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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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| nw-news.de hat folgendes geschrieben:
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sollen vor allem [solche] gesucht worden sein, die in einer Notsituation steckten
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Kennt man auch von Freiern, die am Straßenstrich gezielt die Sexworker ansprechen, die unter Entzug leiden.
Oder im Wirtschaftsleben allgemein, wo die angeschlagene Firma ein unmoralisches Übernahmeangebot bekommt.
Jetzt ist Griechenland in Not und da kommen die intl. Finanzspekulateure und treiben das Land noch stärker in die Krise indem sie auf Bankrott wetten und die Risikozinsen noch erhöhen...
Oder in der Natur, wo von den Räubern die jungen/kranken/schwachen erlegt werden...
Scheint ein universelles Prinzip zu sein.
Sollte Schulfach werden: "Evolution und Lebensführung".
@Aurum
höchstwahrscheinlich 23% RumänInnen unter allen sog. Menschenhandelsopern mit unterschiedlicher Nationalität.
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Lupus 
ModeratorIn


Ich bin...: Engagierter Kunde

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| Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
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höchstwahrscheinlich 23% RumänInnen unter allen sog. Menschenhandelsopern mit unterschiedlicher Nationalität.
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Laut Lagebericht Menschenhandel NRW 2008 stimmt diese Angabe, das LKA berichtet insgesamt von 56 Opfern.
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Schweiz:
Pressearbeit zum Menschenhandelsprozess gegen Cabaret-Betreiber
Verteidigungsrede via Anwalt
DIENSTAG, 18. MAI 2010
Anwalt eines ehemaligen Cabaret-Betreibers weist Vorwürfe zurück
Freiburg (sda)
Der Anwalt eines ehemaligen Cabaret-Betreibers in der Region Freiburg weist die gegen seinen Mandanten erhobenen Vorwürfe zurück. Der Mann muss sich unter anderem wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution vor Gericht verantworten.
Die Untersuchungsrichterin wolle aus einer Mücke einen Elefanten machen, sagte Anwalt Jean-Luc Maradan am Dienstag vor der Presse. Er stört sich auch daran, dass Untersuchungsrichterin Yvonne Gendre vergangene Woche die Medien über den Fall informierte.
Dies hätte sie lediglich tun dürfen, wenn ein öffentliches Interesse gegeben wäre, sagte Maradan. Seiner Ansicht nach besteht ein solches nicht. Er warf Gendre vor, mit dem Medienwirbel das Gericht beeinflussen zu wollen.
Die über 300 Tänzerinnen in den beiden Cabaretsc seines Mandanten seien nicht zur Prostitution gezwungen worden. Die Tänzerinnen hätten sich mit der Steigerung des Umsatzes beim Champagnerverkauf Prämien verdienen können. Dies sei gängige Praxis und nicht illegal.
Die Tänzerinnen hätten sich tatsächlich in den Etablissements prostituieren können. Von diesem Einkommen mussten sie laut Maradan dem Betreiber aber nichts abgeben.
http://www.zuonline.ch/sda/storys.cfm?vID=5121
Prozess wegen Förderung der Prostitution in 305 Fällen
Freitag, 14. Mai 2010 21:45
Zwei Verantwortliche von Freiburger Cabarets müssen sich unter anderem wegen Förderung der Prostitution vor Gericht verantworten. Die Tänzerinnen, die sie engagierten, hatten laut Anklageschrift keine andere Wahl gehabt als sich zu prostituieren.
Die «Tänzerinnen» wurden teils zur Prostitution angehalten.
Die Untersuchungsbehörden sichteten umfangreiches Aktenmaterial, das mittlerweile rund hundert Ordner füllt. Insbesondere prüften die Behörden gegen 800 Arbeitsverträge für die 520 «Tänzerinnen», die zwischen 2003 und 2006 in den beiden Etablissements gearbeitet haben.
Prostitution, Betrug und Urkundenfälschung
Die jungen Frauen stammten grösstenteils aus Osteuropa. In den beiden Cabarets mussten sie vor allem eines: Teuren Champagner an den Mann bringen. Die Frauen wurden nämlich anhand ihrer Champagner-Umsätze bezahlt.
Verschwand eine von ihnen mit einem Kunden in ihrem Zimmer, ohne ihm vorher teuren Champagner verkauft zu haben, setzte es eine Busse von über 300 Franken ab. Oft wurden den Frauen die Pässe abgenommen.
VR-Präsident per Strafbefehl verurteilt
Nun ist klar: Aus dem Kreis der Verantwortlichen muss sich eine Person wegen Förderung der Prostitution in 305 Fällen, Betrugs, Urkundenfälschung und weiteren Delikten verantworten.
Eine weitere Person wird der Förderung der Prostitution in 46 Fällen beschuldigt. Der Verwaltungsratspräsident der Dachgesellschaft der beiden Etablissements wurde bereits mittels Strafbefehl verurteilt. Dieser ist aber noch nicht rechtskräftig.
(sda/from)
http://nachrichten.ch.msn.com/schwe....x?cp-documentid=153390649
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nina777 
Admina


Ich bin...: SexarbeiterIn

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18.5.2010
Steiler Abstieg vom Sportwetter zum Zuhälter
Essen/Duisburg. Wer einen Film übers Milieu dreht, der würde die Zuhälterrolle kaum diesem massigen, ungelenk wirkenden Mann geben. Doch ausgerechnet für Zuhälterei verurteilte die XVI. Essener Strafkammer den 34-Jährigen aus Duisburg.
Es ist eher die Geschichte vom steilen Abstieg eines Mannes, der sich mit seiner zwei Jahre älteren Ehefrau am Dienstag vor dem Landgericht verantworten musste und zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt wurde. Auf Zuhälterei, Menschenhandel und Heroinkauf lautete die Anklage gegen ihn. Seine Frau soll Beihilfe geleistet haben. Anfang 2008 soll er eine tschechische Prostituierte nach Deutschland gebracht und auf dem Straßenstrich an der Pferdebahn am Rand der Essener City eingesetzt haben. Er soll die Geburtsurkunde einkassiert und ihre Heroinsucht ausgenutzt haben. Arbeitete sie nicht für ihn, besorgte er ihr kein Heroin. Zweimal konnte die Frau sich absetzen. Erst Anfang 2009, nach Betreuung durch Krisenhilfe und Cafe Nachtfalter, entschloss sie sich zur Anzeige.
Menschenhandel bestreitet der Angeklagte: Die Frau, die schon in Tschechien auf dem Strich arbeitete, sei freiwillig mitgekommen. Als Richter Martin Hahnemann bei einem Geständnis Bewährung in Aussicht stellte, kam ein wenig mehr: Er habe der Frau Preise und Arbeitszeit vorgegeben und mehr als die Hälfte ihres Dirnenlohns kassiert, außerdem das Heroin besorgt. Wegen ausbeuterischer und dirigistischer Zuhälterei sowie Drogenkauf wird er bestraft, das Verfahren gegen die Ehefrau wird eingestellt.
Eigentlich hatten beide gute Startchancen. Sie arbeitete als Sozialversicherungsfachangestellte bei der Deutschen Rentenversicherung, ist aber wegen verschiedener Krankheiten seit 2007 in Rente. Er war auf dem Gymnasium. „Ich habe das Abitur in der 13 abgebrochen“, erzählt er. Dann verkaufte er Versicherungen, machte sich später selbständig mit einem Kiosk. Weil er sich mit dem Kauf von Eigentumswohnungen übernahm, meldete er 2005 Privatinsolvenz an, verlegte sich aufs Sportwetten und will „viel Geld“ verdient haben. Als er zuletzt in Tschechien wettete, wechselte er wieder das Gewerbe, was ihm jetzt die erste Vorstrafe einbrachte. Vom Milieu will er sich nun gelöst haben.
http://www.derwesten.de/staedte/ess....-Zuhaelter-id2999072.html
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Leu
engagiert


Ich bin...: Kunde

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22.05.10 Zeit-online
Kriminalität
BKA besorgt über Zuwachs der Zwangsprostitution
In nur einem Jahr sind die registrierten Fälle der Zwangsprostitution um elf Prozent (11%) angestiegen.
Beunruhigend: Das BKA geht von einer erheblich höheren Dunkelziffer aus.
Viele junge Frauen werden aus Ostdeutschland in die Bundesrepublik gelockt und mit brutalen Methoden zur Prostitution gezwungen
(Ich weiß nicht was ihm zu den Versprecher gebracht hat: Ostdeutsche = Deutsche, 2. Klasse oder der Traum vom Großdeutschen Reich?)
"Die Täter gehen zum Teil äußerst brutal vor", sagte Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) bei der Vorstellung der Statistik für das vergangene Jahr. "Bekannt geworden sind Fälle von Mehrfachvergewaltigungen, brutaler körperlicher Gewalt und Todesdrohungen, um die Betroffenen zur Prostitution zu zwingen."
Anzeige
534 Verfahren wurden nach Angaben des BKA im vergangenen Jahr abgeschlossen.
Seit 2005 ist die Zahl der Ermittlungsverfahren kontinuierlich gestiegen.
Die Zahl der registrierten Opfer stieg um fünf Prozent (5%) auf 710.
Ein Viertel (1/4 = 25%) der Opfer kommt aus Deutschland,
etwa die Hälfte (1/2 = 50%) der Betroffenen kam aus Osteuropa,
jeweils knapp 20% kommen aus Rumänien und Bulgarien.
Zwei Drittel (2/3 = 66%) der Opfer waren jünger als 21 Jahre,
41 (3/50 = 6%) waren nicht einmal 14.
Die Verfolgung der Täter gestaltet sich nach wie vor schwierig. "Eine Vielzahl der Verfahren wird eingestellt, weil die Opfer nicht als Zeugen zur Verfügung stehen", sagte Ziercke.
Nur 18% der Tatverdächtigen würden in Deutschland verurteilt. "Wir gehen daher von einem erheblichen Dunkelfeld aus", sagte Ziercke.
Die Opfer werden von den Tätern massiv und teilweise brutal unter Druck gesetzt. Ziercke berichtete von einem Fall, in dem das Kind eines Opfers im Heimatland entführt wurde, um die nach Deutschland verschleppte Mutter zu erpressen. Frauen, denen die Flucht zurück in die Heimatländer gelingt, werden dort teilweise verfolgt und bedroht.
Dem BKA zufolge wurden auch Menschenhändler aus Nigeria immer aktiver. Viele Frauen aus Afrika seien aber nicht bereit, mit der Polizei zu kooperieren, weil ihnen die Täter durch Vodoo-Rituale Schweigegelübde auferlegt hätten. Weitere Gründe, warum sich sexuell ausgebeutete Frauen auch aus Osteuropa nicht an die Polizei wandten, seien Gewalt der Täter und der Wunsch, sich durch Migration einen besseren Lebensunterhalt verdienen zu können.
http://www.zeit.de/gesellschaft/201....wangsprostitution-Anstieg
[%zahlen ergänzt, Marc]
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


Ich bin...: SexarbeiterIn

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Wie man den BKA-Menschenhandelsbericht lessen muß:
Anmerkungen zu Zahlenergebnissen und Methodologie
Link zu folgender Liste: www.bit.ly/bkazahlen (bitte weitergeben)
- "534 Verfahren vom BKA abgeschlossen" heißt in Wirklichkeit: nicht abgeschlossen. Denn das BKA ist 'nur' die Ermittlungsbehörde (Exekutive). Dann muß noch die Instanz der Gerichte folgen (Judikativa). Im Rechtsstaat gilt die Unschuldsvermutung bevor ein Verfahren "im Namen des Volkes" abgeschlossen ist.
Die Regelungen für Zeugenschutz und Bleiberecht sind völlig unzureichend und beeinflussen die Entscheidungen der Opfer nicht unerheblich und haben somit auch Auswirkungen auf diese Statistiken.
- Opfer 2009: 710 (+5%) und
Fälle 2009: 534 (+11%)
1,3 Opfer pro Fall, was möglicherweise ein Argument gegen die OK-Vermutung ist (Unterstellung von Organisierter Kriminalität im Bereich Prostitution) und eher für ausbeuterisch entartete Geschäfts- bzw. Partnerbeziehungen spricht (Schleusung, Gewalt in der Partnerschaft...).
- Wie die Prostitutionsgegner rechnen:
ca. 50% Migrantenquote x 400.000 Prostituierte = 200.000 Zwangsprostituierte
Das ist strukturelle Ausländerfeindlichkeit!
Erstmals im NDR-Bericht aus Brüssel am 12.12.2012
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=127423#127423
Veraltete und übertriebene Schätzungen von Prof. Dreher Göttingen e.a. 2012 von der EU finanzert:
32.800 Menschenhandelsopfer in 2004 geschätzt. Auch rechnet er mit nur 150.000 Prostituierten und kommt somit auf eine Übertreibung im Vergleich zu den BKA Zahen um den Faktor 30 !!!
(Panorama-Sendung 29.9.2011)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=104802#104802
Schätzungen von 40.000 Zwangsprostituierten kursierte während der Fußball WM 2006. Nach der WM konnte die EU nur 5 Fälle mit Zusammenhang Menschenhandel identifizieren.
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=10093#10093
- Zeitreihe für die Jahre mit steigenden Kontrollen (Razzien). Quelle: www.bka.de (cases, convictions ergänzt)
2002 -- 811 victims (ProstG eingeführt)
2003 - 1235 victims
2004 -- 972 victims
2005 -- 642 victims
2006 -- 775 victims
2007 -- 689 victims
2008 -- 676 victims -- . . . . . -- 155 convicted
2009 -- 710 victims -- 534 cases
2010 -- 610 victims -- . . . . . -- 131 convicted
2011 -- 640 victims -- 481 cases
The 2009 report concludes that there is no big change towards the previous years in trafficking to the sex sector in Germany. The only change is -according to the report- that the majority of the victims are EU citizens.
2010: www.net-tribune.de/nt/node/59985/ne....chenhandel-als-im-Vorjahr
www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Deliktsbe....enschenhandel/Lagebilder/
www.bka.de/nn_231620/SharedDocs/Dow....delBundeslagebild2010.pdf
Quelle PKS
Chart groß Deutsch
Chart large English
Solwodi zur PKS anläßlich der Panorama-Sendung:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=108663#108663
Kriminalstatistik Niederlande:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=118372#118372
Methodenkritik BKA %-Angaben 2012:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=125311#125311
vergrößern | Quelle: UN TIP Report 2012
- Vergewaltigungsstatistik Deutschland:
_86.800 bzw. bis zu
160.000 100% Vergewaltigungen/Jahr Deutschland geschätzt d.h. inkl. Dunkelfeld
_ 8.000 _ 5% 100% zur Anzeige gebracht
_ 1.000 _ 1% _13% davon Verurteilungen
___ 240 ____ _ 3% Falschbeschuldigungen (internat.: 1-9%)
www.emma.de/news-artikel-seiten/pre....ung-in-sachen-kachelmann/ 10.10.2012
www.frauenrechte.de/online/index.ph....ann-schlaegt-um-sich.html
Es gibt 8 bis 16-mal mehr Gewalt im privaten Bereich der Sexualität, als im professionellen Bereich von Prostitution/Sexarbeit.
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=125273#125273 2012
- "Dunkelfeldforschung" ist in einer teil-kriminalisierten und hochgradig marginalisierten, tabuisierten und stigmatisierten Branche ein problematisches Unterfangen und kann mißbraucht werden um hegemoniale Vorurteile und das Stigma gegen Sexwork und informelle Migration zu verstärken.
- 472 Opfer "2/3 = 66% waren jünger als 21 Jahren." Heranwachsende.
Denn unselbstständige Sexarbeit i.V.m. Reisetätigkeit unter 21 Jahren gilt seit 2005 als Menschenhandel (§ 232 StGB). Sexarbeit hat hier ein Sonderschutzalter bekommen. Sexarbeiter werden quasi im Vergleich oder in Konkurrenz zu KrankenpflegerInnen und SoldatInnen diskriminiert. Viele Heranwachsende, SexarbeiterInnen und MigrantInnen kennen diese Altersgrenze jedoch nicht und tappen in eine strukturelle Kriminalisierungs-Falle, die vorgeblich zu ihrem Schutz aufgestellt ist.
In Familien würden hingegen bis zu 120.000 Kinder jährlich Opfer durch Missbrauch, sagt Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds.
- 41 Opfer (3/50 = 6%) waren nicht einmal 14 also im juristischen Sinne Kinder. Unterschieden wird in der übermittelten Statistik nicht, wieviele Kinder pädosexuell mißbraucht wurden, und wieviele der bei der Razzia von der Polizei aufgegriffene Kinder die Kinder der Sexarbeiter sind und mit ihnen am Arbeitsplatz d.h. im Bordell leben.
- "710 Opfer" ins Verhältnis gebracht zu den ca. 200.000 bis 400.000 Sexworkern und geschätzten 365 Millionen Sexdienstleistungen im Jahr in Deutschland zeigt, dass Menschenhandelsthema ist kleiner als 4 Promille. Also ein zwar sehr traugiges und nicht zu vernachlässigendes Thema aber eben doch nur ein Randphänomen.
- Das oft erwähnte Verhältnis zwischen Tätern und Opfern von ca. 1:1 (oder von Tätern : Verfahren = 2:1) läßt stark darauf schließen, daß es sich nicht um effizient organisiserte Kriminalität und kontrollierende Mafia im großen Stil handelt (von Ausnahmen abgesehen), sondern eher um regionale Familiensippen- und Bekanntennetzwerke bzw. kollektive unkoordiniert selbstorganisierte Wanderungsbewegungen ganzer Bevölkerungsteilgruppen, die gemäß der regionalen Traditionen gegendert sind und entsprechend den äußeren prekarisierenden Verhältnissen ausbeuterisch entarten. In manchen Regionen erfaßt die Migrationsproblematik im Zeitalter der Globalisierung und des entfesselten Kapitalismus ganze Landstriche und führt zu regelrechten Entvölkerungen von jungen zukunftswichtigen Bevölkerungsgruppen (human drain).
- Herkunft der Opfer:
50% (1/2) Osteuropa
25% (1/4) Deutschland
20% (1/5) Rumänien
20% (1/5) Bulgarien
Die größte Gruppe sind also die neuen EU-Beitrittsländer, mit Menschen die unwissend und schnell im Westen ihre Chancen gesucht haben, aber dabei ausbeutbar wurden.
Das Verhältnis zwischen Ausländern und Inländern ist abhängig von der jeweiligen ausländerrechtlichen Abschiebepraxis, weil dann evt. mehr Deutsche ausreichend lang zum Prozess verfügbar sind [Vgl. Annette Louise Herz (2005), S. 162. zitiert nach Sarah H. Krieg, S. 84].
- Die Ausbeutung der Arbeitskraft, wo Sexworker auch Sexarbeit drunter fassen würden, wird noch völlig unterbewertet gegenüber dem emotional brisanten und etablierten Sondertatbestand Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung = Zuhälterei und sog. Zwangsprostitution.
Dass es 37-mal mehr Ermittlungsverfahren im Bereich Sexarbeit gibt als bei Gaststätten, Landwirtschaft, Bau, Fleischereibetrieben, Altenpflege und Diplomatenhaushalten zeigt, dass die Menschenhandelsbekämpfung auch heute 2011 noch primär gegen Prostitution organisiert ist!
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=125273#125273
- Die Überbetonung des Menschenhandels i.V.m. der Geschlechterwirtschaft ruht in der Sexual-/Prostitutionsfeindlichkeit UND Bekämpfung der illegalen-informellen Migration Unqualifizierter (Migrations- und Prostitutionskontrolle).
- Neuformulierte Definition Menschenhandel:
Menschenhandel = Mißbrauch im Prozess der Migration.
Menschenhandel ist entartete bzw. mißglückte informelle Migration.
- Zum Voodoo-Feindbild im christlichen Abendland bzw. der einseitigen Presseberichterstattung afrikanischen Sexworker-MigrantInnen:
Mafia-Mitglieder in Italien und Mitglieder des deutschen Bundestages sprechen ein christliches Gelöbnis. Afrikanische Landsleute dagegen eines in ihrer Tradition des Animismus und der Naturreligion (Voodoo). Strukturell ist da nichts sonderlich perfides oder fundermental unterschiedliches auszumachen.
Studie: Human Trafficking from Nigeria and Voodoo. Any Connections?
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=40631#40631
http://en.wikipedia.org/wiki/Haitia....#Myths_and_misconceptions
www.google.de/search?q=voodoo+site%....%2FphpBB2%2Fviewtopic.php
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=82091#82091 (Voodoo & Football)
www.donacarmen.de/?p=306 (BKA glaubt an Voodoo, Presseerklärung)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=88954#88954 (typischer Voodoo-Prozess)
- Menschenhandel ist KEIN sogenanntes „Kontrolldelikt“, das lediglich durch polizeiliche Kontrollen aufgedeckt werden könne!!! Es wurde gefunden für
2006:
56% der Verfahren wurden durch Anzeigen Dritter eingeleitet, davon 40% also
22% durch die Betroffenen selbst angezeigt
43% durch Polizeikontrollen eingeleitet
[Siehe: Sarah H. Krieg 2008]
2009:
43 % der Taten kamen durch die Opfer zur Anzeige
37 % der Taten durch polizeiliche Kontrollmaßnahmen
20 % durch Dritte (Freier u.a.) angezeigt. [BKA zitiert nach IMK Bremen 2010 PDF S. 7].
2012
65 % Anzeigen von Opfern selbst oder von Dritten und nur ca.
13 % durch Initiativermittlungen der Polizei und darunter nur
_2 % durch (teilw. traumatisierende) Razzien
[Juanita Henning (pdf Seite 3) über die Studien von Herz und Minthe].
Nachträge:
- 25% der Täter in PKS sind Deutsche, obwohl zuvor falsch als Ausländer eingestuft gewesen
"Jährlich geben Bund und die Länder Zahlen zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) heraus. Darin wird die Öffentlichkeit über die Kriminalitätsrate in verschiedenen Deliktsarten informiert. Erfasst wird dabei auch die Täterherkunft. Die Unterteilung erfolgt nach deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. So auch in Berlin.
Wie sich allerdings herausstellte mit einem gravierenden Fehler. In den Jahren 2005 bis 2011 wurden Tatverdächtige, die keine Angabe zu ihrer Nationalität machten, automatisch als Nichtdeutsche eingestuft. Das Brisante dabei: erst jetzt wurde bekannt, dass diese zu 85% die deutsche Staatsbürgerschaft hatten und trotzdem als nichtdeutsche Tatverdächtige erfasst wurden."
Der Anteil der Nichtdeutschen Tatverdächtigen muß um 3-5% nach unten korrigiert werden.
www.publikative.org/2012/05/22/deut....en-als-auslander-erfasst/
www.migazin.de/2012/05/21/berlin-kr....e-als-auslaender-erfasst/
PKS Berlin (siehe Seiten 5 und 131 ff.): www.berlin.de/imperia/md/content/se....276&file=pks_2011.pdf
- Prostitution Minderjähriger ("Kinderhandel"/"Kinderprostitution")
Kampagen um den ARD-Krimi Operation Zucker Jan 2012
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=128211#128211
www.donaCarmen.de/wp-content/upload....und-Operation-Zucker1.pdf und Schaubilder dazu:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=128283#128283
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=971
- Täter: 117-138 verurteilte Menschenhändler bzw. Zuhälter pro Jahr (2000-2011).
Nur ca. 17% der Tatverdächtigen werden auch tatsächlich abgeurteilt und für schuldig befunden.
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor auf eine Anfrage der Grünen 2013. Die Tatverdächtigen werden vom BKA gezählt und die Prozesse und Schuldsprüche vom Statistischen Bundesamt (beide in Wiesbaden):
http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=129511#129511
http://researchprojectkorea.files.w....riums-22-februar-2013.pdf
- Inzidenz = Zahl neuer Fälle pro Jahr
Europaweit: 10.000 Menschenhandelsopfer/Jahr auf 500 Million Einwohner = Menschenhandel Inzidenz 20 ppm = 2% je 100.000.
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=130887#130887 (EU Studie 2013)
Vergleiche Inzidenzen (= Anzahl neuer Fälle) bei typischen Geschlechtskrankheiten (STI):
www.sexworker.at/phpBB2/download.php?id=1137 (Chart Lübeck Studie)
Gebt den SexarbeiterInnen und MigrantInnen Rechte gegen Unrecht.
Greencard, Hilfe zur Selbsthilfe d.h. Selbstorganisation in einer Sexworker-Gewerkschaft und MigrantInnen-Zentralverband.
Die Zahlen aus anderen Jahren kommentiert:
Dona Carmen e.V. 2012 Razzia Statistik (Deutschland) im Offenen Brief an MdB Dr. Krings:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=124361#124361
Tampep 2010 Studie zu Migrant_innen in der Sexarbeit
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=74353#74353
Schlepper und Schleuser 2010 (Österreich, Deutschland)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=125280#125280
UEGD 2009 Bundeslagebild Kriminalität:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=91372#91372
fedpol 2009 (Schweiz)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=82846#82846
Kriminalstatistik 2009 (Österreich)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=82863#82863
Innenminister an Landtag 2011 (Baden-Württemberg)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=127536#127536
PKS 2008 (Deutschland)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=59603#59603
BKA 2011 (Deutschland)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=125247#125247
BKA 2010
www.bka.de/nn_231620/SharedDocs/Dow....delBundeslagebild2010.pdf
BKA 2007
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=40004#40004
BKA 2006
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=61262#61262
EU Kommission Trafficking Report 2013
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=130887#130887
EU Sex Work Report 2013
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=129053#129053
www.sexworker.at/sexworkeurope.pdf
www.bit.ly/sexworkregimentation
USA 2011/12
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=127936#127936
USA 2005-2010: 1/2 Millionen Sexworker Arrests
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1363&start=234
vergrößern | Quelle: TIP 2012 der UN
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=127968#127968
TIP 2012 von den USA (global)
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=118461#118461
TIP 2011
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=100829#100829
TIP 2009
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=51541#51541
im Thema:
www.sexworker.at/migration
(Direktlink hierhin zum weitergeben www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1476&start=405 oder www.bit.ly/bkazahlen )
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| kleine-anfrage-antwort-des-bundesinnenministeriums-22-februar-2013.pdf |
| Beschreibung: |
Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen, Feb. 2013 (15 Seiten, Argumente und Statistiken. Original-Link: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/125/1712504.pdf):
Der Menschenhandel hat nicht zugenommen seit Legalisierung der Prostitution mit |
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 Download |
| Dateiname: |
kleine-anfrage-antwort-des-bundesinnenministeriums-22-februar-2013.pdf |
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Lupus 
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| Marc of Frankfurt hat folgendes geschrieben:
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- "534 Verfahren vom BKA abgeschlossen" heißt in Wirklichkeit: nicht abgeschlossen.
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Stimmt aber sc<hon, denn aus dem Bericht geht hervor, dass es sich um abgeschlssene Ermittlingsverfahren handelt.
Lagebild Menschenhndel 2009
Daraus:
45 % der Opfer gaben an, mit der Prostitutionsausübung einverstanden gewesen zu sein. (2008: 33 %)
Die Zahl der Opfer, die uinter Gewalteinwirkung gezwungen wurden ist gesunken. (10 % der Opfer)
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Marc of Frankfurt 
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Lycisca 
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| Zwei Reaktionen zum Artikel waren bemerkenswert: Während Ziercke sich auf eine Zunahme des Menschenhandels konzentriert (auch, aber nicht nur, für Prostitution), machen die Kommentare geltend: 1.) Die großen Konzerne lassen in Sweat Shops in Dritte-Welt-Staaten arbeiten, wo die Arbeiter genauso schlecht dran sind, wie die angeblichen Menschenhandelsopfer. 2.) Wenn die Einwanderungspolitik der reichen Staaten liberaler wäre, bräuchten sich die Migranten nicht an kriminelle elemente um Hilfe bei der (dann illegalen) Einreise wenden.
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Marc of Frankfurt 
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Marc of Frankfurt 
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Laufender Gerichts-Prozess in Dortmund:
Mit Voodoo Frauen zum Sex gezwungen
Bergkamen, 26.05.2010, Susanne Brzuska
Bergkamen/Dortmund. Es sollte ein netter Abend in einem Saunaclub für den 44 Jahre alten Maurer werden. Doch ehe er sich versah, wurde er Mitwirkender in einer Geschichte um Menschenhandel und Prostitution, in die auch ein Bergkamener verwickelt ist.
Es sollte ein netter Abend in einem Dortmunder Saunaclub für den 44 Jahre alten Maurer aus Nottuln werden. Doch ehe er sich versah, wurde er Mitwirkender in einer unglaublichen Geschichte um Menschenhandel und Förderung der Prostitution, die seit Oktober vor dem Dortmunder Landgericht verhandelt wird und für die sich mehrere Afrikaner verantworten müssen, unter anderem ein 47 Jahre alter Bergkamener.
Der Maurer Emil B. (alle Namen geändert) rettete durch sein spontanes Handeln gleich vier junge Frauen: Anfangs lernte er die 22-jährige Prostituierte Jacky S. im Club kennen und lieben und schon beim zweiten Treffen schüttete sie ihm ihr Herz aus. Sie erzählte von dem Widerwillen, mit dem sie täglich ihren Körper verkaufte und der Angst, die ihr ständiger Begleiter geworden war.
Spontan bat sie ihn gar um 80.000 Euro, die sie für ihre Peiniger abarbeiten musste, um endlich frei zu sein und ihren Pass zurück zu erhalten. „Jacky hatte keine Vorstellung davon, wie viel Geld das tatsächlich ist“, erzählte Emil B. als Zeuge gestern vor dem Landgericht.
Er selbst machte kurzen Prozess, nahm die junge Nigerianerin bei der Hand und schleuste sie aus dem Club zu sich nach Hause.
Kein Pass, keine Sprachkenntnisse, verängstigt, verunsichert
Das war im Februar 2009. Mit Voodoozauber war sie – ebenso wie drei weitere junge Frauen – noch in ihrer Heimat Nigeria zum Sex und Schweigen gezwungen worden.
„Als wir bei mir waren, musste ich erst ein wenig nachdenken, was ich getan hatte, aber wo soll so ein Mädel denn hin?“ fragte Emil B. Sicherlich habe anfangs zwischen ihnen mehr als nur eine platonische Liebe bestanden, aber: „Mir ging es definitiv und erster Linie darum, ihr zu helfen.” Er wandte sich an die Polizei. Die erfuhr so nicht nur von dem Schicksal der jungen Jacky, sondern außerdem von dem der drei weiteren Frauen. Alle ohne Pass und Sprachkenntnisse, eingeschüchtert und verunsichert durch den Voodoozauber und in großer Angst vor ihren Schleusern:
Die 39-jährige Hauptangeklagte und Strippenzieherin, Madeleine C., kassierte täglich nach durchschnittlich 15 Stunden Arbeit das Geld. War sie nicht zur Stelle, übernahm der ebenfalls angeklagte Bergkamener, Ismael B., diesen Job.
Die jungen Nigerianerinnen werden seit ihrer Befreiung von der Mitternachtsmission in Dortmund betreut und warten auf das Ende des Prozesses – die Urteilsverkündung soll im Juli stattfinden – und darauf, dass sie dann möglicherweise ein Leben ohne Angst führen können.
http://www.derwesten.de/staedte/ber....-gezwungen-id3035266.html
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Marc of Frankfurt 
SW Analyst


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So kommt der BKA-Bericht in der intl. US-Presse an und wird im ideologischen Kampf von den Prostitutionsgegnern mißbraucht:
http://www.examiner.com/x-24740-Hum....pation-of-women?#comments
Bitte schreibt Leserbriefe.
| Zitat:
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Sexworker Forum - Gegendarstellung
An einen Menschenrechte-Newsletter hrwf.net, der sich auf den unsäglichen Artikel beruft und ihn auch noch verbreitet.
to
international.secretariat.brussels@hrwf.net
info@hrwf.net
legal@examiner.com,
contactus@examiner.com
cc:
spreadmagazine@spreadmagazine.org
Dear HRWF newsletter Editor-in-Chief,
Dear Mr. Willy Fautre,
The cited article contains misinformation and stigmatizes sex work and sex workers so that they are made vulnerable via the public debate. This can give reason to make negative aspects of prostitution come true.
The numbers in 2009 in Germany as presented by German federal police office (Bundeskriminalamt BKA) is victims 710 (+5%) and cases 534 (+11%) [1,3 victims/case]. The numbers can be higher because of undetected cases and can be lower at the same time, because not all police cases will be confirmed and sentenced in court.
In Germany there are 200.000 up to 400.000 sex workers delivering an estimated 365 million sex service units per year and exchanging millions of Euros between the sexes. Hence the number of victims is smaller than 4 o/oo (per mill, 4/1000). A very sad and marginal phenomenon, but not tolerable reality.
Here is the trend of the last years since introduction of the new prostitution legislation (ProstG) in 2002, which partly decriminalizes sex work:
2002 -- 811 victims
2003 - 1235 victims
2004 -- 972 victims
2005 -- 642 victims
2006 -- 775 victims
2007 -- 689 victims
2008 -- 676 victims
2009 -- 534 710 victims
Source:
http://www.bka.de (in German)
http://bundesrecht.juris.de/prostg/ ProsgG
The number of young trafficking victims is very high (2/3 are younger than 21 years), since there is a formal criterion to protect sex worker better than other workers. The anti-trafficking legislation requires sex workers (and only sex workers and not applicable to service workers and solders), to be older than 21 years.
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__232.html
Many foreigners and locals do not know this law from 2005 and think being a 18 years old legal adult is ok performing sex services for money. Then by law even self decided, independent sex workers become victims by definition and more easy to find by police.
Over the last years since introduction of the new prostitution law and later the anti-trafficking laws, the police inspection activity for the sex industry has increased. Find a list of brothel raids and coverage of the media industry here:
http://www.donacarmen.de/?p=212
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1062
All that data from enforcement agencies has been evaluated by an official federal report on the new prostitution legislation. Although prostitution and the law will still and possibly always be disputed, the sex work stigma is still there and is a major threat and burden to sex workers. Likewise to the divorce or homosexuality stigma it may take generations to change. But the report of the German federal government clearly shows the advantages of the ProstG and consequently the next conservative government confirmed the law.
http://sexworker.at/phpBB2/download.php?id=77
By the way there is scientific evidence that police raids will not have sufficient effect in finding traffickers as many perpetrator are identified by sex workers themselves. On the contrary, raids will have traumatic effects on women, men and transexuals working in the sex industry:
http://www.sexworkersproject.org/pu....s/KickingDownTheDoor.html
Human rights without frontiers code of conduct demands to not spread false data, but give voice to arguments of sex workers and to secure a fair debate. Please do not publish or re-publish about prostitution without speaking with sex workers and their delegates first.
Sex work is not the problem. Sex workers are part of the solution. It is the public and governments duty to secure that sex workers can elect their own delegates and that they are enabled and included in round tables and decision making processes on all levels of politics.
Remember, there were well received media rumours about 40.000 trafficked girls form eastern Europe during world football tournament in Germany 2006 and later the EU needs to find out, that there were five proven cases: some under 21 years, but over 18 years, German locals and one male. So the media has 8.000 times exaggerated the sex slavery situation:
http://register.consilium.europa.eu....t05/st05006-re01.en07.pdf Council of the EU, 5006/1/07
http://register.consilium.europa.eu..../07/st05/st05008.en07.pdf Council of the EU, 5008/7
Please always differentiate between sex work and sex slavery. Because someone has different bodily feelings about sexuality and sex with changing or unknown partners, this does not qualify to victimize other human beings.
Please join to fight against poverty, not prostitution per se. Otherwise, you may become responsible inflicting harm on sex workers.
Very truly yours,
Marc of Frankfurt
board member
Sexworker Forum
Sex workers support unit, intl. sex work research & document center and sex worker education multiversity
www.sexworker.at
info@sexworker.at
Aachen Berlin Dortmund Frankfurt München Wien Zürich
Established 2005, Vienna
Verein: Sexworker Forum
ZVR-Zahl 699583522.
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Jetzt die offizielle Gegendarstellung vom KOK www.kok-buero.de Berlin, dem Dachverband der Beratungstellen für Menschenhandelsopfer.
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| KOK Gegendarstellung.pdf |
| Beschreibung: |
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KOK Gegendarstellung.pdf |
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nina777 
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2.6.2010
Prozess wegen Menschenhandels und Vergewaltigung
Stuttgart/Heilbronn - Vor dem Stuttgarter Landgericht hat am Mittwoch ein Prozess wegen schweren Menschenhandels und Vergewaltigung begonnen. Angeklagt sind zwei Männer im Alter von 26 und 28 Jahren. Sie sollen mit gezückter Waffe sowie mit Schlägen und Drohungen Frauen zur Prostitution gezwungen haben.
Vergewaltigung
Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern aus Heilbronn vor, im Januar 2009 eine 28-Jährige in ein Bordell nach Ulm gebracht zu haben. Dort soll sie von dem 26-jährigen Angeklagten vergewaltigt worden sein. Er soll zudem einer anderen Frau gesagt haben, er könne nur dann eine Beziehung mit ihr führen, wenn sie auf den Strich gehe und ihm das Geld überlasse. Die beiden Männer fuhren sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft in ein Heidelberger Bordell, wo sie sich erst nach Tagen mit Hilfe eines Freiers befreien konnte.
Der 26-Jährige sagte vor Gericht: „Ich habe nur Andeutungen gemacht, dass ich sie anschaffen schicke.“ Zwar räumte er ein, seiner Ex-Freundin gedroht zu haben, er könnte ihrem Vater und ihrem Sohn etwas antun. Dies habe er aber als Abschreckung gemeint, denn die Frau sei in ihn verliebt gewesen und habe schließlich aus Rache falsche Anschuldigungen bei der Polizei gemacht.
Schwere Vorwürfe
In der Anklageschrift wird den Männern neben Menschenhandel auch versuchter Totschlag, Vergewaltigung, Zuhälterei, Nötigung, illegaler Waffenbesitz und räuberische Erpressung vorgeworfen. Die Angeklagten hatten von Juni 2008 bis April 2009 eine Bar in Stuttgart betrieben.
Der 28-Jährige soll im August 2009 in einer Stuttgarter Diskothek eine Schlägerei provoziert haben. Dabei zerschlug er nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Bierglas auf der Theke und griff damit einen Mann an. Durch das Eingreifen anderer Club-Besucher habe es nur leichte Verletzungen gegeben, sagte der Staatsanwalt.
http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/vm/art19068,1856499
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Marc of Frankfurt 
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Marc of Frankfurt 
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| Jetzt gibt es die offizielle Gegendarstellung vom KOK Berlin zum US-Artikel (s.o.: Attachment zum runterladen).
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Lycisca 
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Survivors of human trafficking – breaking the silence
Presseaussendung, Vereinte Nationen, 7 June 2010
Quelle: OHCHR
Thirty-year old Jana Kohut from Bosnia told the Human Rights Council how she was trafficked and sexually exploited for four months in neighbouring Slovenia.
The UN Human Rights Council heard of Jana’s heart-wrenching experience at the hands of traffickers, who forced her into prostitution.
“I was repeatedly threatened in order to obey them, especially as I was constantly reminded how easy it would be for them to get my sister, to replace me and subject her to the same treatment.”
Jana called for the creation of safe places and support for victims and survivors of trafficking.
She said: “Involve those who wish to break the silence and nurture those who need to keep the silence.”
Jana is currently writing a film script of her experiences as a trafficked woman. She was one of five survivors who spoke at the Human Rights Council panel discussion on trafficking.
Trafficking AND Police Survivor
http://www.youtube.com/watch?v=W5u2IUF8JUw#t=04m35s
Kikka Cerpa, from Venezuela , told the harrowing story of how she was forced into prostitution in New York 18 years ago, by her former boyfriend.
She told the Human Rights Council:“The other women and I were arrested over and over for prostitution. Never did the police or prosecutors ask us if we were trafficked. Never did they offer us help and protection.”
Jana and Kikka, were speaking at the panel event titled: “Giving Voice to the Victims and Survivors of Human Trafficking.”
Jana said her story and that of Kikka are replicated by thousands of other women and girls worldwide – but she brings trafficking for sexual exploitation closer home saying it could happen to us all.
“How many more 13-year old girls, your daughter, my sister, their niece need to be forced into prostitution?” asked Jana. “How many more will be put into the number of some statistics, what number is high enough in this age of cruelest slavery?”
Kumar Ramjali, a father of two left his home village in Nepal for Jordan after promises of a well paid job abroad. He said: “I was eager to go for the foreign employment.”
Kumar told the Council that he nearly died as he together with 12 others were transported through two countries in a convey of vans to a military base in Iraq.
“We were held for eight days in that horrible place. We learned that two of the vans that were in our caravan and were carrying 12 Nepalese were missing. We later learned they had been stopped by insurgents and the 12 men were kidnapped and murdered, their executions broadcast on the internet.”
Charlotte Awino from Uganda told the Council of how at the age of 14 years she was abducted from a boarding school and held captive for 8 years by the Lord's Resistance Army (LRA).Her mother Angelina Atyam never stopped speaking out and working for her release and that of thousands abducted children in Uganda – despite threats by the LRA.
Deputy High Commissioner for Human Rights Kyung-Wha Kang opening the panel, described human trafficking as a “contemporary form of slavery.”
“Despite the committed endeavours of many, persistent and growing economic disparities, conflict and discrimination, push those who are least able to protect themselves into dangerous situations from which they cannot escape,” Kang said.
She said the “market” of trafficking is shameful and the criminal trade needs a concerted effort to address.
In a report to the Council Joy Ngozi Ezeilo, Special Rapporteur on trafficking in persons, said: “protection and proper identification of victims is the first and fundamental step.”
She reiterated that “people who are trafficked must be treated as victims and not as criminals,” and said victims of trafficking need protection and assistance as well as access to justice.
Separately, the High Commissioner for Human Rights Navi Pillay, addressing an OHCHR two-day seminar for experts on the human rights approach to anti-trafficking, said it violates the most fundamental of our human rights: “the right to life, to equality, dignity and security; the right to health; the right to freedom of movement, freedom from violence and abuse; and the right to be recognized as a person before the law.”
“Preventing trafficking requires attention to vulnerabilities created through a failure to protect rights,” Pillay said.
The Human Rights office urges States to utilize the Recommended Principles and Guidelines on Human Rights and Human Trafficking , developed by the Office in 2002, in their efforts to prevent trafficking and protect victims.
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nina777 
Admina


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09.06.2010 CH
Vergewaltigung einer Prostituierten wiegt nicht weniger schwer
Weil seine Opfer Prostituierte waren, ist ein Vergewaltiger im Kanton Waadt mit einer milderen Strafe davon gekommen. Das Bundesgericht hat diesen Entscheid jetzt aufgehoben.
Ein Vergewaltiger darf nicht weniger streng bestraft werden, weil sein Opfer eine Prostituierte war. Die Waadtländer Justiz hat sich mit ihrem Urteil gegen einen Mehrfachtäter vertan. Laut Bundesgericht ist die dreijährige Freiheitsstrafe unhaltbar milde.
Der Mann hatte sich zwischen 1997 und 2006 an fünf Prostituierten sexuell vergangen. Er vollzog mit den Frauen gegen ihren Willen vaginalen oder analen Verkehr. Die Waadtländer Justiz verurteilte ihn dafür wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu drei Jahren Freiheitsstrafe, die Hälfte davon bedingt.
Beruf darf keine Rolle spielen
Das milde Urteil rechtfertigten die Waadtländer Richter unter anderem damit, dass er die Straftaten im Rahmen von Beziehungen mit Prostituierten begangen habe. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Staatsanwaltschaft nun gutgeheissen und das Urteil aufgehoben.
Die höchsten Richter stellen in ihrem Urteil klar, dass die Schwere einer Vergewaltigung nicht danach beurteilt werden darf, welchen Beruf das Opfer ausübt. Die Überlegungen der Vorinstanzen würden darauf hinauslaufen, dass die Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung einer Prostituierten weniger schwer wiege.
Prostituierte haben gleiche Rechte
Eine Prostituierte habe indessen nicht weniger als jede andere Person das Recht, eine sexuelle Beziehung oder ihr unerwünschte Sexualpraktiken zu verweigern. Zu Unrecht sei zudem zu Gunsten des Täters berücksichtigt worden, dass er die Frauen nicht geschlagen oder bedroht habe.
Dass er nur seine physische Kraft ausgespielt habe, verringere seine Schuld jedoch nicht. Im Übrigen habe er nicht die geringste Reue gezeigt. Das Strafmass sei insgesamt unhaltbar milde ausgefallen. Die Sache geht nun zurück an die Waadtländer Justiz, die eine deutlich strengere Strafe gegen den Mann verhängen muss.
http://bazonline.ch/panorama/vermis....ger-schwer/story/13486519
Bundesgericht hebt Skandalurteil aufBundesgericht hebt Skandalurteil auf
09. Juni 2010 12:44; Akt: 09.06.2010 12:57 Print
Fünf Frauen hatte er vergewaltigt, bestraft wurde er von der Justiz jedoch aussergewöhnlich mild – weil seine Opfer «nur» Prostituierte waren. Das Bundesgericht hat das Urteil nun korrigiert.
Der Mann hatte sich an fünf Prostituierten vergangen (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella))
Er war ein Mehrfachtäter: Zwischen 1997 und 2006 hatte sich der Mann an 5 Prostituierten sexuell vergangen. Er vollzog mit den Frauen gegen ihren Willen vaginalen oder analen Verkehr.
Die Waadtländer Justiz verurteilte ihn dafür wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu 3 Jahren Freiheitsstrafe, die Hälfte davon bedingt.
Das milde Urteil rechtfertigten die Waadtländer Richter unter anderem damit, dass er die Straftaten im Rahmen von Beziehungen mit Prostituierten begangen habe.
Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Staatsanwaltschaft nun gutgeheissen und das Urteil aufgehoben.
Beruf darf keine Rolle spielen
Die höchsten Richter stellen in ihrem Urteil klar, dass die Schwere einer Vergewaltigung nicht danach beurteilt werden darf, welchen Beruf das Opfer ausübt. Die Überlegungen der Vorinstanzen würden darauf hinauslaufen, dass die Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung einer Prostituierten weniger schwer wiege.
Eine Prostituierte habe indessen nicht weniger als jede andere Person das Recht, eine sexuelle Beziehung oder ihr unerwünschte Sexualpraktiken zu verweigern. Zu Unrecht sei zudem zu Gunsten des Täters berücksichtigt worden, dass er die Frauen nicht geschlagen oder bedroht habe.
Keine Reue gezeigt
Dass er nur seine physische Kraft ausgespielt habe, verringere seine Schuld jedoch nicht. Im Übrigen habe er nicht die geringste Reue gezeigt. Das Strafmass sei insgesamt unhaltbar milde ausgefallen. Die Sache geht nun zurück an die Waadtländer Justiz, die eine deutlich strengere Strafe gegen den Mann verhängen muss.
(Urteil 6B_287/2009 vom 18.5.2010)
(sda)
www.20min.ch/news/schweiz/story/31344380
Urteil 6B_287/2009 vom 18.5.2010
| Zitat:
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_287/2009
Arrêt du 18 mai 2010
Cour de droit pénal
Composition
MM. et Mmes les Juges Favre, Président,
Schneider, Rottenberg Liatowitsch, Mathys et Jacquemoud-Rossari.
Greffière: Mme Angéloz.
Parties
Ministère public du canton de Vaud,
1014 Lausanne,
recourant,
contre
X.________, représenté par
Me Anne-Sylvie Dupont, avocate,
intimé.
Objet
Fixation de la peine (viol, contrainte sexuelle, etc.),
recours contre l'arrêt du Tribunal cantonal du canton de Vaud, Cour de cassation pénale,
du 4 novembre 2008.
Faits:
A.
Par jugement du 25 septembre 2008, le Tribunal correctionnel de l'arrondissement de Lausanne a condamné X.________, pour viol, contrainte sexuelle et tentative de contrainte sexuelle, à 3 ans de privation de liberté (sous déduction de 44 jours de détention préventive), dont 18 mois avec sursis pendant 5 ans.
Saisie d'un recours du Ministère public, qui concluait à une aggravation de la peine, la Cour de cassation pénale du Tribunal cantonal vaudois l'a rejeté par arrêt du 4 novembre 2008, confirmant le jugement qui lui était déféré.
B.
Cet arrêt retient, en résumé, ce qui suit.
B.a En 1997 et entre mars 2004 et février 2006, X.________ a commis à 5 reprises des violences sexuelles à l'égard de prostituées, soit:
- une contrainte sexuelle, sous la forme d'une sodomie, à l'encontre de A.________;
- une tentative de contrainte sexuelle, sous la forme d'une tentative de sodomie, à l'encontre de B.________;
- un viol, sous la forme d'une pénétration tant vaginale qu'anale, à l'encontre de C.________;
- deux tentatives de contrainte sexuelle, sous la forme de deux tentatives de sodomie, à l'encontre de D.________;
- un viol, sous la forme d'un rapport sexuel complet suivi d'une sodomie, à l'encontre de E.________.
B.b En bref, les juges cantonaux ont estimé qu'une peine privative de liberté de 3 ans apparaissait adéquate au vu de la culpabilité de l'accusé, ajoutant qu'un sursis partiel ne serait pas possible au-delà de 3 ans et que le pronostic n'était pas défavorable.
C.
Le Ministère public forme un recours en matière pénale au Tribunal fédéral, pour violation de l'art. 47 CP. Il conclut à ce que l'intimé soit condamné à une peine privative de liberté de 5 ans, subsidiairement à l'annulation de l'arrêt attaqué et au renvoi de la cause à l'autorité cantonale pour nouvelle décision.
L'intimé conclut au rejet du recours. L'autorité cantonale a renoncé à déposer des observations.
Considérant en droit:
1.
Le recourant soutient que la peine infligée à l'intimé est exagérément clémente. Il reproche notamment aux juges cantonaux d'avoir tenu compte, à décharge, du fait que l'intimé a agi dans le cadre de relations vénales avec des prostituées. Il observe par ailleurs que la peine prononcée n'excède que d'une année celle de 2 ans qui l'eût sans doute été dans l'hypothèse où un seul viol, voire une seule contrainte sexuelle consommée, aurait été commis. A l'appui de son argument, il se réfère aux arrêts du Tribunal fédéral 6B_547/2008 et 6B_771/2007.
1.1 L'art. 47 al. 1 CP prévoit que la peine doit être fixée d'après la culpabilité de l'auteur, en tenant compte des antécédents et de la situation personnelle de ce dernier ainsi que de l'effet de la peine sur son avenir. L'alinéa 2 de cette disposition énumère, de manière non limitative, une série de critères à prendre en considération pour déterminer la culpabilité de l'auteur. Ces critères correspondent à ceux qui devaient être pris en compte selon la jurisprudence relative à l'art. 63 aCP, à laquelle on peut se référer (ATF 134 IV 17 consid. 2.1 p. 19; cf. aussi arrêt 6B_472/2007 et les arrêts cités).
Pour fixer la peine, le juge dispose d'un large pouvoir d'appréciation. Il y a toutefois violation du droit fédéral lorsque le juge sort du cadre légal, lorsqu'il fonde sa décision sur des critères étrangers à l'art. 47 CP, lorsqu'il omet de prendre en considération des éléments prévus par cette disposition ou lorsqu'il abuse de son pouvoir d'appréciation en fixant une peine exagérément sévère ou excessivement clémente (ATF 134 IV 17 consid. 2.1 p. 19/20 et les arrêts cités).
1.2 Les juges cantonaux ont admis que, par le tort qu'elles ont causé aux victimes et par leur répétition dans le temps, les infractions commises par l'intimé étaient objectivement graves. Ils ont constaté que sa responsabilité était entière et que, lors de la procédure, il n'avait guère exprimé de regrets et avait fortement minimisé ses actes. De leur raisonnement, il ressort par ailleurs que les agissements de l'intimé paraissent essentiellement s'expliquer par un désir d'assouvir à tout prix ses pulsions, au mépris de la liberté sexuelle d'autrui. A décharge, les juges cantonaux ont toutefois estimé qu'il y avait lieu de tenir compte du fait que les infractions perpétrées présentaient "la particularité d'avoir été commises dans le cadre de relations avec des prostituées". Ils ont également pris en considération le caractère fruste de l'intimé, son absence de formation et le fait que son épouse était restée au pays. Ils ont ajouté que, s'il avait usé de sa force physique pour parvenir à ses fins, celui-ci n'avait pas exercé de violences sous formes de gifles ou de coups, ni fait usage de menaces. Enfin, ils ont relevé que l'intimé n'avait jamais été condamné en Suisse, où il avait toujours travaillé, y bénéficiant d'un bon revenu qui lui permettait d'entretenir sa famille.
1.3 Le recourant conteste à juste titre la pertinence de certains critères pris en compte à décharge.
Il était certes justifié de prendre en considération le fait que l'intimé a agi dans le cadre de relations sexuelles initialement consenties. Il n'était en revanche pas admissible de tenir compte, en sa faveur, du fait que les actes reprochés ont été commis dans le cadre de relations avec des prostituées, dans la mesure où un tel raisonnement revient à admettre que ces actes seraient de moindre gravité et la faute de l'intimé de moindre importance, parce qu'il s'en est pris à des prostituées. La gravité d'un viol, respectivement d'une contrainte sexuelle, ne saurait être relativisée, motif pris du statut ou de la profession de la victime. Une prostituée est non moins en droit que toute autre personne de refuser un rapport sexuel ou une pratique sexuelle déterminée. La gravité de l'acte commis par celui qui la contraint à s'y soumettre, respectivement l'importance de la faute de ce dernier, ne s'en trouve en rien diminuée.
Il n'est pas non plus acceptable de relativiser la gravité d'un viol, respectivement d'une contrainte sexuelle, au motif que l'auteur n'a pas frappé ou blessé la victime, ni ne l'a menacée. Le fait que l'auteur, en raison des circonstances, n'ait pas eu à recourir à de tels moyens, mais ait pu se limiter à profiter de sa supériorité physique n'amoindrit pas sa faute.
Il s'ensuit que les juges cantonaux ne pouvaient tenir compte, à titre de facteurs atténuants, des éléments qui viennent d'être examinés.
1.4 Dans les cas ordinaires, le viol est passible d'une peine privative de liberté de 1 an à 10 ans et la contrainte sexuelle d'une peine privative de liberté de 10 ans au plus ou d'une peine pécuniaires (cf. art. 190 al. 1 et 189 al. 1 CP). En cas de concours d'infractions, la peine doit être aggravée conformément à l'art. 49 CP.
L'intimé doit répondre de deux viols consommés, d'une contrainte sexuelle consommée et de trois tentatives de contrainte sexuelle. Il a ainsi porté atteinte, de manière grave et répétée, à la liberté et à l'intégrité sexuelles d'autrui, s'en prenant à cinq personnes. Sa responsabilité n'était en rien diminuée et il n'a guère manifesté de regrets de ses actes, qu'il a au contraire fortement minimisés. Son absence d'antécédents ne fait pas contre-poids à la pluralité et à la répétition des actes commis ainsi qu'à son attitude au cours de la procédure, qui dénote une faible prise de conscience de ses actes. Son caractère fruste et sa difficulté à contrôler ses pulsions, s'ils peuvent les expliquer, ne justifient pas ses agissements. Force est ainsi de constater que les éléments favorables à l'intimé sont des plus ténus, alors que maints éléments lui sont défavorables. Dans ces conditions, la peine de 3 ans de privation de liberté qui lui a été infligée, parce que manifestement insuffisante au regard de sa culpabilité, doit être qualifiée d'abusivement clémente.
2.
Le recours doit ainsi être admis, l'arrêt attaqué annulé et la cause renvoyée à l'autorité cantonale pour qu'elle statue à nouveau sur la peine dans le sens des considérants.
L'intimé, qui succombe, devra supporter les frais (art. 66 al. 1 LTF). Il n'y a pas lieu d'allouer des dépens à l'accusateur public qui obtient gain de cause (art. 68 al. 3 LTF).
Par ces motifs, le Tribunal fédéral prononce:
1.
Le recours est admis, l'arrêt attaqué annulé et la cause renvoyée à l'autorité cantonale pour nouvelle décision.
2.
Les frais judiciaires, arrêtés à 2000 fr., sont mis à la charge de l'intimé.
3.
Le présent arrêt est communiqué aux parties et au Tribunal cantonal du canton de Vaud, Cour de cassation pénale.
Lausanne, le 18 mai 2010
Au nom de la Cour de droit pénal
du Tribunal fédéral suisse
Le Président: La Greffière:
Favre Angéloz
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=18.05.2010_6B_287/2009
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Übersetzung des Urteils
http://translate.google.de/translat....D18.05.2010_6B_287%2F2009
Skandalurteil in den U.S.A. 2007
Richterin Judge Deni in Philadelphia said: this case "minimizes true rape cases and demeans women who are really raped.":
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=25947#25947
Skandalurteil in Australien 2009
US Navy officer Timothy Davis found not guilty of raping prostitute in Sydney brothel:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=70413#70413
Urteil in Deutschland 2009:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=70990#70990
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nina777 
Admina


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10.6.2010
Frau zwang 13-Jährige zur Prostitution
Dortmund. Was dieses Mädchen durchgemacht hat, erschütterte selbst die leidgeprüfte Große Jugendschutzkammer des Landgerichtes. Die 13-Jährige wurde brutal zur Prostitution gezwungen - von einer Frau.
Wegen schweren Kindesmissbrauchs, Zuhälterei und schweren Menschenhandels muss die 28-Jährige sieben Jahre ins Gefängnis. So lautete das Urteil für die bisher unbescholtene Frau, die in ihrer Heimat Bulgarien Kontakte zu den Eltern ihres Opfers geknüpft hatte. Und sie versprach dem Kind den Himmel auf Erden. So muss es sich für das Mädchen angehört haben: Vernünftige Schulausbildung, später ein Job als Kellnerin. Das in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Kind freute sich auf Dortmund wie auf das Paradies.
Was kam, war die Hölle. Von Sommer bis Oktober 2007 zwang die in der Nordstadt wohnende Angeklagte das Mädchen zur Prostitution, verkaufte seinen Körper rücksichtlos an Männer. Widersetzte sich das Kind ihren Forderungen, wurde es geschlagen und gequält. Und damit nicht genug: Das Mädchen wurde auch noch schwanger.
Sieben Monate lang hatte die Frau vor Gericht sämtliche Vorwürfe der Staatsanwaltschaft geleugnet. Doch die Schilderungen des Mädchens waren dermaßen detailliert, dass man ihr auch ohne ein psychologisches Gutachten Glauben schenkte.
Mädchen hat sich ein neues Leben aufgebaut
Rechtsanwältin Henriette Lyndian, die ihrem Schützling zur Seite stand: „So etwas Schreckliches kann man sich nicht ausdenken.“
Es war ausgerechnet der Bruder der Angeklagten, der dem Mädchen zur Flucht aus dem Martyrium verhalf. Zusammen mit einer anderen jungen Frau fuhr man nach Holland. Die Personenkonstellation im Auto kam den Beamten verdächtig vor, man winkte den Wagen heraus. Die 13-Jährige ist in Holland geblieben, geht dort zur Schule. Auch ihrem Baby geht es gut: Es wächst bei Pflege-Eltern auf, hat aber Kontakt zu seiner jungen Mama.
http://www.derwesten.de/staedte/dor....ostitution-id3092715.html
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nina777 
Admina


Ich bin...: SexarbeiterIn

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12.6.2010
Prozess: Menschenhandel und Zuhälterei
Zwei Wilhelmshavener sind wegen 70 Fällen von Ausbeutung und Menschenhandel angeklagt. Die schwersten Vorwürde können nicht verhandelt werden, da die mutmaßlichen Opfer nicht aussagen.
Wilhelmshaven/Oldenburg/FJH - Im Prozess gegen den 26 Jahre alten Mann und die 34-jährige Frau aus Wilhelmshaven, die sich vor dem Oldenburger Landgericht wegen Menschenhandels und Zuhälterei in über 70 Fällen verantworten müssen, hat die Kammer am Freitag die schwersten Vorwürfe der Anklage „eingefroren“. Es bleiben lediglich eine einfache Körperverletzung sowie eine Freiheitsberaubung übrig, was nach Ansicht der Verteidigung sogar nur mit Geldstrafen geahndet werden könnte.
Laut Staatsanwaltschaft sollen sich die beiden Angeklagten 2008 zusammengeschlossen haben, um junge Frauen aus Bulgarien nach Wilhelmshaven zu locken und sie dort der Prostitution zuzuführen. Die jungen Frauen, darunter auch eine 15-Jährige, seien in einer Vielzahl von Fällen unter Einsatz von Gewalt, Einschüchterung sowie durch Vergewaltigungen gefügig gemacht worden.
Rund 70 Fälle der Ausbeutung und des Menschenhandels sind angeklagt. Doch die Aufklärung dieser schweren Straftaten muss warten, wenn sie überhaupt noch geklärt werden können. Denn die jungen Frauen, die Opfer der Übergriffe und der Ausbeutung geworden sein sollen, befinden sich alle wieder in ihrer Heimat. Auf Ladungen haben sie nicht reagiert bzw. diese nicht erhalten. Das Gericht will nun über die Botschaft Kontakt zu den mutmaßlichen Opfern herstellen.
Solange die Zeuginnen nicht ermittelt sind, können die schwersten Vorwürfe der Anklage nicht verhandelt werden. Sie liegen nun vorerst auf Eis. Angesichts dieser Situation erachtete das Gericht es als unverhältnismäßig, die beiden Angeklagten länger in Untersuchungshaft zu belassen. Beide wurden auf freien Fuß gesetzt. In der kommenden Woche sollen die Taten geahndet werden, die noch übrig geblieben sind.
http://www.wzonline.de/index.php?id....2863&cHash=ce32be8d5f
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nina777 
Admina


Ich bin...: SexarbeiterIn

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16.6.2010
Peiner soll zwei Mädchen auf den Strich geschickt haben
Slowakinnen waren erst 17 Jahre alt – Ihre Darstellung entlastet Angeklagten
STEDERDORF. Sie verkaufe ihren Körper, seitdem sie 15 Jahre sei. In Deutschland und England sei sie schon auf den Strich gegangen. Freiwillig tue sie das. Um sich und ihre Tochter ernähren zu können.
So die Aussage eines Mädchens, das die Polizei vor zwei Jahren auf dem Straßenstrich in Hannover aufgegriffen hatte. Das damals 17-jährige Mädchen und ihre gleichaltrige Freundin sprachen nur wenig deutsch. Sie kamen aus der Slowakei, wollten in Deutschland "anschaffen", um ein bisschen Geld zum Leben zu haben.
Zusammen mit einer dritten Frau seien sie nach Deutschland gekommen und wohnten bei deren deutschem Freund – in Stederdorf. Dieser Freund muss sich nun vor dem Peiner Amtsgericht verantworten, wegen Menschenhandels und Prostitution. Er beteuerte am ersten Verhandlungstag gestern seine Unschuld: Er habe die Mädchen lediglich ein paar Mal auf ihr Bitten hin in seinem Auto mit nach Hannover genommen. Er habe sie aber zu nichts gezwungen.
Die Richterin hakte genau nach. Strafrechtlich nämlich gibt es haarfeine Unterschiede: Sollte er die Mädchen lediglich zum Straßenstrich gefahren haben, ist das allein nicht strafbar. Sollte er aber seine Wohnung Minderjährigen zur Prostitution zur Verfügung gestellt haben, wäre dies die "Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger" und strafbar. Hinweise dafür gibt es: Immerhin hat der 61-Jährige eine Anzeige in der Zeitung geschaltet, die mit den sexuellen Diensten dreier Damen wirbt – und zwar unter Angabe seiner Privatadresse.
Über einzelne belastende Passagen im Polizeiprotokoll hatte eines der Mädchen später behauptet, diese stammten nicht von ihm. Die Anhörung der Dolmetscherin, die bei der Polizei für die Mädchen übersetzt hatte, ergab gestern keinen Aufschluss – sie konnte sich nicht mehr erinnern. Die Mädchen selbst wurden gestern nicht angehört. Der Polizist aber, der die Mädchen damals vernommen hatte, sagte gestern aus: Er habe keineswegs den Eindruck gehabt, dass die Mädchen unter Druck oder Zwang standen. Der Prozess wird fortgesetzt.
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12418762
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Zuhälterunwesen, Prozesse, Menschenhandel
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