Lasst uns über Alternativen reden...
Stadt, Prostitution, Vertreibung
Vom schwindenden Recht auf Straße für Sexarbeiterinnen
Ein Workshop von ragazza e.V. in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Am 2. Dezember, 10 Uhr bis 18.30 Uhr
Kulturladen St. Georg, Alexanderstraße 16
Anmeldung und Nachfragen bitte an: [email protected]
Aktuelle Informationen auf der Website von ragazza e.V.
10.00
Begrüßung
10.15
Inputs mit Diskussion:
„Konfliktlinien um Sexarbeit in St. Georg“, Kathrin Schrader (TU Harburg)
„Links-feministische Perspektiven und Aktionsformen in St. Georg“, Bündnis „Recht auf Straße“ (Hamburg)
11.30 Pause
11.45
Inputs mit Diskussion
„Konflikte um Sexarbeit – global betrachtet“, Jenny Künkel (Uni Frankfurt)
“Straßenprostitution und Nachbarschaften – Konfliktlinien und Lösungsansätze” – Ergebnisse einer Akteursanalyse auf dem Berliner Straßenstrich, Christiane Howe (TU Berlin)
12.45 Mittagspause
14.00 Drei parallele Gruppen mit folgenden Themen:
Gruppe 1: Sexarbeit, Migration und Rassismus: Migrantische Sexarbeiterinnen in Linz und Hamburg
Mit Gergana Schrenk (Maiz, Linz) und Katharina Hille (indoors Hamburg), Sonja Obermüller (ragazza)
Ziel des Workshops ist es, anhand der Arbeit den Projekten Maiz (Linz) und indoors (Hamburg) das Thema Migration und Sexarbeit zu vertiefen. Dabei wird es um die Vorstellung der Arbeit der beiden Projekte sowie deren Zielgruppen gehen. Darüber hinaus sollen aktuelle politische Diskurse hinsichtlich verdeckter Rassismen analysiert und diskutiert werden
Gruppe 2: Gentrifizierung und Sexarbeit – Amsterdam und Hamburg – St. Georg im Vergleich
Mit Licia Brussa (Tampep, Amsterdam), Jenny Künkel (Uni Frankfurt) und Claudia Lange (ragazza e.V., Hamburg)
Am Beispiel Amsterdam und Hamburg St. Georg sollen Stadtentwicklungs- und Gentrifizierungsprozesse auf ihre Auswirkungen auf die Sexarbeit untersucht werden. Zunächst werden die Projekte Tampep (Amsterdam) und ragazza e.V. (Hamburg-St.Georg) sowie deren Zielgruppen vorgestellt. In einem Zweiten Schritt sollen Stadtentwicklungsprozesse, politische Maßnahmen und Repression hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Sexarbeit untersucht werden.
Gruppe 3: Politische (Lobby)Arbeit im Kontext der Sexarbeit – Grenzen und Möglichkeiten aus Sicht der Projekte Hydra e.V. (Berlin) und Kober (Dortmund)
Mit Simone Kellerhof (Hydra, Berlin), Kirsten Cordes (Beratungsstelle Kober, Dortmund), Gudrun Greb (ragazza)
Am Beispiel Arbeit der Projekte Hydra e.V. (Berlin) und Kober (Dortmund) werden Möglichkeiten und Grenzen der politischen Lobbyarbeit im Kontext der Sexarbeit diskutiert. Zunächst sollen die Arbeit der beiden Projekte, deren Zielgruppen sowie die unterschiedlichen politischen Bedingungen und Entwicklungen in den Städten Berlin und Dortmund analysiert werden, um in einem Zweiten Schritt zu diskutieren, welche politischen Möglichkeiten aber auch Hemmnisse in der Lobbyarbeit mit Sexarbeiterinnen festzustellen sind.
16.15 Pause
16.30
Abschlussdiskussion
Was sind (zukünftige) Perspektiven für Sexarbeiterinnen? Was heißt das für die, die sie unterstützen?
Mit Gergana Schrenk (Maiz, Linz), Licia Brussa (Tampep, Amsterdam), XY (ragazza) u. a.
18.00 Ausklang
http://alternativen.blog.rosalux.de/201 ... iterinnen/
Hamburg-Ragazza e.V. :Workshop Recht auf Straße
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fraences
- Admina

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- Wohnort: Frankfurt a. Main Hessen
- Ich bin: Keine Angabe
Hamburg-Ragazza e.V. :Workshop Recht auf Straße
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
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Fakten und Infos über Prostitution
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Fakten und Infos über Prostitution
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Marc of Frankfurt
- SW Analyst

- Beiträge: 14095
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Politische Netzwerkbildung
www.ragazza-hamburg.de/aktuelles.html
Interessantes politisches Seminar, schade dass niemand von uns vom Sexworker Forum dabei eingebunden ist. Haben wir doch einen großen Überblick über die Prostitutionsreglementierung in vielen Kommunen www.sexworker.at/lokal . Wurde niemand eingeladen?
Aber die Veranstalterinnen haben sich sicher gedacht, eine Sexarbeiter_in als Referent_in ist zu teuer. Solche selten bezuschußten Veranstaltungen, kann sich nur jemand leisten, der in einer festen Stelle ist, von einer Institution/NGO entsandt wird, oder die Vortrags- und Veranstaltungstätigkeit wertsteigernd für seine berufliche Karriere nutzen kann.
Jenny Künkel, Dipl.Ing. Wiss.Mitarb. Uni Frankfurt:
"Das Quartier als revanchistische Stadtpolitik - Verdrängung des Sexgewerbes im Namen eines neoliberalen Konstrukts"
Zusammenfassung:
Die französischen Vorstädte sind schon seit langem zum realen Ort und zum Symbol von Armut, Arbeitslosigkeit, diversen Formen der Ausgrenzung bzw. Segregation, ethnischer Diskriminierung, Kriminalität und einer ambivalenten Mischung von staatlicher Sozial- und Repressionspolitik gegenüber einem Teil der in ihnen lebenden Bevölkerung geworden. Seit den 80er und vor allem seit Beginn der 90er Jahre kommt es in diesen Banlieues anlässlich von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Polizei immer wieder zu kurzen, örtlich begrenzten gewaltförmigen Unruhen. Dabei haben die Émeutes (Aufstände) von 2005 im Vergleich zu den vorhergehenden Unruhen aufgrund ihrer dreiwöchigen Dauer und ihrer räumlichen Ausdehnung auf ganz Frankreich eine neue Dimension angenommen.
www.springerlink.com/content/x5l4u86100341083/
www.humanGeographie.de/kuenkel
Sammelthemen:
- Prostitutionskontrolle per Baurecht (Ordnungsrecht)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1226
- Prostitutionskontrolle per Sperrbezirksverordnungen (Strafrecht)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1386
Interessantes politisches Seminar, schade dass niemand von uns vom Sexworker Forum dabei eingebunden ist. Haben wir doch einen großen Überblick über die Prostitutionsreglementierung in vielen Kommunen www.sexworker.at/lokal . Wurde niemand eingeladen?
Aber die Veranstalterinnen haben sich sicher gedacht, eine Sexarbeiter_in als Referent_in ist zu teuer. Solche selten bezuschußten Veranstaltungen, kann sich nur jemand leisten, der in einer festen Stelle ist, von einer Institution/NGO entsandt wird, oder die Vortrags- und Veranstaltungstätigkeit wertsteigernd für seine berufliche Karriere nutzen kann.
Jenny Künkel, Dipl.Ing. Wiss.Mitarb. Uni Frankfurt:
"Das Quartier als revanchistische Stadtpolitik - Verdrängung des Sexgewerbes im Namen eines neoliberalen Konstrukts"
Zusammenfassung:
Die französischen Vorstädte sind schon seit langem zum realen Ort und zum Symbol von Armut, Arbeitslosigkeit, diversen Formen der Ausgrenzung bzw. Segregation, ethnischer Diskriminierung, Kriminalität und einer ambivalenten Mischung von staatlicher Sozial- und Repressionspolitik gegenüber einem Teil der in ihnen lebenden Bevölkerung geworden. Seit den 80er und vor allem seit Beginn der 90er Jahre kommt es in diesen Banlieues anlässlich von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Polizei immer wieder zu kurzen, örtlich begrenzten gewaltförmigen Unruhen. Dabei haben die Émeutes (Aufstände) von 2005 im Vergleich zu den vorhergehenden Unruhen aufgrund ihrer dreiwöchigen Dauer und ihrer räumlichen Ausdehnung auf ganz Frankreich eine neue Dimension angenommen.
www.springerlink.com/content/x5l4u86100341083/
www.humanGeographie.de/kuenkel
Sammelthemen:
- Prostitutionskontrolle per Baurecht (Ordnungsrecht)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1226
- Prostitutionskontrolle per Sperrbezirksverordnungen (Strafrecht)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1386