom angepassten Schwarzen, wie er als Onkel Tom im weißen Nordamerika des 19. Jahrhunderts populär geworden war, im Gegenteil. Erst gab Frankie 1899 ihrem Zuhälter Al alias Johnny die Kugel, und dann, als ihr Fall zur amerikanischen Ballade wurde, legte sie sich auch noch mit der Unterhaltungsindustrie an.

Frankie und Johnnie, die Geschichte des unglücklichen Paars, rührte Generationen, ist gewissermaßen die US-Version von Romeo und Julia. Man findet kaum einen namhaften US-Sänger des 20. Jahrhunderts, der nicht eine der ungefähr 1000 Versionen des Songs im Repertoire hatte. Mississippi John Hurt sang diesen Ur-Blues. In der Version von Louis Armstrong stößt Frankie beim Eisessen auf ihren untreuen Freund, der mit der Nebenbuhlerin durch einen Strohhalm trinkt. Bei Stevie Wonder sieht Frankie Johnny in einem Fenster so high, high, der Song ist reinster Soul mit vielen ohos und yeahs. Sam Cooke wurde wie der von ihm besungene Johnny erschossen.

Auch Weiße vergriffen sich an dem schwarzen Liedgut, die Schauspielerin Mae West machte das Lied zu ihrem Markenzeichen, bei Bob Dylan wird Frankie nach der Mordtat fromm, bei Elvis Presley findet der Mord auf der Bühne statt, Jerry Lee Lewis rockte und bei Johnny Cash wird statt gemordet nur geohrfeigt. Als erstaunlichste Musikdokumente seien die deutschen Interpretationen von Hildegard Knef (Lola und Jonny) und Roland Heinrich (Frankie und Jenny) genannt.

Kaum war der Tonfilm erfunden, erschien das Drama auch auf der Leinwand. Der blutjunge Cary Grant spielte an der Seite von Mae West 1933 die tragischen Ereignisse nicht ganz so tragisch nach. 1936 hatte eine Verfilmung mit Helen Morgan und Chester Morris Premiere, vor 40 Jahren eine andere mit Donna Douglas und Elvis Presley und 1992 die New Yorker Version mit Michelle Pfeiffer und Al Pacino. Gemeinsam ist allen Verfilmungen, dass Weiße das Paar spielen. Schwarze waren als kommerzielle Zielgruppe nicht von Interesse, im Kino tauchten sie lange nur als augenrollende Clowns auf. Die Handlung entfernte sich über die Jahrzehnte immer weiter vom Original.

Meisterregisseur John Huston unternahm als Erster eine umfangreiche Recherche zu den wahren Hintergründen des Songs. Schließlich haben auch Schriftsteller über Frankie und ihr Unglück gearbeitet. William Faulkners Version, in den 40er Jahren geschrieben, erschien 1978, und Carson McCullers beschrieb Das Mädchen Frankie 1946.

Es war eine Gewalttat im Halbweltmilieu, die für die amerikanische Kunst zum großen Thema wurde. Der Johnny des Liedes hieß in Wirklichkeit Allen Britt, genannt Al oder Albert. Dementsprechend lautete die Ur-Version des Songs Frankie and Albert. Frankie Baker war vermutlich Anfang 20, als sie Al kennenlernte. Er war 15 und, nach Aussage von verschiedenen Zeitzeugen, ein begnadeter Ragtime-Pianist. Frankie Baker war in St. Louis, wahrscheinlich 1876 in der Zeit der Reconstruction geboren worden, als nach dem amerikanischen Bürgerkrieg die abgespaltenen Südstaaten wieder in die Union eingebunden wurden. Sicher ist, dass sie älter als ihr Liebhaber war. Jedenfalls zogen Frankie und Albert zusammen in die Targee Street in St. Louis.

Es war das Stadtviertel der Spielkasinos und Bordelle, und Frankie Baker war Afro-Amerikanerin. Sie zog sich extravagant an und beeindruckte im purpurroten Kleid und mit riesigen Diamanten an den Ohren. Als Frankie 1899 aktenkundig wurde, war sie schon eine Berühmtheit, die durch ihre Großzügigkeit genauso auffiel wie durch ihr attraktives Aussehen und ihren Stolz. Sie war eine Königin in ihrem Milieu. Und sie war eine Hure und Allen ihr Zuhälter.

New Orleans hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine maquereau, eine farbige Elite, die ihr Einkommen aus der Schwäche der Weißen für schwarze Mädchen bezog. Nun wurde St. Louis zum neuen Sündenpfuhl. Bordelle und Spielcasinos öffneten zwischen 12. Straße, Carr-, Targee- und Pine Street. Schießereien um Nichtigkeiten waren dort Alltag, und es gehörte auch dazu, dass sie sofort in Liedern in den Bars und auf den Straßen besungen wurden. Aber kein Song wurde so berühmt wie Frankie and Johnny alias Albert.

Durch Zeitungsartikel und Gerichtsakten sind die Ereignisse relativ gut dokumentiert. In der Nacht zu Sonntag, dem 15. Oktober 1899, gab Al ein Tanz-Konzert auf einer Party. Al trank und spielte auf dem Klavier, wie immer. Noch ein Menschenleben später wird sich Frankie erinnern: Der Junge konnte spielen! Sie suchte und überraschte Al im Korridor des Phoenix Hotels, wo er mit der 18-jährigen Prostituierten Alice Pryar flirtete. Sie forderte ihn auf, herauszukommen, es begann eine lautstarke Auseinandersetzung. Ein Menschenauflauf bildete sich und genoss das Spektakel. Al weigerte sich, mit ihr nach Hause zu gehen.

So betrat Frankie allein ihre Wohnung Targee Street 212. Sie untersuchte ihr Gesicht im Spiegel. Ein Auge war vereitert, eine Folge von Al%u2019s Schlägen vor ein paar Nächten, als er sie erbarmungslos verprügelt hatte. Frankie Baker legte sich ins Bett und versuchte vergeblich, einzuschlafen.

Es war drei Uhr am Sonntagmorgen, als Al dort erschien. Er fand Frankie vor, die ihn erwartete. Sie stritten sich weiter, während er zu Bett ging. "Was ist los mit dir, Al?" Der schrie zurück: "Was zur Hölle machst Du in diesem Bett?" Er nahm die Hand in seine Tasche, hatte plötzlich ein Messer und ging um ihr Bett herum. Zwei Mal stach er auf sie ein. Frankie schrie: "Ich bin der Boss hier, ich zahle Miete ." Dann steckte sie ihre Hand unter das Kissen, wo ein Gewehr lag und drückte ab. "Ich hab nur einmal geschossen, immer noch im Bett liegend", sagte sie später aus.

Al schaffte es trotz seiner Verletzung, auf die Straße zu kommen und sich bis zum Haus seiner Eltern in derselben Straße zu schleppen. Seine Mutter hörte ihn rufen. Sie fand ihn im Pyjama auf der Eingangstreppe liegend und begann zu schreien: "Frankie hat Al erschossen!" Innerhalb weniger Minuten wusste es die ganze Nachbarschaft.

Noch in derselben Nacht schrieb Bill Dooley, ein Bar-Sänger, die Ballade "Frankie Killed Allen". Doch Al Britt lebte noch, lag schwer verletzt im Krankenhaus. Frankie wurde von der Polizei dorthin gebracht, damit Al sie identifizieren könne. Sie blieb dabei, dass sie sich selbst hatte verteidigen müssen.

Al%u2019s Todeskampf dauerte vier Tage, dann trugen sie ihn zu Grabe. Frankie saß derweil im Gefängnis. Die Untersuchungskommission kam einen Monat später zu dem Schluss, dass die Tötung in Notwehr erfolgte. Der Richter ließ ihr sogar das Gewehr zurückgeben. "Weiß nicht mehr, was ich damit gemacht habe. Habe es wohl versetzt oder weggegeben. Jeder trug damals ein Gewehr. Schätze, ich war nicht sehr schuldig, wenn der Richter mir mein Gewehr zurückgab, oder?", kommentierte sie später die Ereignisse.

Frankie Baker blieb noch für ein Jahr in St. Louis. Zwei Monate nach Al%u2019s Tod hörte sie die Ballade zum ersten Mal. Immer wenn sie die Straße entlangging, begannen die Leute sie zu singen. Sie fühlte sich von dem Lied regelrecht verfolgt, flüchtete nach Omaha, Nebraska. Aber auch dort kam sie nicht zur Ruhe, weil der Song schon angekommen war. Sie ging weiter nach Portland, Oregon, die Ballade erklang überall.

Johnny statt Allen tauchte zuerst in einer weit verbreiteten Komposition von den Leighton Brothers und Ren Shields auf, die 1912 veröffentlicht wurde. Offenbar war ihnen Allen zu behäbig. Frankies Name blieb: Frankie and Johnny sang jeder Straßensänger und es tönte aus jedem Grammophon.

Frankie arbeitete im Norden der Stadt als Prostituierte und kam einige Male ins Gefängnis. 1925 eröffnete sie ihren eigenen Schuhputzsalon,später arbeitete sie als Zimmermädchen im Royal Palm Hotel. Als 1933 bei Republic Pictures der Film She Done Him Wrong mit Mae West und Cary Grant herauskam, wurde Frankies Geschichte einem noch größeren Publikum bekannt gemacht. Dazu Frankie: Als der Mae-West-Film in die Stadt kam, versammelten sich Männer und Frauen vor meinem Salon und zeigten auf mich.

Manche kamen herein und ließen sich die Schuhe putzen, andere fragten, ob sie die Frau aus St. Louis sei und stellten ihr dumme Fragen. Frankie hatte es über und verweigerte Antworten. Doch selbst Autogramm-Sammler belästigten sie, meistens in Briefen. Manche legen Geld mit hinein, die sind natürlich nicht so schlimm. Gegenüber Reportern bestand sie darauf, dass sie einfach nur Frieden wolle: Ich weiß, dass ich schwarz bin, aber ich habe trotzdem meine Rechte.

Im April 1938 verklagte Frankie Baker Republic Pictures für erlittene Schäden auf 200 000 Dollar Schadenersatz. Der Prozess fand in St. Louis statt, die fast 66-jährige Frankie kehrte zurück, und sie war noch witziger als Mae West. Für die Filmgesellschaft Republic waren die Anwälte bestrebt, nachzuweisen, dass jenes Lied sich nicht auf den Frankie-Baker-Vorfall beziehe, und sie bemühten sich um den Nachweis, dass der Song schon vor 1899 existiert habe.

Mit Sigmund Spaeth beriefen sie eine Autorität für volkstümliche Balladen und Lieder als Sachverständigen. Noch 1927, 15 Jahre zuvor, hatte Spaeth in einem Buch festgestellt, dass Frankie and Johnny auf der Frankie-Baker-Schießerei beruhte. Jetzt aber, nachdem sein Gutachten mit 2000 Dollar bezahlt worden war, revidierte er sich und behauptete, der Song sei gar nicht in St. Louis entstanden und Frankie Baker habe seine Entstehung nicht inspiriert.

Der Jury wurde der Film mit Mae West und Cary Grant gezeigt, aber da alle Figuren Weiße waren, konnten die weißen Juroren nicht erkennen, wie diese nach Frankies Leben gezeichnet sein sollten. Der Anwalt der Gegenpartei führte aus: %u201EFrankie Baker will sich zu ihrem persönlichen Nutzen eine der schönsten Balladen der amerikanischen Geschichte aneignen. Wenn Sie ihr Recht geben, kann sie jeden verklagen, der jemals dieses Lied gesungen hat. Schicken Sie sie zurück nach Portland in Oregon in ihren Schuhputzsalon, das ist ein ehrliches Geschäft: For an honest shine, let her have an honest dime, für einen ehrlichen Glanz einen ehrlichen Groschen. Machen Sie sie nicht zu einer reichen Frau, weil sie vor 40 Jahren hier in St. Louis einen kleinen Jungen erschossen hat.

Während Republic ausschließlich weiße Anwälte und Zeugen aufbot, waren die von Frankie Baker allesamt schwarz. Auch die Jury der zwölf Geschworenen war komplett weiß und so ist das Urteil des Prozesses nicht sonderlich überraschend. Frankie verlor.

1936 brachte Republic einen anderen Film unter dem Titel Frankie and Johnny mit Helen Morgan in die Kinos, Frankie klagte und verlor 1942 noch mal.

Zurück in Portland wurde die echte Frankie Baker dagegen zum lebenslangen Sozialfall und in den 1950er Jahren in die Psychiatrie eingewiesen. In geistiger Umnachtung erzählte sie, dass sie vor 100 Jahren nach Portland gekommen sei. Es war offensichtlich, dass sie den Verstand verloren hatte, nur das eine Ereignis, das alles in ihrem Leben verändert hatte, war ihr noch sehr bewusst: "Ich habe damals 1899 meinen Liebhaber in St. Louis erschossen."

Aber obwohl in den Verfilmungen immer Weiße das tragische Paar spielen, lebte der Song und sein Phänotyp des bösen Schwarzen bei den Afro-Amerikanern fort. Musikforscher wie der amerikanische Professor Cecil Brown sind sich einig: Mit Songs wie "Frankie and Johnny" wurde ein neuer Held in der schwarzen Mythologie etabliert. Es ging von nun an nicht mehr um den gutmütigen Onkel Tom, der sich von den Weißen drangsalieren ließ und dazu noch von einer weißen Schriftstellerin, Harriet Beecher-Stowe, erfunden wurde. Die Nachkommen der Sklaven bevorzugten von jetzt an neue Helden, solche wie Frankie eben. Die bösen Schwarzen, die bad nigger, wurden zu Idolen. Ihre Beispiele dienten nicht nur in Musik und Filmen als Vorbilder, auch politische Organisationen wie die Black Panther bezogen sich ausdrücklich auf sie.

Sieht man heute Videoclips des Gangsta-Rap mit ihren mit Goldkettchen behangenen Macho-Helden, bei denen Frauen nur Dekoration sind, sollte man sich erinnern, dass nicht ein Mann, sondern eine Frau Ahnin all dieser coolen "bad motherfucker" ist.

http://www.tagesspiegel.de/sonntag/arch ... 001201.asp

Nachsatz vom RZ - Der Song (besonders in der Version von Brook Benton) ist einer meiner absoluten Favorites!

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Musikanten und Menschenhandel

#9

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-01-08, 08:23

Globalisierung war schon immer. Menschenhandel bzw. Internationale Pendler-Migration auch zum Zwecke der Sexarbeit sind nicht wirklich neue Phänomene.

Hier ein Beispiel aus meiner Region um 1800: Hessen, Frankfurt am Main, Deutschland:



The Hurdy-Gurdy Girls

Die hessischen Drehleier-Spielerinnen



Bild

Historieninfo aus dem Musikinstrumentemuseum


Damals habe in Hessen Armut geherrscht wegen Überbevölkerung und ständiger Güterteilung bis hin zur landwirtschaftlichen Unwirtschaftlichkeit. (Durch die Vernichtung des Verhütungswissen in der Hexenverbrennung, haben Klerus und Landadel sichergestellt, daß überzahlreiche Arbeitskräfte zur Güterbewirtschaftung und Landesverteidigung produziert wurden.)

Beim überlebensnotwendigen Nebenerwerbshandel mit Heimarbeitsprodukten wurde "sex sells", die verkaufsfördernde Wirkung durch jungen Musikerinnen entdeckt. (Analog den 70ern mit den nakten Frauen in Automobilwerbeanzeigen.)

Handwerkswaren und Musikerinnen gelangten in prosperierende Regionen in ganz Europa und sogar bis nach Amerika, wie etwa in Goldgräbergebiete. (Heute sind USA und EU die "Goldgräbergebiete" für Frauen aus Osteuropa, Asien, Lateinamerika und Afrika.)

Seelenhändler haben ebenfalls die neuen Marktchancen entdeckt und Musikerinnen in Amüsierbetriebe und zur Prostitution vermittelt. (Migranten bedienen sich Schleusungsdienstleistungen, um ihr Ziel zu erreichen. Männer suchen bei Agenturen nach neuen Partnern. Menschenhändler nutzen unmenschliche Verhältnisse, widrigen Gesetzeslagen und Unwissenheit aus.)

Erst die Kirche und Gesetze haben dem Ausverkauf der Mädchen Einhalt geboten. (Heute ist analoges von manchen Balkanländern, Thailand... bekannt.)

Moderne Foto-Homage an die Hurdy-Gurdy Girls

Der Preis für die Künstlerinnen:
viewtopic.php?p=78574#78574
im Thema
www.sexworker.at/migration





Und so wurde früher Aufgeklärt

Bild

Foruminterner Querverweis:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=8236#8236 (Ausstellung Sexwork)





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Re: Musik als Karriere danach

#10

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-02-05, 00:59

Heinrich hat geschrieben:Eine musikalische Karriere nach der Sexarbeit scheint es öfter zu geben.
Und Prostitution ist nicht der einzige Job mit "Jugendlichkeitszwang" und mit mit zunehmender Reife degressiver Einkommenserwartung.




Bild
Bild

Analog ist es dem Mode-Model Carla Bruni ergangen.

Nachdem nach einer vielgefragten geschäftlichen Hochzeit, die Nachfrage plötzlich abbrach stand sie vor der Frage: Trinke ich jetzt Alkohol oder was mache ich?

In ihrem freimütigen TV-Interview schildet sie, sich für Musik entschieden zu haben. Jetzt vertont sie erfolgreich mit der Kenntnis von nur 6 Akkorden Gedichte die sie liebt.

Es ist diese Liebe, der Ausdruck einer am Leben gereiften Person, die sich gefunden hat, die sie so erfolgreich macht in ihrer zweiten Karriere.


Mehr ... oder hier
www.carlaBruni.com






Seit Dezember '07 die Geliebte des französichen Präsidenten !

http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=29395#29395





.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 2008-03-26, 01:59, insgesamt 2-mal geändert.

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Musik der Sexworker Bewegung

#11

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-03-14, 22:53

Song: "Sex work is work.

One world - one love."



Sing mit uns den Song "one-whore" der APNSW's Star Huren Show
(Asia Pacific Network of Sex Workers).


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VlRQwVymeWA[/youtube]

YouTube: Song der APNSW Sexworker Bewegung

Video: Full Screen




Der Song geht auch darüber, warum Prostituierte nicht gerettet werden wollen.

Ein Karaoke-Video gibt es auch und in fünf Wochen soll es ein Karaoke Video mit verschiedenen SängerInnen aus verschiedenen Kontinenten geben.





APNSW Bangkok Office
[Tonette Lopez Centre for Sex Workers Human Rights]
1511/18 [near Paholyothin Rama Theatre]
Paholyothin Road, Samsen-nai, Payatai,
Bangkok 10400 Thailand
http://apnsw.org


.
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Lieder im Bordell, Köln, 23.03.07

#12

Beitrag von certik » 2007-03-19, 15:17

Stella Ahangi präsentiert: Lieder im Bordell

Prostitution wurde im Laufe der Jahrtausende immer wieder neu bewertet. Zurückgehend auf den Fruchtbarkeitszauber wurden Prostituierte vor rund 3000 Jahren als Vertreter der Göttinnen auf Erden verehrt.
Seitdem hat dieser Berufsstand je nach Epoche und Kultur sowohl gesellschaftliche Anerkennung als auch extremste Ablehnung erfahren.
Aber kein anderes Metier hat Künstler derart inspiriert wie das Rotlichtmilieu. Ob Dichter, Musiker oder Maler (Toulouse Lautrec, Cézanne, Degas): viele ihrer Werke entstanden im Bordell oder behandeln das Thema.
Stella Ahangi hat inzwischen die Verbindung von Musik und Bordell wieder belebt. Im September 2006 präsentierte sie mit ihren Kolleginnen Adrienne Morgan Hammond und Britta Weyers im Pascha Nightclub zum ersten Mal die "Lieder im Bordell".
Natürlich drehte sich alles um Liebe, Lust, Schmerz und Leidenschaft. Klischees werden an solch einem Abend jedoch nicht bedient. "Die Dirne als Therapeutin, als die Einzige in dieser Welt, die dem vereinsamten Kunden lauscht, solche verklärenden Mythen aus Männersicht wiederholt der Abend allerdings nicht..." Stattdessen werden auch die Schattenseiten besungen. "...am Ende stehen viele Frauen auf und klatschen laut. Sie sind nicht nur wegen der Musik begeistert..." Deutschlandfunk).
Am 23. März, präsentieren die drei Sängerinnen noch einmal das Programm vom September. Begleitet werden sie dabei wieder von so renommierten Musikern wie Micki Meuser am Bass und Antonis Stoi am Piano.
Im Mai dann werden sie im Rahmen des "Sommerblutfestivals" mit einem neuen Programm im Pascha Nightclub auf der Bühne stehen.

Quelle: http://www.terminbasis.de/Kultur/Musik/ ... Koeln.html

www.Stella-Ahangi.de
Veranstaltung
[font=Verdana]www.schluss-strich.org gemeinnütziger Selbsthilfeverein, der SW bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt.[/font]

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#13

Beitrag von Lovis » 2007-03-19, 20:31

Hab mir grad den Song bei YouTube angehört - die Frau ist Wow ...

Listen!

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you will find what few have found ...

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#14

Beitrag von certik » 2007-03-19, 22:53

Hallo Lovis,

wärst Du bitte so nett und stellst den Link für YouTube hier ein - danke.
Ich habe gesucht und nichts von Stella Ahangi gefunden :009

LG certik
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Lovis
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#15

Beitrag von Lovis » 2007-03-19, 23:36

Hallo Certik

Oj, ich hab das Lied von oben gemeint (Marcs Posting vom 14. März):
"Sex work is work. One world - one love."

Das singt ein Mann, und dann kommt eine Frauenstimme dazu ...

alles Liebe
Lovis
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#16

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-04-08, 13:25

Neulich in Amsterdam:
Sexworker und Musiker gehen oft zusammen.





Shai Shahar - The Singing Gigolo

www.shaishahar.com





Er sang bei der Einweihung des Sexworker-Denkmals "Belle"





.

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#17

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-04-25, 11:17

Kleinkunst:

Prostitution? Ja, bitte!

(Mit Audio)
von lutherratte | Düsseldorf

Bild

Ich will ein Kind, guter Mann!






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#18

Beitrag von Tanja_Regensburg » 2007-04-25, 11:32

In diesem Text steckt viel Wahrheit......
Schade, dass es dieser Kabarett noch nicht in Bayern gastiert..... ich wär einer der ersten Besucherinnen!
Busserl Tanja
Das Leben genießen, sich nicht über Kleinigkeiten ärgern und großzügig sein: dann gelingt der Tag heute, und der morgige auch. Liebe und tu, was du willst. (Aurelius Augustinus)

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#19

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-07-18, 07:13

Edelprostituierte als Opernstoff


Giuseppe Verdis tragische «Traviata» in Neuinszenierung



http://www.ovb-online.de/news/kultur/ku ... 10,1015431


Ob es an folgende "Klassiker" herankommt?

Bild

[Bild Amanzon - Link Wikipedia]

Wer kennt die Callas-Einspielung?





Anna Netrebko und Rolando Villazon:
Youtube Videos



Opernfans hier im Forum?




.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 2007-11-10, 03:15, insgesamt 1-mal geändert.

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#20

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2007-08-07, 19:47

Danke für das Kompliment.
ps wußte gar nicht dass der song von james brown stammt, von dem ich wiederum erst erfahren habe, seit ich hier im forum infos poste.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 2007-11-10, 03:11, insgesamt 1-mal geändert.

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