Länderberichte U.S.A.:
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Kasharius
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Das Thema Entkriminalisierung spielt unter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten weiter eine Rolle
https://reason.com/2020/02/10/only-tuls ... the-issue/
Die meisten sind wohl dafür....
Heute geht es in New Hampshire weiter...
Kasharius grüßt
https://reason.com/2020/02/10/only-tuls ... the-issue/
Die meisten sind wohl dafür....
Heute geht es in New Hampshire weiter...
Kasharius grüßt
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deernhh
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Re: Länderberichte U.S.A.:
In Amerika droht ein neuer «War on Porn». Er könnte zuallererst die Konservativen spalten
Ein Vorstoss sozialkonservativer Republikaner zum Kampf gegen Pornografie könnte in den Präsidentschaftswahlen den Ausschlag zugunsten Donald Trumps geben. Aber nicht alle Konservativen wünschen sich eine Politik mit religiös-moralischer Schlagseite.
Marc Neumann, Washington DC
14.02.2020, 05.30 Uhr
Zu viel Erotik fürs Familienvergnügen? Jennifer Lopez' Auftritt am Super Bowl passte nicht allen Zuschauern.
Kirby Lee / Reuters
Der letzte Ton der Showeinlage zur Halbzeit des Super Bowl, mit dem die National Football League ihre Saison beschliesst, war kaum verhallt, da hagelte es bereits Kritik. Matt Walsh, ein sozialkonservativer Blogger und Autor des «Daily Wire», twitterte sein Unbehagen über eine «hypersexualisierte Schau»: Die Laszivität der Pole-Dancing-Einlage einer spärlich bekleideten Jennifer Lopez und das Zungenspiel der hüftschwingenden Shakira ziemten sich mitnichten im Rahmen einer fröhlichen Sportveranstaltung für ein Familienpublikum.
Dass manch einer die Auftritte der 50- beziehungsweise 43-Jährigen ganz anders sah – nämlich als Schlaglicht auf die Präsenz erfolgreicher und sozial engagierter Latinas –, liess Walsh kalt. Derlei Obszönitäten, fand er, könne er seinen Kindern nicht zumuten.
Wieder einmal «War on Porn»
Walsh ist mehr als ein einsamer Rufer im Spektrum sozialkonservativer evangelikaler Tugendhüter. Klar ist das seit letztem Dezember, als er sich als engagierter Fürsprecher eines Gesetzesvorstosses von vier Kongressabgeordneten der Republikanischen Partei hervortat. Diese hatten in einem Brief an Justizminister William Barr gefordert, «der Verfolgung von obszöner Pornografie strafrechtliche Priorität einzuräumen». Schliesslich habe Donald Trump selbst 2016 eine Initiative gegen Internet-Pornografie unterzeichnet, das Wahlversprechen sei nun einzulösen.
Die Wertkonservativen sagen damit der Pornografie den Kampf an – wieder einmal: Seit Präsident Nixons «War on Porn» und der nachfolgenden Festlegung rechtlicher Standards für Obszönität durch den Obersten Gerichtshof im Jahr 1973 schwillt der Ruf nach einem Bann von Pornografie regelmässig an. Manchmal ist er von linken Feministinnen wie der 2005 verstorbenen Andrea Dworkin befeuert, öfter von religiös oder durch Familienwerte beseelten Konservativen angeregt – wie von Barr selbst, der als Staatsanwalt unter George H. W. Bush in den frühen 1990er Jahren an einem Porno-Bann arbeitete.
Gemeinsam ist den Bemühungen, dass sie scheiterten. Denn der Standard von 1973 enthält zahlreiche vage Begriffe (etwa das Motiv des «lüsternen Interesses» oder die «zeitgenössischen Gemeinschaftsregeln»). Damit lässt sich nicht allgemein gegen Pornografie vorgehen.
Pikant an der neuerlichen Kampfansage an die Adresse von Porno ist, dass sich umstrittene Argumente einer radikal-feministischen Gegnerin von Pornografie und Prostitution wie Dworkin (etwa: Geschlechtsverkehr ist grundsätzlich Ausdruck männlicher Frauenverachtung) denen von religiös-konservativen Moralisten annähern – les extrêmes se touchent. Auch ist der Zeitpunkt der erneuten Lancierung des Reizthemas kein Zufall. Es ist Wahljahr, und das von George W. Bushs Kampagnenleiter Karl Rove vor zwanzig Jahren entdeckte Segment frommer Wähler wird im November 2020 wieder eine wichtige Rolle spielen. Der amtierende Präsident will die Evangelikalen mobilisieren, und dazu eignet sich die öffentlichkeitswirksame Debatte über ein Porno-Verbot bestens – ungeachtet der Tatsache, dass Trump selbst keine zehn Jahre zuvor eine Affäre mit der Pornodarstellerin Stephanie Clifford aka Stormy Daniels gehabt hat.
Ein Thema, das spaltet
Jenseits solcher Absurditäten birgt das Thema einen brisanten Kern: Ein schwelender Disput, ein altes Schisma unter den Konservativen bricht wieder auf. Während der letzten Jahrzehnte nämlich war die herrschende konservative Lehrmeinung der sogenannte Fusionismus gewesen. Darunter versteht man liberale Prinzipientreue, welche die Freiheit des Individuums hochhält, in erster Linie in wirtschaftlicher Hinsicht, als Bedingung für den ökonomischen «pursuit of happiness» in der Unternehmernation USA.
Wer indes den Freiheitsbegriff auch kulturell, im Sinne einer starken Rede- und Meinungsfreiheit hochhält, landet bei einer permissiven sozialen Kultur. Das zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel Pornografie: Vom «Hustler»-Gründer Larry Flynt bis zu einschlägigen Internet-Streamern beriefen sich Porno-Unternehmer zur Legitimierung ihrer Tätigkeit auf die Presse- und Redefreiheit – beziehungsweise auf ihre Definition im Abschnitt 230 der «Communications and Decency Act», seit 1996 die Standardreferenz für die Publikation von Inhalten im Internet.
Während gewisse Darstellungen (Kinderpornografie, Vergewaltigung, Zwang, Rache-Porno) auch in den USA gesetzeswidrig sind, lässt der bewusst schwammig gehaltene Begriff von «Obszönität» die Pornoindustrie in den USA florieren. Schätzungen beziffern ihren Jahresumsatz auf einen hohen zweistelligen Milliardenbereich. Porno ist so eine schöne Metapher für eine konservative und libertäre Orthodoxie des Fusionismus: Solange die individuelle Freiheit gewahrt ist und zu Profit und Wohlfahrt führt, spielt Moral nur die zweite Geige.
Macht im Dienst der Tugend
Geht es nach Aktivisten wie Walsh, ist damit bald Schluss. Und eine wachsende Faktion von religiösen Konservativen – angefangen bei Sohrab Ahmari von der «New York Post» bis hin zu intellektuellen Wortführern in Publikationen wie «The American Conservative» – diskutiert so ernsthaft wie leidenschaftlich über den moralischen Vorstoss. Die Gesetzgebung soll wieder die Funktion eines moralischen Vorbilds haben. «Tugend, öffentliche Moral und Gemeinwohl sollten durch politische Macht gefördert werden», schrieb Terry Schilling im katholischen Magazin «First Things».
Moderate Konservative dagegen wehren sich gegen eine Machtpolitik mit religiöser Schlagseite im laizistischen Staatsgeschäft der USA. Libertäre mucken auf gegen den willkürlichen Eingriff des Staates in die Privatsphäre, den eine derartige Gesetzgebung mit sich brächte. Ob es sich dabei effektiv um die forcierte Umsetzung bestehender Gesetze handeln würde, oder ob neue Richtlinien verabschiedet würden, ist unklar.
Sicher ist indes: Wer in der anstehenden Neuauflage des Kriegs gegen Pornografie die Oberhand gewinnt, der wird die zukünftige Ideologie der Konservativen und der Republikanischen Partei mitbestimmen. Darauf werden nicht nur die Produzenten der Super-Bowl-Halbzeit-Show 2021 ein Auge haben.
https://www.nzz.ch/feuilleton/us-konser ... ld.1539584
Ein Vorstoss sozialkonservativer Republikaner zum Kampf gegen Pornografie könnte in den Präsidentschaftswahlen den Ausschlag zugunsten Donald Trumps geben. Aber nicht alle Konservativen wünschen sich eine Politik mit religiös-moralischer Schlagseite.
Marc Neumann, Washington DC
14.02.2020, 05.30 Uhr
Zu viel Erotik fürs Familienvergnügen? Jennifer Lopez' Auftritt am Super Bowl passte nicht allen Zuschauern.
Kirby Lee / Reuters
Der letzte Ton der Showeinlage zur Halbzeit des Super Bowl, mit dem die National Football League ihre Saison beschliesst, war kaum verhallt, da hagelte es bereits Kritik. Matt Walsh, ein sozialkonservativer Blogger und Autor des «Daily Wire», twitterte sein Unbehagen über eine «hypersexualisierte Schau»: Die Laszivität der Pole-Dancing-Einlage einer spärlich bekleideten Jennifer Lopez und das Zungenspiel der hüftschwingenden Shakira ziemten sich mitnichten im Rahmen einer fröhlichen Sportveranstaltung für ein Familienpublikum.
Dass manch einer die Auftritte der 50- beziehungsweise 43-Jährigen ganz anders sah – nämlich als Schlaglicht auf die Präsenz erfolgreicher und sozial engagierter Latinas –, liess Walsh kalt. Derlei Obszönitäten, fand er, könne er seinen Kindern nicht zumuten.
Wieder einmal «War on Porn»
Walsh ist mehr als ein einsamer Rufer im Spektrum sozialkonservativer evangelikaler Tugendhüter. Klar ist das seit letztem Dezember, als er sich als engagierter Fürsprecher eines Gesetzesvorstosses von vier Kongressabgeordneten der Republikanischen Partei hervortat. Diese hatten in einem Brief an Justizminister William Barr gefordert, «der Verfolgung von obszöner Pornografie strafrechtliche Priorität einzuräumen». Schliesslich habe Donald Trump selbst 2016 eine Initiative gegen Internet-Pornografie unterzeichnet, das Wahlversprechen sei nun einzulösen.
Die Wertkonservativen sagen damit der Pornografie den Kampf an – wieder einmal: Seit Präsident Nixons «War on Porn» und der nachfolgenden Festlegung rechtlicher Standards für Obszönität durch den Obersten Gerichtshof im Jahr 1973 schwillt der Ruf nach einem Bann von Pornografie regelmässig an. Manchmal ist er von linken Feministinnen wie der 2005 verstorbenen Andrea Dworkin befeuert, öfter von religiös oder durch Familienwerte beseelten Konservativen angeregt – wie von Barr selbst, der als Staatsanwalt unter George H. W. Bush in den frühen 1990er Jahren an einem Porno-Bann arbeitete.
Gemeinsam ist den Bemühungen, dass sie scheiterten. Denn der Standard von 1973 enthält zahlreiche vage Begriffe (etwa das Motiv des «lüsternen Interesses» oder die «zeitgenössischen Gemeinschaftsregeln»). Damit lässt sich nicht allgemein gegen Pornografie vorgehen.
Pikant an der neuerlichen Kampfansage an die Adresse von Porno ist, dass sich umstrittene Argumente einer radikal-feministischen Gegnerin von Pornografie und Prostitution wie Dworkin (etwa: Geschlechtsverkehr ist grundsätzlich Ausdruck männlicher Frauenverachtung) denen von religiös-konservativen Moralisten annähern – les extrêmes se touchent. Auch ist der Zeitpunkt der erneuten Lancierung des Reizthemas kein Zufall. Es ist Wahljahr, und das von George W. Bushs Kampagnenleiter Karl Rove vor zwanzig Jahren entdeckte Segment frommer Wähler wird im November 2020 wieder eine wichtige Rolle spielen. Der amtierende Präsident will die Evangelikalen mobilisieren, und dazu eignet sich die öffentlichkeitswirksame Debatte über ein Porno-Verbot bestens – ungeachtet der Tatsache, dass Trump selbst keine zehn Jahre zuvor eine Affäre mit der Pornodarstellerin Stephanie Clifford aka Stormy Daniels gehabt hat.
Ein Thema, das spaltet
Jenseits solcher Absurditäten birgt das Thema einen brisanten Kern: Ein schwelender Disput, ein altes Schisma unter den Konservativen bricht wieder auf. Während der letzten Jahrzehnte nämlich war die herrschende konservative Lehrmeinung der sogenannte Fusionismus gewesen. Darunter versteht man liberale Prinzipientreue, welche die Freiheit des Individuums hochhält, in erster Linie in wirtschaftlicher Hinsicht, als Bedingung für den ökonomischen «pursuit of happiness» in der Unternehmernation USA.
Wer indes den Freiheitsbegriff auch kulturell, im Sinne einer starken Rede- und Meinungsfreiheit hochhält, landet bei einer permissiven sozialen Kultur. Das zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel Pornografie: Vom «Hustler»-Gründer Larry Flynt bis zu einschlägigen Internet-Streamern beriefen sich Porno-Unternehmer zur Legitimierung ihrer Tätigkeit auf die Presse- und Redefreiheit – beziehungsweise auf ihre Definition im Abschnitt 230 der «Communications and Decency Act», seit 1996 die Standardreferenz für die Publikation von Inhalten im Internet.
Während gewisse Darstellungen (Kinderpornografie, Vergewaltigung, Zwang, Rache-Porno) auch in den USA gesetzeswidrig sind, lässt der bewusst schwammig gehaltene Begriff von «Obszönität» die Pornoindustrie in den USA florieren. Schätzungen beziffern ihren Jahresumsatz auf einen hohen zweistelligen Milliardenbereich. Porno ist so eine schöne Metapher für eine konservative und libertäre Orthodoxie des Fusionismus: Solange die individuelle Freiheit gewahrt ist und zu Profit und Wohlfahrt führt, spielt Moral nur die zweite Geige.
Macht im Dienst der Tugend
Geht es nach Aktivisten wie Walsh, ist damit bald Schluss. Und eine wachsende Faktion von religiösen Konservativen – angefangen bei Sohrab Ahmari von der «New York Post» bis hin zu intellektuellen Wortführern in Publikationen wie «The American Conservative» – diskutiert so ernsthaft wie leidenschaftlich über den moralischen Vorstoss. Die Gesetzgebung soll wieder die Funktion eines moralischen Vorbilds haben. «Tugend, öffentliche Moral und Gemeinwohl sollten durch politische Macht gefördert werden», schrieb Terry Schilling im katholischen Magazin «First Things».
Moderate Konservative dagegen wehren sich gegen eine Machtpolitik mit religiöser Schlagseite im laizistischen Staatsgeschäft der USA. Libertäre mucken auf gegen den willkürlichen Eingriff des Staates in die Privatsphäre, den eine derartige Gesetzgebung mit sich brächte. Ob es sich dabei effektiv um die forcierte Umsetzung bestehender Gesetze handeln würde, oder ob neue Richtlinien verabschiedet würden, ist unklar.
Sicher ist indes: Wer in der anstehenden Neuauflage des Kriegs gegen Pornografie die Oberhand gewinnt, der wird die zukünftige Ideologie der Konservativen und der Republikanischen Partei mitbestimmen. Darauf werden nicht nur die Produzenten der Super-Bowl-Halbzeit-Show 2021 ein Auge haben.
https://www.nzz.ch/feuilleton/us-konser ... ld.1539584
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Ab dem achten Absatz wird es richtig interessant.
Noch ein US-Präsident mit Frauenproblemen?
Von Venus Adult News -März 1, 2020
Mike Bloomberg
Der in den letzten Wochen am häufigste diskutierte denkbare Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahl im Herbst könnte ein weiterer Präsident der Vereinigten Staaten werden, dem ein missbräuchlicher Umgang mit Frauen vorgeworfen wird. Mehrere Skandale hängen dem Milliardär Mike Bloomberg nach, während er sich um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen bewirbt.
Nach Bill Clintons Affäre mit einer Praktikantin meldeten sich immer wieder Frauen zu Wort, die behaupteten missbräuchliche Affären mit dem damaligen Präsidenten der USA gehabt zu haben. Zwar legte sich dadurch ein riesiger Schatten über die zweite Amtszeit Clintons und ein Gutteil des heute erbitterten Lagerkampfs zwischen Demokraten und Republikanern fand hier ihren Anfang, doch trotz eines Impeachment-Verfahrens blieb Clinton für die gesamte Amtszeit Präsident.
Auch der gegenwärtige US-Präsident und Nemesis von Bill Clintons Ehefrau im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Donald J. Trump, hat eine weithin bekannte fragwürdige sexuelle Vergangenheit: von misogynen Kommentaren, über die öffentliche Sexualisierung der eigenen Tochter, von zahlreichen Affären mit Models und Pornodarstellerinnen bis hin zu Vergewaltigungsvorwürfen – Trump dürfte alles bisher dagewesene im Amt des Präsidenten in den Schatten stellen.
Da hoffen die Demokraten natürlich jemanden nominieren zu können, dem nicht nur kein missbräuchliches Verhalten vorgeworfen werden kann, sondern der im Gegenteil für die progressive und feministische Politik insbesondere der jüngeren Demokraten steht.
Nachdem sich aber die Vorwahlen bei den Demokraten aufgrund eines zwischen moderaten Zentristen und eher links angesiedelten Progressiven zerstrittenen Bewerberfeldes zu einem chaotischen Debakel zu entwickeln drohte, dachte sich ein weiterer – diesmal echter – Milliardär seine Zeit sei gekommen. Mike Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York und Gründer des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg, will ausschließlich mit eigenem Geld und einer der teuersten Kampagnen aller Zeiten zum Kandidaten der US-Demokraten gekürt werden, um im November Trump zu besiegen.
Viele moderate Demokraten liebäugeln damit, Bloomberg zu unterstützen, da die eigenen Kandidaten schwächeln und der Kandidat der progressiven Linken, Bernie Sanders, seit Monaten im Aufwind ist. Bloombergs Milliarden kamen da wie gerufen, um die eigenen Positionen für den Wahlkampf zu retten.
Nun allerdings ist klar: der für seine philanthropischen Spenden sehr geschätzte Multimilliardär hat keine saubere Weste. Ganz im Gegenteil. Im Laufe seiner Karriere schloss auch Bloomberg mehrfach Schweigevereinbarungen mit Frauen, die sich von ihm gemobbt oder diskriminiert gefühlt haben. Eine Festschrift zu seinem Geburtstag macht die Runde, in der witzig gemeinte, aber in der Essenz frauenfeindliche Zitate Bloombergs festgehalten wurden.
Und nun das: Eine ehemalige Sexarbeiterin namens Melissa Petro erhebt schwere Vorwürfe gegen Bloomberg. In seiner Zeit als Bürgermeister von New York habe er die zwischenzeitlich als Lehrerin arbeitende Frau öffentlich bloßgestellt und sie den Job an ihrer Schule gekostet. Petro hatte in einem Essay über ihre Erfahrungen als Sexarbeiterin berichtet, was von der New Yorker Regenbogenpresse sensationslüstern zu einem Skandal aufgeblasen wurde: Eine Lehrerin, die mal Sexarbeiterin war? Zu viel des Guten im prüden Amerika.
Bloomberg habe damals in einem populistischen Impuls seine Misogynie offenbart, so Petro. »Bloomberg hat mich aus dem Klassenzimmer reißen lassen und die Stadt aufgefordert juristisch gegen mich vorzugehen, als wäre meine schiere Existenz ein Verbrechen.«
Nun will sie Bloombergs Kandidatur offenbar verhindern und geht erneut in die Medien: »Mit 19 habe ich als Sexarbeiterin gearbeitet, was mir eine Lösung schien, um meine Ausbildung und meine Lebenshaltungskosten zu bezahlen, ich sah keine andere Möglichkeit. Erst als Stripperin und später dann als Prostituierte wurde mir so meine Ausbildung möglich – eines der Themen, von denen Bloomberg behauptet, dass er dafür eintreten will, wenn er Präsident wird.«
Und in einer Ausgabe der New York Daily News von 2010 ist Bloomberg tatsächlich mit Sätzen zitiert, die eine zutiefst sexarbeiterfeindliche Grundhaltung offenbaren: »Wir werden diese Frau nicht vor einer Schulklasse stehen lassen. Als ich von der Situation mit dieser Lehrerin erfahren habe, die sagt, dass sie Sexarbeiterin gewesen ist, ich glaube, so hat sie das genannt, da sagte ich, ‚Nun, ruft sie an und sagt ihr, dass sie aus dem Klassenzimmer entfernt wird.’«
Obwohl eine disziplinarische Untersuchung nichts Negatives gegen die Lehrerin zum Vorschein brachte, wurde sie für ihren Essay mit der Begründung, sich unangemessen verhalten zu haben, gekündigt.
Petro sagt dazu heute, dass sie Jahre lang arbeitslos und für den Jobmarkt verbrannt gewesen sei. »Ich glaube nicht, dass ich mich je ganz von dem Trauma erholen werde, öffentlich bloßgestellt und lächerlich gemacht worden zu sein.«
Bloombergs Kandidatur steht also bereits jetzt auf tönernen Füßen. Will Amerika wirklich einen weiteren Präsidenten, der Frauenrechte mit Füßen tritt und die Sexbranche verachtet?
https://venus-adult-news.com/gesellscha ... problemen/
Noch ein US-Präsident mit Frauenproblemen?
Von Venus Adult News -März 1, 2020
Mike Bloomberg
Der in den letzten Wochen am häufigste diskutierte denkbare Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahl im Herbst könnte ein weiterer Präsident der Vereinigten Staaten werden, dem ein missbräuchlicher Umgang mit Frauen vorgeworfen wird. Mehrere Skandale hängen dem Milliardär Mike Bloomberg nach, während er sich um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen bewirbt.
Nach Bill Clintons Affäre mit einer Praktikantin meldeten sich immer wieder Frauen zu Wort, die behaupteten missbräuchliche Affären mit dem damaligen Präsidenten der USA gehabt zu haben. Zwar legte sich dadurch ein riesiger Schatten über die zweite Amtszeit Clintons und ein Gutteil des heute erbitterten Lagerkampfs zwischen Demokraten und Republikanern fand hier ihren Anfang, doch trotz eines Impeachment-Verfahrens blieb Clinton für die gesamte Amtszeit Präsident.
Auch der gegenwärtige US-Präsident und Nemesis von Bill Clintons Ehefrau im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Donald J. Trump, hat eine weithin bekannte fragwürdige sexuelle Vergangenheit: von misogynen Kommentaren, über die öffentliche Sexualisierung der eigenen Tochter, von zahlreichen Affären mit Models und Pornodarstellerinnen bis hin zu Vergewaltigungsvorwürfen – Trump dürfte alles bisher dagewesene im Amt des Präsidenten in den Schatten stellen.
Da hoffen die Demokraten natürlich jemanden nominieren zu können, dem nicht nur kein missbräuchliches Verhalten vorgeworfen werden kann, sondern der im Gegenteil für die progressive und feministische Politik insbesondere der jüngeren Demokraten steht.
Nachdem sich aber die Vorwahlen bei den Demokraten aufgrund eines zwischen moderaten Zentristen und eher links angesiedelten Progressiven zerstrittenen Bewerberfeldes zu einem chaotischen Debakel zu entwickeln drohte, dachte sich ein weiterer – diesmal echter – Milliardär seine Zeit sei gekommen. Mike Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York und Gründer des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg, will ausschließlich mit eigenem Geld und einer der teuersten Kampagnen aller Zeiten zum Kandidaten der US-Demokraten gekürt werden, um im November Trump zu besiegen.
Viele moderate Demokraten liebäugeln damit, Bloomberg zu unterstützen, da die eigenen Kandidaten schwächeln und der Kandidat der progressiven Linken, Bernie Sanders, seit Monaten im Aufwind ist. Bloombergs Milliarden kamen da wie gerufen, um die eigenen Positionen für den Wahlkampf zu retten.
Nun allerdings ist klar: der für seine philanthropischen Spenden sehr geschätzte Multimilliardär hat keine saubere Weste. Ganz im Gegenteil. Im Laufe seiner Karriere schloss auch Bloomberg mehrfach Schweigevereinbarungen mit Frauen, die sich von ihm gemobbt oder diskriminiert gefühlt haben. Eine Festschrift zu seinem Geburtstag macht die Runde, in der witzig gemeinte, aber in der Essenz frauenfeindliche Zitate Bloombergs festgehalten wurden.
Und nun das: Eine ehemalige Sexarbeiterin namens Melissa Petro erhebt schwere Vorwürfe gegen Bloomberg. In seiner Zeit als Bürgermeister von New York habe er die zwischenzeitlich als Lehrerin arbeitende Frau öffentlich bloßgestellt und sie den Job an ihrer Schule gekostet. Petro hatte in einem Essay über ihre Erfahrungen als Sexarbeiterin berichtet, was von der New Yorker Regenbogenpresse sensationslüstern zu einem Skandal aufgeblasen wurde: Eine Lehrerin, die mal Sexarbeiterin war? Zu viel des Guten im prüden Amerika.
Bloomberg habe damals in einem populistischen Impuls seine Misogynie offenbart, so Petro. »Bloomberg hat mich aus dem Klassenzimmer reißen lassen und die Stadt aufgefordert juristisch gegen mich vorzugehen, als wäre meine schiere Existenz ein Verbrechen.«
Nun will sie Bloombergs Kandidatur offenbar verhindern und geht erneut in die Medien: »Mit 19 habe ich als Sexarbeiterin gearbeitet, was mir eine Lösung schien, um meine Ausbildung und meine Lebenshaltungskosten zu bezahlen, ich sah keine andere Möglichkeit. Erst als Stripperin und später dann als Prostituierte wurde mir so meine Ausbildung möglich – eines der Themen, von denen Bloomberg behauptet, dass er dafür eintreten will, wenn er Präsident wird.«
Und in einer Ausgabe der New York Daily News von 2010 ist Bloomberg tatsächlich mit Sätzen zitiert, die eine zutiefst sexarbeiterfeindliche Grundhaltung offenbaren: »Wir werden diese Frau nicht vor einer Schulklasse stehen lassen. Als ich von der Situation mit dieser Lehrerin erfahren habe, die sagt, dass sie Sexarbeiterin gewesen ist, ich glaube, so hat sie das genannt, da sagte ich, ‚Nun, ruft sie an und sagt ihr, dass sie aus dem Klassenzimmer entfernt wird.’«
Obwohl eine disziplinarische Untersuchung nichts Negatives gegen die Lehrerin zum Vorschein brachte, wurde sie für ihren Essay mit der Begründung, sich unangemessen verhalten zu haben, gekündigt.
Petro sagt dazu heute, dass sie Jahre lang arbeitslos und für den Jobmarkt verbrannt gewesen sei. »Ich glaube nicht, dass ich mich je ganz von dem Trauma erholen werde, öffentlich bloßgestellt und lächerlich gemacht worden zu sein.«
Bloombergs Kandidatur steht also bereits jetzt auf tönernen Füßen. Will Amerika wirklich einen weiteren Präsidenten, der Frauenrechte mit Füßen tritt und die Sexbranche verachtet?
https://venus-adult-news.com/gesellscha ... problemen/
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Tilopa
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Hier eine interessante Studie über den Einfluss der FOSTA-Gesetzgebung auf männliche Sexarbeiter:
David Eichert: "'It Ruined My Life' - FOSTA, Male Escorts, and the Construction of Sexual Victimhood in American Politics", Virginia Journal of Politics and the Law, Vol. 26 (2019)
http://vjspl.org/wp-content/uploads/202 ... -FOSTA.pdf
David Eichert: "'It Ruined My Life' - FOSTA, Male Escorts, and the Construction of Sexual Victimhood in American Politics", Virginia Journal of Politics and the Law, Vol. 26 (2019)
http://vjspl.org/wp-content/uploads/202 ... -FOSTA.pdf
This article builds upon existing literature about the Allow States and Victims to Fight Online Sex Trafficking Act (FOSTA) by examining how the law affected male sex workers. I begin by analyzing the narratives of victimhood advanced by lawmakers during Congressional debates, which demonstrate how gendered rhetoric about trafficking blocked consideration of other potential harms caused by the law. I then present the results of a qualitative study of 26 male escorts in the San Francisco Bay Area, concluding that (1) male sex workers were indeed harmed by FOSTA and (2) sex workers benefit from increased safety and autonomy when allowed to freely use the Internet. As such, the evidence provided in this paper supports calls to repeal FOSTA and decriminalize sex work generally.
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deernhh
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Re: Länderberichte U.S.A.:
“Ich liebe es zu hassen”: Sexarbeiterin bietet SLEEP mit jedem Beamten an, der bei einem Protest in Houston (VIDEO) ein Abzeichen aufhängt.
Twitter Twitter
56 mins ago
Als Tausende in Städten in den USA auf die Straße gingen, um gegen die Brutalität der Polizei zu protestieren, versuchte eine Sexarbeiterin in Texas, ihren Nachtlohn für die Sache zu opfern, und bot an, die Nacht mit jedem Polizisten zu verbringen, der in einem viralen Video aufgibt.
Bei einer Demonstration in Houston am Dienstag, einer von Hunderten, die von der Ermordung eines unbewaffneten schwarzen Mannes durch die Polizei in Minneapolis in der vergangenen Woche inspiriert waren, schlug eine Sexarbeiterin unter dem Pseudonym Phoenix Divina eine Scharmützel der Bereitschaftspolizei vor und schlug vor, dass Beamte ihre Jobs im Austausch kündigen sollten für ihre Dienste.
“Ich werde jeden Polizisten ficken, der heute kündigt. Dieses Angebot gilt bis zum Ende der Nacht. “ Die Frau hört man in einem Video, das auf ihrem Twitter-Handle (NSFW) mit Untertiteln gepostet ist “Ich habe gehört, dass Polizisten Bestechungsgelder lieben … einen Versuch wert.”
Ich habe gehört, dass Polizisten Bestechungsgelder lieben… einen Versuch wert pic.twitter.com/URN1E95Ujn
– FTP

FREE onIyfans

(@PhoenixDivina) 3. Juni 2020
Keiner der Beamten hat auf den Vorschlag gebissen – zumindest nicht auf Video – und einer hat geantwortet “Ich bin verheiratet, sorry” als die anderen verlegen zuschauten. Die Frau war nicht amüsiert über die Antwort, warf eine Reihe von Anschuldigungen vor und fragte, welcher der Beamten Sexarbeiter auf der Uhr missbraucht hatte.
Das Internet hatte Spaß mit dem kurzen Clip, viele machten sich über die Reaktion eines Offiziers mit großen Augen lustig, der das Angebot zu prüfen schien, bevor er es ablehnte.
https://twittersmash.com/meldungen/ich- ... -aufhangt/
Twitter Twitter
56 mins ago
Als Tausende in Städten in den USA auf die Straße gingen, um gegen die Brutalität der Polizei zu protestieren, versuchte eine Sexarbeiterin in Texas, ihren Nachtlohn für die Sache zu opfern, und bot an, die Nacht mit jedem Polizisten zu verbringen, der in einem viralen Video aufgibt.
Bei einer Demonstration in Houston am Dienstag, einer von Hunderten, die von der Ermordung eines unbewaffneten schwarzen Mannes durch die Polizei in Minneapolis in der vergangenen Woche inspiriert waren, schlug eine Sexarbeiterin unter dem Pseudonym Phoenix Divina eine Scharmützel der Bereitschaftspolizei vor und schlug vor, dass Beamte ihre Jobs im Austausch kündigen sollten für ihre Dienste.
“Ich werde jeden Polizisten ficken, der heute kündigt. Dieses Angebot gilt bis zum Ende der Nacht. “ Die Frau hört man in einem Video, das auf ihrem Twitter-Handle (NSFW) mit Untertiteln gepostet ist “Ich habe gehört, dass Polizisten Bestechungsgelder lieben … einen Versuch wert.”
Ich habe gehört, dass Polizisten Bestechungsgelder lieben… einen Versuch wert pic.twitter.com/URN1E95Ujn
– FTP
Keiner der Beamten hat auf den Vorschlag gebissen – zumindest nicht auf Video – und einer hat geantwortet “Ich bin verheiratet, sorry” als die anderen verlegen zuschauten. Die Frau war nicht amüsiert über die Antwort, warf eine Reihe von Anschuldigungen vor und fragte, welcher der Beamten Sexarbeiter auf der Uhr missbraucht hatte.
Das Internet hatte Spaß mit dem kurzen Clip, viele machten sich über die Reaktion eines Offiziers mit großen Augen lustig, der das Angebot zu prüfen schien, bevor er es ablehnte.
https://twittersmash.com/meldungen/ich- ... -aufhangt/
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Kasharius
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Anschläge auf Massage-Salons in Atlanta,Georgia
Erstes Presseupdate
CNN https://us.cnn.com/2021/03/17/us/asian- ... index.html
Ich bleibe dran
Kasharius grüßt
Erstes Presseupdate
CNN https://us.cnn.com/2021/03/17/us/asian- ... index.html
Ich bleibe dran
Kasharius grüßt
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Kasharius
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Hier noch weitere Berichte zu den offenbar rassistisch motivierten Anschlägen auf Massage-Salons in Atlanta
https://www.tagesschau.de/ausland/biden ... a-101.html
Kasharius grüßt
https://www.tagesschau.de/ausland/biden ... a-101.html
Kasharius grüßt
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Kasharius
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Sehr wohltuend nach den Trump-Tiraden:
President Trump verurteilt Anschläge in Atlanta
Kasharius grüßt
President Trump verurteilt Anschläge in Atlanta
Kasharius grüßt
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hasenfuss
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Re: Länderberichte U.S.A.:
Koalition gegen Frauenhandel CATW (Abolitionistisch)
VON DER STRAFLOSIGKEIT ZUR RECHENSCHAFTSPFLICHT: ABSCHRECKUNG VON SEXKÄUFERN IM BUNDESSTAAT NEW YORK UND DARÜBER HINAUS
Was den Sexhandel antreibt: Die Aufdeckung der „unsichtbaren Männer“
Das System der Prostitution würde nicht existieren ohne die Nachfrage danach , nämlich Gönner oder Sexkäufer, umgangssprachlich bekannt als „Johns“ in Nordamerika, „Punters“ im Vereinigten Königreich und Irland, „puteros“ in Spanien und Argentinien und „Blessers” in Südafrika, um nur einige Deskriptoren zu nennen.
In den letzten Monaten haben wir bei CATW Hunderte von Online-Beiträgen gelesen, die von Sexkäufern im gesamten Bundesstaat New York auf „Hobby-Foren“ veröffentlicht wurden und in denen sie die von ihnen gekauften Frauen bewerteten. Während sich dieser Bericht auf die Sexkäufer im Bundesstaat New York konzentriert, ist er ein Hinweis auf deren Machtmissbrauch und Missbrauch ihrer Verletzlichkeit außerhalb von New York.
Diese Rezensionen liefern uns den Beweis, dass Sexkäufer in ihren Äußerungen der Entmenschlichung und Kommerzialisierung von Frauen tatsächlich sichtbar und unmissverständlich sind und damit gegen die Grundsätze der Menschenrechte, der Gleichheit und der Achtung der Würde des Menschen verstoßen.
Wenn Sie auf der Karte unten auf eine Zahl klicken, gelangen Sie zu einer Online-Bewertung, die von einem Sexkäufer in diesem geografischen Gebiet veröffentlicht wurde. Diese Bewertungen erstrecken sich über zehn Regionen des Staates New York.
AUSLÖSERWARNUNG: Der Inhalt dieses Berichts enthält Aussagen von Sexkäufern, die die Beschreibung gewalttätiger, sexistischer, rassistischer, pornografischer, entmenschlichender, quälender und erniedrigender Handlungen umfassen, die den Leser beleidigen oder sogar stören können.
https://catwinternational.org/resource/ ... nd-beyond/
https://catwinternational.org/wp-conten ... Report.pdf
https://catwinternational.org/get-help/
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Auszug aus dem Sex-Buyer-Report mit google Übersetzung:
In New York wurde der Sex Trade Survivors Justice and Equality Act eingeführt Landesgesetzgeber im Januar 2021, um Gesetze zur Verhinderung von Sex weiter zu verschärfen Bekämpfung des Menschenhandels und Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung. Dieser Gesetzentwurf sieht vor, die Verhaftungen zu beenden und die Inhaftierung von Menschen in der Prostitution, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt; bietet an sie traumainformierte soziale Dienste und Ausstiegsstrategien; und verstärkt den Halt Sexkäufer sind für den lebenslangen Schaden, den sie verursachen, verantwortlich. Falls in Kraft gesetzt, New York könnte der erste US-Bundesstaat werden, der diesen Rechtsrahmen umsetzt, der als bekannt ist Gleichstellungsmodell. Eine Reihe von Ländern, nämlich Schweden, Island, Norwegen, Nord Irland, Kanada, Frankreich, die Republik Irland und Israel haben ein solches Gesetz erlassen Gesetz, auch bekannt als das nordische oder abolitionistische Modell. Das Gesetz erkennt dies an Prostitution ist eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung und ein Hindernis dafür Gleichberechtigung erreichen. Außerdem werden die Staaten aufgefordert, die Öffentlichkeit über die Nachfrage aufzuklären Prostitution befeuert den Sexhandel und führt zum Sexhandel und muss beendet werden.
The Sex Trade Survivors Justice and Equality Act was introduced in the New York State legislature in January 2021 to further strengthen laws that prevent sex trafficking and address sexual exploitation. This bill proposes to end the arrests and incarceration of people in prostitution, who are overwhelmingly women; offers them trauma-informed social services and exit strategies; and reinforces holding sex buyers accountable for the lifelong harm they cause. If enacted, New York could become the first U.S. state to implement this legal framework known as the Equality Model. A number of countries, namely Sweden, Iceland, Norway, Northern Ireland, Canada, France, the Republic of Ireland, and Israel, have enacted such a law, also known as the Nordic or Abolitionist Model. The law recognizes that prostitution is a form of gender-based violence and discrimination, and a barrier to attaining equality. It also calls for states to educate the public that the demand for prostitution fuels the sex trade and leads to sex trafficking, and must end.
VON DER STRAFLOSIGKEIT ZUR RECHENSCHAFTSPFLICHT: ABSCHRECKUNG VON SEXKÄUFERN IM BUNDESSTAAT NEW YORK UND DARÜBER HINAUS
Was den Sexhandel antreibt: Die Aufdeckung der „unsichtbaren Männer“
Das System der Prostitution würde nicht existieren ohne die Nachfrage danach , nämlich Gönner oder Sexkäufer, umgangssprachlich bekannt als „Johns“ in Nordamerika, „Punters“ im Vereinigten Königreich und Irland, „puteros“ in Spanien und Argentinien und „Blessers” in Südafrika, um nur einige Deskriptoren zu nennen.
In den letzten Monaten haben wir bei CATW Hunderte von Online-Beiträgen gelesen, die von Sexkäufern im gesamten Bundesstaat New York auf „Hobby-Foren“ veröffentlicht wurden und in denen sie die von ihnen gekauften Frauen bewerteten. Während sich dieser Bericht auf die Sexkäufer im Bundesstaat New York konzentriert, ist er ein Hinweis auf deren Machtmissbrauch und Missbrauch ihrer Verletzlichkeit außerhalb von New York.
Diese Rezensionen liefern uns den Beweis, dass Sexkäufer in ihren Äußerungen der Entmenschlichung und Kommerzialisierung von Frauen tatsächlich sichtbar und unmissverständlich sind und damit gegen die Grundsätze der Menschenrechte, der Gleichheit und der Achtung der Würde des Menschen verstoßen.
Wenn Sie auf der Karte unten auf eine Zahl klicken, gelangen Sie zu einer Online-Bewertung, die von einem Sexkäufer in diesem geografischen Gebiet veröffentlicht wurde. Diese Bewertungen erstrecken sich über zehn Regionen des Staates New York.
AUSLÖSERWARNUNG: Der Inhalt dieses Berichts enthält Aussagen von Sexkäufern, die die Beschreibung gewalttätiger, sexistischer, rassistischer, pornografischer, entmenschlichender, quälender und erniedrigender Handlungen umfassen, die den Leser beleidigen oder sogar stören können.
https://catwinternational.org/resource/ ... nd-beyond/
https://catwinternational.org/wp-conten ... Report.pdf
https://catwinternational.org/get-help/
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Auszug aus dem Sex-Buyer-Report mit google Übersetzung:
In New York wurde der Sex Trade Survivors Justice and Equality Act eingeführt Landesgesetzgeber im Januar 2021, um Gesetze zur Verhinderung von Sex weiter zu verschärfen Bekämpfung des Menschenhandels und Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung. Dieser Gesetzentwurf sieht vor, die Verhaftungen zu beenden und die Inhaftierung von Menschen in der Prostitution, bei denen es sich überwiegend um Frauen handelt; bietet an sie traumainformierte soziale Dienste und Ausstiegsstrategien; und verstärkt den Halt Sexkäufer sind für den lebenslangen Schaden, den sie verursachen, verantwortlich. Falls in Kraft gesetzt, New York könnte der erste US-Bundesstaat werden, der diesen Rechtsrahmen umsetzt, der als bekannt ist Gleichstellungsmodell. Eine Reihe von Ländern, nämlich Schweden, Island, Norwegen, Nord Irland, Kanada, Frankreich, die Republik Irland und Israel haben ein solches Gesetz erlassen Gesetz, auch bekannt als das nordische oder abolitionistische Modell. Das Gesetz erkennt dies an Prostitution ist eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung und ein Hindernis dafür Gleichberechtigung erreichen. Außerdem werden die Staaten aufgefordert, die Öffentlichkeit über die Nachfrage aufzuklären Prostitution befeuert den Sexhandel und führt zum Sexhandel und muss beendet werden.
The Sex Trade Survivors Justice and Equality Act was introduced in the New York State legislature in January 2021 to further strengthen laws that prevent sex trafficking and address sexual exploitation. This bill proposes to end the arrests and incarceration of people in prostitution, who are overwhelmingly women; offers them trauma-informed social services and exit strategies; and reinforces holding sex buyers accountable for the lifelong harm they cause. If enacted, New York could become the first U.S. state to implement this legal framework known as the Equality Model. A number of countries, namely Sweden, Iceland, Norway, Northern Ireland, Canada, France, the Republic of Ireland, and Israel, have enacted such a law, also known as the Nordic or Abolitionist Model. The law recognizes that prostitution is a form of gender-based violence and discrimination, and a barrier to attaining equality. It also calls for states to educate the public that the demand for prostitution fuels the sex trade and leads to sex trafficking, and must end.
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deernhh
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- Ich bin: SexarbeiterIn
Re: Länderberichte U.S.A.:
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Nevada: Sexarbeiterinnen gründen erste Bordell-Gewerkschaft
Mehr Rechte
Sexarbeiterinnen in Nevada wollen Gewerkschaft gründen
Sie kämpfen für eine Krankenversicherung, faire Bezahlung und das Recht am eigenen Bild: Beschäftigte eines Bordells im US-Bundesstaat Nevada wollen sich als erste landesweit gewerkschaftlich organisieren.
Publiziert: 15.02.2026, 08:29
Schild von Sheri’s Ranch, einem legalen Bordell in Nevada, mit dem Text ’The Resort at Sheri’s Ranch’ und ’The Original Sheri’s Ranch Brothel’.
Das Schild von Sheri’s Ranch, einem legalen Bordell in Nevada.
Foto: Imago
In Kürze:
Sexarbeiterinnen der Sheri’s Ranch in Nevada streben unter dem Namen United Brothel Workers Gewerkschaftsstatus an.
Die Mehrheit der 74 Beschäftigten fordert mehr Kontrolle über persönliche Bilder und faire Vertragsbedingungen.
Trotz ihres rechtlichen Status als Selbstständige werden die Frauen mit festen Dienstplänen wie Angestellte behandelt.
Die Bordellbetreiber betonen Respekt für die Vereinigungsfreiheit der Mitarbeiterinnen und wollen ein professionelles Umfeld bieten.
Nevada ist der einzige US-Bundesstaat, in dem Prostitution in Teilen legal ist. Nun kämpfen Sexarbeiterinnen in einem der ältesten Bordelle Nevadas dafür, sich gewerkschaftlich organisieren zu dürfen – es wäre ein Novum. «Wir wollen das gleiche wie alle anderen Arbeiter», sagt eine Beschäftigte, die in der Sheri’s Ranch in der Stadt Pahrump unter dem Namen Jupiter Jetson auftritt und ihren bürgerlichen Namen aus Angst vor Schikanen nicht nennen will. «Wir wollen einen sicheren und respektvollen Arbeitsplatz.»
Prostitution ist legal in lizenzierten Bordellen in zehn ländlichen Bezirken Nevadas. Clark County, in dem Las Vegas liegt, gehört nicht dazu. Die Sheri’s Ranch ist etwa eine Stunde Fahrt von der Glücksspielmetropole entfernt. Die Mehrheit der insgesamt 74 Beschäftigten dort reichte vergangene Woche bei der zuständigen Behörde eine Petition zur Gründung einer Gewerkschaft unter dem Namen United Brothel Workers ein, vertreten von der Vereinigung Communications Workers of America.
Auslöser war laut Jetson ein neuer Vertrag für selbstständige Unternehmerinnen aus dem Dezember, wonach das Bordell ohne Erlaubnis Bilder der Frauen verwenden darf, selbst wenn diese nicht mehr dort arbeiten. «So kann man zum Gesicht einer japanischen Gleitmittelfirma werden, ohne jemals ein Dokument unterschrieben zu haben», sagt sie. «Oder man findet sich auf einer Website zur Vermittlung von KI-Partnerinnen wieder, ohne je einen Cent dafür zu sehen.»
Tabuthema Sexarbeit
Sexarbeit und die Arbeitnehmerrechte von Beschäftigten sind weltweit weitgehend Tabuthemen. Nur in wenigen Ländern, darunter Deutschland, ist Prostitution legal, und Bemühungen zur Organisation sind unterschiedlich weit gediehen. In Spanien, wo Prostitution nicht reguliert ist, genehmigte die Regierung 2018 eine Gewerkschaft von Sexarbeiterinnen und -arbeitern, die aber gerichtlich rasch wieder verboten wurde.
«Allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden bestimmte Rechte garantiert, und das Recht auf Vereinigungsfreiheit ist eines davon», sagt Marc Ellis, Präsident der Nevada Communications Workers of America.
«Sicheres, gesetzeskonformes Umfeld»
Jeremy Lemur, Marketing- und Kommunikationschef der Sheri’s Ranch sagt, der Betrieb respektiere das Recht von Beschäftigten, «ihre Meinung über Arbeitsplatz-Strukturen zu äussern». Ziel des Unternehmens sei es, «ein sicheres, gesetzeskonformes und professionell gemanagtes Umfeld» bereitzustellen.
Schild und Fassade des Sheri’s Ranch Bordells in Pahrump, Nevada bei Sonnenuntergang.
Schild und Fassade des Sheri’s Ranch Bordells, nahe bei Las Vegas.
Foto: Imago
Der Prozess könnte sich über Wochen hinziehen. Nach Einschätzung von Gewerkschaftsjuristen könnte sich die Bordellleitung aber auch entscheiden, die Communications Workers als Vertretung der Sexarbeiterinnen anzuerkennen und sofort Verhandlungen über einen neuen Vertrag aufzunehmen.
Sorgen über Vertragsbedingungen
Die Mitarbeiterinnen der Sheri’s Ranch hatten im Dezember einen neuen Vertrag erhalten, der dem Bordell die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum und eine diesbezügliche Vollmacht eingeräumt hätte. Demnach sollte der Betrieb die «unwiderrufliche, weltweite, unbefristete, gebührenfreie, nicht-exklusive Lizenz» zur Verbreitung des Materials der Frauen erhalten.
Die Bedingungen hätten es Frauen erschwert, aus der Branche auszusteigen und anderweitig beruflich Fuss zu fassen, sagt eine Beschäftigte mit dem Künstlernamen Molly Wylder, die ihren wahren Namen ebenfalls nicht nennen will. Für sie sei die Sexarbeit nur eine vorübergehende Tätigkeit, um ihren Studienkredit zurückzuzahlen.
Als die Frauen ihre Bedenken dem Management mitteilten, wurden sie nach eigenen Angaben aufgefordert, entweder den Vertrag zu unterschreiben oder zu gehen. Sie baten um mehr Bedenkzeit, einige unterschrieben unter Zwang, wie Jetson sagt. Sie wurde nach eigener Schilderung zusammen mit zwei Kolleginnen entlassen, nachdem die Bordellleitung von ihren Gewerkschaftsplänen erfahren hatte. Die Communications Workers kämpfen für die Wiedereinstellung der Frauen.
Selbstständige Unternehmerin vs. Angestellte
Sexarbeiterinnen werden üblicherweise als selbstständige Unternehmerinnen eingestuft, wie die Expertin Barb Brents erklärt, pensionierte Professorin der University of Nevada in Las Vegas. Diese seien rechtlich weniger abgesichert als Angestellte, hätten aber in der Regel mehr Freiheiten. Ob die Frauen mit ihrer Gewerkschaftsbildung erfolgreich sind, könnte davon abhängen, ob sie als Selbstständige oder Angestellte gelten.
Der Selbstständigen-Status sei wesentlich für die Autonomie der Beschäftigten, betont Lemur. Die Frauen allerdings argumentieren, dass sie wie Angestellte behandelt würden. Sie haben feste Dienstpläne, können nicht von zuhause arbeiten und müssen ihren Kunden mindestens 1000 Dollar pro Stunde in Rechnung stellen, wie Ellis sagt. Die Hälfte ihrer Einnahmen geht an die Sheri’s Ranch. «In unserer Idealvorstellung möchten wir als Angestellte anerkannt werden, weil wir gern die vollen Rechte und die Verhandlungsmacht hätten, die Angestellte haben», sagt Jetson.
Mitsprache beim Dresscode gefordert
Da viele der Frauen eigene Online-Inhalte erstellen, verlangen sie den Schutz ihres geistigen Eigentums. Sie wollen ausserdem über ihre Kleiderordnung mitbestimmen – kürzlich wurden sie angewiesen, nur Jeansshorts und keine Hosen zu tragen – und wünschen sich einen Tarifvertrag für fairere Bezahlung sowie Verhandlungen für eine Krankenversicherung, die ihnen bisher nicht zur Verfügung gestellt wird.
Andere Beschäftigte in der US-Sexindustrie waren erfolgreich. In Los Angeles wurden Tänzerinnen der Oben-ohne-Bar Star Garden zur einzigen gewerkschaftlich organisierten Gruppe von Stripperinnen. Pionierinnen waren 1997 Beschäftigte des inzwischen geschlossenen Stripclubs The Lusty Lady in San Francisco gewesen.
https://www.tagesanzeiger.ch/nevada-sex ... 3178301981
Sensation in Nevada, USA
Sexarbeiterinnen gründen Gewerkschaft
Darija Knežević
18. März 2026
International
Die Sexarbeiterinnen der «Sheris Ranch» in Nevada, USA, fordern: faire Bezahlung, eine Krankenversicherung und mehr Schutz. Sie gründen eine Gewerkschaft und schreiben damit Geschichte.
Beitrag vorlesen lassen.
0:00 / 3:24
ORGANISIEREN SICH: Molly Wylder (l.) und Jupiter Jetson. (Foto: Keystone)
Prostitution ist in den USA illegal. Ausser in wenigen Bezirken des Bundesstaates Nevada. Und genau dort nutzen die Sexarbeiterinnen ihren legalen Status, um für alle Büezerinnen zu kämpfen: 74 Sexarbeiterinnen aus dem Bordell «Sheris Ranch» organisieren sich und wollen die Gewerkschaft «United Brothel Workers» gründen. Auslöser war ein neuer Vertrag, der im Dezember den Arbeiterinnen vorgelegt wurde.
Eine neue Klausel im Vertrag forderte, dass ihr Arbeitgeber Bildmaterial der Arbeiterinnen ohne ihre Zustimmung weiterverwenden darf. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Eine Arbeiterin äussert ihre Sorgen: Das Bildmaterial kann einfach weiterverwendet werden. Besonders mit der künstlichen Intelligenz kann neues Material erstellt werden, ohne dass die abgebildete Frau auch nur einen Cent dafür verdient. In Japan sei dies nämlich bereits ein riesiges Problem für Sexarbeiterinnen.
Jupiter Jetson ist bei der Gewerkschaftsgründung ganz vorne dabei. In US-Medien sagt sie:
Wir wollen Bedingungen wie alle anderen Arbeiterinnen und Arbeiter. Wir verdienen einen sicheren und respektvollen Arbeitsplatz.
Unterschreiben oder gehen
Die Betroffenen suchten das Gespräch mit der Geschäftsleitung des Bordells. Diese setzte den Arbeiterinnen ein simples Ultimatum: unterschreiben oder gehen. Während einige unter Zwang unterschrieben, wurden andere wegen ihrer Bemühungen um die Gewerkschaftsgründung entlassen. Sexarbeiterinnen arbeiten unter prekärsten Umständen. In den USA werden viele als (Schein-)Selbständige bei Bordellen angestellt und haben so noch weniger Rechte als Angestellte. Molly Wylder, ebenfalls Sexarbeiterin, sagt:
Ist man einmal in dieser Branche drin, wird es schwierig, sie zu verlassen und einen anderen Job zu finden.
Doch die Büezerinnen liessen sich von ihrem Arbeitgeber nicht einschüchtern. Mit ihrer Gewerkschaft fordern sie, was allen Arbeiterinnen und Arbeitern zustehen sollte: faire Bezahlung, eine Krankenversicherung und mehr Schutz.
Belgien und die Schweiz
Auch den belgischen Sexarbeiterinnen gelang vergangenes Jahr der Durchbruch: Ein neues Gesetz sichert ihnen weitgehende Arbeitsrechte zu. Beispielsweise Krankengeld und Kündigungsschutz. In der Schweiz ist Sexarbeit seit 1942 zwar legal, die Arbeiterinnen haben aber wenig Rechte, keinen Schutz und sind Diskriminierung ausgesetzt. Oft wird Sexarbeit mit Menschenhandel in Verbindung gebracht.
https://www.workzeitung.ch/2026/03/sexa ... erkschaft/
Nevada: Sexarbeiterinnen gründen erste Bordell-Gewerkschaft
Mehr Rechte
Sexarbeiterinnen in Nevada wollen Gewerkschaft gründen
Sie kämpfen für eine Krankenversicherung, faire Bezahlung und das Recht am eigenen Bild: Beschäftigte eines Bordells im US-Bundesstaat Nevada wollen sich als erste landesweit gewerkschaftlich organisieren.
Publiziert: 15.02.2026, 08:29
Schild von Sheri’s Ranch, einem legalen Bordell in Nevada, mit dem Text ’The Resort at Sheri’s Ranch’ und ’The Original Sheri’s Ranch Brothel’.
Das Schild von Sheri’s Ranch, einem legalen Bordell in Nevada.
Foto: Imago
In Kürze:
Sexarbeiterinnen der Sheri’s Ranch in Nevada streben unter dem Namen United Brothel Workers Gewerkschaftsstatus an.
Die Mehrheit der 74 Beschäftigten fordert mehr Kontrolle über persönliche Bilder und faire Vertragsbedingungen.
Trotz ihres rechtlichen Status als Selbstständige werden die Frauen mit festen Dienstplänen wie Angestellte behandelt.
Die Bordellbetreiber betonen Respekt für die Vereinigungsfreiheit der Mitarbeiterinnen und wollen ein professionelles Umfeld bieten.
Nevada ist der einzige US-Bundesstaat, in dem Prostitution in Teilen legal ist. Nun kämpfen Sexarbeiterinnen in einem der ältesten Bordelle Nevadas dafür, sich gewerkschaftlich organisieren zu dürfen – es wäre ein Novum. «Wir wollen das gleiche wie alle anderen Arbeiter», sagt eine Beschäftigte, die in der Sheri’s Ranch in der Stadt Pahrump unter dem Namen Jupiter Jetson auftritt und ihren bürgerlichen Namen aus Angst vor Schikanen nicht nennen will. «Wir wollen einen sicheren und respektvollen Arbeitsplatz.»
Prostitution ist legal in lizenzierten Bordellen in zehn ländlichen Bezirken Nevadas. Clark County, in dem Las Vegas liegt, gehört nicht dazu. Die Sheri’s Ranch ist etwa eine Stunde Fahrt von der Glücksspielmetropole entfernt. Die Mehrheit der insgesamt 74 Beschäftigten dort reichte vergangene Woche bei der zuständigen Behörde eine Petition zur Gründung einer Gewerkschaft unter dem Namen United Brothel Workers ein, vertreten von der Vereinigung Communications Workers of America.
Auslöser war laut Jetson ein neuer Vertrag für selbstständige Unternehmerinnen aus dem Dezember, wonach das Bordell ohne Erlaubnis Bilder der Frauen verwenden darf, selbst wenn diese nicht mehr dort arbeiten. «So kann man zum Gesicht einer japanischen Gleitmittelfirma werden, ohne jemals ein Dokument unterschrieben zu haben», sagt sie. «Oder man findet sich auf einer Website zur Vermittlung von KI-Partnerinnen wieder, ohne je einen Cent dafür zu sehen.»
Tabuthema Sexarbeit
Sexarbeit und die Arbeitnehmerrechte von Beschäftigten sind weltweit weitgehend Tabuthemen. Nur in wenigen Ländern, darunter Deutschland, ist Prostitution legal, und Bemühungen zur Organisation sind unterschiedlich weit gediehen. In Spanien, wo Prostitution nicht reguliert ist, genehmigte die Regierung 2018 eine Gewerkschaft von Sexarbeiterinnen und -arbeitern, die aber gerichtlich rasch wieder verboten wurde.
«Allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden bestimmte Rechte garantiert, und das Recht auf Vereinigungsfreiheit ist eines davon», sagt Marc Ellis, Präsident der Nevada Communications Workers of America.
«Sicheres, gesetzeskonformes Umfeld»
Jeremy Lemur, Marketing- und Kommunikationschef der Sheri’s Ranch sagt, der Betrieb respektiere das Recht von Beschäftigten, «ihre Meinung über Arbeitsplatz-Strukturen zu äussern». Ziel des Unternehmens sei es, «ein sicheres, gesetzeskonformes und professionell gemanagtes Umfeld» bereitzustellen.
Schild und Fassade des Sheri’s Ranch Bordells in Pahrump, Nevada bei Sonnenuntergang.
Schild und Fassade des Sheri’s Ranch Bordells, nahe bei Las Vegas.
Foto: Imago
Der Prozess könnte sich über Wochen hinziehen. Nach Einschätzung von Gewerkschaftsjuristen könnte sich die Bordellleitung aber auch entscheiden, die Communications Workers als Vertretung der Sexarbeiterinnen anzuerkennen und sofort Verhandlungen über einen neuen Vertrag aufzunehmen.
Sorgen über Vertragsbedingungen
Die Mitarbeiterinnen der Sheri’s Ranch hatten im Dezember einen neuen Vertrag erhalten, der dem Bordell die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum und eine diesbezügliche Vollmacht eingeräumt hätte. Demnach sollte der Betrieb die «unwiderrufliche, weltweite, unbefristete, gebührenfreie, nicht-exklusive Lizenz» zur Verbreitung des Materials der Frauen erhalten.
Die Bedingungen hätten es Frauen erschwert, aus der Branche auszusteigen und anderweitig beruflich Fuss zu fassen, sagt eine Beschäftigte mit dem Künstlernamen Molly Wylder, die ihren wahren Namen ebenfalls nicht nennen will. Für sie sei die Sexarbeit nur eine vorübergehende Tätigkeit, um ihren Studienkredit zurückzuzahlen.
Als die Frauen ihre Bedenken dem Management mitteilten, wurden sie nach eigenen Angaben aufgefordert, entweder den Vertrag zu unterschreiben oder zu gehen. Sie baten um mehr Bedenkzeit, einige unterschrieben unter Zwang, wie Jetson sagt. Sie wurde nach eigener Schilderung zusammen mit zwei Kolleginnen entlassen, nachdem die Bordellleitung von ihren Gewerkschaftsplänen erfahren hatte. Die Communications Workers kämpfen für die Wiedereinstellung der Frauen.
Selbstständige Unternehmerin vs. Angestellte
Sexarbeiterinnen werden üblicherweise als selbstständige Unternehmerinnen eingestuft, wie die Expertin Barb Brents erklärt, pensionierte Professorin der University of Nevada in Las Vegas. Diese seien rechtlich weniger abgesichert als Angestellte, hätten aber in der Regel mehr Freiheiten. Ob die Frauen mit ihrer Gewerkschaftsbildung erfolgreich sind, könnte davon abhängen, ob sie als Selbstständige oder Angestellte gelten.
Der Selbstständigen-Status sei wesentlich für die Autonomie der Beschäftigten, betont Lemur. Die Frauen allerdings argumentieren, dass sie wie Angestellte behandelt würden. Sie haben feste Dienstpläne, können nicht von zuhause arbeiten und müssen ihren Kunden mindestens 1000 Dollar pro Stunde in Rechnung stellen, wie Ellis sagt. Die Hälfte ihrer Einnahmen geht an die Sheri’s Ranch. «In unserer Idealvorstellung möchten wir als Angestellte anerkannt werden, weil wir gern die vollen Rechte und die Verhandlungsmacht hätten, die Angestellte haben», sagt Jetson.
Mitsprache beim Dresscode gefordert
Da viele der Frauen eigene Online-Inhalte erstellen, verlangen sie den Schutz ihres geistigen Eigentums. Sie wollen ausserdem über ihre Kleiderordnung mitbestimmen – kürzlich wurden sie angewiesen, nur Jeansshorts und keine Hosen zu tragen – und wünschen sich einen Tarifvertrag für fairere Bezahlung sowie Verhandlungen für eine Krankenversicherung, die ihnen bisher nicht zur Verfügung gestellt wird.
Andere Beschäftigte in der US-Sexindustrie waren erfolgreich. In Los Angeles wurden Tänzerinnen der Oben-ohne-Bar Star Garden zur einzigen gewerkschaftlich organisierten Gruppe von Stripperinnen. Pionierinnen waren 1997 Beschäftigte des inzwischen geschlossenen Stripclubs The Lusty Lady in San Francisco gewesen.
https://www.tagesanzeiger.ch/nevada-sex ... 3178301981
Sensation in Nevada, USA
Sexarbeiterinnen gründen Gewerkschaft
Darija Knežević
18. März 2026
International
Die Sexarbeiterinnen der «Sheris Ranch» in Nevada, USA, fordern: faire Bezahlung, eine Krankenversicherung und mehr Schutz. Sie gründen eine Gewerkschaft und schreiben damit Geschichte.
Beitrag vorlesen lassen.
0:00 / 3:24
ORGANISIEREN SICH: Molly Wylder (l.) und Jupiter Jetson. (Foto: Keystone)
Prostitution ist in den USA illegal. Ausser in wenigen Bezirken des Bundesstaates Nevada. Und genau dort nutzen die Sexarbeiterinnen ihren legalen Status, um für alle Büezerinnen zu kämpfen: 74 Sexarbeiterinnen aus dem Bordell «Sheris Ranch» organisieren sich und wollen die Gewerkschaft «United Brothel Workers» gründen. Auslöser war ein neuer Vertrag, der im Dezember den Arbeiterinnen vorgelegt wurde.
Eine neue Klausel im Vertrag forderte, dass ihr Arbeitgeber Bildmaterial der Arbeiterinnen ohne ihre Zustimmung weiterverwenden darf. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Eine Arbeiterin äussert ihre Sorgen: Das Bildmaterial kann einfach weiterverwendet werden. Besonders mit der künstlichen Intelligenz kann neues Material erstellt werden, ohne dass die abgebildete Frau auch nur einen Cent dafür verdient. In Japan sei dies nämlich bereits ein riesiges Problem für Sexarbeiterinnen.
Jupiter Jetson ist bei der Gewerkschaftsgründung ganz vorne dabei. In US-Medien sagt sie:
Wir wollen Bedingungen wie alle anderen Arbeiterinnen und Arbeiter. Wir verdienen einen sicheren und respektvollen Arbeitsplatz.
Unterschreiben oder gehen
Die Betroffenen suchten das Gespräch mit der Geschäftsleitung des Bordells. Diese setzte den Arbeiterinnen ein simples Ultimatum: unterschreiben oder gehen. Während einige unter Zwang unterschrieben, wurden andere wegen ihrer Bemühungen um die Gewerkschaftsgründung entlassen. Sexarbeiterinnen arbeiten unter prekärsten Umständen. In den USA werden viele als (Schein-)Selbständige bei Bordellen angestellt und haben so noch weniger Rechte als Angestellte. Molly Wylder, ebenfalls Sexarbeiterin, sagt:
Ist man einmal in dieser Branche drin, wird es schwierig, sie zu verlassen und einen anderen Job zu finden.
Doch die Büezerinnen liessen sich von ihrem Arbeitgeber nicht einschüchtern. Mit ihrer Gewerkschaft fordern sie, was allen Arbeiterinnen und Arbeitern zustehen sollte: faire Bezahlung, eine Krankenversicherung und mehr Schutz.
Belgien und die Schweiz
Auch den belgischen Sexarbeiterinnen gelang vergangenes Jahr der Durchbruch: Ein neues Gesetz sichert ihnen weitgehende Arbeitsrechte zu. Beispielsweise Krankengeld und Kündigungsschutz. In der Schweiz ist Sexarbeit seit 1942 zwar legal, die Arbeiterinnen haben aber wenig Rechte, keinen Schutz und sind Diskriminierung ausgesetzt. Oft wird Sexarbeit mit Menschenhandel in Verbindung gebracht.
https://www.workzeitung.ch/2026/03/sexa ... erkschaft/