Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
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floggy
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Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Die Google Suchmaschine hat von der Razzia noch nicht Wind bekommen. Mit Polizeiprotokollen kenne ich mich nicht aus. Also was war da gestern los?
War das die Antwort von Herrn Bouffier an Frau Maletzki?
Will die Polizei nur ermitteln? Oder kommen die Platzverweise nach ProstSchG per Osterei vom Osterhasen?
Auch wenn's niemand glauben will:
Street Based Sex Workers sind m-w-d Demonstranten für die freie Berufsausübung in der Prostitution.
Hätte sich Nadine Maletzki nicht auch mit ihrem Banner zu den m-w-d Demonstranten stellen können? Vielleicht tut sie es jetzt auch noch, wenn Herr Bouffier lieber Osterurlaub macht, anstatt sich wohlwollend um seine Untertanen vor Ort zu kümmern?
Gibt es eigentlich ein Konzept? Nein Konzept wäre zu viel erwartet. Gibt es eigentlich einen Zusammenschluss von zwei drei oder mehreren Leuten, die gewillt sind, der Politik Alternativen zu dem kaum noch erotischen und wenig sexy daher kommenden Bahnhofsviertel, das ja gerade einmal drei Straßenzüge umfaßt, zu unterbreiten, und dabei vehement die Interessen von Sex Workers vertritt? Oder wird die neoliberale Stadtplanung einzig und alleine der Polizei und ihren Drogendealern überlassen? Es ist doch absehbar, daß "ein Weiter so" kaum Erfolg haben dürfte, oder irre ich mich? Da denke ich schon, daß sich schnellstmöglich so etwas wie eine "Bürgerinitiative Stuwer Viertel" der Öffentlichkeit präsentieren sollte. Und die braucht dann auch eine resolute Sprecherin wie Nadine Maletzki.
Ich komme ja aus München. Da läuft Prostitution viel dezenter und diskreter ab. Eigentlich Eigenschaften, die die Branche allgemein auszeichnen. Hinkt Frankfurt dem Zeitgeist hinterher? Meine Sorge ist, daß wenn man nicht mit den Zeichen der Zeit geht, Sex Workers in Frankfurt und ganz Hessen total unter die Räder kommen könnten. Noch ist vielleicht Zeit, und ein wenig Hoffnung. Rede ich mir zumindest ein. Ich bin der Meinung, man müßte der Politik in Hessen Alternativen abringen. Klar will niemand nirgendwo ein Bordell dazu bekommen. Und das ist eben genau der Knackpunkt, daß ein Einzelner gar nichts erreichen kann. Die wirtschaftliche Lage aufgrund Corona wird ja sicherlich auch Spuren bei den alten und neuen (?) Investoren hinterlassen. Ich sehe in der Glaskugel, daß jetzt schon die Karten neu gemischt werden.
Der eine Berufsverband in Berlin bringt gar nichts. Es darf gerne mehrere Regionalverbände geben. Warum tut sich da nichts?
Was ist eigentlich mit Mindestlöhnen und Lohntarifen für die Wirtschafter und Wirtschafterinnen in Deutschland, die das deutsche ProstSchG hervorgebracht hat? Diese Frage stellt sich mir etwas aufgeschreckt durch Informationen, die ich aus der Schweiz erhalten habe. Das Schweizer Wirtschaftssystem ist ja eiskalt knallhart ausbeuterisch gegenüber Migranten und Migrantinnen. Man ahnt dabei ja gar nicht, um wieviel reicher dadurch die Reichen werden, und warum die Armen immer arm bleiben. Respekt vor der Arbeitsleistung eines Armen. Und Verachtung für den Reichtum der Reichen.
War das die Antwort von Herrn Bouffier an Frau Maletzki?
Will die Polizei nur ermitteln? Oder kommen die Platzverweise nach ProstSchG per Osterei vom Osterhasen?
Auch wenn's niemand glauben will:
Street Based Sex Workers sind m-w-d Demonstranten für die freie Berufsausübung in der Prostitution.
Hätte sich Nadine Maletzki nicht auch mit ihrem Banner zu den m-w-d Demonstranten stellen können? Vielleicht tut sie es jetzt auch noch, wenn Herr Bouffier lieber Osterurlaub macht, anstatt sich wohlwollend um seine Untertanen vor Ort zu kümmern?
Gibt es eigentlich ein Konzept? Nein Konzept wäre zu viel erwartet. Gibt es eigentlich einen Zusammenschluss von zwei drei oder mehreren Leuten, die gewillt sind, der Politik Alternativen zu dem kaum noch erotischen und wenig sexy daher kommenden Bahnhofsviertel, das ja gerade einmal drei Straßenzüge umfaßt, zu unterbreiten, und dabei vehement die Interessen von Sex Workers vertritt? Oder wird die neoliberale Stadtplanung einzig und alleine der Polizei und ihren Drogendealern überlassen? Es ist doch absehbar, daß "ein Weiter so" kaum Erfolg haben dürfte, oder irre ich mich? Da denke ich schon, daß sich schnellstmöglich so etwas wie eine "Bürgerinitiative Stuwer Viertel" der Öffentlichkeit präsentieren sollte. Und die braucht dann auch eine resolute Sprecherin wie Nadine Maletzki.
Ich komme ja aus München. Da läuft Prostitution viel dezenter und diskreter ab. Eigentlich Eigenschaften, die die Branche allgemein auszeichnen. Hinkt Frankfurt dem Zeitgeist hinterher? Meine Sorge ist, daß wenn man nicht mit den Zeichen der Zeit geht, Sex Workers in Frankfurt und ganz Hessen total unter die Räder kommen könnten. Noch ist vielleicht Zeit, und ein wenig Hoffnung. Rede ich mir zumindest ein. Ich bin der Meinung, man müßte der Politik in Hessen Alternativen abringen. Klar will niemand nirgendwo ein Bordell dazu bekommen. Und das ist eben genau der Knackpunkt, daß ein Einzelner gar nichts erreichen kann. Die wirtschaftliche Lage aufgrund Corona wird ja sicherlich auch Spuren bei den alten und neuen (?) Investoren hinterlassen. Ich sehe in der Glaskugel, daß jetzt schon die Karten neu gemischt werden.
Der eine Berufsverband in Berlin bringt gar nichts. Es darf gerne mehrere Regionalverbände geben. Warum tut sich da nichts?
Was ist eigentlich mit Mindestlöhnen und Lohntarifen für die Wirtschafter und Wirtschafterinnen in Deutschland, die das deutsche ProstSchG hervorgebracht hat? Diese Frage stellt sich mir etwas aufgeschreckt durch Informationen, die ich aus der Schweiz erhalten habe. Das Schweizer Wirtschaftssystem ist ja eiskalt knallhart ausbeuterisch gegenüber Migranten und Migrantinnen. Man ahnt dabei ja gar nicht, um wieviel reicher dadurch die Reichen werden, und warum die Armen immer arm bleiben. Respekt vor der Arbeitsleistung eines Armen. Und Verachtung für den Reichtum der Reichen.
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BlackSnowflake
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Hallo allerseits,
ich bin eben auf den Artikel gestoßen. Er ist vom 19.03
2021.
Auszug: "Ministerium ändert seine Rechtsansicht
Tatsächlich hat das Sozialministerium nach eigenen Angaben bereits Anfang März die Ordnungsämter über eine Änderung ihrer Rechtsansicht informiert. In dem Schreiben heißt es: "Die bisherige Rechtsansicht, dass die Verordnung ein umfassendes Prostitutionsverbot für jegliche sexuellen Dienstleistungen außerhalb der in der Verordnung und den Auslegungshinweisen genannten Einrichtungen regelt, wird unter Berücksichtigung der Rechtsprechung nicht aufrechterhalten." Das Verbot betreffe nur Prostitutionsstätten wie Bordelle, "Verrichtungsboxen", Stundenhotels, Terminwohnungen oder Straßenstrich.
Diese Auslegung ist auch neu für den Frankfurter Verein "Frauenrecht ist Menschenrecht", der in ganz Hessen Prostituierte berät. "Das bedeutet nun, dass Prostitution bei dem Freier in der Wohnung oder bei der Prostituierten in der Wohnung erlaubt ist", folgert die stellvertretende Geschäftsführerin Encarni Ramírez Vega." - Auszug Ende
Wisst Ihr mehr darüber? Ich werde die Tage wiederholt die Ämter anrufen. Die Versuche davor waren von Unwissen und Ratlosigkeit gezeichnet.
Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... n-100.html
ich bin eben auf den Artikel gestoßen. Er ist vom 19.03
2021.
Auszug: "Ministerium ändert seine Rechtsansicht
Tatsächlich hat das Sozialministerium nach eigenen Angaben bereits Anfang März die Ordnungsämter über eine Änderung ihrer Rechtsansicht informiert. In dem Schreiben heißt es: "Die bisherige Rechtsansicht, dass die Verordnung ein umfassendes Prostitutionsverbot für jegliche sexuellen Dienstleistungen außerhalb der in der Verordnung und den Auslegungshinweisen genannten Einrichtungen regelt, wird unter Berücksichtigung der Rechtsprechung nicht aufrechterhalten." Das Verbot betreffe nur Prostitutionsstätten wie Bordelle, "Verrichtungsboxen", Stundenhotels, Terminwohnungen oder Straßenstrich.
Diese Auslegung ist auch neu für den Frankfurter Verein "Frauenrecht ist Menschenrecht", der in ganz Hessen Prostituierte berät. "Das bedeutet nun, dass Prostitution bei dem Freier in der Wohnung oder bei der Prostituierten in der Wohnung erlaubt ist", folgert die stellvertretende Geschäftsführerin Encarni Ramírez Vega." - Auszug Ende
Wisst Ihr mehr darüber? Ich werde die Tage wiederholt die Ämter anrufen. Die Versuche davor waren von Unwissen und Ratlosigkeit gezeichnet.
Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... n-100.html
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Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Vierter Absatz:
https://www.donacarmen.de/konkrete-oeff ... #more-2638
Update vom 15.02.2021
https://www.donacarmen.de/page/3/
Zweiter Absatz:
https://www.donacarmen.de/offener-brief ... #more-2521
Update vom 15.06.2020
https://www.donacarmen.de/page/13/
https://www.donacarmen.de/konkrete-oeff ... #more-2638
Update vom 15.02.2021
https://www.donacarmen.de/page/3/
Zweiter Absatz:
https://www.donacarmen.de/offener-brief ... #more-2521
Update vom 15.06.2020
https://www.donacarmen.de/page/13/
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fraences
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Internationaler Hurentag 2025:
Bordellführung für Frauen
aus Anlass des Internationalen Hurentags
Termin: Dienstag, 3. Juni 2025
Am 2. Juni 1975 besetzten mehr als 100 Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier in Lyon aus Protest gegen polizeiliche Repression und gesellschaftliche Ausgrenzung.
In Erinnerung daran sowie an die hierzulande nach wie vor bestehende Kriminalisierung und halbherzige Legalisierung von Prostitution organisiert Doña Carmen e.V. am Dienstag, den
3. Juni 2025, eine Bordellführung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit anschließender Diskussion in der Beratungsstelle des Verei ns in der Elbestraße 41.
Während des Besuchs in einem Laufhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel erhalten Sie einen Einblick in die Alltagsrealität der Frauen und haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand
über die Arbeit im Sexgewerbe zu informieren. Im Anschluss daran Diskussion in der Beratungsstelle von Doña Carmen e.V.
Wann? Dienstag, 3. Juni 2025, 17.45 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Wo? Beratungsstelle Doña Carmen e.V., Elbestraße 41, 60329 Frankfurt
Hinweise:
(1) Anmeldung erforderlich: [email protected]
(2) Unkostenbeitrag: pro Teilnehmerin 15.00 €
(3) Stichtag:
Bitte Teilnahmegebühr überweisen bis zum 22. Mai 2025
(4) Konto: Doña Carmen e.V. –
IBAN DE68 5005 0201 0000 4661 66
BIC HELADEFF 1822 – Stichwort „Führung 03.06.2025”
(5) Bestätigung: Nach Eingang des Betrags schicken wir Ihnen eine Bestätigungsmail über die verbindliche Anmeldung
Ihr Team von
Doña Carmen e.V.
Bordellführung für Frauen
aus Anlass des Internationalen Hurentags
Termin: Dienstag, 3. Juni 2025
Am 2. Juni 1975 besetzten mehr als 100 Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier in Lyon aus Protest gegen polizeiliche Repression und gesellschaftliche Ausgrenzung.
In Erinnerung daran sowie an die hierzulande nach wie vor bestehende Kriminalisierung und halbherzige Legalisierung von Prostitution organisiert Doña Carmen e.V. am Dienstag, den
3. Juni 2025, eine Bordellführung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit anschließender Diskussion in der Beratungsstelle des Verei ns in der Elbestraße 41.
Während des Besuchs in einem Laufhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel erhalten Sie einen Einblick in die Alltagsrealität der Frauen und haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand
über die Arbeit im Sexgewerbe zu informieren. Im Anschluss daran Diskussion in der Beratungsstelle von Doña Carmen e.V.
Wann? Dienstag, 3. Juni 2025, 17.45 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Wo? Beratungsstelle Doña Carmen e.V., Elbestraße 41, 60329 Frankfurt
Hinweise:
(1) Anmeldung erforderlich: [email protected]
(2) Unkostenbeitrag: pro Teilnehmerin 15.00 €
(3) Stichtag:
Bitte Teilnahmegebühr überweisen bis zum 22. Mai 2025
(4) Konto: Doña Carmen e.V. –
IBAN DE68 5005 0201 0000 4661 66
BIC HELADEFF 1822 – Stichwort „Führung 03.06.2025”
(5) Bestätigung: Nach Eingang des Betrags schicken wir Ihnen eine Bestätigungsmail über die verbindliche Anmeldung
Ihr Team von
Doña Carmen e.V.
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
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fraences
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Temporärer Wohnraum für Wanderarbeiter*innen
Boarding-Haus für Sexarbeiter*innen
in kommunaler Trägerschaft
Kommunalwahl 2026: Doña Carmen e.V. fordert politisch Verantwortliche in der Stadt Frankfurt auf, ein Boarding-Haus für Sexarbeiter*innen im Frankfurter Bahnhofsviertel einzurichten und dessen Finanzierung zu garantieren.
https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... ATT-BH.pdf
Boarding-Haus für Sexarbeiter*innen
in kommunaler Trägerschaft
Kommunalwahl 2026: Doña Carmen e.V. fordert politisch Verantwortliche in der Stadt Frankfurt auf, ein Boarding-Haus für Sexarbeiter*innen im Frankfurter Bahnhofsviertel einzurichten und dessen Finanzierung zu garantieren.
https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... ATT-BH.pdf
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fraences
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Sexarbeit: Von der Abschiebe-Politik zur Verdrängung in informelle Bereiche
Das Frankfurter Bahnhofsviertel eignet sich bestens für Meinungs- und Stimmungsmache – vor allem im Wahlkampf. Politiker*innen und konservative Akteure nutzen das Viertel als Kulisse für ihre Profilierung – meist verbunden mit der Bezeichnung als „Problemviertel“ und der Forderung, dort „endlich aufzuräumen“.
MIt dieser Thematik befasst sich die Konferenz „Wie schafft man ein Problemviertel?“. Sie findet statt am 27./28. Februar 2026 in der Dondorf- Druckerei, Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main. Dona Carmen e. V. nimmt an der Konferenz teil mit dem Vortrag „Von der Abschiebe-Politik zur Verdrängung in informelle Bereiche – Ausgrenzungs-Strategien gegenüber Sexarbeit im Wandel“. Nähere Infos:
https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... lauf-1.pdf
Das Interview im Sammelband mit Juanita Henning und Fraences Funk hier nach zu lesen:
https://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?f=41&t=15761
Das Frankfurter Bahnhofsviertel eignet sich bestens für Meinungs- und Stimmungsmache – vor allem im Wahlkampf. Politiker*innen und konservative Akteure nutzen das Viertel als Kulisse für ihre Profilierung – meist verbunden mit der Bezeichnung als „Problemviertel“ und der Forderung, dort „endlich aufzuräumen“.
MIt dieser Thematik befasst sich die Konferenz „Wie schafft man ein Problemviertel?“. Sie findet statt am 27./28. Februar 2026 in der Dondorf- Druckerei, Gabriel-Riesser-Weg 3, Frankfurt am Main. Dona Carmen e. V. nimmt an der Konferenz teil mit dem Vortrag „Von der Abschiebe-Politik zur Verdrängung in informelle Bereiche – Ausgrenzungs-Strategien gegenüber Sexarbeit im Wandel“. Nähere Infos:
https://www.donacarmen.de/wp-content/up ... lauf-1.pdf
Das Interview im Sammelband mit Juanita Henning und Fraences Funk hier nach zu lesen:
https://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?f=41&t=15761
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deernhh
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Bahnhofsviertel: Milieu-Beobachterinnen sehen Bahnhofsviertel im Wandel
22. März 2026 04:00 Uhr
Schätzungen zufolge gehen rund 200 Frauen in den Laufhäusern im Frankfurter Bahnhofsviertel anschaffen. Foto
© Boris Roessler/dpa
Beraterinnen von FIM oder PX Sozialwerk sind regelmäßig im Rotlichtmilieu unterwegs, bieten Prostituierten ihre Unterstützung an. Welche Veränderungen haben sie in den vergangenen Jahren beobachtet?
Die Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel hat sich nach Beobachtungen von Milieu-Kennerinnen gewandelt - speziell seit der Corona-Pandemie. Die Laufhäuser seien leerer, viele Treffen würden inzwischen online angebahnt, sagt die Geschäftsführerin des diakonischen PX Sozialwerks, Laura Wuttke. Die Frauen arbeiteten in Hotels oder privaten Wohnungsbordellen. Beraterinnen des Sozialwerks sind regelmäßig im Viertel unterwegs, sie betreuen Frauen in Armuts- und prekärer Prostitution.
Auch die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. - bieten Prostituierten im Bahnhofsviertel soziale Unterstützung an, kennen sich aus im Milieu. Die stellvertretende Geschäftsführerin Encarni Ramírez Vega sagt, inzwischen blieben in den Laufhäusern viele Zimmer unbesetzt. Auch sie hat beobachtet, dass sich die Prostitution in Hotels, Wohnungen und in den digitalen Raum verlagere.
Encarni Ramírez Vega schätzt, dass noch rund 200 Frauen in den Laufhäusern im Bahnhofsviertel anschaffen gingen. Der Verein FIM unterstützt Frauen, die prekär im Sexgewerbe tätig sind. Im Mittelpunkt der Beratung stehe die Selbstbestimmung. "Wir wollen Frauen ermächtigen, ihr Leben selbstbestimmter führen zu können, und zwar in der Prostitution oder auch außerhalb", sagt Vega. Dazu gehöre etwa eine Unterstützung, wenn sie aus der Prostitution aussteigen wollten.
dpa
https://www.stern.de/gesellschaft/regio ... 43058.html
22. März 2026 04:00 Uhr
Schätzungen zufolge gehen rund 200 Frauen in den Laufhäusern im Frankfurter Bahnhofsviertel anschaffen. Foto
© Boris Roessler/dpa
Beraterinnen von FIM oder PX Sozialwerk sind regelmäßig im Rotlichtmilieu unterwegs, bieten Prostituierten ihre Unterstützung an. Welche Veränderungen haben sie in den vergangenen Jahren beobachtet?
Die Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel hat sich nach Beobachtungen von Milieu-Kennerinnen gewandelt - speziell seit der Corona-Pandemie. Die Laufhäuser seien leerer, viele Treffen würden inzwischen online angebahnt, sagt die Geschäftsführerin des diakonischen PX Sozialwerks, Laura Wuttke. Die Frauen arbeiteten in Hotels oder privaten Wohnungsbordellen. Beraterinnen des Sozialwerks sind regelmäßig im Viertel unterwegs, sie betreuen Frauen in Armuts- und prekärer Prostitution.
Auch die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. - bieten Prostituierten im Bahnhofsviertel soziale Unterstützung an, kennen sich aus im Milieu. Die stellvertretende Geschäftsführerin Encarni Ramírez Vega sagt, inzwischen blieben in den Laufhäusern viele Zimmer unbesetzt. Auch sie hat beobachtet, dass sich die Prostitution in Hotels, Wohnungen und in den digitalen Raum verlagere.
Encarni Ramírez Vega schätzt, dass noch rund 200 Frauen in den Laufhäusern im Bahnhofsviertel anschaffen gingen. Der Verein FIM unterstützt Frauen, die prekär im Sexgewerbe tätig sind. Im Mittelpunkt der Beratung stehe die Selbstbestimmung. "Wir wollen Frauen ermächtigen, ihr Leben selbstbestimmter führen zu können, und zwar in der Prostitution oder auch außerhalb", sagt Vega. Dazu gehöre etwa eine Unterstützung, wenn sie aus der Prostitution aussteigen wollten.
dpa
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fraences
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Ich bezweifle sehr stark dieser Zahlen.
Bei 14 Bordellen im Bahnhofsviertel wurde bei 200 Frauen geteilt durch 14 Bordelle, wäre es 14 Frauen pro Bordell. Bei der hohe Pacht plus Personal- Heiz- Wasser- Abfallkosten etc. stellt sich die Frage, ob die Häuser noch ökonomisch überleben können?
Bei den Aussagen der Antiprostitutionsvereine F.I.M und PX Sozialwerk :"Auch sie hat beobachtet, dass sich die Prostitution in Hotels, Wohnungen und in den digitalen Raum verlagere." geht es darum, das Sexworker-Business im Internet stärker im Visier der Kontrollbehörden geraten sollen. Was in den Empfehlungen im Evaluation des Prostituiertenschutzgesetz und mit eine Neu-Auflage des ProstSCHG weitere neue Kontrollen und Auflagen mit aller Wahrscheinlichkeit beim Gesetzesänderung erfolgen werden.
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Liebe fraences,
vielen Dank für Deine richtig gestellte Expertise.
Natürlich wären die 14 Bordelle bei den wenigen SW so nicht recht ökonomisch überlebensfähig.
Und ja, FIM und PX sind Antiprostitutionsvereine ...
Liebe Grüße von deernhh
vielen Dank für Deine richtig gestellte Expertise.
Natürlich wären die 14 Bordelle bei den wenigen SW so nicht recht ökonomisch überlebensfähig.
Und ja, FIM und PX sind Antiprostitutionsvereine ...
Liebe Grüße von deernhh
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fraences
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
„SEX-WORKERS Das ganz normale Leben“
Als Reaktion auf die von der Katholischen Akademie präsentierte Ausstellung „gesichtslos“ zeigen Sexarbeiter*innen in Frankfurt die Foto-Ausstellung „SEX-WORKERS Das ganz normale Leben“ von Tim Oehler. Diese Ausstellung ist eingebettet in ein interessantes Begleitprogramm.
Nähere Infos finden Sie unter
https://www.sex-workers.de/aktuelles
Als Reaktion auf die von der Katholischen Akademie präsentierte Ausstellung „gesichtslos“ zeigen Sexarbeiter*innen in Frankfurt die Foto-Ausstellung „SEX-WORKERS Das ganz normale Leben“ von Tim Oehler. Diese Ausstellung ist eingebettet in ein interessantes Begleitprogramm.
Nähere Infos finden Sie unter
https://www.sex-workers.de/aktuelles
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deernhh
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Ein Lockvogel deckt das illegale Bordell in Petterweil auf
Stand:18.05.2026, 04:43 Uhr
Von: Jennifer Ningel
Die Stadtpolizei Karben hat das Massagestudio, das als Front für ein Bordell diente, aufgedeckt.
Die Stadtpolizei deckte auf, dass es sich in einem Fall in Petterweil nicht um ein Massagestudio, sondern um ein Bordell handelt. © pm
Die Karbener Behörden nutzten einen V-Mann für die Razzia. Der Stadtpolizist ließ seine Kollegen über ein Handy mithören.
Karben – Ein Massagesalon als Front für ein illegales Bordell, Frauen ohne Dokumente, ein V-Mann, der die Beweise beschafft. Was wie die Beschreibung eines Krimis klingt und in Großstädten längst Alltag ist, hat jetzt auch Petterweil erreicht. In dem chinesischen Massagesalon sind Frauen von Freiern für sexuelle Handlungen bezahlt worden. Die genaue Adresse will die Karbener Stadtpolizei aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen. Aktuell sind die Räume versiegelt.
In einem vorherigen Artikel, der sich auf das Hauptzollamt Gießen berief, hieß es lediglich, dass der Zoll bei einer Razzia in einem Massagesalon zwei Frauen festgenommen habe. Nun haben sich Christian Mader vom Karbener Gewerbeamt und Stefan Fladung von der Karbener Stadtpolizei zu Wort gemeldet, denn die Aktion ging von ihnen und dem Schutzmann vor Ort, Joachim Backes, aus. Während sich die Aussagen vom Hauptzollamt so lesen, als hätten sie den Tipp erhalten und die Razzia organisiert, waren es eigentlich die Karbener Behörden, die den Zoll dazugebeten haben.
Handynummer herausgefunden
„Ende April ist die Meldung auf meinem Tisch gelandet“, sagt Mader. „Wir haben alles dann relativ schnell geplant“, ergänzt Fladung. Es habe keine Woche gedauert, bis die Behörden ihren Plan in die Tat umsetzten. „Wir haben erst mal überlegt, was genau wir machen wollen“, sagt Fladung. So hätte es die Möglichkeit gegeben, über das Gewerbeamt eine Gewerbekontrolle durchzuführen. Nach einer Recherche über einschlägige Seiten wie „Massage Forum“ oder „Ladies.de“ erhärtete sich schnell der Verdacht, dass hinter dem Massagesalon mehr steckt, erläutert Fladung. „Eine normale Kontrolle war somit nicht möglich. Uns war klar, dass es einen V-Mann braucht“, sagt Mader. Die Idee für den Lockvogel kam von Backes.
Mit ihrem Plan im Kopf haben sie Kontakt mit dem Massagesalon aufgenommen. Eine Handynummer dafür haben sie in den Foren gefunden. „Sie waren sehr offen. In der ersten Nachricht haben sie uns direkt den Ort genannt. Die Hemmschwelle war sehr, sehr gering“, sagt Fladung. 150 Euro hätte die Massage kosten sollen. „Das ist sehr viel für eine einfache Massage.“ Die Beamten waren sich immer sicherer, dass ihr Verdacht stimmt.
Am Tag der Razzia haben sich alle Beteiligten bei der Stadtpolizei in Karben getroffen – also die Karbener Stadtpolizei, das Karbener Gewerbeamt, der Schutzmann vor Ort und das Hauptzollamt. „Wir hatten einen Termin für 13 Uhr ausgemacht. Ein Stadtpolizist war der Lockvogel“, sagt Fladung. Lukas haben sie den Lockvogel genannt, sein echter Name soll nicht bekannt werden, da er gegebenenfalls nochmals als Lockvogel herhalten soll.
Lukas rief also direkt vor seinem Termin bei dem Massagesalon an und wurde dann über einen Seiteneingang in das Gebäude gebracht. Über ein Handy, das er in der Hosentasche hatte, konnten seine Kollegen mithören. „Wir waren alle in Zivil und haben das Gebäude umstellt“, sagt Mader. Genauer waren dies zwei Stadtpolizisten, zwei Beamte des Zollamts, Mader vom Gewerbeamt und der Schutzmann vor Ort. Zwei Streifenwagen mit uniformierten Beamten der Stadtpolizei und des Zollamts haben auf dem Rewe-Parkplatz gewartet.
Kollegen Zutritt ermöglicht
Im Massagesalon habe Lukas schon beim Bezahlen nachgefragt, was er alles für die 150 Euro bekomme. Die Antwort: „Alles ist möglich.“ Er sei in einen Raum mit einer vermeintlichen Masseurin geführt worden, die ihm auch bestätigte, dass alle sexuellen Handlungen möglich seien. Unter dem Vorwand, etwas im Auto vergessen zu haben, ging Lukas an die Tür und ermöglichte seinen Kollegen somit den Zutritt.
„Es war aufregend“, sagt der Stadtpolizist. „Ich wusste nicht, was mich erwartet.“ Funktioniert das Abhören? Sind die richtigen Schlagwörter gefallen? Das seien Fragen gewesen, die ihn beschäftigt hätten. Zudem war ein Mann, der Zuhälter, im Gebäude. In diesem Milieu sei es nicht unüblich, dass die Zuhälter bewaffnet seien.
Neben dem Zuhälter haben die Beamten zudem drei Frauen angetroffen. Eine sei wahrscheinlich die Empfangsdame gewesen, die anderen beiden die Prostituierten. Zwei der Frauen seien mit einem Freier in einer der Kabinen gewesen. Nun prüft die Stadt die rechtlichen Schritte.
Insgesamt sind Mader und Fladung mit dem Einsatz zufrieden. Vor allem damit, wie gut die Zusammenarbeit mit den anderen Behörden funktionierte. „Wir alle hatten den Fall noch nicht“, sagt Fladung. „Wir sind jetzt aber offen für alles. Wir wissen jetzt, wie es funktioniert.“
https://www.fnp.de/lokales/wetteraukrei ... 08754.html
Stand:18.05.2026, 04:43 Uhr
Von: Jennifer Ningel
Die Stadtpolizei Karben hat das Massagestudio, das als Front für ein Bordell diente, aufgedeckt.
Die Stadtpolizei deckte auf, dass es sich in einem Fall in Petterweil nicht um ein Massagestudio, sondern um ein Bordell handelt. © pm
Die Karbener Behörden nutzten einen V-Mann für die Razzia. Der Stadtpolizist ließ seine Kollegen über ein Handy mithören.
Karben – Ein Massagesalon als Front für ein illegales Bordell, Frauen ohne Dokumente, ein V-Mann, der die Beweise beschafft. Was wie die Beschreibung eines Krimis klingt und in Großstädten längst Alltag ist, hat jetzt auch Petterweil erreicht. In dem chinesischen Massagesalon sind Frauen von Freiern für sexuelle Handlungen bezahlt worden. Die genaue Adresse will die Karbener Stadtpolizei aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen. Aktuell sind die Räume versiegelt.
In einem vorherigen Artikel, der sich auf das Hauptzollamt Gießen berief, hieß es lediglich, dass der Zoll bei einer Razzia in einem Massagesalon zwei Frauen festgenommen habe. Nun haben sich Christian Mader vom Karbener Gewerbeamt und Stefan Fladung von der Karbener Stadtpolizei zu Wort gemeldet, denn die Aktion ging von ihnen und dem Schutzmann vor Ort, Joachim Backes, aus. Während sich die Aussagen vom Hauptzollamt so lesen, als hätten sie den Tipp erhalten und die Razzia organisiert, waren es eigentlich die Karbener Behörden, die den Zoll dazugebeten haben.
Handynummer herausgefunden
„Ende April ist die Meldung auf meinem Tisch gelandet“, sagt Mader. „Wir haben alles dann relativ schnell geplant“, ergänzt Fladung. Es habe keine Woche gedauert, bis die Behörden ihren Plan in die Tat umsetzten. „Wir haben erst mal überlegt, was genau wir machen wollen“, sagt Fladung. So hätte es die Möglichkeit gegeben, über das Gewerbeamt eine Gewerbekontrolle durchzuführen. Nach einer Recherche über einschlägige Seiten wie „Massage Forum“ oder „Ladies.de“ erhärtete sich schnell der Verdacht, dass hinter dem Massagesalon mehr steckt, erläutert Fladung. „Eine normale Kontrolle war somit nicht möglich. Uns war klar, dass es einen V-Mann braucht“, sagt Mader. Die Idee für den Lockvogel kam von Backes.
Mit ihrem Plan im Kopf haben sie Kontakt mit dem Massagesalon aufgenommen. Eine Handynummer dafür haben sie in den Foren gefunden. „Sie waren sehr offen. In der ersten Nachricht haben sie uns direkt den Ort genannt. Die Hemmschwelle war sehr, sehr gering“, sagt Fladung. 150 Euro hätte die Massage kosten sollen. „Das ist sehr viel für eine einfache Massage.“ Die Beamten waren sich immer sicherer, dass ihr Verdacht stimmt.
Am Tag der Razzia haben sich alle Beteiligten bei der Stadtpolizei in Karben getroffen – also die Karbener Stadtpolizei, das Karbener Gewerbeamt, der Schutzmann vor Ort und das Hauptzollamt. „Wir hatten einen Termin für 13 Uhr ausgemacht. Ein Stadtpolizist war der Lockvogel“, sagt Fladung. Lukas haben sie den Lockvogel genannt, sein echter Name soll nicht bekannt werden, da er gegebenenfalls nochmals als Lockvogel herhalten soll.
Lukas rief also direkt vor seinem Termin bei dem Massagesalon an und wurde dann über einen Seiteneingang in das Gebäude gebracht. Über ein Handy, das er in der Hosentasche hatte, konnten seine Kollegen mithören. „Wir waren alle in Zivil und haben das Gebäude umstellt“, sagt Mader. Genauer waren dies zwei Stadtpolizisten, zwei Beamte des Zollamts, Mader vom Gewerbeamt und der Schutzmann vor Ort. Zwei Streifenwagen mit uniformierten Beamten der Stadtpolizei und des Zollamts haben auf dem Rewe-Parkplatz gewartet.
Kollegen Zutritt ermöglicht
Im Massagesalon habe Lukas schon beim Bezahlen nachgefragt, was er alles für die 150 Euro bekomme. Die Antwort: „Alles ist möglich.“ Er sei in einen Raum mit einer vermeintlichen Masseurin geführt worden, die ihm auch bestätigte, dass alle sexuellen Handlungen möglich seien. Unter dem Vorwand, etwas im Auto vergessen zu haben, ging Lukas an die Tür und ermöglichte seinen Kollegen somit den Zutritt.
„Es war aufregend“, sagt der Stadtpolizist. „Ich wusste nicht, was mich erwartet.“ Funktioniert das Abhören? Sind die richtigen Schlagwörter gefallen? Das seien Fragen gewesen, die ihn beschäftigt hätten. Zudem war ein Mann, der Zuhälter, im Gebäude. In diesem Milieu sei es nicht unüblich, dass die Zuhälter bewaffnet seien.
Neben dem Zuhälter haben die Beamten zudem drei Frauen angetroffen. Eine sei wahrscheinlich die Empfangsdame gewesen, die anderen beiden die Prostituierten. Zwei der Frauen seien mit einem Freier in einer der Kabinen gewesen. Nun prüft die Stadt die rechtlichen Schritte.
Insgesamt sind Mader und Fladung mit dem Einsatz zufrieden. Vor allem damit, wie gut die Zusammenarbeit mit den anderen Behörden funktionierte. „Wir alle hatten den Fall noch nicht“, sagt Fladung. „Wir sind jetzt aber offen für alles. Wir wissen jetzt, wie es funktioniert.“
https://www.fnp.de/lokales/wetteraukrei ... 08754.html
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Re: Lokalnachrichten: FRANKFURT am Main & HESSEN
Internationaler Hurentag
Bordellführung für Frauen aus Anlass des Internationalen Hurentags Dienstag, 2. Juni 2026
Am 2. Juni 1975 besetzten mehr als 100 Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier in Lyon aus Protest gegen polizeiliche Repression und gesellschaftliche Ausgrenzung.
In Erinnerung daran sowie an die hierzulande nach wie vor bestehende Kriminali-sierung und halbherzige Legalisierung von Prostitution organisiert Doña Carmen e.V. am Dienstag, den 2. Juni 2026, eine Bordellführung für Frauen im Frankfurter Bahnhofsviertel mit anschließender Diskussion in der Beratungsstelle des Vereins in der Elbestraße 41.
Während des Besuchs in einem Laufhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel erhalten Sie einen Einblick in die Alltagsrealität der dort tätigen Frauen und haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Arbeit im Sexgewerbe zu informieren. Im Anschluss daran diskutieren wir in der Beratungsstelle von Doña Carmen e.V.
Wann?
Dienstag, 2. Juni 2026, 17.45 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Wo?
Doña Carmen e.V., Elbestraße 41, 60329 Frankfurt
Hinweise:
(1) Anmeldung erforderlich: [email protected]
(2) Die Teilnehmerinnen-Zahl ist begrenzt. Bitte frühzeitig per Mail anmelden!
(3) Unkostenbeitrag: pro Teilnehmerin 15.00 € / ermäßigt 5 € (Studentinnen, Rentnerinnen, Frauen mit Behinderung)
(4) Den Unkostenbeitrag bitte vorab überweisen:
Bankverbindung: Doña Carmen e.V. –
IBAN DE68 5005 0201 0000 4661 66
BIC HELADEFF 1822 –
Stichwort „Führung 02.06.2026”
(5) Bestätigung: Nach Eingang des Unkostenbetrags bekommen Sie eine Bestätigungsmail über die verbindliche Anmeldung.
(6) Warteliste: Sollte die maximale Teilnehmerinnen-Zahl erreicht sein, würden wir Interessierte auf die Warteliste für die nächste Bordellführung setzen und den nächsten Termin frühzeitig kommunizieren.
https://www.donacarmen.de/international ... #more-3388
Bordellführung für Frauen aus Anlass des Internationalen Hurentags Dienstag, 2. Juni 2026
Am 2. Juni 1975 besetzten mehr als 100 Sexarbeiter*innen die Kirche Saint Nizier in Lyon aus Protest gegen polizeiliche Repression und gesellschaftliche Ausgrenzung.
In Erinnerung daran sowie an die hierzulande nach wie vor bestehende Kriminali-sierung und halbherzige Legalisierung von Prostitution organisiert Doña Carmen e.V. am Dienstag, den 2. Juni 2026, eine Bordellführung für Frauen im Frankfurter Bahnhofsviertel mit anschließender Diskussion in der Beratungsstelle des Vereins in der Elbestraße 41.
Während des Besuchs in einem Laufhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel erhalten Sie einen Einblick in die Alltagsrealität der dort tätigen Frauen und haben die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Arbeit im Sexgewerbe zu informieren. Im Anschluss daran diskutieren wir in der Beratungsstelle von Doña Carmen e.V.
Wann?
Dienstag, 2. Juni 2026, 17.45 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Wo?
Doña Carmen e.V., Elbestraße 41, 60329 Frankfurt
Hinweise:
(1) Anmeldung erforderlich: [email protected]
(2) Die Teilnehmerinnen-Zahl ist begrenzt. Bitte frühzeitig per Mail anmelden!
(3) Unkostenbeitrag: pro Teilnehmerin 15.00 € / ermäßigt 5 € (Studentinnen, Rentnerinnen, Frauen mit Behinderung)
(4) Den Unkostenbeitrag bitte vorab überweisen:
Bankverbindung: Doña Carmen e.V. –
IBAN DE68 5005 0201 0000 4661 66
BIC HELADEFF 1822 –
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Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
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Fakten und Infos über Prostitution
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