Während Marcus Weinberg, frauenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion behinderten Prostituierten und minderbegabten SW aus Osteuropa die Anmeldung mangels Einsichtsfähigkeit verweigern will, plant Bundesgesundheitsminister Gröhe fremdnützige Forschung an Demenzkranken. Einigen CDU-Abgeordneten geht das dann aber doch zu weit...
http://www.tagesspiegel.de/politik/arzn ... 97360.html
Kasharius grüßt
Menschenversuche an Demenzkranken
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RE: Menschenversuche an Demenzkranken
Faschistoides Denken
Arzneimitteltests?
Die sind doch mit Risiken verbunden, wenn ich mich recht erinnere?
Macht nichts!
Nicheinwilligungsfähiges Frischfleisch wird bereitgestellt!
Da entfällt der Schadensersatzanspruch!
Wenn ich das hier mal so sagen darf:
Es ist mir scheissegal ob die deutsche und internationale Pharmaindustrie keine Versuche an nicht einwilligungsfähigen Menschen benötigt.
Die Profitinteressen dieser oder anderer Konzerne können nie ein Kriterium sein, das es rechtfertigt Menschen für Versuche zu gebrauchen.
Die Erwähnung dieses Kriteriums ist für mich bereits faschistoides Denken.
Was ich von Herrn Gröhes Speichelleckertum vor Hoechst und Co halte, ich denke ihr wisst es.
Allein, Herrn Gröhe attestiere ich, menschenrechtlich ist er fern der Einsichtsfähigkeit, das steht mal fest.
Seine Erlaubnis zur Berufsausübung als Abgeordenter des Bundestages, sollte ihm, seine eigenen Kriterien anwendend, nicht verlängert werden.
Die Masken der Menschenverachtenden fallen!
Arzneimitteltests?
Die sind doch mit Risiken verbunden, wenn ich mich recht erinnere?
Macht nichts!
Nicheinwilligungsfähiges Frischfleisch wird bereitgestellt!
Da entfällt der Schadensersatzanspruch!
Wenn ich das hier mal so sagen darf:
Es ist mir scheissegal ob die deutsche und internationale Pharmaindustrie keine Versuche an nicht einwilligungsfähigen Menschen benötigt.
Die Profitinteressen dieser oder anderer Konzerne können nie ein Kriterium sein, das es rechtfertigt Menschen für Versuche zu gebrauchen.
Die Erwähnung dieses Kriteriums ist für mich bereits faschistoides Denken.
Was ich von Herrn Gröhes Speichelleckertum vor Hoechst und Co halte, ich denke ihr wisst es.
Allein, Herrn Gröhe attestiere ich, menschenrechtlich ist er fern der Einsichtsfähigkeit, das steht mal fest.
Seine Erlaubnis zur Berufsausübung als Abgeordenter des Bundestages, sollte ihm, seine eigenen Kriterien anwendend, nicht verlängert werden.
Die Masken der Menschenverachtenden fallen!
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RE: Menschenversuche an Demenzkranken
Biokapitalismus - Ausbeutung ist Menschenrecht
Menschenhandel ist ein ideologisches Konstrukt zur Verschleierung der Ausbeutung
Hier der Hinweis auf einen Artikel, der das Thema grundsätzlich anzugehen versucht. Er wählt den Begriff Biokapitalismus und verdeutlicht u.a. am Beispiel des Handels mit Eizellen und an der Leihmutterschaft, wie weit das kapitalistische Verwertungsprinzip auch die Produktion von Körperstoffen lenkt. Kommerzialisierung nicht nur von sexuellen Diensten, sondern Nutzung der innerkörperlichen Produktion zur Mehrwertschöpfung also Profitgenerierung durch Kapitaleigner. Solange Profit an Kapitaleigner fließt ist der Körpereingriff als Biotechnologie ein EU Ziel. Wenn SW ihren Körper zur Sicherung des Lebensunterhaltes nutzen, also keinen Profit erwirtschaften, ist das ein Verstoss gegen die Menschenwürde. Ein Gesetz zur Vernichtung dieser Existenzform, dass als Konkurrenzschutz für Großbetriebe verstanden werden kann und Kapitalakkumulation in den Händen finanzkräftiger Akteuere fördert, das SW deren Monopolen aussetzt, ist vorgeblich ein Instrument zum Schutz der Menschenrechte von SW.
In diesem Kontext steht Gröhes Vorstoss, den ich, wegen seiner Breitenwirkung und seiner Verschiebung ethischer Grundannahmen für amoralischer halte, als die pädophile Verfehlung eines anderen CDU Mitgliedes. Das eine ist unentschuldbares Fehlverhalten eines Menschen, dem als Menschen zu begegnen ist, damit dieser durch das Verstehen in einem moderierten Prozess eventuell befähigt wird, sein pädophiles Begehren nicht in Handlung umzusetzen. Diese erschütternde Straftat macht den Menschen entgegen dem Alltagsverständnis nicht zum Monster, er bleibt Mensch! (So wie Betreibende von SW-Stätten nicht pauschalisierend zu Menschenhändler deklariert und zu Parasiten werden, auch wenn Thea Kleinert diesen Zusammenhang herstellt, siehe Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Parasit und Download der Broschüre der Linken: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 5559#95559, Download, S. 37 und so wie Sexarbeitende nicht Nutten sind). Ein Staat, der den Gebrauch des Menschen billigt, er ist monströs, er muss und darf abgeschafft werden.
Dass, was Herr Gröhe vorschlägt, wäre nach meinem Verständnis fachistoide Rechtspraxis. Sie ist geeignet, den Menschen rechtsförmig legitimiert zum Gebrauchsgegenstand herabzuwerten (rechtsförmiger Terror). Die eine Handlung verletzt unrechtmässig einen Menschen, die andere Handlung schafft die Rechtsgrundlage Millionen zu gebrauchen. Ausbeutung wird so zum Kriterium, dass Menschenrecht in zynischer Weise von Menschenrechtsverletzung trennt. Ausbeutung des Körperinneren wäre in so einem (?demokratisch-pluralen Rechts-?) Staat rechtskonform, also Menschenrecht, Erwerb des Lebensunterhaltes durch Sexarbeit gälte, den CDU Überzeugungen folgend, im gleichen als Gefährdung der Menschenrechte.
Susanne Lettow
Biokapitalismus und Inwertsetzung der Körper - Perspektiven der Kritik
PROKLA. Verlag Westfälisches Dampfboot, Heft 178, 45. Jg. 2015, Nr. 1, 33 – 49
http://www.prokla.de/wp/wp-content/uplo ... lettow.pdf , abgerufen am 09.06.2016 ca 22:00
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Ein weiterer Artikel beleuchtet den gerichtlichem Umgang mit dem Menschenhandel und kommt zu dem Schluss, das die Differenzierung in Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung (MH/A) und zum Zwecke der Ausbeutung sexueller Handlungen (MH/S) kontraproduktiv im Sinne der Wahrung der Rechte der Geschädigten sein könnte. Entsprechend kritisiert er die Verengung der Beratungstätigkeit auf die sexuelle Ausbeutung, wie sie, darauf Weise ich exemplarisch und erneut hin, die Bremer Beratungsstelle für Opfer von Zwangsprostitution (BBMeZ), die zudem nur Frauen berät und Hilfe gewährt, konzeptionell verfolgt.
Ich möchte ergänzen: Der Begriff des Menschenhandels selber ist ein ideologisches Konstrukt, das Ausbeutungsverhältnisse verschleiert und damit den Widerspruch von Arm und Reich aus der Diskurs entfernt. Dafür erhält die o.g. BBMeZ und ihr Träger die evangelische Innere Mission staatliche Subventionen. Und die BBMeZ hat auf die Kritik an ihrem verengenden Umgang mit dem Menschenhandel, ihrer Ablehnung der Vertretung der durch Arbeitsausbeutung Geschädigten, letztlich durch die Androhung von juristischen Schritten reagiert ( http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=140910, http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 781#140781, http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 097#108097)
Ausbeutung soll nicht Thema des Menschenhandelsdiskurses sein. Sein Thema ist die Diskreditierung des Feldes der erotischen und sexuellen Dienstleistungen durch die einseitige, individualisierende und letztlich sexistische Konzentration auf Sexarbeitende, denen die subjektive Handlungsunfähigkeit abgesprochen wird.
Pates, Rebecca/ Dölemeyer, Anne / Leser, Julia (2016)
Schwierige Verhältnisse: Menschenhandelsopfer und Geschlecht in Gerichtsverfahren
https://www.researchgate.net/publicatio ... sverfahren , abgerufen am 09.06.2016 ca 22:00
«Die Frage stellt sich, ob die Unterscheidung zwischen Arbeits- und sexueller Ausbeutung dieser Prädisposition zur Heranziehungen urbaner Sagen nicht Auswirkungen zu Ungunsten der Opfer in beiden Arten von Verfahren haben könnte. Aber eine systematische Erfassung hierzu steht noch aus.» (S. 15)
Menschenhandel ist ein ideologisches Konstrukt zur Verschleierung der Ausbeutung
Hier der Hinweis auf einen Artikel, der das Thema grundsätzlich anzugehen versucht. Er wählt den Begriff Biokapitalismus und verdeutlicht u.a. am Beispiel des Handels mit Eizellen und an der Leihmutterschaft, wie weit das kapitalistische Verwertungsprinzip auch die Produktion von Körperstoffen lenkt. Kommerzialisierung nicht nur von sexuellen Diensten, sondern Nutzung der innerkörperlichen Produktion zur Mehrwertschöpfung also Profitgenerierung durch Kapitaleigner. Solange Profit an Kapitaleigner fließt ist der Körpereingriff als Biotechnologie ein EU Ziel. Wenn SW ihren Körper zur Sicherung des Lebensunterhaltes nutzen, also keinen Profit erwirtschaften, ist das ein Verstoss gegen die Menschenwürde. Ein Gesetz zur Vernichtung dieser Existenzform, dass als Konkurrenzschutz für Großbetriebe verstanden werden kann und Kapitalakkumulation in den Händen finanzkräftiger Akteuere fördert, das SW deren Monopolen aussetzt, ist vorgeblich ein Instrument zum Schutz der Menschenrechte von SW.
In diesem Kontext steht Gröhes Vorstoss, den ich, wegen seiner Breitenwirkung und seiner Verschiebung ethischer Grundannahmen für amoralischer halte, als die pädophile Verfehlung eines anderen CDU Mitgliedes. Das eine ist unentschuldbares Fehlverhalten eines Menschen, dem als Menschen zu begegnen ist, damit dieser durch das Verstehen in einem moderierten Prozess eventuell befähigt wird, sein pädophiles Begehren nicht in Handlung umzusetzen. Diese erschütternde Straftat macht den Menschen entgegen dem Alltagsverständnis nicht zum Monster, er bleibt Mensch! (So wie Betreibende von SW-Stätten nicht pauschalisierend zu Menschenhändler deklariert und zu Parasiten werden, auch wenn Thea Kleinert diesen Zusammenhang herstellt, siehe Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Parasit und Download der Broschüre der Linken: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 5559#95559, Download, S. 37 und so wie Sexarbeitende nicht Nutten sind). Ein Staat, der den Gebrauch des Menschen billigt, er ist monströs, er muss und darf abgeschafft werden.
Dass, was Herr Gröhe vorschlägt, wäre nach meinem Verständnis fachistoide Rechtspraxis. Sie ist geeignet, den Menschen rechtsförmig legitimiert zum Gebrauchsgegenstand herabzuwerten (rechtsförmiger Terror). Die eine Handlung verletzt unrechtmässig einen Menschen, die andere Handlung schafft die Rechtsgrundlage Millionen zu gebrauchen. Ausbeutung wird so zum Kriterium, dass Menschenrecht in zynischer Weise von Menschenrechtsverletzung trennt. Ausbeutung des Körperinneren wäre in so einem (?demokratisch-pluralen Rechts-?) Staat rechtskonform, also Menschenrecht, Erwerb des Lebensunterhaltes durch Sexarbeit gälte, den CDU Überzeugungen folgend, im gleichen als Gefährdung der Menschenrechte.
Susanne Lettow
Biokapitalismus und Inwertsetzung der Körper - Perspektiven der Kritik
PROKLA. Verlag Westfälisches Dampfboot, Heft 178, 45. Jg. 2015, Nr. 1, 33 – 49
http://www.prokla.de/wp/wp-content/uplo ... lettow.pdf , abgerufen am 09.06.2016 ca 22:00
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Ein weiterer Artikel beleuchtet den gerichtlichem Umgang mit dem Menschenhandel und kommt zu dem Schluss, das die Differenzierung in Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung (MH/A) und zum Zwecke der Ausbeutung sexueller Handlungen (MH/S) kontraproduktiv im Sinne der Wahrung der Rechte der Geschädigten sein könnte. Entsprechend kritisiert er die Verengung der Beratungstätigkeit auf die sexuelle Ausbeutung, wie sie, darauf Weise ich exemplarisch und erneut hin, die Bremer Beratungsstelle für Opfer von Zwangsprostitution (BBMeZ), die zudem nur Frauen berät und Hilfe gewährt, konzeptionell verfolgt.
Ich möchte ergänzen: Der Begriff des Menschenhandels selber ist ein ideologisches Konstrukt, das Ausbeutungsverhältnisse verschleiert und damit den Widerspruch von Arm und Reich aus der Diskurs entfernt. Dafür erhält die o.g. BBMeZ und ihr Träger die evangelische Innere Mission staatliche Subventionen. Und die BBMeZ hat auf die Kritik an ihrem verengenden Umgang mit dem Menschenhandel, ihrer Ablehnung der Vertretung der durch Arbeitsausbeutung Geschädigten, letztlich durch die Androhung von juristischen Schritten reagiert ( http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=140910, http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 781#140781, http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopi ... 097#108097)
Ausbeutung soll nicht Thema des Menschenhandelsdiskurses sein. Sein Thema ist die Diskreditierung des Feldes der erotischen und sexuellen Dienstleistungen durch die einseitige, individualisierende und letztlich sexistische Konzentration auf Sexarbeitende, denen die subjektive Handlungsunfähigkeit abgesprochen wird.
Pates, Rebecca/ Dölemeyer, Anne / Leser, Julia (2016)
Schwierige Verhältnisse: Menschenhandelsopfer und Geschlecht in Gerichtsverfahren
https://www.researchgate.net/publicatio ... sverfahren , abgerufen am 09.06.2016 ca 22:00
«Die Frage stellt sich, ob die Unterscheidung zwischen Arbeits- und sexueller Ausbeutung dieser Prädisposition zur Heranziehungen urbaner Sagen nicht Auswirkungen zu Ungunsten der Opfer in beiden Arten von Verfahren haben könnte. Aber eine systematische Erfassung hierzu steht noch aus.» (S. 15)
Zuletzt geändert von Klaus Fricke am 25.12.2016, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
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RE: Menschenversuche an Demenzkranken
@pädophile Verfehlung
Ist dieser Fall gemeint?:
http://www.br.de/nachrichten/mittelfran ... h-100.html
Dann möchte ich darauf hinweisen, dass der Missbrauchsverdacht (im juristischen, nicht moralischen Sinn!)
gegen Herrn Brückner NUR durch den Kontext Prostitution / bezahltes Dating zu Stande kommt!
Ansonsten nämlich handelt es sich um einen legalen Sexualkontakt, der Darstellung nach war das Mädchen 16.
Pädophil ist was ganz anderes. Unappetitlich ist die Sache natürlich schon.
Ich käme nicht auf die Idee, mit so jungen Dingers . . .
Ist dieser Fall gemeint?:
http://www.br.de/nachrichten/mittelfran ... h-100.html
Dann möchte ich darauf hinweisen, dass der Missbrauchsverdacht (im juristischen, nicht moralischen Sinn!)
gegen Herrn Brückner NUR durch den Kontext Prostitution / bezahltes Dating zu Stande kommt!
Ansonsten nämlich handelt es sich um einen legalen Sexualkontakt, der Darstellung nach war das Mädchen 16.
Pädophil ist was ganz anderes. Unappetitlich ist die Sache natürlich schon.
Ich käme nicht auf die Idee, mit so jungen Dingers . . .
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