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Nachricht |
rainman
Gelehrte(r)


Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)

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@ Marc:
Super!!! Danke! Ich habe mir den Beitrag kopiert und ins Regal zur übrigen Fachliteratur gestellt.
Nach 10 Jahren ProstG flammt die Diskussion erkennbar wieder auf. Ich rechne, ehrlich gesagt, nicht mit einer von einigen konservativen Kräften nach wie vor geforderten Abschaffung. Auf eine Novellierung irgendwann müssen wir allerdings gefasst sein. Dein Beitrag - und auch die übrigen allesamt hoch interessanten Diskussionsbeiträge geben wertvolle Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten.
Liebe Grüße, rainman
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alana
unverzichtbar


Ich bin...: SexarbeiterIn

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| Ich rechne nicht mal mit irgend einer Änderung in den nächsten Jahren. Da gibt es zu viele Baustellen, als das man sich damit beschäftigen würde...
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annainga 
PlatinStern


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Arum
PlatinStern


Ich bin...: Engagierter Kunde

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| Lupus hat folgendes geschrieben:
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Rückfall ist nun mal ein Begriff aus der Medizin/Psychologie
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Kann schon sein, aber hier im Forum wird doch auch gerne von "Putofobie" gesprochen, also der Form nach einem klinischen Begriff (wie agorafobie, etc)? Genau deswegen halte ich dann auch wenig von diesem Begriff, aber wenn das hier erlaubt ist, sollte man "Rückfall" aus anderem Munde auch akzeptieren.
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fraences 
ModeratorIn


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Ich finde das Wort Rückfall passt überhaupt nicht mit der Tätigkeit Prostitution zusammen.
Ich kenne den Ausdruck "Rückfall" aus der Therapie von Suchtmtteln.
"Rückfall" während eine Suchttherapie würde in der Klinik , wo ich war begrüsst, weil dann konnte ein Patient mit Unterstützung des Therapeuten und Gruppenmitglieder, die Problemepunkte seine Labilität zu Suchtmittel auf erarbeiten. Um einfach die eigene gewünschte Stabilität aufzubauen.
Da ich selbst den Ausstieg öfters in meinem Leben probiert habe,war die erste Prostitutiertge in Düsseldorf, die eine Umschulungsmassnahme vom Arbeitsamt bewilligt bekommen hat. wobei mir das Wort "Ausstieg" überhaupt nicht gefällt.
Eh finde ich berufliche Umorientierung oder eine Pause einlegen, das es als Bezeichung besser passt.
So sagt man das doch auch in andere Branchen??
Wann will man denn sich nicht mehr prostitutieren?
Meistens ist wenn es einem schlecht geht, gesundheitliche Probleme hat, ausgepowert ist, sich neu verliebt, einfach nur eine Pause braucht, andere Interessen hat, die sich nicht mit Sexwork vereinbaren lässt, bei Nebenerwerb, der Hauptjob einen zu sehr in Anspruch nimmt; es einen im eine Lebensphase überfordert.
Dann gibt es wieder Phase, da ist man voll mit Begeisterung und Elan wieder voll dabei.
Liebe Grüsse, Fraences
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Arum
PlatinStern


Ich bin...: Engagierter Kunde

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Arum
PlatinStern


Ich bin...: Engagierter Kunde

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Ähnlich kann man übrigens auch verfahren bei "Rückfall alte":
Ein Rückfall in alte Zeiten
.Rot-Weiß Oberhausen -
FC Schalke 041:1 (0:1)
http://www.derwesten.de/sport/lokal....lte-zeiten-id6374091.html
Kein Rückfall in alte Zeiten
Für das erste Quartal 2009 konnten einige Banken in Deutschland wie andernorts erfreulich gute Ergebnisse ausweisen. In Teilen der Öffentlichkeit, vor allem aber bei dem einen oder anderen Politiker, hat dies in durchaus populistischer Weise Kritik ausgelöst: Die Banken hätten aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt und verdienten, indirekt, nun an der staatlichen Unterstützung des Bankensystems. In Deutschland zielten diese Einwände im Besonderen auf das Ergebnis der Deutschen Bank. Seriös ist eine solche Kritik freilich mitnichten.
http://www.die-bank.de/standpunkt/kein-ruckfall-in-alte-zeiten
Und so weiter und so fort.. Da gibt es wieder eine Unmenge von Suchergebnissen.
Natürlich, dem Wort an sich haftet natürlich immer eine mehr oder weniger negative Konnotation an, aber es braucht nicht unbedingt auf Medizin oder Therapie zu verweisen. In dem Fall, wo sich eine Person gerade aus zwingenden Gründen vorgenommen hat nicht mehr im alten Beruf tätig zu sein, ist eine Zurückkehr in den Beruf eben auch als ein Rückfall zu bezeichnen.
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Arum
PlatinStern


Ich bin...: Engagierter Kunde

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| Aoife hat folgendes geschrieben:
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Danke für deine ausgewogene und alle Aspekte in Erwägung ziehende Darstellung Marc!
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Absolut ein wunderbarer Beitrag. Nur fehlt doch noch ein Aspekt. Nämlich Folgendes.
In der letzten Szene betont der Herr Retter, dass er doch auch Einiges riskiert, dadurch, dass er sich jetzt als ehemaliger Freier outet. Teils mag das unbedingt stimmen: Es gehört schon sehr viel Mut dazu.
Aber andererseits stimmt es auch wieder nicht. Er wird vom Fernsehpublikum wohl eher als der Gute wahrgenommen sein, der sich auch mal eine Auszeit gegönnt, sich also moralisch vertan, dann über diesen Weg aber das grosse Los gezogen, und sich dann voll und ganz fürs grosse bürgerliche Lebensglück engagiert hat, die Grenze zwischen den zwei Welten wieder in die richtige Richtung überquert hat, und damit die Frau unter grossen seelischen Anstrengungen vor der Hölle gerettet.
Gesellschaftlich hätte er aber wirklich etwas riskiert, wenn er es seiner Frau im Endeffekt gestattet hätte, wieder ins Bordell zurückzukehren, sobald sich herausstellte, dass sie ständig in die von Marc so trefflich geschilderte gesellschaftliche Falle tappte. Jetzt aber ist er aus bürgerlicher Sicht der eigentliche Held des Films.
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Heute wurde bei Markus Lanz erzählt, wie die Geschichte im wesentlichen glücklich weiter gegangen ist und das neue Buch "Teufelskreis Prostitution: Ich habe den Ausstieg geschafft" von Mandy Winters vorgestellt:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=112172#112172
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2.2.2012, 22.30, WDR3: Die Liebe begann im Bordell
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