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 Lovis
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Ich bin...: SexarbeiterIn
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BeitragVerfasst: 2006-04-27, 16:35  Beitrag #1/220     Titel:  Ausstellungen: Kunst und Sexwork
Vom 31.12.2013 bis 30.12.2014
 Nach untenNach oben

Ausstellungen zu Sexarbeit, Prostitution und Erotik...


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Interner Querverweis SEXWORKER.AT:
Sexworker Jahreskalender & Events




Im Museum fuer Arbeit in Hamburg gibt es derzeit eine Ausstellung:

http://www.museum-der-arbeit.de//Sonder/Sexarbeit/


Sie läuft noch bis 13. August 2006.

Weil ich schon in Deutschland war hab einen kleinen Umweg auf dem Nach-Hause-Weg gemacht und sie mir angeschaut. Sie reisst viele viele Dinge nur an (geht vielleicht auch nicht anders), der Katalog zur Ausstellung ist imho spannend, wenn ich es schaffe kaufe ich ihn, bei amazon gibt es ihn (noch?) nicht.
Beim Kauf der Eintrittskarte war der Herr sehr nett, er hat gesagt "Sie sind sicher noch Studentin, ja?" und "Sie wollen zur Sonderausstellung?". :-)

Zitate aus der Ausstellung:
Ein Schild:
"Danksagung
Dieses kleine Bordell verdankt seine Entstehung den Aktivisten der Legalisierungsbewegung Prostitution. Unser Dank gilt besonders:
Irmgard Scherer-Gleich (MdB Bündnis 90 die Grünen) ..."

"Alles völlig legal"

"Coyote - A loose women´s organisation"

"Die Schaffung eines angemessenen Arbeitsumfeldes soll nicht mehr strafbar sein (SPD-Forderung vor der Gesetzesänderung)"

"One man in 8 has bought Sex" (auf einem Plakat in Schweden auf dem 8 Männer abgebildet sind)

Wichtig in der gesellschaftlichen Entwicklung ist offenbar Felicitas Weigmann gewesen, die 1997 vor das Verwaltungsgericht (unter Richter MacLean) gezogen ist wegen des Cafes das sie betrieben hat.

Wer nach Hamburg kommt: das Museum für Arbeit hat meist nur bis 17:00 Uhr geöffnet.

Liebe Grüße
Lovis




Domenica steht jetzt auch im Museum in HH:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=96731#96731
[Nachgetragen Marc]


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Verfasst: 2006-04-27, 16:35  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2006-12-14, 09:23  Beitrag #2/220     Titel:  Ausstellung und Konferenz in Berlin  Nach untenNach oben

SEXWORK


Kunst Mythos Realität


16. Dezember 2006 - 25. Februar 2007





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Eine Ausstellung der NGBK in Zusammenarbeit mit dem Haus am Kleistpark und dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien



Die Ausstellung SEXWORK versammelt künstlerische Positionen zum Thema Prostitution. Ziel ist es, Darstellungsweisen zu präsentieren und zu untersuchen, welche die gängigen Klischees von Viktimisierung und Mystifizierung von Prostituierten vermeiden und voyeuristische Betrachtungsweisen in Frage stellen. Die Themenbreite umfasst die Darstellung von selbstbewusster Sexarbeit bis zu aktuellen Formen von Zwangsprostitution. Verschiedene Perspektiven ergänzen sich. Die Ausstellung präsentiert die Realität von Prostitution nicht nur aus dem Blickwinkel der weiblichen Prostituierten, sondern beleuchtet ebenfalls die Rolle der Freier und thematisiert schwule und transsexuelle Prostitution. Dabei spielen die Kämpfe um Anerkennung und gegen Diskriminierung eine wichtige Rolle, ebenso wie die Phänomene von Arbeitsmigration, Trafficking und Sextourismus.
Die Ausstellung mit über 35 internationalen KünstlerInnen ist ein Kooperationsprojekt und findet mit unterschiedlichen Schwerpunkten an drei Orten statt. In jedem Haus gibt es einen Informationsbereich mit Erklärungen zu Begriffen, Daten und Organisationen.
Das umfangreiche Begleitprogramm bietet neben Künstlergesprächen Vorträge zur juristischen Situation der Prostitution in Europa, ihrer Darstellung im Film und dem vernachlässigten Thema der Motivation von Freiern. Mit Gruppen, die für die Rechte von SexarbeiterInnen eintreten, diskutieren wir über die Grenzen und Möglichkeiten künstlerischer Darstellungen.

===> In Kooperation mit dem Graduiertenkolleg %u201EGeschlecht als Wissenskategorie%u201C der Humboldt Universität Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung findet am 26. Januar 2007 eine Tagung über Menschenhandel statt. Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zeigt ab dem 15. Januar 2007 parallel zu SEXWORK eine Ausstellung über "KZ-Bordelle" in der NS-Zeit.



KünstlerInnen: Patrick Angus (US), Amos Badertscher (US), J. Jackie Baier (DE), Cristiano Berti (IT), Bianca Bodau (DE), Ursula Biemann (CH), Viviana Bravo Botta (CL/DE), Jose Luis Cuevas (MX), Jean-Ulrick Désert (US/DE), Antje Engelmann (DE), Stefanie Gaus (DE), Ditte Haarløv-Johnsen (DK), Birgit Hein (DE), Gabriele Horndasch (DE), Karin Jurschick (DE), diekönigin (AT), Natalie Kriwy (F/DE), Ane Lan (NO), BuBu de la Madeleine (JP), Anna Nizio (PL/DE), Eva Maria Ocherbauer (AT/DE), Beate Passow (DE), Anja Plani%u0161ček (SL), Tadej Pogačar (SL), Clara S. Rueprich (DE), Tejal Shah, Dr.Floy, Natasha Mendonca and Sumathi (F, IN), Judith Siegmund (DE), Alberto Simon (BR/DE), Ulrike Solbrig (DE), Itziar Bilbao Urrutia (ES/GB), Social Impact (AT), Borjana Ventzislavova (BG/AT), Rommelo Yu (PH/DE), Yoshiko Shimada (JP), Gloria Zein (DE)

Ausstellungsorte:

Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V.
Oranienstr. 25, 10999 Berlin
Schwerpunkt: Selbstverständnis und Respekt



HAUS am KLEISTPARK
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin
Schwerpunkt: Klischees und Wirklichkeiten
Impressionen


Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Schwerpunkt: Arbeitsmigration, Trafficking, Sextourismus
Quelle: http://ngbk.de/typo3/index.php?id=235


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BeitragVerfasst: 2006-12-15, 02:48  Beitrag #3/220     Titel:  SEXWORK – KUNST, MYTHOS, REALITÄT Ausstellung  Nach untenNach oben

Der Deutsche TAGESSPIEGEL schreibt in einem Artikel über die oben genannte Ausstellung unter dem Titel:

Gekaufte Körper

Das Alte Testament zürnt finster: „Eine käufliche Frau ist dem Auswurf gleich zu achten.“ Franz Kafka schleicht deshalb verstohlen durch Prag: „Ich gehe absichtlich durch die Gassen, wo Dirnen sind. Das Vorübergehen an ihnen reizt mich, diese ferne, aber immerhin bestehende Möglichkeit, mit einer zu gehn. Ist das Gemeinheit?“ – Mindestens, meint die englische Autorin Sheila Jeffreys, denn „Männer bezahlen, um Frauen Dinge anzutun, die zweifelsfrei als Gewalt verstanden werden, wenn sie in einer nicht-sexualisierten Situation vorkommen“.

Die Sicht auf die Prostitution ist von Zerrbildern und Wertungen verstellt. Einigkeit herrscht nur darüber: Es geht um Geschlechtsverkehr und um Arbeit. „Sexwork – Kunst, Mythos, Realität“ heißt die Ausstellung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, die gleichzeitig an drei verschiedenen Orten zu sehen ist. Über 35 internationale Künstler nehmen teil. Die Arbeiten beleuchten die Infrastruktur der Sex-Industrie: Menschenhandel, Sex-Tourismus, Zwangsprostitution. Daneben steht selbstbewusste Sex-Arbeit, weiblich, schwul oder transsexuell. Der gern verdrängte Konsumaspekt der Prostitution wird thematisiert: die Rolle der Freier.Das erklärte Ziel der Ausstellung ist die Vermeidung von Opferklischees, der Mystifizierung von Huren und Voyeurismus. Der Versuch ist es wert: Vielleicht kann Kunst zeigen, was Prostitution zwischen Verachtung, verbotenem Reiz und Vergewaltigung ausmacht.

Julius Hess



Neue Gesellschaft für Bildende Kunst; Haus am Kleistpark, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Sa 16.12. bis So 25.2.2007, tgl. 12-18.30 Uhr. Geschlossen am So/Mo 24./25., So 31. 12., Mo 1. 1.2007, Eintritt frei

Quelle:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/14.12.2006/2946136.asp


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BeitragVerfasst: 2006-12-22, 00:09  Beitrag #4/220     Titel: Oh Ja ! Sexarbeit in der Kunst - Sexarbeiter als Künstler  Nach untenNach oben

Lesenswerte Ausstellungsberichte:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/574897

http://www.taz.de/pt/2006/12/21/a0162.1/text












Anmerkung

SW-Aktivist Carol Leigh:


Den Begriff sexwork hat übrigens Carol Leigh aka Scarlot Harlot 1978 geprägt

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www.la-petroleuse.com/feminisme-genre/2513-unrepentant-whore.html

www.unrepentantWhore.com
[Ich bereue nichts - non, je ne regrette rien]

www.baySwan.org
[San Francisco Sexworker]

Radio-Interview:
www.blogtalkradio.com/swopeast/2008....OP-East-Broadcast-Network


Link
Carol Leight also known as Scarlot Harlot has been a sex worker and invovled in sex workers rights since the 1970s. She is the founder of the sex workers right movement.

www.facebook.com/ScarlotHarlot










Wer Kunst nicht nur über Sexarbeit sehen will, kann sich Kunst direkt von Sexarbeitern anschauen:

www.sexworkersArtShow.com


Da werden dann nicht so sehr die Themen Menschenhandel/Zwangsprostitution und die sie begleitenden Mitleidsgefühle und Weltverbesserunmüssenphantasien ausgebeutet, die die Medienmaschine so anturnen.





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BeitragVerfasst: 2007-01-01, 12:34  Beitrag #5/220     Titel: Oh Ja ! Eros in der Kunst der Moderne  Nach untenNach oben

045.gif Noch mehr Eros kommt nach Wien:

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Fondation Beyeler - EROS
( www.beyeler.com )


1. März bis 22. Juli 2007 im BA-CA Kunstforum Wien.


Da bietet sich Verschiedenes an:
# Gemeinsames Poster-Treffen mit Ausstellungsrundgang.
# Clubbetreiber laden ihre Mitarbeiterinnen zum Betriebsausflug ein.
# Freier nutzen die Ausstellung zum Pflege ihrer Männerbündnisse.
# Kurtisanen begleiten ihre Gäste zum Vorspiel zu den Bildern.
# Mit mir ab dem 22. März die Ausstellung besuchen.

___

(Anm: zum letzten Post)

"Sexworker", diese Begriffsdefinition und -verwendung will die Bush-Administration der USA diskreditieren, weil sie ihrer Anti-Prostitutions-Politik (Prohibition) und der politisch gewollten Focussierung auf sog. Zwangsprostitution zuwiderläuft. So werden/wurden AIDS-Präventionsprojekte nicht unterstützt, wenn sie sich nicht gegen Prostitution erklärten (Sie WERDEN international nach wie vor nicht mit US-Geld gefördert/Sie WURDEN innerhalb der USA von Förderung ausgeschlossen, was jetzt jedoch ein Gericht verboten hat).


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BeitragVerfasst: 2007-01-01, 12:54  Beitrag #6/220     Titel: Oh Ja ! Re: Eros in der Kunst der Moderne  Nach untenNach oben

Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
# Mit mir ab dem 22. März die Ausstellung besuchen.


So gut versteckt, die besonders gute Nachricht?
Das werde ich mir nicht entgehen lassen.... - wie lange bist Du in Wien?

RZ


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BeitragVerfasst: 2007-01-03, 21:07  Beitrag #7/220     Titel:  Re: Ausstellung - Jetzt in Bern, Schweiz  Nach untenNach oben

Lovis hat folgendes geschrieben:
Im Museum fuer Arbeit in Hamburg gibt es derzeit eine Ausstellung:
http://www.museum-der-arbeit.de//Sonder/Sexarbeit/



Diese Ausstellung ist auf Wanderschaft gegangen, so wie es viele Prostituierte auch machen, wenn sie an einem Ort viele Interessenten befriedigt haben. Es gibt auch Romane zu diesem uralten ökonomischen Grundprinzip (Wanderhure). Heute nennt man es Interkontinentale Pendlermigration. Bei Regierungen primär als Kriminalität eingestuft.

1. Juni bis 1. August 2007 ist die Ausstellung, erweitert um eine Präsentation von Prostitutionsdienstleistungen in der Schweiz, im Kornhaus Bern zu sehen.


Image

www.kornhausforum.ch






Übrigens:
Der tolle Katalog ist mit dem Titel "Schönstes deutsches Buch 2006 von der Stiftung Buchkunst in der Kategorie Sachbuch bedacht worden.

Jurorin Julia Blume - www.stiftung-buchkunst.de - über den Katalog Sexarbeit: "Es gelingt, eine theoretisch fundierte Aufbereitung mit einer eindrucksvollen Visualisierung zu verbinden".





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BeitragVerfasst: 2007-01-06, 04:20  Beitrag #8/220     Titel: Oh Ja ! London: Erotische Ausstellungen und Kaffeebar  Nach untenNach oben

Coffee, Cake & Kink - The only kinky cafe gallery in the UK - tolles Geschäftsmodell im heißesten Teil der Stadt.


Ausstellung:
Guy Burch "Heaven & Hell"
Nov 06 - Jan 07



www.whatsyours.com

London, nähe Covent Garden


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BeitragVerfasst: 2007-01-16, 08:09  Beitrag #9/220     Titel:  Wanderaustellungen Menschenhandel gegen Prostitution  Nach untenNach oben

17. Januar bis 14. Februar, Bonn
und auch viele andere Daten und andere Orte
Frauen leiden unter moderner Sklaverei

"Ohne Glanz & Glamour"
Foto-Ausstellung von UNIFEM Deutschland




VHS in den City Terrassen, Bonn

http://www.presse-service.de/static/65/654625.html
http://www.unifem.de/veranstaltungen.php



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www.frauenrechte.de

www.frauenrechte.de/online/index.ph....chword=glanz+ohne+glamour





Nachtrag:
Texte zur Ausstellung:
http://www.frauenrechte.de/tdf/pdf/....UG-Ausstellungstafeln.pdf


Warnung:
Es existieren mehrere Exemplare der Ausstellung und sie wird seit Jahren über die ländlichen Regionen und kleineren Städte geschickt und beleuchtet einseitig nur die Opfer-Problematik Prostitution (sog. Zwangsprostitution und Menschenhandel).

Es ist insofern ein Machwerk der Prostitutionsgegner und AbolutionistInnen. Sie dient letztlich dazu ein Klima für Verbote, Sperrbezirksverordnungen und Kriminalisierung zu zementieren. Eine Situation die Opfer schafft.





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BeitragVerfasst: 2007-01-17, 14:24  Beitrag #10/220     Titel:  Bordell im KZ  Nach untenNach oben

Ausstellung Zwangsprostitution

KZ-Ravensbrück

bis Ende Sept. 2007

www.ravensbrueck.de




Presseartikel:
http://www.taz.de/pt/2007/02/05/a0161.nf/text.ges
http://www.morgenpost.de/content/20....5/brandenburg/877035.html

Lageplan:
Google Map

Fachbuch:
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=7530#7530

Interview:
mit Frau Dr. Eschebach, Leiterin der NS-Gedenkstätte über die Sonderausstellung Bordelle im KZ
http://web.mac.com/lpma/iWeb/D-AIRY....30-8C36-0171C951E5E5.html - von radioSUB.de Frankfurt


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BeitragVerfasst: 2007-01-26, 21:31  Beitrag #11/220     Titel:  567 Synonyme für das Wort PROSTITUIERTE  Nach untenNach oben

Bericht über die Ausstellung SexWorks, Berlin in
Spiegel online

Asphaltantilope
Von Bodo Mrozek

Vielleicht ist Ihnen schon mal eine Asphaltantilope in freier Wildbahn begegnet. Aber wissen Sie, was eine Mese, Mette, Mietsche oder Mosch ist? Eine Düsseldorfer Künstlerin hat genau 567 Synonyme für das Wort Prostituierte gefunden. Was sagt das über unser Land aus?

An den meisten schlimmen Dingen ist das Wetter schuld, genauer: der Klimawandel. Den Eisbären etwa, so musste man kürzlich lesen, schmilzt der natürliche Lebensraum buchstäblich unter den Tatzen weg. Gute Nachrichten aus dem Tierreich sind selten. Manchmal aber tauchen urplötzlich archaische Wesen aus großer Tiefe auf, die man längst ausgestorben glaubte. Zum Beispiel Rocky Balboa, Theo Waigel oder der urzeitliche Tiefsee-Kragenhai, der vor wenigen Tagen im küstennahen Flachwasser japanischen Biologen vor die Kamera schwamm.

Die Asphaltantilope begegnete mir völlig unverhofft im zweiten Stock des Hauses am Kleistpark in Berlin-Schöneberg. Auf Kniehöhe huschte sie kurz und flüchtig an meinem Bein vorbei. In ihrer Gesellschaft befanden sich die Klemse, die Humse, das Hoppmädchen und der Hitzableiter. Es handelte sich bei ihnen allen um Wörter, in Schriftform. In schneller Folge flimmerten sie über eine Wand, die Buchstaben als dürre Lichtspuren hineingekratzt in graues Filmmaterial. Inszeniert hat sie die Wörtersammlerin Gabriele Horndasch, die in der deutschen Sprache nicht weniger als 567 Synonyme für den Beruf der Prostituierten gefunden hat.

Wörtersammler ist ein seltener Beruf. Die 1969 geborene Horndasch ist bildende Künstlerin. Für die Ausstellung "SexWorks" hat sie sieben Diaprojektoren mit den Begriffen gefüttert. Unter den vielen Kunstwerken zum horizontalen Gewerbe ragt das von Horndasch heraus, gerade weil es keine Bilder bemüht. Auf die Idee kam die Düsseldorferin, als sie vor Jahren zu einer Künstlerausstellung in ein Bordell - sie sagt Puff - in Nürnberg eingeladen wurde. "Jedes der Zimmer war anders eingerichtet, es gab Plüsch, Kissen und sogar eine Art Teenagerzimmer." Der einzig neutrale Raum war die Sauna. Hier reihte Horndasch zum ersten Mal ihre Wörter-Projektoren nebeneinander auf, "wie Menschen".

Deklination einer deutschen Geheimsprache

Die Begriffe hatte sie in der einschlägigen Literatur und in Speziallexika gefunden. Manche sind eher funktional, etwa das Leihmädchen oder die Trotteuse. Andere wirken stark herabwürdigend wie Leihkörper, Verkehrsmittel oder Massenmedium. Einige sind von deutscher Geschichte gezeichnet: Armeematratze, Regimentstochter, Volksempfänger. Wieder andere bemühen sich um Originalität, etwa die Gunstgewerblerin, die Bordelline oder die Hauptberufliche.

Asphaltantilope hat da einen beinahe poetischen Klang, der an Asphaltlyrik erinnert. Am erstaunlichsten aber sind jene historischen und regionalen Wortraritäten, die heute gänzlich neutral klingen, weil man sie noch nie gehört hat. Beim Buchstaben M etwa liest sich das wie die Deklination einer deutschen Geheimsprache: Mandl, Meis, Mese, Mette, Mietsche, Mizzi, Mosch, Musse, Mutze. Das treffendste Wort in der beachtlichen Sammlung ist vermutlich dieses: "Dame mit dem unaussprechlichen Namen".

In der Selbstbeschreibung der Prostituierten hat sich der Begriff Hure durchgesetzt. "Beruf Hure? Na klar!" lautete der Slogan der Hurenbewegung der achtziger Jahre. Rund 400.000 Menschen gehen in Deutschland diesem Gewerbe nach, 1,2 Millionen Männer sind Statistiken zufolge täglich auf Freiersfüßen unterwegs. Seit dem Prostitutionsgesetz (§ 181a) ist das alte, weniger schöne Wort Zuhälterei zum Straftatbestand geworden und die "sexuelle Dienstleistung" vom Vorwurf der Sittenwidrigkeit befreit. Bei der Versicherung geben Huren als Beruf übrigens oft "Freizeitgestalterin" an. Dieses Wort wird in Behörden auf Anhieb verstanden.

Zurück zu den Eisbären. "Die Eskimos kennen 100 Wörter für Schnee", lautet ein weit verbreiteter Allgemeinplatz, der zuerst 1984 in der New York Times gestanden haben soll. Erbsenzähler haben inzwischen nachgewiesen, dass dies nicht zutrifft. Es sind weit weniger Wörter, auch nennt man die Eskimos heute korrekt Inuit. Das Wort Eskimo stammt aus dem Dialekt der Cree-Indianer und bedeutet "Rohfleischfresser". Dennoch wird man den grönländischen Ureinwohnern (denen wir Deutschen übrigens das schöne Wort Anorak für "etwas gegen den Wind" verdanken) ein besonderes Gespür für Schnee nicht absprechen wollen. Was aber sagt es über die Deutschen aus, wenn unsere Sprache mehr als 567 Wörter für "Hure" kennt? Verbreiten Sie diesen Allgemeinplatz bitte nicht im Ausland. Er könnte sich herumsprechen.


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BeitragVerfasst: 2007-01-27, 02:45  Beitrag #12/220     Titel:  Austellung zum Jubiläum 25 Jahre Hydra Berlin  Nach untenNach oben

Ausstellungsbericht2005: 25 Jahre Hydra Berlin

Dort habe ich ein Plakat mit den vielen Ausdrücken für Prostitutierte das erste mal gesehen:





Eine ganz normale Beschäftigung

Die Hurenorganisation Hydra in einer Ausstellung


Der Streit, wie mit Prostitution umzugehen sei, tobte schon oft im Sündenbabel Berlin. So schrieb Carl Röhrmann in Der sittliche Zustand von Berlin nach Aufhebung der geduldeten Prostitution des weiblichen Geschlechts 1846: %u201EZu den großen Köpfen der Hydra, die den gesellschaftlichen Verband erstickend umschlingt, gehört die Prostitution im Zusammenhange mit der Demoralisation und dem Verbrechen." So forderte er ein hartes repressives Vorgehen gegen die Huren. Dagegen versuchten die sogenannten Abolitionisten, die in der bürgerlichen Frauenbewegung Unterstützung fanden, die Prostitution zu dulden, selbstverständlich ohne sie gutzuheißen. Anne Papritz denunzierte 1931 die medizinischen Zwangsuntersuchungen und polizeilichen Meldepflichten gefallener Mädchen schlicht als Doppelmoral: %u201EIn unseren Augen ist die Prostitution kein ´notwendiges', wohl aber ein unausrottbares Übel. Was wir ablehnen ist die 'Reglementierung', die den Zweck verfolgt, durch Präventivuntersuchungen der männlichen Nachfrage einwandfreie ´Ware' zur Verfügung zu stellen."

Mittlerweile haben sich diejenigen durchsetzen können, die die Prostitution als immerwährende Begleiterscheinung menschlicher Gesellschaften akzeptieren. Der Name der ersten autonomen Hurenorganisation Deutschlands ist kein Zufall: Der Berliner Verein Hydra verweist auf die neunköpfige Schlange der griechischen Mythologie, der gleich zwei Köpfe nachwachsen, wenn man ihr einen abschlägt. Doch nicht nur das Unverwüstliche, sondern auch das Kämpferische sollte mit diesem Namen betont werden ­ Hydra tat sich Zeit seines Bestehens vor allem durch provokante Aktionen hervor, die sowohl auf die gesellschaftliche Doppelmoral als auch auf die inakzeptablen Arbeitsbedingungen der Sexarbeiterinnen aufmerksam machten.

Anläßlich seines 25jährigen Geburtstages zeigt die "Alte Feuerwache" eine Ausstellung zur Entstehungsgeschichte und Arbeitsweise des Vereins. Die ausgestellten Fotografien von Demonstrationen oder Festen, Plakate und einige Kunstwerke vermitteln zunächst den Eindruck, das Thema sei längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, Sexarbeit als normale Beschäftigung anerkannt. Die Ausstellung ist keine Agitation, sondern macht im wesentlichen die Erfolge sichtbar ­ zu Recht, ist doch vor wenigen Jahren ein neues Prostitutionsgesetz in Kraft getreten, das ein legales, sozialversichertes Beschäftigungsverhältnis für Prostituierte ermöglicht und Sexarbeit nicht mehr per se als sittenwidrig verdammt.

Daß die Existenzberechtigung des Vereins längst nicht abgelaufen ist, zeigen dagegen die von Hydra herausgegebenen Informationsmappen, die neben dem Gästebuch ausliegen. Dort finden sich praktische Hinweise, wie man seine Freier auf Tripper, Syphilis oder Filzläuse untersucht, ab wann man als Ausländerin nach der Scheidung ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erlangt, wie man die Qualität von Kokain, Crack und anderen Drogen prüft, Benimmregeln für Freier und wie man sich bei einer Razzia zu verhalten hat. Was die Ausstellung selbst nur am Rande streift ­ nämlich die weiterhin virulenten Probleme und verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen von Prostituierten ­ läßt sich in diesen Ratschlägen deutlich nachvollziehen.

Der senatsgeförderte Verein residiert in einem Gewerbehof in der Köpenicker Straße. In den nüchternen, eher einer Anwaltskanzlei ähnelnden Räumen finden ­ neben wöchentlichen Kaffeekränzchen von Sexarbeiterinnen ­ rechtliche, medizinische und soziale Beratungen statt, auch für einstiegs- und ausstiegswillige Huren oder Freier, die sichergehen wollen, nicht Zwangsprostituierte auszubeuten. Um möglichst viele Prostituierte zu erreichen, übernehmen die Vereinsmitgliederinnen auch Ausflüge in Bordelle, Clubs und zu den Straßenstrichs, um sich über die Arbeitsbedingungen zu informieren und die Huren über ihr Angebot aufzuklären. Selbst der Abschiebegewahrsam in Köpenick wird regelmäßig besucht, sind doch 60 Prozent der Sexarbeiterinnen Migrantinnen, die noch immer nicht genügend über die rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit hierzulande Bescheid wissen.

Auch die Lobbyarbeit zur Nachbesserung des Prostitutionsgesetzes ist noch lange nicht abgeschlossen. Noch immer gibt es kaum legale Arbeitsverträge und wenn, dann nur auf Niedriglohnebene. Zudem wird das Gesetz in den Ländern unterschiedlich ausgelegt, so daß von Rechtssicherheit sowohl für die Prostituierten als auch für deren Arbeitgeber nicht die Rede sein kann. Die Situation der Migrantinnen wird noch immer nicht ausreichend berücksichtigt. Und die CDU droht gar damit, die vor drei Jahren erfolgte Liberalisierung wieder zurückzunehmen.

Susann Sax

* Die Ausstellung „Von der Liebes-dienerin zur Sexarbeiterin" ging bis zum 9. Juli 2005, Di bis So von 14 bis 19 Uhr in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6, Friedrichshain zu sehen. Der Eintritt war frei.




Erster und ältester Verein der Hurenbewegung in Deutschland

Hydra e.V. - Berlin


Der Verein findet sich in der Köpenicker Straße 187/188, Kreuzberg. Öffnungszeiten: Mo, Di und Fr 10 bis 14 und Do 16 bis 20 Uhr.

www.hydra-ev.org





(Quelle: steinschlag.de)


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BeitragVerfasst: 2007-02-04, 01:12  Beitrag #13/220     Titel:  Ausstellung London - Exhibition London  Nach untenNach oben

Prostitution: What is going on?

Ausstellung in "The Women's Library"
London
31. März 2007
verlängert bis - extended until
28. April 2007




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www.londonmet.ac.uk/thewomenslibrary





Proteste von Sexworkern gegen

die einseitige Ausstellung - protests against the biased exhibition


Französiche Informationen - french information







Some of my impressions for IUSW-list members


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During world football tournament Germany 2006, many campaigners against trafficking and prostitution emerged. They created material shown in the exhibition box. The card on the very bottom left was design by an agency next door to me in Frankfurt to educate punters by giving rules of best practise for buying sex - www.freiersein.de | 10 Rules - fair play. However the overall reception during that period of extended media hype only accounted for women organizations against prostitution.





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William Thomas Stead, the editor of the popular paper "the Pull Mall Gazette" organized an under cover investigation and sting operation, exposing the sale of Eliza Armstrong by her parents in 1886. He arranges for the 13 years old girl to be sold for only 1 (one) British Pound. Then he writes the book: "The Maiden Tribute of Modern Babylon" against "White Slavery" i.e. trafficking in persons.

By that publication he helped the enactment of a parliaments bill raising the age of consent to 16 years.

After it was found out, that everything was arranged, he was convicted of unlawful abduction and sentenced to only 3 month of hard labour.

http://de.wikipedia.org/wiki/William_T._Stead
http://en.wikipedia.org/wiki/William_Thomas_Stead

www.attackingthedevil.co.uk/pmg/tribute/armstrong/index.php

Fallsammlung entlarvter Verschwörungstheorien:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=96534#96534


Where big money and anti trafficking propaganda meet:

Commonwealth society founded 1891 (Cecil Rhodes (De Beers), Rothschild and William T. Stead):
http://en.wikipedia.org/wiki/Societ....lect#Society_of_the_Elect
http://en.wikipedia.org/wiki/Carrol....gley_and_secret_societies

William T. Stead has faked a child trafficking case in order to write the book on modern day slavery against migration and sex work 1885:
http://en.wikipedia.org/wiki/Willia....tead#Eliza_Armstrong_case


W.T. Stead-Law and the criminalisation of prostitution in London

W.T. Stead, der bekannteste Journalist seiner Zeit war auch auf der Titanic. Darin bezeichnet er das Schiff als ein "monströses schwimmendes Babylon". Stead hatte diesen Begriff Jahre zuvor auch in einem Artikel benutzt, in dem er erstmals in aller Deutlichkeit eine Reportage über mann-männliche Prostitution in London veröffentlicht hatte. Der Bericht führte zu heftigen Reaktionen der Öffentlichkeit, im Parlament wurde ein schärferes Strafrecht debattiert, der Entwurf hatte den Arbeitstitel "Stead's Gesetz".

Verabschiedet wurde eine Fassung, in der nicht nur die Prostitution hart sanktioniert wurde, homosexuelle Handlungen wurden generell kriminalisiert. "Das hatte Stead sicherlich nicht beabsichtigt", meint der Hugh Brewster, author of 'RMS Titanic: Gilded Lives on a Fatal Voyage'. "Aber es hatte Auswirkungen bis 1957, solange stand Homosexualität in England unter Strafe". Zehn Jahre nach Steads Bericht, der dies alles auslöste, wurde der schwule Schriftsteller Oscar Wilde aufgrund dieses Paragraphen ins Gefängnis geworfen.
www.queer.de/detail.php?article_id=16309

Hugh Brewster, author of 'RMS Titanic: Gilded Lives on a Fatal Voyage'

Link






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How the working material of a "common prostitute" or the drug store articles of a modern sportive women is used as an argument against so called traffickers in persons.





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Something a scientist would call a "mystic map". This map on trafficking shows many arrows and suggest very many cases. However no details and citations are given. The real existing cases seem very much exaggerated due to media hype and anti prostitution propaganda. Some in depth studies of real convictions or court cases reveal forced prostitution be only within percentages from free/negotiated/chosen prostitution.





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The early pro prostitution movement in London: ECP founded 1975. I recommend "unionising" with them and inviting them to the IUSW list.





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The power of definition or wording related to sex work is illustrated by the two male and female model bodies with the sex role inscriptions on them:

Male - two figures with:
Punter, John, Hobbyist, Stud.
Pimp, Whoremonger, Business Manager, Third Party Organizer, Bully, Souteneur.

Female - one figure with:
Pro, Hussy, Dollymop, Strumpet, Wench (Pornstar), Courtesan, Callgirl, Harridan, Harlot, Hooker, Painted Lady, Whore, Minx, Jade Pussie, Hosten, Floozy, Magdalene, Loose Women, Vice Girl, Poontang, Hustler, Midinette, Brass, Trollop, Slag, Bawd. Ho, Tart, Tramp. Scarlet Women, Want on, Concubine, SKIT, Working Girl, Escort, Fallen Women, Moll, Biddy, Slut, Dollymop, Doxy, Madam, Provider.





... some even more interesting details are still missing ...






E.g. the case of Jane Percy:
Her body was found death in Basingstoke Canal after she was accused of being a prostitute by the police.
However on March 15th, 1875 she wrote an article published by a local newspaper about her calling to make her and her daughters living from prostitution. She describes it as her calling. She and her clients are enjoying and nobody is harmed.
But after forced with her older daughter to register as prostitute and have compulsory medical check up, she saw no perspective to have a valued social life in this world any more ...

(This story and newspaper document is located in a very big glass showcase depicting the time line of prostitution and the life of Josephine Butler. It is in the upper row in the middle, where nobody really can read it.)





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BeitragVerfasst: 2007-03-04, 14:44  Beitrag #14/220     Titel:  Hexen und Sexualphantasie  Nach untenNach oben

24. Februar bis 13. Mai 2007

Frankfurt am Main, Städel Museum, Graphische Sammlung


Hexenlust und Sündenfall

Die seltsamen Phantasien des Hans Baldung Grien











Die Ausstellung stellt das Gemälde "Zwei Hexen" des großen Malers und Graphikers der deutschen Renaissance Hans Baldung Grien ins Zentrum der Betrachtung und flankiert es mit Zeichnungen und Holzschnitten Baldungs, die auf teilweise sehr pikante Weise Frauengestalten von der Urmutter Eva bis hin zur zeitgenössischen Hexe inszenieren. Baldungs weibliche Akte waren nicht nur zu seiner Zeit ein Tabubruch, reflektieren sie doch überdeutlich die erotische Ausstrahlung der Frau. Als ungewöhnlich intellektueller Maler thematisiert Baldung auch zeitgenössische Ansichten zum Hexenwesen und verweist in seinem Gemälde sogar auf eine damals ganz akute Gefahr für die Liebe: die Syphilis.






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BeitragVerfasst: 2007-03-17, 07:14  Beitrag #15/220     Titel:  Sexualaufklärung per Museum  Nach untenNach oben

Vielleicht gibt es ja bald ein Museum für Liebe, Befriedigung und Sexdienstleistungen.





Als Vorbild eignet sich das Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch | www.muvs.at .

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Es ist ein Museum über die "'Urkraft der Fortpflanzung' und die vielen Versuche der Herrschaft des Menschen über diese Naturkraft".

Unser Museum wäre über die 'Urkraft der Sexualität' und die vielen Versuche der Herrschaft des Menschen über diese Naturkraft.





Ein faszinierendes Projekt.





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BeitragVerfasst: 2007-03-19, 13:02  Beitrag #16/220     Titel:  Foto-Ausstellung Berlin  Nach untenNach oben

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P R E S S E K O N F E R E N Z





am Mittwoch, den 21. März 2007, 12.00 Uhr
Ort: BSD e. V., Ahlbecker Str. 15, Berlin - Prenzlauer Berg


Eröffnung der Photoausstellung über ein unsichtbares Gewerbe

„Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist …….. ein PUFF“




Die Verwaltungsgerichte sagen: alle bordellartigen Betriebe sind gleich, egal ob kleines Wohnungsbordell, große Tagesadresse, Bar mit Kino oder Tabledance, Massage- und SM-Studio oder fkk-Wellness und Eroszentrum. „Milieubedingte Begleitkriminalität“ und „Störung der Umgebung“ sind pauschale Klischees.



Die Bauämter sagen: alle bordellartigen Betriebe stören das Wohnen in einem Wohngebiet und Mischgebiet.



Wir zeigen Ihnen die von Schließung bedrohten bordellartigen Wohnungen, die seit Jahren und Jahrzehnten für die Kunden einen guten Service anbieten, Arbeitsplätze für freiwillig und selbstständig tätige Prostituierten bereit halten und sich völlig in der Umgebung mit Wohnungen und Gewerbe integriert haben. Wir sind so seriös wie Sie.



Ist Deutschland auf dem Weg zu einem prostitutionsfreien Land? Trotz der Bestätigung des Prostitutionsgesetzes durch die Bundesregierung? Welcher Unterschied besteht zwischen Theorie und Praxis?



Sprechen Sie mit uns, solange es uns noch gibt!

highLights
www.highLights-berlin.de

Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e. V.
Ahlbecker Str. 15, 10437 Berlin
+49 30 – 411 98 910
info@busd.de
www.busd.de



SEXWORKER.AT interner Querverweise:
Baurecht





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BeitragVerfasst: 2007-04-06, 14:59  Beitrag #17/220     Titel:  Hans Baldung Grien Ausstellung Frankfurt  Nach untenNach oben

Ausstellungsbericht s.o.:



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FAZ-Rezension



Bildtitel: Ungleiches Paar.
("Busen gegen Geldbörse" würde ich titeln;-)






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BeitragVerfasst: 2007-05-20, 12:21  Beitrag #18/220     Titel:  Häusliche Gewalt  Nach untenNach oben

Ausstellung: Häusliche Sexuelle Gewalt

Salzgitter






Den Opfern ein Gesicht geben

Die Außenstelle des Weißer Rings in Salzgitter besteht seit 25 Jahren.

Ausstellung im Rathaus LEBENSTEDT

www.weisser-ring.de





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BeitragVerfasst: 2007-06-13, 02:10  Beitrag #19/220     Titel:  Internet-Fundstück  Nach untenNach oben

Erotische Gartenzwergin:

Modell Prostituierte *)



Wer im Wohnwagen arbeitet oder eine Talismännin für seine berufliche Identifikation sucht ...

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Zwergenfrau als Prostituierte




Diese Zwergenkolleginnen habe ich auch schon in der Ausstellung Sexarbeit gesehen.



*) Ähnlichkeit mit Namen von Forumadministratoren ist rein zufällig.


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Senior Admin
Senior Admin





Ich bin...: Engagierte(r) Außenstehende(r)
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BeitragVerfasst: 2007-06-13, 02:33  Beitrag #20/220     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Zwergin in Dessous

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