Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN

Hier findet Ihr "lokale" Links, Beiträge und Infos - Sexarbeit betreffend. Die Themen sind weitgehend nach Städten aufgeteilt.
Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 01.08.2006, 14:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN

#1

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Hessische Wirtschaftsmetropole:

Frankfurt am Main


(Landeshauptstadt von Hessen ist Wiesbaden)





Sperrbezirksverordnung FFM
Hessischer Verwaltungsgerichtshof (VGH) am 30. Jan. 2013: "Die Ära der Sperrgebiete ist beendet." (Az.: 8 A 1245/12)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=128795#128795

Bis zu dem Urteil war Prostitution total verboten:
- Bahnhofsviertel/Rotlichtviertel außerhalb der registrierten Laufhäuser
- Sachsenhausen/Apfelweinkneipen-Viertel
Straßenstricherlaubnis:
- Autobahnzubringer an der Messe
- Osthafen
Restliches Stadtgebiet ist Mischgebiet d.h. Straßenstrich ist verboten und Indoor-Prostitution nicht verboten (Baurecht etc. beachten)
genauer:

Bild
Sperrbezirksverordnung 1986/93


Info vom städtischen Ordnungsamt über Prostitutionserlaubnis und Sperrgebiete:
www.frankfurt-main.de/sixcms/detail.php ... alt]=58099

Mitarbeiter der Abteilung 2 des Frankfurter Ordnungsamtes durchforsten regelmäßig Internet-Seiten, um illegaler Prostitution auf die Spur zu kommen
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=137675#137675





Bahnhofsviertel (BHV) / Rotlichtviertel FFM

Bild
Berichte über das Arbeiten im Laufhaus
| Weitere Berichte


Bild
Bahnhofsviertel (BHV)
Fotographiert vom Helaba-Tower Richtung west, Wiesbaden (Landeshauptstadt) von Gabi Huckelmann.
In der Bildmitte horizontal die Elbestrasse (mit Kreuzung Niddastrasse). Der Häuserblock Elbe-Nidda-Mosel-Taunusstrasse (li.) ist das Rotlichtviertel mit seinen ca. 12 Laufhäusern und 1.000 Sexarbeitsplätzen.
Im Vordergrund mit erleuchteter Glasdachpassage die Deutsche Bundesbank, wo der Euro ausgegeben wurde (Zentralbankgeld). Links und rechts vom Rotlichtviertel die Türme der privaten Geschäftsbanken, die 95% unseres Geldes über Kredit schöpfen (sog. Giralgeld oder Buchgeld. Zentralbankgeld (Münzen und Scheine) und Giralgeld ist Fiat money).

Liste regelmäßiger Großrazzien 2009-2013
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=133838#133838





Beratungsstellen für Sexworker:

Doña Carmen e.V.
Verein für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten
direkt im BHV, Elbestrasse, Rotlichtviertel am HBF
www.donaCarmen.de
seit 2000
(unabhängig, Nachfolgeorganisation von HWG)

Tamara
Sozialberatungsstelle
im Zentrum für Frauen
www.diakonischeswerk-frankfurt.de/inhal ... tamara.php
ev. Diakonie

FIM
Frauenrecht ist Menschenrecht
www.fim-frauenrecht.de
(ziemlich prostitutionskritisch/-feindlich -> runder Tisch Marburg, Fußball WM06)

KISS
KrisenInterventionsStelle für Stricher und Jungs die anschaffen
www.frankfurt-aidshilfe.de/kiss
Frankfurter AIDS-Hilfe

Erste Hurenorganisation: HWG
(Huren wehren sich gemeinsam statt: häufig wechselnder GV)
1984-99
http://de.wikipedia.org/wiki/Huren_wehr ... _gemeinsam

...




_________________





2007: Ausländische Prostituierte in Frankfurt durch unzulässige Praktiken von Polizei und Gewerbeamt zu Falschangaben genötigt und in rechtliche Grauzone gedrängt.

Sieht so das neue Frankfurter Modell zur Legalisierung von Prostitution aus?

Bild





Weitere Infos:

Offener Brief: An den Kämmerer der Stadt Frankfurt/M (27.02.2007)

Pressekonferenz von Doña Carmen e.V. | www.donaCarmen.de (28.02.2007)

Einigung mit dem Hessischen Innenminster (25.04.2007)

Information von Doña Carmen auf Spanisch für Migrant_innen (pdf) (17.5.2007)

Antwort des Frankfurter Magistrates der Stadt (29.06.2007)





Die Regulierungsfrage lautet: Wie kann Prostitution legalisiert werden, denn es werden ja auch Steuern erhoben, ohne aber die in der Prostitution Betroffenen zu diskriminieren und von Staats wegen auszubeuten?

Vergleiche mit diesem hier im Streit errungenen Frankfurter Modell auch das sog. Dortmunder Modell der Prostitutionskontrolle.





.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 14.12.2013, 05:29, insgesamt 35-mal geändert.

Benutzeravatar
certik
Vertrauensperson
Vertrauensperson
Beiträge: 1144
Registriert: 12.01.2007, 20:05
Ich bin: Angehörige(r) von SexarbeiterIn

Frankfurt, durch staatlichen Druck in die Grauzone gezwungen

#2

Beitrag von certik »

Eine interessante Meldung aus Frankfurt/Main fand ich bei ladies.de
Durch staatlichen Druck in die Grauzone gezwungen
Frankfurt. Es klingt unglaubwürdig, doch es ist so. Durch ein Zusammenspiel von Polizei und Gewerbeamt der Stadt Frankfurt werden Prostituierte aus EU-Ländern in eine rechtliche Grauzone getrieben - und das ohne gesetzliche Grundlage...
Den ganzen Artikel findet Ihr hier:
http://www.ladies.de/HTML/Meldungen/ein ... daDir=PREV

LG certik
* bleibt gesund und übersteht die Zeit der Einschränkungen *

KonTom
Vertrauensperson
Vertrauensperson
Beiträge: 2962
Registriert: 20.03.2006, 11:54
Ich bin: Keine Angabe

#3

Beitrag von KonTom »

Einfach nur Krank! *Kopfschüttel*

Benutzeravatar
Morpheus
ModeratorIn
ModeratorIn
Beiträge: 1006
Registriert: 03.09.2005, 03:01
Wohnort: Wien
Ich bin: Keine Angabe

#4

Beitrag von Morpheus »

Ja, das hab ich auch schon gelesen und mir dabei gedacht:

klassisches Florianiprinzip, Hauptsache in meinem Amt passt es!
Viele Leute hinterlassen Spuren, nur wenige Eindrücke!

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 01.08.2006, 14:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

DC-Pressemitteilung wg Strafanzeige

#5

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Dona Carmen stellt Strafanzeige gegen Ämter und Polizei





Pressemitteilung



Strafanzeige wegen Nötigung gegen Stadt Frankfurt und Polizei




Seit Monaten werden ausländische Prostituierte durch Beamte des K 65 (Org. Kriminalität) mit Platzverweisen nicht nur in ihren elementaren Grundrechten eingeschränkt, sondern durch das Zusammenspiel von Polizei, Ordnungsamt und Gewerbeamt genötigt, unter Falschangaben ein Gewerbe anzumelden, das sie gar nicht ausüben. Die Stadt Frankfurt beurkundet diese Fantasie-Gewerbeanmeldungen, um über diesen illegalen Umweg Prostituierte zur Steuer zu veranlagen.



Während die Römerfraktionen von SPD, Linkspartei, FDP und FAG dem Verein Doña Carmen parlamentarische Initiativen zur Aufklärung der Vorwürfe zugesagt haben, hüllen sich CDU und GRÜNE in Schweigen. Der für das Gewerbeamt zuständige Dezernent Hemzal hat bis heute nicht auf ein Schreiben von Doña Carmen geantwortet, dem rund 20 Fantasie-Gewerbeanmeldungen beigelegt waren - ausgestellt vom Gewerbeamt, für das Herr Hemzal verantwortlich zeichnet.



Da es die Verantwortlichen mit der Aufklärung offenbar nicht eilig haben, hat Doña Carmen sich zu einer Strafanzeige bei der hiesigen Staatsanwaltschaft entschlossen. In der Anzeige heißt es u. a.: %u201EWollen die Frauen der Prostitution nachgehen, werden sie gezwungen, dem Gewerbeamt gegenüber unrichtige Angaben zu machen. Diese unrichtigen Angaben sind nach § 146 Abs. 2 Ziffer 1 GewO eine Ordnungswidrigkeit. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu EUR 1.000,00 geahndet werden. Es liegt auf der Hand, dass es staatlichen Behörden nicht gestattet sein kann, Menschen zu nötigen, Ordnungswidrigkei-ten zu begehen. Da hier ganz offenkundig ein Zusammenspiel zwischen verschiedenen Behörden erfolgt, dieses Zusammensiel jedenfalls eine Rechtsgrundlage nicht hat, machen alle diese Behörden, die an diesem Zusammenspiel teilnehmen, sich zumindest einer Straftat nach § 240 StGB schuldig.%u201C



Doña Carmen fordert, die Verantwortlichen für die rechtswidrigen Schikanen gegenüber ausländischen Prostituierten zur Rechenschaft zu ziehen, die schikanöse Praxis der Polizeikontrollen und völlig unverhältnismäßigen Platzverweise gegenüber ausländischen Prostituierten einzustellen und die bereits beurkundeten Fantasie-Gewerbeanmeldungen ohne Nachteile für die betroffenen Frauen zu annullieren.





www.DonaCarmen.de





.

Benutzeravatar
certik
Vertrauensperson
Vertrauensperson
Beiträge: 1144
Registriert: 12.01.2007, 20:05
Ich bin: Angehörige(r) von SexarbeiterIn

#6

Beitrag von certik »

Einen Bericht dazu gibt es in der Frankfurter Rundschau:

Steuerchaos im Rotlichtmilieu
Prostitution ist in Frankfurt nicht als Gewerbe anerkannt. Doch bei Polizeikontrollen wird verstärkt nach Gewerbescheinen gefragt - die die Stadt gar nicht ausstellt.
Frankfurt - Mehr als 50 ausländische Prostituierte haben sich in den vergangenen Monaten bei Juanita Henning gemeldet. Henning ist Vorsitzende des Vereins "Doña Carmen", der sich für die sozialen und politischen Rechte für Prostituierte einsetzt. Die Frauen seien verunsichert und hätten Angst. Der Grund sind verstärkte Polizeikontrollen in den Bordellen, die von anderen Beratungsstellen des Milieus bestätigt werden. Kontrollen, bei denen die Beamten mit so genannten Platzverweisen drohen, das heißt, die Frauen müssen ihren Arbeitsort verlassen, können sie die geforderten Papiere nicht vorweisen...

Den ganzen Artikel findet Ihr hier:
www.fr-online.de

LG certik
* bleibt gesund und übersteht die Zeit der Einschränkungen *

Benutzeravatar
Zwerg
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 17822
Registriert: 15.06.2006, 19:26
Wohnort: 1050 Wien
Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Kontaktdaten:

#7

Beitrag von Zwerg »

Diese Geschichte, die ja auch während der Fachtagung ein Thema war, ist eigentlich unglaublich. Gibt es schon irgend welche Reaktionen bzw. Stellungnahmen der Verantwortlichen?

Christian

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 01.08.2006, 14:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Gewerbe

#8

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Artikel: "Finanzamt steigt den Huren nach - 30 Euro Vorsteuer-Gewerbeabzug pro Arbeitstag sollen Berliner Prostituierte ab April zahlen"

von Anke Engelmann.

"Kein Gewerbeschein, aber Steuern zahlen: Immer noch wird das älteste Gewerbe der Welt diskriminiert."

Neues Deutschland
www.nd-online.de
Freitag 30. März 07
Seite 2 Tagesthema
-Artikel leider nicht online, hab ihn nur als Kopie-
___




Bild
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 17.05.2012, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Marc of Frankfurt
SW Analyst
SW Analyst
Beiträge: 14097
Registriert: 01.08.2006, 14:30
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

Hurenproteste bewirkten ministerielle Vereinbarung

#9

Beitrag von Marc of Frankfurt »

Polizei fragt nicht mehr nach Gewerbescheinen



Frankfurt · Die Polizei wird Prostituierte im Stadtgebiet nicht mehr nach einem Gewerbeschein fragen. Darauf habe sich die Stadt mit dem hessischen Innenministerium und dem Wirtschaftsministerium geeinigt, sagte Ordnungsdezernent Boris Rhein (CDU). Die Prostituierten hätten damit "endlich Rechtssicherheit".

In den vergangenen Monaten hatte es unter Juristen Kontroversen um die Frage gegeben, ob Prostituierte ein Gewerbe anmelden müssen. Das Innenministerium hatte die Polizei angewiesen, Gewerbenachweise zu überprüfen. Da aber die städtischen Behörden Prostitution nicht als Gewerbe ansehen, stellten sie die Scheine nicht aus. Mindestens 50 Frauen hätten sich deshalb fälschlicherweise als Tänzerinnen oder Masseurinnen angemeldet, sagte JuanitaHenning, Vorsitzende des Vereins Dona Carmen. Die Stadt müsse diese Scheine nun annullieren. Zugleich forderte Henning die Polizei auf, auch dann keine Platzverweise mehr gegen Frauen auszusprechen, wenn sie benötigte Unterlagen nicht vorweisen können. geo



aus: Frankfurter Rundschau 25.04.07
Quelle:
donacarmen.de/?p=174




SEXWORKER.AT interner Querverweis:
Es gibt keine Lobby - noch nicht





.
Zuletzt geändert von Marc of Frankfurt am 21.02.2011, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.

ladies.de
verifizierte UserIn
verifizierte UserIn
Beiträge: 3
Registriert: 08.02.2007, 10:01
Wohnort: Frankfurt am Main
Ich bin: Keine Angabe

Es gibt keine Lobby - noch nicht, Frankfurt (D)

#10

Beitrag von ladies.de »

Liebe Freunde,

ich benötige eure Hilfe. Sexarbeiter haben keine Lobby. Ich würde das gerne ändern und Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen zu einer politischen Interessenvertretung verhelfen. Dazu brauche ich alleridngs Hlfe. Bitte schreibt an Thomas.Klein@dielinke.wasg-fraktion.frankfurt.de und fragt an, warum die Linkspartei sich gegenüber Prostituierten diskriminierend verhält, weil sie keine Anträge zum Thema im Stadtparlament einbringt.

Zum Hintergrund: Dona Carmen hat die Stadt Frankfurt und die Polizei angezeigt, weil sie von Huren zwangen, Fantasiegewerbescheine zu beantragen.
Der Linkspartei im Frankfurter Stadtparlament lag ein Text vor, den sie im Stadtparlament als Anfrage einbringen konnte. Allerdings gab es beim Thema Prostitution Berührungssängste. Sie brachte den Text nicht ein.
Die Linkspartei ist dennoch die Partei, die den Belangen der Sexworkerinnen und Sexworker am nächsten steht.
Bitte bringt sie mit einer kleinen Flut von Anfragen dazu, diese Nähe auch deutlich zu spüren und ihre Position im Hinblick auf Sexarbeit zu schärfen. Es wäre ein erster Schritt zu einer poltischen Lobby, die die Interessen der Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter vertritt - wenn auch zunächst nur komunal. Doch dies strahlt aus!

Benutzeravatar
annainga
PlatinStern
PlatinStern
Beiträge: 3838
Registriert: 01.02.2007, 22:33
Wohnort: nrw
Ich bin: ehemalige SexarbeiterIn

#11

Beitrag von annainga »

hallo ladies.de

deinen aufruf habe ich mit interesse gelesen. allerdings fehlen mir nicht nur mehr hintergrundinfo´s über diese geschichte (ein link wäre sinnvoll), sondern es wäre schön auch ein wenig mehr über dich zu erfahren!

liebe grüße von annainga

Benutzeravatar
Zwerg
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 17822
Registriert: 15.06.2006, 19:26
Wohnort: 1050 Wien
Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Kontaktdaten:

#12

Beitrag von Zwerg »

Hallo ladies.de!

Wir werden Euren Aufruf so gut wie möglich unterstützen!

@all:

Liebe Community!

Ich schließe mich der Bitte unseres Users ladies.de an und ersuche Euch ebenso um Eure Unterstützung.

Thomas.Klein@dielinke.wasg-fraktion.frankfurt.de <- schreibt ein paar Zeilen und bittet um Unterstützung - ersucht um Positionierung - vielmehr: verlangt Euer Recht!

Hier können wir vielleicht gemeinsam etwas bewirken. Ich denke, das sollte es uns wert sein!

Liebe Grüße aus Wien

Christian

sokrates
Nicht mehr aktiv
Beiträge: 154
Registriert: 29.04.2005, 18:13
Ich bin: Keine Angabe

#13

Beitrag von sokrates »

@ladies.de

ich finde es NICHT sehr sinnvoll, etwas zu unterstützen, von dem ich als solches nichts weiss -infos, was der text genau fordert, der zu "unterstützen" ist wäre wohl das mindeste- und

zweitens nur EINE seite kenne.

links zur aufklärung -wie annainga schon fordert- wären nicht nur sinnvoll sondern integer, damit ich mir selbst ein bild machen kann.

sonst besteht die gefahr wie bei manchen demos, ab der dritten reihe wissen die wenigsten um was es geht... und das möchte ich schon... konkret wissen um was es geht , denn ich möchte NICHT FÜR MICH ENTSCHEIDRN LASSEN!

also, ein paar infoos wären super, hab auf alle fälle auch bei der betroffenen fraktion um ihre sicht per mail angefragt....


wenn sich als seriös und sinnvoll herausstellt, werde ich (und viele freunde) der bitte gerne nachkommen

liebe grüße aus wien
sokrates, selbst sexworker, also ein interisierter "betroffener"

Benutzeravatar
Zwerg
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 17822
Registriert: 15.06.2006, 19:26
Wohnort: 1050 Wien
Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Kontaktdaten:

#14

Beitrag von Zwerg »

ladies.de hat geschrieben:Bitte schreibt an Thomas.Klein@dielinke.wasg-fraktion.frankfurt.de und fragt an, warum die Linkspartei sich gegenüber Prostituierten diskriminierend verhält, weil sie keine Anträge zum Thema im Stadtparlament einbringt.
@Sokrates

Es geht darum die Partei zu fragen, warum sie keine Anträge zum Thema Prostitution im Stadtparlament einbringt! In eigenen Worten!

Christian

sokrates
Nicht mehr aktiv
Beiträge: 154
Registriert: 29.04.2005, 18:13
Ich bin: Keine Angabe

#15

Beitrag von sokrates »

@zwerg
danke für deine hilfe, ich lese -meist- seeeeehr genau.


nicht, warum sie keine anträge einbringt, sondern warum sie DISKRIMINIERT ist der zentrale punkt.

lies mal GENAU. und dies bei einem laufendem -persönlichem- verfahren.

diskriminierung ist schon ein enormer vorwurf....
und warum sollte jemand auf zuruf anträge erstellen?
da sollte schon sinnvolles dahinterstehen, und dies möchte ich gerne wissen.

auf alle fälle habe ich per mail über deren sicht mal angefragt.... man sollte immer beide seiten kennen, oder?

unbeschadet dessen soll es dich nicht davon abbringen etwas zu tun, was du als sinnvoll hältst, ich hab nur einen anderen zugang...

kein BOB, du weißt ;-)

Benutzeravatar
Zwerg
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 17822
Registriert: 15.06.2006, 19:26
Wohnort: 1050 Wien
Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Kontaktdaten:

#16

Beitrag von Zwerg »

Zwerg hat geschrieben: Ich schließe mich der Bitte unseres Users ladies.de an und ersuche Euch ebenso um Eure Unterstützung. Thomas.Klein@dielinke.wasg-fraktion.frankfurt.de <- schreibt ein paar Zeilen und bittet um Unterstützung - ersucht um Positionierung - vielmehr: verlangt Euer Recht!
Deshalb auch meine Formulierung!

Christian

Luci
Nicht mehr aktiv
Beiträge: 131
Registriert: 05.04.2007, 09:37
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

#17

Beitrag von Luci »

Mein geliebter Zwerg!

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann soll ich
für einen fremden Menschen, den ich nicht kenne, der eine Behauptung aufstellt, die er nicht bewiesen hat und ferner jegliche Informationen bis jetzt schuldig geblieben ist,
weiters eine gesamte Partei als Didkriminierer beschimpft - und das in Zusammenhang mit einem persönlichen Verfahren - unterstützen?

Benutzeravatar
Zwerg
Senior Admin
Senior Admin
Beiträge: 17822
Registriert: 15.06.2006, 19:26
Wohnort: 1050 Wien
Ich bin: engagierter Außenstehende(r)
Kontaktdaten:

#18

Beitrag von Zwerg »

Luci hat geschrieben:Wenn ich Dich richtig verstehe, dann soll ich
für einen fremden Menschen, den ich nicht kenne, der eine Behauptung aufstellt, die er nicht bewiesen hat und ferner jegliche Informationen bis jetzt schuldig geblieben ist,
weiters eine gesamte Partei als Didkriminierer beschimpft - und das in Zusammenhang mit einem persönlichen Verfahren - unterstützen?
@Luci
Du hast mich falsch verstanden - ich habe Niemand gebeten einen fremden Menschen zu unterstützen, sondern ich habe gebeten eine Mail an die Fraktion zu schreiben, mit der Bitte um Unterstützung bzw. Postitionierung von Seiten der Partei in Bezug auf das Thema Sexwork!

Für mich ist der User, der diesen Aufruf geschrieben hat kein "Fremder" - ich lese seit geraumer Zeit seine Artikel und befürworte diesen Standpunkt. Deshalb erlaube ich mir auch, andere User, die meinem Urteil vertrauen, zu bitten, es mir gleich zu tun.

Es steht natürlich jedem User frei dies zu tun, oder eben nicht.
Ich hoffe, dass diese Erklärung ausreichend ist.

Christian

Luci
Nicht mehr aktiv
Beiträge: 131
Registriert: 05.04.2007, 09:37
Ich bin: Keine Angabe
Kontaktdaten:

#19

Beitrag von Luci »

Danke.

Erstens: Liste mir doch bitte links der Artikel auf, damit ich mir selbst ein Bild machen kann, oder traust Du mir das nicht zu?

Zweitens: Nur weil Du von ewtas überzeugt bist, heißt das noch lange nicht, daß ich es ebenso bin.

Also bitte nicht böse sein, und Deine Aufrufe in Ehren, aber ich bin erwachsen UND mündig und will mir auch somit selbst eine Meinung bilden. :017

Also bitte um die links! Denn ich unterstütze gerne sinnvolle Projekte. :026

Blind vertrauen kann ich Dir bisher noch nicht, denn Vertrauen basiert auf einer näheren persönlichen Erfahrung mit jemandem - und die fehlt bisher noch, oder? :057

Ich habe auch niemandem abgesprochen, Dich zu unterstützen oder nicht, sondern nur für mich gesprochen. Es scheint so, daß man eigenständig denkende Menschen nicht so gerne sieht ..

Ich hoffe, daß diese Erklärung ebenso ausreichend ist ... :002

Luci

Benutzeravatar
annainga
PlatinStern
PlatinStern
Beiträge: 3838
Registriert: 01.02.2007, 22:33
Wohnort: nrw
Ich bin: ehemalige SexarbeiterIn

#20

Beitrag von annainga »

hallo ladies.de,

hoffe dir ist die lust zu schreiben noch nicht vergangen. ich würde mich freuen, mehr von dir zu erfahren. unsere philosophischen user sind immer sehr skeptisch.

liebe grüße von annainga

Antworten