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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
SW Analyst
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2007-08-08, 14:13  Beitrag #1/29     Titel:  Die Politik sexueller Bürgerrechte. Paysex und Behinderung  Nach untenNach oben

Zur Politik von Sex und Behinderung


Wissenschaftlicher Aufsatz
von Teela Sanders
University of Leeds, England


The politics of sexual citizenship commercial sex and disability (pdf 18 Seiten englisch)
Disability Soc 2007 22(5) 439

Jetzt download s.u.


Die Behinderten-Bürgerrechtsbewegung hat die sexuellen Menschenrechte Behinderter bisher vernachlässigt. Gegen Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung zu kämpfen war vordringlicher als für sexuelle Rechte und einen guten Fick.

Die kommerzielle Sex Industrie spielt eine wichtige Rolle die Lebensqualität mancher Behinderter sicherzustellen.

Sexuell sein kostet Geld. Behinderte verfügen über weniger Ressourcen. Für manche Sexworker sind Behinderte geschäftlich unattraktiv.

Sexarbeiter mit Erfahrungen in Pflege- und Sozialberufen lehnen die historischen bevormundenden Sterotypen ab, daß Menschen mit Behinderung asexuell wären.

Überhaupt kein Wissen liegt über weibliche Bedürfnisse vor. Weitere Forschungen zu Sexualität und Behinderung sollen durchgeführt werden.





Links Sexarbeit und Behinderung

Vorbild Dänemark





Teela Sanders hat auch dieses gute Buch geschreiben:

Image

Sex work - a risky business von Teela Sanders (amazon)






und jetzt auch noch dieses:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=31075#31075
(FreierFachbuch)





.


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Verfasst: 2007-08-08, 14:13  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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 Dauphine1960
interessiert
interessiert





Ich bin...: ohne Angabe
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BeitragVerfasst: 2007-08-13, 18:22  Beitrag #2/29     Titel: Beark ! Absprache von Sexualität  Nach untenNach oben

Ich bin neu bei dieser Homepage und an diesem Thema interessiert. Bin körperlich Beeinträchtigt und wehre mich massiv, dass Menschen mit Beeinträchtigungen jede Sexualität abgesprochen wird. Durch begrenzte finanzielle Ressourcen ist es uns kaum möglich unsere Sexualität außerhalb einer Beziehung zu leben. Gibts in Ä
Österreich Sexworker, die mit Menschen mit Beeinträchtigungen Kontakt haben? Können Sie mir Bescheid geben?


 Geschlecht*:Männlich  Offline
 Rolliman
engagiert
engagiert





Ich bin...: ohne Angabe
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BeitragVerfasst: 2008-02-10, 21:52  Beitrag #3/29     Titel:  Re: Die Politik sexueller Bürgerrechte. Paysex und Behinderu  Nach untenNach oben

Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
Zur Politik von Sex und Behinderung


Wissenschaftlicher Aufsatz
von Teela Sanders
University of Leeds, England


The politics of sexual citizenship commercial sex and disability (pdf 18 Seiten englisch)
Disability Soc 2007 22(5) 439


Hi Marc,
leider funktioniert der Link bei mir nicht mehr, kannst du ihn mal Checken bitte.

Danke
Rolliman


 Geschlecht*:Männlich  Offline
 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2009-04-12, 14:31  Beitrag #4/29     Titel:  Sexworker-Forscherin: Sexual Health  Nach untenNach oben

Doc jetzt oben zum download
___



Sexworker erforschen ihren Beruf selbst:


Sexworker in New South Wales, Australien und ihre Kunden mit Handicap - Online Fragebogen

NSW sex workers and their clients with a disability on-line survey.





Hi there,

I am pleased to announce that the *Sex workers who provide services to
clients with a disability* survey, forming the basis of my Masters by
Research degree (University of Sydney) is now online.

The direct URL is:

http://www.zoomerang.com/Survey/?p=WEB228BX3BZR3X
(Achtung: Seiten können nur einmal [1 x] angeschaut werden)


If you are currently, or have previously worked, in New South Wales (NSW),
Australia, as a sex worker then you are eligible to participate.

I encourage sex workers who haven’t seen clients with a disability to still
do the survey. It will only take you about 1 minute as there will only be a
few questions for you to answer. The fourth question allows you to give
reasons as to why you have *not* seen clients with disability which will
also inform my results and conclusions.

I apologise in advance for the fact that this survey is only in English. Due
to a lack of funding it was not possible to translate into other languages
at this time. This will definitely be identified as one of the deficits of
this survey as the NSW sex worker population certainly includes those who
come from culturally and linguistically diverse backgrounds.

While I am not due to complete my Masters until the end of 2010 I will be
presenting my preliminary data at the 19th World Congress for Sexual Health,
Göteborg, Sweden, 21-25th June 2009.
http://www.sexo-goteborg-2009.com/

Please feel free to forward this email and attachments to any sex worker who
would like to know about this research and would like to participate, or any
organisations or services that sex workers may go to.

Kind regards,
Rachel Wotton

Please note that this research is being conducted by a current sex worker.





Bitte macht den Fragebogen und gebt an daß ihr woanders wohnt, damit sie viel authentisches Material für ihre Studie bekommt.

Andere Präsentation von Rachel auf der Welt AIDS Konferenz:
"HIV prevention strategies within the Australian sex worker population":
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=42883#42883





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 Melanie
PlatinStern
PlatinStern





Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2009-04-12, 18:21  Beitrag #5/29     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Ich habe einige Jahre in der Psychiatrie gearbeitet und konnte so die Frauen und Männer dort gut beobachten.

Natürlich haben beide Geschlechter Lust auf Sex und sie gehen sehr offen damit um.
Besonders die Frauen sagen ganz klar - das sie Lust haben.
- nur der Ton bzw. der Ausdruck schockiert oft -

Deshalb ist die Klinik nach zwei Schwangerschaften von geistig behinderten Frauen in der Klinik dazu über gegangen : Frauen und Männer zutrennen.
Aber das hat sich als Unsinn raus gestellt, denn wo ein Wille ist - ist auch ein Weg. Besonders im Keller oder auch beim Ausgang im Wald.....

Ich meine das auch geistig behinderte Menschen die Sexualität nicht abgesprochen werden darf !
Jedoch mit Ausschluß einer Schwangerschaft !

LG Melly


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 kali
aufstrebend
aufstrebend





Ich bin...: ohne Angabe
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BeitragVerfasst: 2009-04-29, 13:28  Beitrag #6/29     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Hmm liebe Melly,

eine Schwangerschaft kann man nur durch sehr gute Aufklärung ausschließen, du meinst doch wohl nicht Zwangssterilisation? Denn damit wird - vom menschlichen mal abgesehen - dem sexuellen Mißbrauch Tür und Tor geöffnet.

Liebe Grüsse
Kali


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 Zwerg Zwerg setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
Senior Admin
Senior Admin





Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2009-04-29, 13:40  Beitrag #7/29     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

          Image
Melanie hat folgendes geschrieben:
Ich meine das auch geistig behinderte Menschen die Sexualität nicht abgesprochen werden darf !
Jedoch mit Ausschluß einer Schwangerschaft !


@Kali
Danke für den Hinweis! Ich habe die Äußerung überlesen.

@Melanie
Ich möchte Dich bitten, Deinen Beitrag (speziell das Zitat) zu überdenken und gegebenen Falls richtig zu stellen.

Zugang zu verhütenden Mitteln (Kondome usw.) klar - Aufklärung - unbedingt. Nur: Auch nur das Andenken einer Zwangssterilisation ist absolut abzulehnen. Diesen Gedanken würde ich, so er so gemeint war, hier im Forum auch nicht zulassen!

Christian


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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2009-07-13, 03:24  Beitrag #8/29     Titel:  Australierin in Schweden  Nach untenNach oben

Sexworker Konferenz-Präsentation:


19th World Congress of Sexual Health
Göteborg, Schweden
21-25. Juni 09
Session 3.4-3:

PROFESSIONAL DISABILITY AWARENESS TRAINING FOR SEX
WORKERS
(PDAT):
AN INNOVATIVE EDUCATIONAL WORKSHOP
BY TOUCHING BASE INC.

Wotton Rachel (Touching Base Inc), Isbister Saul (Touching Base Inc)

Introduction: Touching Base Inc is a not-for-profit association, established
in October 2000, in New South Wales (NSW), Australia. Members include
sex workers, people with a disability and staff from organisations providing
services to people with disabilities. Although many experienced sex
workers provide services to clients with various disabilities, there was no
specific training available. The development of the Professional Disability
Awareness Training (PDAT) programme came from key recommendations
from a community forum in January 2001

Action: The workshop is for sex workers and sex industry staff only. Five
training sessions have been delivered to date. Utilising key harm reduction
strategies of peer education, community development and health promotion,
PDAT aims to increase sex workers’ awareness, skills and knowledge
on issues related to providing services to clients with disabilities. Topics
include communication techniques, appointments via third parties (personal
care attendant or family member), occupational health and safety, medical
aspects, increasing awareness of different disabilities and associated special
needs, legal issues, values and attitudes, psychological health and safety
and peer support networking.

Outcome: There has been increased awareness and recognition that sex
workers can be trusted to provide a professional and respectful service to
people with disability
. This has led to an increased number of enquires to
Touching Base for referrals to sex workers who attended the training. Sex
workers have been empowered through their vital collaboration in the development,
presentation and participation of this training programme.

Quelle: Seite 33 des Abstraktbuches der Konferenz:
http://www.sexo-goteborg-2009.com/doc/WAS_ABSTRACTS.pdf
(312 pages)





www.touchingbase.org





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BeitragVerfasst: 2009-09-12, 11:06  Beitrag #9/29     Titel:  Postition der Sexarbeiter vs. verkürzte Mediendarstellung  Nach untenNach oben

Behinderter will doch noch weiterhin auf Sex verzichten und auf die Richtige warten.


Down's syndrome virginity appeal man turns down all sex offers

A man with Down's syndrome whose mother launched a campaign to find a woman to take his virginity has decided to remain celibate.



Published: 11:14PM BST 14 Jul 2009

Foto
Lucy and Otto Baxter

Lucy Baxter has helped Otto set up a Bebo web page appealing for potential dates Photo: SWNS

Otto Baxter, 21, made headlines around the world when his mother Lucy, 50, said she was even willing to hire a prostitute to fulfil his wish.

But despite numerous offers – including a chance to sleep with Australian sex worker and campaigner Rachel Wotton – he has told his mum he wants to wait for Miss Right.

Mum Lucy said: "Since Otto was in the news he has literally been flooded with offers from women but even though he has been tempted he has never gone through with it.

"He says to me that he wants to wait for the right girl which I think is fantastic. He has come to a mature decision and I am very proud of him for that.

"Someone claiming to be from Zoo magazine also called up and said they would be willing to put up the money for Otto to lose his virginity. Otto declined."

Mum Lucy, who adopted Otto from birth, said he almost popped his cherry when Rachel Wotton, 32, a prostitute who specialises in providing sex for disabled people, visited their home in Abingdon, Oxon, in May.

She said: "A production company contacted us and said they wanted to talk to us with Rachel about the sex industry and people with disabilities.

"Otto was besotted with Rachel, she was very beautiful and dynamic and he could have easily made arrangements with her to have sex, but he didn't.

"He decided that if he did get a girlfriend and they had done something similar he wouldn't like that at all, so he didn't." Otto will be appearing in Love, Lust and Las Vegas at 9pm on BBC Three on July 21.

http://www.telegraph.co.uk/news/ukn....-down-all-sex-offers.html





Klarstellung von Australian sex worker and campaigner

Rachel Wotton



1. I had a wonderful day with the Baxter family in mid June this year - the whole family is great, including Otto's carer.

2. I made it perfectly clear that i was NOT there to solicit & was NOT going to see Otto as a client during our visit there.

3. I discovered that during their ongoing public media discussion about Lucy supporting Otto's sexual journey and exploration (even if it meant visiting a sex worker) no one had ever informed them that they did not need to go to Amsterdam nor Spain etc for him to see a sex worker - that it was perfectly legal for him to visit an independent sex worker or arrange for someone to visit him (as long as all kids were not in the house or alternatively in a hotel)

4. I introduced them to the TLC-trust website www.tlc-trust.org.uk and also Touching Base www.touchingbase.org here in Australia and spoke about the different laws and the current debates and struggles for decrim in the uK (and why it's so important)

5. As I interact with quite a lot of parents, siblings, carers, suppport staff when arranging some of my clients' appointments here in Australia, we talked about what kind of reactions Lucy had had in response to recent media around Otto.

6. I spoke alot about how the use of sex work and sex worker was the preferred terminology in Australia (and a lot of other places) and the rationale behind that.





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BeitragVerfasst: 2009-12-07, 19:30  Beitrag #10/29     Titel:  Australien  Nach untenNach oben

Radiosendung


The Too Hard Basket – A Radio Documentary about Disability and Sexuality
360 on ABC Radio National, Saturday December 12 2009, 2 p.m.

Human beings thrive on touch, a cuddle, a back slap, a loving caress. Yet many disabled people are rarely touched in a loving way. John Blades is disabled but this hasn’t stopped him from exploring his own sexuality and being touched.

Join him on a journey through the uncharted waters of people with disabilities and sexuality. This radio documentary was made and devised by John, who has lived with multiple sclerosis for nearly 28 years. This subject has been avoided and ignored by society and the media.

As well as John's story there are extensive interviews which he has done, with psychologist, Dr Gary Fulcher from the MS society NSW and Victoria, who is disabled himself. He gives a unique insight into the great importance of sexual expression for those with disabilities. Also, two sex workers working with people with disabilities as well as two disabled people who have used sex workers as an outlet for sexual expression.

Interviews and discussions are very open, honest and at times will be quite confronting listening. Spread throughout the program are fragments from John's life with multiple sclerosis, despite having no movement below the shoulders John lives a very active life in music and the arts which we journey into through the course of the program.
It is filled with carefully chosen music, which is such a big part of John's life.

Along with the radio documentary there will be extended interviews, lists of music used in the program and links to information about disability and sexuality on the 360 website:
http://www.abc.net.au/rn/360

John Blades is available for interview on 9043 2230 or bladesj ät gmail.com


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BeitragVerfasst: 2009-12-07, 22:36  Beitrag #11/29     Titel:  RE: Die Politik sexueller Bürgerrechte. Paysex und Behinderu  Nach untenNach oben

Ich glaube was Freiheit und Toleranz angeht, da können wir noch einiges von den Känguruhs lernen.
Aber da scheint es auch einige Köpfe zu geben, die das Thema immer wieder in die Medien ziehen.
Wie ich persönlich finde, ein sehr guter Job...


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BeitragVerfasst: 2010-04-16, 11:48  Beitrag #12/29     Titel:  Pfleger gegen unbez. sexuelle Überforderung  Nach untenNach oben

Disability (Handicap) and Sexwork

Care does not include sex - Dutch nurses' union



Thu Mar 11, 2010

AMSTERDAM (Reuters) - A union representing Dutch nurses will launch a national campaign on Friday against demands for sexual services by patients who claim it should be part of their standard care.

The union, NU'91, is calling the campaign "I Draw The Line Here," with an advert that features a young woman covering her face with crossed hands.

The union said in a statement on Thursday that the campaign follows a complaint it had received in the last week from a 24-year-old woman who said a 42-year-old disabled man asked her to provide sexual services as part of his care at home.
The young woman witnessed some of the man's other nurses offering him sexual gratification, the union said. When she refused to do the same, he tried to dismiss her on the grounds that she was unfit to provide care.

"This type of action is not part of the job responsibilities of carers and nurses," NU'91 said.
The case has been reported to police, the union added.

Mar10
http://uk.reuters.com/article/idUKTRE62A4C820100311





Projekte in Großbritannien:

www.tlc-trust.org.uk

www.outsiders.org.uk





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BeitragVerfasst: 2010-04-16, 15:08  Beitrag #13/29     Titel:  Gegen Sexualassistenz in der ev. Diakonie  Nach untenNach oben

Offener Brief:

Sexueller Missbrauch in der Diakonie?
Das Schweigen muss gebrochen werden!




Herr
Präses Nikolaus Schneider
Vorsitzender des Rates der EKD

OFFENER BRIEF 24.03.2010





Sehr geehrter Herr Präses Nikolaus Schneider,

angesichts zunehmender Sexualisierung und Brutalisierung im Lande wundert sich niemand, wenn in Schmutzblättern Prostitution geradezu heilig gesprochen wird. Wir evangelische Christen sind jedoch sprachlos, dies in der diakonischen Zeitschrift „Orientierung“ lesen zu müssen:

Prostitution- „heilige Handlung im Auftrag der Göttin“

Die „Orientierung“ ist Verbandsorgan des Bundesverbandes ev. Behindertenhilfe BeB. Was jüngst (2/09) in dieser Zeitschrift erschien, die in tausenden Büros der Diakonie ausliegt, ist beispiellos! Unter der Überschrift „Sexualassistenz für Menschen mit einer Beeinträchtigung“ heißt es unter Hinweis auf frühere „matriarchale Hochkulturen, in denen die Göttin verehrt wurde“, die Prostitution sei eine „heilige Handlung, um Menschen mit dem Göttlichen in sich in Verbindung zu bringen“. Sie wird sogar gerühmt: „Der Beruf der sexuellen Dienstleisterin hat eine lange und ehrenwerte Tradition“ (S. 28).


Sexualassistenz: „Fortbildungen“ in diakonischen Einrichtungen

Statt solche Aussagen als unvereinbar mit ev. Sexualethik zurückzuweisen, hat der Präsident des Diakonischen Werks, Pfr. K.-D. Kottnik, sie als „sehr differenziert“ gelobt und erklärt, dass die ev. Behindertenhilfe zahlreiche „Fortbildungen zum Themenfeld Sexualität und Sexualpädagogik“ anbietet, wobei auch „Sexualassistenz thematisiert“ wird.

Sexualassistenz wird im Verbandsorgan des BeB definiert als „bezahlte sexuelle Dienstleistung“, die von „erotischer Massage bis zu Oral- und Geschlechtsverkehr“ reiche (S. 27).

Die Kampagne des BeB hat mittlerweile eine so große Breitenwirkung bekommen, dass Mitarbeiter der Diakonie unter Druck gesetzt werden, ihren Betreuten den “Nutzen“ von Prostitution zu erklären.


Prostitution wird „christlicher“ Beruf

Recherchen zeigen, dass seit 2003 eine sich bis heute steigernde Kampagne in der „Orientierung“ geführt wird, um sexuelle Dienstleistungen zum Teil des Berufsbildes betreuender Berufe in der Diakonie zu machen. Prostituierte und Sexualpädagogen kommen zu Wort, die über derartige Praktiken empfehlend berichten. Betreuern wird geraten, vor Behinderten sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen (Ziel: „Nachahmungshandeln“) oder „Hand anzulegen“, also Behinderte zu masturbieren (Nr. 2/03). Es wird berichtet über sexuelle Handlungen an schwerstbehinderten Menschen, die wegen Hirnschädigung kein Sprachvermögen haben und diese weder fordern noch ablehnen können. Als Rechtfertigung dient die „Intuition“ der Prostituierten: „Er guckt und hört und scheint manchmal zu reagieren, manchmal auch nicht. Er kann nicht reden. Als ich die Decke wegnehmen will, tritt er nach mir. Ich frage ihn immer wieder, ob es in Ordnung ist und muss mich auf meine Intuition verlassen, weil er ja nichts sagen kann… Ich masturbiere ihn, bis er einen Samenerguss hat.“ (S. 29)

Die Strafbarkeit dieses Handelns (StGB 174 [Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen] und 179 [Sexueller Mißbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen]) wird von den Autoren abgetan: „Die Juristen bestätigen uns, dass man mit sexueller Assistenz allenfalls gegen den Buchstaben, nicht aber gegen den Geist des Gesetzes verstößt“. (S. 27)

Wir bitten Sie, Präses Schneider, der Propagierung der Prostitution bei der Betreuung Behinderter Einhalt zu gebieten. In den Richtlinien des Diakonischen Werks heißt es: „Die dem Diak. Werk angeschlossenen Einrichtungen sind verpflichtet, das Evangelium Jesu Christi in Wort und Tat zu bezeugen. Der diak. Dienst ist Wesens- und Lebensäußerung der ev. Kirche.“

Die Vermarktung der Schöpfergabe der Sexualität durch die Prostitution, ihre Loslösung aus der Ehe und ihre Reduzierung auf das Lustempfinden entwürdigt den Menschen.

Demgegenüber verleiht das Evangelium Jesu Christi jedem Menschen eine unverlierbare Würde, indem es ihm seine Berufung zum Ebenbild Gottes zuspricht. In der Kraft dieser Berufung kann der Mensch die Sexualität in der Ehe verantwortlich einsetzen und auch ohne Ehe und praktizierte Sexualität ein erfülltes Leben haben. Die evangelische Diakonie sollte ihm dabei helfen.

Wolfhard Wüster, Diakoniemitarbeiter, Germersheimer Pl. 9 B, 13583 Berlin und weitere Diakoniemitarbeiter

Die Veröffentlichung des Offenen Briefes wird unterstützt von:
- Gemeindehilfsbund www.gemeindehilfsbund.de ;
- Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB); Quellenangaben unter www.ksbb-bayern.de . Spenden zur Unterstützung der Veröffentlichung werden erbeten für das Konto 5051909 des Gemeindehilfsbundes, Kreissparkasse Walsrode BLZ 25152375

Der offene Brief erschien in der idea-spektrum am 24.03.2010 und kann hier heruntergeladen werden:
http://www.gemeindenetzwerk.org/wp-...._Schneider_24_03_2010.pdf


Donnerstag 15. April 2010 von Administrator:
http://www.gemeindenetzwerk.org/?p=4489





Aktuelle Forschung zur angeblichen Tempelprostitution in Babylon.
War sie nur eine Stigmatisierung der politischen Gegner:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=78021#78021





Wäre gut wenn wir auch eine Stellungnahme formulieren. Wer macht den Anfang und schreibt einen Entwurf?





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BeitragVerfasst: 2010-04-16, 17:06  Beitrag #14/29     Titel:  RE: Die Politik sexueller Bürgerrechte. Paysex und Behinderu  Nach untenNach oben

Ich habe den Text jetzt 3 mal gelesen, und ich sitze hier noch immer kopfschüttelnd.

Mir scheint, als sollte mit diesem offenen Brief die eigentlichen Verfehlungen der Priester an ihren Schutzbefohlenen verschleiert werden.
Da die Prostituierten und die Behinderten im Ansehen der Öffentlichkeit eh unten stehen, ist es ein leiches auf sie drauf zu hauen...


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BeitragVerfasst: 2010-04-17, 00:37  Beitrag #15/29     Titel:  Re: Gegen Sexualassistenz in der ev. Diakonie  Nach untenNach oben

          Image
Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
Wäre gut wenn wir auch eine Stellungnahme formulieren. Wer macht den Anfang und schreibt einen Entwurf?


Nichts dagegen, wenn jemand das machen will ...

Für meinen persönlichen Geschmack jedoch würde eine Stellungnahme
unsererseits diesen unausgegorenen und ideologischen Unfug unnötig aufwerten.

Da es IMHO nur eine Frage der Zeit ist, wann auch die Mißbrauchsfälle in evangelischen
Einrichtungen zur Sprache kommen werden, wird sie evangelische Kirche gut beraten sein,
sich in einem Selbstreinigungsprozess beizeiten von solchen uneinsichtigen und
fundamentalistischen Elementen zu trennen, und zur Vertrauensbildung progressive
Kräfte wie beispielsweise Frau Jepsen zu fördern:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=78643#78643

Liebe Grüße, Aoife


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BeitragVerfasst: 2010-04-17, 01:59  Beitrag #16/29     Titel:  RE: Die Politik sexueller Bürgerrechte. Paysex und Behinderu  Nach untenNach oben

Habe mir mal nen Anfang überlegt. Vielleicht ist ja was brauchbares dabei.

Punkt 1:
Wenn man mir sagt:"Wenn ich keine Partnerin vorweisen kann, mit der ich Sex zum Erhalt der Menschlichen Gattung haben kann, dann habe ich auf Sex zu verzichten." (Denn nichts anderes wurde in dem letzten Abschnitt erwähnt und geschrieben). So fordert man diesen Menschen auf, gegen seine Urinstinkte zu handeln. Das ist eine Dirkriminierung eines jeden Menschen ohne Partner. Da ich behindert bin, ist es somit eine Diskriminierung Behinderter! Punkt!!!
Da es aber mittlerweile genügend Studien gibt, wonach die Sexualität zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesunderhaltung des Menschen benötigt wird, wird mir somit auch das Recht abgesprochen, "Gesund zu bleiben".

Punkt 2:
Wenn wir keinen Sex haben fühlen wir uns alle nicht gut. Ich glaube das kann jeder und jede bestätigen. Sex gehört einfach zum Leben dazu, wie essen, trinken, schlafen, sonne, regen, ect. Es gehört zum Gesamtpaket "Mensch".

so gesund ist Sexso gesund ist sex

Ich bin kein Arzt und weiß nicht ob das stimmt, aber selbst mein Urologe hat mir geraten bei längerer Abstinenz zu wi..., damit Keime und Bakterien aus der Harnröhre entfernt werden.

Jetzt kommen wir zu den Kosten:
Wenn ich wirklich psychisch unter dem nicht vorhandenen Sex leide, dann schickt mich mein Hausarzt zum Psychodoc. Bei dem liege ich dann auf der Couch und bekomme dann noch Anti-Depressiva.
Das alles wird von der Krankenkasse und somit von der allgemeinheit und vom Staat, der ja ebenfalls Mrd. in die Krankenkassen pumpt, bezahlt.
Ich glaube man braucht keinen Taschenrechner um auszurechnen, das 1 Fahrt zum Puff im Monat billiger ist wie 4 Sitzungen psychiater.
Denn, komischerweise die Kosten für das Rollstuhltaxi zum Psychiater werden von der Krankenkasse noch zudem übernommen.
Wie ich zum Bordell komme ist hingegen mein Problem...


Last but not least:
Gerade der Brief kommt von einer Institution, die im moment, am wenigsten Recht hat, irgendwelche klugen Sprüche zu lassen. Denn die Evangelische Kirche hat im moment auch genügend Dreck am Stecken...
und das regt mich mit am meisten auf...
Missbrauch ev. Kirche


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BeitragVerfasst: 2010-04-18, 16:40  Beitrag #17/29     Titel:  Links (leider nicht zum derzeitigen Thema)  Nach untenNach oben

Behinderung und Sexwork


www.distinqmod.com

www.thegimpstore.com

www.gimpsgonewild.com


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BeitragVerfasst: 2010-04-18, 17:24  Beitrag #18/29     Titel:  Moral und Prostitution  Nach untenNach oben

(sorry hatte eure 2 neuen postings nicht gesehen und wollte die neuen Links unterbringen)


Der Verfasser des offenen Briefs geht m.E. nur vom Negativbild Prostitution aus (Feindbild im Sinne des Schimpfwortgebauches Prostitution, was auch die nichtsexuelle Prostitution einschließt). Er will theologische und konservative Positionen verteidigen, die er liebgewonnen hat und sich in seiner Community scheinbar ewig bewährt haben (Gottesgesetz). Dabei unterliegt er womöglich einer hegemonialen Gehirnwäsche.

Wie kann er auch anders urteilen, weil positive Prostitution ist entweder geheim bzw. unsichtbar oder es gibt sie gar nicht, weil sie verboten ist bzw. keinstenfalls gefördert wird und somit auch eher selten nachhaltig gelingen kann.

So werden in der realen Welt Sexarbeiter z.B. häufig gezwungen sich zwischen Job und Partnerschaft zu entscheiden (eifersüchtiger Partner, stigmatisierende bis kriminalisierende Umgebung, energetische Inkompatibilität), was im Endeffekt so eine Grundlagenentscheidung vom Sexworker verlangt wie von einem katholischen Priester, nämlich zwischen Job incl. Zölibat oder keinem Job mit Option auf Sex, Partnerschaft und Familie.


Ferner scheinen Pflegekräfte wegen notorischer Überforderung bei gleichzeitiger Unterbezahlung (Wertschätzungsdefizit) sowohl in Deutschland wie weiter oben in Holland einer Verwechselung anheim zu fallen. Als würde jemand -außer evt. einzelne verwirrte und übergriffige Heimbewohner- von ihnen selbst die Erbringung sexueller Dienstleistungen fordern. Dafür gibt es ja schlieslich uns Sexworker als die Spezialisten. Also sollte über Zusammenarbeit und Kooperationen nachgedacht werden, wie sie in vielen pragmatischen Einzelfällen auch längst erfolgreich weil diskret stattfinden.


Die ständig wachsende Arbietsüberforderung vom Pflegepersonal mag sich evt. im Einzelfall der intimen-personenbezogenen Heimbetreuung wie ungewollte Prostitution anfühlen. Und daher scheint mir auch das professionelle Abgrenzungsbedürfnis herzurühren (Also steht wiedermal der Schimpfwortgebrauch Prostitution im Hintergrund).


Das Problem des Selbstbestimmungsrechts der Heimbewohner und wie es sich objektiv feststellen läßt, ist damit allerdings noch nicht gelöst.


Und auch die Frage ist noch nicht beantwortet, ob es ein einziges optimales Lebensmodell gibt welches das größte Glücksversprechen enthält, wie etwa nach christlich-konservativem Ideal das Familienmodell oder Priestermodell, oder ob nicht vielmehr noch viel mehr gleichrespektierte Lebensentwürfe von anders lebenden aber dennoch genauso wertvollen Menschen gibt, die geschützt werden sollten (kinderloses Paar, Single, alleinerziehend, Patchwork, polyamorös, Sexwork/Pay6 ...).





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BeitragVerfasst: 2010-04-19, 15:39  Beitrag #19/29     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2010-04-19, 17:21  Beitrag #20/29     Titel:  Re: Moral und Prostitution  Nach untenNach oben

          Image
Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
(sorry hatte eure 2 neuen postings nicht gesehen und wollte die neuen Links unterbringen)


Der Verfasser des offenen Briefs geht m.E. nur vom Negativbild Prostitution aus (Feindbild im Sinne des Schimpfwortgebauches Prostitution, was auch die nichtsexuelle Prostitution einschließt). Er will theologische und konservative Positionen verteidigen, die er liebgewonnen hat und sich in seiner Community scheinbar ewig bewährt haben (Gottesgesetz). Dabei unterliegt er womöglich einer hegemonialen Gehirnwäsche.

Wie kann er auch anders urteilen, weil positive Prostitution ist entweder geheim bzw. unsichtbar oder es gibt sie gar nicht, weil sie verboten ist bzw. keinstenfalls gefördert wird und somit auch eher selten nachhaltig gelingen kann.

So werden in der realen Welt Sexarbeiter z.B. häufig gezwungen sich zwischen Job und Partnerschaft zu entscheiden (eifersüchtiger Partner, stigmatisierende bis kriminalisierende Umgebung, energetische Inkompatibilität), was im Endeffekt so eine Grundlagenentscheidung vom Sexworker verlangt wie von einem katholischen Priester, nämlich zwischen Job incl. Zölibat oder keinem Job mit Option auf Sex, Partnerschaft und Familie.


Ferner scheinen Pflegekräfte wegen notorischer Überforderung bei gleichzeitiger Unterbezahlung (Wertschätzungsdefizit) sowohl in Deutschland wie weiter oben in Holland einer Verwechselung anheim zu fallen. Als würde jemand -außer evt. einzelne verwirrte und übergriffige Heimbewohner- von ihnen selbst die Erbringung sexueller Dienstleistungen fordern. Dafür gibt es ja schlieslich uns Sexworker als die Spezialisten. Also sollte über Zusammenarbeit und Kooperationen nachgedacht werden, wie sie in vielen pragmatischen Einzelfällen auch längst erfolgreich weil diskret stattfinden.


Die ständig wachsende Arbietsüberforderung vom Pflegepersonal mag sich evt. im Einzelfall der intimen-personenbezogenen Heimbetreuung wie ungewollte Prostitution anfühlen. Und daher scheint mir auch das professionelle Abgrenzungsbedürfnis herzurühren (Also steht wiedermal der Schimpfwortgebrauch Prostitution im Hintergrund).


Das Problem des Selbstbestimmungsrechts der Heimbewohner und wie es sich objektiv feststellen läßt, ist damit allerdings noch nicht gelöst.


Und auch die Frage ist noch nicht beantwortet, ob es ein einziges optimales Lebensmodell gibt welches das größte Glücksversprechen enthält, wie etwa nach christlich-konservativem Ideal das Familienmodell oder Priestermodell, oder ob nicht vielmehr noch viel mehr gleichrespektierte Lebensentwürfe von anders lebenden aber dennoch genauso wertvollen Menschen gibt, die geschützt werden sollten (kinderloses Paar, Single, alleinerziehend, Patchwork, polyamorös, Sexwork/Pay6 ...).





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@Marc
Der Satz mit der Gehirnwäsche gefällt mir. Weil nichts anderes wird in Sekten (worunter ich ausnahmslos alle Religionen zähle) gemacht.
"Entweder Du tust das, was wir wollen oder du gehst in der Hölle baden!" Überall gibt es dieses Druckmittel.

Im Mittelalter, wo niemand aus der Normalbevölkerung Lesen und Schreiben konnte, mag dieses Horrorszenario noch gezogen haben, aber in heutiger Zeit, wo man sich nur jede erdenkliche Studie per Knopfdruck aus dem Internet ziehen kann, kann ich diese Argumentation des Schreibers nicht mehr gelten lassen.

Es ist unter Betreuern ein offenes Geheimnis, dass Behinderte, insbesondere Mentalgehandicapte ein höheres Verlangen nach Sexualität haben, weil das oft die einzige Art ist, überhaupt ein positives Verhältnis zu ihrem Körper zu entwickeln.
Es ist auch bekannt, dass mentalgehandicapte Männer sehr aggressiv werden können, wenn sie ohne Sex sind.

Wenn man der Argumentation des Briefeschreibers folgen würde, sollte Behinderte behandelt werden wie Hengstfohlen:"Wie? Der ist unruhig und unbequem? Dann machen wir doch aus ihm nen Wallach!"


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