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 Marc of Frankfurt Marc of Frankfurt setzt sich aktiv für die Rechte von SexarbeiterInnen ein
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BeitragVerfasst: 2009-09-23, 02:40  Beitrag #141/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Prostituierte in Eberswalde wurde erstochen

22. September 2009

Die in einem Eberswalder Mehrfamilienhaus tot aufgefundene Frau ist erstochen worden. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Dienstag auf Anfrage. Inzwischen sei die Frau identifiziert worden. Es handle sich um eine 19-Jährige, die nach Erkenntnissen der Ermittler der Prostitution nachging.

«Wir haben eine Vielzahl von Spuren am Tatort gesichert», sagte der Sprecher weiter. Die Auswertung werde einige Zeit dauern. Zudem würden Anwohner befragt. Es gebe aber noch keine Spur. Die Tatzeit lag wahrscheinlich am Montagvormittag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. Der Staatsanwalt bat Zeugen, die am Montagvormittag vor dem Gebäude in der Breite Straße Auffälligkeiten beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden.

na/ddp
http://www.news-adhoc.com/prostitui....tochen-idna2009092253567/





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Verfasst: 2009-09-23, 02:40  Beitrag #     Titel:  Nach untenNach oben

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BeitragVerfasst: 2009-10-09, 01:24  Beitrag #142/365     Titel:  Haß Taten  Nach untenNach oben

US Congress acts to extend hate crimes to cover gays

http://www.latimes.com/news/la-naw-....2009oct09,0,3121456.story




International Day to End Violence Against Sex Workers

http://en.wikipedia.org/wiki/Intern....lence_Against_Sex_Workers


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BeitragVerfasst: 2009-10-17, 00:52  Beitrag #143/365     Titel:  USA  Nach untenNach oben

Fall der Tänzerin Roberta Busby aus Californien.

Sie wurde angezündet und verbrannte vor der Babes N' Beer Sports Bar, wo sie arbeitete



60 % ihrer Haut verbrannten. Sie ist alleinstehende Mutter von zwei Kindern und verbrachte 2 Monate im Koma und hatte 15 Operationen. Ihre Kinder gaben ihr die Kraft um zu überleben.

http://abclocal.go.com/kabc/story?s....os_angeles&id=7067717



17. Dezember
http://en.wikipedia.org/wiki/Intern....lence_Against_Sex_Workers





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BeitragVerfasst: 2009-10-19, 15:07  Beitrag #144/365     Titel:  Tragischer Tod einer TS-Kollegin in England  Nach untenNach oben

Mother of dead Brighton prostitute pays tribute to her "harmless and beautiful" daughter


Monday 19th October 2009
comment Comments (10)
By Emily-Ann Elliott



The devastated mother of a university graduate who was strangled to death before the killer set fire to her flat has spoken of her shock after discovering her daughter worked as a prostitute.

Speaking for the first time about Andrea Waddell's murder, distraught Sonia said she could not understand who would want to hurt her "harmless and beautiful" daughter.

Police initially believed Ms Waddell - who was born Alexander John but had a sex change operation - had died in an accidental blaze.

But the results of a post-mortem examination revealed she had been murdered.

The 29-year-old was found on Thursday after a neighbour alerted emergency services to the fire in her flat in Upper Lewes Road, Brighton.

She moved to the city about five years ago to study for a Master's degree in Social and Political Thought at the University of Sussex, graduating in 2006.

Her mother Sonia, of Reading, said she was stunned to discover from Sussex Police that her daughter was a sex worker.

She said: "Andrea was a wonderful daughter and we are amazingly proud of her, in spite of her having a life which we didn't know about.

"We had no idea she was working as a prostitute and we were shocked to find out.

"But she has never hurt anybody and has never done anything to upset anyone.

"She was there for everybody, a generous and caring person.

"She was a beautiful daughter and had been through so much."

Ms Waddell, who was born Alex, attended Durham University from 1999 to 2001, graduating with a degree in philosophy.

In a statement released by Sussex Police, Ms Waddell's family said their child was born Alexander John but saw a psychiatrist about his ambivalent gender feelings as a teenager growing up in Reading, Berkshire.

At the age of 14 he was diagnosed with scoliosis (severe spinal curvature), and after surgery developed fibromyalgia, a permanent condition of chronic pain.

He began hormone treatment while studying philosophy at Durham University and ended his three-year course as Andrea Joanna.

He then underwent gender surgery while studying for a master's degree in social and political thought at the University of Sussex.

A man 42-year-old Brighton man is today still being questioned by detectives in connection with Ms Waddell's death.

Did you know Ms Waddell? Call the newsdesk on 01273 544538 or leave your tributes below.


Original mit schönem Universitäts-Bild von der ermordeten transsexuellen Sexarbeiterin:
http://www.theargus.co.uk/news/4688....ed_in_Brighton_flat_fire/





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BeitragVerfasst: 2009-10-22, 02:50  Beitrag #145/365     Titel:  Neu Ulms Oberbürgermeister zusammengeschlagen  Nach untenNach oben

Hier geht es um eine Gewalttat nicht gegen einen Sexworker,
sondern gegen einen Politiker, der eine Sexarbeitsstatte neben einem Gebetsraum genehmigt haben soll

Neu-Ulms Bürgermeister angegriffen
Rache für Bordelle als Motiv für El Masris Angriff?



20.10.2009 19:25 Uhr
Von Roland Ströbele


Neu-Ulm Seit Wochen schweigt der in Untersuchungshaft sitzende Khaled El Masri in seinen polizeilichen Vernehmungen zu seinen Beweggründen für den tätlichen Angriff auf Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Nun hat die Staatsanwaltschaft erste Hinweise auf ein Motiv: Den bekennenden Moslem hat es offenbar in Rage gebracht, dass die Stadt Neu-Ulm immer neue Bordelle genehmigt und in einem Fall einen Gebetsraum der Muslime „entweiht“ hat. Dies geht aus einem persönlichen Brief El Masris an einen Bekannten hervor. Das „sehr blumig“ abgefasste Schreiben ist in der Justizvollzugsanstalt abgefangen und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden.

Überfall am Jahrestag der Terroranschläge in den USA

Khaled El Masri macht in den Augen der Staatsanwaltschaft Memmingen den Neu-Ulmer Oberbürgermeister dafür verantwortlich, dass in der Stadt Bordelle erlaubt worden sind. Am Jahrestag der Terrorangriffe vom 11. September hat der Deutsch-Libanese vor dem Freitagsgebet Gerold Noerenberg in seinem Amtszimmer überfallen und vor den Augen seiner Pressesprecherin brutal zusammengeschlagen.

Anfänglich war das Motiv für die spektakuläre Tat, die für bundesweites Aufsehen gesorgt hatte, völlig unklar. Vermutungen, die Hintergründe der Tat hätten mit El Masris Verschleppung und Folterung durch den amerikanischen Geheimdienst CIA zu tun, sind damit nun für die Ermittler widerlegt.

Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Johannes Kreuzpointner gestern auf Anfrage mitteilte, ist El Masris Schreiben aus dem Untersuchungsgefängnis beschlagnahmt und offiziell als Beweismittel zu den Akten gelegt worden. Aufgabe von Sachverständigen werde es sein, diese Behauptungen El Masris „einzuordnen“.

Der 46-Jährige wird, bevor ihm der Prozess gemacht wird, auf seinen Geisteszustand untersucht. Vom psychiatrischen Gutachten wird es abhängen, welche Konsequenzen El Masris Attacke auf den Neu-Ulmer OB hat. Sollte sich herausstellen, dass er zur Tatzeit schuldunfähig war, droht ihm die Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus. Ende August war er auf behördliche Anweisung im Günzburger Bezirkskrankenhaus untersucht - allerdings als ungefährlich wieder entlassen worden. Diesmal nun wird er im BKH in Kaufbeuren begutachtet. Ob die dortigen Psychiater zu einem anderen Ergebnis kommen werden, bleibt abzuwarten.

Bei der Moschee, die El Masri durch ein Bordell entweiht sieht, handelt es sich offenbar um das ehemalige Multikulturhaus in der Zeppelinstraße, von dem Teile inzwischen als Bordell genutzt werden. Dort hatten sich nicht nur friedliebende Moslems zum Freitagsgebet getroffen, auch Hassprediger hatten dort mehrfach zum „Heiligen Krieg“ aufgerufen. Zu den Stammgästen gehörte nach Erkenntnissen der deutschen Ermittlungsbehörden auch Khaled El Masri.

Das unmittelbar an das Gebäude des Multikulturhauses angrenzende Bordell existierte zum damaligen Zeitpunkt bereits, hat sich aber im Laufe der Jahre auch zu einem Sex-Etablissement entwickelt, das auch mit sadomasochistischen Praktiken wirbt. Der Name des Bordells ist aus dem Griechischen entlehnt und bedeutet soviel wie „ein heiliger, für die meisten Menschen unbetretbarer Ort“.


Image

War Tatmotiv die Entehrung des Gebetsraumes durch Genehmigung vom Bordell nebenan?
Ein abgefangener Brief des in Haft sitzenden Gewalttäters Khaled El Masri soll das jetzt beweisen.


In den griechischen Kirchen wird mit Abaton das Allerheiligste - der mit Vorhängen umgebene Chor - bezeichnet, den nur die Priester betreten dürfen.

Für die Ermittler sind die von El Masri genannten Motive für seinen Angriff auf den Neu-Ulmer Oberbürgermeister durchaus nachvollziehbar. Das Multikulturhaus war für El Masri viele Jahre lang religiöser Mittelpunkt und hat sich zu einer Kultstätte entwickelt, die durch die Prostitution in seinen Augen entwürdigt worden ist. So sei es ebenfalls undenkbar, dass eine katholische Kirche in ein Freudenhaus umgewandelt werde, sagte ein Ermittler gestern.

Wenn dies aber dennoch geschehe, rechtfertige dies aber nie und nimmer einen tätlichen Angriff auf eine Person, auch wenn sie direkt oder indirekt dafür verantwortlich ist.

In Neu-Ulm war es nicht die Stadt und demzufolge auch nicht Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der die Prostitution erlaubt hat. Die Regierung von Schwaben hat vor gut 15 Jahren die Sperrbezirksverordnung geändert und damit den Weg frei gemacht für käuflichen Sex in genau begrenzten Gebieten in der Stadt. Zuvor hatten die Prostituierten ihre Dienste rund um die katholische Kirche in der Innenstadt angeboten.

http://www.augsburger-allgemeine.de....2_puid,2_pageid,4503.html





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BeitragVerfasst: 2009-10-25, 13:47  Beitrag #146/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Trailer for the 2009 Transgender Day of Remembrance event at Plummer Park in West Hollywood, CA.

The event will be held Friday, November 20th. This year, the first memorial plaque to the transgender community is being placed at the Matthew Shepard Memorial on the corner of Crescent Heights and Santa Monica Boulevard.

Community and special guest speakers will make remarks at both locations. The plaque ceremony will be followed by a procession along Santa Monica Boulevard to Plummer Park, where the remainder of the program will take place. The trailer seen here is a small snip of a short film that will be shown at the event.

Audio and video production and editing by Thomas Page


Link






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BeitragVerfasst: 2009-11-10, 19:17  Beitrag #147/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wien:

Vortrag Georg Klauda:
Homophober Moslem, aufgeklärter Westen?

Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt



Anhand zahlreicher historischer und aktueller Quellen belegt der Autor, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist.

Vielmehr handelt es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen ihrer ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben.

Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens,
die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird.


Donnerstag 12.11., 19.30 Uhr
Aula des Uni Campus Altes AKH, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien





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BeitragVerfasst: 2009-11-14, 23:14  Beitrag #148/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Wie begehen wir als Sexworker und/oder User und als Sexworker-Forum den diesjährigen 17. Dezember?


Weltweit organisiert manche Beratungsstelle oder Initiative eine Andacht oder einen Umzug mit Kerzen und Gedenksprüchen an verstorbene Sexworker oder einen Tag der offenen Tür in der Sexworker-Beratungsstelle wie SOPHIE in Wien.





Wie können wir hier das Gedenken an unsere getöteten KollegInnen aufrechthalten, die Öffentlichkeit Mahnen solche Taten zu ächten und aufzuklären und gleichzeitig für uns eine Feier gestalten die uns solidarisch verbindet und auch jedeN EinzelneN von uns stärkt.



Wie wirkt diese US-Tradition, die Dr. Annie Sprinkle mitbegründet hat, bisher auf Euch? Ist es eher eine schmerzvolle Last, sich mit dem Leid von ermordeten KollegInnen auseinanderzusetzen oder ist es mehr ein Anlaß, der einen Kraft gibt selbst etwas zu unternehmen?


Auf den Seiten oben findet ihr viele Ideen was man tun kann bzw. was bisher getan wurde. Evt. gibt es ja eine passende Ausdrucksform für dieses Jahr, was uns und unsere Gemeinsamkeit.

Das Europäische Netzwerk sexworkEurope.org hat das Motto "a family that cares // Eine Familie, die sich kümmert" ausgerufen.

Kommentare erwünscht:





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BeitragVerfasst: 2009-11-18, 05:04  Beitrag #149/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

TRANSGENDER DAY OF REMEMBERANCE 2009 in Berlin


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Viele sind Sexarbeiter,
weil die Gesellschaft ihnen andere Arbeit vielfach verwehrt,
Und dennoch wollen sie nicht auf Sexwork reduziert werden.


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BeitragVerfasst: 2009-11-24, 06:30  Beitrag #150/365     Titel:  Klassenjustiz  Nach untenNach oben

US Seemann und Prostitutionskunde freigesprochen
vom Vorwurf der Vergewaltigung einer australischen Sexarbeiterin.

Er hatte Geschlechtsverkehr ohne Kondom gewaltsam erzwungen,
weil er angetrungen am Ende der vereinbarten Zeit mit einem Kondom nicht zum Höhepunkt gelangt war.
Er glaubte wohl mehr als eine Dienstleistung, eine Orgasmus-Erfolgsgarantie gekauft zu haben.

Das Gericht hat mit seinem Freispruch diese Positition gestärkt
und damit hintergründig die Sexarbeiter zu Sachen degradiert,
gerade so wie es von Prostitutionsgegnern ständig definiert wird.


US Navy officer Timothy Davis found not guilty of raping prostitute in Sydney brothel



* From: AAP
* November 23, 2009 4:26PM

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Timothy Davis
Not guilty ... Timothy Davis Source: The Daily Telegraph


A US sailor cleared today of raping a prostitute in a Sydney brothel is "looking forward" to returning to California.

While Petty Officer Timothy Davis had admitted using a "lockdown manoeuvre" to pin the woman to the bed, he denied forcing himself on her, saying he had only wanted his money back.

The 25-year-old had pleaded not guilty to having sexual intercourse without consent, aggravated by causing the woman actual bodily harm.

He also denied an alternative charge that, with intent to have sexual intercourse, he recklessly inflicted [rücksichtslos selbstverschuldet] actual bodily harm on her.

After a week-long trial, a jury in the NSW District Court today found him not guilty of both charges.

His lawyer Sam Macedone said Petty Officer Davis was "very happy" with the verdicts.

"He is glad it's over," Mr Macedone said. "It has been very stressful for him.

[What about the stress to the sex worker? Anm.]

"He is looking forward to going back to San Diego."

Petty Officer [Bootsmann] Davis had visited the brothel, in the inner-city suburb of Potts Point [Sydney, NSW, AU], while on shore leave on October 12 last year.

The woman told the jury she had protected, consensual sexual activity with "the customer", who had been told that the "house rules" included using a condom at all times.

He "changed" and became aggressive when she offered alternative services after the sailor - who had been drinking - could not complete the act before his half hour was up.

She said he "ripped" off his condom, telling her he had paid for sex and he was going to finish it off "like a real man".

The slight woman said he pushed her head into the pillow, started suffocating [ersticken] her, and had unprotected sex for 30 seconds.


The jury was shown police photos depicting scratches on the woman, who described Petty Officer Davis as an "animal" during an angry outburst at the trial.

In his evidence, the sailor - who agreed his weight was more than double the woman's - admitted using a "lockdown manoeuvre" to pin her down to the bed when she said she wanted to stop.

He said he told her he was going to "finish", but when she kicked him away, he backed off with his hands in the air.

When he demanded his money back, he said she started stomping and kicking like "a rodeo".

"After so much of her screaming, I did muffle her mouth with my hand - I said, `Stop yelling,''' he told the court, adding he used "attitude" [hier: Haltung bewahren] and raised his voice at her.

But after she started shouting "Stop!'' and "Help!'' he had realised what he was doing was wrong, and had later told police he thought his behaviour was "outrageous".

http://www.dailytelegraph.com.au/ne....ry-e6freuy9-1225802085601





Alltagserleben von SexarbeiterInnen auch hier bei uns:

Freier erstattet Anzeige, weil er nicht zum Orgasmus kam:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=66684#66684

Sexarbeiterin gibt lieber ihr Geld zurück,
als die Situation mit Gefahr für ihre Gesundheit und Leben eskalieren zu lassen:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=62253#62253


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When is a rape not a rape?
When the victim is a sex worker!

Konservatives Schandurteil, Philadelphia U.S.A.:



Sexworker kann als öffentlich verfügbare Personen nicht vergewaltigt werden, die ja zweimal zum promiskuitiven Sex mit einem Fremden zugestimmt hat. Sowohl grundsätzlich indem sie Sexworker wurden als auch konkret als sie den Kundenauftrag angenommen hatte (s.o. Posting #18, Seite 1):

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=25947#25947





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BeitragVerfasst: 2009-11-26, 02:17  Beitrag #151/365     Titel:  Tot in ausgebrannter Wohnung aufgefunden  Nach untenNach oben

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Italien
Leiche der brasilianischen Transsexuellen Brenda, bürgerlich Wendell Mendes Paes.

Sie wurde am 20. November in einer ausgebrannten Wohnung entdeckt. Der Körper wies keine äußeren Verletzungen auf, ersten Erkenntnissen zufolge starb die Prostituierte an einer Rauchvergiftung.

Quelle spiegel.de

Transseualität und Sexwork:
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=70585#70585





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BeitragVerfasst: 2009-11-27, 17:11  Beitrag #152/365     Titel:  Berlin  Nach untenNach oben

off topic?


Demos gegen Homophobie

Berliner demonstrieren erfolgreich gegen Konzerte von Sizzla
Berlin Against Homophobia: Against "Sizzla" Concert

http://www.youtube.com/v/QQFs2PdyBzM
http://www.queer.de/detail.php?article_id=11435



Sizzla, schwulenfeindlicher Reggea-Sänger aus der Karibik:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sizzla





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 Melanie
PlatinStern
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BeitragVerfasst: 2009-11-28, 00:22  Beitrag #153/365     Titel:  Waren/Neubrandenburg  Nach untenNach oben

Messerattacke auf Prostituierte aufgeklärt !
---vom 19.11.2009 16:10---


Der Mann, der vor gut eineinhalb Jahren in Waren eine Prostituierte mit dem Messer lebensgefährlich verletzte, hat seine Tat gestanden.

Waren/Neubrandenburg (dpa/OZ)
- Die Messerattacke auf eine aus Bulgarien stammende Prostituierte im Juni 2008 ist aufgeklärt.
Wie die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte, hat ein 23-Jähriger aus Dargun (Kreis Demmin) den Überfall gestanden.
Er sei mit Hilfe genetischer Spuren überführt worden.
Gegen ihn wurde vom Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl erlassen.
Es bestehe der Verdacht des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung, hieß es.


Der ehemalige Freier war vor wenigen Tagen in Berlin festgenommen worden.
Der derzeit Arbeitslose hatte sich laut Staatsanwaltschaft dort bei einer Freundin aufgehalten.

Für die Aufklärung des Falles hatte die Polizei auch mehrere TV-Sendungen genutzt.

Nach bisherigen Ermittlungen wollte sich der Mann für angebliche Kränkungen bei der Frau rächen.
Dazu habe er im Juni in Waren an ihrer Tür geklingelt, sei mit der Frau ins Zimmer gegangen und habe ihr dort dann in den Bauch gestochen.
Ein Bekannter sei dazwischen gekommen, der Täter geflohen. Die Frau wurde notoperiert und überlebte.


Der Verdächtige hatte zum Kreis von rund 400 Leuten aus dem Umfeld des Opfers gehört.
Er war mehrfach zur Abgabe einer Speichelprobe aufgefordert worden, hatte dies aber bis zum September 2009 hinausgezögert.
Nachdem er die Probe freiwillig abgab, verglichen Spezialisten die Probe mit gefundenen DNA-Spuren - und wurde schließlich fündig.



http://www.ostsee-zeitung.de/nachri....param=news&id=2617499


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BeitragVerfasst: 2009-12-10, 12:39  Beitrag #154/365     Titel:  Politische Gefangene Gestorben  Nach untenNach oben

USA
Sex Worker Outreach Project (SWOP) CALL TO ACTION:

Protest Rally: Marcia Powell's death, AZ Department of Corrections



What: Protest Rally: Marcia Powell's death, AZ Department of Corrections.
When: Friday December 18th, 2009 NOON
Where: AZ Department of Corrections
1601 West Jefferson St.
Phoenix, AZ 85007

Sex Worker's and allies are coming together in front of the AZ Department of Corrections on December 18th, as part of International Day To End Violence Against Sex Workers, an annual event to call attention to violence committed against sex workers all over the globe.

Marcia Powell was a prisoner of the State of Arizona who collapsed and died from heatstroke last May after being locked in an outdoor cage and ignored for four hours in 107 degree heat.

You are invited to join us in Tucson, Arizona on December 17, 2009 (performance art/public installation and a candelight vigil) and in Phoenix, Arizona on December 18, 2009 (protest rally on the steps of the Arizona Department of Corrections).

Bring red umbrellas, to stand in solidarity! Signs are welcome.

Sex Worker Rights are Human Rights!

For more information: visit:
www.swopusa.org/dec17





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BeitragVerfasst: 2009-12-10, 12:44  Beitrag #155/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Neue Postkarten für die Aktionen am 17. Dezember


http://www.sexworkeurope.org/icrse/....aigns-mainmenu-190/ecards





Unser Facebook Motiv:

Image


Baut es am 17. Dezember in euer Profil ein und verlinkt auf eine Gedenkseite:

17. Dec.
Intl. Gedenktag gegen Gewalt und Haßtaten an Sexworkern
http://www.swopusa.org/dec17
http://www.anniesprinkle.org/html/writings/dtevasw.html
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=803





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BeitragVerfasst: 2009-12-12, 05:43  Beitrag #156/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

11.12.2009

Hamburg-Barmbek

Prostituierte bedroht: MEK überwältigt Schweinske-Schützen

Der junge Mann hatte die Prostituierte mit einer Schusswaffe bedroht, um Schulden in Höhe von 10.000 Euro nicht zahlen zu müssen.


Hamburg. Seine Geste ließ keine Zweifel offen. Mit einem einfachen Fingerzeig auf seine im Hosenbund steckende Pistole gab der in der Rotlichtszene bekannte Senol G. der 26 Jahre alten Prostituierten zu verstehen, dass ihm die 10.000 Euro Schulden, die er bei ihr hatte, mehr oder weniger egal seien und er nicht die Absicht habe, sie ihr zurückzuzahlen. Um seine Aussage zu unterstreichen, scharte er bei den mehrfachen Treffen, um die die 26-Jährige gebeten hatte, seine beiden Komplizen Hakan D. (34) und Samet Z. (25) um sich.

Die Drohgebärde verfehlte jedoch ihre Wirkung. Womit der Puffbetreiber nicht gerechnet hatte, war, dass die junge Frau daraufhin zur Polizei gehen würde. Und die sah den Fall ein bisschen anders: Nachdem die 26-Jährige Mitte Oktober Anzeige gegen Senol G. erstattet hatte, übernahm das LKA 65 - das Fachkommissariat Menschenhandel und Schleusung im Hamburger Landeskriminalamt - die Ermittlungen.

Am späten Mittwochabend schließlich überwältigte das Mobile Einsatzkommando (MEK) den 26 Jahre alten Türken "in der Bewegung", als er mit seinem Wagen an einer Aral-Tankstelle an die Habichtstraße in Barmbek-Nord hielt. In seiner Hose steckte eine durchgeladene Neun-Millimeter-Browning, in seiner Jacke ein Messer.

In seinem noblen Mercedes 500 entdeckten die Fahnder zudem ein "aufmunitioniertes Magazin" mit Neun-Millimeter-Patronen in der Armlehne. Weitere Munition entdeckten sie in seiner Wohnung in Barsbüttel (Schleswig-Holstein). Senol G. selbst ist in Glinde gemeldet.

Nach seiner Befragung im Polizeipräsidium wurde G. dem Haftrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft. Seine Komplizen Hakan D. und Samet Z. wurden wenig später an einem Bordellbetrieb am Luisenweg in Hamm-Süd festgenommen. Sie kamen nach der Aufnahme ihrer Personalien auf freien Fuß.

Es ist nicht seine erste Bekanntschaft mit dem Spezialkommando der Hamburger Polizei. Bereits im Januar dieses Jahres war er vom MEK überrascht worden, nachdem Ermittler den Tipp bekommen hatten, dass Senol G. bewaffnet herumlaufe. Weitaus bekannter und noch nicht ganz geklärt ist seine Rolle in der Schießerei in einem Restaurant der Schweinske-Kette an der Rodigallee in Jenfeld, die im Dezember 2007 für Aufregung sorgte. Senol G. und Hakan D. hatten damals mit anderen in dem Lokal gesessen, als mindestens vier junge Männer hereinstürmten und mit Pistolen auf sie zielten. Bei dem anschließenden Schusswechsel, den die angegriffene Gästeschar erwiderte, wurden damals drei Personen schwer verletzt. Insgesamt fielen 15 Schüsse, wie die Kriminalpolizei ermittelte.

Wie sich später herausstellte, ging es bei der Auseinandersetzung um einen Streit zweier rivalisierender Gruppen aus dem Kiez-Milieu. Hintergrund: Der Anführer der angreifenden Gruppe, Serkan C., hatte zuvor ohne Erfolg versucht, eine Frau so unter Druck zu setzen, dass diese eine Strafanzeige gegen einen seiner Kumpane zurücknehmen würde.

Der damals 25-Jährige habe durch die missglückte Aktion den Ruf eines "Weicheis" bekommen. Die Gewaltaktion sollte seine "Ganovenehre retten", so der Richter Anfang dieses Jahres in der Verhandlung des Falls. Serkan C. erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren. Die Rolle der im Schweinske Angegriffenen und damit auch die von Senol G. soll jetzt in einem weiteren Prozess geklärt werden.

http://www.abendblatt.de/hamburg/po....Schweinske-Schuetzen.html


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BeitragVerfasst: 2009-12-12, 05:46  Beitrag #157/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

11.12.2009

Prostituierte musste wegen ihrer Ersparnisse sterben

Nur einen Tage später, dann hätte „Angie" (so ihr Spitzname im Rotlichtmilieu) im Flugzeug in Richtung Heimat gesessen. Für ihre Rückkehr in die Dominikanische Republik...

BONN / NIEDERKASSEL. Nur einen Tage später, dann hätte „Angie" (so ihr Spitzname im Rotlichtmilieu) im Flugzeug in Richtung Heimat gesessen. Für ihre Rückkehr in die Dominikanische Republik hatte die 37-jährige Prostituierte einiges gespart. Wie viel es genau war, weiß bis heute keiner. Nur soviel: Das Gerücht von einer „hübschen Geldsumme" , die Angie in ihrem Zimmer im Eroscenter in der Immenburgstraße verwahrte, machte die Runde und soll laut Anklage der Bonner Staatsanwaltschaft auch eine befreundete Kollegin von Angie auf den Plan gerufen haben: Die 34-jährige Landsmännin, die damals hoch verschuldet gewesen sein soll, habe einen Freier und ehemaligen Freund angestiftet, Angie zu berauben. Bei dem Raub aber ist es nicht geblieben: Am 27. Juni 2009 wurde Angie von einem Bordell-Mitarbeiter tot in ihren Zimmer gefunden.

Die Bonner Staatsanwaltschaft hat einen 50-jährigen Mann aus Niederkassel gestern angeklagt wegen Mordes aus Habgier und um eine andere Straftat zu ermöglichen sowie wegen schweren Raubes. Auch die ehemalige Kollegin von Angie wurde angeklagt - wegen Anstiftung zum schweren Raub. Denn es gab, so gestern Behördensprecherin Monika Volkhausen, „keine Hinweise, dass auch der Tod der Prostituierten geplant gewesen" sei.

Um den Raubplan durchzuführen, so die Anklage, soll der 50-Jährige für den 27. Juni 2009, nachmittags, ein Schäferstündchen bei Angie gebucht haben. Der Freier aber, den sie kannte, soll die 37-Jährige niedergeschlagen, ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und sie mit einem Vorhang erstickt haben. Dann soll der Verdächtige ihre Ersparnisse gesucht und auch entdeckt haben. Denn die Ermittler fanden später bei der Toten keinen Cent, auch kein Bankkonto oder ein Schließfach.

Fünf Wochen brauchte die Mordkommission, um dem angeklagten Pärchen auf die Spur zu kommen: Nach der Ermordung von Angie gaben 80 Männer, die Kontakt zum Bonner Bordell hatten, eine Speichelprobe ab. Darunter war auch der erwerbslose Kfz-Mechaniker aus Niederkassel. Seine DNA-Spuren waren nach Angaben der Ermittler auch an der Plastiktüte und an dem Vorhang gefunden worden. Der 50-Jährige, wie auch seine mutmaßliche Komplizin sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Der Angeklagte hat laut Staatsanwaltschaft den Raubplan eingeräumt und damit auch seine Freundin belastet: Aber er bestreitet, Angie getötet zu haben und ihr Erspartes geraubt zu haben. Die „Anstifterin" soll zunächst sogar bestritten, die Landsmännin überhaupt zu kennen. Später soll sie zugegeben haben, dass sie zu dritt, auch mit dem Angeklagten, einen Flohmarkt besucht hätten.

Der Prozess soll Anfang kommenden Jahres vor dem Bonner Schwurgericht eröffnet werden.

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1260204519597.shtml


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BeitragVerfasst: 2009-12-13, 04:51  Beitrag #158/365     Titel:  Tötete 27 männl. Sexworker  Nach untenNach oben

Puppenjungs - der Fall Haarmann


Reportage
Autor:
Nils Loof

Fritz Haarmann war einer der berüchtigsten Serienmörder des 20. Jahrhunderts. Er trieb sein Unwesen Anfang der 1920-Jahre in den verwinkelten Straßen der Altstadt von Hannover. Mindestens 27 Menschen tötete der "Werwolf" durch Bisse in den Kehlkopf. Haarmanns Opfer: Junge Männer zwischen elf und 23 Jahren, für Haarmann nicht mehr als "Puppenjungs". Der Film von Nils Loof durchleuchtet den vielschichtigen Kriminalfall, in dem nicht nur die Bürger der Stadt involviert waren, sondern nicht zuletzt auch die hannoversche Polizei.

Gesendet Donnerstag, 26. November 2009
5.15-6.00 NDR


Mehr:
http://www.readers-edition.de/2009/....ie-puppenjungs-ermordete/
und an mehreren Stellen im Forum z.B. weiter oben.





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BeitragVerfasst: 2009-12-13, 22:50  Beitrag #159/365     Titel:  Gedicht : Nehmt euch in Acht vor euch!  Nach untenNach oben

Eine Prostituierte ist ermordet worden


Wie steht's Herr Nachbar, mit der Sinnenlust?

Hand auf die Stelle, wo kein Herz ist, sprecht

dies erste, letzte Mal die Wahrheit! Nicht wahr,

ihr lügt ja nur und peitscht für eure Lüge

den Leib, weil er euch noch die Wahrheit sagt.

Es ist ja alles Lüge, was ihr treibt;

wahr seid ihr nur im Bett. Nicht wahr, dort seid ihr's?

Weil aber eure Wahrheit euern Weibern

zu wenig ist, so lügt ihr, haßt die Wahrheit

und schickt sie auf die Straße, euch zu freun,

daß ihr vor ihr dann doch die gute Stube

voraushabt, wo die angetraute Lüge

der Ehrbarkeit für euch verwelken darf.

Die drinnen rächen jene, die schon draußen,

und retten so die Ehre des Geschlechts.

Denn gerne sterben sie für die Moral.

So tut Natur doch, was die Sitte will.

Die Freien sind verachtet; die in Ketten

stehn hoch in Ansehn. Doch bedenkt, auch ihnen,

den einmal nur fürs Leben Prostituierten,

den ein für allemal euch Prostituierten,

den euch allein und stets nur einmal Prostituierten

genügt die Ehre nicht. Die Ehrbaren,

sie möchten auf die Straße, fort, zu jenen,

die nur der Ehre bar sind, nicht des Lebens.

Ihr, spürend es, nicht wissend, macht aus Wut

die draußen schlechter und die drinnen ärmer.

Ihr seid zu feig, die draußen und die drinnen

gleich auf der Stelle zu ermorden. Geht,

was wollt ihr denn, mir wollt ihr eure Ehre

vormachen? Eure Stimme kenne ich!

Kehlköpfe hab' ich nachts auf meinem Schreibtisch,

die eure Stimme haben, drossle sie,

weil sie des Lebens Atem nie gewollt,

weil sie durch ihr Gekrächz den einzigen Wohllaut,

den Gott geschaffen hat, erdrosselt haben.

Seit euch im Hals der Adamsapfel steckt,

schiebt ihr es auf das Weib. So lügt denn weiter!

Kehlköpfe krächzt, Kahlköpfe quiekt, gröhlt, flucht,

Kohlköpfe! Weiter! Lacht die Schöpfung aus!

Erkennt, daß nur die Weiber nackend sind,

schämt euch für sie und nicht für euch. Nur zu!

Glaubt weiter, daß die tote Prostituierte

unwert des Schmerzes sei, und ein Kondukt

von Prostituierten sei noch weniger wert,

von allen den euch angebornen Ehren

nur die zu nehmen und sie zu erweisen,

die ihr nach Zeit und Rang die letzte nennt,

und die die erste ist, die Menschlichkeit,

seit der Geburt entstellt zur Bürgerfratze,

seitdem sie lebt, der Menschlichkeit erweist!

Wie ward es möglich nur, daß Jud und Christ

sich immer so in den Vokabeln irren,

nicht dort die Schmach zu finden, wo sie stehn,

und immer dort nur, wo die letzte Spur

von Menschentum sie selbst begraben haben.


Wie steht's, Herr Nachbar, mit der Sinnenlust?

Was denn? Das wahrhaft einzige Bedürfnis,

das zu befriedigen nicht wie euer Essen,

wie euere Verdauung, euer Schlaf

nur der Gewohnheit schmeckt – dankt jenen nicht,

die sich ihm opfern, schmäht sie noch dafür?

Wie, eine Welt, die alles für das Geld tut,

und nur für Geld, und auch was sie nicht kann,

und auch das Schlechte, sie verachtet die,

die ihr ein Gutes tun und es ihr schenken?

Und schmäht den Tausch von Geld und jener Gabe,

durch die das Weib erst sittlich wird zum Weib?

Ich weiß nicht, wie das zugeht. Doch das weiß ich:

Die ärmste Dienerin der Lust, die Geld

dem Zeitungsmann für die Annonce gibt

und die, doch deren Geld nicht, er verachtet,

und wär' sie mißgestaltet, und im Dunkel

bleibt ihr Gesicht, ihr zugekehrt dein Rücken –

nur dafür, daß sie ihn betasten kann,

steht näher sie dem Geist und deinem Glück

als alle Leistung sämtlicher Journale,

Kollegien und jedes Dings im Staat,

das Wohltat dir und Fortschritt soll besorgen

und dessen Dasein schon, nicht dessen Leistung,

dich aufhält und betrügt, verarmt und schwächt.

Kitzeln der Haut dient besser Euch als Lügen!

Wehrt sich der Geist denn gegen die Natur?

Erliegt er ihr? Er weiß, er lebt, er bleibt

stets im Zusammenhang. Der Ungeist wehrt sich

zugleich im Kampf mit Geist und mit Natur,

die bärtige Bildung, die mir überm Leben

schwarz wie ein Haarsack hängt, schwarz wie die Sonne

beim Weltgericht. Nehmt euch in Acht vor euch!




http://www.textlog.de/39355.html


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BeitragVerfasst: 2009-12-17, 18:25  Beitrag #160/365     Titel:  (Kein Titel)  Nach untenNach oben

Sexworker Aktion Sydney

Videoclip:
http://media.smh.com.au/national/na....est-in-sydney-979299.html




Es geht auch um diese Sexworker-Vergewaltigung, wo der Kunde freigesprochen wurde (s.o.):
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=70413#70413


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