::: Sicherheitsmaßnahmen SEXWORKER KOMPETENZ :::

Hier werden die Sicherheitsmaßnahmen für SexarbeiterInnen gesammelt, welche später auf unserer Webseite veröffentlicht werden. Wer Tipps zum Thema hat, oder Links kennt, bitte hier posten!
Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Sexworker Academy

#21

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2010-07-12, 23:44

Fortbildung für Sexworker in Berlin:

Achtsamkeitstraining bei Hydra e.V.



24. August 2010

http://www.hydra-berlin.de/aktuelles/te ... straining/

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Sexwork und nichtsexuelle Hirnforschung

#22

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2010-08-06, 12:48

Der Sex in der Sexarbeit ist zeitlich und vom subjektiven SW Aufwand gesehen vielfach der geringste Teil.

- Ein wesentlicher Teil ist das Verkaufen (Kobern), also alles das zu tun was notwendig ist um einen mündlichen konkludenten Kaufvertrag, d.h. eine Kaufentscheidung des Kunden für die Sexdienstleistung anzuregen. Dazu gehören auch das gesammte Marketing wie: Defining, Exhibiting & Maintaining your Persona, Werbung, Homepage, Telekommunikation, Styling, Posing, Lächeln, Kommunizieren, Kundenselektion (client screening)...

- Davor aber ist noch die Arbeits- und Lebensorganisation eine ganz wesentliche und eine oftmals was die Nachhaltigkeit betrifft unterschätzte Herausforderung bzw. Mühe:
Geschäftsmodell-Entwicklung (Recht, Finanzen & Steuern), Stigmamanagement (safeguard personal privacy), Standortwahl i.w.S., Geschäftsbeziehungen, Backoffice, Arbeitsvorbereitung, Mobilität/Migration, Bereitschafts-Warten...





Ein ganz wesentlicher und fordernder Teil der Sexarbeit ist jedoch die emphatische Kommunikation

Es geht darum einen fremden und anonymen nicht selbstgewählten (aber mit Bedacht ausgewählten) Menschen in unkonditionierter Sympathie annehmen und begegnen zu können (inkl. sexueller Hingabe) und gleichzeitig professionelle Distanz und Sicherheit zu bewahren. (Professionelle Distanz heißt also in unserer einzigartigen Profession keinesfalls automatisch wie sonst immer sexuelle Distanz;-)

Hierzu gehört es dass Sexworker sowohl gut zuhören können (sog. aktives Zuhören) und authentisch darauf reagieren. Letzteres wird manchmal negativ als "Sexworker müssen gut Schauspielern können" umschrieben, weil die Formulierung gleich die Assoziation "schlechter weil unausgebildeter Schauspieler" triggert.

Wie diese mentale Verschmelzung vor der sexuellen Vereinigung funktioniert erforscht jetzt die moderne chemische Neurowissenschaft mit Hilfe von bildgebenden Verfahren (fMRI).

D.h. Sexworker müssen offen und befähigt sein für sog. Neural Coupling.


Bild

Neural Coupling - Überlappung der Gehirnaktivitäten beim Erzählen und Zuhören in unerwarteterweise teilweise gleichen Arealen des Neocortex.


Es entsteht beim guten Gespräch also so etwas wie Resonanz, Harmonie, Synchonisierung sowohl zwischen den Partnern, wie im einzelnen Hirn...

Es entsteht ein Flowzustand und die Symbiose die sich Paar nennt.

Diese Forschung verweist auf die grundsätzliche Prozess-Einheit von Wahrnehmung und Handeln als Elemente des Lebendigen (Das Sein bestimmt das Bewusstsein und umgekehrt).





Leider ist in der akademischen Studie, der das Bild entstammt, das demographische Merkmal Sexworker nicht berücksichtigt ;-)

Good conversation results in a 'mind meld'
http://www.physorg.com/news199424641.html

Speaker-listener neural coupling underlies successful communication, Greg J. Stephens et al., PNAS
Abstract:
http://www.pnas.org/content/early/2010/07/13/1008662107
full paper PDF download:
http://www.pnas.org/content/early/2010/ ... l.pdf+html





Solche ausgezeichneten intensiven Mentalzustände haben wohltuende, wenn nicht heilsame Wirkung, weshalb Menschen die besten Freunde oder Sexworker vielfach auch als 'Therapeutenersatz / counselling' aufsuchen.

in: Sexwork als heilsame bis therapeutische Tätigkeit:
viewtopic.php?p=52529#52529 (SW-only)





.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 2010-08-06, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Aoife
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 7068
Registriert: 2008-09-20, 20:37
Wohnort: Ludwigshafen am Rhein
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Re: Sexwork und nichtsexuelle Hirnforschung

#23

Beitrag von Aoife » 2010-08-06, 14:46

          Bild
Marc of Frankfurt hat geschrieben:Solche ausgezeichneten intensiven Mentalzustände haben wohltuende, wenn nicht heilsame Wirkung, weshalb Menschen die besten Freunde oder Sexworker vielfach auch als 'Therapeutenersatz / counselling' aufsuchen.
Das Wort "Ersatz" impliziert eine Wertung - was ich ja auch durchaus o.k. finde :001

Nur gerade anhand der oben dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse (da handelt es sich IMHO um die bildliche Darstellung der Aktivität unserer Spiegelneurone?) stellt sich mir schon die Frage, ob diese Wertungshierarchie (Therapeut = the real thing, Freunde und SW = Ersatz) so aufrecht zu erhalten ist?

SW und Therapeuten als Ersatz für Freunde wäre eine durchaus noch konservative Betrachtungsweise, Freunde und Therapeuten als Ersatz für SW ist sicherlich ein unkonventionellerer Blickwinkel, mag aber unter manchen Umständen durchaus auch seine Berechtigung haben :002

Letztlich sehe ich Freunde, SW und Therapeuten als gleichberechtigt nebeneinanderstehend, was das reine Spiegeln und seine wohltuende Wirkung angeht, so dass sich anhand von Nebenaspekten entscheidet, welcher Kontakt in einer konkreten Situation am hilfreichsten ist.

Liebe Grüße, Aoife
It's not those who inflict the most, but those who endure the most, who will conquer. MP.Vol.Bobby Sands
'I know kung fu, karate, and 37 other dangerous words'
Misspellings are *very special effects* of me keyboard

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Uralte Ausbildungstradition

#24

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2010-08-30, 10:56

Forts. zum 1. Posting


Dienerin Maya trifft eine ältere Kurtisane namens Rasa Devi (Rekha), die Maya unter die Fittiche nimmt und in die Geheimnisse der Kamasutra einweiht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kama_Sutra:_A_Tale_of_Love


Kama Sutra: A Tale of Love

Indischer Film
von Mira Nair
aus dem Jahr 1996


Filmmusik
Thema der Kurtisane
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=oiTTV7Jk-KM[/youtube] Love Soundtrack by Mychael Danna





Mehr Filme
viewtopic.php?t=737

Mehr SW Fortbildung
viewtopic.php?t=817

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Hirnforschung für Sexworker

#25

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2010-10-26, 09:46

(Forts. zu Posting 22 was die Forschungsmethode betrifft.)


Hirn-Hormon-Forschung der Liebe/Sexualität:

Erkenntnisgewinn auch für Sexworker über das was bei Kunden bei der Kaufentscheidung und Pay6konsum abgeht?



Es geht um das Dopamin-Belohnungssystem (Neuro-Edokrinologie: subcortical dopaminergic reward-related brain systems involving dopamine and oxytocin receptors).

Es ist verantwortlich für Paarbildung (motivating individuals in pair-bonding):

Unterschiedliche Formen von Liebe (machen) sprechen auf unterschiedlich Gehirn Verdrahtungen an (different types of love involve distinct cerebral networks). Einschließlich der höheren Erkenntnisfunktionen wie Sozialität und Körper(bild-selbst)wahrnehmung (higher cognitive functions such as 'social cognition' and 'bodily self-representation).

So kann die Wissenschaft über kurz oder lang einen Bio-Atlas der Liebe und Sexualitat entwickeln (global neuroanatomical model of cortical networks involved in emotions related to different aspects of love).

Das ist dann sicher nicht nur hilfreich wie angegeben für Paartherapie und Sexualmedizin ... sondern auch fürs uns im Sexbiz.





Weitere Erkenntnisse:

- Die Entscheidung ob es funkt zwischen zwei Menschen fällt in einem Bruchteil einer Sekunde (Falling in Love Only Takes About a Fifth of a Second). Dieser Effekt von 'Liebe auf den ersten Blick' spricht für das traditionelle Präsenzprinzip im Sexarbeit-Marketing, wie es beim Arbeitsmodell Straße, Club und Laufhaus umgesetzt ist. Oder dass beim Telefon-Marketing mit dem ersten Satz quasi alles entschieden ist...

- Es passieren vergleichbare Prozesse und Emotionen wie beim Kokainkonsum (daher resultierend wohl dann der ganze Verbotsbereich mit Drogen- und Prostitutonsbekämpfung etc.?!)

- 12 Gehirnbereiche werden aktiviert und sind beteiligt

- Ein ganzer Hormoncoctail wird ausgeschüttet (dopamine, oxytocin, adrenaline and vasopression)

- Sowohl Herz als auch Hirn sind in einem bottom-up und top-down Prozess beide beteiligt. (Es nimmt einen also recht intensiv bzw. ganzheitlich in Anspruch.)

- Blood levels of nerve growth factor, or NGF, also increased

- Selbst die Gefahren wie etwa Stalking können erklärt werden:
The findings have major implications for neuroscience and mental health research because when love doesn't work out, it can be a significant cause of emotional stress and depression. By understanding why they fall in love and why they are so heartbroken, they can use new therapies." By identifying the parts of the brain stimulated by love, doctors and therapists can better understand the pains of love-sick patients.

Wenn hier Sexworker zu leichtfertig mit der Liebes-Energie umgehen können sie sich quasi verbrennen und Opfer werden...womit wir beim Sicherheitsaspekt sind.

- Unterschiedliche Gehirnareale sind für unterschiedliche Liebesformen zuständig:

Unconditional love, such as that between a mother and a child, is sparked by the common and different brain areas, including the middle of the brain.

Passionate love is sparked by the reward part of the brain, and also associative cognitive brain areas that have higher-order cognitive functions, such as body image. (D.h. Stammkundenbeziehungen sind biologisch betrachtet von höherer Komplexität und Wertigkeit?!)





Neuroimaging of Love: fMRI Meta-Analysis Evidence toward New Perspectives in Sexual Medicine

Stephanie Ortigue PhD, Psychology, Syracuse University, USA,
Francesco Bianchi-Demicheli MD, Psychiatry, University Geneva, e.a.

Abstract: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... D9D.d01t01

Medienbericht: http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 184957.htm





.

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Sexdienstleistung heißt nicht Seele verkaufen !!!

#26

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2011-01-11, 06:58

Abgrenzungskompetenz - Grenzen ziehen können

Sexworker und Aktivistin Mariko Pasion aus San Francisco hat eine Regel für ihre Shugar-Daddy-Beziehungen ins Netz gestellt:


sugar daddy boundary list



englisch:
http://www.facebook.com/notes/mariko-pa ... 0622364167
(evt. nur für Freunde einsehbar)

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Tipps aus der Verkäufer-Trickkiste

#27

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2012-05-14, 23:04

Marketingtipps aus der Faustregelökonomie:

Gutes Verkaufen beruht auf Kenntnis der Ur-Instinkte und Reflexe...

  • Kleine Geschenke:
    Beschenkte Gäste sind spendabler. Durch das Gratisstück Schokolade zum Kaffee geben die Kunden 14% mehr Trinkgeld. Durch Gratisproben wird der Kunde unterbewusst zur Gegenleistung d.h. Kauf verpflichtet. Wir Sexworker geben Gratis-Drinks vor der Geldübergabe.
  • Markennamen oder »Chivas-Regal-Effekt«:
    Wenn ein Kunde die genaue Qualität einer Ware oder Dienstleistung nicht abschätzen kann, greift man schnell zum treuren (Marken)Produkt. Das ist die Signalfunktion gehobener Preise. Hoher Preis schafft Image. Preis als Qualitätssignal. Die erlernte Faustformel "Gutes hat seinen Preis" wenden die Leute fälschlicherweise auch umgekehrt an "Was teuer ist kann nicht schlecht sein" (logischer Fehlschluß).
  • Ja-Sager:
    Geschäfts- und Preisverhandlungen mit Ja-Fragen gestalten. So fragen, dass der Kunde ja sagen kann, was ihm leichter fällt.
    Statt Vernunft lenken Heuristiken (Lösungsstrategien) unser Handeln, sogenannte "mental shortcuts". Das sind tief im Unterbewusstsein verankerte Faustregeln, mit denen Menschen seit Urzeiten ihren Alltag meistern.
  • Preisrelation geschickt im Unterbewußten verankern:
    Indem man erst einen teuren Vergleichspreis nennt z.B. was ein Overnight-Service kostet. Dann fällt es dem Kunden leichter den hochpreisigen Stundentarif zu akzeptieren. So macht es der Herrenausstatter bei Anzug- und Gürtelverkauf oder der Autoverkäufer der erst die Luxuskarosse vorzeigt.
  • Preise mit krummen Beträgen wie 96 oder ungewohnte Ansprachen unterlaufen den Abwehrreflex beim Kunden. Siehe Preis- oder Rate-Decoy
  • Sich "gemein" machen:
    Je ähnlicher man dem Kunden erscheint, umso vertrauter ist er (gleiche Sprache, soziale Schicht, Hobbies... Boy/Girl von nebenan).
  • Empfehlungen von Freunden:
    Social Communities und Facebook likes ausnutzen als Marketing Plattformen. Gutscheinkarte zum weitergeben auslegen.
  • Expertenhörigkeit:
    Ein Sexworker-Sexualassistent kann sich von Ärzten, Beratungsstellen und Heimleitern empfehlen lassen.
  • Jagdinstinkt auslösen:
    Schilder und Labels wie Sonderangebot, "bin nur kurz in der Stadt" ... sprechen den Instinkt an und die Vernunft aus.
  • Weihnachts- Urlaubsgrußkarte:
    Solche Nettigkeiten lösen den Instinkt des Wiedergutmachens beim Kunden aus (Fairness-Instinkt oder Reziprozität). Also wird er sich wieder melden.
  • Herdentrieb:
    Zum Marktführer rennen alle hin. Wer die beste regelmäßige werbliche Sichtbarkeit hat oder die meisten positiven Referenzen und Bewertungen bekommt, der profitiert extra (also bittet man seine Gäste was nettes zu schreiben oder honoriert es sogar). Bereits 5% Meinungsführer können die Mehrheit von 95% verleiten (Schwarmdummheit, Lemmingeffekt).

Verkaufen ist eine Wissenschaft: Wie Profis mit Ur-Instinkten und Reflexen spielen, um unsere Geldbörsen zu öffnen
www.zeit.de/2012/18/Verkaeufer/

Buch "Buyology - Warum wir kaufen, was wir kaufen"
www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Buyology.85906.html

Hochpreisig arbeiten
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=101285#101285

Sexarbeits Preise festlegen
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=110968#110968





.

Benutzeravatar
Femina
PlatinStern
PlatinStern
Beiträge: 2250
Registriert: 2012-03-13, 09:18
Wohnort: Oberbayern
Ich bin: Keine Angabe

RE: ::: Sicherheitsmaßnahmen SEXWORKER KOMPETENZ :::

#28

Beitrag von Femina » 2012-05-14, 23:15

Ein toller Beitrag! :001
Liebe Grüße, Femina
Träume, die wir leben, machen uns zu dem, was wir sind.

Dawn
unverzichtbar
unverzichtbar
Beiträge: 176
Registriert: 2012-01-27, 16:22
Wohnort: Berlin
Ich bin: Keine Angabe

#29

Beitrag von Dawn » 2012-05-15, 07:01

Oh, toll!

Auch eine tolle Fundgrube zu diesem Thema ist dieses Buch:
Robert B. Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens

Benutzeravatar
Femina
PlatinStern
PlatinStern
Beiträge: 2250
Registriert: 2012-03-13, 09:18
Wohnort: Oberbayern
Ich bin: Keine Angabe

RE: ::: Sicherheitsmaßnahmen SEXWORKER KOMPETENZ :::

#30

Beitrag von Femina » 2012-05-15, 07:50

Also, das Buch besorge ich mir.
Mal sehen, ob ich jetzt den YouTube-Link ins Fenster bekomme:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DO-DgZ2AJ1g[/youtube]



www.amazon.de/gp/product/3456844786
Liebe Grüße, Femina
Träume, die wir leben, machen uns zu dem, was wir sind.

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

"Begleitmusik" für den Mann

#31

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2012-09-27, 14:45

Der Typ oben mit seinem Schuljungen-Referat-Video versucht Provisionen beim Buchkauf abzugreifen und seine Website versucht Email-Adressen und zahlende Kunden zu sammeln für möglicherweise einen dubiosen Strukturvertrieb... (?)
__


Was Sexworker von heterosexuellen Frauen lernen können:

Warum Frauen beim Orgasmus stöhnen



Studie von Gayle Brewer, psychologische Forscherin an der englischen Universität Central Lancashire. Sie befragte heterosexuelle Frauen (Wie so oft. Die sexuellen Verhaltensweisen von Lesben bleiben der Wissenschaft weiterhin ein Rätsel.) Unter anderem mussten sie sich zu ihrer akustischen Aktivität während des Aktes äussern. Überraschung!

Die Damen gaben an, ihr Stöhnen träfe meistens eher mit dem Orgasmus ihres Partners zusammen und nicht mit ihrem eigenen!

66% stöhnten, um die «Ejakulation zu beschleunigen»
87% wurden laut, um dem Partner zu schmeicheln.
Andere wiederum stellten klar, mit dem Stöhnen wollten sie ganz einfach den Akt möglichst bald beenden.


www.clack.ch/ressort/artikel/Liebe/4818 ... s_stoehnen



Demnach scheinen alle Frauen ganz schön geschäftstüchtig effizient zu sein ;-)

Die Sexwork-Kompetenzen scheinen damit in der Mehrheit bereits angelegt zu sein.

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Von Arbeiter_in zur Unternehmer_in

#32

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2013-12-10, 08:12

Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 2013-12-22, 04:00, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 2006-08-01, 13:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Whore College: MBA in Sex Work

#33

Beitrag von Marc of Frankfurt » 2013-12-16, 17:18

Sexwork zwischen Happy Hooker und Opferdiskurs:




Hier ein Huren-Karriere-Leitfaden und

Unified Framework of Sex & Money




Bild
Dateianhänge
Sex work career and financial well being 2013 MoF.pdf
Sex work career and financial well being

Tabellarische Übersicht über Sexarbeit zwischen Berufskarriere als "Happy Hooker" und sog. "Prostitutionsfalle". Ein schematischer Karriereleitfaden oder ein Framework zum Prostitutionsdiskurs.
(69.25 KiB) 894-mal heruntergeladen

Antworten