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Marc of Frankfurt 
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Fernsehdokumentation:
Der Weg der Wanderhuren
Zwischen Dortmund und Stolipinovo
Film von Edeltraud Remmel und Esat Mogul
© WDR
Länge: 30 Minuten
Breitbild Stereo Videotext
Tatort Dortmund. Eine junge Prostituierte, eine Roma namens Puppy, wird von einem Freier aus dem Fenster seiner Wohnung geworfen. Sie überlebt nur knapp und wird für den Rest ihres Lebens gezeichnet sein.
Im Mai 2011 war der Straßenstrich in Dortmund geschlossen worden. Zu viele Anwohner der Dortmunder Nordstadt hatten sich beschwert. Ziel der Aktion war es, die ungeliebten Roma-Prostituierten loszuwerden. Man hoffte, sie würden dahin zurückkehren, wo sie hergekommen waren. Doch die Rechnung [der Regierung mit der scharfen neuen Sperrgebietsverordnung die Roma Migranten zu vertreiben und abzuhalten] ging nicht auf. Denn in ihrem Heimatland Bulgarien haben die jungen Frauen keine Perspektive. Sie blieben in Dortmund und arbeiten nun im Verborgenen und manchmal unter großer Gefahr, wie Puppys Schicksal zeigt.
Zwischen Stolipinovo und Dortmund fahren mehrmals in der Woche Kleinbusse hin und her. Dann natürlich kommen trotz der Schließung des Straßenstrichs immer noch Frauen aus Stolipinovo. Und das wird auch so bleiben, solange sich die Verhältnisse dort nicht ändern.
| novinite.com [Arum] hat folgendes geschrieben:
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In Stolipinovo, the largest Roma quarter in Bulgaria with a population of some 40.000, the German city of Dortmund is a dream place.
According to Asan, there are 5 buses [small busses with 10 seats?] with 50 people each setting off to Dortmund from Stolipinovo every day [50 Pers/Tag x 200 Tage/Jahr = 10.000 Pers/Jahr?].
Asan claims that 500 families from Stolipinovo, which makes 3.000-5.000 people, have emigrated to France and Germany in the past 10 years, with men being employing primarily in the construction sector, while many of the women become prostitutes [300-500 Pers/Jahr nach F & D zusammen? Da passen die veröffentlichten Zahlen offensichtlich nicht zusammen].
www.novinite.com/view_news.php?id=135327
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Der Film erzählt von Puppy und ihrer Familie, von ihrem Leid, von ihrem Alltag und von ihrer Hoffnung, eines Tages ein besseres Leben zu haben. Eines, in dem sie erwünscht sind. [Aber für sie gibt es keine soziale Absicherung. Sie unterliegen dem Gesetz der Straße.]
Demnächst in der Mediathek für begrenzte Zeit und ohne Downloadmöglichkeit:
www.daserste.de/mediathek
Manuskript auf Anfrage.
http://programm.daserste.de/pages/p....323E685F4824F5BE8F828CAB3
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Lupus 
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fraences 
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„Der Weg der Wanderhuren“ zeigt Leid der Roma in Nordstadt Dortmund und Bulgarien
Nach der Schließung des Dortmunder Straßenstrichs soll sich die Prostitution in Privathäuser der Nordstadt verlagert haben - so erzählt es der Dokumentarfilm „Der Weg der Wanderhuren“, der in der ARD lief. Archibild: Knut Vahlensieck
Dortmund. Mordanschlag, Prostitution, Ekelhäuser in Dortmunds Nordstadt: Der ARD-Dokumentarfilm „Der Weg der Wanderhuren“ zeigte anhand des Schicksals einer bulgarischen Familie, wie gravierend die Probleme der Roma generell und speziell in Dortmund sind. Hier wurde die Hure Puppy aus dem Fenster geworfen.
Eine Familienzusammenführung der besonders tragischen Art. Die junge Prostituierte Puppy, eine ausgewanderte Roma aus der bulgarischen Armensiedlung Stolipinovo (Vorort von Plovdiv), wird nach der Schließung des Dortmunder Straßenstrichs im Mai am 17. August 2011 von einem Freier aus einem Fenster in der Nordstadt geworfen. Sie überlebt, mit ihren schweren Verletzungen kann sie aber nicht mehr als Hure arbeiten und somit kein Geld für ihre mittellose Familie verdienen. Das ist die Kerngeschichte des Dokumentarfilms „Der Weg der Wanderhuren“, der Donnerstag kurz nach Mitternacht in der ARD lief.
Doch die Autoren Edeltraud Remmel und Esat Mogul greifen mit ihrer sehr sachlichen Darstellung viele Themen und Probleme der Dortmunder Nordstadt auf. Ohne sie letztlich beantworten zu können. Sie nähern sich dem Sujet journalistisch-dokumentarisch, zeigen wenige Emotionen der Figuren in den 30 Minuten, die Bilder von verwahrlosten Menschen und Müll reichen ihnen. Neben dem Mitleid nimmt der Zuschauer am Ende eine gehörige Portion Resignation ob der traurigen Situation wahr.
Zwei große Themenblöcke gibt es. Es beginnt und endet mit dem Schicksal von Puppy in Dortmunds Nordstadt. Erste Szene: Blut auf der Straße nach dem Fenstersturz. Aufgeregt berichten Zeugen dem Kamerateam, das sich mit der Prostituierten zwecks Porträt verabredet hat und quasi zufällig nun neben dem Leid ein noch dramatischeres Geschehen abbilden kann, wie sie den später verhafteten Freier sahen. Überlebenskampf, Koma, Intensivstation. Aber zurück nach Bulgarien? Das sei die schlimmste aller Möglichkeiten.
Mit der Polizei durch die Nordstadt
Was hat sich nach der Schließung des Straßenstrichs in der Dortmunder Nordstadt geändert? Wir haben uns mit der Polizei in dem Problemviertel umgesehen.
Nach Dortmund in die Nordstadt hat es viele aus bulgarischen Ghettos vertrieben. Etliche Frauen darunter, die nicht lesen und schreiben können, leben rund um die Ravensberger Straße von der Prostitution. Auch nach dem Ende des Straßenstrichs und der Ausweitung des Sperrbezirks arbeiten sie, und damit zweifeln die Filmemacher die Aussagen der Stadt Dortmund an, weiter als Huren, nun verdeckt im Verborgenen. Was, siehe Puppy, gefährlich sein kann. Die Frauen-Beratungsstelle Kober und die Dortmunder Medien sollen genau das geahnt haben.
Womit der Kampf zwischen den Nordstadt-Bewohnern und dem gesamten Prostitutionsgewerbe weitergehe. Speziell die bulgarischen Roma seien für den Anstieg der Kriminalität rund um die „Zuckermeile“ an der Ravensberger Straße verantwortlich gewesen. Doch auch nach dem Straßenstrich-Aus hätten diese Frauen, so sagt ein Anwohner im Film, „nichts zu verlieren, also bleiben sie hier.“ Der Nordmarkt sei für viele Roma ein Zuhause geworden, sie würden auch für 10 oder gar nur 5 Euro ihre Dienste als Hure anbieten. Erst mit der Androhung von Polizei könne ein Anwohner die sexuellen Angebote abwehren, sagt er.
Müll und Verwahrlosung in „Ekelhäusern“
Auch die sogenannten Ekelhäuser thematisieren die Dokumentarfilmer. In eines dieser 40 Gebäude in der Nordstadt dürfen sie bei einer Razzia mit dem Ordnungsamt, zeigen Müll und Matratzen, die für 150 Euro im Monat an Roma vermietet werden.
Die Mutter bricht nach dem (von den Filmemachern so titulierten) Mordanschlag auf ihre Tochter Puppy zusammen. „Es ist ein Elend“, übersetzt die Erzählerin eine ihrer Aussagen. Sie kommt mal irgendwo unter, lebt dann wieder auf der Straße, bettelt, fischt sich ihre Kleider aus Containern. Zwei ihrer sieben Kinder hat Dortmunds Jugendamt bei Pflegefamilien untergebracht. Wann sie ihre Kinder sehen darf, hat man ihr aufgeschrieben. Sie kann aber weder lesen noch schreiben.
Im bulgarischen Ghetto Stolpinovo
Das zweite große Handlungsfeld der Dokumentation ist der Plovdiver Vorort Stolipinovo, der mit Puppys Vater erkundet wird. Der konnte aus Geldnot zunächst nicht mit nach Dortmund. Blieb in dem immer mehr verrottenden Ghetto mit vielen Analphabeten, wo es monatlich 35 Euro Sozialhilfe (für Kinder gibt’s 9 Euro extra) gibt. Hier würden 60.000 Roma von Bulgariens wirtschaftlichem Aufschwung ausgegrenzt. Zuletzt gab es obendrein noch Brandanschläge von Rechtsradikalen, berichten die Dokumentarfilmer.
In diesem Armenviertel: der „Dortmunder Block“. Hier leben Leute, deren Familienmitglieder in der Nordstadt leb(t)en und Geld schicken konnten. Oft verdient durch – man ahnt es – Prostitution. Auch nach dem Straßenstrich-Aus bringen weiter Kleinbusse Bulgaren in die Westfalenmetropole.
Arbeiterstrich und Übernachtung im Auto
Auch eine schwangere Freundin von Puppy will in Dortmund jenes Geld verdienen, das sie nach Bulgarien an ihre Familie schicken würde. Der Vater ihres Kindes ist unbekannt, dafür hat sie einen bulgarischen Tagelöhner als Beschützer. Der erhält am sogenannten Arbeiterstrich in der Nordstadt selten lukrative Jobs. Beide schlafen mangels Unterkunft mal im Auto, woraufhin die Polizei ihren Pass kassiert, nachdem ihr geborenes Kind zu Pflegeeltern muss.
Puppys Vater, der auch noch gehbehindert ist, kommt schließlich doch nach Dortmund, weil er in Stolipinovo die Miete nicht mehr zahlen kann und von dem Mordanschlag auf seine Tochter hörte. Auf dem Westenhellweg bettelt er um Almosen, um etwas für seine Familie zu verdienen. Er schläft mit seiner Frau im Freien, sieht in einem Internetcafé am Nordmarkt seine zum Krüppel gewordene Tochter wieder, die nach zweieinhalb Monaten und vielen Operationen nach dem Fenstersturz kurz das Krankenhaus verlassen darf. Hoffnung der Familie: Schmerzensgeld vom Freier per Gerichtsurteil.
Ein Teufelskreis, so scheint es: Diesen Roma ist Arbeit in Deutschland verboten, außer selbständige Tätigkeiten wie eben Prostitution. Doch Dortmund ist ja Sperrbezirk. „Die ständigen Kontrollen zeigen die Ohnmacht der Kommunen, die EU hat das Problem ausgeblendet“, kommentiert die Sprecherin. Die Roma – ein Volk ohne Lobby, überall werde es weggejagt. Und deren Ghetto Stolpinovo rücke durch viele Kleinbus-Fahrten immer näher an die deutsche Wohlstandsgesellschaft heran.
http://www.derwesten.de/staedte/dor....-bulgarien-id6218982.html
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Jason
GoldStern


Ich bin...: Kunde

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Eine Reportage auf eins Extra kam heute Nacht. Eine Wiederholung kommt am Sonntag, 08.01.2012 ; 18:45 - 19:15 Uhr (30 Min.)
Leider tauchen wieder Zahlen auf, deren Herkunft nicht belegt ist. So wird von jährlich 200000 Menschenhandelsopfern ( weiß leider nicht mehr ob in D allein oder in der EU ) berichtet und auch gezielt falsch berichtet.
Einkünfte aus der Prostitution mußten z.B. auch vor 2002 versteuert werden. http://www.bmfsfj.de/doku/prostitutionsgesetz/03030401.html
Als Gewerbe wird Prostitution allerdings bis heute nicht anerkannt. http://www.bmfsfj.de/doku/prostitutionsgesetz/03030204.html
Wie man sieht hat man auch nach der umstrittenen Panorama-Sendung ( http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=8562 ) bei der ARD leider nicht viel dazugelernt.
Frauenhandel
Das Geschäft mit dem Sex - Aus der Reihe "Die Reportage"
Der Handel mit Frauen und Mädchen aus Osteuropa, vor allem aus dem Armenhaus Bulgarien, blüht. Neben Drogen- und Waffenhandel ist dieser das lukrativste Geschäft der organisierten Kriminalität.
Drei Frauen erzählen, wie sie ihre Freier angefleht haben, ihnen zu helfen - ohne Ergebnis. Eine von ihnen ist gerade mal 17 Jahre alt. Alle Frauen wurden nach Deutschland gelockt mit dem Versprechen, als Kellnerin oder Putzfrau arbeiten zu können. Sie fanden sich in einem Bordell wieder, eingesperrt, ohne Pass. Oft sind den Ermittlern die Hände gebunden.
2002 hatte die rot-grüne Bundesregierung ein Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Prostituierten beschlossen. Frauen können seitdem ein Gewerbe als selbstständige Prostituierte anmelden, müssen sogar Steuern zahlen. Doch das Gesetz hat vor allem den Zuhältern geholfen. Sie können Frauen jetzt noch problemloser ausbeuten.
Die Polizei kann nur eingreifen, wenn sich die Frauen trauen, gegen ihre Peiniger auszusagen. Doch die Opfer fürchten die Rache ihrer Zuhälter, die zu Hause Druck auf die Familien machen. Deutsche Prostituierte klagen über die billige Konkurrenz aus Osteuropa. Sie erzählen, wenn sie es ablehnen, in so genannten "Flatrate-Bordellen" anzuschaffen, fahren Zuhälter eben nach Bulgarien und kaufen dort "Nachschub".
Derartige Zustände sind nur möglich, weil in Deutschland jede Eckkneipe und jede Dachwinkelneigung besser kontrolliert wird als ein Bordell, klagt die Polizei. Sogar ein verurteilter Menschenhändler kann nach der Entlassung aus dem Knast wieder ein Bordell betreiben. Niemand fordert dafür einen unbescholtenen Leumund oder die Einhaltung hygienischer Mindeststandards.
Zuhälter lassen sich bei ihren lukrativen Geschäften nicht gerne in die Karten gucken. Selbstbestimmter Sex ist gut und schön, aber wann gehen Politiker energisch gegen Menschenhandel mitten in Europa vor?
http://www.eins-extra.de/tv/Frauenh....01-08/eid_287217252306166
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=8562
[link korrigiert-Lupus]
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


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Die weiblichen Sexworker machen es genauso wie die männlichen Sexworker.
Frauen, das sog. schwache Geschlecht, werden vmtl. leichter Opfer bzw. primär nur als Opfer wahrgenommen...
Das archetypische Thema vom "Kampf der Geschlechter" belastet sowohl die heterosexuellen Prostitution als auch den Kampf gegen Prostitution und Menschenhandel. [MoF]
Map from www.subway-berlin.org clients
www.querstrich.de
www.sexworker.at/callboy
Dokumentation zur Männlichen Sexworker Migration von Rosa von Praunheim "Die Jungs vom Bahnhof Zoo":
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=92635#92635
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Marc of Frankfurt 
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Marc of Frankfurt 
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Sexwork Migration ein postmoderner Lifestyle im Zeitalter der Globalisiserung?!
Embodied cosmopolitanisms:
The subjective mobility of migrants working in the global sex industry
DOI:
10.1080/0966369X.2011.649350
Nick Mai
Reader in Migration Studies.
Institute for the Study of European Transformations (ISET), London Metropolitan University.
Nick researched the mobility of minors and young migrants from Eastern Europe (Albania, Romania) and North Africa (Morocco, Tunisia) into and within the EU, their strategies of survival and the associated risks and opportunities, including issues of exploitation and the engagement in illegal activities.
His current research focuses specifically on the global sex industry as a space within which migrants (and non-migrants) both challenge and reproduce established intersections between social mobility, gender and sexuality.
Abstract
Anti-trafficking rhetoric and policies emphasise the extent of exploitation and coercion of female migrant sex workers and obfuscate the shared ambivalences and contradictions experienced by migrant female sex workers and their male agents and partners.
By engaging in the global sex industry, both young men and women negotiate their aspiration to cosmopolitan late modern lifestyles against the prevalence of essentialist patriarchal gender values and sexual mores at home.
In the process, established gender normativities, legitimising women's subjection to men, are both reproduced and challenged.
The evidence informing this article shows that a minority of women are coerced into the sex industry.
There is a direct link between the adherence to essentialist gender/sexual roles and the recourse to violence and exploitation, because migrants' prolonged involvement in the sex industry coincides with the adherence to more cosmopolitan gender/sexual roles, translating into less authoritarian and violent discourses and practices.
Hegemonic understandings of migrants' involvement in the global sex industry in terms of ‘trafficking’ erase these important dynamics and dimensions, which underpin intricate feelings and experiences of advantage, disadvantage and exploitation.
By failing to engage with the meanings that migrants working in the sex industry ascribe to their working and personal lives, the (anti)trafficking logic of ‘humanitarian intervention’ enforces forms of solidarity and support that appeal to the minority and harm the majority of the people they are supposed to ‘rescue’.
kostenpflichtige Veröffentlichung
www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/0966369X.2011.649350
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Marc of Frankfurt 
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Wissenschaftler fordern die Anti-Menschenhandelsbehörde der U.S.A. auf richtige Fakten zu liefern:
US State Department Fails to Produce Evidence for its ‘Fact Sheet’
Posted on November 8, 2011.
Written by Ann Jordan.
In September, 15 academics and advocates wrote to the State Department’s Trafficking Office to request reliable evidence in support of statements made in the document: “Prevention: Fighting Sex Trafficking by Curbing Demand for Prostitution.”
The Trafficking Office recently responded but, to our disappointment, it was unable to present even one piece of reliable research in support of the claims in the ‘fact sheet’ (their term, now ours). On the contrary, the response seems to indicate that the Office stands by its position and believes that an opinion or an idea about how to solve a problem carries the same weight as facts backed up by evidence.
Its response states that the ‘fact sheet’ is “just one in a wide range of similar fact sheets” and that its “Office does not state that a single technique to fight trafficking should be used to the exclusion of others.” This indicates that the Trafficking Office believes its opinions on the causes of trafficking are ‘facts’ and that these opinions are a sound basis to “fight trafficking.”
With all due respect to the Office, claims to ‘facts’ and ‘techniques to fight trafficking’ should be backed up by solid evidence that is produced by careful research and validated methods.
Effective responses to trafficking require more than guesses and ideologically-rooted suppositions about what works and what doesn’t.
Until the Trafficking Office is able to produce solid research in support of the claims made in this ‘fact sheet’, it should remove the document from its website and not replace it unless and until it has such evidence. In absence of such a step, it would seem that the Obama Administration’s promise to bring rigorous evidence to programs and policies does not apply to the Trafficking Office.
Brief von 15 Wissenschaftler_innen:
http://rightswork.org/wp-content/up....bassador-CdeBaca.9.11.pdf
Antwort Luis CdeBaca, Ambassador-at-Large, Office to Monitor and Combat Trafficking in Persons:
http://rightswork.org/wp-content/up....11/Ambassador-CdeBaca.pdf
His profile:
www.state.gov/r/pa/ei/biog/124083.htm
http://rightswork.org/2011/11/us-st....80%98fact-sheet%E2%80%99/
Guess a way to guess numbers of trafficking victims and win a big prize!
www.lauraagustin.com/guess-a-way-to....ctims-and-win-a-big-prize
UNIAP (UN Inter Agency Project on human trafficking) announces second round of human trafficking estimates competition
www.no-trafficking.org/estimatescomp.html
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| Arum hat folgendes geschrieben:
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Radiobeitrag Kriminologin Prof. Dr. Dina Siegel der Uni Utrecht ( http://www.sg.uu.nl/contact/sprekers/s-z/prof-dr-dina-siegel/ ) auf eine Grossrazzia im Eindhovener Rotlichtbezirk Baekelandplein.
Dabei wurden 300 (!!) Polizisten eingesetzt zur Unterfragung von 44 SW auf Grund des Menschenhandelverdachts. Laut Eindhovener Bürgemeister Rob van Gijzel gäbe es Hinweise, dass gut die Hälfte dieser Frauen unfreiwillig arbeiten würden. Letztlich sind 6 Herren festgenommen worden: nur 1 aber wegen Menschenhandelverdachts. Die weiteren 5 wegen Drogenbesitz und unerklärbarem Bargeldbesitz im grossen Stil.
Frau Siegel berichtet von ihrer Forschungsarbeit nach dem Masse der Freiwilligkeit unter Osteuropäischen SW. Sie hat ausfïuhrlich mit jungen Frauen vorort gesprochen und kommt zu dem Schluss, dass Osteuropäerinnen in grosser Mehrheit freiwillig arbeiten, entweder in den Niederlanden oder auch in Deutschland. Ja, es sei sogar so gut wie eine Modeerscheinung hier in der Prostitution arbeiten zu gehn, unter Mitwissenschaft der Familie. Besonders unter Roma-Familien sei letzteres der Fall. Dabei betont sie auch, dass jene Frauen ein kulturell bedingtes Pflichtsgefühl der Familie gegenüber empfinden, finanzielle Sorgen mitzutragen. Was hier als Zwang perzipiert werden könnte, gilt dort nicht als solchen.
Sie fordert auf, endlich mal Beweise vorzulegen, dass es sich tatsächlich um organisierte Kriminalität handele, statt sich nur auf Mutmassungen und Schätzungen zu berufen.
Also, wer einigermassen Niederländisch versteht, sollte unbedingt mal reinhören. Es ist ein durchaus wichtiger Beitrag, worin der Frau Siegel auch jeder Freiraum geboten wird, sich auszusprechen. Das Gespräch fängt an bei Minute 19.
http://omroep.vara.nl/media/89297
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Marc of Frankfurt 
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Importierte Armut
Deutschland nach dem EU-Beitritt Bulgariens
ARD-Monitor Nr. 632 vom 29.03.2012
Die Lage der Sexworker und Roma-Geschichte aus der WDR-Doku aus Dortmund (s.o.) wird vom ARD-Politikmagazin Monitor nocheinmal aufgegriffen und auf verfehlte Europapolitik bezogen.
Deutsche Immobilienbesitzer und Vermieter machen Profit mit Roma-Migrant_innen. In den sog. Müllhäusern, wo Roma zusammengepfercht leben wie in den Herkunftsghettos, vermieten sie bis zu 20 Schlafgelegenheiten (Matratzen) pro Wohneinheit (Wohnung/Etage) für 150 Euro/Monat (Jahresumsatz z.B. 360.000 Euro).
Kommunen reagieren hilflos mit Polizei-Kontroll-Druck, Razzien und Vertreibung. D.h. Abschiebung von einzelnen Personen, die aber sofort wieder anderswie einreisen und totaler Spergebietsverordnung für ansonsten für die Probleme der Globalisierung nichtverantwortlichen Sexworker. Dazu wurde sogar das Modellprojekt "Safer Straßenstrich" von Kober stillgelegt (Sozialdienst katholische Frauen; Prostitution als Sündenbock).
Die Roma und Zigeuner sind in ihrem Herkunftsland Bulgarien schon eine ausgegrenzte, vernachlässigte, unterdrückte Minderheit. Die meisten in Dortmund-Nordstadt kommen bekanntlich aus dem 1.700 Kilometer entfernten Stolipinovo. Dort leben 50.000 Roma, deren Familien seit 2004 ihr ökonomisches Glück im vereinigten Europa suchen müssen (Freizügigkeitsabkommen; 10-12 Mio Roma leben in Europa insgesamt unter schweren Bedingungen, weitere 3,8 Mio außerhalb der EU auf Balkun und in der Türkei).
Nach dem Ende des Staatskommunismus und kapitalistischer Privatisierungswelle zerfiel die Gesellschaft. In ihrer Volksgruppe stieg die Arbeitslosigkeitsquote auf 90%. Sozialhilfe liegt in Bulgarien bei 75 Euro pro Monat und Familie! Ihre Wohngebiete zerfallen, der Staat zieht sich zurück (failed state). Sie sind gezwungen junge Familienangehörige ins wohlhabende Ausland migrieren zu lassen, so wie viele Deutsche nach USA 1892-1924.
Die Armut aus den Ghettos der Beitrittsländer kommt jetzt in unsere Städte (Globalisierung). In Deutschland arbeiten alle fürs Familienüberleben mit: betteln, Tagelöhnerarbeit (Arbeiterstraßenstrich der Männer, Stundenlohn 3 Euro), Sexwork (Straßenstrich der Frauen, ab 30 Euro).
Politikerin Els de Groen, ehemalige Abgeordnete aus Holland, Berichterstatterin f. Bulgarien, 2007 hat selbst eine Zeit in Stolipinovo gelebt. Sie kämpfte vergeblich dafür, dass Bulgarien vor dem Beitritt gezwungen wird, die Roma nicht als Menschen zweiter Klasse zu behandeln. "[D]as war sogar eine [Beitritts]bedingung. Aber leider ist das von einer ganz starken Bedingung, eine Nebensächlichkeit geworden."„[D]ie Wirtschaftsinteressen waren wichtiger als die Menschenrechte.
So wie es oft geht in dieser Welt.“
Heute sagen die EU-Verantwortlichen Bulgarien muß sein Minderheiten-Problem selbst lösen. Bulgarien hat aber von den EU-Hilfen, mit denen man den Roma ein besseres Leben ermöglichen könnte, nur 5 % abgerufen. Monitor spekuliert Bulgarien wolle seine Roma insgeheim nach Deutschland abschieben.
Video und Sendescript als PDF:
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0329/armut.php5
26,5 Mrd. EUR sind derzeit im EU-Haushalt veranschlagt, um die Mitgliedstaaten bei ihren Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Integration – u. a. der Roma – zu unterstützen.
9,6 Mrd. EUR stehen insgesamt im Rahmen des Europäischen Sozialfonds stehen für den Zeitraum 2007-2013 für Maßnahmen zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Integration benachteiligter Menschen – u. a. der marginalisierten Roma – zur Verfügung;
172 Mio. EUR wurden speziell für Maßnahmen zur Integration der Roma veranschlagt.
16,8 Mrd. EUR stehen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Förderung der sozialen Infrastruktur zur Verfügung.
100 Mio. EUR stellt das europäische Progress-Mikrofinanzierungsinstrument 2010-2013 zur Verfügung und bis zu 500 Mio. EUR in den kommenden 8 Jahren.
0,5 Mrd. EUR jährlichen wirtschaftlichen Nutzen könnte nach einer aktuellen Untersuchung der Weltbank beispielsweise die umfassende Integration der Roma in den Arbeitsmarkt einigen Ländern bringen. Eine höhere Erwerbsquote der Roma hätte gleich mehrere Vorteile: eine bessere wirtschaftliche Produktivität, geringere staatliche Sozialhilfeleistungen und höhere Einkommenssteuereinnahmen.
175 Mio. EUR schätzungsweise brächte die Integration der Roma in den Arbeitsmarkt den einzelnen Ländern jährlich steuerliche Vorteile.
[Weltbank, Roma Inclusion: An Economic Opportunity for Bulgaria, the Czech Republic, Romania and Serbia, September 2010.]
Mitteilung der EU-Kommission ans EU-Parlament (Brüssel, den 5.4.2011): "EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020"
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ....=CELEX:52011DC0173:de:NOT
Council of Europe/Europarat: Roma and Travellers: Working with Roma to improve their own lives
www.coe.int/t/dg3/romatravellers/default_en.asp
Diese tollen großen Zahlen stehen erstmal nur auf dem Papier und geben viel Anreiz für Korruption. Bei den betroffenen Menschen kommt vermutlich wenig an, solange man keine unbürokratischen Lösungen findet wie z.B. BGE für Roma.
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fraences 
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Menschenhandel: Erschummelte Visa kein Schutz vor Strafe
Der Gerichtshof der EU klärt eine wichtige Frage im Kampf gegen das internationale Schlepperunwesen. Geschleppte beantragten oft unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Touristenvisa beim Konsulat.
Brüssel/Go. 10.000 bis 15.000 Dollar: So viel kostete es in jüngerer Vergangenheit zahlreiche Vietnamesen, von Schleppern auf rechtswidrige Weise nach Deutschland, Schweden oder in ein anderes Land des Schengen-Raums geschleust zu werden. Manche von ihnen beantragten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Touristenvisa beim ungarischen Konsulat. Andere reisten legal als Saisonarbeitskräfte zum Beerenpflücken nach Schweden um von dort illegal nach Deutschland weiterzuziehen. In beiden bandenmäßig organisierten Varianten schnitt der Menschenhändler Minh Khoa Vo ordentlich mit: 500 bis 2000 Dollar pro geschlepptem Vietnamesen landeten in seiner Tasche. Seit 1. Jänner 2011 sitzt Vo in deutscher Haft, gerichtlich zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.
Das Problem dabei: Die erschummelten Visa der von ihm Geschleppten waren zum Zeitpunkt des Urteils noch nicht annulliert. Zudem waren es schwedische und ungarische, keine deutschen Schengen-Visa. Darf ein deutsches Gericht also trotz formal gültiger Visa strafrechtlich gegen Schlepper vorgehen? Diese Frage legte das Bundesgerichtshof dem Gerichtshof der EU in Luxemburg vor – und erhielt ein Ja als Antwort. Der Visakodex, eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2009, verpflichte sogar „den betreffenden Mitgliedstaat ausdrücklich zu einer solchen strafrechtlichen Verfolgung“ und zu „wirksamen, angemessenen und abschreckenden Sanktionen“, hält der Gerichtshof in der Sache „C-83/12 PPU Minh Khoa Vo“ fest. Bei Verdacht eines erschummelten Visums ist dieses aufzuheben – und zwar nicht nur von den Behörden des ausstellenden Landes, sondern auch von jenen jedes anderen Schengen-Mitglieds. Und sie dürfen schon vor Aufhebung dieser Visa strafrechtlich gegen die Schlepper vorgehen. Der Menschenhändler Vo muss folglich seine Haftstrafe zur Gänze absitzen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.04.2012)
http://diepresse.com/home/politik/e....sa-kein-Schutz-vor-Strafe
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Asfaloth
meinungsbildend


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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Da besteht die Gefahr dass der Clip viral wird. SPON hat ihn auchschon verlinkt. Er gibt sich aufklärerisch, tansportiert aber eine prostitutionsfeindliche Message.
Der Clip gehört zum "End Demand" Programm, welches aus USA via Schweden zu uns drängt.
Dabei könnte der Clip auch diesen Abspann haben:"we love to entertain you ... yes, sex work is the timeless high art of sensual, emotional & sexual entertainment ... our job gives us good money, high flexibility and independence ... we can pursue a sex work career for some years as side job e.g. with education or manage it professionally until higher ages or even up to retirement when good working conditions are available ... what is unacceptable are the missing human rights and workers rights for sex professionals and migrants due to taboo, stigma, exclusion, alienation, marginalisation up to criminalisation and victimization ... we demand equal rights and support from the institutions as other professions ... we want sex worker academy and our own research centre, unions like in UK, Germany and US, self-regulatory boards like in India, sex worker saving banks and mutual credit unions like in India ... we want sex worker social security, pension plan and elderly homes like in Mexico ... united we dance with the beats and fight for tolerance and acceptance ... we are not the problem but part of the solution ... we give our clients price-worthy pleasure time, sexual release and realize their most secret dreams and needs ... we give society satisfied men and make it for a more relaxed human world!"
"Girls going wild in red light district"
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Buch zusammen mit Charie Blair der Gattin vom Ex-Premier UK
www.amazon.de/Stop-Traffik-Crime-Th....;sr=1-1#reader_0745953581
http://en.wikipedia.org/wiki/Steve_Chalke#Stop_The_Traffik
www.oasisGlobal.org
www.oasisUK.org
www.oasisUganda.org
www.oasisIndia.org
www.jacobsWell.biz
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Verdacht auf Moralische Geldwäsche
Ev. Theologe/Ideologe in Deutschland: Prof. Dr. Thomas Schirrmacher
Diskussion
www.maedchenMannschaft.net/girls-go....nd-der-fragezeicheneffekt
Nachtrag: Auf unten folgender Graphik und Reichweitenanalyse kann man erkennen, wie die Klick-Raten möglicherweise frisiert und heimlich technologisch durch Google! unterstützt wurden.
Jetzt 2013 ist bekannt, dass Google den "Kampf gegen Menschenhandel" seit 2011 mit $14.5 Millionen unterstützt hat. Da ist eine Manipulation der eigenen Suchmaschinenergebnisse (SEO;-) auch eine naheliegende Möglichkeit.
Quellenangaben: www.bit.ly/anti-trafficking
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| Reichweitenanalyse.png |
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| Dateigröße: |
83.59 KB |
| Angeschaut: |
63 mal |

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Menschenhandel vs. Migration
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